Hey...
vor mehr als über 3 Jahren habe ich angefangen meine Stimme gezielt zu "trainieren"..
ich hatte bestimmt eine gute Ausgangslage und manche sagten du musst nicht unbedingt
Logopädie machen-trotz sanfter und ruhiger Stimme war es mir aber wichtig..
und die Arbeit mit der Stimme, war für mich etwas fürs Herz, ein Punkt, der mir gezeigt
hat was da alles in mir drin steckt und mir geholfen hat die Frau zu sein die ich bin.
Vor einer halben Ewigkeit habe ich hier im Thread gesagt ich möchte hier ein paar Tipps
geben-aber so ganz darauf eingelassen habe ich mich nicht..vielleicht war die Zeit noch nicht
reif, oder?
Jetzt habe ich mich entschlossen, alle Unterlagen zur Stimmbildung nochmal aufzuarbeiten.
Einerseits für mich (weil ich weiss da ist noch Potenial) anderseits kann ich euch dabei mitnehmen.
Ich fange ganz vorne an-vielleicht ist das auch etwas langweilig, trotzdem finde ich es wichtig
auf Materialien und Anatomie einzugehen. Manches sehe ich auch komplett anders als es eine
therapeutische Person der Logopädie sehen würde...die Logos machen ja recht selten selbst
eine Transition...
Trainingskalender...
mache ich eine Transition oder mache ich keine? Wenn die Antwort ja ist, braucht es keinen
Trainingskalender im dem ich Zeiten für Übungen einplane, sondern der ganze Tag ist "Trainingszeit".
Die Stimme macht auch eine Entwicklung durch, deswegen ist Kontinuität aus meiner Sicht der Schlüssel...
genau wie das finden des eigenen Stils, die körperlichen und seelischen Veränderungen in der HRT oder in den
OPs alles das braucht Zeit und Raum.
Zeigt den Menschen die Entwicklung eurer Weiblichkeit, das hilft den anderen beim Verstehen.
180 Grad Wenden, sofortige überzogene Perfektion schafft nur Verwirrung im Aussen.
Ich halte das nicht für wirklich sinnvoll..zu viele Fallstricke und Fettnäpfchen.
Trainingspartner...
es ist definitiv gut, jemanden zu haben mit dem ein Vertrauensverhältnis besteht, denn manche
Übungen muten schon etwas albern an und sind nichts für die Allgemeinheit-trotzdem sind sie gut.
Aber das ist von Person zu Person unterschiedlich-deswegen sollte man die die man gerne mag
öfter nutzen als die anderen..
Ein Partner kann helfen zu motivieren-aber die meiste Motivation sollte aus einem selbst kommen,
die Stimme zu trainieren ist wie ein Training für einen Marathon, aufgeben war für mich ausgeschlossen.
Zeit und Raum
Die weibliche Stimme zu erreichen oder zu verbessern kann als Ziel gesehen werden, tatsächlich
sind aber so viele Faktoren in der Logopädie, das es mehr eine Dauerentwicklung ist die zum Leben gehört.
Wie man selbst, verändert sich die Stimme auch über die Jahre..
wie ich oben schon schrieb die Zeit und der Raum sollten offen sein..vielleicht ist es aber doch
für manche nicht möglich das so zu gestalten. Dann sucht euch eure Zeiten und ruhige Orte.
Kleine Schritte nacheinander waren für ich angenehmer als grobes hin und her wechseln..
viel zu anstrengend..
to be c...ihr wisst schon
Alles Liebe Marie

Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.