Detransition - Was tun?
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Zorc
Detransition „ Was tun?
Aaaaalso ich brauche dringend eure Hilfe, weil ich ein paar Fragen habe auf die mir die Ärztin leider keine vernünftige Antwort gibt, bzw. beim letzten Termin irgendwie nicht die Antworten bekommen habe, die ich gerne hätte.
Ich bin 29 Jahre alt und Transgender von Frau zu Mann. So jetzt bin ich seit 6 Jahren in Behandlung und seit 4 Jahren bekomme ich Testosteron. Jetzt gehen mir (leider) auf dem Kopf die Haare aus und da ich sowieso das Gefühl habe, mit dem Mann sein auch nicht so zufrieden zu sein (Irgendwie kommt das verlangen irgendwie doch wieder eine Frau zu sein) immer stärker durch, stehe ich jetzt da. Wenn ich mit dem Testosteron aufhöre, was würde dann mit meinem Bart passieren? Würde die Knappschaft, also meine Krankenkasse, eine Lasertherapie bezahlen um den Bart zu entfernen? (Eine Haartransplantation muss ich ja leider Selbst bezahlen..).
Wenn der Bart weg wäre und meine Haare wieder ganz Normal wären, könnte ich vermutlich damit leben. Ich müsste zwar irgendein Medikament nehmen und meine Menstruation wieder zu unterdrücken. (Eines der vielen Dinge für die ich beim Testo dankbar war, da ich durch diese RegelmäßÃg ((Haha)) bewusstlos wurde), aber der Männliche Vorname wäre total okay für mich. Bzw. so ein Zwischending zu sein und hin und her Switchen zu können ist auch voll okay, aber irgendwie..
Ach ich weiß auch nicht.
Zudem ich mich irgendwie total vor meiner Familie schäme. Meine Mutter hat kein Problem damit, auch wenns mir dennoch irgendwie vor ihr unangenehm ist. Aber mein Vater ist halt sehr konservativ. Typisch christliche Erziehung und alleine dass ich früher schon meine Haare nur blond gefärbt hatte, war schon zu viel. So dass mein Vater sich ja für mich schämen muss etc. Zum Glück sehe ich ihn selten, aber ich hatte schon vor kurzem wieder angefangen mich etwas weiblicher zu Kleiden und durfte mir da schon anhören "Ja war mir klar, dass das ein Fehler war und du wieder zurück willst" und ach all solche Sprüche. Die Beiden sind zum Glück nicht mehr zusammen und ich seh ihn selten, aber es ist halt dennoch ein scheiß Gefühl sowas zu hören. Denn im Prinzip will ich ja nicht ganz zurück. Sondern nur Teile..? Bzw. hätte ich gerne die Option, dass mir die Haare nicht ausgehen würden und ich heute Mann und morgen Frau sein könnte.
Hat irgendjemand überhaupt einen Rat was ich da tun kann?
Ich bin 29 Jahre alt und Transgender von Frau zu Mann. So jetzt bin ich seit 6 Jahren in Behandlung und seit 4 Jahren bekomme ich Testosteron. Jetzt gehen mir (leider) auf dem Kopf die Haare aus und da ich sowieso das Gefühl habe, mit dem Mann sein auch nicht so zufrieden zu sein (Irgendwie kommt das verlangen irgendwie doch wieder eine Frau zu sein) immer stärker durch, stehe ich jetzt da. Wenn ich mit dem Testosteron aufhöre, was würde dann mit meinem Bart passieren? Würde die Knappschaft, also meine Krankenkasse, eine Lasertherapie bezahlen um den Bart zu entfernen? (Eine Haartransplantation muss ich ja leider Selbst bezahlen..).
Wenn der Bart weg wäre und meine Haare wieder ganz Normal wären, könnte ich vermutlich damit leben. Ich müsste zwar irgendein Medikament nehmen und meine Menstruation wieder zu unterdrücken. (Eines der vielen Dinge für die ich beim Testo dankbar war, da ich durch diese RegelmäßÃg ((Haha)) bewusstlos wurde), aber der Männliche Vorname wäre total okay für mich. Bzw. so ein Zwischending zu sein und hin und her Switchen zu können ist auch voll okay, aber irgendwie..
Ach ich weiß auch nicht.
Zudem ich mich irgendwie total vor meiner Familie schäme. Meine Mutter hat kein Problem damit, auch wenns mir dennoch irgendwie vor ihr unangenehm ist. Aber mein Vater ist halt sehr konservativ. Typisch christliche Erziehung und alleine dass ich früher schon meine Haare nur blond gefärbt hatte, war schon zu viel. So dass mein Vater sich ja für mich schämen muss etc. Zum Glück sehe ich ihn selten, aber ich hatte schon vor kurzem wieder angefangen mich etwas weiblicher zu Kleiden und durfte mir da schon anhören "Ja war mir klar, dass das ein Fehler war und du wieder zurück willst" und ach all solche Sprüche. Die Beiden sind zum Glück nicht mehr zusammen und ich seh ihn selten, aber es ist halt dennoch ein scheiß Gefühl sowas zu hören. Denn im Prinzip will ich ja nicht ganz zurück. Sondern nur Teile..? Bzw. hätte ich gerne die Option, dass mir die Haare nicht ausgehen würden und ich heute Mann und morgen Frau sein könnte.
Hat irgendjemand überhaupt einen Rat was ich da tun kann?
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Anne-Mette
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Re: Detransition „ Was tun?
Moin,
ich will dir nicht die Illusionen nehmen; aber auch ein teilweiser "Weg zurück", ist vermutlich noch schwieriger als der Weg dorthin, wo du nun bist.
Als Beschreibung - auch für Freunde und Familie - fällt es bestimmt leichter, den Begriff "nonbinär" zu wählen; das lässt Freiräume zu und ist vielleicht nachvollziehbar.
Dann hast du dich auch nicht "vollständig geirrt", sondern genauer herausgefunden, wie du leben möchtest.
Die Auseinandersetzungen mit der Krankenkasse werden sicherlich langwierig und unangenehm sein; denn du musst mehr oder weniger beweisen, dass diejenigen, die dir zu deinem jetzigen Zustand nach 4 Jahren Testosteron verholfen haben,
sich geirrt haben. Es wird schwierig sein, eine Bartentfernung durchzusetzen.
"Von allein" wird der Haarwuchs auch nach Absetzen des Testosterons kaum zurückkommen; ebenso wenig wird der Bart verschwinden.
In Absprache mit dem med. Personal könntest du allerding die Hormone absetzen und schauen, wie sich das körperlich und seelisch anfühlt. Die Menstruation wills du aber weiterhin unterdrücken?
Das ist dann nicht so einfach. Mag sein, dass einige Lösungen, die eigentlich zur Schwangerschaftsverhütung genutzt werden, dafür in Frage kommen (Hormonspirale))
"abgeschwächte Blutungen bzw. Ausbleiben der Menstruation".
Gruß
Anne-Mette
ich will dir nicht die Illusionen nehmen; aber auch ein teilweiser "Weg zurück", ist vermutlich noch schwieriger als der Weg dorthin, wo du nun bist.
Das kannst du zwar mit der Kleidung und deinem Verhalten (in Grenzen) so handhaben; aber körperliche Funktionen lassen sich in der Regel nicht hin und her schalten, wie es gerade gefällt.
Als Beschreibung - auch für Freunde und Familie - fällt es bestimmt leichter, den Begriff "nonbinär" zu wählen; das lässt Freiräume zu und ist vielleicht nachvollziehbar.
Dann hast du dich auch nicht "vollständig geirrt", sondern genauer herausgefunden, wie du leben möchtest.
Die Auseinandersetzungen mit der Krankenkasse werden sicherlich langwierig und unangenehm sein; denn du musst mehr oder weniger beweisen, dass diejenigen, die dir zu deinem jetzigen Zustand nach 4 Jahren Testosteron verholfen haben,
sich geirrt haben. Es wird schwierig sein, eine Bartentfernung durchzusetzen.
"Von allein" wird der Haarwuchs auch nach Absetzen des Testosterons kaum zurückkommen; ebenso wenig wird der Bart verschwinden.
In Absprache mit dem med. Personal könntest du allerding die Hormone absetzen und schauen, wie sich das körperlich und seelisch anfühlt. Die Menstruation wills du aber weiterhin unterdrücken?
Das ist dann nicht so einfach. Mag sein, dass einige Lösungen, die eigentlich zur Schwangerschaftsverhütung genutzt werden, dafür in Frage kommen (Hormonspirale))
"abgeschwächte Blutungen bzw. Ausbleiben der Menstruation".
Gruß
Anne-Mette
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Zorc
Re: Detransition „ Was tun?
Das Hauptproblem ist halt wirklich, dass die Haare ausgehen und der Bart da ist. Wären die Beiden Sachen nicht, wäre alles kein Problem. Weil ich dann halt ja wirklich was zwischen Beidem bin.
Das schlimmste ist halt wirklich, dass die Menstruation zurück kommen wird und die Muss irgendwie unterdrückt werden. Zuletzt war es halt so schlimm, dass ich immer wieder bewusstlos wurde, sobald ich sie bekam und das möchte ich nie, nie wieder erleben. Deswegen hab ich halt auch unheimliche Angst davor das Testosteron abzusetzen weil ich dadurch, diesbezüglich ein neues Lebensgefühl hatte und nicht immer Angst haben musste, bewusstlos zu werden sobald ich das Haus verlasse und meine Tage kurz davor standen...
Das schlimmste ist halt wirklich, dass die Menstruation zurück kommen wird und die Muss irgendwie unterdrückt werden. Zuletzt war es halt so schlimm, dass ich immer wieder bewusstlos wurde, sobald ich sie bekam und das möchte ich nie, nie wieder erleben. Deswegen hab ich halt auch unheimliche Angst davor das Testosteron abzusetzen weil ich dadurch, diesbezüglich ein neues Lebensgefühl hatte und nicht immer Angst haben musste, bewusstlos zu werden sobald ich das Haus verlasse und meine Tage kurz davor standen...
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Aria
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Re: Detransition „ Was tun?
Melde dich per PN mal bei mir. Ich kann dir evt. helfen...Zorc hat geschrieben: Sa 14. Aug 2021, 22:58 Hat irgendjemand überhaupt einen Rat was ich da tun kann?
¡no lamento nada!
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Anne-Mette
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Re: Detransition „ Was tun?
Du solltest es mit deinem Endokrinologen besprechen und meine Hinweise keinesfalls als Anregung oder Empfehlung verstehen.
Ich hattte auch geschrieben: "in Absprache".
Ich hattte auch geschrieben: "in Absprache".
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Zorc
Re: Detransition „ Was tun?
@Annne-Mette:
Ne, ne, keine Sorge. ich hab am Mittwoch da halt eh nochmal ein weiteres Gespräch, ich versuch nur so ein paar Infos zusammen zu Kramen weil mein Arzt da leider son bisschen.. Wie soll ich das sagen. Er muss halt immer so ein bisschen auf ein Paar Sachen angesprochen werden. Bisher war mir das immer recht egal, hat ja alles funktioniert, aber jetzt wo ich halt richtig Hilfe brauche, stelle ich leider fest, dass der Arzt ein bisschen.. Ich will nicht unfähig sagen, das ist gemein. Er macht den Job ja gut, nur wie gesagt, leider muss ich immer eher was Vorschlagen und Fragen ob das funktioniert, weil er damit ein bisschen überfordert wirkt.
Ne, ne, keine Sorge. ich hab am Mittwoch da halt eh nochmal ein weiteres Gespräch, ich versuch nur so ein paar Infos zusammen zu Kramen weil mein Arzt da leider son bisschen.. Wie soll ich das sagen. Er muss halt immer so ein bisschen auf ein Paar Sachen angesprochen werden. Bisher war mir das immer recht egal, hat ja alles funktioniert, aber jetzt wo ich halt richtig Hilfe brauche, stelle ich leider fest, dass der Arzt ein bisschen.. Ich will nicht unfähig sagen, das ist gemein. Er macht den Job ja gut, nur wie gesagt, leider muss ich immer eher was Vorschlagen und Fragen ob das funktioniert, weil er damit ein bisschen überfordert wirkt.
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Engelchen
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Re: Detransition „ Was tun?
Wenn du das Gefühl hast du bist bei dem Arzt nicht gut aufgehoben - käme da nicht ein Wechsel in Betracht?
Bist du noch in Therapie - was sagt der dazu...
Den Ansatz mit Non-Binär finde ich auch gut.
Liebe Grüße
Lisa
Bist du noch in Therapie - was sagt der dazu...
Den Ansatz mit Non-Binär finde ich auch gut.
Liebe Grüße
Lisa
Liebe geben und offen sein für Neues
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Zorc
Re: Detransition „ Was tun?
@Engelchen:
Ich bin nicht sicher ob das viel bringt.. Ich bin erst von Gelsenkirchen nach Köln gewechselt, weil der Herr in Gelsenkirchen ein graus war (Ich hatte ausschlag durch das Spritzen, weil die wohl nicht ganz sauber war, wollte ihm das nur freundlich mitteilen, dass er die Stelle vielleicht etwas mehr sauber macht. Kann ja was an der Hose gewesen sein und wurde nahezu rausgeworfen, was ich mir denn einbilden würde, die würden alle einen guten Job machen und keiner würde hier irgendwelche Fehler machen. Dabei war ich wirklich freundlich und hab die Welt ehrlich nicht mehr verstanden..) und als ich wechseln wollte, jetzt nach Köln, wurde ich halt immer wieder zurück verwiesen, dass ich bitte das Gespräch mit dem Arzt bei dem ich in Köln bin, suchen soll, weil er sich damit auskennt :/ Ich hab drei Praxen angeschrieben und habe nicht sonderlich das Gefühl, als möchte man mir helfen.
Ich bin nicht sicher ob das viel bringt.. Ich bin erst von Gelsenkirchen nach Köln gewechselt, weil der Herr in Gelsenkirchen ein graus war (Ich hatte ausschlag durch das Spritzen, weil die wohl nicht ganz sauber war, wollte ihm das nur freundlich mitteilen, dass er die Stelle vielleicht etwas mehr sauber macht. Kann ja was an der Hose gewesen sein und wurde nahezu rausgeworfen, was ich mir denn einbilden würde, die würden alle einen guten Job machen und keiner würde hier irgendwelche Fehler machen. Dabei war ich wirklich freundlich und hab die Welt ehrlich nicht mehr verstanden..) und als ich wechseln wollte, jetzt nach Köln, wurde ich halt immer wieder zurück verwiesen, dass ich bitte das Gespräch mit dem Arzt bei dem ich in Köln bin, suchen soll, weil er sich damit auskennt :/ Ich hab drei Praxen angeschrieben und habe nicht sonderlich das Gefühl, als möchte man mir helfen.
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Anne-Mette
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Zorc
Re: Detransition „ Was tun?
Dann melde ich mich da mal, vielen dank!
Ja das ist halt echt frustrierend, wenn man immer wieder weg geschickt wird... Dann wächst leider die Verzweiflung und es wird halt immer schwerer was zu suchen ^^-°
Ja das ist halt echt frustrierend, wenn man immer wieder weg geschickt wird... Dann wächst leider die Verzweiflung und es wird halt immer schwerer was zu suchen ^^-°
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Anne-Mette
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Re: Detransition „ Was tun?
Ja, das ist leider ein Grundproblem.
Es mangelt selbst in den größeren Städten an geeignetem medizinischen und psychologischen Personal.
Es mangelt selbst in den größeren Städten an geeignetem medizinischen und psychologischen Personal.
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Zorc
Re: Detransition „ Was tun?
Was ich bis Heute nicht verstehe.
Wenn ich in die Klinik in Köln gehe, dann sind sooo viele da. Oder bei meinem damaligen Psychologen (Ich bin nun bei einem ambulanten aktuell und auf der Suche nach einem neuen, weil er sehr unzuverlässig wurde.) da waren auch sooo viele Leute einfach. Wie kann es da sein, dass sich irgendwie noch immer kaum jemand mit diesem Thema zu beschäftigen scheint.
Ich hoffe wirklich, für alle Anderen die sicher noch kommen werden, dass es mehr Leute werden. Ich kann leider nicht in die Richtung, Berufstechnisch, gehen auch wenn ich es unglaublich gerne tun würde. Aber hoffentlich gibt es in den nächsten Jahren mehr Leute, die helfen können und wollen.
Wenn ich in die Klinik in Köln gehe, dann sind sooo viele da. Oder bei meinem damaligen Psychologen (Ich bin nun bei einem ambulanten aktuell und auf der Suche nach einem neuen, weil er sehr unzuverlässig wurde.) da waren auch sooo viele Leute einfach. Wie kann es da sein, dass sich irgendwie noch immer kaum jemand mit diesem Thema zu beschäftigen scheint.
Ich hoffe wirklich, für alle Anderen die sicher noch kommen werden, dass es mehr Leute werden. Ich kann leider nicht in die Richtung, Berufstechnisch, gehen auch wenn ich es unglaublich gerne tun würde. Aber hoffentlich gibt es in den nächsten Jahren mehr Leute, die helfen können und wollen.
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Nicole Fritz
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Re: Detransition „ Was tun?
Hallo Zorc,Zorc hat geschrieben: So 15. Aug 2021, 12:49 Wie kann es da sein, dass sich irgendwie noch immer kaum jemand mit diesem Thema zu beschäftigen scheint.
dieses Thema ist in der Community und erst recht bei den Ärzten und Krankenkassen überhaupt noch nicht angekommen. Da glauben die meisten im falschen Körper geboren zu sein. Mit nicht binär tun sie sich schwer. Mir wurde am Anfang der Trans-Weg (MzF) genau erklärt ohne überhaupt irgend etwas anderes in Betracht zu ziehen. Mich hat zunächst meine panische Angst vor Ärzten und Krankenhäusern davon abgehalten irgend etwas überstürzt oder voreilig in die Wege zu leiten, während ich immer mehr zu der Einsicht gelangte nicht binär und keine Frau im falschen Körper zu sein.
Ich habe mich erst mit 58 geoutet. Hätte ich das mit 29 getan, wäre ich vermutlich zur Frau transitioniert und dann auch nicht wirklich glücklich geworden. Zurück in die männliche Rolle hätte ich aber genau wie jetzt auch nicht mehr gewollt. Ohne OP hätte ich wohl die Hormone langsam zurück gefahren, sodass sich der alte männliche Zustand wieder eingestellt hätte. Mit OP hätte aber das Testosteron gefehlt. Dann wäre wohl alles bei der Frau geblieben.
Bart Epilieren ist als MzF schon ein Kampf mit der Krankenkasse, und dass die Haare wieder wachsen, bezweifle ich wie bereits Anne-Mette. Zum Thema Menstruation kann ich nichts beitragen. Bei mir werden die Haare länger aber gleichzeitig auch so langsam dünner. Ich bin aber inzwischen - gut vier Jahre nach dem Outing - weitgehend nicht-binär unterwegs. Da stört mich der Bartwuchs immer weniger, und das Bild einer irgendwann einmal entstehenden Glatze erschreckt mich auch nicht mehr so sehr. Es dauert, bis man sich als nicht binär wirklich akzeptieren kann. Ganz wichtig ist dabei sicher auch, wie man vom sozialen Umfeld angenommen wird. Bei mir ist es von einigen konservativ Denkenden abgesehen recht problemlos.
Liebe Grüße
Nicole
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Alex_andra
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Re: Detransition „ Was tun?
Vortrag: Von #trans zu #detrans - Der Weg zurück? mit Eli Kappo
https://www.youtube.com/watch?v=DOKJdb5yX7c
könnte dir wahrscheinlich viele fragen beantworten
Liebe Grüße
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könnte dir wahrscheinlich viele fragen beantworten
Liebe Grüße
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Helga
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Re: Detransition „ Was tun?
Hallo Zorc,
da dies dein erster Beitrag ist, zunächst einmal herzlich willkommen im Forum!
Ich finde es gut, dass du dich hier angemeldet und deine Geschichte erzählt hast. Das Thema Detransition wird durch Fachkreise und Interessenverbände leider immer wieder heruntergespielt. Aus meiner Sicht wird mit geschlechtsangleichenden Maßnahmen häufig viel zu leichtfertig umgegangen.
Interessanterweise haben wir völlig unterschiedliche Ausgangspunkte und dennoch das gleiche Ziel: Ein weiblicheres Aussehen!
Wenn wir von Krankenkasse reden, wird immer wieder vergessen, dass diese das Geld der Solidargemeinschaft verwalten. Aufgabe der Solidargemeinschaft ist, die Gesundheit eines jeden einzelnen Mitgliedes zu erhalten. Die Maßnahmen, die im Zuge einer Transition durchgeführt werden, widersprechen teilweise diesem Grundsatz, da sie zu körperlichen Einschränkungen führen, eigentlich intakte Organe dauerhaft schädigen oder sogar entfernen etc. Daher ist es keineswegs umstritten diese Maßnahmen durch die Solidargemeinschaft bezahlen zu lassen. Weitere Maßnahmen zu bezahlen, die dieses später wieder rückgängig machen, kann sicherlich nicht die Aufgabe der Solidargemeinschaft sein.
Auch wenn dies unverschämt erscheinen mag: Aus meiner Sicht besteht für dich die einzige Chance die Detransitions- Maßnahmen bezahlt zu bekommen darin den Therapeuten, der die Diagnose F64.0 gestellt hat, zu verklagen. Er hat eine Fehldiagnose gestellt, unter der du jetzt zu leiden hast. Es ist dann Aufgabe des Gerichtes für dich einen geeigneten Gutachter zu finden. Keine Angst: Therapeuten verfügen über Berufshaftpflichtversicherungen mit hohen Deckungssummen. Er muss es nicht aus eigener Tasche zahlen.
Liebe Grüße
Helga
da dies dein erster Beitrag ist, zunächst einmal herzlich willkommen im Forum!
Ich finde es gut, dass du dich hier angemeldet und deine Geschichte erzählt hast. Das Thema Detransition wird durch Fachkreise und Interessenverbände leider immer wieder heruntergespielt. Aus meiner Sicht wird mit geschlechtsangleichenden Maßnahmen häufig viel zu leichtfertig umgegangen.
Interessanterweise haben wir völlig unterschiedliche Ausgangspunkte und dennoch das gleiche Ziel: Ein weiblicheres Aussehen!
Wenn wir von Krankenkasse reden, wird immer wieder vergessen, dass diese das Geld der Solidargemeinschaft verwalten. Aufgabe der Solidargemeinschaft ist, die Gesundheit eines jeden einzelnen Mitgliedes zu erhalten. Die Maßnahmen, die im Zuge einer Transition durchgeführt werden, widersprechen teilweise diesem Grundsatz, da sie zu körperlichen Einschränkungen führen, eigentlich intakte Organe dauerhaft schädigen oder sogar entfernen etc. Daher ist es keineswegs umstritten diese Maßnahmen durch die Solidargemeinschaft bezahlen zu lassen. Weitere Maßnahmen zu bezahlen, die dieses später wieder rückgängig machen, kann sicherlich nicht die Aufgabe der Solidargemeinschaft sein.
Viele Therapeuten haben Hemmungen sich mit dem Thema "Trans" zu beschäftigen. Nicht weil es so schwierig ist, sondern weil die Diagnose F64.0 in der Regel wohl zu den tiefgreifendsten Einschnitten und Veränderungen im Leben, in der Psyche und am Körper eines Menschen führt, die mit legalen Mitteln überhaupt denkbar sind. Diese Verantwortung möchten die meisten Therapeuten nicht übernehmen. Denn wie du an deinem eigenen Beispiel siehst: Auch Therapeut kann sich mal irren. In deinem besonderen Fall kommt noch die Besonderheit dazu, dass Therapeut*in A bereits (sicherlich im besten Wissen und Gewissen) eine Diagnose gestellt hat, die Therapeut*in B nun wiederlegen soll. Dies würden beide, die sich vermutlich von Fachkongressen kennen als unkollegiales Verhalten empfinden. Also wirst du lieber abgewiesen.Zorc hat geschrieben: So 15. Aug 2021, 12:49 Wie kann es da sein, dass sich irgendwie noch immer kaum jemand mit diesem Thema zu beschäftigen scheint
Auch wenn dies unverschämt erscheinen mag: Aus meiner Sicht besteht für dich die einzige Chance die Detransitions- Maßnahmen bezahlt zu bekommen darin den Therapeuten, der die Diagnose F64.0 gestellt hat, zu verklagen. Er hat eine Fehldiagnose gestellt, unter der du jetzt zu leiden hast. Es ist dann Aufgabe des Gerichtes für dich einen geeigneten Gutachter zu finden. Keine Angst: Therapeuten verfügen über Berufshaftpflichtversicherungen mit hohen Deckungssummen. Er muss es nicht aus eigener Tasche zahlen.
Liebe Grüße
Helga
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.