Warum sind wir so wenige? - # 2
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Anni
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Re: Warum sind wir so wenige?
Also jetzt sind wir bei " Robert Lemke - Was bin ich und welches Schweinerl möchten `s denn gern ? " gelandet !
Nicht das ich der Diskussion Abbruch tun will - aber wollen wir nicht "Frei - Denker" und "Frei - Fühler" sein ,
als das wir jetzt darüber streiten , wer in welche Schublade gehört ?! Zumal die Rubrik , unter der dieser Disput jetzt läuft , wohl nicht mehr so ganz paßt !
Ich finde die Aussage , die CPG gemacht hat , schon am besten : " Ich bin ich " - und Punkt !
Warum sonst sprechen wir von uns Menschen von Individuen ? - weil wir alle individuell sind ! Jeder für sich ein bischen anders - der ( die ) eine mehr - der ( die ) andere weniger .
Was soll das also : der ist dies und der ist das ?!
Wir sind alle gemeinsam eine Interessengruppe , die um mehr Akzeptanz ringt - und darauf sollten wir unsere Kraft und Zeit verwenden .
Sorry - kam jetzt so über mich - hoffe keinem weh getan zu haben !
Anni
Nicht das ich der Diskussion Abbruch tun will - aber wollen wir nicht "Frei - Denker" und "Frei - Fühler" sein ,
als das wir jetzt darüber streiten , wer in welche Schublade gehört ?! Zumal die Rubrik , unter der dieser Disput jetzt läuft , wohl nicht mehr so ganz paßt !
Ich finde die Aussage , die CPG gemacht hat , schon am besten : " Ich bin ich " - und Punkt !
Warum sonst sprechen wir von uns Menschen von Individuen ? - weil wir alle individuell sind ! Jeder für sich ein bischen anders - der ( die ) eine mehr - der ( die ) andere weniger .
Was soll das also : der ist dies und der ist das ?!
Wir sind alle gemeinsam eine Interessengruppe , die um mehr Akzeptanz ringt - und darauf sollten wir unsere Kraft und Zeit verwenden .
Sorry - kam jetzt so über mich - hoffe keinem weh getan zu haben !
Anni
Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie paßten auch heute noch. George Bernard Shaw
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Holinka
Re: Warum sind wir so wenige?
Hallo Anni,Anni hat geschrieben:Sorry - kam jetzt so über mich - hoffe keinem weh getan zu haben !
ach was - wir haben doch alle ein dickes Fell.
Ich sage es mal so:
Als ich mich am Freitag als User angemeldet habe, da habe ich nicht damit gerechnet, hier auf gefühlt 95% Tunten zu treffen.
Nein, das ist nicht böse gemeint.
Beste Grüße
Holinka.
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Holinka
Re: Warum sind wir so wenige?
Zugegeben - mit Rüpeleien kenne ich mich aus. Das war aber nicht so todernst gemeint.Jessica01 hat geschrieben:Entschuldige Holinka, aber "Tunte" ist an dieser Stelle komplett falsch und unangebracht. Mir sei der Verweis auch hier auf Wikipedia erlaubt: "Als Tunte werden sowohl in manchen heterosexuellen als auch homosexuellen Kreisen oft solche Schwule bezeichnet, die durch ein besonders affektiertes Verhalten auffallen." Man sollte mit allen Begriffen die man so um sich wirft vorsichtig umgehen.
Das wichtige Wort habe ich in Deinem Wiki-Zitat mal unterstrichen. Im weiteren Verlauf spricht Wikipedia auch die "Heterotunten" an.
Gruß
Holinka.
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martina
Re: Warum sind wir so wenige?
und warum sprichst du nicht über deine gefühle? ist es wirklich ein fühlen? es scheint mir eher so, als wäre das wort gefühl für dich auch nur eine begriffskategorie, die einer genauen definition bedarf, und von deiner ratio her ordnest du dir das wort gefühl zu.Holinka hat geschrieben:ja, das sehe ich auch so, und es ist sogar meine Standardantwort, wenn ich für mein Outfit dumm angemacht werde: "Ich nutze ein gutes Gefühl."
du kannst ja gern anderer meinung sein. das spricht dir ja niemand ab. aber solltest nicht auch du tolerieren, dass es andere meinungen als deine gibt? es geht auch nicht um männliche oder weibliche geschlechtsidentität, es geht nicht um schwarz oder weiss, sondern um all die vielen graustufen dazwischen, um ein MEHR oder WENIGER an männlicher oder weiblicher geschlechtsidentität.Holinka hat geschrieben:genau an der Stelle bin ich anderer Meinung. In dem Moment, wo sich ein Mann weiblich zeigt und auch als Frau wahrgenommen werden will, bringt er keine männliche Geschlechtsidentität mehr zum Ausdruck. Er fällt für diesen Zeitraum, in dem er sich als Frau gibt, also unter die Definition des Transvestiten - insofern scheint mir die Wikipedia-Definition richtig. Wenn er es nicht immer macht, ist er dann halt ein Hobby-Transvestit.
jeder wählt die bezeichnung, die er für sich am passendsten findet. und niemand will gern ein so simpler charakter sein, der sich mit nur einem wort beschreibt. neben dem einen wort, ob dwt, cd, tg, tv oder sonstwas muss jeder schon ein paar worte mehr über sich erzählen, um einschätzbarer zu werden.
wenn du dich hier am falschen platz fühlst, wäre es da nicht konsequent, wenn du dich wieder abmelden würdest?Holinka hat geschrieben:Als ich mich am Freitag als User angemeldet habe, da habe ich nicht damit gerechnet, hier auf gefühlt 95% Tunten zu treffen.
Nein, das ist nicht böse gemeint.
liebe grüsse
martina
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Gerdi55
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Re: Warum sind wir so wenige?
Hi,
mein subjektiver Eindruck stimmt nicht ganz mit Holinka's überein. Das Spiel mit den Kleidung bis zur 100% Darstellung als Frau
spielt hier zwar eine große Rolle im Forum, aber das Thema, warum so wenige von uns auch nach außen ihr Anderssein zeigen
ist schon wichtig. Es geht ja nicht darum, daß wir alle in extravaganten Kleidern herumspazieren, sondern daß jeder
von uns auf die Straße gehen möchte, wie er sich gerade fühlt.
An anderer Stelle wurde betont, daß wir selber die größte Schranke für diese Wege aufbauen. Die meißten Leute bekommen
nicht mal mit, daß wir nicht der Norm entsprechend gekleidet sind. Auf meinen Ausflügen habe ich dies erlebt. Es gibt nur wenige Passanten, die
mich angeschaut hatten. Und davon waren wieder wenige, die anschließen getuschelt haben. Und das Tuscheln kommt nur zustande,
weil es keine gesellschaftliche Norm ist, daß Mann auch in Bluse und Rock rumläuft. Durch unser eigenes Auftreten animieren wir andere
Männer über sich nachzudenken und uns es gleich zu tun. Dann wird die Frage auch mal lauten 'Warum sind wir so viele?'.
Gruß
Eliot
mein subjektiver Eindruck stimmt nicht ganz mit Holinka's überein. Das Spiel mit den Kleidung bis zur 100% Darstellung als Frau
spielt hier zwar eine große Rolle im Forum, aber das Thema, warum so wenige von uns auch nach außen ihr Anderssein zeigen
ist schon wichtig. Es geht ja nicht darum, daß wir alle in extravaganten Kleidern herumspazieren, sondern daß jeder
von uns auf die Straße gehen möchte, wie er sich gerade fühlt.
An anderer Stelle wurde betont, daß wir selber die größte Schranke für diese Wege aufbauen. Die meißten Leute bekommen
nicht mal mit, daß wir nicht der Norm entsprechend gekleidet sind. Auf meinen Ausflügen habe ich dies erlebt. Es gibt nur wenige Passanten, die
mich angeschaut hatten. Und davon waren wieder wenige, die anschließen getuschelt haben. Und das Tuscheln kommt nur zustande,
weil es keine gesellschaftliche Norm ist, daß Mann auch in Bluse und Rock rumläuft. Durch unser eigenes Auftreten animieren wir andere
Männer über sich nachzudenken und uns es gleich zu tun. Dann wird die Frage auch mal lauten 'Warum sind wir so viele?'.
Gruß
Eliot
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Holinka
Re: Warum sind wir so wenige?
Hallo Eliot,
ja, grundsätzlich muß jeder selbst entscheiden, wie und in welchem Maße er seine Neigungen auslebt. Deswegen kann ich aber auch nicht verstehen, warum manche Kollegen hier ein Bild hochladen und dann fragen, ob sie sich so auf die Straße trauen können und was noch zu verbessern ist.
Das, was auf der Straße passiert, ist absolut unberechenbar. Ich betreibe Crossdressing schon seit mehr als 25 Jahren und weiß aus Erfahrung, daß es gute Tage gibt, an denen man unbehelligt bleibt oder sogar positive Kritik erfährt, und eben auch schlechte Tage, an denen man mit negativer Kritik oder Anfeindungen konfrontiert wird. Es lässt sich nicht voraussagen.
Was mir aber wichtiger scheint, ist folgendes:
Du bekommst auf der Straße nur von wenigen Passanten Rückmeldungen. Daraus kannst Du aber nicht schließen, wie Dein Auftreten insgesamt wahrgenommen und bewertet wird, denn die überwiegende Mehrheit äußert sich nicht.
Das ist genau wie bei jemandem, der mit Hochwasserhose und schiefen Hacken rumläuft - der hört auch nur sehr gelegentlich, daß das "beschissen aussieht", obwohl vielleicht die Mehrheit so denkt.
Ob mir jemand sagt, ich sei ein Spinner, ist eigentlich genauso schlimm oder genauso belanglos wie wenn jemand denkt, ich sei ein Spinner. Von daher kann ich die Einteilung in gute und schlechte Tage auch nur danach vornehmen, ob mich mal wieder jemand quer über die Straße angepöbelt hat oder nicht.
Richtig schlechte Tage gibt es auch. Aber ich will hier niemanden verunsichern - das waren bei mir 3 Tage in 25 Jahren.
Beste Grüße
Holinka.
ja, grundsätzlich muß jeder selbst entscheiden, wie und in welchem Maße er seine Neigungen auslebt. Deswegen kann ich aber auch nicht verstehen, warum manche Kollegen hier ein Bild hochladen und dann fragen, ob sie sich so auf die Straße trauen können und was noch zu verbessern ist.
Das, was auf der Straße passiert, ist absolut unberechenbar. Ich betreibe Crossdressing schon seit mehr als 25 Jahren und weiß aus Erfahrung, daß es gute Tage gibt, an denen man unbehelligt bleibt oder sogar positive Kritik erfährt, und eben auch schlechte Tage, an denen man mit negativer Kritik oder Anfeindungen konfrontiert wird. Es lässt sich nicht voraussagen.
Was mir aber wichtiger scheint, ist folgendes:
Du bekommst auf der Straße nur von wenigen Passanten Rückmeldungen. Daraus kannst Du aber nicht schließen, wie Dein Auftreten insgesamt wahrgenommen und bewertet wird, denn die überwiegende Mehrheit äußert sich nicht.
Das ist genau wie bei jemandem, der mit Hochwasserhose und schiefen Hacken rumläuft - der hört auch nur sehr gelegentlich, daß das "beschissen aussieht", obwohl vielleicht die Mehrheit so denkt.
Ob mir jemand sagt, ich sei ein Spinner, ist eigentlich genauso schlimm oder genauso belanglos wie wenn jemand denkt, ich sei ein Spinner. Von daher kann ich die Einteilung in gute und schlechte Tage auch nur danach vornehmen, ob mich mal wieder jemand quer über die Straße angepöbelt hat oder nicht.
Richtig schlechte Tage gibt es auch. Aber ich will hier niemanden verunsichern - das waren bei mir 3 Tage in 25 Jahren.
Beste Grüße
Holinka.
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Holinka
Re: Warum sind wir so wenige?
Moin!chris1960 hat geschrieben:Das zeigt sich auch in den immer wieder gern gehörten "Komplimente" der Frauen, sieht ja toll aus der Rock, klasse outfit ... gehts aber dann um den eigenen Mann sieht die Welt schlagartig anders aus. Ich glaube, einige kennen das
Tja, da wird es dann aber auch unglaubwürdig - denn die negative Kritik auf der Straße (Auslachen, üble Bemerkungen etc.) kommt doch zum überwiegenden Teil (ca. 90 Prozent) von Frauen. Von Männern dagegen bekommt man kaum etwas zu hören - und wenn, dann eher mal was positives als bei Frauen.
Für sich selbst sucht Frau einen Mann, den sie vorzeigen kann - einen zum Angeben - einen, bei dem die Freundinnen neidisch werden. Da passt ein Crossdresser nicht ins Schema.
Gruß
Holinka.
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Anne-Mette
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Re: Warum sind wir so wenige?
Moin,
Die meisten Leute gehen "ganz normal" damit um, dass ich meistens einen Rock trage. Das ist mir auch am liebsten.
Ich erwarte keine positive Bestärkung, freue mich allerdings, wenn etwas kommt
Wenn mal eine negative Äußerung kommt, prallt die eigentlich an mir ab.
Gruß
CPG
Das kann ich so nicht bestätigen. Ich habe aber nicht so viele Rückmeldungen, dass ich repräsentative Zahlen angeben könnte - also gefühlt eben.kommt doch zum überwiegenden Teil (ca. 90 Prozent) von Frauen. Von Männern dagegen bekommt man kaum etwas zu hören - und wenn, dann eher mal was positives als bei Frauen.
Die meisten Leute gehen "ganz normal" damit um, dass ich meistens einen Rock trage. Das ist mir auch am liebsten.
Ich erwarte keine positive Bestärkung, freue mich allerdings, wenn etwas kommt
Wenn mal eine negative Äußerung kommt, prallt die eigentlich an mir ab.
Ja, aber sicherlich müsste man ein "Multi-Tasking-Man" sein: unterwegs zum Angeben - und ansonsten wie Frau es braucht - vielleicht sogar mit FernbedienungFür sich selbst sucht Frau einen Mann, den sie vorzeigen kann - einen zum Angeben - einen, bei dem die Freundinnen neidisch werden. Da passt ein Crossdresser nicht ins Schema.
Gruß
CPG
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Holinka
Re: Warum sind wir so wenige?
Hallo CPG,
ich stimme Dir zu, daß insgesamt sehr wenig verbale Reaktionen kommen.
Es hängt natürlich auch vom Umfeld ab, in dem man sich bewegt - und schließlich davon, wie man sich "präsentiert". Da kann sich die Resonanz durchaus erheblich unterscheiden.
Ich bin ja nur sehr selten mit Rock und bisher nie mit Kleid unterwegs gewesen und kann deshalb dazu nicht viel sagen.
Die meisten negativen Reaktionen kommen bei mir von jungen Frauen. Das mag vielleicht damit zusammenhängen, daß ich teilweise deren Mode adaptiere - zur Zeit etwa enge Jeans und Stiefel. Von älteren Frauen habe ich nur sehr selten mal etwas gehört - und wenn, dann ist es sogar meist eine Art konstruktive Kritik. Das zeigt sich ganz deutlich, wenn ich zur Hauptgeschäftszeit bei New Yorker shoppe im Vergleich zum Shopping bei Peek & Cloppenburg.
Unangenehm kann es insbesondere dort werden, wo man auf geringen Bildungsstand trifft. Vor gut zwei Wochen musste ich mir an der Kasse eines Discounters in einem eher schlecht situierten Stadtteil Hannovers von einem ca. 25jährigen Mann folgenden Satz anhören: "Das ganze schwule Pack gehört an die Wand gestellt und erschossen." Für diese Reaktion reichten ein enges schwarzes Sweatshirt, eine blaue Jeansröhre mit weißem Gürtel und schwarz-weiß karierte Chucks.
Gruß
Holinka.
ich stimme Dir zu, daß insgesamt sehr wenig verbale Reaktionen kommen.
Es hängt natürlich auch vom Umfeld ab, in dem man sich bewegt - und schließlich davon, wie man sich "präsentiert". Da kann sich die Resonanz durchaus erheblich unterscheiden.
Ich bin ja nur sehr selten mit Rock und bisher nie mit Kleid unterwegs gewesen und kann deshalb dazu nicht viel sagen.
Die meisten negativen Reaktionen kommen bei mir von jungen Frauen. Das mag vielleicht damit zusammenhängen, daß ich teilweise deren Mode adaptiere - zur Zeit etwa enge Jeans und Stiefel. Von älteren Frauen habe ich nur sehr selten mal etwas gehört - und wenn, dann ist es sogar meist eine Art konstruktive Kritik. Das zeigt sich ganz deutlich, wenn ich zur Hauptgeschäftszeit bei New Yorker shoppe im Vergleich zum Shopping bei Peek & Cloppenburg.
Unangenehm kann es insbesondere dort werden, wo man auf geringen Bildungsstand trifft. Vor gut zwei Wochen musste ich mir an der Kasse eines Discounters in einem eher schlecht situierten Stadtteil Hannovers von einem ca. 25jährigen Mann folgenden Satz anhören: "Das ganze schwule Pack gehört an die Wand gestellt und erschossen." Für diese Reaktion reichten ein enges schwarzes Sweatshirt, eine blaue Jeansröhre mit weißem Gürtel und schwarz-weiß karierte Chucks.
Gruß
Holinka.
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Anne-Mette
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Re: Warum sind wir so wenige?
Moin,
da muss ganz stark dagegen gehalten werden.
Ähnliches habe ich auch von Schülern gehört, die eigentlich nicht bildungsfern sind.
Deshalb bin ich der Meinung, man sollte früh anfangen, an dem Thema zu arbeiten.
Ich werde bei uns in der Schule mal nachhaken, was da läuft und auf diese Seite und das Projekt hinweisen:
http://www.schule-der-vielfalt.de/
Siehe dazu auch das neue Thema in der Seiten-Navi links "Crossdresser als Opfer der Homophobie".
Ich habe in Deutschland vielfach die Erfahrung gemacht, dass die Leute zwar "oberflächlich recht nett sind", aber wenn sie erst einmal zwei drei Bier oder Wein getrunken haben, dann kommen die Gesprächsthemen auf Schwule, Transvestiten, Juden, Ausländer im Allgemeinen...
Und dann sind die Leute nicht mehr so nett
... sondern nähern sich den sogen. bildungsfernen Leuten recht weit an...
Gruß
CPG
da muss ganz stark dagegen gehalten werden.
Ähnliches habe ich auch von Schülern gehört, die eigentlich nicht bildungsfern sind.
Deshalb bin ich der Meinung, man sollte früh anfangen, an dem Thema zu arbeiten.
Ich werde bei uns in der Schule mal nachhaken, was da läuft und auf diese Seite und das Projekt hinweisen:
http://www.schule-der-vielfalt.de/
Siehe dazu auch das neue Thema in der Seiten-Navi links "Crossdresser als Opfer der Homophobie".
Ich habe in Deutschland vielfach die Erfahrung gemacht, dass die Leute zwar "oberflächlich recht nett sind", aber wenn sie erst einmal zwei drei Bier oder Wein getrunken haben, dann kommen die Gesprächsthemen auf Schwule, Transvestiten, Juden, Ausländer im Allgemeinen...
Und dann sind die Leute nicht mehr so nett
... sondern nähern sich den sogen. bildungsfernen Leuten recht weit an...
Gruß
CPG
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Holinka
Re: Warum sind wir so wenige?
Hallo CPG,
ich stelle nur meine Erfahrungen dar.
Im oben geschilderten Fall habe ich mich ja zu dem Mann umgedreht und ihn zur Rede gestellt. Aber da kam ja nichts. Der bereits zitierte Satz war das einzige, was er unfallfrei über die Lippen gebracht hat.
In Döhren, einem ausgesprochen gut situierten Stadtteil Hannovers, ist mir etwas ähnliches allerdings auch schon passiert. Da das aber bei Mc Donalds war, könnte es sich auch um weitergereiste Laufkundschaft gehandelt haben.
Ja, Betrunkene sind eine erhebliche Gefahrenquelle - insbesondere, wenn sie in Gruppen auftreten. Deshalb crossdresse ich auch nicht auf Volksfesten und ähnlichen Veranstaltungen.
Beste Grüße
Holinka.
ich stelle nur meine Erfahrungen dar.
Im oben geschilderten Fall habe ich mich ja zu dem Mann umgedreht und ihn zur Rede gestellt. Aber da kam ja nichts. Der bereits zitierte Satz war das einzige, was er unfallfrei über die Lippen gebracht hat.
In Döhren, einem ausgesprochen gut situierten Stadtteil Hannovers, ist mir etwas ähnliches allerdings auch schon passiert. Da das aber bei Mc Donalds war, könnte es sich auch um weitergereiste Laufkundschaft gehandelt haben.
Ja, Betrunkene sind eine erhebliche Gefahrenquelle - insbesondere, wenn sie in Gruppen auftreten. Deshalb crossdresse ich auch nicht auf Volksfesten und ähnlichen Veranstaltungen.
Beste Grüße
Holinka.
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Re: Warum sind wir so wenige?
Guten Abend,
...das wäre wohl auch mit besonderen Gefahren für Leib und Leben verbunden. Nicht, dass man noch angegriffen oder in eine Schlägerei verwickelt wird.
Gruß
CPG
Das geht mir genau so!Deshalb crossdresse ich auch nicht auf Volksfesten und ähnlichen Veranstaltungen.
...das wäre wohl auch mit besonderen Gefahren für Leib und Leben verbunden. Nicht, dass man noch angegriffen oder in eine Schlägerei verwickelt wird.
Gruß
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Gerdi55
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Re: Warum sind wir so wenige?
Ich unterstütze diese Aussage. Aus diesem Grund finde ich auch das Verb crosdressen etc. nicht hilfreich. Stimmt diese Schublade hat es erleichtert sich hier im Netz zu finden. Aber auf der Straße möchte ich nicht als etwas besonderes angeschaut werden. Ich trage eben eine Rock wie eine Frau und mehr nicht.herjot hat geschrieben: Warum müssen wir ständig versuchen, uns in eine der vermeintlichen Schubladen einzuordnen - gleichwohl jedoch für unser Selbstverständnis Begründungen herbeiführen, die sich in der unübersehbaren Vielfalt menschlicher Ausprägungen manifestiert. Wenn ich für meine Eigenschaften Toleranz (von mir selbst auch für mein "Anderssein") und von anderen erwarte oder wünsche, ist gerade die Einordnung in vermeintliche Schubladen kontraproduktiv bzw. nicht folgerichtig.
Natürlich werden Menschen die nicht dem Mainstream gerecht werden in Deutschland (aber wenn ich andere Nationen betrachte, nicht nur in Deutschland) schief angesehen oder angepöbelt. Aber dies hat nichts mit uns zu tun. Dies hat damit zu tun, daß tolerantes Verhalten relativ wenig vorgelebt wird. Und beim Vorleben können wir wieder helfen, in dem wir
selbst tolerant gegenüber anderen auftreten.
Eliot
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Anne-Mette
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Re: Warum sind wir so wenige?
Hej,
Die anderen Begriffe, die ich mit dem Thema in Verbindung gebracht habe, hatten für mich einen negativen Beigeschmack.
Ich wollte gerade das Schubladendenken vermeiden und dafür sorgen, dass auch anhand dieses nicht so tollen Begriffes sich ausgetauscht werden kann. Der muss ja erst einmal mit Inhalten gefüllt werden
- und das machen wir doch hier mit unseren unterschiedlichen Erfahrungen und den ehrlichen und bewegenden Beiträgen unserer Mitglieder.
Die Freiheit eines jeden Einzelnen ist mir sehr wichtig. Deshalb beobachte ich viele Diskussionen wie "Du bist ja kein richtiger/keine richtige..." mit Sorge.
Ich wünsche mir eine Freiheit für jeden; für Männer in Röcken, für Frauen mit Bart, für Perfektionist(innen), für Alltagscrossdresser, für Freaks...
Gruß
CPG
Ich brauchte einen Anhaltspunkt - und dabei spielen natürlich persönliche Erfahrungen eine Rolle.crosdressen etc. nicht hilfreich
Die anderen Begriffe, die ich mit dem Thema in Verbindung gebracht habe, hatten für mich einen negativen Beigeschmack.
Ich wollte gerade das Schubladendenken vermeiden und dafür sorgen, dass auch anhand dieses nicht so tollen Begriffes sich ausgetauscht werden kann. Der muss ja erst einmal mit Inhalten gefüllt werden
Die Freiheit eines jeden Einzelnen ist mir sehr wichtig. Deshalb beobachte ich viele Diskussionen wie "Du bist ja kein richtiger/keine richtige..." mit Sorge.
Ich wünsche mir eine Freiheit für jeden; für Männer in Röcken, für Frauen mit Bart, für Perfektionist(innen), für Alltagscrossdresser, für Freaks...
Gruß
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