Blut-/Plasmaspende als Transfrau - prinzipiell möglich!
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Karla
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Blut-/Plasmaspende als Transfrau - prinzipiell möglich!

Post 1 im Thema

Beitrag von Karla »

Ich wollte es jetzt doch genau wissen. und habe beim Robert-Koch-Institut nachgefragt:
An die anderen trans-Frauen mit HET hier: Welche Erfahrungen habt Ihr?


> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: rki@noreply.bund.de <rki@noreply.bund.de>
> Gesendet: Donnerstag, 23. September 2021 12:55
> An: AK-Blut <AK-Blut@rki.de>
> Betreff: Blutspende als Transfrau, Hämoglobinwert
>
> Name: xxx

> Betreff: Blutspende als Transfrau, Hämoglobinwert
>
> Bestehen gegen meine Blut- bzw. Plasmaspende Bedenken, wenn ich infolge der Hormonbehandlung (Gynokadin) nur noch den für Frauen gültigen Grenzwert erreich
______________________________________________________________________________________

Sehr geehrte Frau Dr. Offergeld,

vielen Dank für die ausführliche Antwort.
Ich werde sie an PlasmaVita weiterleiten.
Vermutlich hat man/frau sich dort noch nicht intensiv genug mit dem Thema Transidentität und Blutspende beschäftigt.

@plasmavita: Ich bringe gerne die Laborwerte von Medicover zum Termin mit. Eine Genital-OP (laut Verfassungsgericht nicht mehr zwingend - ich weiß noch nicht ob und wie - Vaginoid oder volle Tiefe?) und die Personenstands-/Vornamensänderung ändern an den Blutwerten nichts! Ich bitte um Terminvorschlag. Die Hormonzufuhr werde ich ggf. so steuern, daß der Östrogenspiegel zum Spendezeitpunkt im Minimum liegt. Zur Zeit verwende ich Gynokadin - 2 x 2 Hub täglich.

Mit freundlichen Grüßen aus Bad Cannstatt

xxxx

Am 29.09.2021 um 13:16 schrieb AK-Blut:
> Sehr geehrte Frau xxx
> herzlichen Dank für Ihr Interesse an einer Blut- oder Plasmaspende. Die Mindestkriterien für eine Zulassung zur Blut- und Plasmaspende werden von der Bundesärztekammer und dem Paul-Ehrlich-Institut festgelegt. Bei einer Einnahme von Medikamenten wird im Einzelfall vom jeweiligen Spendedienst geprüft, ob diese einer Spende entgegensteht, wenn alle anderen Zulassungskriterien erfüllt sind. Eine pauschale Regelung für Hormonpräparate gibt es nicht. Daher empfehle ich Ihnen, bei dem für Sie in Frage kommenden Spendedienst vorab nachzufragen, ob das angeführte Östrogenpräparat in der verwendeten Dosis dort eine Spende zulässt.
> Der Mindestwert für Hämoglobin ist für Frauen niedriger angesetzt als für Männer. Verbunden mit dem niedrigeren Hämoglobinwert ist auch eine geringere Spendehäufigkeit für Frauen, um die Eisenspeicher nicht zu stark zu belasten. Auch in diesem Fall empfehle ich Ihnen die Kontaktaufnahme mit dem Spendedienst, da es für Transmenschen keine allgemeingültigen Zulassungsregeln gibt. Das liegt daran, dass Transpersonen unterschiedlich sind (medikamentös therapiert, operative Eingriffe, keine medizinische Behandlung) und somit eine individuelle Entscheidung vor allem auch zum Schutz der spendenden Person sinnvoll ist.
>
> Mit freundlichen Grüßen,
> i.A.
> R. Offergeld
>
> _________________________________________________
>
> Dr. Ruth Offergeld
> Vorsitzende Arbeitskreis Blut
> Robert Koch-Institut
> Seestraße 10
> 13353 Berlin
>
> Tel.: 0049 30 18754 3497
> Fax: 0049 30 18754 3533
>
> Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit
>
LG Elly
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Bibi Melina
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Re: Blut-/Plasmaspende als Transfrau - prinzipiell möglich!

Post 2 im Thema

Beitrag von Bibi Melina »

Hallo zusammen

Blut/plasmaspende find ich ich klasse wer das macht hat meinen respekt dazu.
Ich aber kann das leider nicht machen da ich noch andere tapletten nehmen muss und für eine blut/plasmaspende nicht förderlich sein werden

Mit lieben gruss die Bibi-Melina
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