Die kahle, kahle Cuddy
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Lebensplanung, Standorte
Cuddy
schau
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Die kahle, kahle Cuddy

Post 1 im Thema

Beitrag von Cuddy »

Moin Ihr lieben,

auch ich muss mal etwas jammern. Mehr oder minder. Mich treibt schon eine ganze Weile das Thema erblicher Haarausfall um. Einige schaune jetzt auf mein Profilbild und sagen:"Wieso, löppt doch."
Voller Vorsatz habe ich natürlich ein Bild gewählt, auf dem ich mir gefalle und auch alltagstauglich aus der Klamotte gucke. Nun ja, das Bild ist vom letzten Jahr und seitdem hat mich die Genetik stark malträtiert. So arg, dass ich vor einigen Wochen mein Haar auf Glatzenniveau eingestutzt habe. Ich fühlte mich einfach nur noch furchtbar unwohl, mit dem löchrigen Pelz auf dem Haupt. Jetzt kann ich mich wenigstens in meiner Herrengarderobe vor die Tür trauen, ohne dass ich mich schäme.
Mich daran zu gewöhnen, keinen Bart mehr zu tragen, ging super schnell. Der fiel letztes Jahr, kurz vor der "Veröffentlichung" von Kathrin. Nach 20 Jahren.
Aber die Glatze will einfach nicht real werden.

Nun aber zum Punkt. Habt Ihr ähnliches durch gemacht? Wie ging es Euch damit und wie habt Ihr einen Weg zur Akzeptanz gefunden?
Mir geht es hier auch weniger um praktische Lösungen, wie Perücke, Haarverdichtung und ähnliches. Das sind ja bekannte Wege, bei denen das Internet viel Rat kennt.

Bin gespannt auf Eure Erfahrungen und hoffe auf einen tollen Austausch. Und ganz klar, fragt nach, wenn ich was offen gelassen habe.
LG Cuddy
scheue_Sarah
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Re: Die kahle, kahle Cuddy

Post 2 im Thema

Beitrag von scheue_Sarah »

Hallo Cuddy,

persönlich habe ich keine Erfahrungen, aber hast Du denn eine Diagnose?
Ein ehem. Kollege von mir hat sich bei den Ärzten die Hacken abgerannt, bis einer den Grund erkannte: Schuld war eine Autoimmunerkrankung.
Für ihn gab es keine Möglichkeit der "Heilung", ich möchte Dich aber nicht entmutigen, vielleicht wäre das ein Ansatz zur Nachforschung.

Ich wünsch Dir viel Glück
Sarah
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"Es braucht einen echten Mann, um sich mit seiner weiblichen Seite wohlzufühlen..."
Backstreet Boy AJ McLean aus Solidarität zu Harry Styles' Foto im Kleid auf der Vogue
Cuddy
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Re: Die kahle, kahle Cuddy

Post 3 im Thema

Beitrag von Cuddy »

Ich glaube, eine wirkliche Diagnose kann ich mir beinahe sparen, wenn ich meine Ahnen in der väterlichen Seite der Familie ansehe. Die hatten alle den Status, den ich jetzt habe, nur zehn Jahre jünger. So gesehen hatte ich also Glück. Oder nur überdurchschnittlich hohen Kaffeekonsum.
Tatsächlich habe ich meine Möglichkeiten, was Diagnosen betrifft noch nicht richtig ausgelotet. Meine bisherige Psychotherapeutin hat keine Trans-Erfahrung und mir deshalb nahegelegt mir einen Spezialisten zu suchen. Anfang des Jahres konnte ich schon mal probatorische Sitzungen wahr nehmen und warte jetzt auf Therapiebeginn. Ich stehe also zwischen zwei Therapien und meine Hausärztin ist doch sehr stark auf Ernährung und den Verkauf entsprechender "Extrapräparate" fixiert. Leider keine wirkliche Hilfe. Streng genommen bleibe ich auch nur in ihrer Praxis, weil ich da eben schnell meine Rezepte und Überweisungen bekomme. Ich bin oft furchtbar pragmatisch und vielleicht ein wenig faul.
tabea80
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Re: Die kahle, kahle Cuddy

Post 4 im Thema

Beitrag von tabea80 »

Der schlechte Haarwuchs Bei mir leider Mist. Es ist oben fast nix mehr da dabei hätte ich gerne schöne volle Länge Haare. Faktisch Mann ich den Rest nur sehr kurz tragen

Einfach frustrierend.

Wenn ich zu tabea werde geht's nur mit Perücke, und das ist leider doof
Cuddy
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Re: Die kahle, kahle Cuddy

Post 5 im Thema

Beitrag von Cuddy »

tabea80 hat geschrieben: Mo 28. Jun 2021, 23:30 Wenn ich zu tabea werde geht's nur mit Perücke, und das ist leider doof
Bisher habe ich noch keine wirklichen Erfahrungen mit Perücken. Der Gedanke, eine zu tragen löst bei mir auch unbehagen aus. Warum, kann ich gar nicht sagen.
Allerdings bekomme ich demnächst eine abgelegte von einer Freundin. So kann ich wenigstens mal testen, ob es vielleicht doch eine passendes Konzept für mich ist. Allerdings kann nichts das eigene Haar ersetzen. Da bin ich mir ziemlich sicher. Ich habe mein halbes lange Haare getragen und wirklcih kurz oder typisch männlich waren sie eigentlich nie. Ich denke, dass ist der Grund, weshalb ich mich jetzt so schwer tue, den Verlust zu akzeptieren. Dass mein Empfinden eherFrau, als alles andere zu sein noch vergleichsweise frisch in meinem Bewusstsein ist, tut sicher sein übriges.
Geli
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Re: Die kahle, kahle Cuddy

Post 6 im Thema

Beitrag von Geli »

Hallo Cuddy,
im Männermodus habe ich mich mit den immer weniger werdenden Haaren abgefunden. Die Geheimratsecken werden immer größer und die Platte hinten auch. Das liegt bei mir auch in der Familie.
Dafür hat sich Angelika eine schöne Perücke ausgesucht. Da ich als CD die Perücke nicht dauernd trage, ist das kein Problem und ich habe mich daran gewöhnt, auch wenn es bei den momentanen Temperaturen etwas warm wird unter der Frisur.
Einen Vorteil hat die Zweitfrisur, frau kann sie leicht wechseln und eine anderen Typ kreieren ohne Färbemittel und Rauswachsenlassen.

Liebe Grüße
Geli
Freue Dich über jeden Tag an dem Du machen kannst was Dir Freude macht.
Nicole Fritz
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Re: Die kahle, kahle Cuddy

Post 7 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Hallo Cuddy,

vor drei oder vier Jahren trieb mich das Thema Glatze ziemlich um. Da jammerte ich hier im Forum wegen einer kleinen kahlen Stelle herum, wo sich vor allem der Ansatz vom Färben immer deutlich zeigte. Wenn ich an meinen Vater oder Großvater denke, müsste es bei mir bereits völlig kahl sein. Ich komme da aber wohl eher nach meiner Großmutter. Die hatte noch Haare bis zum Hintern, als sie mit 80 Jahren starb.

Ich hatte mich noch nicht lange als "Transfrau" geoutet (über nicht-binär dachte ich da erst einmal nur nach), also lief das Kopfkino. Ich blieb immer vor einem Perücken-Laden in Koblenz stehen, ging aber nie hinein um mir eine hochwertige Echthaar-Perücke anzuschaffen - wozu auch; da wuchs ja genug Echthaar auf meinem Kopf nach; es war nur noch viel zu kurz. Für den Übergang trug ich damals verschiedene billige Perücken, bis ich sie dann irgendwann bei 30-° im Schatten in die Ecke schmiss.

Schließlich nahm ich mir für den schlimmsten denkbaren Fall ein Mitglied dieses Forums zum Vorbild, das als Transfrau ganz selbstverständlich ihre Glatze zeigt. Vielleicht war es nur deshalb einfach für mich, weil ich es irgendwann in der ferneren Zukunft kommen sah. Die Haare werden dünner, aber doch recht langsam, wie ich das jetzt so sehe. Und sollte es einmal kahl werden, werde ich mich einfach mit Freude an die langen Haare erinnern, wie ich sie sie jetzt habe.
Cuddy hat geschrieben: Mo 28. Jun 2021, 20:32 Oder nur überdurchschnittlich hohen Kaffeekonsum.
An Koffein habe ich noch gar nicht gedacht. Das könnte durchaus bei mir etwas bewirken. Aber ich denke, es sind die Gene von meiner Oma.

Liebe Grüße
Nicole
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Re: Die kahle, kahle Cuddy

Post 8 im Thema

Beitrag von Cuddy »

Ganz klar,
so ein schneller wechsel der Frisur hat natürlich seine Vorzüge! Und wenn die Mähne mal wieder beim Essen, Arbeiten oder schlafen nervt, runter nehmen, Problem gelöst. Das sind klare Pros. Ich trage mich auch mit dem Gedanken, einfach zur Glatze zu stehen. Ein oder zwei Schnappschüsse, die gar nicht mal so "erschreckend" sind habe ich schon aufgenommen. :lol:
Es ist wie mit vielem, es ist ein Prozess.
Ich denke, im Moment fehlen mir die Möglichkeiten, mich ausgiebig über die Sache auszutauschen. Die Pandemie schränkt doch die Kontakte deutlich ein.
Hier im Forum habe ich das Gefühl, dass mir mit Empathie begegnet wird. Und ich bin hier auch nicht die einzige mit der Sorge. Gute Voraussetzungen, den Prozess in Schwung zu bringen.
Auf jeden Fall fühlt es sich gut an, Resonanz zu bekommen. Vielen Dank dafür.
Mirjam
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Re: Die kahle, kahle Cuddy

Post 9 im Thema

Beitrag von Mirjam »

Dann schreib ich da jetzt auch mal was dazu -- wenn ich denn darf, ich habe mit meinen Haaren ja Glück gehabt, es müssten immer noch mehr oder weniger alle da sein :) Aber ich hatte schon öfter mal Angst, dass es irgendwann mal losgeht und ich sie verlieren könnte. Und dann? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mit Perücke glücklich geworden wäre, erst recht nicht im Sommer. Und dabei bin ich ja ein Sommermädel ...

Meine Haare trage ich schon seit über 25 Jahren lang, weit "vor Mirjam" also. Als "bekennende Ökotante" hatte ich ja auch damals einen "Grund" dafür ;) Auch wenn das nicht alle gut fanden, meine Mutter zum Beispiel :? Sie meinte auch ab und zu, dass ich sie ja wohl abschneiden müsste, wenn sie lichter werden würden. Sind sie aber nicht :P Und das werden sie wohl auch nicht so schnell werden, seit ich auf Östrogen bin und das Testo jetzt auch noch unten ist dürften sie einigermaßen "sicher" sein. Das war für mich am Anfang der HET sogar noch wichtiger als dass mir Brüste wachsen ...

LG, Mirjam ))):s
Cuddy
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Re: Die kahle, kahle Cuddy

Post 10 im Thema

Beitrag von Cuddy »

Mirjam hat geschrieben: Di 29. Jun 2021, 15:46 wenn ich denn darf
Aber immer doch! :lol:

Der Gedanke, dass der Haarzustand sich unter HET verbessert ist auch bei mir da. Kommt ja immer mal wieder vor, wie ich hörte. Nur, ob ich mich zu einer HET entschliesse, steht noch in den Sternen. Größtenteils. Ich traue meinen Gefühlen ja generell nur selten über den Weg. Das ist aber eine ganz andere Geschichte. Oder auch nicht, hängt ja doch alles zusammen.
Jedenfalls ist es schön zu lesen, dass Du dein Natur Haar behalten kannst. Lässt ja etwas Platz für Hoffnung. Sofern ich mich zu einer HET entscheide.
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Re: Die kahle, kahle Cuddy

Post 11 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Hmmmm, najaaaaaaaaaaaa...und happy welcome Cuddy

eins ist sicher, selbst ein optimal eingestellter Östrogenspiegel schützt nicht vor Haarausfall
und auch CIS-Frauen können unter androgenetischem Haarausfall, kreisrundem oder diffusem Haarausfall leiden.
Der Haarausfall findet einfach nur unterschiedlich statt...
während es bei Männern eher die Geheimratsecken sind und der Ober/Hinterkopf, dünnt es sich bei Frauen
meist zuerst am Scheitel aus, der dadurch breiter erscheint, oder eben überall gleichmässig.
Der Haarausfall kann genetisch, medikamentös bedingt sein oder so komisch es klingt, sogar eine
Grippe oder eine OP kann der Auslöser sein..
sicher ist einfach keine Person davor...leider...
Schaut mal in Beipackzettel von manchen Hormonen unter Nebenwirkungen...was steht da?
Nebenwirkungen sind ja kein muss nur ein kann...

hier in meiner Gruppe in der Klinik sind wir 4 die grade stark darunter leiden und akzeptieren kann es
eine nur relativ gut-ich kein bisschen, nicht im Ansatz.
Auch die Psyche kann sich negativ auf die Haare auswirken, leider-schon ein Burnout reicht...

ich kann nur hoffen das meine diffuse Form jetzt allmählich stoppt, wenn ich wieder mit mir eins
und im reinen bin...

es ist nicht immer nur schön Frau zu sein...was ich aber nie tun werde ist eine Perücke tragen,
das erinnert mich irgendwie an Darth Vader als er seinen Helm bekam..
neee die dunkle Seite bekommt mich nicht.... :)

Alles Liebe Marie (flo)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Re: Die kahle, kahle Cuddy

Post 12 im Thema

Beitrag von YvonneTV »

Cuddy hat geschrieben: Di 29. Jun 2021, 15:01 ...Ich trage mich auch mit dem Gedanken, einfach zur Glatze zu stehen. Ein oder zwei Schnappschüsse, die gar nicht mal so "erschreckend" sind habe ich schon aufgenommen. :lol:
Es ist wie mit vielem, es ist ein Prozess.
...
Huuuhuuuu Cuddy (moin)

Genau DAS wollte ich Dir vorschlagen (komme leider jetzt erst dazu) :D
Was ich auf dem Avatar sehe, wirkt Dein Gesicht selbst ja schon recht weiblich - ausserdem gibt es ja auch Frauen, die den Kahlschlag tragen (smili)

Meine Haare wachsen noch prima, doch für eine weibliche Frisur ist der Bereich ganz oben auf dem Kopf einfach zu klein :lol:
Also bei mir mit Perücke, wobei es früher IMMER lange (und damit relativ unpraktische) Haare sein mussten !
Das hat sich geändert und mittlerweile trage ich auch schon mal (vor allem bei Hitze) dann eben ne Kurzhaar-Perücke.

Ich hatte schon mal Glatze (damals noch dauerhaft als Mann unterwegs) - einfach weil ich mal wissen wollte wie das ist :mrgreen:
Beim Frisör wurde mehr als dreimal nachgefragt "Sind sie sicher ?"

Ja, ich wollte es und nach 2-3 Tagen, war es das Normalste der Welt 8)
Allerdings war es Winter - da war Outdoor immer ne dicke Mütze nötig :mrgreen:
Wenn DU es möchtest mit Glatze - dann spricht doch nix dagegen )))(:
Ganz liebe Grüsse - Yvi
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Re: Die kahle, kahle Cuddy

Post 13 im Thema

Beitrag von Cuddy »

!EmmiMarie! hat geschrieben: Di 29. Jun 2021, 16:24 selbst ein optimal eingestellter Östrogenspiegel schützt nicht vor Haarausfall
Eine 'Garantie gibt es natürlich nie. Aber ein kleines Fünkchen Hoffnung sollte sich jeder bewahren. Ob's nun um Haare geht oder irgendwas anderes.
!EmmiMarie! hat geschrieben: Di 29. Jun 2021, 16:24 Auch die Psyche kann sich negativ auf die Haare auswirken, leider-schon ein Burnout reicht...
Mein Sammelsorium an Krankheiten mit einem "F" vor der Zahl scheint sich da zurück gehalten zu haben. Wie ich das bewerte muss ich mir noch durch den Kopf gehen lassen... :wink:
YvonneTV hat geschrieben: Di 29. Jun 2021, 17:08 Was ich auf dem Avatar sehe, wirkt Dein Gesicht selbst ja schon recht weiblich - ausserdem gibt es ja auch Frauen, die den Kahlschlag tragen
Ich hab glücklicherweise den passenden Kopf für eine Glatze. Glück im Unglück Vielleicht. Aber ich denke, die letzten "wackeren Jungens" hätte ich ansonsten auch lang gelassen.
Und das kleine Kompliment ist mir natürlich nicht entgangen. :D
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Re: Die kahle, kahle Cuddy

Post 14 im Thema

Beitrag von Photönchen »

Was erblich bedingten Haarausfall angeht gibt es noch zwei Dinge die man probieren kann. Um das ganze aufzuhalten, bzw. das Problem an der Ursache anzupacken gibt es Finasterid (verschreibungspflichtig). Das Medikament greift aber in den Hormonhaushalt ein und blockt die Umwandlung von Testosteron in DHT.
Zum anderen gibt es Minoxidil (nur apothekenpflichtig) als Haarwuchsmittel. Das behebt zwar nicht die Ursache, kann aber mit hoher Wahrscheinlichkeit das ein oder andere Haar wieder zurückbringen. Das Medikament wird als Lösung ein oder zweimal am Tag direkt auf die Kopfhaut aufgetragen.
Cuddy
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Re: Die kahle, kahle Cuddy

Post 15 im Thema

Beitrag von Cuddy »

Hi Photönchen,

meine möglichkeiten, was Ärzteschaft und Diagnostik betrifft, habe ich bisher noch nicht ausgeschöpft. Ich hab mir direkt mal die Präparate notiert und werde mal ein wenig Recherche betreiben. Vielen Dank also schon mal dafür.
Hast Du Erfahrungsberichte aus erster Hand, zu den Mittelchen? Dr. Google findet sicher auch welche, aber da bin ich lieber etwas skeptisch.
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