Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher
Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher - # 5

Christel_Inter
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 61 im Thema

Beitrag von Christel_Inter »

Laura, nur ganz kurz: ich ahne den tiefen Sinn Deiner Anmerkung. Und das kann ohne ein Umschweifen von mir locker unterschreiben. - Doch für Religion müsste wie auch immer ein zweiter Begriff gefunden werden. Denn selbst der einzelne Mensche ohne Vorprägung wird sich auf einer Ebene wiederfinden, die ihm für Leben eine zweite Ebene des Getragenseins vermittelt... Religion ist nicht zwingend verfasst... - schon gar nicht auf dem gewaltsamen Weg einpflanzbar. Und da beginnt das Unheil!
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Michi
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 62 im Thema

Beitrag von Michi »

Christel_Inter hat geschrieben: So 25. Jul 2021, 19:23 Doch für Religion müsste wie auch immer ein zweiter Begriff gefunden werden. Denn selbst der einzelne Mensche ohne Vorprägung wird sich auf einer Ebene wiederfinden, die ihm für Leben eine zweite Ebene des Getragenseins vermittelt... Religion ist nicht zwingend verfasst... - schon gar nicht auf dem gewaltsamen Weg einpflanzbar. Und da beginnt das Unheil!
Hallo Christel,

da möchte ich doch energisch widersprechen.

Der Begriff Religion ist wohldefiniert, als Sammelbegriff für Weltanschauungen, ... "deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte transzendente Kräfte sowie häufig auch an heilige Objekte darstellt". (Zitat Wikipedia)

Was du hier versuchst, ist eine unzulässige Verharmlosung von Religion, indem du sie mit naturwissenschaftlichen Ansichten und philosophischen Anschauungen, sowie unterschiedlichsten Ideologien in einen Topf steckst.

Religion wurde und wird seit vielen Jahrhunderten mehr oder weniger gewaltsam in die Menschen eingepflanzt .. in der Kindheit durch Missbrauch des Ur-Vertrauens der Kinder in ihre Eltern, wie auch bei Erwachsenen durch Bedrohung von Leib und Leben wie auch durch emotionale Gewalt in Form von Androhung schlimmsten Übels.


Beste Grüße
Michi
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Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Laura R
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 63 im Thema

Beitrag von Laura R »

Da kann ich Michi nur beipflichten. Die Kirche als Trägerin der Religion, ich glaube so kann man es ausdrücken, über doch schon einen gewissen Druck aus und das seit sie existiert. Von der Macht der Kirchen in längst vergangenen Zeiten wollen wir ja gar nicht reden. Es werden Gläubige angehalten regelmäßig zu beichten und dann wird ihnen vergeben. Zum einen was geht das was ich mache andere an und zum anderen vergeben? Wer will mir vergeben? der Pfarrer? Hier wird doch den Menschen ein schlechtes Gewissen eingeredet. Die Kirche soll sich aus dem täglichen Leben und aus politischen Entscheidungen raushalten und erst einmal vor und hinter ihrer eigenen Tür kehren, da haben sie genug zu tun statt die Welt zu verbessern.
Überall wo die Kirche auftauchte und den Menschen ihre Religion aufzuzwängen begann die Ausbeutung im Namen Gottes. Beispiele hierfür gibt es ja in ausreichender Form. Die Bibel, der Koran und was es sonst noch so gibt, wer hat das denn geschrieben? Oder wer hat sich das ausgedacht?
Laura
Ich glaube vor einigen hundert Jahren wäre ich auch auf dem Scheiterhaufen oder in einem Fluss mit der Jacke voll Steinen geendet.
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 64 im Thema

Beitrag von Christel_Inter »

Michi und Laura,
WIKI beschreibt an der zitierten Stelle den Begriff Religion zu eng. besucht doch bitte mal den Eintrag bei "Religionsbegriff".-
Ich müsste mir das selbstverdiente Lehrgeld wiedergeben lassen, wenn ich selbst Religion zu eng beschreibe.
Selbst Luther geht sehr viel großzügiger damit um "Woran Du Deine Herz hängst, das ist dein Gott" - Ausgangspunkt ist das Individuum!
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Laura R
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 65 im Thema

Beitrag von Laura R »

Ich denke da kann man Jahrhunderte drüber reden und diskutieren, zu einem Ergebnis wird man nie kommen. Was ich hier gut finde das es auf einer sachlichen und höflichen Ebene stattfindet. Danke hierfür.
Ich bin wie ich bin und weiß wer ich bin. Das gut so!
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 66 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2021-11-20 »

Die Bibel ist Menschenfreundlicher als ihre Missbraucher...?
Das impliziert für mich es gibt auch einen Gebrauch. Und jetzt fängt es eigentlich schon verdreht zu werden. Welcher Art wäre den der Gebrauch? Es handelt sich bei der Bibel und weitestgehend, bitte korrigiert mich wenn ich Müll verzapfe, auch beim jüdischen Pendant um eine Geschichtensammlung im Umfeld des einen und wahren einzigen Gottes. Welchen Gottes? Dieser Eine war zu beginn nicht allein sondern einer unter vielen anderen die teilweise einfach aus der Geschichte getilgt wurden und teilweise auch unter dem Namen des Einen subsumiert wurden. Und ganz wichtig es gab zu dieser Zeit nicht nur ausschließlich männliche Götter sondern eben auch weibliche. Die Göttin war ursprünglich weiblich und wurde im Laufe der Zeit immer weiter von männlichen Göttern in ihren Eigenschaften übernommen.
Parallel dazu lief die Wandlung mutterrechtlicher Gesellschaften zu patriarchalen Gesellschaften. Die mutterrechtlichen Gesellschaften die bis in unsere Zeit überdauerten zeichnen sich durch einen völlig anderen Umgang ihre Mitglieder mit einander aus, auch und vor allem im Bereich der Sexualität und des miteinanders. So können sich beispielsweise die Kinder in diesen Gesellschaften weitgehend ungestört auch im sexuellen Bereich erfahren und kennen lernen, ich meine Kinder untereinander keine mißbrauchssituationen mit Erwachsenen. Dies führt wohl unter anderem dazu das diese Gesellschaften keine Eifersucht kennen. Die Gesellschaften die wir heute kennen sind wohl ausschließlich patriarchaler Natur mit allem was dazu gehört, inklusive Fremdbestimmung. Die Bibel und ihre Texte sind literarischer Ausdruck dieser Patriarchalen Natur und haben durch ihre rezeption und den Glauben an sie maßgeblich dazu bei getragen die Machtstrukturen in der Menschheit zu verfestigen und uns den Rückweg in eine wirklich Artgerechte Lebensweise vielleicht nicht für immer so doch für eine wahrscheinlich ziemlich lange Zeit versperrt. Auch die Obrigkeitshörigkeit und unser fast unbezwingbarer Drang uns selbst zu verleugnen und doch lieber in der "Gemeinschaft" unter zu gehen kommt wohl genau daher.
Mit anderen Worten, die Bibel ist meiner Meinung nach Missbrauch am Menschen da sie behauptet Lösungen und Auswege aus einer Situation anzubieten, die sie selbst überhaupt erst mit verursacht und fixiert hat.
Damit meine ich nicht das alle Menschen welche sich an die Bibel wenden Schurken sind, ich treffe immer wieder sehr Bibelgläubige Menschen die ich wirklich schätze, nicht zuletzt weil sie sich etwas für sie wichtigem verschrieben haben, auch wenn ich das für mich nicht akzeptieren kann

Aufgewühlte Grüsse

Stefanie
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 67 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Moin,

betrachte ich diese und andere Diskussionen über die Bibel, scheint es mir offensichtlich zu sein, das die Bibel das ist, was Menschen darin sehen wollen. Die eigene Wertung über Kirche, Religion etc. ist hierbei eine treibende Kraft, denn die Bibel wird oft mit ihnen gleich gesetzt. Das sagt letztlich der Titel dieses Fred auch aus. Die Bibel ist das, was jeder Einzelne, aber auch Institutionen daraus machen. Ich kann in der Bibel, hier insbesondere im Neuen Testament eine Menge kluger Sachen finden. Ich bin immer wieder überrascht, wenn ich die moderne Psychologie im NT entdecke. Um die Bibel für mich als interessantes Buch zu sehen, brauche ich aber Abstand. Hier hilft mir kein Glaube und keine Religion, die mir sagt, was ich in den Worten finden soll. Die entscheidende Frage liegt darin, ob ich offen bin für neue Ansichten und bereit, sie zu prüfen und gegebenenfalls in mein Weltbild zu übernehmen, kurz gesagt, sie als eine Inspirationsquelle zu nutzen.

Problematisch ist es, wenn sie als allgemeingültiges und im Wortsinn zu verstehendes Werk betrachten soll. Das öffnet dem Missbrauch Tür und Tor. In dem Andere reklamieren, die einzig mögliche Interpretation zu besitzen, ist das ein Machtinstrument. Diese Medaille hat aber auch eine zweite Seite. Man muss diese Menschen als entsprechend kompetent akzeptieren. Erst dann wird aus dem Machtinstrument auch reale Macht. Der beste Schutz vor Machtmissbrauch ist also die eigene Kritikfähigkeit.

So nebenbei: Viele scheinen "Gott" als eine Art Wesen zu sehen. Ich sehe das anders. Das Verständnis von einem oder mehreren Göttern liegt mMn darin begründet, dass wir nicht hinter die Kulissen schauen können, die das Leben uns bietet. Da wir selber die Welt gestalten liegt die Annahme nahe, dass es ein Wesen geben muss, das das Universum gestaltet. Aber letztlich ist das die Natur mit ihren Wirkmechanismen selber. Aber das ist auch nur ein Glauben ...

Noch ein Wort zum Theman Wissen-schaft. Sie basiert nicht auf Wissen, sondern auf Annahmen, den s.g. Axiomen. Dies sind Grundssätze, die vernünftig zu sein scheinen. Alles andere sind Ableitungen von diesen Axiomen. Das man damit viel erreichen kann, zeigt die heutige Wissenschaft. Diese ist so flexibel, dass sie neue Erkenntnisse in ihr Weltbild übernehmen und mit einer kritischen Reflexion erweiten kann. Man darf sie aber nicht mit der Wahrheit verwechseln. Letztlich ist sie auch nur ein Modell, wie Welt und Universum aufgebaut sind.
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
Christel_Inter
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 68 im Thema

Beitrag von Christel_Inter »

Fräulein Stefanie hat geschrieben: Mo 25. Okt 2021, 18:35 Es handelt sich bei der Bibel und weitestgehend, bitte korrigiert mich wenn ich Müll verzapfe, auch beim jüdischen Pendant um eine Geschichtensammlung im Umfeld des einen und wahren einzigen Gottes.
puhhhh, das ist ein schweres Unternehmen, hier in Kürze eine Antwort zu geben.
Stefanie, ich will es mal versuchen.
Die Bibel, genau genommen übersetzt, das Buch/die Bücher - die Bibliothek - - das gerne hinzu gesetzte "Heilig" müsste auch bei dem Wort "Bibel" stehen und nicht nur bei "Schrift"
In der Bibel sind faktisch Bücher, Briefe und eine Postkarte versammelt. - welche das sind, hängt allein von der Ausgabe derer ab, die sie wo und wann auch immer zusammengestellt haben. - Die gebundene Form gibt es erst (ganz grob gerundet) seit 1000 Jahren, davor lagen die einzelnen Schrift (Rollen, Platten, Seiten) in Regalen und es war klar, diese gehören zu einem Kanon. - basta! - - dieser Kanon aber unterlag genau genommen immer wieder einem Diskurs, durchaus verbunden mit harten Auseinandersetzungen und Spaltungen. Historisch betrachtet gab es allein heute bekannt in der Zeit zwischen Kaiser August plus 400 Jahre rund um das Mittelmeer etwa 30+ unterschiedliche Sammlungen, die in den jeweiligen Gemeinden als "Heilige Schriften" angesehen wurden. In diesen Sammlungen gab es mehr oder wenige große Gemeinsamkeiten, aber auch radikale Unterscheidungen. Jesus und seine Schüler kannten als heilige Schriften allein Texte, die wir heute im sogenannten "Alten" Testament suchen würden, wenn sie es denn bis in unserere Bibel geschafft haben. - - wenn ich mich richtig erinnere, sind heute namentliche um 300 Schriften bekannt, die es warum auch immer, zumindest für kurze Zeit in eine der Bibeln geschafft hatten. der größte der Teil der Schriften ist heute noch inhaltlich bekannt, von einigen sind nur die "Titel" oder die Namen der vermeintlichen Verfasser bekannt. - Noch der berühmte Luther tat sich bei seinem Übersetzungswerk und dem daraus folgenden Zuordnen der Texte schwer, diese und jene schrift wert zu finden in ein zu druck endes Buch aufzunehmen. (dazu gehören dann auch die passenden abschätzigen Verbalnoten von ihm).
Die Essens für alle Schriften in den Bibel ist: sie berichten von religiös verbundenen Erfahrungen mit "Gott". Dass dabei in den verschiedenen Texten arg viele Widersprüche Platz finden, allein schon, wenn es um das Gottes-"Bild" geht. War den Menschen schon immer bewusst. Denn Erfahrungen sind und bleiben selbst in einer großen Gruppe immer noch individuelle Erfahrungen. - - Eine ganz umrühmlich Rolle spielten schon sehr früh und dann bis in das erste Jahrtausend hinein, die idiologisch bornierten Abschreiber... es wurden Texte einfach dem örtlichen Umfeld und der genehmen Ideologie angepasst: Aus Frauennamen wurden Männernamen und damit wurde das Patriachart so gar mit dem Nimbus des Heiligen bekrönt. Darunter musste sogar das umfassende Gottes-Bild arg leiden, mit Auswirkungen und gesetzes-ähnlich tradierten Fehl-Zeichnungen.
Wenn Du irgendwo (sec.Hand) von Martin Buber findest, zB. "Die fünf Bücher der Weisung" (schon der Titel!) dann schau mal hinein. Buber hat zusammen mit seinem Kollegen Rosenzweig die Hebräischen Texte ins Deutsche (ich nenne es mal) transportiert ohne dabei den Ursinn des Hebräischen zu stark zu verletzen... und heraus kommt etwas ganz spannendes... ich zeige hier mal die erste Seite mit einem bestimmt auch Dir bekannten Text:
Externes Bild, es gelten die Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen der ausgewählten Seite.Quelle: http://www.christel-pruessner.de/___FOT ... r__568.png

Da wirst Du erkennen, unsere deutschen Übersetzungen sind einfach zu fertig, zu schwach und sie sind so starr. Wer interagiert eigentlich in dem Urtext mit wem... und vielleicht wird Dir dann auch im weiteren auffallen. Die Bibel wird missbraucht. Sie ist nie fertig gewesen, sie will in Aktion gebracht werden... und es gibt in Wirklichkeit nur DICH, der:die sie versteht, begreift. Jede Verengung ist darum Missbrauch.
reicht das? - erst einmal? (smili)
Christel grüßt
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 69 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2021-11-20 »

Hallo Christel,
das ist ganz lieb das Du Dir die Zeit genommen hast so ausführlich auf diesen einen Punkt eingegangen bist, doch was mich eigendlich an besagtem Machwerk stört hatte ich weiter unten in meinem Text dargelegt. Letzten Endes steht es ja in der Bibel selbst, von der Schöpfungsgeschichte abgesehen, welche nebenbei geschrieben in vor patriarchaler Zeit immer von Muttergöttinnen bewerkstelligt wurde, beginnt das ganze ja mit der Vertreibung aus dem Paradies, was ich übrigens für eine ganz linke Nummer halte, und damit auch mit dem Beginn des Patriarchats. Mit anderen Worten das was erbaulich wäre findet nicht statt in der Bibel da es ja vor dem "Sündenfall" passierte. Und viel besser noch die Vertreibung aus selbigem Paradies also die Einführung des Patriarchates, wird dann noch in der traditionell christlichen Lesart Eva in die Schuhe geschoben. Das ist ungefähr so wie einer den anderen niederschlägt und ihn danach verprügelt weil er blutet.

Hiermit bin ich raus

LG

Stefanie
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 70 im Thema

Beitrag von Laura R »

Ist ja alles ganz spannend diese Schöpfungsgeschichte, hat nur einen kleinen Fehler. Wo sind denn die Dinosaurier und all das andere Urzeitgetier und das der frühe Mensch mal ganz viel Haare hatte und mehr einem Affen glich fehlt da auch. Das mit dem Apfel lasse ich auch mal dahingestellt sein, ich denke mal eher das die Schlange Eva gefressen hätte. Das einzige was Glaubhaft ist, ist die Sache mit Kain und Abel, das trifft die Sache mit der Menschheit und das Verhalten der Menschen schon eher. Den Rest Stufe ich persönlich als ein Märchen ein. Die Erdgeschichte passt nicht zur Schöpfungsgeschichte oder? Na ja sein wir doch mal ehrlich selbst wenn es so gewesen wäre, mit Ruhm hat sich der liebe Gott nun wirklich nich bekleckert bei der Schaffung des Menschen.
Ps. Die Dinosaurier und das andere Getier hat es ja nachweislich wirklich gegeben.
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 71 im Thema

Beitrag von Christel_Inter »

Schwer - schwer - -
Versucht Euch doch mal bitte von dem zu lösen, was Ihr lernen musstet und solltet...
Es beginnt schon damit, dass die Lehrenden gegen besseres Wissen aus ihrem Studienzeiten Dummheiten und mittelalterliche Glaubensbilder verbreiten. - Jeder Pädagoge lernt, dass der Kinderseele nur mit ausgewogener Vorsicht Sinn-Bilder vermittelt werden dürfen, wenn damit etwas faktisches dargestellt werden soll. Der damit in der kurzen Zeit voor der Pubertät entstehende Konflikt aus der Märchenwelt in die rauhe Wirklichkeit zu treten, wird zu komplex, zu überfüllt... Darum ja der gar nicht biblisch zu begründende Bilderglaube an die sieben Tage, an DEN Gott, an den Apfel, an...
Die Bibel kennt nicht DER oder DIE oder DAS Gott, Gott oder das Göttliche versteht diee Bibel als die gesamte Schöpfung. Darum habe ich ja den von zwei eher orthodoxen Juden ins Deutsche übertragene Text der Genesis abgebildet. - Schon dieser winzig Textauszug geht von einer ZEITFREIEN Darstellung aus, gestern, heute, morgen, alle Zeiten treffen auf diesen Genesis-Text zu. Und erst mit dem Wahrnehmen der Worte, sortiere ich diese Texte in eine Zeit.
Dinosaurier? - und wo sind die Viren? - Genau das ist an keiner Stelle die Absicht der Texte, es geht allein um die Erfahrung der beiden, die den Text aus der mündlichen Tradition in eine Schriftform gebracht haben. Es sind Erzählungen, die sie für aufbewahrenswert erachteten - beide kannten sich nicht, bei lebten zu verschiedenen Zeiten, in sehr verschiedenen Umgebungen...
Wenn Ihr heute die für mich ärgerlichen Briefe lesen könntet, die ich von meiner altenDame (andere würden sagen: Mutter) erhalten habe, dann bedarf es auch erst einmal einer Zeit-Bestimmung, einer Beschreibung der Lebensumstände, und ihr solltet auch wissen, was für eine Person die Schreiberin gewesen ist.
  • "["¦] Meine Hoffnung, daß alle Mühe und Liebe nicht vergeblich sein würde, Du von Jahr zu Jahr reifer werden würdest, auch gesprächs- und einsichtsreifer hat sich bis jetzt nicht erfüllt, als Du anfingst denken zu lernen, gabst Du mir Probleme auf. Deinen ersten Spielgenossen hast Du mit Egoismus vertrieben. Klaus Werner wollte immer gerne mit Dir spielen, aber es gab durch Dich Probleme.[...]"
Wörtliches Zitat... auch wenn ich noch mehr zitiert hätte, es wäre nicht möglich, eine tatsächliche Zuordnung zu leisten. Es bedarf weiterer Informationen, auch den Unsinn in dem Text zu erkennen. - nur mal so ein Zuckerstück aus diesem Zitat: besagter "Klaus Werner" lebte mit seiner Familie im selben einsam gelegenen Haus am Waldrand, wie ich mit meinen Eltern. "Klaus Werner" war ein Jahr älter als ich und wie alt war ich? - Vier Jahre! - - das ganze spielt um 1953/54...
Und nun noch einmal zu den biblischen Texten die aufgeschrieben(!) wurden sie in einem Zeitraum von 1.500-2.000 Jahren, den meisten Texten gehen mündliche Überlieferungen voraus. Es gibt Texte da (lässt sich manchmal gut erkennen) hat die:der Schreiberin aus zwei Geschichten eine werden lassen und es gibt Texte, da ist erkennbar, es gab eine andere Textsammlung, aus der zitiert wird.
Die Wortbilder der alten Zeit sind für mich wunderbar, für andere Zeitgenossen gar nicht verstehbar; da helfen Künstler sogar mit neuen grafischen Umsetzungen aus ihrem Verstehen weiter.
DENNOCH ist keiner verpflichtet, die Bibel verstehen zu müssen.
Ich erinnere mich immer wieder gerne an ein Seminar in den 1980er Jahren, bei dem es darum gehen sollte, im Ehrenamt mehr und mehr als Team konfliktarm zusammen zu arbeiten. - Zur Einstimmung hatte ich aus meinem großen Fundus unterschiedlichster Cartoons auf einem Tisch verteilt, diie nicht zum Generalthema ausgewählt waren.
- als Anregung zur Gesprächseröffnung. In der Teilnehmendengruppe auch ein Professor der Mathematik. Die Teilnehmenden hatten Mühe, sich für EIN konkretes Cartoon zu entscheiden, es wurde viel gelacht, weil alle Bilder irgendwie zum Lachen anregten... dann die Runde: "Mein Name ist... ich habe mich für dieses Cartoon entscheiden, weil... und ich erhoffe mir von diesen drei Tagen..." - Mitten drin kam auch der Herr Professor an die Reihe... und sein erster Satz war: "Es tut mir leid, ich weiß gar nicht, worüber ich hier lachen könnte. ich habe mir einfach nur ein Bild genommen, aber ich verstehe es gar nicht!" - Seine Nachbarin wollte es ihm schon erklären...
Allein schon, dass ich hier eine Episode erzähle, die mir wichtig ist, erfordert streng genommen mehr Hintergrund -Infos zum Verstehen. Ich könnte sogar Namen der TeilnehmendenRunde nennen, der Ort des Geschehens und der Raum in dem wir saßen sind mir noch präsendt - nur bei dem Datum hapert es bei mir. - Dann die Distanz von vierzig Jahren.
Was erwarten wir eigentlich von der Bibel?
Christel grüßt (flow)
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 72 im Thema

Beitrag von Patricia »

Annette hat geschrieben: Do 4. Nov 2021, 17:34 ...Also nochmal, ich spreche niemandem den "Glauben" an Einhörner ab, lediglich habe ich den Thread etwas missbraucht. Das Thema kam wie gerufen um auf die Absurdität des kollektiven Wahnsinns namens Religion hinzuweisen. Darüberhinaus sind mir putzige Plüscheinhörner ungleich sympathischer als einen neidischen und stets nachtragenden Herrscher über Himmel und Erde. Jemand der einem rechtschaffenen Familienvater den Befehl erteilt den eigenen Sohn zu opfern, jemand der eine unbescholtene junge Frau durch ein unheiliges Gespenst entjungfern lässt, um 33 Jahre später die Frucht dieses Techtelmechtels ans Kreuz nageln zu lassen, usw usw usw. So viel Dreck am Stecken! Und immer noch soviel Zulauf!...
Liebe Annette, ich missbrauche dafür jetzt diesen Thread hier um Dir zu antworten, denn er scheint mir dafür geeigneter zu sein. Ich bin selbst keine Gläubige aber auch keine Atheistin, eher sehe ich mich als Agnostikerin. Dennoch betrachte ich den Glauben an Gott (Sei es Elah, Jahwe, Gott oder Allah) nicht per se als was Schlechtes. Es ist nicht der Glaube oder die Religion die Böse sind, sondern das was wir daraus machen. Ich als bekennende Agnostikerin befolge im Wesentlichen das was mir als Kind beigebracht wurde, was es bedeutet eine gute Christin, ein guter Mensch zu sein.
Die Religionen und deren Bücher (Tora, Bibel, der Koran) sind vielmehr als eine Ansammlung von Gleichnissen, Geschichten und anderen Texten zu sehen aus denen wir schliessen können wie wir uns verhalten sollten. Von Feinden der Religion werden immer und immer wieder die brutalen Stellen in der Bibel als Beispiele dafür angebracht wie schlecht die Religion sein, jedoch werden ganze Bereiche der Bibel ausgelassen die uns ganz deutlich zeigen wie wir sein könnten und vielleicht sein sollten.

Worauf ich hinaus will ist Folgendes. Lass die Menschen doch glauben an was sie glauben wollen ohne dies anzuprangern. Ich kenne einige sehr gläubige Menschen die sich von solchen Aussagen wie du sie getroffen hast verletzt fühlen würden. Und nur weil diese Menschen gläubig sind, sind sie nicht besser oder schlechter als du oder ich. Und nein, diese Menschen die ich meine sind uns gegenüber auch nicht feindlich eingestellt.
Leben und leben lassen :D

LG
Patricia
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 73 im Thema

Beitrag von Christel_Inter »

Patrcia,
besser könnte ich es als fröhlich fromme:r Christ:in auch nicht zum Ausdruck bringen.


Glaube, der diktiert oder verordnet wird, kann kein GLAUBE sein.
Glaube, ist etwas diffuses, das sich im ICH, also in mir darstellt.
Glaube, der aufgezeichnet wird, stellt selbst für den schreibenden Menschen eine Momentaufnahmee dar.

Und ich schrieb nur von "Glaube" - auf die Eineingung "religiöser Glaube" habe ich bewusst verzichtet.
ich bringe es mal scheinbar abwegig: 30.Oktober - Weltspartag - die Festtag der Banken - das Sparbuch als die Heilige Schrift und das Sparschwein das verkörperte Symbol... und was wurde aus dieser Religion?
Ein Glaube, der starr und statisch bleibt, dessen Bilder sich nicht an der sozialen Umwelt orientieren, landet im Abseits. Doch auch der Glaube der Massen bewegt, ist kein Garant für Verlässlichkeit, wenn der eigene Kopf auf Leerlauf geschaltet wurde... - die Masse kann meine Schwäche in Stärke wandeln oder mich auch erdrücken.
Und in allem lauert der Missbrauch... selbst in mir!

Glaube erfordert auch Verlässlichkeit - nehmen wir dieses Beispiel:
Externes Bild, es gelten die Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen der ausgewählten Seite.Quelle: http://www.christel-pruessner.de/___FOT ... _999_R.png

Es ist nicht alles falsch, was ich da zeige. Und wenn ich nun auch noch an die Farbnamen denke, wie definiere ich ORANGE oder MINT und könnten wir uns da auf je einen Farbton einigen - oder müssten wir uns schon mit einer kleinen Bandbreite zufrieden geben?

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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 74 im Thema

Beitrag von edeka »

dann will ich mal Annette unterstützen ...
Patricia_cgn hat geschrieben: Do 4. Nov 2021, 23:08
Annette hat geschrieben: Do 4. Nov 2021, 17:34 ... sind mir putzige Plüscheinhörner ungleich sympathischer als einen neidischen und stets nachtragenden Herrscher über Himmel und Erde. Jemand der einem rechtschaffenen Familienvater den Befehl erteilt den eigenen Sohn zu opfern, jemand der eine unbescholtene junge Frau durch ein unheiliges Gespenst entjungfern lässt, um 33 Jahre später die Frucht dieses Techtelmechtels ans Kreuz nageln zu lassen, usw usw usw. So viel Dreck am Stecken! Und immer noch soviel Zulauf!...
... Von Feinden der Religion werden immer und immer wieder die brutalen Stellen in der Bibel als Beispiele dafür angebracht wie schlecht die Religion sein, jedoch werden ganze Bereiche der Bibel ausgelassen die uns ganz deutlich zeigen wie wir sein könnten und vielleicht sein sollten.
ich glaube nicht daß Annette "Feind der Religion" ist, eher daß sie sich einen Spaß daraus macht, religiösen ein bisschen auf die Füsse zu treten, oder besser noch - zum denken anzuregen.
Die zitierten Sätze sind ja nun gerade nicht einzelne, nebensächliche brutale Stellen der Bibel, sondern das ist ganz zentral die Entstehungsgeschichte der Gottesfamilie. Also sozusagen die strukturelle Brutalität , auf der die christliche Religion beruht. Wenn das Oberhaupt der Religion so war und seinen Sohn geopfert hat, wer wundert sich dann noch über Mißbrauchsfälle seiner heutigen Nachfolger ?
Klar gibt es in der Bibel auch Geschichten, die ein positives Menschenbild vermitteln wollen, aber dazu braucht man keine Religion.
Ich kenne einige sehr gläubige Menschen die sich von solchen Aussagen wie du sie getroffen hast verletzt fühlen würden. Und nur weil diese Menschen gläubig sind, sind sie nicht besser oder schlechter als du oder ich.
Christel_Inter hat geschrieben: Fr 5. Nov 2021, 11:09 Glaube, ist etwas diffuses, das sich im ICH, also in mir darstellt.
Warum können sich gläubige Menschen von Annettes Formulierungen verletzt fühlen ? Ich glaube , weil sie das diffuse wegbläst, und die Dinge ganz profan benennt.
Klare Sicht kann nicht schaden, und dann kann auch die Verletzung heilen.
Christel_Inter hat geschrieben: Fr 5. Nov 2021, 11:09 30.Oktober - Weltspartag - die Festtag der Banken - das Sparbuch als die Heilige Schrift und das Sparschwein das verkörperte Symbol... und was wurde aus dieser Religion?
Übrigens: das englische Wort für 'Feiertag' lautet 'bank holiday'. (im amerikanischen englisch allerdings 'public holiday')
Und auch in finanziellen Dingen lohnt sich ein klarer, kritischer Blick.
Die Oberhaupte der Finanzbranche (und deren "Jünger") predigen schon lange kein Sparbuch und Sparschwein mehr, sondern ETFs, Zertifikate, Optionen, Put ...
Wer daraus eine Religion macht und darauf rein fällt, der sollte auch mal aufgerüttelt werden.

LG ascona )))(:
Christel_Inter
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Re: Die Bibel ist Menschenfreundlicher, als ihre Missbraucher

Post 75 im Thema

Beitrag von Christel_Inter »

Zu schade ASCONA... Habe ich Dich richtig verstanden, dann gehst Du beim Stichwort Religion unterschwellig noch von etwas organisiertem, gezielt gesteuertem aus. Damit verengst auch Du den Begriff enorm. Wie willst Du den Heißhunger auf ein gutes, heiles,... Leben aus den Menschen "austreiben"?
Deine Reaktion auf die von mir skizzierte Glaubensebende Sparen ist leider nicht eben aktuell.
Sehr realistisch sieht das im Jahr 2021 SPARKASSE.DE im Blick auf den 30.10.
So sparen Sie im Alltag
Wer Geld anlegen will, muss überhaupt erstmal Geld dafür übrighaben. Die grundlegendste aller Sparregeln ist und bleibt: bewusstes Konsumieren — der wichtigste Schritt für private Einsparungen. Mit kleinen Veränderungen im Alltag lässt sich eine große Wirkung erzielen.
Mit diesen 7 Tricks behalten Sie Ihre Kosten im Griff und können Geld zur Seite legen:
1. Tarife: Wechseln!
2. Essen & Co.: Do it yourself
3. Smarter einkaufen
4. Fahrtkosten sparen
5. Bahnfahrten: Clever buchen
6. Abonnements verwalten
7. Heizung und Strom: Günstiger mit ein paar Tricks
und bis dann Deine Stichworte fallen, gibt es sogar noch das Sparbuch als Glaubensangebot.

Es ließe sich bei Deiner Art zu Argumentieren durchaus auch erkennen, dass Du einer eigenen Religion folgst, und dabei gehst Du auch nicht grad zimperlich vor. OK. Wenn es Dir irgendwie hilft, dann wird es der für Dich r ichtig Weg sein.
Vor geraumer Zeit erreichte mich in der (Krebs-) Selbsthilfearbeit der Anruf eines Gruppenleiters, der mit folgenden Worten in das Gespräch einstieg: "Du, Christel, ich muss erst mal vorausschicken, ich kann mit Religion von Kindheit an nichts anfangen, und jetzt fragte mich ein Gruppenmitglied... [das lasse ich hier weg] ...und mir war klar, das kann ich nicht medizinische oder psychologisch beantworten, das ist eigentlich eine religiöse Frage. Kannst Du mir da weiterhelfen?!" - offenbar konnte ich; wir sind seitdem noch mehr im Gespräch als vorher schon und er lud mich ein, quer durch die BRD zu seiner Gruppe zu kommen, um dort ein Referat zu halten; zu einem religionskritischen Aspekt rund um den "Sinn von Krankenheit und Sterben" - dazu bedarf keiner Missionierung zu was auch immer. Meine Essens schin immer: "Wichtig ist, dass sich jeder seines zweiten Standbeins im Leben sicher ist!"
Und das willst Du helfen auszutreiben? - Tu das bitte nicht! - wenn Du etwas weg nimmst, MUSST Du auch etwas tragfähiges für die Lücke anbieten. UND DAS WÄRE?
Christel grüßt
Mein Kleidungsstil verfolgt nicht das Ziel "FRAU", sondern mein Sein als Ich-Bin-Ich - ein Inter*-Mensch! ÜBRIGENS: Mein Name ist amtlich "Christel"
http://www.christel-pruessner.de/_Seite_Androgyn_01.htm
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