Dringender Hilferuf aus Afghanistan
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Anne-Mette
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Dringender Hilferuf aus Afghanistan
Moin,
die Entwicklung in Afghanistan habt ihr sicherlich verfolgt.
https://www.afghanischer-frauenverein.d ... ghanistan/
Gruß
Anne-Mette
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Anne-Mette
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Anne-Mette
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Re: Dringender Hilferuf aus Afghanistan
#HelftAfghanistansFrauen
Frauenrechtlerinnen in Afghanistan brauchen dringend unseren Schutz!
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,
Sehr geehrter Herr Vizekanzler Scholz,
Sehr geehrte Frau Bundesministerin Kramp-Karrenbauer,
Sehr geehrte Frau Bundesministerin Lambrecht,
Sehr geehrter Herr Bundesminister Maas,
Sehr geehrter Herr Bundesminister Müller,
Sehr geehrter Herr Bundesminister Seehofer,
wir bitten Sie eindringlich, neben den Botschaftsangehörigen, Mitarbeitenden der
Entwicklungshilfeorganisationen und den Ortskräften so viele Frauenrechtlerinnen wie möglich
zusammen mit ihren Familien aus Afghanistan zu retten. Diese mutigen Frauen haben sich als
Politikerinnen, Journalistinnen, Juristinnen, Ärztinnen und Mitarbeiterinnen von
Frauenorganisationen für Frauen- und Kinderrechte eingesetzt und damit für eine offene,
vielfältige und demokratische Gesellschaft. Viele von ihnen haben jahrelang gegen alle
Widerstände vertrauensvoll mit den westlichen Ländern zusammengearbeitet.
Sie haben die gleiche, wenn nicht sogar noch schlimmere Behandlung durch die Taliban zu
befürchten als die anderen Gruppen. Wir dürfen sie Folter und Mord durch die Taliban nicht
schutzlos ausliefern.
Elke Ferner
Vorsitzende UN Women Deutschland
Mitunterzeichnerinnen
Barbara Rohm, Vorsitzende Power to Transform!
Christina Dillenburg, Arbeitsgemeinschaft der Anwältinnen im DAV
Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF)
Manuela Roßbach, geschäftsführende Vorständin Aktion Deutschland hilft
Christel Steylaers und Roswitha Bocklage, Sprecherin der BAG kommunaler Frauenbüros und
Gleichstellungsstellen
Jana Pfenning und Rita Maglio, Gründerinnen Better Birth Control
Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe Frauen gegen Gewalt e.V.
Jana Stahl, 1. Vorsitzende der BücherFrauen
Heike Thompson, BPW Germany Club Kaiserslautern e.V.
Uta Zech, Präsidentin Business and Professional Women (BPW) Germany e.V.
Yvonne de Andres, Bücherfrauen
Milanie Kreutz, Vorsitzende dbb Bundesfrauenvertretung
Monika Queitsch, Präsidentin Deutscher Akademikerinnenbund e.V.
Dr. med. Christiane Groß M.A., Präsidentin, PD Dr. med. Barbara Puhahn-Schmeiser,
VizePräsidentin Deutscher Ärztinnenbund e.V.
Beate von Miquel, Vorsitzende Deutscher Frauenrat
Ulrike Geppert-Orthofer, Präsidentin Deutscher Hebammenverband e.V.
Sylvia Kegel, deutscher ingenieurinnenbund e.V.
Petra Bentkämper, Präsidentin Deutscher LandFrauenverband
Sandra Roggow, Digita Media Women e.V.
Anja Weusthoff, DGB Bundesfrauensekretärin
Helga Lukoschat, Vorstand EAF Berlin
Monika Schulz-Strelow, Präsidentin FidAR e.V.
Annette von Wedel, Vorstandsvorsitzende female.vision e.V.
Romina Stawowy, Geschäftsführerin femMit
Düzen Tekkal, HÃWAR.help
Sonja Birnbaum, Geschäftsführerin HelpAge Deutschland e.V.
Friedericke Sittler, Vorsitzende Journalistinnenbund e.V.
Claudia Rankers, Landesfrauenrat Rheinland-Pfalz e.V
Prof. Dr. Maria Wersig, Präsidentin Deutscher Juristinnenbund e.V. (djb)
Medica mondiale e.V.
Monika von Palubicki, stellvertretende Bundesvorsitzende, Katholische Frauengemeinschaft
Deutschlands, Bundesverband e.V., kfd
Angelika Zacek, Vorstand Pro Quote Bühne
Margrét Rún, Vorstand ProquoteFilm
Edith Heitkämper, Vorsitzende ProQuote Medien
Prof. Dr. Gabriele Kaczmarczyk, ProQuote Medizin
Christiane von Rauch, Vorsitzende Pro Choice Deutschland e.V.
Dr. Renate Tewaag, Soroptimist International Deutchland
Sally Lisa Starken und Cordelia Röders-Arnold, Initiatorinnen von #stattblumen
Bärbel Jacob, für den Vorstand Vereinigung für Frauen im Management e. V. (fim)
Jasmin Arbabian-Vogel, Präsidentin Verband der Unternehmerinnen (VdU)
Sandra Becker, Vorstand webgrrls
Sascha Gabizon, Exekutivdirektorin Women Engage for a Common Future (WECF)
Women for Women International Deutschland gGmbH
Lucia Mathée, Vorsitzende Working Moms e.V.
Hilde Weeg
Journalistin und Kommunikationsberaterin
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Sehr geehrter Herr Bundesminister Seehofer,
wir bitten Sie eindringlich, neben den Botschaftsangehörigen, Mitarbeitenden der
Entwicklungshilfeorganisationen und den Ortskräften so viele Frauenrechtlerinnen wie möglich
zusammen mit ihren Familien aus Afghanistan zu retten. Diese mutigen Frauen haben sich als
Politikerinnen, Journalistinnen, Juristinnen, Ärztinnen und Mitarbeiterinnen von
Frauenorganisationen für Frauen- und Kinderrechte eingesetzt und damit für eine offene,
vielfältige und demokratische Gesellschaft. Viele von ihnen haben jahrelang gegen alle
Widerstände vertrauensvoll mit den westlichen Ländern zusammengearbeitet.
Sie haben die gleiche, wenn nicht sogar noch schlimmere Behandlung durch die Taliban zu
befürchten als die anderen Gruppen. Wir dürfen sie Folter und Mord durch die Taliban nicht
schutzlos ausliefern.
Elke Ferner
Vorsitzende UN Women Deutschland
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Jana Stahl, 1. Vorsitzende der BücherFrauen
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Helga Lukoschat, Vorstand EAF Berlin
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Claudia Rankers, Landesfrauenrat Rheinland-Pfalz e.V
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heike65
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Re: Dringender Hilferuf aus Afghanistan
Und die Unterzeichner/innen kaufen jetzt alle ein Sturmgewehr und chartern ein paar Lufthansa Flieger und sorgen dafür das die Ortsansässigen gefahrlos nach Deutschland kommen ?
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ExuserIn-2022-05-22
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Re: Dringender Hilferuf aus Afghanistan
Warum nur der Fokus auf Frauen? Auch und besonders afghanische Männer haben für Deutsche gearbeitet und die Folgen sind nicht abschätzbar.
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Magdalena
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Re: Dringender Hilferuf aus Afghanistan
Trauer, Hilflosigkeit, Ohnmacht, dass waren meine ersten Gedanken bei den Meldungen aus Afghanistan. Hätte die Situation vermieden werden können?
Viele Jahre wurde dieses Land geschunden. Mal von der Sowjetunion ein Geteuer eingesetzt. Dann kamen die Amerikaner mit ihren Verbündeten. Hatte das Volk in Afghanistan eine wirkliche Chance selbstbestimmt ihr Land aufzubauen und zu gestalten? Was konnten sie den Taliban entgegen setzten?
War es nicht absehbar, als sich alle einig aus dem Land zurück zogen? Die Menschen vor Ort der Taliban auf dem Silbertablett serviert wurden?
Alle werden es wohl nicht schaffen sich und ihre Familie in Sicherheit zu bringen. Beide diesen verzweifelten Menschen sind in dieser Zeit meine Gedanken.
Mit nachdenklichen Grüßen Magdalena
Viele Jahre wurde dieses Land geschunden. Mal von der Sowjetunion ein Geteuer eingesetzt. Dann kamen die Amerikaner mit ihren Verbündeten. Hatte das Volk in Afghanistan eine wirkliche Chance selbstbestimmt ihr Land aufzubauen und zu gestalten? Was konnten sie den Taliban entgegen setzten?
War es nicht absehbar, als sich alle einig aus dem Land zurück zogen? Die Menschen vor Ort der Taliban auf dem Silbertablett serviert wurden?
Alle werden es wohl nicht schaffen sich und ihre Familie in Sicherheit zu bringen. Beide diesen verzweifelten Menschen sind in dieser Zeit meine Gedanken.
Mit nachdenklichen Grüßen Magdalena
Lebe jeden Tag.
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ExuserIn-2022-05-22
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Re: Dringender Hilferuf aus Afghanistan
Das kommt bei raus wenn Europa und USA versuchen Nation Building zu betreiben. Man muss einfach erkennen das das eine andere Welt und völlig andere Kultur ist und wir nicht unsere Werte drüber stülpen können. Menschenrechte , Frauenrechte sind dort anders als wie wie wir uns das wünschen und vorstellen. Das ist Mittelalter! Entweder betrachtet man das ( für den Westen ) als Generation Aufgabe oder lässt die Finger davon. Das würde aber bedeuten 20 Jahre mal x und x ist variabel. Zb 50 - 60 Jahre Truppen dort ?
Das hat aber die Politik nie so kommuniziert. Das war immer eine halbe Sache ohne Konsequenz.
Schon allein die verschwurbelte Sprache - kriegsähnlich zeigt das man das nie als Krieg mit allen Konsequenzen gesehen hat sondern mehr als Brunnen bohren mit Militär.
Solche archaischen Ländern zu befrieden braucht einen ganz langen Atem und man muss bereit sein der deutschen, amerikanischen Gesellschaft Tote und viel Geld ausgeben zuzumuten. Viele Länder entwickelten sich erst zu einer Nation durch Bürgerkriege von innen heraus.
Ich halte nicht viel davon wenn da die erste Welt dazwischen geht.
Nur sollte man das dann nicht auch noch von außen mit Waffen und Geld anfeuern. China wird dort der neue Player der seine Chance sieht Einfluss zu gewinnen. Sicher auch mit Geld und Waffen.
Wenn es " moderne, fortschrittliche Schichten dort gibt wird Ihnen nichts anders übrig bleiben dafür mit Waffen zu kämpfen. Für eine neue Nation. Sofern das überhaupt eine Nation ist. Aus einem Haufen Stämme , Fürstentümer muss sich erst mal eine Nation bilden. ( Auch Deutschland und die USA mussten sich erstmal bilden ).
Das hat aber die Politik nie so kommuniziert. Das war immer eine halbe Sache ohne Konsequenz.
Schon allein die verschwurbelte Sprache - kriegsähnlich zeigt das man das nie als Krieg mit allen Konsequenzen gesehen hat sondern mehr als Brunnen bohren mit Militär.
Solche archaischen Ländern zu befrieden braucht einen ganz langen Atem und man muss bereit sein der deutschen, amerikanischen Gesellschaft Tote und viel Geld ausgeben zuzumuten. Viele Länder entwickelten sich erst zu einer Nation durch Bürgerkriege von innen heraus.
Ich halte nicht viel davon wenn da die erste Welt dazwischen geht.
Nur sollte man das dann nicht auch noch von außen mit Waffen und Geld anfeuern. China wird dort der neue Player der seine Chance sieht Einfluss zu gewinnen. Sicher auch mit Geld und Waffen.
Wenn es " moderne, fortschrittliche Schichten dort gibt wird Ihnen nichts anders übrig bleiben dafür mit Waffen zu kämpfen. Für eine neue Nation. Sofern das überhaupt eine Nation ist. Aus einem Haufen Stämme , Fürstentümer muss sich erst mal eine Nation bilden. ( Auch Deutschland und die USA mussten sich erstmal bilden ).
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Laura R
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Re: Dringender Hilferuf aus Afghanistan
Natürlich ist es sehr bedauerlich was da grade in Afghanistan passiert, nur welchen Einfluss haben wir und die andere westliche Welt. Gar keinen! Es sind Milliarden in das Land gesteckt worden, tote Soldaten und Zivilisten und das alles für nichts.
Das hat ein Freund von mir hat das heute geschrieben, er kommt aus Afghanistan
Afghanistan: Stell dir mal vor"¦.
Stell dir mal vor, dass in deinem Vaterland Krieg herrscht, solange du denken kannst. Stell dir vor, dass dein Vater dir Bilder aus seiner Jugend von einem wunderschönen Land zeigt, in dem gebildete Menschen leben, in dem es Universitäten und Schulen gibt, in dem es neben der atemberaubenden Landschaft auch glanzvolle Städte mit tollen Bauwerken gibt, wo freie Menschen leben, Frauen tragen, was sie möchten und sogar Touristen in Scharen kommen.
Und jetzt stell dir vor, dass Krieg ausbricht.
Erst der kalte Krieg mit Russland, wo dein Vaterland zur taktischen Marionette der Weltmächte und deren dreckigen Spielchen wird, weil es Amerika, welches in Konflikt mit den Russen war, gut passte, dass sie nicht selbst kämpfen mussten! Dann jahrelanger Bürgerkrieg und dann auch noch eine Horde wilder Tiere namens Taliban kommt, die den friedlichen Islam so verdrehen, wie es ihnen grade passt und dieses Land innerhalb kürzester Zeit ins Mittelalter zurück bombt.
Stell dir vor, dass sich dann ein Saudi Terrorist in deinem Vaterland versteckt.
Und dann Anschläge in der Welt verübt, sodass das Ansehen des Volks noch weiter in den Keller sinkt. Stell dir vor, dass deswegen dann die Amis kommen und einen weiteren Krieg anzetteln, sich dann auch noch wundern, dass die Afghanen ja kämpfen können"¦wo sie sie damals gegen die Russen doch selbst ausgebildet und mit Waffen versorgt haben, als es ihnen noch einen Vorteil brachte! Stell dir vor, dass du mit Afghanen nur deine netten, gastfreundlichen, zielstrebigen, fleißigen Verwandten verbindest, die halbe Welt dich aber abwertend anguckt, sobald sie erfährt, dass du Afghane bist, weil sie durch die Medien verblendet nur das Bild des primitiven Taliban Terroristen mit Bart und Kalashnikov in dir sieht.
Stell dir vor, dass du dann nach Jahren das erste Mal das Gefühl hast"¦
..dass es in absehbarer Zeit doch noch einmal klappen könnte, dass du dein Vaterland zum ersten Mal in Frieden besuchen kannst"¦ohne Angst um dein Leben zu haben. Und dann stell dir vor, wie dieses Gefühl auf ein Neues zerstört wird, weil die Taliban jetzt nach Abzug der internationalen Truppen erneut Städte erobern, Angst und Schrecken verbreiten und das Volk deines Vaterlands erneut am Boden liegt"¦Kinder um ihre Eltern und Eltern um ihre Kinder weinen. Stell dir vor du bist ein Mitte vierzig Jahre alter Mensch, der in Afghanistan lebt und du kennst in deinem Leben nichts als Krieg, Krieg und wieder Krieg!
Wie es scheint, kommt Allah tatsächlich nur noch zum weinen nach Afghanistan!
Dieser Text hat mich sehr bewegt und trifft es hervorragend und ist nichts weiter hinzuzufügen! Ferry hatte doch schon gehofft das die Alliierten das Land stabilisieren und das man dort wieder in Frieden leben kann.
Laura
Das hat ein Freund von mir hat das heute geschrieben, er kommt aus Afghanistan
Afghanistan: Stell dir mal vor"¦.
Stell dir mal vor, dass in deinem Vaterland Krieg herrscht, solange du denken kannst. Stell dir vor, dass dein Vater dir Bilder aus seiner Jugend von einem wunderschönen Land zeigt, in dem gebildete Menschen leben, in dem es Universitäten und Schulen gibt, in dem es neben der atemberaubenden Landschaft auch glanzvolle Städte mit tollen Bauwerken gibt, wo freie Menschen leben, Frauen tragen, was sie möchten und sogar Touristen in Scharen kommen.
Und jetzt stell dir vor, dass Krieg ausbricht.
Erst der kalte Krieg mit Russland, wo dein Vaterland zur taktischen Marionette der Weltmächte und deren dreckigen Spielchen wird, weil es Amerika, welches in Konflikt mit den Russen war, gut passte, dass sie nicht selbst kämpfen mussten! Dann jahrelanger Bürgerkrieg und dann auch noch eine Horde wilder Tiere namens Taliban kommt, die den friedlichen Islam so verdrehen, wie es ihnen grade passt und dieses Land innerhalb kürzester Zeit ins Mittelalter zurück bombt.
Stell dir vor, dass sich dann ein Saudi Terrorist in deinem Vaterland versteckt.
Und dann Anschläge in der Welt verübt, sodass das Ansehen des Volks noch weiter in den Keller sinkt. Stell dir vor, dass deswegen dann die Amis kommen und einen weiteren Krieg anzetteln, sich dann auch noch wundern, dass die Afghanen ja kämpfen können"¦wo sie sie damals gegen die Russen doch selbst ausgebildet und mit Waffen versorgt haben, als es ihnen noch einen Vorteil brachte! Stell dir vor, dass du mit Afghanen nur deine netten, gastfreundlichen, zielstrebigen, fleißigen Verwandten verbindest, die halbe Welt dich aber abwertend anguckt, sobald sie erfährt, dass du Afghane bist, weil sie durch die Medien verblendet nur das Bild des primitiven Taliban Terroristen mit Bart und Kalashnikov in dir sieht.
Stell dir vor, dass du dann nach Jahren das erste Mal das Gefühl hast"¦
..dass es in absehbarer Zeit doch noch einmal klappen könnte, dass du dein Vaterland zum ersten Mal in Frieden besuchen kannst"¦ohne Angst um dein Leben zu haben. Und dann stell dir vor, wie dieses Gefühl auf ein Neues zerstört wird, weil die Taliban jetzt nach Abzug der internationalen Truppen erneut Städte erobern, Angst und Schrecken verbreiten und das Volk deines Vaterlands erneut am Boden liegt"¦Kinder um ihre Eltern und Eltern um ihre Kinder weinen. Stell dir vor du bist ein Mitte vierzig Jahre alter Mensch, der in Afghanistan lebt und du kennst in deinem Leben nichts als Krieg, Krieg und wieder Krieg!
Wie es scheint, kommt Allah tatsächlich nur noch zum weinen nach Afghanistan!
Dieser Text hat mich sehr bewegt und trifft es hervorragend und ist nichts weiter hinzuzufügen! Ferry hatte doch schon gehofft das die Alliierten das Land stabilisieren und das man dort wieder in Frieden leben kann.
Laura
Ich bin wie ich bin und weiß wer ich bin. Das gut so!
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Annette
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Re: Dringender Hilferuf aus Afghanistan
Guten Tag,
Krieg ist eine Sache, grausam und oftmals völlig unnötig. Aber gäbe es diese beschissenen Religionen nicht (und damit meine ich ALLE Religionen weltweit), dann würden die bewaffneten Konflikte ohne diesen schwachsinnigen und menschenverachtenden Fanatismus ausgefochten und der Menschheit bliebe viel unsägliches Leid erspart.
Annette
Krieg ist eine Sache, grausam und oftmals völlig unnötig. Aber gäbe es diese beschissenen Religionen nicht (und damit meine ich ALLE Religionen weltweit), dann würden die bewaffneten Konflikte ohne diesen schwachsinnigen und menschenverachtenden Fanatismus ausgefochten und der Menschheit bliebe viel unsägliches Leid erspart.
Annette
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Aria
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Re: Dringender Hilferuf aus Afghanistan
Vielleicht weil die nun wieder besonders im Fokus der Taliban stehen! Frauen sind für die Taliban weniger Wert als eine Ratte. Sie sind es, die während ihrer Herrschaft absolut keine Rechte hatten außer Ihrem Mann zu dienen und für Kinder und Haushalt da zu sein. Und sie werden es wieder müssen, zurück in das patriarchalische Gefängnis.Alyssa hat geschrieben: Mo 16. Aug 2021, 17:17 Warum nur der Fokus auf Frauen? Auch und besonders afghanische Männer haben für Deutsche gearbeitet und die Folgen sind nicht abschätzbar.
¡no lamento nada!
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Anne-Mette
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Re: Dringender Hilferuf aus Afghanistan
DLR- Kultur, Weltzeit:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/jo ... _id=501577
DLF, mediasres:
https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dra ... 717e3c.mp3
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ExuserIn-2022-05-22
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Re: Dringender Hilferuf aus Afghanistan
Aha . Und deshalb sind männliche afghanische Helfer und Verbündete weniger wichtig? Nicht wenig einseitig. Ich denke Menschenrechte sind unabhängig vom Geschlecht? Das ist die Umkehrung der menschenverachtenden Ideologie der Taliban. Mir ist es jedenfalls egal ob die Ortskräfte , Verbündeten männlich oder weiblich sind. Unterstützung muss allen gewährt werden!Aria hat geschrieben: Mo 16. Aug 2021, 21:38Vielleicht weil die nun wieder besonders im Fokus der Taliban stehen! Frauen sind für die Taliban weniger Wert als eine Ratte. Sie sind es, die während ihrer Herrschaft absolut keine Rechte hatten außer Ihrem Mann zu dienen und für Kinder und Haushalt da zu sein. Und sie werden es wieder müssen, zurück in das patriarchalische Gefängnis.Alyssa hat geschrieben: Mo 16. Aug 2021, 17:17 Warum nur der Fokus auf Frauen? Auch und besonders afghanische Männer haben für Deutsche gearbeitet und die Folgen sind nicht abschätzbar.
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Re: Dringender Hilferuf aus Afghanistan
Hallo,
ich finde es jetzt gefährlich zu trennen in Frauen und Männer. Die Taliban überrennen das Land. Es geht um Menschenleben.
Dann hatte ich gestern noch ein Gespräch mit einem Kollegen, welches mich erschüttert hat. Als ich auf die Situation in Afghanistan hinwies, kam als Antwort, "Es interessiert mich nicht!"
Die Schnäppchenangebote beim Discounter sind wichtiger. Ist soviel Arroganz und Ignoranz noch zu ertragen? Ich ertrage sie nicht!
Mit traurigen Grüßen Magdalena
ich finde es jetzt gefährlich zu trennen in Frauen und Männer. Die Taliban überrennen das Land. Es geht um Menschenleben.
Dann hatte ich gestern noch ein Gespräch mit einem Kollegen, welches mich erschüttert hat. Als ich auf die Situation in Afghanistan hinwies, kam als Antwort, "Es interessiert mich nicht!"
Die Schnäppchenangebote beim Discounter sind wichtiger. Ist soviel Arroganz und Ignoranz noch zu ertragen? Ich ertrage sie nicht!
Mit traurigen Grüßen Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Re: Dringender Hilferuf aus Afghanistan
Es geht aber hier nicht um Verbündete, die ja generell bei Machtübernahmen Repressalien zu fürchten haben, sondern darum, dass Frauen wieder ihre Rechte genommen werden - zB den Hijab ablegen oder in die Schule gehen zu dürfen.Alyssa hat geschrieben: Mo 16. Aug 2021, 22:11Aha . Und deshalb sind männliche afghanische Helfer und Verbündete weniger wichtig? Nicht wenig einseitig. Ich denke Menschenrechte sind unabhängig vom Geschlecht? Das ist die Umkehrung der menschenverachtenden Ideologie der Taliban. Mir ist es jedenfalls egal ob die Ortskräfte , Verbündeten männlich oder weiblich sind. Unterstützung muss allen gewährt werden!Aria hat geschrieben: Mo 16. Aug 2021, 21:38Vielleicht weil die nun wieder besonders im Fokus der Taliban stehen! Frauen sind für die Taliban weniger Wert als eine Ratte. Sie sind es, die während ihrer Herrschaft absolut keine Rechte hatten außer Ihrem Mann zu dienen und für Kinder und Haushalt da zu sein. Und sie werden es wieder müssen, zurück in das patriarchalische Gefängnis.Alyssa hat geschrieben: Mo 16. Aug 2021, 17:17 Warum nur der Fokus auf Frauen? Auch und besonders afghanische Männer haben für Deutsche gearbeitet und die Folgen sind nicht abschätzbar.
Männer haben dagegen nicht unter der Herrschaft der Taliban zu leiden.
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Re: Dringender Hilferuf aus Afghanistan
Ach so. Und das weißt du so genau? Und warum wollen dann auch so viele Männer dort weg? Ist dir eigentlich klar das auch Männer unter die islamische Rechtssprechung fallen? Genannt Scharia. Es sei man hängt sich an die Steinzeit Islamisten dran. Dann ist es vielleicht einfacher.
Was für ein Tunnelblick
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Aria
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Re: Dringender Hilferuf aus Afghanistan
Ich sehe schon, du willst gar nicht verstehenAlyssa hat geschrieben: Di 17. Aug 2021, 11:15 Ach so. Und das weißt du so genau? Und warum wollen dann auch so viele Männer dort weg? Ist dir eigentlich klar das auch Männer unter die islamische Rechtssprechung fallen? Genannt Scharia. Es sei man hängt sich an die Steinzeit Islamisten dran. Dann ist es vielleicht einfacher.
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