Transgender-Pionierin sorgt für Olympia-Zoff
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Tanja.Wilms
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Transgender-Pionierin sorgt für Olympia-Zoff
Hallo in die Runde,
das ist doch die größte Witzveranstaltung ever.
Was hat das denn noch mit Olympia zu tun ?
Warum muss ein transsexueller Mensch 2021 noch für Zoff sorgen. Wo leben wir bloß ?
Ich bin erschüttert !!
https://www.sport1.de/news/olympia/2021 ... ebatte-aus
das ist doch die größte Witzveranstaltung ever.
Was hat das denn noch mit Olympia zu tun ?
Warum muss ein transsexueller Mensch 2021 noch für Zoff sorgen. Wo leben wir bloß ?
Ich bin erschüttert !!
https://www.sport1.de/news/olympia/2021 ... ebatte-aus
Liebe Grüße von Tanja.Wilms aus dem schönen Flensburg
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Jen
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Re: Transgender-Pionierin sorgt für Olympia-Zoff
Huhu,
Ich kapier da auch vieles nicht zu Olympia... (Kopfschütteln)
Die haben sogar zwei Cis Athletinnen wegen zu hoher Testosteron Werte nicht für die 400m zugelassen. Aber für 200m waren die Werte in Ordnung???
https://web-de.cdn.ampproject.org/v/s/w ... n-36019676
Ich wette, würde ein Transmann bei den Männern eine Medaille holen, würden alle schreien, daß er zuviel Östrogen hat und bei Frauen die Ausdauer viel besser ist usw...
Die sind doch alle bekloppt...
Oft habe ich den Eindruck, daß viele (in diesem Fall Sportler) eine Ausrede brauchen, warum die anderen besser sind... Der hat das bessere Material... Die hatte Rückenwind... Usw... Aber den Fehler erstmal bei sich suchen (zu wenig trainiert, einfach kein Talent, oder einfach zugeben, daß jemand anderes einfach besser ist, usw...) nachen die wenigsten...
Grüßle und ein schönes Wochende
Jen
Ich kapier da auch vieles nicht zu Olympia... (Kopfschütteln)
Die haben sogar zwei Cis Athletinnen wegen zu hoher Testosteron Werte nicht für die 400m zugelassen. Aber für 200m waren die Werte in Ordnung???
https://web-de.cdn.ampproject.org/v/s/w ... n-36019676
Ich wette, würde ein Transmann bei den Männern eine Medaille holen, würden alle schreien, daß er zuviel Östrogen hat und bei Frauen die Ausdauer viel besser ist usw...
Die sind doch alle bekloppt...
Oft habe ich den Eindruck, daß viele (in diesem Fall Sportler) eine Ausrede brauchen, warum die anderen besser sind... Der hat das bessere Material... Die hatte Rückenwind... Usw... Aber den Fehler erstmal bei sich suchen (zu wenig trainiert, einfach kein Talent, oder einfach zugeben, daß jemand anderes einfach besser ist, usw...) nachen die wenigsten...
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Den Vogel erkennt man an seinen Federn.
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Annette
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Re: Transgender-Pionierin sorgt für Olympia-Zoff
Ach, scheiß auf Olympia!
Zitat aus der Geschichte: Im Jahre 67 nach Christus nahm Kaiser Nero an den Spielen teil und gewann (durch Bestechung) in sechs Disziplinen — auch im Wagenrennen, obwohl er während der Fahrt vom Wagen gefallen war.
Na also, geht doch! Aufgrund der historischen Annahme, dass selbst Nero als "genderqueerer Zeitgenosse" gegolten hat (Sueton, das Leben der Caesaren) zeigt doch, dass der olympische Geist in antiken Zeiten viel offener und toleranter gewesen ist als heute. Was bitteschön soll denn nun diese archaische Weltanschauung der Sportsfreunde des 21. Jahrhunderts?
mit sportlichen Grüßen,
Annette
Zitat aus der Geschichte: Im Jahre 67 nach Christus nahm Kaiser Nero an den Spielen teil und gewann (durch Bestechung) in sechs Disziplinen — auch im Wagenrennen, obwohl er während der Fahrt vom Wagen gefallen war.
Na also, geht doch! Aufgrund der historischen Annahme, dass selbst Nero als "genderqueerer Zeitgenosse" gegolten hat (Sueton, das Leben der Caesaren) zeigt doch, dass der olympische Geist in antiken Zeiten viel offener und toleranter gewesen ist als heute. Was bitteschön soll denn nun diese archaische Weltanschauung der Sportsfreunde des 21. Jahrhunderts?
mit sportlichen Grüßen,
Annette
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Karla
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Re: Transgender-Pionierin sorgt für Olympia-Zoff
@Jen:
Der Link in Post 2 beschreibt den Einfluß von Testosteron auf die rotrn Blutkörperchen (Sauerstofftransport):
Mir ist mein Leistungsabfall und Nichtzulassung zur Blutspende wegen zu geringer Blutwerte so langsam klar.
Gegen Caster hat eine cis-Frau auf der Mittelstrecke u.a. daher ohne Doping keine Chance.
Solange der Einfluß des xy-Migrationshintergrunds ... auf das Leistungsvermögen nicht abschließend geklärt ist, sollten die Medaillen ggf. doppelt vergeben werden in Wettbewerben, bei denen Inter-, Trans- und cis-Frauen aufeinandertreffen und Zweifel wegen genetischer Vorteile bestehen.
Ziel muß ein Miteinander von cis- und trans-Frauen sein, keinesfalls ein Gegeneinander!
Im Boxsport läßt man ja auch nicht Fliegen- und Superschwergewicht aufeinander los.
LG Elly
Der Link in Post 2 beschreibt den Einfluß von Testosteron auf die rotrn Blutkörperchen (Sauerstofftransport):
Mir ist mein Leistungsabfall und Nichtzulassung zur Blutspende wegen zu geringer Blutwerte so langsam klar.
Gegen Caster hat eine cis-Frau auf der Mittelstrecke u.a. daher ohne Doping keine Chance.
Solange der Einfluß des xy-Migrationshintergrunds ... auf das Leistungsvermögen nicht abschließend geklärt ist, sollten die Medaillen ggf. doppelt vergeben werden in Wettbewerben, bei denen Inter-, Trans- und cis-Frauen aufeinandertreffen und Zweifel wegen genetischer Vorteile bestehen.
Ziel muß ein Miteinander von cis- und trans-Frauen sein, keinesfalls ein Gegeneinander!
Im Boxsport läßt man ja auch nicht Fliegen- und Superschwergewicht aufeinander los.
LG Elly
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
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Jen
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Re: Transgender-Pionierin sorgt für Olympia-Zoff
Huhu Elly,
Die Idee mit den Medaillen ist gut.
Dann würden wenigstens die CIS Sportler nicht meckern, dass man ihnen die Medaille wegnimmt.
Ein (Haupt-) Problem weniger!
Was das Testosteron angeht, waren es doch zwei CIS Sportlerinnen, die zu viel davon hatten und trotzdem nicht des Dopings überführt wurden. Was soll das dann??? Die haben dann halt nun mal einen "Vorteil". So what??? Michael Phelps wurde ja auch nicht wegen seiner gelenkigen "Monsterfüße" aus dem Becken geholt, obwohl mit "Flossen" schwimmen eigentlich verboten ist...
Wir Menschen sind halt unterschiedlich und das ist gut so. Nicht jeder ist für alles "geeignet" und "gemacht". Beispiel: In meiner damaligen Laufgruppe wurde das Training gemeinsam gemacht, also hatten alle in etwa die gleiche Belastung. Wie kann es sein, dass die einen schneller waren als die anderen, obwohl sie härter (mit mehr Anstrengung) trainiert hatten?
Da scheint es also von Natur aus Unterschiede zu geben.
Das Thema Doping ist wieder was anderes. Da bin ich der Meinung, dass (Achtung Generalverdacht) die Leistungssportler ohnehin fast alle Dopen. Die Elite wird halt nur nicht erwischt. Ich glaube im z.B. Radsport geht es eigentlich gar nicht mehr ohne und wenn man sich die Leistungen der Triathleten anschaut (Siehe Frodeno letzte Woche), kann ich mir das auch schwerlich vorstellen. Die schaffen Leistungen in drei Disziplinen hintereinander, von welchen jede einzelne schon Weltklasse ist. Wie kann das sein???
Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass das Doping leider schon bei Age Groupern Gang und Gebe ist. Was die sich alles reinballern, nur um einen Marathon durchzuhalten (Angefangen bei Aspirin gegen die Schmerzen bis hin zu...) ... (Kopfschüttel).
Und bei denen geht es um gar nichts! Die Profis verdienen ihr Geld auf Grund Leistung. Da ist es doch das "Normalste" auf der Welt, dass da alle Mittel recht sind, um nicht arbeitslos zu werden.
Wollte eigentlich nur sagen: "Wer im Glashaus sitzt...." Die Transathleten haben den eventuellen "Vorteil" "natürlich" und die Cis Athleten holen das halt ohnehin durch Mittelchen auf... Es hält sich also ohnehin irgendwie die Waage...!!!??? Denn diese Leistungen heutzutage finde ich zwar sehr, sehr beeindruckend, aber irgendwie nicht ganz so "natürlich"...
Ich wünsche Dir / Euch einen ganz schönen und ruhigen Sonntag
Jen
Die Idee mit den Medaillen ist gut.
Was das Testosteron angeht, waren es doch zwei CIS Sportlerinnen, die zu viel davon hatten und trotzdem nicht des Dopings überführt wurden. Was soll das dann??? Die haben dann halt nun mal einen "Vorteil". So what??? Michael Phelps wurde ja auch nicht wegen seiner gelenkigen "Monsterfüße" aus dem Becken geholt, obwohl mit "Flossen" schwimmen eigentlich verboten ist...
Das Thema Doping ist wieder was anderes. Da bin ich der Meinung, dass (Achtung Generalverdacht) die Leistungssportler ohnehin fast alle Dopen. Die Elite wird halt nur nicht erwischt. Ich glaube im z.B. Radsport geht es eigentlich gar nicht mehr ohne und wenn man sich die Leistungen der Triathleten anschaut (Siehe Frodeno letzte Woche), kann ich mir das auch schwerlich vorstellen. Die schaffen Leistungen in drei Disziplinen hintereinander, von welchen jede einzelne schon Weltklasse ist. Wie kann das sein???
Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass das Doping leider schon bei Age Groupern Gang und Gebe ist. Was die sich alles reinballern, nur um einen Marathon durchzuhalten (Angefangen bei Aspirin gegen die Schmerzen bis hin zu...) ... (Kopfschüttel).
Wollte eigentlich nur sagen: "Wer im Glashaus sitzt...." Die Transathleten haben den eventuellen "Vorteil" "natürlich" und die Cis Athleten holen das halt ohnehin durch Mittelchen auf... Es hält sich also ohnehin irgendwie die Waage...!!!??? Denn diese Leistungen heutzutage finde ich zwar sehr, sehr beeindruckend, aber irgendwie nicht ganz so "natürlich"...
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Jasmine
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Re: Transgender-Pionierin sorgt für Olympia-Zoff
Ist der Sinn und Zweck der olympischen Spiele heute noch vorhanden?
Zitat: Als "Treffen der Jugend der Welt" sollten sie dem sportlichen Vergleich und der Völkerverständigung dienen,
aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Spiele
nachdenkliche Grüße Jasmine
Zitat: Als "Treffen der Jugend der Welt" sollten sie dem sportlichen Vergleich und der Völkerverständigung dienen,
aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Spiele
nachdenkliche Grüße Jasmine
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Anke
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Re: Transgender-Pionierin sorgt für Olympia-Zoff
Hallo,
das ist ein wirklich schwieriges Thema. Pauschale Kritik, egal in welche Richtung, hilft da überhaupt nicht weiter.
Auf der einen Seite steht der richtige Ansatz "Eine Frau ist eine Frau, egal ob cis oder trans". Für mich ist das ein zentraler Grundsatz der für die allermeisten Bereiche des Lebens gilt. Eine Ausnahme ist die Medizin, denn Transfrauen haben eben eine andere Physiologie als Cis-Frauen.
Auf der anderen Seite geht es um faire Bedingungen im Sport. Und ich spreche nicht nur über den Hochleistungssport bei Olympia. Sport ist viel breiter aufgestellt und erfasst viele Menschen. Und das was bei großen Sportveranstaltungen passiert, hat Auswirkungen auf den Sport in seiner ganzen Breite.
Ich selbst habe einige Jahre Leistungssport im Bereich Langstreckenlauf betrieben. Beim Langstreckenlauf zählt vor allem der Trainingsfleiß. Diejenigen, die viel und fleißig trainieren, erreichen bessere Zeiten und Platzierungen.
Allerdings war es immer so, das die Cis-Frauen in unserer Trainingsgruppe den anderen bei gleichem Trainungsaufwand immer deutlich unterlegen waren. In unsere Gruppe waren richtig gute Läuferinnen, keine einzige konnte bei mir mithalten. Einfach aufgrund der biologischen Fakten.
Der Leistungssport liegt schon eine ganze Weile hinter mir. Doch ich laufe noch immer und wenn ich wollte, dann könnte ich mit ein wenig mehr Trainingsaufwand mich in meiner entsprechenden Altersklasse (in der Leichtathletik werden Wettkämpfe nach Alters- und Geschlechtsklassen ausgetragen) an die Startlinie stellen und die allermeisten (wenn nicht sogar alle) Frauen (in meiner Altersklasse) in Grund und Boden laufen. Mal abgesehen davon, dass ich keine Lust mehr habe in einem Rennen zu starten, würde ich das niemals tun. Ich persönlich empfände das als unfair. Mir hat das Testosteron jahrelang geholfen ein Leistungsniveau aufzubauen, das für Cis-Frauen unerreichbar ist.
Aus dieser Perspektive bin ich tendenziell dagegen, dass Transfrauen gegen Cis-Frauen starten sollten.
Aber auch hier ist es nicht so einfach. Was ist mit einer jungen Transfrau, die bereits eine gegengeschlechtliche Pubertät hatte, bei der das Testosteron in der Entwicklung praktisch keine Rolle gespielt hat? Aus meiner Sicht spricht hier nichts gegen einen Start bei Olympia und anderen Wettkämpfen.
Es gibt sicherlich auch sportliche Wettkämpfe, bei der die hormonelle Ausstattung eine völlig untergeordnete Rolle spielt. Als Beispiele fallen mir die Rhythmische Sportgymnastik oder das Synchronschwimmen ein. Welchen Grund sollte es geben, eine Transfrau von der Wettkampfteilnahme fern zu halten.
Meine Überzeugung ist daher, dass es auf die sportliche Disziplin und den Einzelfall ankommt, ob eine Transfrau (oder Transmann) gegen Cis-Frauen (Cis-Männer) an den Start gehen darf oder nicht.
Liebe Grüße
Anke
das ist ein wirklich schwieriges Thema. Pauschale Kritik, egal in welche Richtung, hilft da überhaupt nicht weiter.
Auf der einen Seite steht der richtige Ansatz "Eine Frau ist eine Frau, egal ob cis oder trans". Für mich ist das ein zentraler Grundsatz der für die allermeisten Bereiche des Lebens gilt. Eine Ausnahme ist die Medizin, denn Transfrauen haben eben eine andere Physiologie als Cis-Frauen.
Auf der anderen Seite geht es um faire Bedingungen im Sport. Und ich spreche nicht nur über den Hochleistungssport bei Olympia. Sport ist viel breiter aufgestellt und erfasst viele Menschen. Und das was bei großen Sportveranstaltungen passiert, hat Auswirkungen auf den Sport in seiner ganzen Breite.
Ich selbst habe einige Jahre Leistungssport im Bereich Langstreckenlauf betrieben. Beim Langstreckenlauf zählt vor allem der Trainingsfleiß. Diejenigen, die viel und fleißig trainieren, erreichen bessere Zeiten und Platzierungen.
Allerdings war es immer so, das die Cis-Frauen in unserer Trainingsgruppe den anderen bei gleichem Trainungsaufwand immer deutlich unterlegen waren. In unsere Gruppe waren richtig gute Läuferinnen, keine einzige konnte bei mir mithalten. Einfach aufgrund der biologischen Fakten.
Der Leistungssport liegt schon eine ganze Weile hinter mir. Doch ich laufe noch immer und wenn ich wollte, dann könnte ich mit ein wenig mehr Trainingsaufwand mich in meiner entsprechenden Altersklasse (in der Leichtathletik werden Wettkämpfe nach Alters- und Geschlechtsklassen ausgetragen) an die Startlinie stellen und die allermeisten (wenn nicht sogar alle) Frauen (in meiner Altersklasse) in Grund und Boden laufen. Mal abgesehen davon, dass ich keine Lust mehr habe in einem Rennen zu starten, würde ich das niemals tun. Ich persönlich empfände das als unfair. Mir hat das Testosteron jahrelang geholfen ein Leistungsniveau aufzubauen, das für Cis-Frauen unerreichbar ist.
Aus dieser Perspektive bin ich tendenziell dagegen, dass Transfrauen gegen Cis-Frauen starten sollten.
Aber auch hier ist es nicht so einfach. Was ist mit einer jungen Transfrau, die bereits eine gegengeschlechtliche Pubertät hatte, bei der das Testosteron in der Entwicklung praktisch keine Rolle gespielt hat? Aus meiner Sicht spricht hier nichts gegen einen Start bei Olympia und anderen Wettkämpfen.
Es gibt sicherlich auch sportliche Wettkämpfe, bei der die hormonelle Ausstattung eine völlig untergeordnete Rolle spielt. Als Beispiele fallen mir die Rhythmische Sportgymnastik oder das Synchronschwimmen ein. Welchen Grund sollte es geben, eine Transfrau von der Wettkampfteilnahme fern zu halten.
Meine Überzeugung ist daher, dass es auf die sportliche Disziplin und den Einzelfall ankommt, ob eine Transfrau (oder Transmann) gegen Cis-Frauen (Cis-Männer) an den Start gehen darf oder nicht.
Liebe Grüße
Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
https://www.transcuisine.com
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCQc7XaiWBuzchBQTnGRv80g
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Anke
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Re: Transgender-Pionierin sorgt für Olympia-Zoff
Hallo,
Liebe Grüße
Anke
das ist sicherlich eine interessante und berechtigte Frage. Aus meiner Sicht gehört sie aber in einen eigenen Thread. Hier geht es darum, wie mit Transmenschen bei sportlichen Großeveranstaltungen wie bei Olympia und damit beim Sport insgesamt umgegangen werden soll.Jasmine hat geschrieben: So 25. Jul 2021, 09:02 Ist der Sinn und Zweck der olympischen Spiele heute noch vorhanden?
Zitat: Als "Treffen der Jugend der Welt" sollten sie dem sportlichen Vergleich und der Völkerverständigung dienen,
aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Spiele
nachdenkliche Grüße Jasmine
Liebe Grüße
Anke
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Re: Transgender-Pionierin sorgt für Olympia-Zoff
Hallo,
Liebe Grüße
Anke
das ist gar nicht so weit hergeholt. Im Bereich der Ultralangstrecken spielt die höhere Ausdauerfähigkeit von östrogenregulierten Körpern eine Rolle. Das ist allerdings eine echte Randsportart, die bei Olympia nie eine Rolle spielen wird.Jen hat geschrieben: Sa 24. Jul 2021, 14:17
Ich wette, würde ein Transmann bei den Männern eine Medaille holen, würden alle schreien, daß er zuviel Östrogen hat und bei Frauen die Ausdauer viel besser ist usw...![]()
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Liebe Grüße
Anke
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Jasmine
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Re: Transgender-Pionierin sorgt für Olympia-Zoff
Liebe Anke, ich denke genau das ist es aber. Wie sollte mit Menschen wie mir im Sport umgegangen werden? Meine Antwort: Im sportlichen Vergleich und "Miteinander". Also sind wir doch bei der Völkerverständigung.Anke hat geschrieben: So 25. Jul 2021, 10:14 .......... Hier geht es darum, wie mit Transmenschen bei sportlichen Großeveranstaltungen wie bei Olympia und damit beim Sport insgesamt umgegangen werden soll.
........
Liebe Grüße Jasmine
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Wally
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Re: Transgender-Pionierin sorgt für Olympia-Zoff
Hi,
Das ist m. E. kein (Trans-)Genderproblem, sondern ein grundlegendes Problem jeglichen Leistungssports. Wozu muß jemand, der sein ganzes Leben nach dem reichlich sinnfreien Ziel ausrichtet, schneller als alle Anderen 200 m zu rennen, eine Eisenkugel weiter zu stoßen, höher zu springen usw., ansonsten so normal wie die Kuh auf der Weide sein? Das ist er oder sie doch sowieso nicht mehr, angesichts eines solchen Lebensinhalts... Sollen sie doch dopen, als Frau Bart und Stimmbruch kriegen, sich meinetwegen die Beine chirurgisch auf's Doppelte verlängern lassen - wenn's ihnen das alles wert ist und sie die Maßnahmen und ihre möglichen Folgen selber zahlen: warum nicht? Das Dopingverbot ist genauso sinnfrei wie der ganze Leistungssport, für den es gilt.
Das ist m. E. kein (Trans-)Genderproblem, sondern ein grundlegendes Problem jeglichen Leistungssports. Wozu muß jemand, der sein ganzes Leben nach dem reichlich sinnfreien Ziel ausrichtet, schneller als alle Anderen 200 m zu rennen, eine Eisenkugel weiter zu stoßen, höher zu springen usw., ansonsten so normal wie die Kuh auf der Weide sein? Das ist er oder sie doch sowieso nicht mehr, angesichts eines solchen Lebensinhalts... Sollen sie doch dopen, als Frau Bart und Stimmbruch kriegen, sich meinetwegen die Beine chirurgisch auf's Doppelte verlängern lassen - wenn's ihnen das alles wert ist und sie die Maßnahmen und ihre möglichen Folgen selber zahlen: warum nicht? Das Dopingverbot ist genauso sinnfrei wie der ganze Leistungssport, für den es gilt.
Herzliche Grüße
Wally
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Michi
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Re: Transgender-Pionierin sorgt für Olympia-Zoff
Hallo Anke,
es ist fraglos ein schwieriges Thema. Irgendwo hatte ich gelesen, dass eine Trans-Frau durch die Transition in ihrer Leistung um ziemlich genau den Prozentsatz schlechter geworden ist, der die sportlichen Leistungen von Frauen und Männern unterscheidet. Wie sieht es denn da bei dir aus? Der direkte Vergleich zu den Frauen in deiner Trainingsgruppe muss ja nicht zwingend aussagekräftig sein. Wenn du vorher (als biologischer Mann) schon deutlich über dem Durchschnitt gelegen hast, dann kann das ja auch nach der Transition noch so sein, dass du deutlich besser als der Durchschnitt bist.
Was ich damit sagen will: Es gibt bei diesem Thema keine einfachen Antworten.
Liebe Grüße
Michi
es ist fraglos ein schwieriges Thema. Irgendwo hatte ich gelesen, dass eine Trans-Frau durch die Transition in ihrer Leistung um ziemlich genau den Prozentsatz schlechter geworden ist, der die sportlichen Leistungen von Frauen und Männern unterscheidet. Wie sieht es denn da bei dir aus? Der direkte Vergleich zu den Frauen in deiner Trainingsgruppe muss ja nicht zwingend aussagekräftig sein. Wenn du vorher (als biologischer Mann) schon deutlich über dem Durchschnitt gelegen hast, dann kann das ja auch nach der Transition noch so sein, dass du deutlich besser als der Durchschnitt bist.
Was ich damit sagen will: Es gibt bei diesem Thema keine einfachen Antworten.
Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Anke
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Re: Transgender-Pionierin sorgt für Olympia-Zoff
Hallo,
ich verstehe was Du meinst. Und natürlich hat es auch mit Völkerverständigung zu tun. Aber Im Wettkampf gibt es kein Miteinander. Das Miteinander gibt es davor und danach. Zumindest habe ich das so bei den Wettkämpfen erlebt.
Bei der Diskussion geht es ja auch nicht darum Transmenschen grundsätzlich von Olympia und anderen Veranstaltungen auszuschließen. Es geht um die Frage, ob es in Ordnung ist, bestimmte Transpersonen in bestimmten Disziplinen teilnehmen zu lassen.
Das einfachste wäre, für Transmenschen eigene Wertungsklassen einzuführen. Aufgrund der geringen Anzahl macht das allerdings kaum Sinn.
Für Behinderte gibt es die Paralaympics. Vielleicht brauchen wir für uns die Transalympics.
Liebe Grüße
Anke
Jasmine hat geschrieben: So 25. Jul 2021, 10:26Liebe Anke, ich denke genau das ist es aber. Wie sollte mit Menschen wie mir im Sport umgegangen werden? Meine Antwort: Im sportlichen Vergleich und "Miteinander". Also sind wir doch bei der Völkerverständigung.Anke hat geschrieben: So 25. Jul 2021, 10:14 .......... Hier geht es darum, wie mit Transmenschen bei sportlichen Großeveranstaltungen wie bei Olympia und damit beim Sport insgesamt umgegangen werden soll.
........Klar geht es auch um die Medaillen, aber das Miteinander im Sport sollte doch das Wichtigste sein.
Liebe Grüße Jasmine
ich verstehe was Du meinst. Und natürlich hat es auch mit Völkerverständigung zu tun. Aber Im Wettkampf gibt es kein Miteinander. Das Miteinander gibt es davor und danach. Zumindest habe ich das so bei den Wettkämpfen erlebt.
Bei der Diskussion geht es ja auch nicht darum Transmenschen grundsätzlich von Olympia und anderen Veranstaltungen auszuschließen. Es geht um die Frage, ob es in Ordnung ist, bestimmte Transpersonen in bestimmten Disziplinen teilnehmen zu lassen.
Das einfachste wäre, für Transmenschen eigene Wertungsklassen einzuführen. Aufgrund der geringen Anzahl macht das allerdings kaum Sinn.
Für Behinderte gibt es die Paralaympics. Vielleicht brauchen wir für uns die Transalympics.
Liebe Grüße
Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
https://www.transcuisine.com
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Re: Transgender-Pionierin sorgt für Olympia-Zoff
Hallo,
Liebe Grüße
Anke
das mit dem gleichen Prozentsatz glaube ich nicht. Meine persönliche Erfahrung ist, dass meine Leistungsfähigkeit aufgrund der Transition kaum zurückgegangen ist. Natürlich erlebe ich einen Rückgang, der allerdings primär mit fortschreitendem Alter und reduziertem Trainingsumfang zu tun hat. Wenn ich etwas mehr trainieren würde könnte ich bei den Männern immer noch gut mithalten. Natürlich nur bei denen in meiner Altersklasse.MichiWell hat geschrieben: So 25. Jul 2021, 14:07 Hallo Anke,
es ist fraglos ein schwieriges Thema. Irgendwo hatte ich gelesen, dass eine Trans-Frau durch die Transition in ihrer Leistung um ziemlich genau den Prozentsatz schlechter geworden ist, der die sportlichen Leistungen von Frauen und Männern unterscheidet. Wie sieht es denn da bei dir aus? Der direkte Vergleich zu den Frauen in deiner Trainingsgruppe muss ja nicht zwingend aussagekräftig sein. Wenn du vorher (als biologischer Mann) schon deutlich über dem Durchschnitt gelegen hast, dann kann das ja auch nach der Transition noch so sein, dass du deutlich besser als der Durchschnitt bist.
Ja das ist. Es braucht Zeit, bis es dafür eine gute Lösung gibt. Ich finde es weder zielführend kathegorisch eine grundsätzliche Teilnahme zu fordern, noch diese grundsätzlich auszuschließen.MichiWell hat geschrieben: So 25. Jul 2021, 14:07 Was ich damit sagen will: Es gibt bei diesem Thema keine einfachen Antworten.
Liebe Grüße
Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
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Re: Transgender-Pionierin sorgt für Olympia-Zoff
Es steht in dem im ersten Beitrag verlinkten Artikel. Die Aussage ist von der Langstreckenläuferin Joanna Harper.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.