Crossdresser im Alltag
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Wer möchte, kann sich vorstellen: bitte kurz fassen
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Matze2764
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Crossdresser im Alltag

Post 1 im Thema

Beitrag von Matze2764 »

Hallo,
hab nun schon einige Beiträge gelesen aber so richtig schlau bin ich nicht geworden.
Habe weder beruflich noch privat Probleme öffentlich Kleider, Röcke und Strumpfhosen zu tragen.
Meine Frau findet das ok, meine Mitarbeiter auch und bei meinen Patienten ist das auch schon nix neues mehr.
Die ersten Male kam noch die Frage ob ein Foto gemacht werden dürfe aber jetzt fragt niemand mehr.
Zu meiner Bekleidung ist zu sagen das ich immer als Mann erkennbar bin und auch sein will. Heisst: Rock, Tshirt und FSH oder Kleid FSH und immer grobe Schuhe oder Sandalen, immer relativ schlicht und moderate Farben. Meine Röcke und Kleider gehen von knöchellang bis mini, dabei sind Faltenröcke genau so dabei wie Etuikleider (find ich besonders toll)
Die Zahl derer die sich aktuell aufregen liegt exakt bei 1.
Hab auch schon Wochen gehabt in denen ich keine Jeans an hatte, nur Röcke oder Kleider. Kein Thema an der Tanke, der Post oder beim Gassi gehen. Nette Gespräche und ich meine sogar mehr als vorher.....
Gibts hier Leute die der selben Ansicht sind wie ich und das Thema nicht von der sexuellen sondern ausschließlich von der modischen Seite aus sehen?? Bekomme echt noch Komplexe.
Wäre nett mal Erfahrungsberichte zu bekommen.
Nun denne, bis denne und Gruß vom Matze
Geli
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Re: Crossdresser im Alltag

Post 2 im Thema

Beitrag von Geli »

Hallo Matze,
vorab ein herzliches Willkommen im Forum.

Und nun zu deiner Frage nach Erfahrungsberichten. Ich würde jetzt mal behaupten, dass die überwiegende Mehrheit der Crossdresser das Thema nicht von der sexuellen Seite her sieht. Auch ich habe keine sexuelle Erregung durch das Anziehen von Röcken, Kleidern usw. Der modische Aspekt spielt sicherlich schon eine größere Rolle, zumindest für mich ist das die größte Motivation, da ich keine Absichten habe eine Transition zu beginnen. Ich liebe es einfach chic auszusehen, allerdings gehört bei mir dann auch das komplette umstylen dazu. Plump ausgedrückt mag ich es nicht, maskuline Oberteile und feminine Kleidung von der Hüfte abwärts, zu tragen. Ich gebe dir recht es ist viel weniger aufwändig "nur" einen Rock, Kleider usw. anzuziehen als sich noch zu schminken. Ehrlich gesagt, zu Hause schminke ich mich auch nicht. Aber wenn ich in die Öffentlichkeit gehe, möchte ich nicht gleich erkannt werden, allerdings mache ich mir auch keine Illusion, dass ich nicht als Mann erkannt werde, aber erst auf den zweiten Blick. Der Knackpunkt dabei ist das soziale Umfeld, ich habe nicht deinen Mut mich komplett zu outen, zumindest noch nicht (smili) .
Vielleicht ist die Gesellschaft schon weiter als ich es wahrnehme, aber noch bin ich nicht bereit das auszutesten. Es ist nur schön zu lesen, dass sich die Akzeptanz mehr und mehr entwickelt auch dank solcher Menschen wie dir.

Hoffe du machst auch weiterhin nur positive Erfahrungen.

Liebe Grüße
Geli
Freue Dich über jeden Tag an dem Du machen kannst was Dir Freude macht.
Lorelai74
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Re: Crossdresser im Alltag

Post 3 im Thema

Beitrag von Lorelai74 »

Hi Marcel,

Das ist toll das du dass so selbstverständlich kannst.
Ich war mal in so einem Look in Stuttgart unterwegs und da hat es auch niemanden gestört.

Auf dem Land - wo ich wohne mache ich dass nicht, weil ich doch Bedenken habe was die Reaktionen angeht - vor allem in Richtung Kinder. Und auch in der Firma hab lass ich nur wenig sehen. Rock denke ich würde ich mich nicht trauen.

Die Kleidung ist Teil von mir und nicht sexuell gebrandet.

Vlg
Lori
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sbsr
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Re: Crossdresser im Alltag

Post 4 im Thema

Beitrag von sbsr »

Hallo Matze
Matze2764 hat geschrieben: Sa 5. Jun 2021, 18:44 Gibts hier Leute die der selben Ansicht sind wie ich und das Thema nicht von der sexuellen sondern ausschließlich von der modischen Seite aus sehen??
Ich gehe davon aus, dass die Mehrzahl der User:innen in diesem Forum nicht über die sexuelle Schiene hier gelandet sind, mich jedenfalls eingeschlossen.

Sexuell und modisch sind nur zwei von etlichen Beweggründen, warum (laut Geburtsurkunde als solches definierte) Männer zu Damenkleidung greifen. Sich selbst als Frau und Damenkleidung deshalb als der eigenen Person entsprechend zu empfinden, ist ein weiterer :wink:

Matze2764 hat geschrieben: Sa 5. Jun 2021, 18:44 Bekomme echt noch Komplexe.
Wäre nett mal Erfahrungsberichte zu bekommen.
Da Du in der Öffentlichkeit ganz selbstverständlich Röcke und Kleider trägst, bist Du eh schon deutlich weiter, als viele von uns jemals kommen werden. Ich versuche, Damenkleidung möglichst selbstbewusst zu tragen und einen normalen Umgang damit zu finden. Trotzdem ertappe ich mich regelmäßig, dass ich in letzter Minute doch noch den Rock gegen eine Hose tausche, oder statt der Satin Bluse lieber die Tunika nehme. Kaum aus der Haustüre bereue ich es meistens und nehme mir vor, nächstes mal mutiger zu sein.

Matze2764 hat geschrieben: Sa 5. Jun 2021, 18:44 hab nun schon einige Beiträge gelesen aber so richtig schlau bin ich nicht geworden.
Was interessiert Dich denn ganz konkret?
LG, Svenja

Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
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Re: Crossdresser im Alltag, danke für die Antworten

Post 5 im Thema

Beitrag von Matze2764 »

Wie gesagt, Danke allen die meienen Beitrag gelesen und kommentiert haben.

bin froh das es hier viele gibt, die Bekleidung nicht ausschließlich von der sexuellen, sondern der modischen Seite aus sehen.

Die ersten "Versuche" in der Öffentlichkeit hab ich im scharzen Kilt von EMP gemacht und als das akzeptiert wurde, bin ich mutiger geworden und habe nach und nach fließende Röcke und Kleider angezogen.
Strumpfhosen immer dabei.
Meine Mitarbeiter finden das echt cool, auch das geht nicht in jedem Job (suchen händeringend nach Ergotherapeuten)!!!!
Meine Tasche mit Jeans und Socken hatte ich anfangs immer dabei und wenn die Tasche heute noch dabei ist dann weil ich nicht sicher bin, welche Kombi für den Tag passt.
Anfangs hatte ich nur Kleider und viele davon sind im Alltag leider nicht tragbar. Das geblümte Kleid nicht wegen dem Muster und dem Ausschnitt, das Coctailkleid nicht wegen dem Stoff und den Trägern.....
Viel Geld investiert (auch da bin ich in der glücklichen Lage, nicht auf den Cent achten zu müssen) bis ich meinen Style gefunden hatte.
War auch bei einer Schneiderin im Ort um zwei Kleider für MIch kürzen zu lassen. Nur Mut und den Kopf hoch!
Als es wieder ging, habe ich mir die ersten Röcke und Strumpfhosen im Geschäft gekauft, meine Frau und ich im selben Geschäft, jeder schaute nach dem was er wollte. Keine nennenswerte Reaktion der Verkäuferin ausser eine ausnehmend gute Beratung.
Mir ist schon bewusst, das es nicht allen soooo leicht gemacht wird, sich so zu kleiden wie es gefällt, auch deshalb bin ich hier.
Selbstbewusstsein ist ein Thema, klar.
Aus anderen Gründen (larvierte Depression) bin ich in Behandlung und bin mal im roten Satinkleid zur Therapie gegangen, meine Therapeutin bescheinigte mit ein gesundes Selbstbewesstsein und einen künstlerischen Aspekt in der Kleidung (bin also nicht wirr im Kopf) bitte nicht falsch verstehen, es gab anfangs Bedenken meinerseits und ich wollte wissen ob und was da läuft.

also denne, freue mich auf viele weitere Diskussionen
Matze
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Re: Crossdresser im Alltag

Post 6 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-22 »

Hallo Matze .
Es gibt vielfältige Beweggründe. Neugier, Mode, Erotik, grundsätzliche bezüglich der Gesellschaft und ihren Schubladen. Für Außenstehende dürfte das oft für Kopfschütteln sorgen. Besonders bei konservativen Kreisen. Und dann ist da das soziale Umfeld. Verwandte, Bekannte, Nachbarn. Je weiter sich der Kreis anonymisiert desto einfacher wird es diese Vorlieben auszuleben. Wer einem auf der Straße begegnet ist relativ egal. Anders im Bekanntenkreis wo Fragen eine Erklärung fordern. Ob man das will muss jeder selbst entscheiden und da wird jeder seinen eigenen Weg gehen. Und nicht zuletzt ist das auch vom eigenen Nervenkostüm abhängig ob man sich dem aussetzen will. Die Gesellschaft hat nun mal ihre Schubladen egal ob einem das gefällt oder nicht .
Shushi Rolls , not Gender Roles
Nicole Fritz
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Re: Crossdresser im Alltag

Post 7 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Hallo Matze,

Wenn Du Dein eigener Chef bist, Hast Du da keine Probleme. Von den Patienten, die es stört, kommt ja offensichtlich nur noch ein einziger besonders hartnäckiger Vertreter. Versuche es aber beispielsweise einmal als Angestellter bei einer Bank. So weit ich da informiert bin, verlangen die bei 40-° im Schatten oft Schlips und Kragen, und wenn Du dann in einem luftigen Sommerkleid ankommst ... . Als Kund*in darf ich das natürlich.

Ich lese immer wieder: Zur Arbeit als Mann und in der Freizeit Frau. Wer riskiert es schon, seinen Job zu verlieren oder kurz vor der Rente noch zu wechseln? Was soll man also machen, wenn die Chefs konservativ sind? Bei mir stellte sich das Problem nicht. Bei meinem Outing war ich nur noch zuhause als Autor tätig. Davor wäre ein Auftritt im Ingenieurbüro in Frauenkleidern vermutlich "lustig" geworden. Gesehen hat mich so nur einer meiner Kollegen zum Karneval in einem irischen Pub.

LG Nicole
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Re: Crossdresser im Alltag

Post 8 im Thema

Beitrag von Joa »

Hallo Matze,
ich halte es im alltäglichen Leben genauso wie Du, ich trage Röcke (knielang) und Strumpfhosen jeder Art in der Öffentlichkeit und im privaten Umfeld ohne bisherige negative Reaktionen.
Neugierige Blicke, feixende pubertierende Jugendliche zuweilen, aber eigentlich interessiert es wenig. Ich bin freiberuflich im künstlerischen Bereich unterwegs, da ist die Narrenfreiheit per se etwas größer. Da können die Hürden in anderen Jobs wesentlich höher sein. Ausserdem wohne ich in einer Großstadt, da ist die Akzeptanz auch eher da, das merke ich an den Mitbewohnern in unserem Mietshaus, die mich alle so kennen und mich noch nie deswegen in irgend einer Weise schief angeschaut haben. Das kann auf dem Dorf ganz anders sein.
Was meine Motivation angeht, so ist die mit Sicherheit nicht sexueller Natur, obwohl Röcke und Strumpfhosen mir ein sinnlicheres Gefühl vermitteln als Jeans uns Socken. Modisch zettle ich ebenfalls keine Rebellion an, ich trage das, was mir gefällt. Natürlich überschreite ich dabei die rigiden Normen, denen Männer nicht nur im Bereich Kleidung unterliegen. Was solls.
Ich kann's nur nochmal sagen: Für die Emanzipation des Menschen reicht die der Frau nicht aus. Nur, diese dicken Bretter bohren ist Schwerstarbeit und erfordert auch eine ordentliche Portion Mut.
Was jetzt für mich selbstverständlich ist war nicht immer so. Ich kann mich noch sehr gut an meinen 180-er Puls beim ersten Mal outdoor im Rock erinnern.
Aber je mehr sich trauen, umso besser.
L.G. Joa
YvonneTV
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Re: Crossdresser im Alltag, danke für die Antworten

Post 9 im Thema

Beitrag von YvonneTV »

Matze2764 hat geschrieben: So 6. Jun 2021, 12:48 ...
Selbstbewusstsein ist ein Thema, klar.
... meine Therapeutin bescheinigte mit ein gesundes Selbstbewesstsein und einen künstlerischen Aspekt in der Kleidung (bin also nicht wirr im Kopf) bitte nicht falsch verstehen,
...
Hallo Matze (moin)

herzlich Willkommen hier bei uns - fühl Dich wohl (smili)

Ich finde es MEGA STARK, wie Du das durchziehst !!!! (ap) (ap) (ap)

Zugleich mag ich zustimmen, dass ein gutes Selbstbewusstsein dabei extrem hilft !!!
War ich anfänglich noch ziemlich unsicher .... so konnte ich im Laufe der Zeit immer mehr Selbstbewusstsein aufbauen und heute ist das alles recht unkompliziert (smili)
Auch wenn meine Looks nicht immer unbedingt der Tarnmodus sind :mrgreen:

Offenbar kommt auch bei Dir ein "ich bin so und fertig" gut rüber in die Welt und wird viel eher akzeptier als ein "hoffentlich sieht mich niemand" (888)
Ganz liebe Grüsse - Yvi
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Re: Crossdresser im Alltag

Post 10 im Thema

Beitrag von Matze2764 »

Danke, war eben auf wdr 2 Freitag ist Rock Tag. Warum nur Freitag? Eine schöne Woche wünsche ich dir. LG Mathias
YvonneTV
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Re: Crossdresser im Alltag

Post 11 im Thema

Beitrag von YvonneTV »

Matze2764 hat geschrieben: Mo 7. Jun 2021, 08:01 Danke, war eben auf wdr 2 Freitag ist Rock Tag. Warum nur Freitag?
...
Hallo Mathias,

das stimmt in der Tat: Frauen und Männer tragen viel zu selten einen Rock .... (yes) :mrgreen:
Ich war (vor C.... Zeiten) sehr viel jobmässig unterwegs, oft an großen Bahnhöfen.
Da habe ich schon mal drauf geachtet, wie "viele" einen Rock tragen und die "Quote" ist echt ziemlich dürftig.... :roll:
Ganz liebe Grüsse - Yvi
Lucky70
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Re: Crossdresser im Alltag

Post 12 im Thema

Beitrag von Lucky70 »

Ich beobachte das auch gelegentlich (jetzt mehr, lach). Was mir am Wochenende bei schönen Wetter aufgefallen ist: die Rock- und Kleidquote ist deutlich nach oben gegangen (natürlich ist das eine nicht-repräsentative Erhebung). Ich kann es schwer schätzen, waren es dann vielleicht 20%? Keine Ahnung. In einem sehr belebten Einkaufs- und Weggehviertel.
Natürlich nur bei den Mädels, der Rest pendelt konstant bei 0 (habe erst einen Mann mit Kleid gesehen - in Stockholm. Rundungsfehler).

Lucy.
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Re: Crossdresser im Alltag

Post 13 im Thema

Beitrag von Geli »

Hallo,
von YvonneTV -» Mo 7. Jun 2021, 16:50:
Da habe ich schon mal drauf geachtet, wie "viele" einen Rock tragen und die "Quote" ist echt ziemlich dürftig....
da kann ich dir nur zustimmen, Yvi, die Rock und Kleiderquote in Fußgängerzonen oder Einkaufzentren ist sehr gering. Nur wenn es richtig heiß ist, dann steigt die Quote etwas an.

Aber eine kleine Anekdote dazu. Vor einiger Zeit ist meine Frau, bei einer ihrer regelmäßigen Wald-Walking-Touren hier bei uns "auf 'em Land", doch glatt einem Jogger im Rock also einem Crossdress-Jogger begegnet. Sie hat freundlich gegrüßt und die Joggerin hat freundlich zurückgegrüßt. Das war dann zu Hause natürlich ein toller Aufhänger für ein Gespräch. Was ich aber damit sagen möchte ist, dass es überall "passieren" kann, einem Crossdresser zu begegnen (smili) auch wenn die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist.
Übrigens, fand ich es ganz toll (ki) , dass meine Frau so freundlich gegrüßt hat, was vielleicht nicht der Fall gewesen wäre, wenn sie mit dem Thema nicht schon konfrontiert gewesen wäre.

Liebe Grüße
Geli
Freue Dich über jeden Tag an dem Du machen kannst was Dir Freude macht.
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