Hallo,
am Freitag war ich ja in Osnabrück:
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Da das alles zeitlich knapp war, hatte ich darauf verzichtet noch in die Innenstadt zu fahren.
Das wurde dann am Samstag nachgeholt, da ich dann deutlich mehr Zeit hatte.
Auf dem Hinweg wurden in Ibbenbüren einige Bilder der stillgelegten Zeche gemacht, solange die noch steht. Die Abrissbagger sind leider schon sehr aktiv. Da die A30 nur nervig ist, fahre ich gerne die alte Bundesstraße, die deutlich entspannter zu fahren ist, zumal das kein Umweg ist.
Also erstmal zum Adler Modemarkt in Lotte-Wersen. Wie geschrieben, extrem groß und reichlich Auswahl in großen Größen und durchaus schöne Sachen. Da zudem eine Rabatt-Aktion war, bot es sich an einige Teile zu kaufen. 30% bei 3 Teilen, 40% bei 4 Teilen und 50% bei 5 Teilen. Ob es bei 10 Teilen 100% Rabatt gibt, war nicht zu erfahren.
Zwei Röcke, eine Hose und zwei Strickjacken, sowie eine Bluse fanden den Weg in den Einkaufskorb. Das waren dann rund 100 EUR für schöne alltagstaugliche Sachen.
Endlich mal in Ruhe einkaufen, aber wer weiß wie lange das noch geht? Hier in NRW ist seit Montag schon wieder Inzidenzstufe 1 statt 0 und damit gehen erste Beschränkungen wieder los, auch im Einzelhandel. Daher habe ich die Tour doch schon am Samstag gefahren, anstatt in der nächsten Woche.
Danach ging es nebenan in den Baumarkt, wo sich tatsächlich das gesuchte Lager für eine Kleiderstange fand, was unser Obi mal wieder ausgelistet hatte und der Restbestand reichte leider nicht aus. Nun kann die Inneneinrichtung vom Schuhschrank weiter gebaut werden. Dort stehen die Schuhe hinten auf der Stange, damit das bei 30cm Tiefe und großen Schuhen passt.
Auf dem Weg zur Innenstadt kam ein Anruf und dann schnell noch zum Bahnübergang in der Nähe hin, weil dort sollte bald ein sehr spezieller Zug vorbei kommen, den ich fotografieren wollte. Die Lok mit den vier Wagen von Rail Adventure macht Überführungsfahrten und das muss Frau sich nicht entgehen lassen. Zug fotografiert und ab in die Innenstadt.
Das Auto wurde im L+T Parkhaus direkt in der Fußgängerzone geparkt. Das Parkhaus ist hell und hat große Parkbuchten, wo auch Proletenpanzer, ähm SUV parken können, ohne gleich drei Plätze zu besanspruchen. Gut, dass ich so etwas nicht fahre...
Bei L+T gibt es für füllige Frauen nicht viel, aber die haben wenige Meter weiter einen eigenen Laden "L&T KURVENQUEEN". Die hatten durchaus interessante Sachen und bei den Ständern mit reduziertem Kram auch bezahlbare Sachen. Leider war das mir gefallene Jeanskleid nur in einer zu kleinen Größe da.
Dann weiter zu C&A. Endlich eine große Filiale und nicht diese Witzfiliale, wie in Rheine, die eher an eine leergekaufte DDR-Kaufhalle erinnert. Dort fand sich ein schönes Oberteil und eine gelbes Leinenkleid.
Die Auswahl in der XXL-Abteilung war recht gut. Aber erstmal schauen, was es sonst noch in der Stadt gibt.
Weiter zu Ulla Popken und wie in Rheine, auch hier ab 16 Uhr wegen Reichtum geschlossen.
Wollen die nichts verkaufen, obwohl die Stadt voll ist? Unweit davon ist Reno-Schuhe, aber für XXL-Damen hatten die nichts. Schade aber auch. Schuhe kann man nie genug haben...
Peek&Cloppenburg war nicht weit weg. Da bin ich mal durch die Etagen mit Damenkleidung durch. Die haben viel, auch zu saftigen Preisen, da viel Markenklamotten dabei waren. Die Abendkleider gefielen mir durchaus und falls ich so etwas mal brauche, weiß ich, wo ich es kaufen kann. Im Untergeschoss gab es die Ramsch-Ecke. Da waren einige XXL-Sachen dabei, aber leider nichts, was mit passte oder gefiel. Das Lederkleid in 3XL fand ich zwar geil, doch etwas zu nuttig, um es im Alltag anzuziehen.
Also nochmal zum C&A und dann wurden Oberteil und Kleid anprobiert und mitgenommen.
Bevor es aus der Stadt ging, musste die Sanitärabteilung bei L&T noch inspiziert werden.
Passend zum Piktogramm auf der Tür hatte ich auch einen Rock an. Da schaute keine Frau komisch, als ich dort war. Gut, der Maulkorb war ja umgebunden, weshalb ich auch auf das Makeup verzichtet hatte. Offenbar war Claudia unauffällig genug, um in der rappelvollen Innenstadt nicht aufzufallen. Aber in so einer großen Stadt läuft viel anderes schräges Volk herum, wo selbst eine schrille Transe sicher kein Aufsehen erregt.
Dann bin ich doch noch schnell zum Ikea, um eine weitere kleine Lampe zu kaufen. Weiter nach Rheine, in den Netto etwas einkaufen und ab nach Hause.
Das hatte ich an, wobei es in der Stadt die schwarzen Ballerinas waren, hier dann die Turnschuhe, um die Füße von der vielen Lauferei zu erleichtern:
Quelle: http://www.claudia-muehl.de/bilder/xxx_0712.JPG
Der grüne Wildlederrock (echtes Leder) fand sich vor einiger Zeit bei Ebay, wie auch die Strickjacke. Dazu eine 60den-Strumpfhose vom Lidl und die türkisfarbenen Mustang-Turnschuhe.
Fazit:
Die Frau fiel erneut nicht auf.
Ach ja, sonst fahre ich in Osnabrück immer zum guten Modellbahnladen und schaue mal bei den Museumsbahnkollegen vorbei. Irgendwie hatte ich dazu kein Bedürfnis. Schoppen war wichtiger. Früher war es umgekehrt. Da stand Shopping ganz hinten an, weil auf tolle Klamotten hatte ich im Männermodus nie Bock. Da waren das nur Jeans, unifarbene T-Shirts, dunkle Sneaker und alles extrem unauffällig, halt graue Maus. Ich bin erschrocken, wie sich Interessen ändern können, nur weil man nun offen als Frau lebt.
Im August, wenn der erste Termin beim Psychopaten ansteht, werde ich danach sicher auch dort die Innenstadt erkunden. Genug Läden gibt es dort auch und Frauen haben nie etwas zum Anziehen.
LG
Claudia