Altersgerecht?
Altersgerecht? - # 3

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
Lorelai74
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Re: Altersgerecht?

Post 31 im Thema

Beitrag von Lorelai74 »

Ich hab ein bisschen nachgelesen zum Thema Altersgerecht Mode.
Das ist eigentlich ein Euphemismus.
Denn gemeint ist eine gesellschaftliche Erwartungshaltung, dass ältere Frauen sich in Sachen Styling und Extraversion zurücknehmen sollen. Sie sollen "optisch" verschwinden. In der Mitte des Lebens soll das Altern erst verschwinden - mit Tönungen und Antifaltencremes, Shapewear und Botox und wenn das Alter nicht mehr zu verbergen ist, dann sollen die Alten verschwinden und unscheinbar werden. Und das trifft vor allem für Frauen zu.
"Gewünscht" ist, dass Frauen sich für ein bestimmtes Alter anziehen - aka Altersgerecht- und ihre Individualität an der Garderobe immer mehr abgeben. Bis hin zu einer Art Einheitsuniform für die über 60ig jährige in gedecktem Grau- Altrose und mit Gesundheitsschuhen.

Warum übernehmen wir dieses Bild, diese Erwartung für uns ohne sie zu hinterfragen??

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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Altersgerecht?

Post 32 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Lorelai74 hat geschrieben: Do 5. Aug 2021, 15:12 Warum übernehmen wir dieses Bild, diese Erwartung für uns ohne sie zu hinterfragen??
Ich vermute, das hat viel damit zu tun, dass wir als soziale Wesen auf die Menschen in unserem Umfeld angewiesen sind. Die härteste Strafe, die man aussprechen kann, ist das Verstoßen aus der Gruppe. Also versuchen Menschen sich an Erwartungen anzupassen. Auf der anderen Seite ist der Individualismus des Einzelnen der Antrieb, sich auch über Kleidung auszudrücken. Klafft zwischen Erwartung und eigenem Ausdruck ein Widerspruch, fühlen wir uns ungemütlich.

Beispiel: Meine Frau hat große Probleme, wenn ich en femme bin. In anderem Umfeld ist für mich en femme zu sein gar kein Problem. Ich werde respektiert. Das hat natürlich Konsequenzen hinsichtlich meines Wohlbefindens. Ich trage in beiden Fällen das gleiche, aber meine Reaktion und meine Fähigkeit mich als Frau zu fühlen, ist stark unterschiedlich. Ähnlich sehe ich das auch mit "altersgerechter Kleidung". Sie hat ganz viel mit den Erwartungen zu tun, die an mein Auftreten gestellt werden. Und da wird es spannend.

Ich trage zum ersten Mal seit ca. 35 bis 40 Jahren wieder schulterlange Haare. Davor waren sie stets kurz. Es gibt nicht viele Männer, die lange Haare haben und so falle ich entsprechend in meinem Bekanntenkreis auf. Meine Frau mag es gar nicht, viele, vor allem Frauen, finden es prima und bei einem fällt mir besonders auf, dass er sich auch nach Wochen darüber nicht beruhigen kann. Damit spiegeln die Reaktionen nicht den Wert meiner Frisur, sondern die innere Haltung und Bewertung den Anderen wider. Ich halte das für extrem wichtig.

Die entscheidende Frage ist also, richte ich mich nach den Erwartungen der Anderen oder nach meinen eigenen Bedürfnissen ? Ich möchte für mich die Frage ganz klar mit einem "es kommt darauf an" beantworten. Ich möchte meine Frau nicht total vor den Kopf stoßen und passe mich i.d.R. an. Meine Haare bleiben aber dran, da ich darauf eine lange Zeit verwendet habe. Kleidungstechnisch bin ich eher zurückhaltend. In anderem Rahmen ist es mir aber egal, was die Menschen von mir erwarten. Da lebe ich als Frau. Der Spagat ist nicht immer einfach und es macht mir viel Mühe, damit klar zu kommen. So halte ich es auch mit "altersgerechter Kleidung". Ich gehe nicht in Sack und Lumpen, ich will aber nicht, zumindest meistens ;-), provozieren.

Es ist ein Spannungsfeld, in dem jede/r den eigenen Weg finden muss.
Zuletzt geändert von ExUserIn-2026-04-08 am Fr 6. Aug 2021, 09:33, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße
Vicky

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Re: Altersgerecht?

Post 33 im Thema

Beitrag von Dolores59 »

Alleine das Wort "altersgerecht" erzeugt in mir eine Hasskappe. Mittlerweile bin ich 66 Jahre jung. Trotzdem weigere ich mich irgendwelche Klamotten in rentnerfarben oder rentnerschnitt oder rentnerlänge zu tragen. Bloß weil ich ein gewisses biologisches Lebensalter erreicht habe? Never ever!

Ich denke nicht daran in der Öffentlichkeit "unsichtbar" zu werden, weil ich nicht mehr in die Rubrik "jugendlich frisch" passe. Das empfinde ich als pure Diskriminierung älterer Menschen (selbstverständlich gestehe ich älteren Männern zu, modische Kleidung zu tragen).

Externes Bild, es gelten die Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen der ausgewählten Seite.Quelle: https://i92.servimg.com/u/f92/18/64/71/84/dscf5045.jpg

Gut, im Taillenbereich könnte ich schlanker sein. Aber deshalb meine Beine verstecken?

Wenn ich etwas längere Röcke oder Kleider trage, dann weil es mir gefällt. Unabhängig vom Alter. Und von den Erwartungen meiner Mitmenschen. Denn wenn ich diese erfüllen würde, müsste ich dunkle Herrenhosen tragen.

LG
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Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
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Re: Altersgerecht?

Post 34 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-22 »

Lorelai74 hat geschrieben: Do 5. Aug 2021, 15:07
Alyssa hat geschrieben: Mi 4. Aug 2021, 16:47 Den zitierten geht es nur ums auffallen und damit Geld verdienen. Man kann sich auch als Clown auf die Straße stellen. Da klimpern sicher die Euros aber der Maßstab für die Kleidung von über 80 Millionen Deutschen ist das eher nicht. Eher für Realitätsverlust.
Hi Alyssa,

Sorry aber ich finde deine Art dich zu äußern problematisch.

Du sagst, dass es den zitierten nur um Geld und auffallen geht? Woher weisst du dass? Du lieferst keinen Beleg für deine Behauptung- so ist das ein suggestives Argument.
Du setzt Modisch/Auffällig mit Clown gleich. Auch hier kein Argument, sondern deine persönliche Empfindung zu einer suggestive Aussage verdichtet, bzw. du nutzt Spott als Stilmittel. Warum?

Ich würde erwidern:
Nicht alle Menschen die Bunte Kleidung tragen sind Clowns.
Man kann bunt durchs Leben gehen und gut angezogen sein.
Du nennst die 80 Millionen als "Maßstab". Hier führst eine Mehrheit als Beweis für deine Behauptung an. Dass nennt sich Argumentum ad poplum und ein damit irrelevantes Argument.

Du kannst gerne deine persönliche Meinung sagen.
Beispiel: ich würde so bunte Kleidung nicht anziehen, da ich mich darin nicht wohl fühle.
Oder mit Sachargumenten argumentieren.

So entsteht bei mir der Eindruck von Unsachlichkeit und Lust an der Provokation.

Lori
Kann ja jeder sich anziehen wie er will nur eins sollte er bedenken das er in Rückkopplung zu anderen lebt. Wenn er also irritierte Reaktionen , Blicke bekommt wird er das akzeptieren müssen so wie die anderen sein Outfit akzeptieren müssen. Allerdings drängt sich vielfach der Eindruck auf das man nicht erkennt das man sich sich seine eigene Welt , Blase bastelt und zum Maßstab erklärt.
Im übrigen schreibe ich meine Meinung wie ich es für richtig halte. Bisschen anmaßend anderen sagen zu wollen wie sie schreiben sollen oder? Von anderen zeitgleich Toleranz einfordern passt schlecht dazu.
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Re: Altersgerecht?

Post 35 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-22 »

Dolores59 hat geschrieben: Fr 6. Aug 2021, 08:01 Alleine das Wort "altersgerecht" erzeugt in mir eine Hasskappe. Mittlerweile bin ich 66 Jahre jung. Trotzdem weigere ich mich irgendwelche Klamotten in rentnerfarben oder rentnerschnitt oder rentnerlänge zu tragen. Bloß weil ich ein gewisses biologisches Lebensalter erreicht habe? Never ever!

Ich denke nicht daran in der Öffentlichkeit "unsichtbar" zu werden, weil ich nicht mehr in die Rubrik "jugendlich frisch" passe. Das empfinde ich als pure Diskriminierung älterer Menschen (selbstverständlich gestehe ich älteren Männern zu, modische Kleidung zu tragen).

Externes Bild, es gelten die Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen der ausgewählten Seite.Quelle: https://i92.servimg.com/u/f92/18/64/71/84/dscf5045.jpg

Gut, im Taillenbereich könnte ich schlanker sein. Aber deshalb meine Beine verstecken?

Wenn ich etwas längere Röcke oder Kleider trage, dann weil es mir gefällt. Unabhängig vom Alter. Und von den Erwartungen meiner Mitmenschen. Denn wenn ich diese erfüllen würde, müsste ich dunkle Herrenhosen tragen.

LG
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Genau das geht am Thema vorbei. Habe ich erst letztens auf einer Kinky Party gesehen. Da war das gut. Aber ich dachte hier geht es um Alltagslook außerhalb der Blase Wohnung?
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Re: Altersgerecht?

Post 36 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-22 »

Lorelai74 hat geschrieben: Do 5. Aug 2021, 15:12 Ich hab ein bisschen nachgelesen zum Thema Altersgerecht Mode.
Das ist eigentlich ein Euphemismus.
Denn gemeint ist eine gesellschaftliche Erwartungshaltung, dass ältere Frauen sich in Sachen Styling und Extraversion zurücknehmen sollen. Sie sollen "optisch" verschwinden. In der Mitte des Lebens soll das Altern erst verschwinden - mit Tönungen und Antifaltencremes, Shapewear und Botox und wenn das Alter nicht mehr zu verbergen ist, dann sollen die Alten verschwinden und unscheinbar werden. Und das trifft vor allem für Frauen zu.
"Gewünscht" ist, dass Frauen sich für ein bestimmtes Alter anziehen - aka Altersgerecht- und ihre Individualität an der Garderobe immer mehr abgeben. Bis hin zu einer Art Einheitsuniform für die über 60ig jährige in gedecktem Grau- Altrose und mit Gesundheitsschuhen.

Warum übernehmen wir dieses Bild, diese Erwartung für uns ohne sie zu hinterfragen??

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Wer zwingt dich die Erwartung zu übernehmen?
Es ist nicht verboten sich extravagant zu kleiden.
Ich vermute das du einfach merkst das du ggf ein irritiertes Feetback bekommst was dich dann wiederum irritiert und verunsichert. Man lebt halt nicht in einer Blase sondern da sind noch andere . Das wird sich auch nicht ändern.
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Re: Altersgerecht?

Post 37 im Thema

Beitrag von Wally »

Alyssa hat geschrieben: Fr 6. Aug 2021, 08:16 Kann ja jeder sich anziehen wie er will nur eins sollte er bedenken das er in Rückkopplung zu anderen lebt. Wenn er also irritierte Reaktionen , Blicke bekommt wird er das akzeptieren müssen so wie die anderen sein Outfit akzeptieren müssen. Allerdings drängt sich vielfach der Eindruck auf das man nicht erkennt das man sich sich seine eigene Welt , Blase bastelt und zum Maßstab erklärt.
Das gilt nicht nur für das Thema "altersgerecht". Ich bin z.B. rot/grün-blind: das heißt, ich sehe zwar im Prinzip durchaus auch Rot und Grün (die Ampelfarben kann ich gut unterscheiden), aber ich sehe diese Farben anders als Normalsichtige. Im Extremfall hat das mal dazu geführt, dass ich zur Beerdigung eines Onkels in einer (dunkel-)roten Jacke gegangen bin: ich wußte das nicht, ich hielt die für schwarz! Niemand hat damals was gesagt; was sich die Leute dazu gedacht haben, darüber kann ich nur spekulieren. Erst Jahre später hat mich meine Frau darüber aufgeklärt, dass diese Jacke rot ist. Ähnlicher Fall, wenn auch speziell für mich eher positiv gelaufen: eine Wanderfreundin fragte mich mal etwas irritiert, warum ich eigentlich "als Mann" (damals lebte ich öffentlich noch in der männlichen Rolle) in einer rosa Seidenjacke herumlaufe. Ich hatte die als "weiß" gekauft und angezogen... Aber seit ich dann wußte, dass sie tatsächlich rosa ist, trug ich sie um so lieber (smili)

Generell passiert es mir mit meiner Fehlsichtigkeit immer wieder, dass ich nach dem Urteil von Partnerin/Freunden/Bekannten "unpassende" Farbkombinationen wähle: "das passt nicht zusammen", "das schlägt sich"... Ich selber empfinde das nicht so, mir gefällt oft gerade das besonders gut, was viele Andere farblich als "schlechten Geschmack" abqualifizieren: mit meinen deuteranomalen Augen sehe ich das halt anders. Umgekehrt empfinde ich manches (insbesondere Rot-Grün-Kombinationen), was Normalsichtige für "passend" halten, oft als ganz schrecklich. Wenn Frauen z. B. wüßten, wie gruselig (fast schwarz, manchmal gar blauschwarz) für deuteranomale Augen (und damit für immerhin ca. 10% der Männer) ein dunkler Lippenstift aussieht, dann würden die sich wohl nie wieder so anmalen...

Geschmack ist was Individuelles; es gibt keinen objektiv "guten" oder "schlechten" Geschmack, sondern allenfalls einen Geschmack der Mehrheit oder von Minderheiten. Ich lasse mir nicht mehr einreden, ich hätte einen "schlechten" oder gar "keinen" Geschmack bei der Auswahl von Farben, bloß weil ich die nun mal anders sehe als die Mehrheit: mein Geschmack ist da halt anders. Aber um unnötige Irritationen zu vermeiden, mache ich trotzdem Kompromisse - und erwarte solche auch von meiner Umwelt, indem ich z. B. meine Frau eindringlich darum bitte, mir den Anblick angemalter Lippen zu ersparen. Sie verzichtet mir zuliebe gerne darauf, schließlich will sie mir ja gefallen (moin)

Man kann aber Irritationen nicht immer vermeiden und muß es auch nicht: manchmal ist es durchaus sinnvoll und sogar notwendig, "wider den Stachel zu löcken" und den Geschmack einer Mehrheit zu ignorieren. Indem man provoziert, verändert man ja auch was: so manche, ursprüngliche "Provokation" (z. B. Frauen in Hosen) wurde über längere Zeit ein Modetrend und schließlich sogar eine vorherrschende Regel.
Herzliche Grüße
Wally
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Re: Altersgerecht?

Post 38 im Thema

Beitrag von Marit »

Ihr Lieben,
ich habe die Diskussion mit Spannung verfolgt und habe diesmal auch eine Meinung dazu.

Für mich kommt als altersgerecht nur in Frage, dass ich meinen eigenen ästhetischen Ansprüchen genüge (beispielsweise nicht die Krampfadern im Mini präsentiere). Dafür gibt es blickdichte Strümpfe.

Alle anderen Entscheidungen folgen der Situation - und da orientiere ich mich schon an den gesellschaftlichen Normen. Also nicht im Skaterrock ins Büro und nicht im Partyoutfit shoppen. Dabei darf die Kleidung bunt, modisch und auch mal auffällig sein, solange die Farben zusammen passen und mir auch stehen. Dabei lasse ich mir auch gerne helfen.

Sprich, ich versuche, mich wie eine erwachsene Frau ohne Zugehörigkeit zu einer bestimmten Szene zu kleiden, wobei ich im Stil femininer bin als der Durchschnitt.
Eine gemeinsame Freundin meinte schon, meine Partnerin müsse langsam aufpassen, dass sie neben mir nicht unscheinbar aussieht.

Liebe Grüße von Marit
Nichts ist für immer.
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Re: Altersgerecht?

Post 39 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-22 »

Ja Provokation sind durchaus nützlich um bestehende Strukturen zu verändern. Ich persönlich finde es aber sinnvoller wenn das in kleinen Schritten erfolgt.
Große führen eher zur Zurückweisung als zum überdenken und verändern.
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Re: Altersgerecht?

Post 40 im Thema

Beitrag von Lina »

... oder Kurz ausgedrückt: Kleidung, Styling und Körpersprache tragen immer eine Aussage und man sollte sich lieber klar machen welche das ist. Sonst wird man nicht Zufriedenheit in der Interaktion mit Menschen erleben.
Anke
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Re: Altersgerecht?

Post 41 im Thema

Beitrag von Anke »

Hallo,

altersgerechte Kleidung? Seltsame Vorstellung!

Selbstverständlich gibt es immer wieder wieder Veränderungen in der Art mich zu kleiden. Doch im Grundsatz habe ich meinen eigenen Stil und dem bleibe ich treu. Wenn das jemand nicht gefällt, dann soll er eben woanders hinschauen.

Meine Kleidung ist Ausdruck meiner Person, meiner Persönlichkeit. Offen gestanden habe ich nicht das Bedürfnis mein Alter auszudrücken.

Glücklicherweise sind die Zeiten vorbei, in der sich jederfrau und -mann in einem bestimmten Rahmen bekleiden musste. Und ich würde es für falsch halten, wenn wir uns diese Freiheit durch merkwürdige Ideen wie altersgerechte Kleidung wieder nehmen würden.

Liebe Grüße

Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.

Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)

https://www.transcuisine.com

Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCQc7XaiWBuzchBQTnGRv80g
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Re: Altersgerecht?

Post 42 im Thema

Beitrag von Lorelai74 »

Hi Lina,

die Aussage finde ich befremdlich.

Überspitzt steckt da die Aussage drin:
Wenn man sich nicht anständig anzieht, dann ist man selbst schuld wenn etwas passiert.?!

Wenn ich eine Frau also einen kurzen Rock trägt und sich nicht klar gemacht hat, dass für einen Mann aufreizend ist, dann ist sie selbst Mitschuld an der Missbrauchs Interaktion die dann Passiert?

So ähnlich wie in dieser Satire?



Meintest du das so?


VG
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Re: Altersgerecht?

Post 43 im Thema

Beitrag von Dolores59 »

Alyssa hat geschrieben: Fr 6. Aug 2021, 08:24 Genau das geht am Thema vorbei. Habe ich erst letztens auf einer Kinky Party gesehen. Da war das gut. Aber ich dachte hier geht es um Alltagslook außerhalb der Blase Wohnung?
Bitte sehr, Alyssa, ein Alltags-Look:
Externes Bild, es gelten die Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen der ausgewählten Seite.Quelle: https://i92.servimg.com/u/f92/18/64/71/84/dscf4854.jpg


Kaum länger als der angebliche Kinky-Look. Denn wer sagt Dir, dass ich das in der Wohnung verstecke?

Mit allerbesten Grüßen
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Re: Altersgerecht?

Post 44 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Lina hat geschrieben: Fr 6. Aug 2021, 12:06 ... oder Kurz ausgedrückt: Kleidung, Styling und Körpersprache tragen immer eine Aussage und man sollte sich lieber klar machen welche das ist. Sonst wird man nicht Zufriedenheit in der Interaktion mit Menschen erleben.
Ich habe bisher noch keine Probleme mit meinen Outfits gehabt. Ob das Altersgerecht ist - weiß ich nicht. aber ich finde meine Outfits cool.
Overknee Strümpfe.JPG
Anmerkung: so bin ich in die Kirche gegangen.
Netzstrumpfhose 01.JPG
Dieser Rock gehört zu meinen Lieblingsröcken.
Welche Aussage macht das? Ich fühle mich gut, auch wenn ich schon etwas älter bin. Und wer ein Problem mit meinem Outfit hat, nicht mein Problem.
Liebe Grüße Jasmine
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Re: Altersgerecht?

Post 45 im Thema

Beitrag von Lina »

Jasmine hat geschrieben: Fr 6. Aug 2021, 14:47
Lina hat geschrieben: Fr 6. Aug 2021, 12:06 ... oder Kurz ausgedrückt: Kleidung, Styling und Körpersprache tragen immer eine Aussage und man sollte sich lieber klar machen welche das ist. Sonst wird man nicht Zufriedenheit in der Interaktion mit Menschen erleben.
Ich habe bisher noch keine Probleme mit meinen Outfits gehabt. Ob das Altersgerecht ist - weiß ich nicht. aber ich finde meine Outfits cool.
Overknee Strümpfe.JPG
Anmerkung: so bin ich in die Kirche gegangen.
Netzstrumpfhose 01.JPG
Dieser Rock gehört zu meinen Lieblingsröcken.
Welche Aussage macht das? Ich fühle mich gut, auch wenn ich schon etwas älter bin. Und wer ein Problem mit meinem Outfit hat, nicht mein Problem.
Liebe Grüße Jasmine
OK, aber warum zitierst du mich da?
Ich habe kein Wort von Altersgerecht gesagt - finde sogar, dass es komplett am Ziel vorbei schießt, davon zu sprechen.
Du, aber scheinst in keinster Weise begriffen zu haben, wovon ich spreche. Wenn du sagst, "... Wer ein Problem mit... (usw.)", zeigst du sozusagen die gleiche Haltung wie die Leute die gleich los quatschen in irgend einem Dialekt (in Praxis meistens Bairisch), ohne Rücksicht darauf, ob der Angesprochene es überhaupt versteht.
Das ist nicht sein Problem, behauptet er oft, aber es ist doch sein Problem, dass er nicht verstanden wird.
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