evangelisch.de: Studie - Queer wählt Grün - # 3
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Simone 65
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Hallo Nora. Ich möchte das Wohnen ansprechen. Mich betrifft es aktuell.
Es wird zur sozialen Frage. Ich habe vorher 20 Jahre in einer Wohnung gelebt und musste wegen Eigenbedarf raus. Das war gut, das war der Anstoß was neues zu suchen.
Ich lebe jetzt 10 Jahre in Reichenbach und fühle mich wohl. Jetzt wird die Wohnung verkauft. Wahrscheinlich an jemand mit Eigenbedarf.
Wer bezahlt den Umzug und sonstige Kosten?
Ich möchte doch alt werden.
Die Unsicherheit bei Privat, soll ich mir das Antun?
Nora, ich bin in der DDR aufgewachsen. Die Mieten waren billig. Aber es wurde nichts am Haus gemacht. Das will ich auch nicht.
Aber warum steigen die Mieten für nichts, nur das es geht. Hier an der Wohnung wurde nichts gemacht. Als mal vor 2 Jahren eine Verstopfung gab, musste ich die Hälfte selber zahlen.
Sicher es gibt noch mehr Themen.
Simone.
Es wird zur sozialen Frage. Ich habe vorher 20 Jahre in einer Wohnung gelebt und musste wegen Eigenbedarf raus. Das war gut, das war der Anstoß was neues zu suchen.
Ich lebe jetzt 10 Jahre in Reichenbach und fühle mich wohl. Jetzt wird die Wohnung verkauft. Wahrscheinlich an jemand mit Eigenbedarf.
Wer bezahlt den Umzug und sonstige Kosten?
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Nora, ich bin in der DDR aufgewachsen. Die Mieten waren billig. Aber es wurde nichts am Haus gemacht. Das will ich auch nicht.
Aber warum steigen die Mieten für nichts, nur das es geht. Hier an der Wohnung wurde nichts gemacht. Als mal vor 2 Jahren eine Verstopfung gab, musste ich die Hälfte selber zahlen.
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Nora_7
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Das ist richtig. Und Sahra Wagenknecht analysiert auch sehr scharf. Nur leider haben die Linken Lösungen noch nie irgendwo in der Geschichte funktioniert - sind halt auch archaisch, aus dem vorletzten Jahrhundert. Zeiten ändern sich - Ideologie bleibt.Lana hat geschrieben: Do 2. Sep 2021, 11:34 Es ist jedenfalls nichts, das zwingend so sein müsste, wie es derzeit gehandhabt wird. Und ich bezweifle, dass der aktuelle Zustand gesamtgesellschaftlich die beste Lösung ist.
Allerdings: meine Ansichten werden von der Mehrheit, die im Leben steht und Lebenserfahrung vorweisen kann, geteilt.
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scheue_Sarah
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Hallöchen,
ich schreibe einfach mal ohne Nennung von Parteien einige Punkte auf, die mir bei der Wahl als wichtig erscheinen.
Das sind meine persönlichen Standpunkte, da kann jede(r) auch gut anderer Meinung sein:
Vermögenssteuer:
halte ich für Unsinn, da nur Vermögenszuwachs besteuert werden sollte. Bei vielen Mittelständlern und Kleinunternehmen (Einzel- oder Familienunternehmen) gilt das Umlaufvermögen (Ware, Material) als persönliches Vermögen!
Einkommensteuer:
sollte nicht erhöht werden, dafür sollten Schlupflöcher gestopft werden. Was nutzt mir ein Spitzensteuersatz vom 50% wenn ihn niemand zahlt?
Lohnpolitik:
bei Gehaltsrunden sollte das Gesamtbudget der Erhöhung grundsätzlich eine Hälfte nach Köpfen und eine Hälfte nach % (wie jetzt auch) verteilt werden. So käme "unten" spürbar mehr an, was wieder in den Wirtschaftskreislauf gelänge. Es nutzt der Wirtschaft nichts, wenn "oben" einfach nur die Sparquote erhöht wird, weil der Lohnzuwachs eh nur auf die Konten wandert. Und nein, das ist nicht Links, ich würde nur die Zuwächse anders verteilen...
Klima:
was nutzen Verbote im eher kleinen Deutschland? Es müssen technologische Fortschritte gemacht werden, die auch in andere Länder exportiert werden können! Vieles ist heute schon möglich, wird aber klein oder gar kaputt geredet (oder gerechnet). Und damit steht "Klima" auch nicht im Widerspruch zu "Wirtschaft"!
Rente:
das 100%-ige Umlagesystem hat ausgedient. Das Rentensystem muss mit dem Kapitalmarkt verknüpft werden. Norwegen hat es vorgemacht. Unser Rentensystem muss langsam (z.B. jedes Jahr um 1% der Rentenbeiträge steigend ohne Zusatzbelastung) auch von Kapitalerträgen profitieren! Und wer über Unsicherheit redet hat einfach keine Ahnung von langfristiger Kapitalanlage.
Soziales:
ja, soziel Schwächere müssen unterstützt werden, aber nicht durch eine reine Umverteilung von oben nach unten! Es müssen (neue) Anreize aus der Bildung/Wirtschaft kommen und Chancen bieten. Wirtschaftswachstum schafft Arbeitsplätze, höhere Einnahmen der Sozialkassen und damit soziale Sicherheit.
Mieten:
wer glaubt Vermieter seien alle reich irrt gewaltig! Mittlerweile sind es viele Rentner, Arbeitnehmer etc., die sich ihr Alter finanzieren wollen. Da sind die Erträge nicht so gewaltig, wie sie gern dargestellt werden (ich kenne genügend Beispiele). Und variable Kosten der Mieter wie gerade diskutiert auf die Vermieter abzuwälzen geht gar nicht!
Verkehr:
alle Verbrennungsmotoren zu verteufeln ist Unsinn. Nicht der Motor macht den Dreck, sondern der Kraftstoff. Es gibt bereits synthetischen Kraftstoff, der nur soviel CO2 frei gibt, wie ihm vorher zugesetzt wurde. Nur wird immer sofort erzählt das wäre zu teuer (s. auch Wasserstoff als Energiespeicher vs. Batterien)
Mir würden sicher noch viele andere (unter-)Punkte einfallen, ich möchte euch aber nicht langweilen.
Was mache ich daraus?
Ich lese mir Wahlprogramme durch und wähle die Partei, bei der ich die größten Übereinstimmungen (nicht das kleinste Übel) sehe. Die Zeit dazu sollten wir schon aufbringen, es geht um die neue Regierung unserer Heimat!
Jetzt könnt ihr meine Ansichten zerlegen
Sarah
ich schreibe einfach mal ohne Nennung von Parteien einige Punkte auf, die mir bei der Wahl als wichtig erscheinen.
Das sind meine persönlichen Standpunkte, da kann jede(r) auch gut anderer Meinung sein:
Vermögenssteuer:
halte ich für Unsinn, da nur Vermögenszuwachs besteuert werden sollte. Bei vielen Mittelständlern und Kleinunternehmen (Einzel- oder Familienunternehmen) gilt das Umlaufvermögen (Ware, Material) als persönliches Vermögen!
Einkommensteuer:
sollte nicht erhöht werden, dafür sollten Schlupflöcher gestopft werden. Was nutzt mir ein Spitzensteuersatz vom 50% wenn ihn niemand zahlt?
Lohnpolitik:
bei Gehaltsrunden sollte das Gesamtbudget der Erhöhung grundsätzlich eine Hälfte nach Köpfen und eine Hälfte nach % (wie jetzt auch) verteilt werden. So käme "unten" spürbar mehr an, was wieder in den Wirtschaftskreislauf gelänge. Es nutzt der Wirtschaft nichts, wenn "oben" einfach nur die Sparquote erhöht wird, weil der Lohnzuwachs eh nur auf die Konten wandert. Und nein, das ist nicht Links, ich würde nur die Zuwächse anders verteilen...
Klima:
was nutzen Verbote im eher kleinen Deutschland? Es müssen technologische Fortschritte gemacht werden, die auch in andere Länder exportiert werden können! Vieles ist heute schon möglich, wird aber klein oder gar kaputt geredet (oder gerechnet). Und damit steht "Klima" auch nicht im Widerspruch zu "Wirtschaft"!
Rente:
das 100%-ige Umlagesystem hat ausgedient. Das Rentensystem muss mit dem Kapitalmarkt verknüpft werden. Norwegen hat es vorgemacht. Unser Rentensystem muss langsam (z.B. jedes Jahr um 1% der Rentenbeiträge steigend ohne Zusatzbelastung) auch von Kapitalerträgen profitieren! Und wer über Unsicherheit redet hat einfach keine Ahnung von langfristiger Kapitalanlage.
Soziales:
ja, soziel Schwächere müssen unterstützt werden, aber nicht durch eine reine Umverteilung von oben nach unten! Es müssen (neue) Anreize aus der Bildung/Wirtschaft kommen und Chancen bieten. Wirtschaftswachstum schafft Arbeitsplätze, höhere Einnahmen der Sozialkassen und damit soziale Sicherheit.
Mieten:
wer glaubt Vermieter seien alle reich irrt gewaltig! Mittlerweile sind es viele Rentner, Arbeitnehmer etc., die sich ihr Alter finanzieren wollen. Da sind die Erträge nicht so gewaltig, wie sie gern dargestellt werden (ich kenne genügend Beispiele). Und variable Kosten der Mieter wie gerade diskutiert auf die Vermieter abzuwälzen geht gar nicht!
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"Don't dream it, be it!"
aus der Rocky Horror Picture Show
"Es braucht einen echten Mann, um sich mit seiner weiblichen Seite wohlzufühlen..."
Backstreet Boy AJ McLean aus Solidarität zu Harry Styles' Foto im Kleid auf der Vogue
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Viggy
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Ich finde es ausgesprochen 'interessant', dass die Befürworter eines langsamen Kohleausstieges die Arbeitsplätze aufs Feld führen. Seltsamerweise hat sich kein Politiker der 'Volksparteien' einen Dreck darum geschert, als vor vielen Jahren die gerade frisch erwachte, innovative deutsche Solarindustrie aus Kostengründen nach Asien abwanderte, was insgesamt bestimmt genauso viele deutsche Arbeitsplätze kostete. Ich habe den Verdacht , nein die Gewissheit, hier ging es nur nicht um milliardenschwere Verträge, mittels derer den großen Energie-Konzernen staatlich gefördert Milliarden in den HIntern geblasen werden.Nora_7 hat geschrieben: Do 2. Sep 2021, 11:13 Kohle: Unterstützung der Beschäftigten durch Wegnahme des vermögens anderer? Warum dauert der Kohleausstieg so lange? Weil Jobs und dazugehörige Infrastrukturen erst geschaffen werden müssen. Und das dauert viele Jahre, siehe Strukturwandel im Ruhrgebiet. In der Lausitz ist es z.B. noch viel schwerer, neues produktives Gewerbe anzusiedeln. Derzeit besteht wenig Bedarf an neuen Industriekomplexen. Und Automobilwerke sind bei Linken und Grünen unerwünscht.
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Nora_7
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Simone, Du hast vollkommen Recht. Es gibt schlechte Vermieter, aber auch Mieter. ich habe schon einen Messi/Mietnomaden gehabt. Du ekelst Dich gleichg beim Betreten der Wohnung.Simone 65 hat geschrieben: Do 2. Sep 2021, 13:52 Aber warum steigen die Mieten für nichts, nur das es geht. Hier an der Wohnung wurde nichts gemacht. Als mal vor 2 Jahren eine Verstopfung gab, musste ich die Hälfte selber zahlen.
Sicher es gibt noch mehr Themen.
Manche Situationen sind wirklich schwer zu bewerten: Nacbarin hatte gerade Einliegerwohnung an Mann mit 2 Kindern vermietet (Trennungsjahr). 2 Monate später mußte ihre Tochter mit Kind aus dem Ausland zurück - wegen Corona gekündigt (Kulturbranche), keine Aufenthaltsgenehmigung mehr. Wohnungen sind hier so schnell nicht zu bekommen - was tun? Dem Mieter wurde gekündigt, er verstand es auch und hatte ausnahmsweise durch sein vielen Kontakte Glück: Er fand eine Anschlußwohnung.
Warte erstmal ab, was passiert, vielleicht wird es nicht so schlimm. Viele Klagen zu Eigenbedarf sind auch erfolgreich. Gehört leider zum Lebensrisiko. Und ich kenne mehrere andere Fälle, wo Mieter sehr schnell wieder ausziehen - und da hat der Vermieter immer Kosten.
LG Nora_7
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Viggy
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Ich bin beileibe kein Links-Wähler, aber die derzeitige Wohnsituation ist ein Ergebnis jahrelanger Politik der 'Volksparteien' mit dem HIntergrund die Entstehung von Wohnraum dem Markt zu überlassen, den Staat aus solchen Aufgaben herauszuhalten. Das gleiche gilt übrigens auch für ÖPNV und Wasserversorgung, dies sollten Staatsaufgaben bleiben, das wären Dinge, wo der Bürger auch tatsächlich etwas für seine Steuern zurückbekäme.
Den Mietmarkt zu deckeln ist der falsche Ansatz, die ist nur ein Eingriff in Besitzstandsrechte. Was große Wohnungskonzerne betrifft ist natürlich eine Sache, aber auch eine Folge dieser Politik. Aber man kann es keinem mittelständischen Vermieter verübeln, wenn er die maximale Miete, die dann auch bezahlt wird, aus seinem Objekt herausholen will. Seien wir doch mal ehrlich, wer würde nicht so handeln, wenn er eine Wohnung zu vermieten hätte?
Auch auf dem Wohnungsmarkt gilt die alte Regel von Angebot und Nachfrage. Der Staat hat sich aus dieser Aufgabe herausgenommen, was schon mal das Angebot reduziert. Nun werden auch noch ständig Gesetze verabschiedet, die für es Kapitalanleger uninteressant machen Wohnraum zu schaffen, der Mietendeckel ist nur eins von vielen Beispielen. Wer soll noch Interesse daran haben Miethäuser zu bauen, wenn dann z B. durch den Mietendeckel die Rechnung nicht aufgeht. Dies alles führt vielleicht dazu die Bestandswohnungen zu sichern, aber neue Wohnungen zu bauen wird immer uninteressanter.
Den Mietmarkt zu deckeln ist der falsche Ansatz, die ist nur ein Eingriff in Besitzstandsrechte. Was große Wohnungskonzerne betrifft ist natürlich eine Sache, aber auch eine Folge dieser Politik. Aber man kann es keinem mittelständischen Vermieter verübeln, wenn er die maximale Miete, die dann auch bezahlt wird, aus seinem Objekt herausholen will. Seien wir doch mal ehrlich, wer würde nicht so handeln, wenn er eine Wohnung zu vermieten hätte?
Auch auf dem Wohnungsmarkt gilt die alte Regel von Angebot und Nachfrage. Der Staat hat sich aus dieser Aufgabe herausgenommen, was schon mal das Angebot reduziert. Nun werden auch noch ständig Gesetze verabschiedet, die für es Kapitalanleger uninteressant machen Wohnraum zu schaffen, der Mietendeckel ist nur eins von vielen Beispielen. Wer soll noch Interesse daran haben Miethäuser zu bauen, wenn dann z B. durch den Mietendeckel die Rechnung nicht aufgeht. Dies alles führt vielleicht dazu die Bestandswohnungen zu sichern, aber neue Wohnungen zu bauen wird immer uninteressanter.
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Da gibt es wesentliche Unterschiede, z.B.:Viggy hat geschrieben: Do 2. Sep 2021, 16:31 Ich finde es ausgesprochen 'interessant', dass die Befürworter eines langsamen Kohleausstieges die Arbeitsplätze aufs Feld führen. Seltsamerweise hat sich kein Politiker der 'Volksparteien' einen Dreck darum geschert, als vor vielen Jahren die gerade frisch erwachte, innovative deutsche Solarindustrie aus Kostengründen nach Asien abwanderte, was insgesamt bestimmt genauso viele deutsche Arbeitsplätze kostete. Ich habe den Verdacht , nein die Gewissheit, hier ging es nur nicht um milliardenschwere Verträge, mittels derer den großen Energie-Konzernen staatlich gefördert Milliarden in den HIntern geblasen werden.
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Solar - kein Schwerpunktstandort, Kohle schon
Kohle: unverzichtbar, um Wirtschaft und Haushalte am laufen zu halten. M.E. gibt es noch ca. 20.000 Beschäftige in Bergbau und Kraftwerken
Solar: Es gibt wieder deutsche Unternehmen, die lassen inzwischen aber auch in China produzieren, da sonst nicht Konkurrenzfähig. Die Branche hat sich selbst geholfen, statt mit Steuergeldern permanent am Leben gehalten zu werden.
Ach ja, da kommt noch was mit der Automobilindustrie einschl. Zulieferer...Wo stecken wir denn die alle hin?
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Schön und gut, wenn Siemens oder Karstadt heute 9000 Beschäftigte entlassen (bitte die Zahlen nicht genau nehmen, mehr als Beispiel), kümmert das die Regierung doch auch relativ wenig. Das wird dann ja auch den Firmen überlassen, dies sozialverträglich abzuwickeln. Da mischt sich auch kein Herr Laschet ein.Nora_7 hat geschrieben: Do 2. Sep 2021, 16:50 M.E. gibt es noch ca. 20.000 Beschäftige in Bergbau und Kraftwerken
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Das ist ja die Krux. Erholt, oder wiedererwacht, aber lassen in China produzieren. Ich weiß, so ist nun mal der Markt. Das soll dann bitte auch für die Kohle gelten, die wäre ohne staatliche Begünstigung nämlich auch nicht mehr konkurrenzfähig. Ich will nur die Verlogenheit der Politik der großen Parteien aufzeigen.Nora_7 hat geschrieben: Do 2. Sep 2021, 16:50 die lassen inzwischen aber auch in China produzieren, da sonst nicht Konkurrenzfähig
Was wurde in der Vergangenheit von vielen Politikern polemisiert, dass die staatliche Förderung regenerativer Energien viel Geld kostet, auch schon vor dem Atomausstieg. Wieviele Milliarden sind aber auch damals schon staatlich gefördert in die Atomindustrie geflossen? Die Energiekonzerne werden mit Verträgen gefüttert und Endlagersuche, Abbau von alten AKWs usw. müssen heute teilweise vom Steuerzahler bezahlt werden.
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Das wird schwierig werden, vor allem dann, wenn wir diesen Zug auch wieder abfahren lassen, wie schon den der Solarindustrie.Nora_7 hat geschrieben: Do 2. Sep 2021, 16:50 Ach ja, da kommt noch was mit der Automobilindustrie einschl. Zulieferer...Wo stecken wir denn die alle hin?
Nur, staatliches Bremsen und festhalten an alten Zöpfen schützt zwar kurzfristig Arbeitsplätze, aber langfristig gehen sie dann erst recht verloren.
Es macht keinen Sinn, auch wegen der Exportmärkte, am Verbrenner festzuhalten. Denn auch China wird früher oder später, und ich glaube früher als uns lieb ist, dem Verbrenner adé sagen. Dann wird es schwierig diese Kisten im Export loszuwerden, statt dessen wurde die deutsche Autoindustrie längst überholt, und bei uns werden nur noch überteuerte E-Luxus-SUVs gebaut. Der breite Markt wird aus dem Ausland bedient.
China ist ja auch bereits daran die Marktführerschaft in der Herstellung von Wasserstoff-Anlagen zu übernehmen. Gut, noch ist es nicht so weit, aber wir können auch diesen Zug an uns vorüberfahren lassen.
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Viggy
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Das ist erst mal richtig. Auch ich habe eine Youngtimer-Cabrio in der Garage stehen, das ich gar nicht mehr fahren mag, weil ich dann permanent ein schlechtes Gewissen habe. Auch ich hoffe auf E-Fuels, und wenn der Liter dann 2,50 Euro kostet, auch gut.scheue_Sarah hat geschrieben: Do 2. Sep 2021, 14:28 alle Verbrennungsmotoren zu verteufeln ist Unsinn. Nicht der Motor macht den Dreck, sondern der Kraftstoff. Es gibt bereits synthetischen Kraftstoff, der nur soviel CO2 frei gibt, wie ihm vorher zugesetzt wurde.
Aber diese herzustellen ist aufwendig und wird langfristig nur für bestimmte Bereiche zur Verfügung stehen können, die Massenmotorisierung wird man damit nicht abdecken können.
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Das ist kein Verlogenheit, sondern es gibt Unterschiede: 1. Nicht erkennen der Bedeutung, 2. Wie schon gesagt, vom Kohleausstieg sind ganze Regione betroffen. Da bricht alles zusammen, wenn kurzfristig dicht gemacht wird. Und auch die Kaufhäuser sind bundesweit verteilt, so dass der Hammer eine Region nicht wirtschaftlich vernichtet.Viggy hat geschrieben: Do 2. Sep 2021, 17:07 Das soll dann bitte auch für die Kohle gelten, die wäre ohne staatliche Begünstigung nämlich auch nicht mehr konkurrenzfähig. Ich will nur die Verlogenheit der Politik der großen Parteien aufzeigen.
Stimmt so nicht: https://www.meinauto.de/lp-die-10-guens ... 6d0ba10f34Viggy hat geschrieben: Do 2. Sep 2021, 17:16 und bei uns werden nur noch überteuerte E-Luxus-SUVs gebaut.
Mobiler Wasserstoff entscheidet sich an dern Herstellungskosten: Wo gibt es die billigste Energie dafür. Und an vielfältigen Verfahren wird noch entwickelt. Noch nichts entschieden.Viggy hat geschrieben: Do 2. Sep 2021, 17:16 China ist ja auch bereits daran die Marktführerschaft in der Herstellung von Wasserstoff-Anlagen zu übernehmen. Gut, noch ist es nicht so weit, aber wir können auch diesen Zug an uns vorüberfahren lassen.
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Ich meinte ja auch nicht die Herstellung von Wasserstoff, der wird da am günstigsten erzeugt werden, wo die Energie z. B. Sonnenenergie am billigsten ist, also eher nicht bei uns. Ich meinte die Anlagen dazu.Nora_7 hat geschrieben: Do 2. Sep 2021, 17:43 Mobiler Wasserstoff entscheidet sich an dern Herstellungskosten: Wo gibt es die billigste Energie dafür. Und an vielfältigen Verfahren wird noch entwickelt. Noch nichts entschieden.
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Ist ja schön und gut, und ich bin mir ja auch bewusst, das sind 20000 Einzelschicksale. Und trotzdem, hätte die konservative Politik nicht schon eher mit dem Strukturwandel anfangen sollen? Wie lange steht die Kohle nun schon als schmutzigste Energiequelle in der Kritik? Abgesehen davon, dass noch immer ganze Landstriche umgepflügt werden? Leute werden umgesiedelt, die lieber in ihren Häusern wohnen bleiben würden, das sind auch Einzelschicksale. Mal bewusst ganz vereinfacht gefragt, hätte man mit dem selben Geld, das in die Kohle geflossen ist, um diese Arbeitsplätze künstlich am Leben zu erhalten nicht auch damals schon die Solarindustrie dort ansiedeln und/oder am Leben halten können, neue Arbeitsplätze schaffen und sichern?Nora_7 hat geschrieben: Do 2. Sep 2021, 17:43 Das ist kein Verlogenheit, sondern es gibt Unterschiede: 1. Nicht erkennen der Bedeutung, 2. Wie schon gesagt, vom Kohleausstieg sind ganze Regione betroffen. Da bricht alles zusammen, wenn kurzfristig dicht gemacht wird. Und auch die Kaufhäuser sind bundesweit verteilt, so dass der Hammer eine Region nicht wirtschaftlich vernichtet.
Was alleine die Kohlekraftwerke an Kohlenstoff ausstoßen, da könnten andererseits Millionen Leute, die sich kein E-Auto leisten können, weiterhin ihren alten Verbrenner fahren und man würde immer noch CO2 einsparen.
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Re: evangelisch.de: Studie „ Queer wählt Grün
Hätte, hätte... Fahrradkette. Ich glaube, es ist eher unergiebig, über das Vergangene zu diskutieren. Die Probleme liegen vor uns. ich habe Solarpanels von einem deutschen Hersteller, produziert in China. Und dem Hersteller geht es gut, die Leistungen der Elemente steigen immer mehr. Ich hätte schon über 500 kWp Panels haben können - lohnt sich aber für Privatverbraucher (noch) nicht, weil... s.u., Einspeisung. Und wenn eine Partei Solaranlagen zur Pflicht machen will, dann soll sie bitte auch sagen, was man für die Einspeisung dann bekommt. Von März bis Oktober gehen bei mir - ohne Speicher, viel zu teuer - 60-80% ins Netz. Für 8 cent/kW. Weiterverkauf des Versorgers und eigener Netzbezug: 27c. Keine Aussagen von den Grünen dazu je gefunden, auch nicht, ob sie Privatsharing mit anderen Mietern/Eigentümern fördern. Nur Aufforderung, dass Hausbesitzer zahlen müssen. Typische ideologische Realdefizite.Viggy hat geschrieben: Do 2. Sep 2021, 18:29 Ist ja schön und gut, und ich bin mir ja auch bewusst, das sind 20000 Einzelschicksale. Und trotzdem, hätte die konservative Politik nicht schon eher mit dem Strukturwandel anfangen sollen?
Ich habe in meinem Beratungsleben immer darauf hingewiesen, die Auswirkungen einer Entscheidung in alle Richtungen zu bewerten. Nur so kann man Entscheidungen optimieren, eigene Fehler erkennen.
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