evangelisch.de: Studie - Queer wählt Grün - # 9
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Anne-Mette
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Rot-rot-grüne Vorwahltreffen
der Artikel hat nicht direkt etwas mit "Queer wählt grün" zu tun, sondern mit möglichen Koalitionen nach der Wahl: https://taz.de/Vorbereitung-auf-moeglic ... /!5797160/
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Cybill
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Als (SPD)Listenkandidatin zum BT (und stellvertretende Bundesvorsitzende der SPDqueer) möchte ich auch mal was zur Diskussion beitragen:
Meine "alte" Partei hat es sehr geschickt verstanden, sich an die queere Community heranzuwanzen und viele Sympathien zu bekommen. Wenn ich mir jedoch die Bilanzen ihrer Tätigkeit so ansehe, dann bleibt unterm Strich nur eines stehen: Die Grünen haben in Deutschland in weiten Teilen der Bevölkerung ein Umweltgewissen verankert - und das ist auch gut so!
Ansonsten sehe ich wenige Erfolge, die sie durchgesetzt haben. Insbesondere ist für die queere Community da nicht viel passiert; auch die "Ehe für Alle", die man sich auf die Fahne schreibt, ist keine grüne Erfindung, sondern wurde bereits vorher von der Linken und der SPD ins Spiel gebracht.
Das "Selbstbestimmungsgesetz", mit welchem die Grünen das TSG ablösen wollten, ist am 19. Mai deswegen gefloppt, weil man nicht auf die Ratschläge aus den Arbeitskreisen hören wollte und den Kern (der tatsächlich gut und konsensfähig ist) mit Eingriffen ins Abstammungs- und Familienrecht kombiniert hat.
Strategisch richtig wäre es gewesen, die Kernversion durch zu bringen und dann auf die "normative Kraft des Faktischen" zu bauen und damit auch die notwendigen Änderungen im Familien- und Abstammungsrecht allein aus der verwaltungstechnischen Notwendigkeit herbeizuführen und dabei gleich auch das Thema der "Stiefkindadoption" und die Probleme der "Regenbogenfamilien" zu lösen.
Ich sehe die ganze Aktion so, dass Die Grünen aus wahlkampftaktischen Erwägungen ihren Gesetzentwurf absichtlich vor die Wand gefahren hat, um die queeren Wähler auf einer Welle der Empörung von der Union und der SPD abzuschöpfen. Ich halte es für schäbig mit den Hoffnungen der Menschen so Schindluder zu treiben.
Bevor in der Folge zu diesem Beitrag das Sozen-Bashing losgeht: Die SPD hat mehrmals versucht, den Koalitionpartner im Sachen TSG mit in die Arbeit zu bringen, aber es war und ist kein Interesse von Seiten der Union da.
Auch was die Sicherheitspolitik für queere Menschen betrifft, ist da viel heisse grüne Luft geblasen worden und nichts passiert. Die vollmundigen Versprechungen zur Schaffung von Vollzeitstellen für Ansprechpartner für LGBT bei Polizei und Staatsanwaltschaft sind von den Grünen in Bayern und NRW ebenso nicht weiter verfolgt worden, wie ich bis heute noch auf ein Feedback von Queer-Grün bei mir in Brandenburg warte.
Hier haben wir es jedoch geschafft in politischer Lichtgeschwindigkeit von 18 Monaten dahin zu kommen, dass es seit März eine Abteilung für Hasskriminalität bei der Staatsanwaltschaft und eine Vollzeitstelle bei der Polizei ab Oktober gibt. Es war viel Überzeugungsarbeit und auch Netzwerken notwendig, aber das gehört dazu.
Zum Abschluss:
Queere Politik, bzw Politik für queere Menschen ist in erster Linie Politik und das heißt in unserem Falle Politik der kleinen Schritte. Auch wenn wir uns in unseren Blasen als Viele und ganz wichtig betrachten, so sind wir eine kleine Minderheit der Bevölkerung und müssen für unsere Anliegen Mehrheiten einwerben.
Das funktioniert nur mit Überzeugungsarbeit und nicht mit kindischen Aktionen.
Wenn unsere Gesprächspartner uns als ganz "normale" Menschen wahrnehmen, dann klappt das Ganze auch.
Also macht am 26 September Euer Kreuz (ohne Haken), Hauptsache nicht bei der A-FD-P und der Union und überlegt euch das mit den Grünen noch einmal ganz genau!
Beste Grüße aus der Metropolregion!
Ria Cybill
Meine "alte" Partei hat es sehr geschickt verstanden, sich an die queere Community heranzuwanzen und viele Sympathien zu bekommen. Wenn ich mir jedoch die Bilanzen ihrer Tätigkeit so ansehe, dann bleibt unterm Strich nur eines stehen: Die Grünen haben in Deutschland in weiten Teilen der Bevölkerung ein Umweltgewissen verankert - und das ist auch gut so!
Ansonsten sehe ich wenige Erfolge, die sie durchgesetzt haben. Insbesondere ist für die queere Community da nicht viel passiert; auch die "Ehe für Alle", die man sich auf die Fahne schreibt, ist keine grüne Erfindung, sondern wurde bereits vorher von der Linken und der SPD ins Spiel gebracht.
Das "Selbstbestimmungsgesetz", mit welchem die Grünen das TSG ablösen wollten, ist am 19. Mai deswegen gefloppt, weil man nicht auf die Ratschläge aus den Arbeitskreisen hören wollte und den Kern (der tatsächlich gut und konsensfähig ist) mit Eingriffen ins Abstammungs- und Familienrecht kombiniert hat.
Strategisch richtig wäre es gewesen, die Kernversion durch zu bringen und dann auf die "normative Kraft des Faktischen" zu bauen und damit auch die notwendigen Änderungen im Familien- und Abstammungsrecht allein aus der verwaltungstechnischen Notwendigkeit herbeizuführen und dabei gleich auch das Thema der "Stiefkindadoption" und die Probleme der "Regenbogenfamilien" zu lösen.
Ich sehe die ganze Aktion so, dass Die Grünen aus wahlkampftaktischen Erwägungen ihren Gesetzentwurf absichtlich vor die Wand gefahren hat, um die queeren Wähler auf einer Welle der Empörung von der Union und der SPD abzuschöpfen. Ich halte es für schäbig mit den Hoffnungen der Menschen so Schindluder zu treiben.
Bevor in der Folge zu diesem Beitrag das Sozen-Bashing losgeht: Die SPD hat mehrmals versucht, den Koalitionpartner im Sachen TSG mit in die Arbeit zu bringen, aber es war und ist kein Interesse von Seiten der Union da.
Auch was die Sicherheitspolitik für queere Menschen betrifft, ist da viel heisse grüne Luft geblasen worden und nichts passiert. Die vollmundigen Versprechungen zur Schaffung von Vollzeitstellen für Ansprechpartner für LGBT bei Polizei und Staatsanwaltschaft sind von den Grünen in Bayern und NRW ebenso nicht weiter verfolgt worden, wie ich bis heute noch auf ein Feedback von Queer-Grün bei mir in Brandenburg warte.
Hier haben wir es jedoch geschafft in politischer Lichtgeschwindigkeit von 18 Monaten dahin zu kommen, dass es seit März eine Abteilung für Hasskriminalität bei der Staatsanwaltschaft und eine Vollzeitstelle bei der Polizei ab Oktober gibt. Es war viel Überzeugungsarbeit und auch Netzwerken notwendig, aber das gehört dazu.
Zum Abschluss:
Queere Politik, bzw Politik für queere Menschen ist in erster Linie Politik und das heißt in unserem Falle Politik der kleinen Schritte. Auch wenn wir uns in unseren Blasen als Viele und ganz wichtig betrachten, so sind wir eine kleine Minderheit der Bevölkerung und müssen für unsere Anliegen Mehrheiten einwerben.
Das funktioniert nur mit Überzeugungsarbeit und nicht mit kindischen Aktionen.
Wenn unsere Gesprächspartner uns als ganz "normale" Menschen wahrnehmen, dann klappt das Ganze auch.
Also macht am 26 September Euer Kreuz (ohne Haken), Hauptsache nicht bei der A-FD-P und der Union und überlegt euch das mit den Grünen noch einmal ganz genau!
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Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!
Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
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Simone 65
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Cybill, ich habe schon gewählt. Hoffentlich richtig.
Keine Partei ist perfekt.
Ich sehe aber immer die meiste Übereinstimmung gerade, bei SPD.
Ich hatte gerade auf dem Trans Pride einige Gespräche.
Liebe Grüße Simone.
Keine Partei ist perfekt.
Ich sehe aber immer die meiste Übereinstimmung gerade, bei SPD.
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Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
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Inga
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Hallo, Nora,
Bevor hier noch die Schnappatmungen überhand nehmen. In unsrem Quartier gehen die Kinder die paar Meter zur Schule zu fuß. Da braucht es weder Schulbus noch Mama-Taxi mit SUV. Schulwege zu fuß werden auch zur Gesundheitsförderung und Ausgleich empfohlen. Machen die Kids hier jetzt etwas "Verbotenes"?
Liebe Grüße
Inga
Bevor hier noch die Schnappatmungen überhand nehmen. In unsrem Quartier gehen die Kinder die paar Meter zur Schule zu fuß. Da braucht es weder Schulbus noch Mama-Taxi mit SUV. Schulwege zu fuß werden auch zur Gesundheitsförderung und Ausgleich empfohlen. Machen die Kids hier jetzt etwas "Verbotenes"?
Liebe Grüße
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Nora_7
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
ich suche noch nach der Sinnhaftigkeit - was sind "ein paar Meter"? 50, 100, 5000, 1000, 5000? ich gehe auch ein paar Meter zu den Nachbarn zu Fuß.
LG Nora-7
Schönheit ist weiblich, und ich bin auch gerne schön.
Ich kann alles tragen, wenn ich ein Mädchen bin
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Inga
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Hallo, Nora,
ich suche die Sinnhaftigkeit deiner Nachfrage. Ist es so schwer zu begreifen? Bei uns im Quartier gehen die Kids zu fuß zur Schule.
Ja, es gibt ein Leben ohne Auto!
Liebe Grüße
Inga
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Anne-Mette
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Ein "Quartier" gibt es in vielen ländlichen Gebieten nicht - und es ist durchaus üblich, dass der Schulweg mehrere Kilometer lang ist.
"Es gibt doch einen Schulbus", höre ich schon einige UserInnen rufen.
Diese Einrichtung bedient allerdings nur die "üblichen" Schularten und Schulwege. Kinder und Jugendliche mit "Sonderbedarf" werden davon nicht erfasst.
Soweit dazu
"Es gibt doch einen Schulbus", höre ich schon einige UserInnen rufen.
Diese Einrichtung bedient allerdings nur die "üblichen" Schularten und Schulwege. Kinder und Jugendliche mit "Sonderbedarf" werden davon nicht erfasst.
Soweit dazu
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Marielle
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Namd zusammen,
Ich würde daher nicht sagen, dass der Entwurf an seinen Verfasser_innen gescheitert ist, sondern vielmehr an der Fundamentalablehnung der Union. Und es ist halt eine Art Privileg kleiner Oppositionsparteien, sich dann nicht an Konsensfähigkeiten orientieren zu müssen, wenn ohnehin keine Aussicht auf Erfolg besteht.
Nehmen wir mal an, der Entwurf wäre so verdichtet worden, dass sowohl die Betroffenen, als auch die SPD-Fraktion hätten zustimmen können. Auch dann wäre eine Mehrheit für diesen Entwurf nur unter dem Bruch des Koalitionsfriedens möglich gewesen. Das wollte die SPD-Fraktion definitv und nach eigener Aussage nicht (Aus sehr weitgehend nachvollziehbaren Gründen. Vielleicht wäre es, bei Umfragewerten wie heute, auch ganz anders denkbar gewesen. War es seinerzeit aber nicht.).
Zum Engagement der SPD für die Ablösung des TSG kann man unterschiedlicher Ansicht sein, denke ich. Da wäre sicherlich einiges mehr zu reissen gewesen, wenn nicht immer andere Themen auf bessere Plätze der Koalitions-gibst du mir, geb ich dir-Tauschliste gesetzt worden wären. Aber: Siehe oben. Schlachten, die man nicht gewinnen kann, kann man auch einfach lassen. Immerhin haben die 'Sozen', auch recht prominente, zweimal wirklich geholfen, die mittelalterlichen Ideen der Union zum Thema TSG erfolgreich zu verklappen.
Also schliesse ich mich dem Wahlaufruf allgemein an; "nur bitte diesen Sch.... nicht". Das mit den Grünen kann man m.E. durchaus in Erwägung ziehen. Selbst die Linke, mit ihren paar Prozenten, wird das Land nicht in den Abgrund stürzen, dafür vielleicht von ein paar ziemlich verdrehten Positionen und Personen abrücken und, wenn's gut läuft, ein paar frische Ideen einbringen. Ganz im Gegensatz zu einigen anderen, die auf dem Wahlzettel stehen, an ihrem gestrigen Personal kleben, keine Ideen haben und noch an ihren irresten Positionen klammern.
Habt es gut
Marielle
PS: Was ist eigentlich von einem Kanzlerschaftskandidaten zu halten, der seine 'Bildungsexpertin' ein Gendering-Verbot für Schulen plakatieren lässt, damit die Kinder richtiges Deutsch lernen, selbst aber den sprachlichen (und inhaltlichen) Unterschied zwischen "Ich hätte dafür gestimmt" und "Heute würde ich dafür stimmen" erst nach längerem Nachdenken erkennt? Offenbar gibt es im Land viel wesentlichere Lerndefizite bei der Sprache, als die, mit denen gegen Sternchen und Unterstrich argumentiert wird.
Und das er wiederholt angekündigt hat, dass Stahl demnächst mit Wasserstoff gemacht wird, "nicht mehr mit Kohle und Eisenerz", ist jetzt auch mal kein Beispiel für ein ausreichendes Texterfassungsvermögen, oder?
Ein Stück weit sehe ich es auch so. Der Entwurf war zu umfassend (was nicht zuletzt daran lag, dass alles reingeschrieben wurde, was einige Communityvertreter_innen auf dem Wunschzettel hatten). Andererseits stimmt sicher diese Feststellung:Das "Selbstbestimmungsgesetz", mit welchem die Grünen das TSG ablösen wollten, ist am 19. Mai deswegen gefloppt, weil man nicht auf die Ratschläge aus den Arbeitskreisen hören wollte und den Kern (der tatsächlich gut und konsensfähig ist) mit Eingriffen ins Abstammungs- und Familienrecht kombiniert hat.
Es gab nicht nur kein Interesse bei der Union. Man kann deren Haltung ohne weiteres auch als Verhinderungsmassnahme verstehen; eigentlich muss man es wohl als solche verstehen, wenn man sich anhört, wie die Vertretys der CDU/CSU sich in den Anhörungen ein- bzw. ausgelassen haben..... aber es war und ist kein Interesse von Seiten der Union da.
Ich würde daher nicht sagen, dass der Entwurf an seinen Verfasser_innen gescheitert ist, sondern vielmehr an der Fundamentalablehnung der Union. Und es ist halt eine Art Privileg kleiner Oppositionsparteien, sich dann nicht an Konsensfähigkeiten orientieren zu müssen, wenn ohnehin keine Aussicht auf Erfolg besteht.
Nehmen wir mal an, der Entwurf wäre so verdichtet worden, dass sowohl die Betroffenen, als auch die SPD-Fraktion hätten zustimmen können. Auch dann wäre eine Mehrheit für diesen Entwurf nur unter dem Bruch des Koalitionsfriedens möglich gewesen. Das wollte die SPD-Fraktion definitv und nach eigener Aussage nicht (Aus sehr weitgehend nachvollziehbaren Gründen. Vielleicht wäre es, bei Umfragewerten wie heute, auch ganz anders denkbar gewesen. War es seinerzeit aber nicht.).
Zum Engagement der SPD für die Ablösung des TSG kann man unterschiedlicher Ansicht sein, denke ich. Da wäre sicherlich einiges mehr zu reissen gewesen, wenn nicht immer andere Themen auf bessere Plätze der Koalitions-gibst du mir, geb ich dir-Tauschliste gesetzt worden wären. Aber: Siehe oben. Schlachten, die man nicht gewinnen kann, kann man auch einfach lassen. Immerhin haben die 'Sozen', auch recht prominente, zweimal wirklich geholfen, die mittelalterlichen Ideen der Union zum Thema TSG erfolgreich zu verklappen.
Also schliesse ich mich dem Wahlaufruf allgemein an; "nur bitte diesen Sch.... nicht". Das mit den Grünen kann man m.E. durchaus in Erwägung ziehen. Selbst die Linke, mit ihren paar Prozenten, wird das Land nicht in den Abgrund stürzen, dafür vielleicht von ein paar ziemlich verdrehten Positionen und Personen abrücken und, wenn's gut läuft, ein paar frische Ideen einbringen. Ganz im Gegensatz zu einigen anderen, die auf dem Wahlzettel stehen, an ihrem gestrigen Personal kleben, keine Ideen haben und noch an ihren irresten Positionen klammern.
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PS: Was ist eigentlich von einem Kanzlerschaftskandidaten zu halten, der seine 'Bildungsexpertin' ein Gendering-Verbot für Schulen plakatieren lässt, damit die Kinder richtiges Deutsch lernen, selbst aber den sprachlichen (und inhaltlichen) Unterschied zwischen "Ich hätte dafür gestimmt" und "Heute würde ich dafür stimmen" erst nach längerem Nachdenken erkennt? Offenbar gibt es im Land viel wesentlichere Lerndefizite bei der Sprache, als die, mit denen gegen Sternchen und Unterstrich argumentiert wird.
Und das er wiederholt angekündigt hat, dass Stahl demnächst mit Wasserstoff gemacht wird, "nicht mehr mit Kohle und Eisenerz", ist jetzt auch mal kein Beispiel für ein ausreichendes Texterfassungsvermögen, oder?
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Mirjam
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Da gebe ich dir völlig Recht Inga. Und ja, ich habe da Erfahrungen gesammelt, ich war immerhin ein paar Jahre im Schuldienst tätig, da bekommt frau das schließlich ganz direkt mitInga hat geschrieben: Mo 13. Sep 2021, 17:01 Schulwege zu fuß werden auch zur Gesundheitsförderung und Ausgleich empfohlen.
Vor ein paar Tagen habe ich dazu eine Meldung gelesen, die wie ich finde dazu ganz gut passt: Verbände fordern Ende des -«Elterntaxis-» für den Schulweg
Um diese Fälle geht es doch garnicht Anne-Mette, sondern um die große Mehrheit, die ganz gut ohne "Elterntaxi" zur Schule und wieder zurück kommen. Und dennoch werden viele von den Kindern bis vor die Schultüre gefahren. Die, die mit dem Fahrrad kommen oder laufen, wenn auch nur zur und von der Bushaltestelle, sind im Unterricht tendenziell (!) dann besser konzentriert ... (Quelle: Eigene Erfahrungen und die von damaligen und auch späteren Kolleg_innen)Anne-Mette hat geschrieben: Mo 13. Sep 2021, 19:24 Ein "Quartier" gibt es in vielen ländlichen Gebieten nicht - und es ist durchaus üblich, dass der Schulweg mehrere Kilometer lang ist.
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Nora_7
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Dennoch ist meine Frage an Inga nicht beantwortet.
Und auch Mirjam's Beitrag ist mir viel zu pauschal und allgemein. Ich hatte eine Zeit lang 4-5 km zur Schule, meine Eltern kein Auto und Schulbusse waren unbekannt. Linienbusse fuhren nicht zu schulrelevanten Zeiten. Es blieb nur Fahhrad oder bei Schnee/Eis zu Fuß. Entweder unbeleuchtete Landstraße oder Feldweg durch den Wald.
Unserem Kind wollten wir das nicht antun und haben es (und auch andere Kinder) zur Schule gebracht, wenn Fahrrad nicht sinnvoll oder möglich war. Eltern wechselseitig. So einfach. Und der jeweiligen Situation angemessen.
Nora_7
Und auch Mirjam's Beitrag ist mir viel zu pauschal und allgemein. Ich hatte eine Zeit lang 4-5 km zur Schule, meine Eltern kein Auto und Schulbusse waren unbekannt. Linienbusse fuhren nicht zu schulrelevanten Zeiten. Es blieb nur Fahhrad oder bei Schnee/Eis zu Fuß. Entweder unbeleuchtete Landstraße oder Feldweg durch den Wald.
Unserem Kind wollten wir das nicht antun und haben es (und auch andere Kinder) zur Schule gebracht, wenn Fahrrad nicht sinnvoll oder möglich war. Eltern wechselseitig. So einfach. Und der jeweiligen Situation angemessen.
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Marielle
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Namd,
Es tut mir Leid, aber du verteidigst absurdes Verhalten mit absurden Argumenten.
Marielle
Sind sie aber nicht mehr. Sie wurden zwischenzeitlich bekannt und auch verbreitet. Auf dem Land (hier im nördlichen S-H) werden sogar Taxen eingesetzt, um Schulkinder zur Schule zu befördern. Wenn angezeigt, auch mit Kindersitzen. Aber eben auch mit vollen Fahrzeugen. Das ist vernünftig, wenn ein Bus schlicht zu groß ist (abgesehen vom Thema der Schliessung von kleinen Schulen). Völlig unvernünftig ist es hingegen, wenn es morgens vor jeder Schule aussieht wie bei einer automobilen Leistungsschau in Peking (oder München) oder bei einer Fortbildungsveranstaltung für Forstwirt_innen, die mit ihren Dienstwagen vorfahren.
Es tut mir Leid, aber du verteidigst absurdes Verhalten mit absurden Argumenten.
Marielle
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Marlene K.
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Bei mir und meinen Mitschülern war es ähnlich ...und wir hatten nicht das Empfinden, dass uns unsere Eltern was antaten...Nora_7 hat geschrieben: Mo 13. Sep 2021, 23:04 Dennoch ist meine Frage an Inga nicht beantwortet.
Und auch Mirjam's Beitrag ist mir viel zu pauschal und allgemein. Ich hatte eine Zeit lang 4-5 km zur Schule, meine Eltern kein Auto und Schulbusse waren unbekannt. Linienbusse fuhren nicht zu schulrelevanten Zeiten. Es blieb nur Fahhrad oder bei Schnee/Eis zu Fuß. Entweder unbeleuchtete Landstraße oder Feldweg durch den Wald.
Unserem Kind wollten wir das nicht antun und haben es (und auch andere Kinder) zur Schule gebracht, wenn Fahrrad nicht sinnvoll oder möglich war. Eltern wechselseitig. So einfach. Und der jeweiligen Situation angemessen.
Nora_7
Heute ist der Verkehr, aber auch die Schulbusdichte deutlich höher, und Schüler an Schulen mit Sonderbedarf haben eigene Schulbussysteme hier in Berlin und im Rheinland. Tn meiner Beobachtung ist es meist ein Luxusproblem, ob Kinder mit dem Auto bis knapp vor das Schultor gefahren werden oder die fast immer vorhandenen öffentlichen Angebote nutzen.
Ich kenne mehrere Schulen, die den direkten Zuweg zu der Schule für Privatfahrzeuge sperren, damit die Kinder, die selbstständig zur Schule kommen nicht durch Taxifahrten der Eltern der Mitschüler gefährdet werden.
Der richtige Weg ist es für mich, Schulwege und Bussysteme sicher, kostenlos und Bedarfsgerecht zu machen. Für mich ist dies Bestandteil von frei zugänglicher Bildung.
Marlene
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
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Nora_7
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Du solltest gelegentlich DEINE absurde Argumentation überprüfen. So frustriert, weil falsche Lebensplanung? Absurd sind die, die nur immer nur eine Lösung kennen. Nur von seiner Situation pauschal auf andere zu schließen und deren Situation einfach abzuwerten, gehört nicht in diese und meine Welt. Es hängt immer davon ab, wo man wohnt, die persönlichen Umstände wie Beruf, und was die Angebote sind. Natürlich gibt es Luxus-Kids, ist aber nicht die Regel. Mein Enkel wird von seinen sehr umweltbewußten Eltern seit dem 2. Lebensjahr und jetzt als 5-jähriger auch morgens auf dem Weg zur Arbeit zur 1,5 km entfernten Kita per Auto gebracht - weil es keine andere Möglichkeit gibt. In einer Großstadt. Lächerlich, das mit dem Fahrrad zu machen, wenn man noch 5-10 km beruflich weiter muß. Seit dem Home Office von Papa fahren beide zusammen auch mal mit dem Fahrrad, allerdings nicht, wenn morgens um 8 Termine anstehen.Marielle hat geschrieben: Mo 13. Sep 2021, 23:52 Es tut mir Leid, aber du verteidigst absurdes Verhalten mit absurden Argumenten.
Und für die Total-Nichtverstehen-Wollenden: ja, es gibt Haltevebotszonen direkt vor einzelnen Schulen - ist doch kein Problem, wenn die letzten Meter geschützt zu Fuß gegangen werden. Außer man unterstellt böswillig eins. Es geht um den der JEWEILIGEN Situation angemessenen Transport.
Capito?
Nora_7
Nachträglich:
"Wenn man individuelle Menschen als Konglomerat autopoietischer, eigendynamischer, nichttrivialer Systeme begreift, gibt es keinen Anlaß zu der Vermutung, man könne sie erziehen."
Quelle: Niklas Luhmann: Das Erziehungssystem der Gesellschaft, Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main, 2002 (S. 82)
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Ja, ich verstehe, dass es bei Dir nicht ohne persönliche Zuschreibungen und Angriffe geht.Nora_7 hat geschrieben: Di 14. Sep 2021, 08:35 ...
So frustriert, weil falsche Lebensplanung?
...
Und für die Total-Nichtverstehen-Wollenden:
...
Capito?
Nora_7
...
Schade.
Marlene
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Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Ich denke, du warst nicht gemeint Marlene.
Kann man nicht Mist, der einem nicht gehört, einfach mal stehen lassen?
Kann man nicht Mist, der einem nicht gehört, einfach mal stehen lassen?