Blutengel - # 13
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Stephanie
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Re: Blutengel
Sandras Pool
Ich stehe früh auf, obwohl die Nacht doch etwas kurz war und gehe ins Bad. Beim Frühstück schaue ich mal wieder auf den Tracker. Katja hat wohl mitbekommen, das ich Online bin und ruft mich an. Nachdem wir uns begrüßt haben und die Erlebnisse der vergangenen Tage ausgetauscht haben, widmen wir uns Torbens Aktivitäten. "Im Moment kreist er förmlich um sein Gewächshaus", sagt Katja, "und immer hat er den Anhänger dabei." "Wir kriegen noch raus, was der da macht", sage ich. "Genau", sagt Katja lachend. "Hast Du Samstag dann Zeit?" frage ich. "Ja habe ich", antwortet Katja. "Ich habe von Dirk gestern noch eine Nachricht bekommen, dass der gestrandete Flieger ein Zweisitzer ist", sage ich. "Cool", antwortet Katja. "Wir würden dann mit einem Schleppflugzeug hinfliegen, und die wurden uns dann zurückschleppen", sage ich, "der Flieger steht etwas hinter Berlin, wir müssten auf dem Rückflug in der Nähe von dem Gewächshaus langkommen." "Also alles an Ferngläsern und Fotoapparaten mitnehmen", sagt Katja lachend. "Genau", sage ich, "wobei der Flieger auch mit einigen Action Cams ausgestattet sein soll." "Aha", sagt Katja, "ein Multimediaflieger, was?" "Mal schauen", sage ich. "Ich freu mich schon, Steffi", sagt Katja dann. "Ich auch", sage ich, "bis Samstag dann." Ich frühstücke noch zu Ende, dann kommt mir die Idee, dass ich ja Sandras Pool und das Haus in dem er steht mal ausmessen will. Also nehme ich mir noch einen Badeanzug aus dem Kleiderschrank. Dann verlasse ich die Wohnung, gehe in meinen Kellerraum und suche in meinem Werkzeugschrank nach dem Entfernungsmesser. Nachdem ich ihn gefunden habe, kommt mir die Idee, noch das ein oder andere Pooltoy mitzunehmen. Als ich alles habe, verlasse ich den Keller, hole mein Auto und mache mich dann auf den Weg zur Arbeit.
Mittags treffe ich mich wieder mit Sandra. Ich erzähle ihr von meinem Vorhaben, mit dem Ausmessen ihres Poolhauses. "Das ist ja toll", sagt Sandra begeistert. Auch heute ist es wieder sehr warm, so dass wir uns wieder ein Eis gönnen. Aus den Augenwinkeln beobachten wir die Leute die an uns vorbeigehen. "Also, manche Kerle ziehen dich ja fast mit den Augen aus", sagt Sandra leise. Ich grinse verhalten. "War dein Zwillingsbruder auch so?" fragt Sandra mich vorsichtig. "Schwer zu sagen", antworte ich, "ich habe viele Sachen so gemacht, weil sie mir vorgelebt wurden, bzw. war die Erwartungshaltung auch so. Aber so richtig war das irgendwie nicht. Als ich kapiert habe, dass ich nicht in dieses Schema "Mann" reinpasse, hat sich eine andere Betrachtungsweise bei mir durchgesetzt." "Aha, und welche?" fragt Sandra. "Weg vom rumkriegen und ins Bett kriegen", sage ich. Sandra lacht. "Ich habe irgendwann gemerkt, ich bin eher wie die Mädels und habe mir dann Verhalten und Kleidung abgeguckt." "Aha", sagt Sandra, "aber Sex zu haben war dann OK?" "Hm, schwer zu sagen", antworte ich, "aber ich war immer der Meinung mir fehlte was. Das ist spätestens seit ein paar Wochen ganz anders. Und seitdem ich dich kenne sowieso." Sandra schaut mich an, sie hat ein bezauberndes Lächeln drauf und ihre Augen funkeln. "Was Du bisher aus mir herausgekitzelt hast, habe ich so noch nicht erlebt", sage ich und lächele sie ebenfalls lieb an. "Danke Stefanie", sagt Sandra, "und ich bin auch nicht zu aufdringlich?" "Nein, bist Du nicht", sage ich leise. "Es ist so schön, dich um mich zu haben", sagt Sandra, "ich habe noch nie jemand kennengelernte der so offen und unkompliziert ist." Sie schaut mich auf eine ganz besondere Art an. "Am liebsten würdest Du mich jetzt schnappen und uns in das Beet hinter uns fallen lassen", sage ich lächelnd, "und mich dann richtig vernaschen." Sandra lächelt. "Und Gedanken lesen kannst Du auch", sagt sie dann lachend. Unsere Mittagspause ist dann auch zu Ende und wir gehen wieder an unsere Arbeitsplätze.
Als ich Feierabend mache rufe ich kurz Sandra an. "Ich fahr jetzt zu Dir", sage ich. "Super, Stefanie", sagt Sandra, "wenn die Katzen dich zu stark bedrängen sollten, kannst Du sie gerne mit einem kleinen Schmeckhappen bestechen." Dann sagt sie mir noch, wo ich das finde. "OK", sage ich, "und hast Du irgendwo einen Schreibblock?" "Na klar in meinem Arbeitszimmer müsstest Du alles finden, was du brauchst." "Danke Dir, meine Süße", sage ich dann noch. "Ich freu mich schon auf nachher", sagt Sandra dann. Ich fahre los und komme kurze Zeit später bei Sandra an. Oma Wilhelmine ist im Vorgarten. "Hallo Stefanie", begrüßt sie mich. "Hallo", grüße ich zurück. Der Vorgarten ist voll mit Blumen und Sträuchern, die grade blühen. "Ich bin gerne hier vorne", sagt Oma Willi, "Sandra und ich lassen uns hier gerne richtig aus." "Sieht auch sehr schön aus", sage ich, "auch die Farben sind schön komponiert." "Danke Stefanie", sagt sie dann noch. Ich gehe ins Haus und dann in die Wohnung. Die ganzen mitgebrachten Sachen habe ich noch gar nicht richtig abgelegt, da kommen schon die beiden Stubentiger und schnurren mir um die Beine. Ich gehe in die Knie und streichele sie. Die eine lässt sich richtig durchkraulen, während mir die andere auf die Schulter springt und mit den Locken spielt. Vorsichtig stehe ich auf. Die Katze bleibt lässig auf meiner Schulter sitzen. Im Spiegel schaue ich mir das an. "Ha, Steffi, die Hexe", sage ich leise, während die Katze schnurrt. Ich gehe in die Küche und hole aus einem Schrank die Leckerlies. Jetzt gibt es kein Halten mehr für die Beiden. "Ihr seid zu cool ihr, Schnurrer", sage ich lachend zu den Katzen. Die Katzen sind erstmal beschäftigt. Ich nehme meine Sachen und gehe zur Terrassentür und öffne sie. Daneben hängt der Schlüssel für den Pool. Ich gehe über die Terrasse zum Poolhaus und schließe es auf. Erstmal schaue ich mich noch mal genauer um. Dann gehe ich noch mal in die Wohnung. In Sandras Arbeitszimmer, was sehr aufgeräumt ist, finde ich ein Klemmbrett. Ich nehme mir ein paar Blätter Papier, einen Stift und gehe zurück in das Pool Haus. Dort angekommen messe ich mit dem Laser-Entfernungsmesser das Haus von innen aus und notiere die Maße. Höhe, Länge, Breite, sowie Höhe des Pools und des Decks. Dann schaue ich in meine Tasche mit den Pooltoys. Ich entschiede mich für eine Badeinsel in Wolkenform, mit einen Regenbogen darauf. Mit der E-Pumpe, die hier schon liegt blase ich das Teil auf. "Ganz schön riesig, das Ding", denke ich mir, als es aufgeblasen ist. Dann lege ich sie auf das Wasser und lege das Klemmbrett mit dem Stift drauf. In dem Haus gibt es sogar eine kleine Ecke, wo man sich umziehen kann. Da gehe ich hin und ziehe meinen dunkelblauen Badeanzug (Sportmarke mit drei Streifen) an. Da das Deck ja von Sandras Cousin gebaut wurde, er es wohl mit dem genauen verlegen nicht so hatte und es unter anderem an den Schnittflächen auch nicht ordentlich entgratet ist, lasse ich meine dunkelblauen Lackballerinas einfach an. Auch, als ich auf die Badeinsel klettere. Dort lege ich mich auf den Bauch und fange an, eine Skizze von dem Haus anzufertigen. Ab und zu winkele ich meine Beine an und lege sie wieder ab.
Die Umwälzpumpe vom Pool läuft über eine Zeitschaltuhr und geht immer mal wieder an. Die Strömung treibt mich leise über den Pool, auch als Sandra hineinkommt. Ich drehe meinen Kopf zu ihr hin und lächele sie an. Sandra ist erstaunt und lächelt. "Stefanie?! Du, "¦ du süßes Ding, du", sagt sie. Ich winkele wieder die Beine an und wackele leicht mit den Füßen. "He Du, Du bist aber nicht so unschuldig, wie Du tust", sagt Sandra angetan. "Nöö?, frage ich trotzdem unschuldig tuend. "Stefanie, ich weiß nicht warum, aber das macht mich jetzt etwas wuschig", sagt Sandra dann. Ich lege meinen Kopf auf meine Hände und schaue sie weiter an. "Das sieht so süß aus", sagt Sandra und in ihrer Stimme schwingt eine leichte Erregung mit. "Dann komm doch zu mir", sage ich mit einer dunklen, gehauchten Stimme. "Am liebsten sofort", sagt Sandra, "ich würde nur mal schnell meine Sachen wegbringen." Nach kurzer Zeit kommt sie wieder und trägt dabei einen seidigen Kimono. "Wow", sage ich bewundernd. Sie zieht den Kimono aus und trägt darunter einen sehr knappen Bikini. "Meine Güte", sage ich begeistert, "was für eine Figur, was für ein hübsches Mädel." Sandra lächelt. Die Badeinsel ist an den Beckenrand getrieben. Ich lege das Klemmbrett auf das Deck und gebe ihm ein Schubs, dass es etwas wegrutscht. Dann halte ich mich am Beckenrand fest, damit Sandra auf die Insel klettern kann. Dabei liege ich immer noch auf dem Bauch. Sandra legt sich neben mich und stützt sich mit ihrem Ellenbogen auf. Sie schaut mich dabei verliebt an und streichelt mir den Rücken. Ich drehe mich auf die Seite, was Sandra sofort nutzt, um mich auf den Rücken zu drehen. Sie legt ihren Kopf vorsichtig auf meine Brust. Ich streichele sie an der Schulter und im Nacken. Dabei lasse ich immer mal wieder ihre Locken durch meine Finger gleiten. "Du hast so schöne Locken", sage ich begeistert. Sandra kuschelt sich stärker ran und sagt genießerisch: "Mmmhh!" Dann hebt sie ihren Kopf und schaut mich an. Im nächsten Moment berühren sich unsere Lippen. Lange und leidenschaftlich küssen wir uns.
Sandra legt ihren Kopf wieder auf meine Brust und hält sich an mir fest. "Du bist so niedlich, kuschelig heute", sage ich leise zu ihr. Sandra seufzt leise. "Ich habe gestern beim Nähen ein wenig Ruhe gehabt, um auch mal ein wenig über uns nachzudenken", sagt Sandra nach einer Weile. "Aha", sage ich. Sandra nimmt den Kopf hoch und schaut mich lieb lächelnd an. "So wie mit Dir habe ich es noch nicht erlebt", sagt sie lächelnd. Ich schaue sie etwas verwundert an. Sandra lächelt. "Keine Angst, Stefanie", sagt sie vorsichtig, "ich bin so froh, jemand wie dich gefunden zu haben." Ich lege meine Hände auf ihre Schultern. "Wie meinst Du das?" frage ich lieb. "Na ja, war schon irgendwie anders, wie wir uns kennen und lieben gelernt haben", sagt Sandra dann. "Na ja, war schon wie ein Schnellbootangriff", sage ich grinsend. Sandra lächelt. "Genau so meine ich es auch", sagt sie leise. "Du bist halt so", sage ich lächelnd und streichele dabei ihre Schultern. "Stefanie, ist das so OK?" fragt Sandra vorsichtig, "überfordere ich Dich auch nicht." "Sandra, das tust Du nicht und wenn würde ich es dir sagen", sage ich lieb, "du bist schon was Besonderes. Ich mag dich so." Sandra schaut mich lange an. Ihren Augen funkeln. "Kommst Du mit meiner Art eigentlich klar? Mit meinen kleinen Eulenspiegeleien?" frage ich sie dann vorsichtig lächelnd, auch in Bezug auf das "aus Versehen" hochziehen mit dem Segelflugzeug. Über Sandras Gesicht huscht ein Lächeln. "Ich mag dich so", sagt sie dann. Sie schaut mich lange an. "Was ist dir in einer Beziehung wichtig?" fragt sie mich. "Ehrlichkeit, Vertrauen und Respekt", antworte ich. Sandra scheint nicht mit so einer schnellen Antwort gerechnet zu haben, sie schaut mich wieder lange an. Dabei lächelt sie auf ihr unnachahmliche Art. "Und Dir? Was ist Dir wichtig?" frage ich leise. "Ist es schlimm, wenn ich Deine Antwort wiederhole?" fragt sie liebevoll dagegen. "Nein", sage ich leise gehaucht. "Ach Stefanie", seufzt Sandra und kuschelt sich wieder an mich ran.
"Stefanie? Darf ich dich mal was fragen?" sagt Sandra nach einer Weile und schaut mich wieder an. "Gerne", antworte ich. "Ich finde diese Badeinsel ziemlich knuffig", sagt Sandra, "auf einer Wolke mit Regenbogen über den Pool zu treiben und dich im Arm zu halten ist schon toll. Mir ist aufgefallen, dass Du diesen Aufblasdingern irgendwie zugeneigt bist. Ist das so?" "Ja, das ist schon eine Leidenschaft", antworte ich. "Das fiel mir Jens und Bernie schon auf", sagt Sandra lächelnd. "Das war auch gemein von denen, die ganze Kneipe so zu dekorieren", sage ich gespielt aufgeregt. Sandra kommt mit Ihrem Kopf näher an mich heran. "Nur eine Leidenschaft?" fragt sie leise. "Nein", sage ich gehaucht und warte eine Weile, bis Sandra fragt: "Was denn noch?" "Das ist schon ganz scharf an der Grenze zum Fetisch", sage ich leise. Sandra schaut mich mit funkelnden Augen an. "Brauchst Du das für Befriedigung und Sex?" fragt Sandra mit einem leichten Zittern in der Stimme. "Brauchen? ... "¦ nicht unbedingt, aber es macht es schöner", antworte ich, "und bei Dir?" "Ich habe mir die Frage ehrlicherweise noch nicht gestellt", antwortet Sandra, "aber irgendwas ist schon dran. Und diese Luftis gehören zum Pool einfach dazu." "Stimmt", sage ich lächelnd. Eine Weile sagen wir gar nichts, aber ich merke, dass es in Sandras Hirn rattert. Schließlich fragt sie: "Hat das eine Bedeutung, das Du die Ballerinas hier auf der Lufti trägst?" "Ja hat es", antworte ich wahrheitsgemäß und warte ein wenig. "Was denn?" fragt Sandra neugierig. "Die Latten vom Holz deck sind teilweise nicht ordentlich entgratet", antworte ich grinsend, "ich wollte mir keinen Span einreißen, deswegen habe ich die Schuhe angelassen." "So so", sagt Sandra lächelnd. Ich sehe ihr an, das sie meine Antwort noch nicht zufrieden stellt. "Mehr nicht?" fragt sie dann. "I-hi", sage ich, "na gut, drum herum reden bringt wohl nichts, ich habe einen ganz gewaltigen Schuhtick und Ballerinas stehen ganz oben." Sandra ist jetzt ziemlich aufgewühlt. "Ist alles gut bei Dir?" frage ich dann auch noch mit einem leicht frechen Ton. "Ja, "¦ hm"¦", sagt Sandra und wirkt etwas ratlos. "Hey komm, sei ehrlich", sage ich lächelnd, "es macht Dich irgendwie scharf." Sandra errötet im Gesicht, was ich mit einem "I-hi" kommentiere. "Och menno, Stefanie", sagt Sandra, "Du bist so direkt und so ehrlich dabei." Sandra streichelt mich vorsichtig auf dem Dekolleté. Dann sagt sie leise: "Ja, das macht mich scharf." Im nächsten Moment gibt sie mir einen ihrer Wahnsinnsküsse. Ich lasse sie einige Zeit gewähren, dann drehe ich sie schnell auf den Rücken. Etwas überrascht, aber dennoch erwartungsvoll schaut sie mich an. Meine Hand verschwindet in ihrem Bikinihöschen. Ich streichele sie dort und bringe sie in kürzester Zeit um ihren Verstand. Mehrfach bringe ich sie zum Höhepunkt. "Stefanie, ist das schön", sagt sie nach einiger Zeit dankbar. "Und gleich wird es noch schöner", sage ich leise und streichele sie weiter. Sandra windet sich und lässt ihren Gefühlen freien Lauf. Nach einer Weile hält sie meine Hand vorsichtig fest. Mit großen Augen und einem lieben Lächeln schaut sie mich an. "Danke, Stefanie, danke", sagt sie leise, etwas außer Atem.
Die Strömung der Umwälzpumpe lässt uns leicht über den Pool treiben. Wir liegen noch dicht nebeneinander und schauen uns an. Irgendwann fragt Sandra: "Ich habe gesehen, Das Du da was gezeichnet hast." "Ja, ich habe mal das Haus und den Pool ausgemessen und dann mal eine Skizze angefertigt", antworte ich lächelnd," für den Fall, dass Du das ernst meinst, mit dem größeren Pool." "Darf ich mal gucken?" fragt Sandra. "Na klar", antworte ich. Dann hangeln wir uns am Poolrand entlang, bis zu der Stelle, wo das Klemmbrett liegt. Sandra macht sich lang und holt es auf die Insel. Sie schaut sich die Skizze an. "Du kannst aber gut zeichnen", sagt sie erstaunt. "Danke", sage ich, "das ist jetzt erstmal das, was man hier sieht." "Das ist ja ganz schön groß", sagt Sandra erstaunt, "25 mal 15 Meter." "Dann musst Du mal sagen wie Du es haben möchtest", sage ich zu ihr, "ich würde es dann auf dem PC konstruieren." "Das kannst Du?" fragt sie erstaunt. "Ich bin Maschinenbau-Technikerin", sage ich lächelnd, "ich habe das im Studium gelernt. Und ein Programm dafür habe ich zu Hause auf dem Rechner." "Das ist ja cool, Stefanie", staunt Sandra immer noch, "aber wir können das auch gerne zusammen planen." "Gerne, meine Süße", sage ich und gebe ihr einen Kuss auf die Stirn. Sandra streichelt leicht meine Schulter.
"Miau, mi", hören wir auf einmal. Die beiden Katzen stehen in der Tür zum Pool. "Trauen die sich nicht rein?" frage ich. "Nein, die mögen den Chlorgeruch nicht", antwortet Sandra. "War die Tür etwa offen, die ganze Zeit?" frage ich erstaunt. "Ups, jetzt wo du es sagst", sagt Sandra mit einem verschmitzten Lächeln. "Na dann"¦", sage ich dann noch und lächele auch. "Mi, Miau", hören wir wieder. "Abendbrotzeit", sagt Sandra. "Aha", sage ich dann noch. Wir klettern von der Insel. Ich nehme noch meine Sachen, während Sandra sich den Kimono wieder anzieht. "Klasse, sieht gut aus", sage ich. Dann gehen wir aus dem Poolhaus. Die Katzen schleichen um uns herum. Die eine nehme ich hoch und setze sie auf meine Schulter. Sandra schaut erstaunt. Die Katze fühlt sich gleich wohl und schnurrt. "Das hat sie vorhin von ganz alleine gemacht", sage ich zu Sandra. "Ist ja niedlich", sagt Sandra, "tut sie dir nicht weh, mit den Krallen?" Nöö, die ist ganz vorsichtig", antworte ich. Sandra macht die Tür vom Pool zu. "Deine Nachbarn schauen so zu uns rüber", sage ich leise, "meinst Du die haben uns gehört?" "Nicht doch!" sagt Sandra mit einem Megagrinsen und nimmt meine Hand. Zusammen gehen wir zur Terrasse und dann ins Haus. Im Haus nimmt mich Sandra nochmal in den Arm. "Du siehst gut aus im Badeanzug", sagt sie dann, "im Bikini möchte ich dich aber auch gerne mal sehen." "Aber gerne", sage ich lächelnd, "und dann aber mit High Heels, oder?" "Ähm, äh, ja?!" sagt Sandra verdattert, "ja natürlich, Stefanie." Wir lachen wir beide. "Miau!", sagt die Katze auf meiner Schulter. "Hunger!" übersetze ich und gehe in die Küche. Zusammen füttern wir die beiden Schnurrer. Anschließend ziehen wir uns um und gehen zurück in die Küche, um uns auch ein Abendbrot zu machen. Beim Essen reden wir noch mal über Sandras Pool, einige Ideen haben wir schon. Während ich nach dem Essen den Tisch abräume, holt Sandra eine Flasche Wein und zwei Gläser. "Gehen wir noch mal auf den Pool?" fragt Sandra. "Gerne", antworte ich. Wir gehen wieder zum Pool und setzen uns auf die Badeinsel. "Na, ich habe dich wohl inflaziert?" frage ich lächelnd. "Inflaziert?" fragt Sandra. "Eine Mischung aus Inflatables, englisch für Aufblasbares, und infiziert", antworte ich grinsend. Als Antwort bekomme ich einen dicken Kuss und hinterher ein gehauchtes "Ja". Ich halte die Gläser, während Sandra den Wein einschenkt.. "Zum Wohl meine liebste Stefanie", sagt Sandra dann. "Zum Wohl meine Süße", sage ich lächelnd. Lange bleiben wir noch sitzen und reden über uns.
Ich stehe früh auf, obwohl die Nacht doch etwas kurz war und gehe ins Bad. Beim Frühstück schaue ich mal wieder auf den Tracker. Katja hat wohl mitbekommen, das ich Online bin und ruft mich an. Nachdem wir uns begrüßt haben und die Erlebnisse der vergangenen Tage ausgetauscht haben, widmen wir uns Torbens Aktivitäten. "Im Moment kreist er förmlich um sein Gewächshaus", sagt Katja, "und immer hat er den Anhänger dabei." "Wir kriegen noch raus, was der da macht", sage ich. "Genau", sagt Katja lachend. "Hast Du Samstag dann Zeit?" frage ich. "Ja habe ich", antwortet Katja. "Ich habe von Dirk gestern noch eine Nachricht bekommen, dass der gestrandete Flieger ein Zweisitzer ist", sage ich. "Cool", antwortet Katja. "Wir würden dann mit einem Schleppflugzeug hinfliegen, und die wurden uns dann zurückschleppen", sage ich, "der Flieger steht etwas hinter Berlin, wir müssten auf dem Rückflug in der Nähe von dem Gewächshaus langkommen." "Also alles an Ferngläsern und Fotoapparaten mitnehmen", sagt Katja lachend. "Genau", sage ich, "wobei der Flieger auch mit einigen Action Cams ausgestattet sein soll." "Aha", sagt Katja, "ein Multimediaflieger, was?" "Mal schauen", sage ich. "Ich freu mich schon, Steffi", sagt Katja dann. "Ich auch", sage ich, "bis Samstag dann." Ich frühstücke noch zu Ende, dann kommt mir die Idee, dass ich ja Sandras Pool und das Haus in dem er steht mal ausmessen will. Also nehme ich mir noch einen Badeanzug aus dem Kleiderschrank. Dann verlasse ich die Wohnung, gehe in meinen Kellerraum und suche in meinem Werkzeugschrank nach dem Entfernungsmesser. Nachdem ich ihn gefunden habe, kommt mir die Idee, noch das ein oder andere Pooltoy mitzunehmen. Als ich alles habe, verlasse ich den Keller, hole mein Auto und mache mich dann auf den Weg zur Arbeit.
Mittags treffe ich mich wieder mit Sandra. Ich erzähle ihr von meinem Vorhaben, mit dem Ausmessen ihres Poolhauses. "Das ist ja toll", sagt Sandra begeistert. Auch heute ist es wieder sehr warm, so dass wir uns wieder ein Eis gönnen. Aus den Augenwinkeln beobachten wir die Leute die an uns vorbeigehen. "Also, manche Kerle ziehen dich ja fast mit den Augen aus", sagt Sandra leise. Ich grinse verhalten. "War dein Zwillingsbruder auch so?" fragt Sandra mich vorsichtig. "Schwer zu sagen", antworte ich, "ich habe viele Sachen so gemacht, weil sie mir vorgelebt wurden, bzw. war die Erwartungshaltung auch so. Aber so richtig war das irgendwie nicht. Als ich kapiert habe, dass ich nicht in dieses Schema "Mann" reinpasse, hat sich eine andere Betrachtungsweise bei mir durchgesetzt." "Aha, und welche?" fragt Sandra. "Weg vom rumkriegen und ins Bett kriegen", sage ich. Sandra lacht. "Ich habe irgendwann gemerkt, ich bin eher wie die Mädels und habe mir dann Verhalten und Kleidung abgeguckt." "Aha", sagt Sandra, "aber Sex zu haben war dann OK?" "Hm, schwer zu sagen", antworte ich, "aber ich war immer der Meinung mir fehlte was. Das ist spätestens seit ein paar Wochen ganz anders. Und seitdem ich dich kenne sowieso." Sandra schaut mich an, sie hat ein bezauberndes Lächeln drauf und ihre Augen funkeln. "Was Du bisher aus mir herausgekitzelt hast, habe ich so noch nicht erlebt", sage ich und lächele sie ebenfalls lieb an. "Danke Stefanie", sagt Sandra, "und ich bin auch nicht zu aufdringlich?" "Nein, bist Du nicht", sage ich leise. "Es ist so schön, dich um mich zu haben", sagt Sandra, "ich habe noch nie jemand kennengelernte der so offen und unkompliziert ist." Sie schaut mich auf eine ganz besondere Art an. "Am liebsten würdest Du mich jetzt schnappen und uns in das Beet hinter uns fallen lassen", sage ich lächelnd, "und mich dann richtig vernaschen." Sandra lächelt. "Und Gedanken lesen kannst Du auch", sagt sie dann lachend. Unsere Mittagspause ist dann auch zu Ende und wir gehen wieder an unsere Arbeitsplätze.
Als ich Feierabend mache rufe ich kurz Sandra an. "Ich fahr jetzt zu Dir", sage ich. "Super, Stefanie", sagt Sandra, "wenn die Katzen dich zu stark bedrängen sollten, kannst Du sie gerne mit einem kleinen Schmeckhappen bestechen." Dann sagt sie mir noch, wo ich das finde. "OK", sage ich, "und hast Du irgendwo einen Schreibblock?" "Na klar in meinem Arbeitszimmer müsstest Du alles finden, was du brauchst." "Danke Dir, meine Süße", sage ich dann noch. "Ich freu mich schon auf nachher", sagt Sandra dann. Ich fahre los und komme kurze Zeit später bei Sandra an. Oma Wilhelmine ist im Vorgarten. "Hallo Stefanie", begrüßt sie mich. "Hallo", grüße ich zurück. Der Vorgarten ist voll mit Blumen und Sträuchern, die grade blühen. "Ich bin gerne hier vorne", sagt Oma Willi, "Sandra und ich lassen uns hier gerne richtig aus." "Sieht auch sehr schön aus", sage ich, "auch die Farben sind schön komponiert." "Danke Stefanie", sagt sie dann noch. Ich gehe ins Haus und dann in die Wohnung. Die ganzen mitgebrachten Sachen habe ich noch gar nicht richtig abgelegt, da kommen schon die beiden Stubentiger und schnurren mir um die Beine. Ich gehe in die Knie und streichele sie. Die eine lässt sich richtig durchkraulen, während mir die andere auf die Schulter springt und mit den Locken spielt. Vorsichtig stehe ich auf. Die Katze bleibt lässig auf meiner Schulter sitzen. Im Spiegel schaue ich mir das an. "Ha, Steffi, die Hexe", sage ich leise, während die Katze schnurrt. Ich gehe in die Küche und hole aus einem Schrank die Leckerlies. Jetzt gibt es kein Halten mehr für die Beiden. "Ihr seid zu cool ihr, Schnurrer", sage ich lachend zu den Katzen. Die Katzen sind erstmal beschäftigt. Ich nehme meine Sachen und gehe zur Terrassentür und öffne sie. Daneben hängt der Schlüssel für den Pool. Ich gehe über die Terrasse zum Poolhaus und schließe es auf. Erstmal schaue ich mich noch mal genauer um. Dann gehe ich noch mal in die Wohnung. In Sandras Arbeitszimmer, was sehr aufgeräumt ist, finde ich ein Klemmbrett. Ich nehme mir ein paar Blätter Papier, einen Stift und gehe zurück in das Pool Haus. Dort angekommen messe ich mit dem Laser-Entfernungsmesser das Haus von innen aus und notiere die Maße. Höhe, Länge, Breite, sowie Höhe des Pools und des Decks. Dann schaue ich in meine Tasche mit den Pooltoys. Ich entschiede mich für eine Badeinsel in Wolkenform, mit einen Regenbogen darauf. Mit der E-Pumpe, die hier schon liegt blase ich das Teil auf. "Ganz schön riesig, das Ding", denke ich mir, als es aufgeblasen ist. Dann lege ich sie auf das Wasser und lege das Klemmbrett mit dem Stift drauf. In dem Haus gibt es sogar eine kleine Ecke, wo man sich umziehen kann. Da gehe ich hin und ziehe meinen dunkelblauen Badeanzug (Sportmarke mit drei Streifen) an. Da das Deck ja von Sandras Cousin gebaut wurde, er es wohl mit dem genauen verlegen nicht so hatte und es unter anderem an den Schnittflächen auch nicht ordentlich entgratet ist, lasse ich meine dunkelblauen Lackballerinas einfach an. Auch, als ich auf die Badeinsel klettere. Dort lege ich mich auf den Bauch und fange an, eine Skizze von dem Haus anzufertigen. Ab und zu winkele ich meine Beine an und lege sie wieder ab.
Die Umwälzpumpe vom Pool läuft über eine Zeitschaltuhr und geht immer mal wieder an. Die Strömung treibt mich leise über den Pool, auch als Sandra hineinkommt. Ich drehe meinen Kopf zu ihr hin und lächele sie an. Sandra ist erstaunt und lächelt. "Stefanie?! Du, "¦ du süßes Ding, du", sagt sie. Ich winkele wieder die Beine an und wackele leicht mit den Füßen. "He Du, Du bist aber nicht so unschuldig, wie Du tust", sagt Sandra angetan. "Nöö?, frage ich trotzdem unschuldig tuend. "Stefanie, ich weiß nicht warum, aber das macht mich jetzt etwas wuschig", sagt Sandra dann. Ich lege meinen Kopf auf meine Hände und schaue sie weiter an. "Das sieht so süß aus", sagt Sandra und in ihrer Stimme schwingt eine leichte Erregung mit. "Dann komm doch zu mir", sage ich mit einer dunklen, gehauchten Stimme. "Am liebsten sofort", sagt Sandra, "ich würde nur mal schnell meine Sachen wegbringen." Nach kurzer Zeit kommt sie wieder und trägt dabei einen seidigen Kimono. "Wow", sage ich bewundernd. Sie zieht den Kimono aus und trägt darunter einen sehr knappen Bikini. "Meine Güte", sage ich begeistert, "was für eine Figur, was für ein hübsches Mädel." Sandra lächelt. Die Badeinsel ist an den Beckenrand getrieben. Ich lege das Klemmbrett auf das Deck und gebe ihm ein Schubs, dass es etwas wegrutscht. Dann halte ich mich am Beckenrand fest, damit Sandra auf die Insel klettern kann. Dabei liege ich immer noch auf dem Bauch. Sandra legt sich neben mich und stützt sich mit ihrem Ellenbogen auf. Sie schaut mich dabei verliebt an und streichelt mir den Rücken. Ich drehe mich auf die Seite, was Sandra sofort nutzt, um mich auf den Rücken zu drehen. Sie legt ihren Kopf vorsichtig auf meine Brust. Ich streichele sie an der Schulter und im Nacken. Dabei lasse ich immer mal wieder ihre Locken durch meine Finger gleiten. "Du hast so schöne Locken", sage ich begeistert. Sandra kuschelt sich stärker ran und sagt genießerisch: "Mmmhh!" Dann hebt sie ihren Kopf und schaut mich an. Im nächsten Moment berühren sich unsere Lippen. Lange und leidenschaftlich küssen wir uns.
Sandra legt ihren Kopf wieder auf meine Brust und hält sich an mir fest. "Du bist so niedlich, kuschelig heute", sage ich leise zu ihr. Sandra seufzt leise. "Ich habe gestern beim Nähen ein wenig Ruhe gehabt, um auch mal ein wenig über uns nachzudenken", sagt Sandra nach einer Weile. "Aha", sage ich. Sandra nimmt den Kopf hoch und schaut mich lieb lächelnd an. "So wie mit Dir habe ich es noch nicht erlebt", sagt sie lächelnd. Ich schaue sie etwas verwundert an. Sandra lächelt. "Keine Angst, Stefanie", sagt sie vorsichtig, "ich bin so froh, jemand wie dich gefunden zu haben." Ich lege meine Hände auf ihre Schultern. "Wie meinst Du das?" frage ich lieb. "Na ja, war schon irgendwie anders, wie wir uns kennen und lieben gelernt haben", sagt Sandra dann. "Na ja, war schon wie ein Schnellbootangriff", sage ich grinsend. Sandra lächelt. "Genau so meine ich es auch", sagt sie leise. "Du bist halt so", sage ich lächelnd und streichele dabei ihre Schultern. "Stefanie, ist das so OK?" fragt Sandra vorsichtig, "überfordere ich Dich auch nicht." "Sandra, das tust Du nicht und wenn würde ich es dir sagen", sage ich lieb, "du bist schon was Besonderes. Ich mag dich so." Sandra schaut mich lange an. Ihren Augen funkeln. "Kommst Du mit meiner Art eigentlich klar? Mit meinen kleinen Eulenspiegeleien?" frage ich sie dann vorsichtig lächelnd, auch in Bezug auf das "aus Versehen" hochziehen mit dem Segelflugzeug. Über Sandras Gesicht huscht ein Lächeln. "Ich mag dich so", sagt sie dann. Sie schaut mich lange an. "Was ist dir in einer Beziehung wichtig?" fragt sie mich. "Ehrlichkeit, Vertrauen und Respekt", antworte ich. Sandra scheint nicht mit so einer schnellen Antwort gerechnet zu haben, sie schaut mich wieder lange an. Dabei lächelt sie auf ihr unnachahmliche Art. "Und Dir? Was ist Dir wichtig?" frage ich leise. "Ist es schlimm, wenn ich Deine Antwort wiederhole?" fragt sie liebevoll dagegen. "Nein", sage ich leise gehaucht. "Ach Stefanie", seufzt Sandra und kuschelt sich wieder an mich ran.
"Stefanie? Darf ich dich mal was fragen?" sagt Sandra nach einer Weile und schaut mich wieder an. "Gerne", antworte ich. "Ich finde diese Badeinsel ziemlich knuffig", sagt Sandra, "auf einer Wolke mit Regenbogen über den Pool zu treiben und dich im Arm zu halten ist schon toll. Mir ist aufgefallen, dass Du diesen Aufblasdingern irgendwie zugeneigt bist. Ist das so?" "Ja, das ist schon eine Leidenschaft", antworte ich. "Das fiel mir Jens und Bernie schon auf", sagt Sandra lächelnd. "Das war auch gemein von denen, die ganze Kneipe so zu dekorieren", sage ich gespielt aufgeregt. Sandra kommt mit Ihrem Kopf näher an mich heran. "Nur eine Leidenschaft?" fragt sie leise. "Nein", sage ich gehaucht und warte eine Weile, bis Sandra fragt: "Was denn noch?" "Das ist schon ganz scharf an der Grenze zum Fetisch", sage ich leise. Sandra schaut mich mit funkelnden Augen an. "Brauchst Du das für Befriedigung und Sex?" fragt Sandra mit einem leichten Zittern in der Stimme. "Brauchen? ... "¦ nicht unbedingt, aber es macht es schöner", antworte ich, "und bei Dir?" "Ich habe mir die Frage ehrlicherweise noch nicht gestellt", antwortet Sandra, "aber irgendwas ist schon dran. Und diese Luftis gehören zum Pool einfach dazu." "Stimmt", sage ich lächelnd. Eine Weile sagen wir gar nichts, aber ich merke, dass es in Sandras Hirn rattert. Schließlich fragt sie: "Hat das eine Bedeutung, das Du die Ballerinas hier auf der Lufti trägst?" "Ja hat es", antworte ich wahrheitsgemäß und warte ein wenig. "Was denn?" fragt Sandra neugierig. "Die Latten vom Holz deck sind teilweise nicht ordentlich entgratet", antworte ich grinsend, "ich wollte mir keinen Span einreißen, deswegen habe ich die Schuhe angelassen." "So so", sagt Sandra lächelnd. Ich sehe ihr an, das sie meine Antwort noch nicht zufrieden stellt. "Mehr nicht?" fragt sie dann. "I-hi", sage ich, "na gut, drum herum reden bringt wohl nichts, ich habe einen ganz gewaltigen Schuhtick und Ballerinas stehen ganz oben." Sandra ist jetzt ziemlich aufgewühlt. "Ist alles gut bei Dir?" frage ich dann auch noch mit einem leicht frechen Ton. "Ja, "¦ hm"¦", sagt Sandra und wirkt etwas ratlos. "Hey komm, sei ehrlich", sage ich lächelnd, "es macht Dich irgendwie scharf." Sandra errötet im Gesicht, was ich mit einem "I-hi" kommentiere. "Och menno, Stefanie", sagt Sandra, "Du bist so direkt und so ehrlich dabei." Sandra streichelt mich vorsichtig auf dem Dekolleté. Dann sagt sie leise: "Ja, das macht mich scharf." Im nächsten Moment gibt sie mir einen ihrer Wahnsinnsküsse. Ich lasse sie einige Zeit gewähren, dann drehe ich sie schnell auf den Rücken. Etwas überrascht, aber dennoch erwartungsvoll schaut sie mich an. Meine Hand verschwindet in ihrem Bikinihöschen. Ich streichele sie dort und bringe sie in kürzester Zeit um ihren Verstand. Mehrfach bringe ich sie zum Höhepunkt. "Stefanie, ist das schön", sagt sie nach einiger Zeit dankbar. "Und gleich wird es noch schöner", sage ich leise und streichele sie weiter. Sandra windet sich und lässt ihren Gefühlen freien Lauf. Nach einer Weile hält sie meine Hand vorsichtig fest. Mit großen Augen und einem lieben Lächeln schaut sie mich an. "Danke, Stefanie, danke", sagt sie leise, etwas außer Atem.
Die Strömung der Umwälzpumpe lässt uns leicht über den Pool treiben. Wir liegen noch dicht nebeneinander und schauen uns an. Irgendwann fragt Sandra: "Ich habe gesehen, Das Du da was gezeichnet hast." "Ja, ich habe mal das Haus und den Pool ausgemessen und dann mal eine Skizze angefertigt", antworte ich lächelnd," für den Fall, dass Du das ernst meinst, mit dem größeren Pool." "Darf ich mal gucken?" fragt Sandra. "Na klar", antworte ich. Dann hangeln wir uns am Poolrand entlang, bis zu der Stelle, wo das Klemmbrett liegt. Sandra macht sich lang und holt es auf die Insel. Sie schaut sich die Skizze an. "Du kannst aber gut zeichnen", sagt sie erstaunt. "Danke", sage ich, "das ist jetzt erstmal das, was man hier sieht." "Das ist ja ganz schön groß", sagt Sandra erstaunt, "25 mal 15 Meter." "Dann musst Du mal sagen wie Du es haben möchtest", sage ich zu ihr, "ich würde es dann auf dem PC konstruieren." "Das kannst Du?" fragt sie erstaunt. "Ich bin Maschinenbau-Technikerin", sage ich lächelnd, "ich habe das im Studium gelernt. Und ein Programm dafür habe ich zu Hause auf dem Rechner." "Das ist ja cool, Stefanie", staunt Sandra immer noch, "aber wir können das auch gerne zusammen planen." "Gerne, meine Süße", sage ich und gebe ihr einen Kuss auf die Stirn. Sandra streichelt leicht meine Schulter.
"Miau, mi", hören wir auf einmal. Die beiden Katzen stehen in der Tür zum Pool. "Trauen die sich nicht rein?" frage ich. "Nein, die mögen den Chlorgeruch nicht", antwortet Sandra. "War die Tür etwa offen, die ganze Zeit?" frage ich erstaunt. "Ups, jetzt wo du es sagst", sagt Sandra mit einem verschmitzten Lächeln. "Na dann"¦", sage ich dann noch und lächele auch. "Mi, Miau", hören wir wieder. "Abendbrotzeit", sagt Sandra. "Aha", sage ich dann noch. Wir klettern von der Insel. Ich nehme noch meine Sachen, während Sandra sich den Kimono wieder anzieht. "Klasse, sieht gut aus", sage ich. Dann gehen wir aus dem Poolhaus. Die Katzen schleichen um uns herum. Die eine nehme ich hoch und setze sie auf meine Schulter. Sandra schaut erstaunt. Die Katze fühlt sich gleich wohl und schnurrt. "Das hat sie vorhin von ganz alleine gemacht", sage ich zu Sandra. "Ist ja niedlich", sagt Sandra, "tut sie dir nicht weh, mit den Krallen?" Nöö, die ist ganz vorsichtig", antworte ich. Sandra macht die Tür vom Pool zu. "Deine Nachbarn schauen so zu uns rüber", sage ich leise, "meinst Du die haben uns gehört?" "Nicht doch!" sagt Sandra mit einem Megagrinsen und nimmt meine Hand. Zusammen gehen wir zur Terrasse und dann ins Haus. Im Haus nimmt mich Sandra nochmal in den Arm. "Du siehst gut aus im Badeanzug", sagt sie dann, "im Bikini möchte ich dich aber auch gerne mal sehen." "Aber gerne", sage ich lächelnd, "und dann aber mit High Heels, oder?" "Ähm, äh, ja?!" sagt Sandra verdattert, "ja natürlich, Stefanie." Wir lachen wir beide. "Miau!", sagt die Katze auf meiner Schulter. "Hunger!" übersetze ich und gehe in die Küche. Zusammen füttern wir die beiden Schnurrer. Anschließend ziehen wir uns um und gehen zurück in die Küche, um uns auch ein Abendbrot zu machen. Beim Essen reden wir noch mal über Sandras Pool, einige Ideen haben wir schon. Während ich nach dem Essen den Tisch abräume, holt Sandra eine Flasche Wein und zwei Gläser. "Gehen wir noch mal auf den Pool?" fragt Sandra. "Gerne", antworte ich. Wir gehen wieder zum Pool und setzen uns auf die Badeinsel. "Na, ich habe dich wohl inflaziert?" frage ich lächelnd. "Inflaziert?" fragt Sandra. "Eine Mischung aus Inflatables, englisch für Aufblasbares, und infiziert", antworte ich grinsend. Als Antwort bekomme ich einen dicken Kuss und hinterher ein gehauchtes "Ja". Ich halte die Gläser, während Sandra den Wein einschenkt.. "Zum Wohl meine liebste Stefanie", sagt Sandra dann. "Zum Wohl meine Süße", sage ich lächelnd. Lange bleiben wir noch sitzen und reden über uns.
Wäre ich schlank, würde euch das nur unnötig geil machen...
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Stephanie
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Re: Blutengel
Mit Sandra im Möbelhaus
Später gehen wir zurück ins Haus, um uns bettfertig zu machen. "Ach warte mal kurz", sagt Sandra und geht in ein Zimmer. Neugierig folge ich ihr. In diesem Zimmer steht ein Tisch und darauf ihre Nähmaschinen. "Mein anderes Arbeitszimmer", sagt Sandra lächelnd. Staunend stehe ich in der Tür. Sandra nimmt ein Kleid und hält es mir an. "Das könnte passen", sagt sie, "ist zwar noch nicht ganz fertig, aber ziehe es doch mal an." Immer noch staunend halte ich es in der Hand. "Das ist ja ein toller Stoff, und das Muster ist toll", sage ich. Es sieht aus, wie gebatikt, verschiedene Blautöne gehen verwaschen ineinander über, dazu hat es ein Muster, das so aussieht wir dünne Pinselstriche in einem dunklen Blau. Vorsichtig ziehe ich es über. "Boah, Wahnsinn", sage ich begeistert, als ich vor dem Spiegel stehe, "One Shoulder?" "Ja, das soll so bleiben", sagt Sandra. Das Kleid hat links einen langen, enganliegenden Ärmel, während rechts die Schulter frei ist. Der Rock ist knielang. "Da kommt dann noch ein Petticoat drunter", sagt Sandra. "Sandra, womit habe ich denn das verdient?" frage ich leicht flaxend. "Ich dachte, das wäre vielleicht was für euren Auftritt auf dem Schützenfest", antwortet Sandra. Ich schaue sie erstaunt und begeistert an. "Toll, wirklich ganz toll, meine Süße", sage ich. "Gefällt"˜s Dir?" fragt Sandra. "Total", sage ich und drehe mich vor dem Spiegel. Sandra genießt mein Staunen. "Darf ich gleich noch mal ein paar Änderungen abstecken?" fragt Sandra. "Ja, gerne", sage ich. Sandra macht sich an die Arbeit. "So fertig", sagt Sandra nach einiger Zeit. Ich ziehe das Kleid vorsichtig aus, dann nehme ich Sandra in den Arm. "Danke, liebe Sandra", sage ich und habe leicht feuchte Augen, "das ist so lieb von Dir." Sandra lächelt mich lieb an. Dann legt sie das Kleid wieder auf den Nähtisch. Sie nimmt meine Hand und zieht mich ins Schlafzimmer. Wir kuscheln uns aneinander und schlafen schnell ein.
Genauso angekuschelt wachen wir auf. Ich schaue Sandra an. "Ich bin so glücklich mit Dir", sage ich zu ihr. "Danke, meine liebe", sagt Sandra lächelnd und küsst mich. Nachdem wir im Bad waren, machen wir uns Frühstück. Natürlich bekommen die Katzen auch ihr Futter. "Die sind echt so knuffig, die Beiden", sage ich dann. Wir genießen das Frühstück. "Du Stefanie", sagt Sandra vorsichtig, "Ich bin ja grade im Fragemodus"¦ ." "Ja, merke ich", sage ich lächelnd. "Ähm, ja, wir hatten uns ja vor einiger Zeit mal im Einkaufzentrum im Schloss gesehen", sagt Sandra wieder vorsichtig. Ich lächele sie an. "Ja, hatten wir", sage ich und kann mir schon was denken. Sandra fehlen irgendwie die Worte. Ich schaue Sandra lächelnd an. "Hm", sagt sie nur. "Du möchtest wissen, wer die Dame war, die in meiner Begleitung war", sage ich lieb lächelnd. "Ja, genau", sagt Sandra erleichtert. "Darf ich dich vorher was fragen?" frage ich. "Ja", sagt Sandra vorsichtig. "Ist eifersüchtig sein ein Thema für Dich?" frage ich. Ich merke, das Sandra die Frage etwas peinlich ist. "Ich finde es nicht schlimm", sage ich beruhigend, "ich bin es manchmal auch." "Ach Stefanie, ich weiß nicht was ich sagen soll", sagt Sandra. "Hm, Entschuldigung, für die Frage", sage ich. "Nein Stefanie, ist schon OK", sagt Sandra, "es ist schön, mit Dir drüber reden zu können, bevor vielleicht irgendwas draus entstehen könnte." Sandra holt tief Luft. "Ja, ich bin ab und zu eifersüchtig", sagt sie dann. "Danke Sandra, ich weiß dann auch wie ich damit umgehen kann, um solche Situationen erst gar nicht aufkommen zulassen", sage ich zu ihr. Sandra lächelt mich an. "Jetzt weiß ich auch, was Du gestern mit Ehrlichkeit meintest", sagt Sandra, "Stefanie, vieles ist so neu mit Dir." "Das stimmt, mit Dir aber auch", sage ich. Sandra ist jetzt ziemlich erleichtert. "Die nette Lady, mit der ich im Schloss unterwegs war, ist meine Lieblingsnachbarin Susanne", sage ich dann, "und auch eine gute Freundin." Dann erzähle ich Sandra alles, was ich mit Susanne in der kurzen Zeit, in der ich sie kenne erlebt habe. Sandra schaut mich erstaunt an. "Susanne war definitiv die letzte, die meinen Zwillingsbruder gesehen und erlebt hat", sage ich dann leicht flaxend. Sandra staunt immer noch. "Also, das, "¦ Du und dein Zwillingsbruder", sagt Sandra stockend. "Nee, Sandra", sage ich lächelnd, "den Zwillingsbruder gibt es so nicht mehr. Und Susanne ist Hetero." Irgendwie ist Sandra jetzt erleichtert. "Und Stefanie ist eine der treuesten Seelen auf dem Planeten", sage ich dann noch, "ich stehe zu Dir ." Jetzt fluten sich Sandras Augen mit Tränen. Sie steht auf, kommt zu mir und setzt sich auf meinen Schoß. "Danke meine liebe Stefanie", sagt sie schluchzend, "Du bist so kompromisslos ehrlich. Da muss ich mich dran gewöhnen." Dann küsst sie mich liebevoll.
"Jetzt muss ich mich noch mal nachschminken", sagt Sandra lächelnd. "Ich räume solange den Frühstückstisch ab", sage ich. Sandra kommt bald wieder und umarmt mich. "Ich liebe Dich, Stefanie", sagt Sandra, "so wie Du bist." Ich drücke sie lieb. Dann machen wir uns auf den Weg zur Arbeit. Natürlich bringt sie mich auch dieses Mal bis vor das Büro. "Tschüss, bis heute Mittag", sagt Sandra, als ich aussteige. "Bis dann", sage ich. Den Vormittag über habe ich gut zu tun. Kurz vor Mittag komme ich zurück an meinen Schreibtisch. Auf meinem privaten Handy wird ein Anruf angezeigt. Auf dem Weg zur Kantine rufe ich die Nummer an. "Möbelhaus "Trag weg" Guten Tag, Schr. mein Name", meldet sich eine Frauenstimme. "Ja guten Tag, Boe, mein Name, Rückruf", melde ich mich. "Ah, schön, dass Sie zurückrufen, Herr Boe", sagt die Dame. Ich halte mich erstmal mit dem neuen Namen zurück. "Es geht um die Bestellung ihres Sofas und ihres Bettes", sagt die Dame weiter, "da hat es ja schon länger Lieferprobleme gegeben, was uns sehr leid tut." "Na ja, ich konnte mich behelfen, in der Zwischenzeit", antworte ich. Kurz nach dem Jahreswechsel hatte ich dort die Möbel bestellt, das ist jetzt schon locker über fünf Monate her. "Ich muss Ihnen leider mitteilen, dass der Hersteller insolvent gegangen ist", sagt die Dame weiter, "die bestellten Artikel können nicht mehr geliefert werden, wir müssen ihr Bestellung rückgängig machen. Wir können Ihnen aber ein anderes Angebot machen." "OK, ein Sofa brauche ich jetzt nicht mehr", sage ich, "aber ein anderes Bett wäre schon OK. Führen sie auch Wasserbetten?" "Ja klar", sagt die Dame, "wir haben mehrere namhafte Anbieter im Angebot." "Dann würde ich gerne heute Nachmittag vorbei kommen", sage ich. "Gerne, Herr Boe soll ich einen Termin machen?" fragt sie. "Ja sehr gerne", antworte ich, "aber, äh nicht auf den Namen." "OK, sie heißen nicht mehr Boe?" fragt sie. "Doch ich heiße noch Boe, aber der Vorname hat sich geändert, ich heiße jetzt Stefanie", sage ich. Kurze Pause, dann sagt die Dame: "Dann kommen sie am besten an unseren Infoschalter, dann schreiben wir ihr Kundenkonto um." "Alles klar", sage ich, "was muss ich dazu mitbringen?" "Personalausweis reicht", sagt die Dame. "Dankeschön, bis dann", sage ich. "Ich bin ja ein wenig gespannt", sagt die Dame dann noch nett zu mir.
Ich betrete die Kantine. Sandra ist schon da und hat mir natürlich ein Platz freigehalten. Ich suche mir ein Gericht aus und gehe zu Sandra. Ihr gegenüber sitzt schon jemand, also setze ich mich neben Sandra. Als ich sitze und genauer hinschaue ist das Juliane, die dort sitzt. Erstaunt schaue ich beide an. "Ist alles wieder gut zwischen euch?" frage ich dann, "sah ja neulich nicht so aus." "Ja-a", sagt Sandra etwas schnippisch. "OK, muss ich jetzt eifersüchtig werden?" frage ich flaxend. Sandra schaut etwas erstaunt. "Warum?" fragt sie vorsichtig. "Weil ihr mal ein Paar wart", antworte ich. "Die macht mich fertig", feixt Sandra, "woher weißt Du das?" "Habe ich ihr erzählt", antwortet Juliane lächelnd. Sandra staunt immer noch. "Als ich neulich meine Kontodaten auf den neuen Namen geändert habe", antworte ich. "Ich war zur Vertretung da", sagt Juliane dann noch. "Ach so", sagt Sandra und bufft mich an. "I-hi", sage ich. Während wir drei essen, unterhalten wir uns angeregt. "Ich muss dann wieder los", sagt Juliane hinterher, "macht es gut ihr beiden. Ihr seid ein schönes Paar." Danke", sage ich, "tschüss dann." "Tschüss Juliane", sagt Sandra. Juliane verlässt die Kantine. "Schön, dass ihr euch wieder versteht", sage ich. "Ja, sie ist eine angenehme Person", sagt Sandra, "ich habe mich auch schon für neulich entschuldigt." Ich schaue Sandra lächelnd an. "Du stehst auf Rothaarige?" frage ich frech. "Jaha",antwortet Sandra ebenso frech, "hattest Du auch schon mal so kupferrote Haare?" "Na klar, ist gar nicht so lange her", sage ich und zeige ihr Fotos auf meinem Handy." "Süüüß", kommentiert es Sandra, kannst Du gerne mal wieder machen." Dann verlassen wir auch die Kantine. Der Eiswagen steht wieder vor dem Tor. "Eine Kugel geht noch, oder?" fragt Sandra. "Na klar", sage ich. Während wir unserer Eis verspeisen erzähle ich Sandra, dass ich noch zum Möbelhaus will. Ihre Augen leuchten. "Da komme ich aber mit", sagt sie, "ich muss das mit ausprobieren." "Unbedingt", sage ich lachend.
Nach dem Mittag geht die Zeit auch schnell rum. Um halb fünf habe ich den Termin im Möbelhaus. Um viertel nach vier fahre ich meinen Rechner runter. Ein steht Auto unter dem Fenster von meinem Büroplatz und hupt. Ich schaue raus. Sandra grinst mich an. "Kommst Du?" fragt sie. "Du bist so eine", sage ich lächelnd und nehme meine Sachen. Ich steige in ihr Auto. Das Möbelhaus ist nicht weit weg und kurz vor halb fünf kommen wir dort an. Wir gehen zum Haupteingang. "Hast Du noch Schuhe getauscht?" fragt Sandra, "Du hattest doch heute Mittag noch Ballerinas an." "Ja, ich habe auch immer noch ein Paar Schuhe am Platz", antworte ich frech. Ich trage jetzt beigefarbene Lackpumps mit 6 cm Pfennigabsatz. "Schick", sagt Sandra, "steht Dir gut und drauf laufen kannst Du auch super." "Dankeschön", sage ich lieb. Wir betreten das Möbelhaus und gehen direkt zum Infocenter. Ich spreche eine der Damen an. "Guten Tag, mein Name ist Stefanie Boe", sage ich, "ich komme wegen einer Stornierung und einer Änderung im Kundenkonto. "Ja, schön, wir hatten vorhin telefoniert", sagt die Dame, "darf ich mal genauer schauen?" "Gerne", sage ich. Die Dame schaut mich an. "Passiert ja nicht so oft", sagt sie dann lächelnd, "sehr schön sehen Sie aus." "Danke", sage ich nett. "Ich rufe mal in der Abteilung an, ob dort jemand zur Beratung zur Verfügung steht", sagt die Dame. Nach kurzer Zeit hat sie es geklärt und schickt uns in die zweite Etage. "Melden sie sich dort einfach am Infotisch", sagt sie dann noch. "Vielen Dank", sage ich und gehe mit Sandra zu den Rolltreppen. In der zweiten Etage angekommen, gehen wir zu dem genannten Tisch. Dort sitzt ein Herr, bei dem ich uns vorstelle. "OK, dann gehen wir in die Abteilung", sagt er, "macht es Ihnen etwas aus, wenn ich noch einen Auszubildenden dazu hole?" "Kein Problem", sage ich lächelnd. Kurz danach ist der auch dabei. Ein wenig Unbehagen sehe ich ihm an. Ich grüße freundlich und zwinkere ihm zu. Das scheint ihn aber auch nicht zu beruhigen. Der Verkäufer grinst. "Also, ich suche ein neues Bett", sage ich, "ich hatte mich Anfang des Jahres für ein Polsterbett entschieden, was aber nicht mehr lieferbar ist. Durch meine Lebensgefährtin (ich deute dabei auf Sandra) bin ich darauf gekommen auf ein Wasserbett umzusteigen." Die Aussage nimmt der Verkäufer mit einiger Anerkennung auf, der Azubi ist immer noch etwas unsicher. "Ist ein Wasserbett etwas neues für Sie?" fragt der Verkäufer. "Ich hatte in der Vergangenheit schon mal eins", antworte ich. "Dann kennen sie sich ja schon etwas aus", sagt der Verkäufer lächelnd, "was hatten sie genau für eins?" "Das war eins mit stabilen Holzrahmen, ich glaube "šHardside"˜ heißt das", antworte ich. "Genau", sagt der Verkäufer. "Das war nur beim Aufstehen manchmal hinderlich, mit der harten Kante", sage ich weiter. "Dann gehen wir vielleicht zu den "šSoftside"˜-Betten", sagt der Verkäufer. "OK", sage ich. Gemeinsam gehen wir dort hin.
"Was hatte ihr altes Bett für eine Dämpfung?" fragt der Verkäufer. "Ich glaube 75%", antworte ich, "ich weiß es aber nicht so genau." "Das können sie gerne ausprobieren", sagt der Verkäufer, "wir haben alle gängigen Dämpfungen hier in der Ausstellung." "Wie Dämpfung?" fragt Sandra. Ich schaue sie erstaunt an. "Dämpfung meint, wie stark es noch nachschwingt, bei Bewegung", antwortet der Verkäufer, "es wird auch in Sekunden angegeben." Ich grinse Sandra an. "Deins hat gefühlt 100%", sage ich, "da schwappt nichts. Das ist wie Gelee." "Ey Stefanie", sagt Sandra grinsend und bufft mich an. Der Verkäufer lacht, während es dem Azubi immer noch alles etwas unangenehm ist. Der Verkäufer geht zu einem Bett. "Dieses hier hat 75%", sagt er, "versuchen sie es mal." Ich setze mich hin und streife die Pumps ab. Dann drehe ich mich und lege mich hin. Dabei passe ich auf, dass mein Kleid nicht hochrutscht. "Hose wäre besser gewesen", kommentiere ich grinsend. "Sieht aber so besser aus", sagt der Verkäufer lächelnd. "Danke", sage ich nett. Ich liege im Bett und bewege mich leicht. "Ja, so war meins früher auch", sage ich. "Das muss ich aber auch mal probieren", sagt Sandra. "Gerne", sagt der Verkäufer. Sandra legt sich auch hin. "Hu, das ist ja wackelig", sagt sie , "aber cool." Die Gedanken vom Azubi würde ich jetzt gerne wissen. "Bleib mal ruhig liegen", sage ich grinsend zu Sandra, "ich teste mal 50% Dämpfung." Der Verkäufer führt mich zu einem anderen Bett. Das probiere ich dann auch aus. Das wackelt natürlich schon mehr. Ich probiere mehrere Positionen aus. "Mir gefällt das besser", sage ich. Sandra kommt dazu. Ich steige aus dem Bett und sage zu ihr: "Versuche es erstmal alleine." Sandra legt sich hin. "Hu, das ist ja noch wackeliger", sagt sie dann, "ist ja fast wie der Landeanflug neulich beim Segelfliegen." Ich lache. "Das ist ja mal ein Vergleich", sage ich dann noch. Der Verkäufer lacht ebenfalls. "Sie sind Segelfliegerin?" fragt er mich, was ich dann auch bejahe. "Toll", sagt er anerkennend. Sandra dreht sich in dem Bett ein wenig hin und her. "Da gewöhnt man sich aber schnell dran", sagt sie dann. Ohne sie vorzuwarnen lege ich mich wieder dazu. Eine Welle schwappt durchs Bett. "Hu, holla", sagt Sandra. "Schon mal als Vorgeschmack, wenn Steffi ins Bett kommt", sage ich grinsend zu ihr. "Sie können natürlich auch zwei Matratzen mit unterschiedlicher Dämpfung nehmen", sagt der Verkäufer. "Ich finde eine große irgendwie besser", sagt Sandra. "Ich auch", sage ich lächelnd und ziehe die Augenbrauen leicht hoch. Der Azubi geht mal kurz weg. Der Verkäufer grinst. "Ich halte mich ja schon zurück", sage ich leise. "Er ist auch erst seit Anfang der Woche hier in der Abteilung", sagt der Verkäufer, "und gleich am ersten Tag war ein Paar hier, was sehr schlüpfrige Bemerkungen machte." "Aha, OK, verstehe", sage ich grinsend. "Das ist in so einer Abteilung aber normal", sagt der Verkäufer lächelnd, "man bekommt nun man mal Einblicke in Schlafzimmer. Da muss man schon locker sein."
Ich schaue mir noch mal die verschiedenen Betten an und entscheide mich schnell für das, wo ich zuerst drin lag. "Also, das hier mit einer 50% gedämpften Matratze würde ich dann nehmen", sage ich und schaue Sandra an. "Ja, das passt zu Dir", sagt Sandra lächelnd, "schlicht, ohne viel Schnörkel." "Na ja, Dir sollte es aber auch gefallen", sage ich grinsend. "Passt schon", sagt Sandra mit einer leicht erotischen Stimme. Der Azubi ist in der Zwischenzeit wieder gekommen und wird nach Sandras Antwort knallrot im Gesicht. "Dann machen wir noch das schriftliche", sagt der Verkäufer und bittet uns zum Infotisch. "Soll es geliefert werden?" fragt der Verkäufer, "Aufbau-Service ist mit inbegriffen." "Ja gerne", antworte ich. Wir machen dann einen Liefertermin in der nächsten Woche. "Montag, gleich morgens um acht? Passt Ihnen das?", fragt der Verkäufer. "Ja klar, dann fahre ich später zur Arbeit", sage ich. "Das dauert mit befüllen zwei bis zweieinhalb Stunden", sagt er Verkäufer dann noch. "Ist OK", sage ich. "Alles klar, dann tüten wir das so ein", sagt der Verkäufer. "Und abends weihen wir das dann gleich ein", sagt Sandra mit einem Megagrinsen im Gesicht. Der Azubi verschluckt sich irgendwie und hustet. Ich lächele ihn von der Seite an. Er wird wieder knallrot. Der Verkäufer ist mit dem Kaufvertrag fertig, die Anzahlung von den anderen Möbeln hat er auch verrechnet. Dann schaut er den Azubi an, drückt ihm den Kaufvertrag in die Hand und sagt zu ihm: "Begleitest Du die Damen noch zur Kasse?" Artig nickt der Azubi. Wir folgen ihm. Auf der Rolltreppe spreche ich ihn vorsichtig an. "Kopfkino?" frage ich lieb. Er nickt vorsichtig und lächelt ebenso vorsichtig. "Das geht vorbei", sage ich lächelnd, "ich war in jungen Jahren auch sehr schüchtern." "Das kann ich mir gar nicht vorstellen", sagt Sandra grinsend. "Is aber so", sage ich gespielt trotzig. Der Azubi ist jetzt etwas entspannter. Er führt uns zur Kasse und übergibt den Kaufvertrag an die Kassiererin. Dann verabschiedet er sich nett von uns. Wir erwidern das natürlich. Während ich den Restbetrag bezahle, schaut Sandra noch dem Azubi hinterher. "Irgendwie ist er ja drollig", sagt sie dann, was bei der Kassiererin zur Erheiterung führt. Auf dem Weg zum Ausgang kommen wir an einem großen Spiegel vorbei. "Schau dir mal die beiden Mädels im Spiegel an", sage ich grinsend zu Sandra, "mal so ganz wertfrei, als Kerl würdest Du doch auch Schnappatmung kriegen, oder?" Sandra schaut lächelnd hin. "Na ja, die beiden sind schon sexy", sagt Sandra dann. "Jetzt stell Dir mal vor, wir hätten uns nicht zurückgehalten da oben in der Bettenabteilung, der Ärmste wäre wahrscheinlich gestorben", sage ich beim Weitergehen. "Ok, manchmal muss man sich doch besser zurückhalten", sagt Sandra. Wir gehen zu ihrem Auto. "Weißt Du was, ich hätte jetzt Hunger auf lecker italienisches Essen", sagt Sandra als wir im Auto sitzen, "wie ist es? Ich lade Dich zum Abschluss zu meinem Lieblingsitaliener ein." "OK", sage ich, "ich lasse mich gerne überraschen." Sandra lächelt mich an, startet den Wagen und fährt los.
Später gehen wir zurück ins Haus, um uns bettfertig zu machen. "Ach warte mal kurz", sagt Sandra und geht in ein Zimmer. Neugierig folge ich ihr. In diesem Zimmer steht ein Tisch und darauf ihre Nähmaschinen. "Mein anderes Arbeitszimmer", sagt Sandra lächelnd. Staunend stehe ich in der Tür. Sandra nimmt ein Kleid und hält es mir an. "Das könnte passen", sagt sie, "ist zwar noch nicht ganz fertig, aber ziehe es doch mal an." Immer noch staunend halte ich es in der Hand. "Das ist ja ein toller Stoff, und das Muster ist toll", sage ich. Es sieht aus, wie gebatikt, verschiedene Blautöne gehen verwaschen ineinander über, dazu hat es ein Muster, das so aussieht wir dünne Pinselstriche in einem dunklen Blau. Vorsichtig ziehe ich es über. "Boah, Wahnsinn", sage ich begeistert, als ich vor dem Spiegel stehe, "One Shoulder?" "Ja, das soll so bleiben", sagt Sandra. Das Kleid hat links einen langen, enganliegenden Ärmel, während rechts die Schulter frei ist. Der Rock ist knielang. "Da kommt dann noch ein Petticoat drunter", sagt Sandra. "Sandra, womit habe ich denn das verdient?" frage ich leicht flaxend. "Ich dachte, das wäre vielleicht was für euren Auftritt auf dem Schützenfest", antwortet Sandra. Ich schaue sie erstaunt und begeistert an. "Toll, wirklich ganz toll, meine Süße", sage ich. "Gefällt"˜s Dir?" fragt Sandra. "Total", sage ich und drehe mich vor dem Spiegel. Sandra genießt mein Staunen. "Darf ich gleich noch mal ein paar Änderungen abstecken?" fragt Sandra. "Ja, gerne", sage ich. Sandra macht sich an die Arbeit. "So fertig", sagt Sandra nach einiger Zeit. Ich ziehe das Kleid vorsichtig aus, dann nehme ich Sandra in den Arm. "Danke, liebe Sandra", sage ich und habe leicht feuchte Augen, "das ist so lieb von Dir." Sandra lächelt mich lieb an. Dann legt sie das Kleid wieder auf den Nähtisch. Sie nimmt meine Hand und zieht mich ins Schlafzimmer. Wir kuscheln uns aneinander und schlafen schnell ein.
Genauso angekuschelt wachen wir auf. Ich schaue Sandra an. "Ich bin so glücklich mit Dir", sage ich zu ihr. "Danke, meine liebe", sagt Sandra lächelnd und küsst mich. Nachdem wir im Bad waren, machen wir uns Frühstück. Natürlich bekommen die Katzen auch ihr Futter. "Die sind echt so knuffig, die Beiden", sage ich dann. Wir genießen das Frühstück. "Du Stefanie", sagt Sandra vorsichtig, "Ich bin ja grade im Fragemodus"¦ ." "Ja, merke ich", sage ich lächelnd. "Ähm, ja, wir hatten uns ja vor einiger Zeit mal im Einkaufzentrum im Schloss gesehen", sagt Sandra wieder vorsichtig. Ich lächele sie an. "Ja, hatten wir", sage ich und kann mir schon was denken. Sandra fehlen irgendwie die Worte. Ich schaue Sandra lächelnd an. "Hm", sagt sie nur. "Du möchtest wissen, wer die Dame war, die in meiner Begleitung war", sage ich lieb lächelnd. "Ja, genau", sagt Sandra erleichtert. "Darf ich dich vorher was fragen?" frage ich. "Ja", sagt Sandra vorsichtig. "Ist eifersüchtig sein ein Thema für Dich?" frage ich. Ich merke, das Sandra die Frage etwas peinlich ist. "Ich finde es nicht schlimm", sage ich beruhigend, "ich bin es manchmal auch." "Ach Stefanie, ich weiß nicht was ich sagen soll", sagt Sandra. "Hm, Entschuldigung, für die Frage", sage ich. "Nein Stefanie, ist schon OK", sagt Sandra, "es ist schön, mit Dir drüber reden zu können, bevor vielleicht irgendwas draus entstehen könnte." Sandra holt tief Luft. "Ja, ich bin ab und zu eifersüchtig", sagt sie dann. "Danke Sandra, ich weiß dann auch wie ich damit umgehen kann, um solche Situationen erst gar nicht aufkommen zulassen", sage ich zu ihr. Sandra lächelt mich an. "Jetzt weiß ich auch, was Du gestern mit Ehrlichkeit meintest", sagt Sandra, "Stefanie, vieles ist so neu mit Dir." "Das stimmt, mit Dir aber auch", sage ich. Sandra ist jetzt ziemlich erleichtert. "Die nette Lady, mit der ich im Schloss unterwegs war, ist meine Lieblingsnachbarin Susanne", sage ich dann, "und auch eine gute Freundin." Dann erzähle ich Sandra alles, was ich mit Susanne in der kurzen Zeit, in der ich sie kenne erlebt habe. Sandra schaut mich erstaunt an. "Susanne war definitiv die letzte, die meinen Zwillingsbruder gesehen und erlebt hat", sage ich dann leicht flaxend. Sandra staunt immer noch. "Also, das, "¦ Du und dein Zwillingsbruder", sagt Sandra stockend. "Nee, Sandra", sage ich lächelnd, "den Zwillingsbruder gibt es so nicht mehr. Und Susanne ist Hetero." Irgendwie ist Sandra jetzt erleichtert. "Und Stefanie ist eine der treuesten Seelen auf dem Planeten", sage ich dann noch, "ich stehe zu Dir ." Jetzt fluten sich Sandras Augen mit Tränen. Sie steht auf, kommt zu mir und setzt sich auf meinen Schoß. "Danke meine liebe Stefanie", sagt sie schluchzend, "Du bist so kompromisslos ehrlich. Da muss ich mich dran gewöhnen." Dann küsst sie mich liebevoll.
"Jetzt muss ich mich noch mal nachschminken", sagt Sandra lächelnd. "Ich räume solange den Frühstückstisch ab", sage ich. Sandra kommt bald wieder und umarmt mich. "Ich liebe Dich, Stefanie", sagt Sandra, "so wie Du bist." Ich drücke sie lieb. Dann machen wir uns auf den Weg zur Arbeit. Natürlich bringt sie mich auch dieses Mal bis vor das Büro. "Tschüss, bis heute Mittag", sagt Sandra, als ich aussteige. "Bis dann", sage ich. Den Vormittag über habe ich gut zu tun. Kurz vor Mittag komme ich zurück an meinen Schreibtisch. Auf meinem privaten Handy wird ein Anruf angezeigt. Auf dem Weg zur Kantine rufe ich die Nummer an. "Möbelhaus "Trag weg" Guten Tag, Schr. mein Name", meldet sich eine Frauenstimme. "Ja guten Tag, Boe, mein Name, Rückruf", melde ich mich. "Ah, schön, dass Sie zurückrufen, Herr Boe", sagt die Dame. Ich halte mich erstmal mit dem neuen Namen zurück. "Es geht um die Bestellung ihres Sofas und ihres Bettes", sagt die Dame weiter, "da hat es ja schon länger Lieferprobleme gegeben, was uns sehr leid tut." "Na ja, ich konnte mich behelfen, in der Zwischenzeit", antworte ich. Kurz nach dem Jahreswechsel hatte ich dort die Möbel bestellt, das ist jetzt schon locker über fünf Monate her. "Ich muss Ihnen leider mitteilen, dass der Hersteller insolvent gegangen ist", sagt die Dame weiter, "die bestellten Artikel können nicht mehr geliefert werden, wir müssen ihr Bestellung rückgängig machen. Wir können Ihnen aber ein anderes Angebot machen." "OK, ein Sofa brauche ich jetzt nicht mehr", sage ich, "aber ein anderes Bett wäre schon OK. Führen sie auch Wasserbetten?" "Ja klar", sagt die Dame, "wir haben mehrere namhafte Anbieter im Angebot." "Dann würde ich gerne heute Nachmittag vorbei kommen", sage ich. "Gerne, Herr Boe soll ich einen Termin machen?" fragt sie. "Ja sehr gerne", antworte ich, "aber, äh nicht auf den Namen." "OK, sie heißen nicht mehr Boe?" fragt sie. "Doch ich heiße noch Boe, aber der Vorname hat sich geändert, ich heiße jetzt Stefanie", sage ich. Kurze Pause, dann sagt die Dame: "Dann kommen sie am besten an unseren Infoschalter, dann schreiben wir ihr Kundenkonto um." "Alles klar", sage ich, "was muss ich dazu mitbringen?" "Personalausweis reicht", sagt die Dame. "Dankeschön, bis dann", sage ich. "Ich bin ja ein wenig gespannt", sagt die Dame dann noch nett zu mir.
Ich betrete die Kantine. Sandra ist schon da und hat mir natürlich ein Platz freigehalten. Ich suche mir ein Gericht aus und gehe zu Sandra. Ihr gegenüber sitzt schon jemand, also setze ich mich neben Sandra. Als ich sitze und genauer hinschaue ist das Juliane, die dort sitzt. Erstaunt schaue ich beide an. "Ist alles wieder gut zwischen euch?" frage ich dann, "sah ja neulich nicht so aus." "Ja-a", sagt Sandra etwas schnippisch. "OK, muss ich jetzt eifersüchtig werden?" frage ich flaxend. Sandra schaut etwas erstaunt. "Warum?" fragt sie vorsichtig. "Weil ihr mal ein Paar wart", antworte ich. "Die macht mich fertig", feixt Sandra, "woher weißt Du das?" "Habe ich ihr erzählt", antwortet Juliane lächelnd. Sandra staunt immer noch. "Als ich neulich meine Kontodaten auf den neuen Namen geändert habe", antworte ich. "Ich war zur Vertretung da", sagt Juliane dann noch. "Ach so", sagt Sandra und bufft mich an. "I-hi", sage ich. Während wir drei essen, unterhalten wir uns angeregt. "Ich muss dann wieder los", sagt Juliane hinterher, "macht es gut ihr beiden. Ihr seid ein schönes Paar." Danke", sage ich, "tschüss dann." "Tschüss Juliane", sagt Sandra. Juliane verlässt die Kantine. "Schön, dass ihr euch wieder versteht", sage ich. "Ja, sie ist eine angenehme Person", sagt Sandra, "ich habe mich auch schon für neulich entschuldigt." Ich schaue Sandra lächelnd an. "Du stehst auf Rothaarige?" frage ich frech. "Jaha",antwortet Sandra ebenso frech, "hattest Du auch schon mal so kupferrote Haare?" "Na klar, ist gar nicht so lange her", sage ich und zeige ihr Fotos auf meinem Handy." "Süüüß", kommentiert es Sandra, kannst Du gerne mal wieder machen." Dann verlassen wir auch die Kantine. Der Eiswagen steht wieder vor dem Tor. "Eine Kugel geht noch, oder?" fragt Sandra. "Na klar", sage ich. Während wir unserer Eis verspeisen erzähle ich Sandra, dass ich noch zum Möbelhaus will. Ihre Augen leuchten. "Da komme ich aber mit", sagt sie, "ich muss das mit ausprobieren." "Unbedingt", sage ich lachend.
Nach dem Mittag geht die Zeit auch schnell rum. Um halb fünf habe ich den Termin im Möbelhaus. Um viertel nach vier fahre ich meinen Rechner runter. Ein steht Auto unter dem Fenster von meinem Büroplatz und hupt. Ich schaue raus. Sandra grinst mich an. "Kommst Du?" fragt sie. "Du bist so eine", sage ich lächelnd und nehme meine Sachen. Ich steige in ihr Auto. Das Möbelhaus ist nicht weit weg und kurz vor halb fünf kommen wir dort an. Wir gehen zum Haupteingang. "Hast Du noch Schuhe getauscht?" fragt Sandra, "Du hattest doch heute Mittag noch Ballerinas an." "Ja, ich habe auch immer noch ein Paar Schuhe am Platz", antworte ich frech. Ich trage jetzt beigefarbene Lackpumps mit 6 cm Pfennigabsatz. "Schick", sagt Sandra, "steht Dir gut und drauf laufen kannst Du auch super." "Dankeschön", sage ich lieb. Wir betreten das Möbelhaus und gehen direkt zum Infocenter. Ich spreche eine der Damen an. "Guten Tag, mein Name ist Stefanie Boe", sage ich, "ich komme wegen einer Stornierung und einer Änderung im Kundenkonto. "Ja, schön, wir hatten vorhin telefoniert", sagt die Dame, "darf ich mal genauer schauen?" "Gerne", sage ich. Die Dame schaut mich an. "Passiert ja nicht so oft", sagt sie dann lächelnd, "sehr schön sehen Sie aus." "Danke", sage ich nett. "Ich rufe mal in der Abteilung an, ob dort jemand zur Beratung zur Verfügung steht", sagt die Dame. Nach kurzer Zeit hat sie es geklärt und schickt uns in die zweite Etage. "Melden sie sich dort einfach am Infotisch", sagt sie dann noch. "Vielen Dank", sage ich und gehe mit Sandra zu den Rolltreppen. In der zweiten Etage angekommen, gehen wir zu dem genannten Tisch. Dort sitzt ein Herr, bei dem ich uns vorstelle. "OK, dann gehen wir in die Abteilung", sagt er, "macht es Ihnen etwas aus, wenn ich noch einen Auszubildenden dazu hole?" "Kein Problem", sage ich lächelnd. Kurz danach ist der auch dabei. Ein wenig Unbehagen sehe ich ihm an. Ich grüße freundlich und zwinkere ihm zu. Das scheint ihn aber auch nicht zu beruhigen. Der Verkäufer grinst. "Also, ich suche ein neues Bett", sage ich, "ich hatte mich Anfang des Jahres für ein Polsterbett entschieden, was aber nicht mehr lieferbar ist. Durch meine Lebensgefährtin (ich deute dabei auf Sandra) bin ich darauf gekommen auf ein Wasserbett umzusteigen." Die Aussage nimmt der Verkäufer mit einiger Anerkennung auf, der Azubi ist immer noch etwas unsicher. "Ist ein Wasserbett etwas neues für Sie?" fragt der Verkäufer. "Ich hatte in der Vergangenheit schon mal eins", antworte ich. "Dann kennen sie sich ja schon etwas aus", sagt der Verkäufer lächelnd, "was hatten sie genau für eins?" "Das war eins mit stabilen Holzrahmen, ich glaube "šHardside"˜ heißt das", antworte ich. "Genau", sagt der Verkäufer. "Das war nur beim Aufstehen manchmal hinderlich, mit der harten Kante", sage ich weiter. "Dann gehen wir vielleicht zu den "šSoftside"˜-Betten", sagt der Verkäufer. "OK", sage ich. Gemeinsam gehen wir dort hin.
"Was hatte ihr altes Bett für eine Dämpfung?" fragt der Verkäufer. "Ich glaube 75%", antworte ich, "ich weiß es aber nicht so genau." "Das können sie gerne ausprobieren", sagt der Verkäufer, "wir haben alle gängigen Dämpfungen hier in der Ausstellung." "Wie Dämpfung?" fragt Sandra. Ich schaue sie erstaunt an. "Dämpfung meint, wie stark es noch nachschwingt, bei Bewegung", antwortet der Verkäufer, "es wird auch in Sekunden angegeben." Ich grinse Sandra an. "Deins hat gefühlt 100%", sage ich, "da schwappt nichts. Das ist wie Gelee." "Ey Stefanie", sagt Sandra grinsend und bufft mich an. Der Verkäufer lacht, während es dem Azubi immer noch alles etwas unangenehm ist. Der Verkäufer geht zu einem Bett. "Dieses hier hat 75%", sagt er, "versuchen sie es mal." Ich setze mich hin und streife die Pumps ab. Dann drehe ich mich und lege mich hin. Dabei passe ich auf, dass mein Kleid nicht hochrutscht. "Hose wäre besser gewesen", kommentiere ich grinsend. "Sieht aber so besser aus", sagt der Verkäufer lächelnd. "Danke", sage ich nett. Ich liege im Bett und bewege mich leicht. "Ja, so war meins früher auch", sage ich. "Das muss ich aber auch mal probieren", sagt Sandra. "Gerne", sagt der Verkäufer. Sandra legt sich auch hin. "Hu, das ist ja wackelig", sagt sie , "aber cool." Die Gedanken vom Azubi würde ich jetzt gerne wissen. "Bleib mal ruhig liegen", sage ich grinsend zu Sandra, "ich teste mal 50% Dämpfung." Der Verkäufer führt mich zu einem anderen Bett. Das probiere ich dann auch aus. Das wackelt natürlich schon mehr. Ich probiere mehrere Positionen aus. "Mir gefällt das besser", sage ich. Sandra kommt dazu. Ich steige aus dem Bett und sage zu ihr: "Versuche es erstmal alleine." Sandra legt sich hin. "Hu, das ist ja noch wackeliger", sagt sie dann, "ist ja fast wie der Landeanflug neulich beim Segelfliegen." Ich lache. "Das ist ja mal ein Vergleich", sage ich dann noch. Der Verkäufer lacht ebenfalls. "Sie sind Segelfliegerin?" fragt er mich, was ich dann auch bejahe. "Toll", sagt er anerkennend. Sandra dreht sich in dem Bett ein wenig hin und her. "Da gewöhnt man sich aber schnell dran", sagt sie dann. Ohne sie vorzuwarnen lege ich mich wieder dazu. Eine Welle schwappt durchs Bett. "Hu, holla", sagt Sandra. "Schon mal als Vorgeschmack, wenn Steffi ins Bett kommt", sage ich grinsend zu ihr. "Sie können natürlich auch zwei Matratzen mit unterschiedlicher Dämpfung nehmen", sagt der Verkäufer. "Ich finde eine große irgendwie besser", sagt Sandra. "Ich auch", sage ich lächelnd und ziehe die Augenbrauen leicht hoch. Der Azubi geht mal kurz weg. Der Verkäufer grinst. "Ich halte mich ja schon zurück", sage ich leise. "Er ist auch erst seit Anfang der Woche hier in der Abteilung", sagt der Verkäufer, "und gleich am ersten Tag war ein Paar hier, was sehr schlüpfrige Bemerkungen machte." "Aha, OK, verstehe", sage ich grinsend. "Das ist in so einer Abteilung aber normal", sagt der Verkäufer lächelnd, "man bekommt nun man mal Einblicke in Schlafzimmer. Da muss man schon locker sein."
Ich schaue mir noch mal die verschiedenen Betten an und entscheide mich schnell für das, wo ich zuerst drin lag. "Also, das hier mit einer 50% gedämpften Matratze würde ich dann nehmen", sage ich und schaue Sandra an. "Ja, das passt zu Dir", sagt Sandra lächelnd, "schlicht, ohne viel Schnörkel." "Na ja, Dir sollte es aber auch gefallen", sage ich grinsend. "Passt schon", sagt Sandra mit einer leicht erotischen Stimme. Der Azubi ist in der Zwischenzeit wieder gekommen und wird nach Sandras Antwort knallrot im Gesicht. "Dann machen wir noch das schriftliche", sagt der Verkäufer und bittet uns zum Infotisch. "Soll es geliefert werden?" fragt der Verkäufer, "Aufbau-Service ist mit inbegriffen." "Ja gerne", antworte ich. Wir machen dann einen Liefertermin in der nächsten Woche. "Montag, gleich morgens um acht? Passt Ihnen das?", fragt der Verkäufer. "Ja klar, dann fahre ich später zur Arbeit", sage ich. "Das dauert mit befüllen zwei bis zweieinhalb Stunden", sagt er Verkäufer dann noch. "Ist OK", sage ich. "Alles klar, dann tüten wir das so ein", sagt der Verkäufer. "Und abends weihen wir das dann gleich ein", sagt Sandra mit einem Megagrinsen im Gesicht. Der Azubi verschluckt sich irgendwie und hustet. Ich lächele ihn von der Seite an. Er wird wieder knallrot. Der Verkäufer ist mit dem Kaufvertrag fertig, die Anzahlung von den anderen Möbeln hat er auch verrechnet. Dann schaut er den Azubi an, drückt ihm den Kaufvertrag in die Hand und sagt zu ihm: "Begleitest Du die Damen noch zur Kasse?" Artig nickt der Azubi. Wir folgen ihm. Auf der Rolltreppe spreche ich ihn vorsichtig an. "Kopfkino?" frage ich lieb. Er nickt vorsichtig und lächelt ebenso vorsichtig. "Das geht vorbei", sage ich lächelnd, "ich war in jungen Jahren auch sehr schüchtern." "Das kann ich mir gar nicht vorstellen", sagt Sandra grinsend. "Is aber so", sage ich gespielt trotzig. Der Azubi ist jetzt etwas entspannter. Er führt uns zur Kasse und übergibt den Kaufvertrag an die Kassiererin. Dann verabschiedet er sich nett von uns. Wir erwidern das natürlich. Während ich den Restbetrag bezahle, schaut Sandra noch dem Azubi hinterher. "Irgendwie ist er ja drollig", sagt sie dann, was bei der Kassiererin zur Erheiterung führt. Auf dem Weg zum Ausgang kommen wir an einem großen Spiegel vorbei. "Schau dir mal die beiden Mädels im Spiegel an", sage ich grinsend zu Sandra, "mal so ganz wertfrei, als Kerl würdest Du doch auch Schnappatmung kriegen, oder?" Sandra schaut lächelnd hin. "Na ja, die beiden sind schon sexy", sagt Sandra dann. "Jetzt stell Dir mal vor, wir hätten uns nicht zurückgehalten da oben in der Bettenabteilung, der Ärmste wäre wahrscheinlich gestorben", sage ich beim Weitergehen. "Ok, manchmal muss man sich doch besser zurückhalten", sagt Sandra. Wir gehen zu ihrem Auto. "Weißt Du was, ich hätte jetzt Hunger auf lecker italienisches Essen", sagt Sandra als wir im Auto sitzen, "wie ist es? Ich lade Dich zum Abschluss zu meinem Lieblingsitaliener ein." "OK", sage ich, "ich lasse mich gerne überraschen." Sandra lächelt mich an, startet den Wagen und fährt los.
Wäre ich schlank, würde euch das nur unnötig geil machen...
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Re: Blutengel
Danke liebe Stephanie, ich lese immer wieder sehr gerne weiter.
Du machst das richtig gut
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Re: Blutengel
Danke schön, liebe Lisa
es macht auch grade richtig Spaß zu schreiben, vor allem, wenn ich Erlebnisse und Wünsche munter miteinander vermischen kann.
Liebe Grüße
Stephanie
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Re: Blutengel
Segelflieger zurückholen
Der Italiener ist ja ein Geheimtipp. Den kannte ich bis dahin noch nicht. So was von lecker. Sandra freut sich die ganze Zeit über mein Erstaunen. Sie kennt die Inhaber wohl schon länger. Dem Chef haben wir es wohl angetan. Er verwöhnt uns regelrecht. Das Restaurant ist eher schlicht gehalten, aber das Essen ist eine Wucht. Wir bleiben lange dort. Zum Schluss gibt es noch einen leckeren Espresso. "Wann musst Du denn morgen auf dem Flugplatz sein?" fragt Sandra. "Um neun Uhr müssen wir im Flieger sitzen", antworte ich. Sandra schaut mich lächelnd an. "Natürlich komme ich heute Abend noch mit zu Dir", sage ich, ohne ihre Frage abzuwarten. Sandra lacht. "Schön Stefanie", sagt sie dann noch erheitert. Auf dem Weg zu Sandra macht sie noch einen Umweg über den Parkplatz vorm Werk. Da hole ich mein Auto ab und folge Sandra nach Hause. Dort angekommen machen wir uns gleich bettfertig. "So dann mal ab mit Dir in mein "Gelee-Bettchen", sagt Sandra lachend. "Bist nicht nachtragend?" frage ich frech. "Nein, ich doch nicht", sagt Sandra immer noch lachend, "aber Du hast schon recht, die Matratze ist wirklich total gedämpft, ich habe da beim Kauf nicht drauf geachtet." "Ist aber auch schön", sage ich, "hinlegen und sofort einschlafen." "Nee Frollein, so nicht", sagt Sandra lachend. Die anschließende Liebesnacht ist wieder wunderschön. Eng zusammen gekuschelt schlafen wir dann zufrieden ein.
"Samstagmorgen um sieben Uhr aufstehen ist aber auch hart", sage ich als mich Sandra liebevoll geweckt hat. "Stimmt, aber meine Freundinnen kommen ja auch bald", sagt Sandra. Ich hole schnell Brötchen, während Sandra den Tisch deckt. Gemütlich frühstücken wir. Danach verabschieden wir uns. "Viel Spaß mit Deinen Freundinnen, grüße sie mal, unbekannterweise", sage ich. "Gerne und Du grüße Katja schön von mir", sagt Sandra. Nach einem Abschiedskuss, und noch einem, und noch einem, "¦ "¦ gehe ich zum Auto. "Ich melde mich zwischendrin", sage ich. Bis dann meine Süße", sagt Sandra und winkt mir hinterher, bis ich um die Ecke biege. Ich fahre noch schnell bei mir zu Hause vorbei und ziehe mich flugtauglich um. Ein Fernglas und meine Spiegelreflexkamera packe ich ein. Mein Laptop mit nehme ich auch mit. Dann fahre ich zum Flugplatz. Katjas Auto steht schon da. Ich treffe sie im Vereinsheim. "Huhu Katja", sage ich. "Huhu Steffi", antwortet Katja und wir beide umarmen uns. Daniela und Dirk sind auch schon da. "Ihr seid so knuffig, ihr beiden", sagt Daniela. "Huhu Daniela", sage ich, gehe zu ihr und umarme sie auch. Daniela lacht. "Oh, oh, Steffi hat schon wieder den Schalk im Nacken", sagt Dirk. "Huhu Dirk", sage ich dann und umarme ihn auch. "Du bist so eine", sagt er lachend. Anschließend gibt er mir noch eine kurze Info zu dem Flieger. Der hat in den Flügelspitzen, am Bug und auf dem Seitenleitwerk kleine Actioncams eingebaut. Verbinden Kannst Du das über einen kleinen Rechner per WLAN", sagt Dirk. "OK", sage ich erstaunt, "und wo kriegt der den Strom her?" "Hinter dem hinteren Sitz ist eine Batterie und hinten an der Haube ist eine Solarzelle", antwortet Dirk, "ansonsten ist das ein Hochleistungsflieger. Mit ein wenig Glück kriegst Du eine Gleitzahl von 1:70 hin." "Donnerkiesel", sage ich erstaunt, "bringt bloß nichts, weil wir ja geschleppt werden." "Kannst Dich ja irgendwo ausklinken", sagt Dirk grinsend. "Na dann müssen wir langsam mal zum Schleppflugzeug", sage ich.
Katja und ich gehen über den Startbereich der Segelflieger zu den asphaltierten Startbahnen. Dort steht schon eine zweimotorige Propellermaschine. Der Pilot steht neben dem Flieger. Eine weitere Person ist schemenhaft im Flugzeug zu sehen. "Hallo, guten Morgen", grüße ich, "seid ihr die Jungs, die uns nach Berlin und zurück bringen?" "Jawohl", sagt der Pilot, macht eine kurze Pause und schaut mich genauer an, "und Du bist Stefanie?" "Genau", sage ich lächelnd, "und die nette Lady ist Katja, mein Flugbegleiterin." "Wow, ihr seid aber zwei hübsche Mädels", sagt der Pilot lächelnd. "Danke", sagen Katja und ich gleichzeitig. "Ich bin Henrik", sagt der Pilot dann. "Und wir kennen uns schon", sagt die Person im Flugzeug und schaut aus dem Fenster. "Burkhard?" sage ich erstaunt. "Hi Steffi", sagt Burkhard. Ihm stelle ich Katja auch noch mal vor. "Was machst Du denn hier?" frage ich Burkhard. "Einweisung auf den Flieger", antwortet der. "Du hast einen Flugschein dafür?" frage ich wieder. "Ja, in der Zwischenzeit gemacht, wo Du pausiert hast", antwortet Burkhard. "Stark", sage ich. "So einsteigen", sagt Henrik lächelnd., "ihr könnt euch ja unterwegs noch unterhalten." "Das ist aber schick hier drin", sage ich im Flugzeug. "Der Flieger wird auch zu Geschäftsreisen genutzt", antwortet Henrik. Wir rollen auf die Startbahn. Henrik gibt Gas und der Flieger nimmt Geschwindigkeit auf. "Der geht ja ganz schön ab", sagt Katja begeistert. Dann heben wir ab. Bis wir auf Reisehöhe sind werden wir öfter mal durchgeschüttelt. "Boah, ist das schon Thermik?" frage ich, "um die Uhrzeit?" "Sieht so aus", sagt Burkhard.
In 3500 Metern Höhe hört das mit dem Geruckel auf. "Kannst Du auch den Fallschirmspringer-Flieger fliegen?" frage ich Burkhard. "Deswegen habe ich den Schein eigentlich gemacht", antwortet Burkhard, "ja, den kann ich fliegen." "Der hier ist ja ein bisschen zu schick", sage ich flaxend. "Und Du kriegst nicht so viele Springer rein", sagt Henrik lächelnd. "Na gut, aber dafür bist Du schneller oben", sage ich grinsend. Katja schaut von einem zum anderen. "Seid ihr beiden Fallschirmspringer", fragt sie die beiden, "von Steffi weiß ich es ja." "Ja, sind wir", sagt Burkhard. Henrik als Springer kenne ich noch nicht, aber ich war ja einige Jahre raus. "Heute Nachmittag ist glaube ich wieder Springen angesagt", sagt Henrik, was Burkhard bestätigt. "Henrik und ich dürfen auch Tandemsprünge machen", sagt Burkhard, "wenn wir zeitglich gut zurückkommen, können wir dich gerne mal mitnehmen, Katja." Katja strahlt. "Das wäre ja cool", sagt sie erfreut. "Und du Steffi?" fragt mich Henrik. Ich tue ängstlich. "Ich habe tierisch schiss davor", sage ich. "Das sah aber auf den Bildern neulich ganz anders aus", flaxt Katja. "Mist, erwischt", sage ich, "aber das aussteigen ist immer noch eine Überwindung." "Wenn Du es oft genug machst, hört das ganz von alleine auf", sagt Burkhard beruhigend.
"Bald können wir schon wieder runter", sagt Henrik, "Brandenburg haben wir grade hinter uns gelassen. Ich schaue auf meinem Handy auf die GPS-Daten. Dann zeige ich an Katja vorbei. "Schau mal dahinten, das könnte es sein, passt mit den Daten überein", sage ich. Ganz klein sieht man ein riesiges Gewächshaus. "Stimmt", sagt Katja. Burkhard ist neugierig geworden und fragt nach. Ich erkläre ihm den Hintergrund. Henrik hört mit zu. "Dann fliegen wir auf dem Rückweg etwas nördlicher", sagt er, "dann fliegen wir direkt drüber weg." "Hey, das wäre toll", sage ich begeistert. Auch Katja freut sich. Ich mache noch ein Selfie von Katja und mir und schicke es Sandra, bevor wir landen. Nach kurzer Zeit sind wir an dem Flughafen. Henrik dreht eine Runde und verschafft sich einen Überblick. "Das ist ein reiner Motorflug Verein", sagt Burkhard, "die haben dann natürlich keine Winde." OK, aber sie hätten den Segler doch hochziehen können", sage ich. "Wenn sie ein Schleppseil gehabt hätten, dann ja", sagt Burkhard. "Wer war denn der Unglücksrabe, der hier notlanden musste, weißt Du das zufällig?" frage ich. "Ja, das weiß ich", sagt Burkhard, "das war dieser Typ, der immer einen Countdown zum Start zählen muss." "Ach herrje, Doktor Countdown, mein ganz spezieller Freund", sage ich. "Wir lachen uns jedes Mal kaputt, wenn wir den Funk mithören", sagt Henrik lachend. "Ich hatte schon mein Spaß mit dem Vogel", sage ich grinsend.
Seitdem wir unsere Reiseflughöhe verlassen haben ruckelt es wieder ordentlich. Ich mache ein sorgenvolles Gesicht. Auch Hendrik ist angespannt. "Die haben hier aber unruhige Luft", versucht Burkhard zu beruhigen. "Mal schauen, was das wird", sage ich. Henrik geht in den Landeanflug. Nach ein paar Minuten setzt er den Flieger butterweich auf. "Eine Bilderbuchlandung", flaxe ich. Henrik grinst. Ein paar Leute von dem Verein weisen uns einen Platz zu. Der Flieger steht und Henrik macht die Motoren aus. Dann steigen wir aus. Ein paar Leute stehen schon da. "Herzlich willkommen", sagt einer, "ich bin Max. Hattet ihr einen guten Flug?" "Na ja ist ein bisschen unruhig heute", sagt Henrik lächelnd. Dann stellen wir uns nacheinander vor. "Habt ihr Zeit für einen Tee oder Kaffee?", fragt Max dann. Wir schauen uns an, dann sage ich: "Na klar, ein Kaffee geht immer." "Wenn sie grade nicht die Thermiknatter ist", sagt Burkhard grinsend, "dann ist sie eine Kaffeenatter." "Das kann ich bestätigen", sagt Katja grinsend. Ich winke ab. "Ach, ihr nun wieder", sage ich dann. Anschließend muss ich den netten Leuten von dem Verein natürlich die Thermiknatter erklären. Während wir den Kaffee trinken, sagt Max: "Ihr seid ja nette Leute, ganz anders als der Typ, der hier mit dem Flieger runter musste. Der war ja ziemlich arrogant." Ich grinse und schaue Max an. Dann erzähle ich meine Erlebnisse mit Doktor Countdown. "Ist ja unglaublich", sagt Max. "Ich glaube auch nicht, das der noch lange bei uns dabei ist", sage ich, "er ist auch ziemlich gefährdend, wenn der in der Luft ist." Nach dem Kaffee gehen wir gemeinsam zum Segelflieger. Henrik, Burkhard und ich schauen ihn uns ganz genau an. "Habt ihr die Landung gesehen?" frage ich. "Ja, sagt Max, "die war unauffällig." "Ich schaue weiter. "Na toll, der Ballasttank ist noch voll", sage ich, "der hat vor der Landung nicht einen Tropfen abgelassen." Ich mache mir schnell eine Notiz für Dirk. Dann schaue ich noch mal genauer mit den anderen beiden nach, ob man irgendwo was auffälliges am Flieger sieht. "Sieht aber gut aus", sage ich, "Rettungsfallschirme sind auch drin." Katja schaut mich etwas sorgenvoll an. Burkhard merkt das und sagt: "Mach Dir keine Sorgen, mit dem Flieger ist alles OK." Henrik und ich nicken. "Na gut", sagt Katja lächelnd. "Wir machen uns dann mal mit der Technik vertraut", sage ich dann. "Sagt Bescheid, wenn ihr soweit seid", sagt Henrik. Dann gehen sie mit Max und ein paar Leuten des Vereins zum Schleppflugzeug und fachsimpeln dort.
Katja und ich setzen uns in den Segelflieger. Ich verbinde mein Laptop mit dem WLAN im Flieger. "Das ist ja cool," freue ich mich, und schalte zwischen den Cams hin und her. Ich gebe den Laptop zu Katja. "Heiß", sagt sie. "Da können wir uns beim Fliegen zu schauen", sage ich. "Nur nach unten geht keine Kamera", sagt Katja, "aber dafür haben wir ja unsere eigenen." "Die Fliegersteuerung ist herkömmlich", sage ich dann, "ich wäre soweit." "Ja, ich habe auch alles parat", sagt Katja. Wir steigen wieder aus und signalisieren Henrik und Burkhard, das wir soweit sind. Die steigen dann in den Flieger ein und starten die Motoren. Max kommt mit einem weiteren zu uns. "Wir helfen euch mal den Segler auf Position zu schieben", sagt Max. "Gerne", sage ich lächelnd. Zusammen schieben wir den Flieger zum Ende der Startbahn. Dort warten wir auf das Schleppflugzeug. Langsam kommt es angerollt. Burkhard steigt aus und hat das Schleppseil dabei. Zusammen hängen wir es an den Fliegern ein. Noch mal eine Kontrolle, dann befinden wir es für gut. "Schön, dass wir und kennenlernen konnten", sagt Max, "wir können gerne im Kontakt bleiben." "Auf alle Fälle", sagt Burkhard, "ist doch schön, wenn man weiß, wo man mal landen kann." "Es ist auch nicht weit von hier nach Berlin rein", sagt Max dann noch. "Ihr könnt uns auch gerne mal besuchen", sagt Burkhard dann noch. "Sehr gerne", sagt Max dann noch. Ich bedanke mich auch noch mal im Namen des Segelflugvereins. "Auch Dankeschön", sagt Max, "auch weil man mal so zwei hübsche Segelfliegerinnen kennenlernt." "Danke", sagen Katja und ich lieb lächelnd. Dann gibt es noch mal ein letztes "Tschüss" und wir steigen in unsere Flieger ein. Ich schließe unsere Haube. "Stefanie an Henrik, wir sind startbereit", sage ich über Funk. "Verstanden", sagt Henrik, "Ich gebe dann gleich mehr Gas, weil die Startbahn ziemlich kurz ist." "OK", sage ich. Das Schleppflugzeug rollt an. Es gibt einen kleinen Ruck, als das Seil straff ist, dann gibt Henrik Gas. "Geil", bemerke ich und bringe den Segler zum Schweben. Henrik wird schneller und hebt dann auch ab. Wir starten nach Osten, weil das die aktuelle Windrichtung ist. Wir steigen weiter, während Henrik eine große Kurve nach Westen fliegt.
Der Italiener ist ja ein Geheimtipp. Den kannte ich bis dahin noch nicht. So was von lecker. Sandra freut sich die ganze Zeit über mein Erstaunen. Sie kennt die Inhaber wohl schon länger. Dem Chef haben wir es wohl angetan. Er verwöhnt uns regelrecht. Das Restaurant ist eher schlicht gehalten, aber das Essen ist eine Wucht. Wir bleiben lange dort. Zum Schluss gibt es noch einen leckeren Espresso. "Wann musst Du denn morgen auf dem Flugplatz sein?" fragt Sandra. "Um neun Uhr müssen wir im Flieger sitzen", antworte ich. Sandra schaut mich lächelnd an. "Natürlich komme ich heute Abend noch mit zu Dir", sage ich, ohne ihre Frage abzuwarten. Sandra lacht. "Schön Stefanie", sagt sie dann noch erheitert. Auf dem Weg zu Sandra macht sie noch einen Umweg über den Parkplatz vorm Werk. Da hole ich mein Auto ab und folge Sandra nach Hause. Dort angekommen machen wir uns gleich bettfertig. "So dann mal ab mit Dir in mein "Gelee-Bettchen", sagt Sandra lachend. "Bist nicht nachtragend?" frage ich frech. "Nein, ich doch nicht", sagt Sandra immer noch lachend, "aber Du hast schon recht, die Matratze ist wirklich total gedämpft, ich habe da beim Kauf nicht drauf geachtet." "Ist aber auch schön", sage ich, "hinlegen und sofort einschlafen." "Nee Frollein, so nicht", sagt Sandra lachend. Die anschließende Liebesnacht ist wieder wunderschön. Eng zusammen gekuschelt schlafen wir dann zufrieden ein.
"Samstagmorgen um sieben Uhr aufstehen ist aber auch hart", sage ich als mich Sandra liebevoll geweckt hat. "Stimmt, aber meine Freundinnen kommen ja auch bald", sagt Sandra. Ich hole schnell Brötchen, während Sandra den Tisch deckt. Gemütlich frühstücken wir. Danach verabschieden wir uns. "Viel Spaß mit Deinen Freundinnen, grüße sie mal, unbekannterweise", sage ich. "Gerne und Du grüße Katja schön von mir", sagt Sandra. Nach einem Abschiedskuss, und noch einem, und noch einem, "¦ "¦ gehe ich zum Auto. "Ich melde mich zwischendrin", sage ich. Bis dann meine Süße", sagt Sandra und winkt mir hinterher, bis ich um die Ecke biege. Ich fahre noch schnell bei mir zu Hause vorbei und ziehe mich flugtauglich um. Ein Fernglas und meine Spiegelreflexkamera packe ich ein. Mein Laptop mit nehme ich auch mit. Dann fahre ich zum Flugplatz. Katjas Auto steht schon da. Ich treffe sie im Vereinsheim. "Huhu Katja", sage ich. "Huhu Steffi", antwortet Katja und wir beide umarmen uns. Daniela und Dirk sind auch schon da. "Ihr seid so knuffig, ihr beiden", sagt Daniela. "Huhu Daniela", sage ich, gehe zu ihr und umarme sie auch. Daniela lacht. "Oh, oh, Steffi hat schon wieder den Schalk im Nacken", sagt Dirk. "Huhu Dirk", sage ich dann und umarme ihn auch. "Du bist so eine", sagt er lachend. Anschließend gibt er mir noch eine kurze Info zu dem Flieger. Der hat in den Flügelspitzen, am Bug und auf dem Seitenleitwerk kleine Actioncams eingebaut. Verbinden Kannst Du das über einen kleinen Rechner per WLAN", sagt Dirk. "OK", sage ich erstaunt, "und wo kriegt der den Strom her?" "Hinter dem hinteren Sitz ist eine Batterie und hinten an der Haube ist eine Solarzelle", antwortet Dirk, "ansonsten ist das ein Hochleistungsflieger. Mit ein wenig Glück kriegst Du eine Gleitzahl von 1:70 hin." "Donnerkiesel", sage ich erstaunt, "bringt bloß nichts, weil wir ja geschleppt werden." "Kannst Dich ja irgendwo ausklinken", sagt Dirk grinsend. "Na dann müssen wir langsam mal zum Schleppflugzeug", sage ich.
Katja und ich gehen über den Startbereich der Segelflieger zu den asphaltierten Startbahnen. Dort steht schon eine zweimotorige Propellermaschine. Der Pilot steht neben dem Flieger. Eine weitere Person ist schemenhaft im Flugzeug zu sehen. "Hallo, guten Morgen", grüße ich, "seid ihr die Jungs, die uns nach Berlin und zurück bringen?" "Jawohl", sagt der Pilot, macht eine kurze Pause und schaut mich genauer an, "und Du bist Stefanie?" "Genau", sage ich lächelnd, "und die nette Lady ist Katja, mein Flugbegleiterin." "Wow, ihr seid aber zwei hübsche Mädels", sagt der Pilot lächelnd. "Danke", sagen Katja und ich gleichzeitig. "Ich bin Henrik", sagt der Pilot dann. "Und wir kennen uns schon", sagt die Person im Flugzeug und schaut aus dem Fenster. "Burkhard?" sage ich erstaunt. "Hi Steffi", sagt Burkhard. Ihm stelle ich Katja auch noch mal vor. "Was machst Du denn hier?" frage ich Burkhard. "Einweisung auf den Flieger", antwortet der. "Du hast einen Flugschein dafür?" frage ich wieder. "Ja, in der Zwischenzeit gemacht, wo Du pausiert hast", antwortet Burkhard. "Stark", sage ich. "So einsteigen", sagt Henrik lächelnd., "ihr könnt euch ja unterwegs noch unterhalten." "Das ist aber schick hier drin", sage ich im Flugzeug. "Der Flieger wird auch zu Geschäftsreisen genutzt", antwortet Henrik. Wir rollen auf die Startbahn. Henrik gibt Gas und der Flieger nimmt Geschwindigkeit auf. "Der geht ja ganz schön ab", sagt Katja begeistert. Dann heben wir ab. Bis wir auf Reisehöhe sind werden wir öfter mal durchgeschüttelt. "Boah, ist das schon Thermik?" frage ich, "um die Uhrzeit?" "Sieht so aus", sagt Burkhard.
In 3500 Metern Höhe hört das mit dem Geruckel auf. "Kannst Du auch den Fallschirmspringer-Flieger fliegen?" frage ich Burkhard. "Deswegen habe ich den Schein eigentlich gemacht", antwortet Burkhard, "ja, den kann ich fliegen." "Der hier ist ja ein bisschen zu schick", sage ich flaxend. "Und Du kriegst nicht so viele Springer rein", sagt Henrik lächelnd. "Na gut, aber dafür bist Du schneller oben", sage ich grinsend. Katja schaut von einem zum anderen. "Seid ihr beiden Fallschirmspringer", fragt sie die beiden, "von Steffi weiß ich es ja." "Ja, sind wir", sagt Burkhard. Henrik als Springer kenne ich noch nicht, aber ich war ja einige Jahre raus. "Heute Nachmittag ist glaube ich wieder Springen angesagt", sagt Henrik, was Burkhard bestätigt. "Henrik und ich dürfen auch Tandemsprünge machen", sagt Burkhard, "wenn wir zeitglich gut zurückkommen, können wir dich gerne mal mitnehmen, Katja." Katja strahlt. "Das wäre ja cool", sagt sie erfreut. "Und du Steffi?" fragt mich Henrik. Ich tue ängstlich. "Ich habe tierisch schiss davor", sage ich. "Das sah aber auf den Bildern neulich ganz anders aus", flaxt Katja. "Mist, erwischt", sage ich, "aber das aussteigen ist immer noch eine Überwindung." "Wenn Du es oft genug machst, hört das ganz von alleine auf", sagt Burkhard beruhigend.
"Bald können wir schon wieder runter", sagt Henrik, "Brandenburg haben wir grade hinter uns gelassen. Ich schaue auf meinem Handy auf die GPS-Daten. Dann zeige ich an Katja vorbei. "Schau mal dahinten, das könnte es sein, passt mit den Daten überein", sage ich. Ganz klein sieht man ein riesiges Gewächshaus. "Stimmt", sagt Katja. Burkhard ist neugierig geworden und fragt nach. Ich erkläre ihm den Hintergrund. Henrik hört mit zu. "Dann fliegen wir auf dem Rückweg etwas nördlicher", sagt er, "dann fliegen wir direkt drüber weg." "Hey, das wäre toll", sage ich begeistert. Auch Katja freut sich. Ich mache noch ein Selfie von Katja und mir und schicke es Sandra, bevor wir landen. Nach kurzer Zeit sind wir an dem Flughafen. Henrik dreht eine Runde und verschafft sich einen Überblick. "Das ist ein reiner Motorflug Verein", sagt Burkhard, "die haben dann natürlich keine Winde." OK, aber sie hätten den Segler doch hochziehen können", sage ich. "Wenn sie ein Schleppseil gehabt hätten, dann ja", sagt Burkhard. "Wer war denn der Unglücksrabe, der hier notlanden musste, weißt Du das zufällig?" frage ich. "Ja, das weiß ich", sagt Burkhard, "das war dieser Typ, der immer einen Countdown zum Start zählen muss." "Ach herrje, Doktor Countdown, mein ganz spezieller Freund", sage ich. "Wir lachen uns jedes Mal kaputt, wenn wir den Funk mithören", sagt Henrik lachend. "Ich hatte schon mein Spaß mit dem Vogel", sage ich grinsend.
Seitdem wir unsere Reiseflughöhe verlassen haben ruckelt es wieder ordentlich. Ich mache ein sorgenvolles Gesicht. Auch Hendrik ist angespannt. "Die haben hier aber unruhige Luft", versucht Burkhard zu beruhigen. "Mal schauen, was das wird", sage ich. Henrik geht in den Landeanflug. Nach ein paar Minuten setzt er den Flieger butterweich auf. "Eine Bilderbuchlandung", flaxe ich. Henrik grinst. Ein paar Leute von dem Verein weisen uns einen Platz zu. Der Flieger steht und Henrik macht die Motoren aus. Dann steigen wir aus. Ein paar Leute stehen schon da. "Herzlich willkommen", sagt einer, "ich bin Max. Hattet ihr einen guten Flug?" "Na ja ist ein bisschen unruhig heute", sagt Henrik lächelnd. Dann stellen wir uns nacheinander vor. "Habt ihr Zeit für einen Tee oder Kaffee?", fragt Max dann. Wir schauen uns an, dann sage ich: "Na klar, ein Kaffee geht immer." "Wenn sie grade nicht die Thermiknatter ist", sagt Burkhard grinsend, "dann ist sie eine Kaffeenatter." "Das kann ich bestätigen", sagt Katja grinsend. Ich winke ab. "Ach, ihr nun wieder", sage ich dann. Anschließend muss ich den netten Leuten von dem Verein natürlich die Thermiknatter erklären. Während wir den Kaffee trinken, sagt Max: "Ihr seid ja nette Leute, ganz anders als der Typ, der hier mit dem Flieger runter musste. Der war ja ziemlich arrogant." Ich grinse und schaue Max an. Dann erzähle ich meine Erlebnisse mit Doktor Countdown. "Ist ja unglaublich", sagt Max. "Ich glaube auch nicht, das der noch lange bei uns dabei ist", sage ich, "er ist auch ziemlich gefährdend, wenn der in der Luft ist." Nach dem Kaffee gehen wir gemeinsam zum Segelflieger. Henrik, Burkhard und ich schauen ihn uns ganz genau an. "Habt ihr die Landung gesehen?" frage ich. "Ja, sagt Max, "die war unauffällig." "Ich schaue weiter. "Na toll, der Ballasttank ist noch voll", sage ich, "der hat vor der Landung nicht einen Tropfen abgelassen." Ich mache mir schnell eine Notiz für Dirk. Dann schaue ich noch mal genauer mit den anderen beiden nach, ob man irgendwo was auffälliges am Flieger sieht. "Sieht aber gut aus", sage ich, "Rettungsfallschirme sind auch drin." Katja schaut mich etwas sorgenvoll an. Burkhard merkt das und sagt: "Mach Dir keine Sorgen, mit dem Flieger ist alles OK." Henrik und ich nicken. "Na gut", sagt Katja lächelnd. "Wir machen uns dann mal mit der Technik vertraut", sage ich dann. "Sagt Bescheid, wenn ihr soweit seid", sagt Henrik. Dann gehen sie mit Max und ein paar Leuten des Vereins zum Schleppflugzeug und fachsimpeln dort.
Katja und ich setzen uns in den Segelflieger. Ich verbinde mein Laptop mit dem WLAN im Flieger. "Das ist ja cool," freue ich mich, und schalte zwischen den Cams hin und her. Ich gebe den Laptop zu Katja. "Heiß", sagt sie. "Da können wir uns beim Fliegen zu schauen", sage ich. "Nur nach unten geht keine Kamera", sagt Katja, "aber dafür haben wir ja unsere eigenen." "Die Fliegersteuerung ist herkömmlich", sage ich dann, "ich wäre soweit." "Ja, ich habe auch alles parat", sagt Katja. Wir steigen wieder aus und signalisieren Henrik und Burkhard, das wir soweit sind. Die steigen dann in den Flieger ein und starten die Motoren. Max kommt mit einem weiteren zu uns. "Wir helfen euch mal den Segler auf Position zu schieben", sagt Max. "Gerne", sage ich lächelnd. Zusammen schieben wir den Flieger zum Ende der Startbahn. Dort warten wir auf das Schleppflugzeug. Langsam kommt es angerollt. Burkhard steigt aus und hat das Schleppseil dabei. Zusammen hängen wir es an den Fliegern ein. Noch mal eine Kontrolle, dann befinden wir es für gut. "Schön, dass wir und kennenlernen konnten", sagt Max, "wir können gerne im Kontakt bleiben." "Auf alle Fälle", sagt Burkhard, "ist doch schön, wenn man weiß, wo man mal landen kann." "Es ist auch nicht weit von hier nach Berlin rein", sagt Max dann noch. "Ihr könnt uns auch gerne mal besuchen", sagt Burkhard dann noch. "Sehr gerne", sagt Max dann noch. Ich bedanke mich auch noch mal im Namen des Segelflugvereins. "Auch Dankeschön", sagt Max, "auch weil man mal so zwei hübsche Segelfliegerinnen kennenlernt." "Danke", sagen Katja und ich lieb lächelnd. Dann gibt es noch mal ein letztes "Tschüss" und wir steigen in unsere Flieger ein. Ich schließe unsere Haube. "Stefanie an Henrik, wir sind startbereit", sage ich über Funk. "Verstanden", sagt Henrik, "Ich gebe dann gleich mehr Gas, weil die Startbahn ziemlich kurz ist." "OK", sage ich. Das Schleppflugzeug rollt an. Es gibt einen kleinen Ruck, als das Seil straff ist, dann gibt Henrik Gas. "Geil", bemerke ich und bringe den Segler zum Schweben. Henrik wird schneller und hebt dann auch ab. Wir starten nach Osten, weil das die aktuelle Windrichtung ist. Wir steigen weiter, während Henrik eine große Kurve nach Westen fliegt.
Wäre ich schlank, würde euch das nur unnötig geil machen...
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Stephanie
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Re: Blutengel
Rückflug
Die Turbulenzen sind im Gegensatz zum Hinflug noch stärker geworden. Ich muss permanent ausgleichen. Das Schleppflugzeug vorne sackt ab und zu mal ab. Da ich aufgrund der Anbringung des Schleppseiles nur unterhalb des Luftstrom des Propellers bleiben kann, muss ich permanent selber nach unten steuern. Trotzdem komme ich ab und zu in den Luftstrom. Das kostet natürlich Geschwindigkeit und schnell steigen können wir auch nicht, so wie wir wollen. "Meine Fresse", höre ich Henrik im Funk. "Kannste laut sagen", antworte ich. Ab und zu hört man auch ein Piepen im Funk. "Was ist das?" fragt Katja. "Eine Warnung, das es zu einem Strömungsabriss an den Tragflächen kommen kann, wenn wir weiter so steigen wollen", antwortet Henrik. "Mist", fluche ich leise, "dieses Geruckel halte ich nicht mal bis Magdeburg durch." "Haben wir eigentlich Kotztüten dabei", flaxt Katja. "Tse", sage ich lachend. Auch Henrik und Burkhard sind kurz am Lachen. Nach ein paar Minuten fragt Henrik: "Schafft ihr das von hier aus auch alleine?" "Bei der Thermik sollte das klappen", antworte ich, "die Idee hatte ich auch grade." "Hier komm, das machen wir so, ich halte das bis Braunschweig auch nicht aus", sagt Burkhard, "ich informiere dann Dirk." "Alles klar", sage ich, "ich ziehe dann nach dem Ausklinken nach rechts weg." "OK Steffi", sagt Henrik, "bereit?" "Bereit", antworte ich, "Drei, Zwei Eins, raus", sage ich, ziehe den Ausklinkmechanismus und gehe nach rechts in die Kurve.. "Gute Reise ihr beiden Engel", sagt Burkhard. "Euch auch", antworten Katja und ich. "Engel find ich ja niedlich", sagt Katja dann noch. "Auf einmal geht es hoch", höre ich Henrik noch im Funk lachend sagen. Der Flieger geht dann auch zügig nach oben. Wir fliegen auch gleich in eine Thermik rein und schrauben uns hoch. Katja dreht sich zu mir um. "Steffi, wie geil ist denn Das jetzt?" fragt sie mich lächelnd. "Schicksal", sage ich grinsend, "jetzt haben wir ein wenig mehr Zeit für Torben." "Geil", sagt Katja. Dann schaut sie wo wir sind. "Ungefähr 50 Kilometer nach Südwesten müssen wir", sagt sie dann. OK", kommt von mir. Ich schaue auf den Höhenmesser, als ich aus der Thermik rausfliege. "Fast 3600 m", staune ich, "ich weiß nicht, ob ich schon mal so hoch mit einer normalen Thermik gekommen bin." "Geht es noch höher?" fragt Katja. "In unseren Breiten nur an Gewitterwolken", antworte ich, "da habe ich es mal auf fast 5000 m geschafft. Darf man heutzutage aber nur noch mit einer Genehmigung." "Wow", sagt Katja.
Ich fliege südweststlich, wie Katja es sagte. "Ich glaube da vorne ist es", sagt sie dann. "Ja, sieht gut aus", sage ich. Katja zückt ihre Kamera. "Das ist ja mal ein Tele", sage ich, als ich das Objektiv sehe. "Wenn ich den Auslöser drücke, wird es kurz dunkel, weil das Ding so viel Licht schluckt", sagt Katja grinsend. "Hihi", sage ich grinsend. Ich fange an über dem Gewächshaus zu kreisen. Mit einer Hand steuere ich, mit der andern halte ich mein Fernglas. "Ich glaube, das steht der Anhänger von Jens hinter dem Haus", sage ich dann. Katja nimmt sich ihr Fernglas. "Ja, das ist der", sagt sie. Dann knipst sie wieder ein Foto nach dem anderen. Ich schaue auf den Höhenmesser. "Ups, jetzt aber schnell einen Aufwind", sage ich, "wir sind schon ziemlich niedrig." "Oh weia", sagt Katja. "Wäre doof, wenn wir hier irgendwo im Gemüse notlanden müssten", sage ich noch flaxend, "aber 400m ist schon knapp." Katja schaut etwas angespannt. Ich sehe zwei Greifvögel links von uns kreisen, steuere dort hin und fliege direkt in einen Aufwind hinein. "Danke Kollegen", sage ich und schaue zu den Vögeln. "Du bist so eine Marke", sagt Katja erleichtert. In 2000 m Höhe ist die Thermik schon vorbei. "War wohl eine Blase", sage ich, "ich würde gerne noch mal höher. Hast Du schon alles gesehen?" Wir können gerne noch mal rüberfliegen", sagt Katja. Ich schaue zum Gewächshaus. "Dahinter könnte was sein", sage ich und fliege dort hin. Katja schaut wieder mit dem Fernglas. "Die Haare erkennst Du bis hier oben", sagt Katja beim Überfliegen des Gewächshauses, "Torben steht da und schaut anscheinend zu uns hoch." "Interessant", sage ich. Beim Kreisen in der nächsten Thermik frage ich Katja: "Hast Du eventuell schon erkennen können, was der da so anbaut?" "Nein aber ich hoffe, dass das auf den Fotos zu sehen ist", antwortet Katja.
Ich mache den nächsten Anflug und kreise wieder großzügig um das Haus. "Wenn uns von unten einer beobachtet, dann muss der auch denken, wir sind bekloppt", sage ich grinsend. Katja lacht auch. "Dann fliegen wir halt in eine Abwärtsthermik", sagt sie dann grinsend. "Na ja, wenn man ein Segelflugzeug als Aufklärer nimmt, ist das eben so", sage ich lachend. Diesmal behalte ich den Höhenmesser und die Umgebung genauer im Blick. "Ich glaube ich habe alles", sagt Katja. "Hast Du auch die Umgebung mit drauf?" frage ich. "Na klar", antwortet sie, "auch die Straßen und Wege, zum Teil sind die in Google Maps auch wegretuschiert." "Super", sage ich. Gleich in der Nähe trägt uns ein Aufwind nach oben. Katja fotografiert dann von hier noch mal. "Steffi, das ist ja eine coole Aktion hier", sagt Katja begeistert. "Finde ich auch", sage ich lächelnd, "Rückflug?" "Rückflug", antwortet Katja. Sie setzt sich jetzt etwas entspannter hin und genießt die Aussicht. Kurz vor Brandenburg klingelt mein Handy. Dirk ruft an. "Na alles gut bei euch?", fragt er, "Burkhard hatte vorhin die Info abgegeben, das ihr getrennt fliegt." "Ja ist alles Gut bei uns", sage ich, wir sind auf dem Rückflug, Kurs auf Magdeburg. Setz schon mal Kaffee auf." Dirk lacht. "Gute Reise noch", sagt Dirk dann noch. In der Nähe von Magdeburg meldet ein anderer Segelflieger eine Thermik. Wir fliegen dort hin, kreiseln mit einigen anderen nach oben und halten ein wenig Smalltalk dabei.
Dann steuere ich Richtung Harz. Als der näher kommt lächelt mich Katja an. "Ich bin gerne im Harz", sage ich lächelnd, "eine Runde um den Brocken muss jetzt sein." "Sehr gute Idee", sagt Katja. Vor Wernigerode kreiseln wir hoch, dann fliegen wir zum Brocken und einmal drum herum. Vor dem Harz steigen wir noch mal in einem Aufwind nach oben und nehmen dann Kurs auf Braunschweig. "Mach doch mal ein Foto von uns beiden und schicke es Sandra", sage ich und sage Katja, dass sie heute mit Freundinnen am Nähen ist. "Na klar, Steffi", sagt Katja und holt ihr Handy raus. Ich schaue kurz nach hinten und steuere den Flieger so, dass der Brocken genau hinter uns liegt. Katja macht ein paar Fotos und schaut sie sich dann an. "Cool den Brocken im Hintergrund", sagt Katja begeistert und zeigt es mir. "Stark", sage ich. Dann schickt sie es Sandra mit einen kurzen Text. Die ruft auch prompt zurück. "Hallo Sandra", sagt Katja und stellt auf mithören. "Hallo ihr beiden", sagt Sandra, "war euer Aufklärungsflug erfolgreich?" "Ja, wir glauben schon", sagt Katja. "Und ihr seid erfolgreich am Nähen?" frage ich. Ein lautes "Ja" kommt aus dem Hintergrund von Sandras Freundinnen. "Super", sage ich, "ihr habt Spaß?" "Na klar", kommt als Nächstes. Hier, wir machen folgendes", sage ich, "wir fliegen über Dein Haus und wackeln mit den Flügeln. Bleibt mal dran, wir sind gleich da." "Au ja Stefanie", sagt Sandra begeistert. Wir unterhalten uns noch eine Weile, dann sage ich: "Wir sind jetzt über dem Hauptbahnhof." "Alle raus auf die Terrasse", hört man Sandra sagen. Kurz vor ihrem Haus rufen Katja und ich ins Handy: "Huhu!" Dann sehen wir die Mädels auf der Terrasse winken. Ich wackele mit den Tragflächen. "Ihr seid aber tief", sagt Sandra. "Jepp", sage ich, "aber hinten am Raffturm kreiseln schon einige Flieger, da fliegen wir jetzt hin." "Alles Gute", rufen die Mädels über das Handy. "Danke", rufen Katja und ich zurück. "Tschüss meine Stefanie, wir hören uns später", sagt Sandra noch. "Bis dann", sage ich. Einmal kreiseln wir noch, dann steuere ich den Flughafen an. Ich melde mich per Funk an. In einem großen Bogen fliege ich den Landebereich an und reduziere die Höhe. Zum Schluss ziehe ich die Kurve enger, so dass wir etwas in die Sitze gedrückt werden. "Hui", sagt Katja, "das gehört dazu." Dann gehen wir in den Landeanflug. Ich lasse die Hälfte des Ballastwassers ab, damit das Landegewicht stimmt. Die Landung gelingt sehr weich. Mit dem letzten Schwung rollen wir von der Landepiste in den Wartebereich. "Angekommen", sage ich grinsend. Zusammen öffnen wir das Kabinendach und steigen aus. Daniela und Dirk kommen zu uns. Daniela trägt einen Korb. "Kaffee?" fragt sie uns lachend. "Aber gerne", sage Katja und ich, "was für ein Service." In Ruhe trinke wir den Kaffee und erzählen von unserer Tour. Von hinten kommt Burkhard. "Da seid ihr ja", sagt er flaxend. "Jau, nach dem Ausklinken war es ein besseres Fliegen", sage ich grinsend. "Na sowas, bei uns auch", sagt Burkhard lachend. Nach dem Kaffee räumen wir unsere Sachen aus dem Flieger und bringen sie zu unseren Autos. Vor der Werkstatt stehen schon wieder Tische und Stühle. Kaffee, Tee und Kuchen, sowie herzhaftes Gebäck steht auf den Tischen. Hier stärken wir uns etwas. Burkhard ist auch da. "Und jetzt noch eine Runde Fallschirmspringen?" fragt er. Katja strahlt. "Sehr gerne", sagt sie begeistert.
Die Turbulenzen sind im Gegensatz zum Hinflug noch stärker geworden. Ich muss permanent ausgleichen. Das Schleppflugzeug vorne sackt ab und zu mal ab. Da ich aufgrund der Anbringung des Schleppseiles nur unterhalb des Luftstrom des Propellers bleiben kann, muss ich permanent selber nach unten steuern. Trotzdem komme ich ab und zu in den Luftstrom. Das kostet natürlich Geschwindigkeit und schnell steigen können wir auch nicht, so wie wir wollen. "Meine Fresse", höre ich Henrik im Funk. "Kannste laut sagen", antworte ich. Ab und zu hört man auch ein Piepen im Funk. "Was ist das?" fragt Katja. "Eine Warnung, das es zu einem Strömungsabriss an den Tragflächen kommen kann, wenn wir weiter so steigen wollen", antwortet Henrik. "Mist", fluche ich leise, "dieses Geruckel halte ich nicht mal bis Magdeburg durch." "Haben wir eigentlich Kotztüten dabei", flaxt Katja. "Tse", sage ich lachend. Auch Henrik und Burkhard sind kurz am Lachen. Nach ein paar Minuten fragt Henrik: "Schafft ihr das von hier aus auch alleine?" "Bei der Thermik sollte das klappen", antworte ich, "die Idee hatte ich auch grade." "Hier komm, das machen wir so, ich halte das bis Braunschweig auch nicht aus", sagt Burkhard, "ich informiere dann Dirk." "Alles klar", sage ich, "ich ziehe dann nach dem Ausklinken nach rechts weg." "OK Steffi", sagt Henrik, "bereit?" "Bereit", antworte ich, "Drei, Zwei Eins, raus", sage ich, ziehe den Ausklinkmechanismus und gehe nach rechts in die Kurve.. "Gute Reise ihr beiden Engel", sagt Burkhard. "Euch auch", antworten Katja und ich. "Engel find ich ja niedlich", sagt Katja dann noch. "Auf einmal geht es hoch", höre ich Henrik noch im Funk lachend sagen. Der Flieger geht dann auch zügig nach oben. Wir fliegen auch gleich in eine Thermik rein und schrauben uns hoch. Katja dreht sich zu mir um. "Steffi, wie geil ist denn Das jetzt?" fragt sie mich lächelnd. "Schicksal", sage ich grinsend, "jetzt haben wir ein wenig mehr Zeit für Torben." "Geil", sagt Katja. Dann schaut sie wo wir sind. "Ungefähr 50 Kilometer nach Südwesten müssen wir", sagt sie dann. OK", kommt von mir. Ich schaue auf den Höhenmesser, als ich aus der Thermik rausfliege. "Fast 3600 m", staune ich, "ich weiß nicht, ob ich schon mal so hoch mit einer normalen Thermik gekommen bin." "Geht es noch höher?" fragt Katja. "In unseren Breiten nur an Gewitterwolken", antworte ich, "da habe ich es mal auf fast 5000 m geschafft. Darf man heutzutage aber nur noch mit einer Genehmigung." "Wow", sagt Katja.
Ich fliege südweststlich, wie Katja es sagte. "Ich glaube da vorne ist es", sagt sie dann. "Ja, sieht gut aus", sage ich. Katja zückt ihre Kamera. "Das ist ja mal ein Tele", sage ich, als ich das Objektiv sehe. "Wenn ich den Auslöser drücke, wird es kurz dunkel, weil das Ding so viel Licht schluckt", sagt Katja grinsend. "Hihi", sage ich grinsend. Ich fange an über dem Gewächshaus zu kreisen. Mit einer Hand steuere ich, mit der andern halte ich mein Fernglas. "Ich glaube, das steht der Anhänger von Jens hinter dem Haus", sage ich dann. Katja nimmt sich ihr Fernglas. "Ja, das ist der", sagt sie. Dann knipst sie wieder ein Foto nach dem anderen. Ich schaue auf den Höhenmesser. "Ups, jetzt aber schnell einen Aufwind", sage ich, "wir sind schon ziemlich niedrig." "Oh weia", sagt Katja. "Wäre doof, wenn wir hier irgendwo im Gemüse notlanden müssten", sage ich noch flaxend, "aber 400m ist schon knapp." Katja schaut etwas angespannt. Ich sehe zwei Greifvögel links von uns kreisen, steuere dort hin und fliege direkt in einen Aufwind hinein. "Danke Kollegen", sage ich und schaue zu den Vögeln. "Du bist so eine Marke", sagt Katja erleichtert. In 2000 m Höhe ist die Thermik schon vorbei. "War wohl eine Blase", sage ich, "ich würde gerne noch mal höher. Hast Du schon alles gesehen?" Wir können gerne noch mal rüberfliegen", sagt Katja. Ich schaue zum Gewächshaus. "Dahinter könnte was sein", sage ich und fliege dort hin. Katja schaut wieder mit dem Fernglas. "Die Haare erkennst Du bis hier oben", sagt Katja beim Überfliegen des Gewächshauses, "Torben steht da und schaut anscheinend zu uns hoch." "Interessant", sage ich. Beim Kreisen in der nächsten Thermik frage ich Katja: "Hast Du eventuell schon erkennen können, was der da so anbaut?" "Nein aber ich hoffe, dass das auf den Fotos zu sehen ist", antwortet Katja.
Ich mache den nächsten Anflug und kreise wieder großzügig um das Haus. "Wenn uns von unten einer beobachtet, dann muss der auch denken, wir sind bekloppt", sage ich grinsend. Katja lacht auch. "Dann fliegen wir halt in eine Abwärtsthermik", sagt sie dann grinsend. "Na ja, wenn man ein Segelflugzeug als Aufklärer nimmt, ist das eben so", sage ich lachend. Diesmal behalte ich den Höhenmesser und die Umgebung genauer im Blick. "Ich glaube ich habe alles", sagt Katja. "Hast Du auch die Umgebung mit drauf?" frage ich. "Na klar", antwortet sie, "auch die Straßen und Wege, zum Teil sind die in Google Maps auch wegretuschiert." "Super", sage ich. Gleich in der Nähe trägt uns ein Aufwind nach oben. Katja fotografiert dann von hier noch mal. "Steffi, das ist ja eine coole Aktion hier", sagt Katja begeistert. "Finde ich auch", sage ich lächelnd, "Rückflug?" "Rückflug", antwortet Katja. Sie setzt sich jetzt etwas entspannter hin und genießt die Aussicht. Kurz vor Brandenburg klingelt mein Handy. Dirk ruft an. "Na alles gut bei euch?", fragt er, "Burkhard hatte vorhin die Info abgegeben, das ihr getrennt fliegt." "Ja ist alles Gut bei uns", sage ich, wir sind auf dem Rückflug, Kurs auf Magdeburg. Setz schon mal Kaffee auf." Dirk lacht. "Gute Reise noch", sagt Dirk dann noch. In der Nähe von Magdeburg meldet ein anderer Segelflieger eine Thermik. Wir fliegen dort hin, kreiseln mit einigen anderen nach oben und halten ein wenig Smalltalk dabei.
Dann steuere ich Richtung Harz. Als der näher kommt lächelt mich Katja an. "Ich bin gerne im Harz", sage ich lächelnd, "eine Runde um den Brocken muss jetzt sein." "Sehr gute Idee", sagt Katja. Vor Wernigerode kreiseln wir hoch, dann fliegen wir zum Brocken und einmal drum herum. Vor dem Harz steigen wir noch mal in einem Aufwind nach oben und nehmen dann Kurs auf Braunschweig. "Mach doch mal ein Foto von uns beiden und schicke es Sandra", sage ich und sage Katja, dass sie heute mit Freundinnen am Nähen ist. "Na klar, Steffi", sagt Katja und holt ihr Handy raus. Ich schaue kurz nach hinten und steuere den Flieger so, dass der Brocken genau hinter uns liegt. Katja macht ein paar Fotos und schaut sie sich dann an. "Cool den Brocken im Hintergrund", sagt Katja begeistert und zeigt es mir. "Stark", sage ich. Dann schickt sie es Sandra mit einen kurzen Text. Die ruft auch prompt zurück. "Hallo Sandra", sagt Katja und stellt auf mithören. "Hallo ihr beiden", sagt Sandra, "war euer Aufklärungsflug erfolgreich?" "Ja, wir glauben schon", sagt Katja. "Und ihr seid erfolgreich am Nähen?" frage ich. Ein lautes "Ja" kommt aus dem Hintergrund von Sandras Freundinnen. "Super", sage ich, "ihr habt Spaß?" "Na klar", kommt als Nächstes. Hier, wir machen folgendes", sage ich, "wir fliegen über Dein Haus und wackeln mit den Flügeln. Bleibt mal dran, wir sind gleich da." "Au ja Stefanie", sagt Sandra begeistert. Wir unterhalten uns noch eine Weile, dann sage ich: "Wir sind jetzt über dem Hauptbahnhof." "Alle raus auf die Terrasse", hört man Sandra sagen. Kurz vor ihrem Haus rufen Katja und ich ins Handy: "Huhu!" Dann sehen wir die Mädels auf der Terrasse winken. Ich wackele mit den Tragflächen. "Ihr seid aber tief", sagt Sandra. "Jepp", sage ich, "aber hinten am Raffturm kreiseln schon einige Flieger, da fliegen wir jetzt hin." "Alles Gute", rufen die Mädels über das Handy. "Danke", rufen Katja und ich zurück. "Tschüss meine Stefanie, wir hören uns später", sagt Sandra noch. "Bis dann", sage ich. Einmal kreiseln wir noch, dann steuere ich den Flughafen an. Ich melde mich per Funk an. In einem großen Bogen fliege ich den Landebereich an und reduziere die Höhe. Zum Schluss ziehe ich die Kurve enger, so dass wir etwas in die Sitze gedrückt werden. "Hui", sagt Katja, "das gehört dazu." Dann gehen wir in den Landeanflug. Ich lasse die Hälfte des Ballastwassers ab, damit das Landegewicht stimmt. Die Landung gelingt sehr weich. Mit dem letzten Schwung rollen wir von der Landepiste in den Wartebereich. "Angekommen", sage ich grinsend. Zusammen öffnen wir das Kabinendach und steigen aus. Daniela und Dirk kommen zu uns. Daniela trägt einen Korb. "Kaffee?" fragt sie uns lachend. "Aber gerne", sage Katja und ich, "was für ein Service." In Ruhe trinke wir den Kaffee und erzählen von unserer Tour. Von hinten kommt Burkhard. "Da seid ihr ja", sagt er flaxend. "Jau, nach dem Ausklinken war es ein besseres Fliegen", sage ich grinsend. "Na sowas, bei uns auch", sagt Burkhard lachend. Nach dem Kaffee räumen wir unsere Sachen aus dem Flieger und bringen sie zu unseren Autos. Vor der Werkstatt stehen schon wieder Tische und Stühle. Kaffee, Tee und Kuchen, sowie herzhaftes Gebäck steht auf den Tischen. Hier stärken wir uns etwas. Burkhard ist auch da. "Und jetzt noch eine Runde Fallschirmspringen?" fragt er. Katja strahlt. "Sehr gerne", sagt sie begeistert.
Wäre ich schlank, würde euch das nur unnötig geil machen...
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Karla
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Re: Blutengel
Bringst mich mal wieder zum Träumen! Absprung aus dem Segelflugzeug fehlt mir noch! Transall, CH53, Cessna und Do 27 hatte ich schon.
LG Elly
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Stephanie
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Re: Blutengel
Katja springt
"Dann gehen wir mal rüber zu den Springern", sage ich. Mit Burkhard gehen wir rüber. Wir gehen ins dortige Vereinsheim. Fritz ist auch da. "Hey, Steffi springt mal wieder", sagt er grinsend. Ich stelle ihm dann Katja vor. "Herzlich willkommen", sagt Fritz, "Burkhard hat schon ein bisschen erzählt. Und du möchtest wirklich?" "Ja gerne", sagt Katja, "obwohl ich ein bisschen aufgeregt bin." "Nicht nur Du", sage ich. Burkhard gibt Katja erst einmal alle erforderlichen Infos. Fritz geht mit mir in den Raum wo die Ausrüstungen liegen. "So Steffi, hier ist dein Spind", sagt Fritz lächelnd. "Wie jetzt?" frage ich erstaunt. "Och, wir haben uns mal erlaubt, dir einen Spind einzurichten", sagt Fritz. "Ich habe doch gar keine Sachen mehr", sage ich immer noch erstaunt. "Doch, hier ist schon mal ein Helm", sagt Fritz, "Geschenk des Hauses." "Danke", sage ich lächelnd. "Na ja, dann muss ich mir wohl noch einen Overall kaufen, bei Gelegenheit", sage ich dann. Karin, eine Springerin, die ebenfalls im Raum ist, sagt dann zu mir: "Probiere den mal, wenn er Dir nicht zu bunt ist. Diejenigen, die sich den schon mal angeschaut haben, fanden die Farben zu heftig." Sie gibt mir einen originalverpackten Overall. Meine Augen leuchten. "Meine Lieblingsfarbe", sage ich, "Regenbogen!" Ich packe ihn aus und halte ihn mir an. "Boah, die Farben leuchten aber", sage ich begeistert und ziehe ihn an. Er ist ziemlich eng geschnitten und meine Skinny Jeans passt grade noch drunter. Ich mache ihn dann mit dem Reißverschluss zu. Große Regenbogenfarbige Streifen ziehen sich über den ganzen Overall. "Gekauft", sage ich, "wo muss ich bezahlen?" Fritz kommt mit einem Schriftstück. "Wenn Du hier unterschreibst, kriegst Du ihn von uns geschenkt", sagt er. Ich nehme das Schriftstück. "Umschreibung auf aktive Mitgliedschaft", lese ich laut vor, "so, so und schon fix und fertig ausgefüllt." Karin und Fritz grinsen. "Ach so, ich bin die Schriftführerin im Verein", sagt Karin noch. "Dann hast Du auch bestimmt einen Kuli zum Unterschreiben da", sage ich grinsend. "Na klar, auf alles vorbereitet", sagt Karin. Als ich unterschreibe, kommen Katja und Burkhard in den Raum. Sie schauen mich erstaunt an. "Die beiden haben mich gekauft", sage ich grinsend. "Äh, wie jetzt?" fragt Burkhard. Ich halte das Schriftstück hoch und sage: "Ich bin seit eben grade wieder aktiv dabei." Dann gebe ich es Karin. Burkhard lächelt. "Das ist aber schön, Steffi", sagt er dann, "da freue ich mich." Auch Katja freut sich. "Du bist schon eine Granate", sagt sie," und " der Overall ist ja der Hit!". Dann sucht sich Katja auch die passende Ausrüstung raus.
"Springst Du dann mit Katja?" frage ich Burkhard. "Ja, wir sind das schon alles durchgegangen", antwortet der. "Super", sage ich. Dann schaue ich zu Katja. "Und Du hast gar keine Angst?" frage ich. "Nöö", sagt sie frech. "Taffes Mädel Du", sage ich lächelnd. Katja zieht sich den Overall über. Dann Bekommt sie schon mal den Gurt angelegt, mit dem sie dann mit Burkhard verbunden wird. Fritz kommt mit einem Fallschirm und gibt ihn mir: "Der passt farblich zu deinem Overall", sagt er grinsend. "Dann zaubere ich mal einen Regenbogen an den Himmel", sage ich. Katja lächelt. "So, dann wären wir soweit", sagt Burkhard. "Kannst Du noch ein Foto von mir Machen?" fragt mich Katja. Sie gibt mir ihr Handy und ich schieße ein paar Fotos. Bevor wir es in meinen Spind einschließen, schickt sie das Foto an ihre Eltern. "Mal schauen, was sie schreiben", sag Katja grinsend. Peter kommt mit ein paar Helmkameras. Ich nehme auch eine und befestige sie an meinen Helm. "Soll ich in Deiner Nähe bleiben oder von weiter oben Filmen?" frage ich Katja. "Och, wenn Du so fragst, dann bleib mal bei mir", antwortet Katja lächelnd. "Ich filme das von oben", sagt Henrik, der gradedazu gekommen ist. "Na dann raus mit uns", sagt Fritz. Draußen warten wir dann auf das Flugzeug. Da ich meinen Helm noch nicht aufhabe, schieße ich damit noch einige Fotos so von Katja. Das Flugzeug rollt an. Als Katja einsteigt, mache ich auch noch mal Fotos. Ich steige dann auch ein. Die Kamera stelle ich auf Video Modus um, lasse sie gleich laufen und setzte den Helm auf. Im Flugzeug helfe ich dann mit, Katja und Burkhard zusammen zu gurten. Fritz überprüft noch mal alles und befindet es für gut. Der Flieger kreist langsam in großen Kurven nach oben. Katja schaut mich an. "Na Steffi, Du siehst etwas angespannt aus", sagt sie lächelnd. Ich zucke mit den Schultern. "Ja, ist eben so", sage ich und versuche zu lächeln, "siehste mal eine andere Steffi. Aber das gibt sich gleich." "OK", sagt Katja. "Wir gehen dann als letzte raus", sagt Fritz, "dann hat Katja von oben eine schöne Sicht auf die anderen Springer, vor allem, wenn dann die Schirme offen sind." Katja freut sich. "Steffi, wenn die Tür offen ist, kannst Dich ja mal dicht dahinter zu stellen, und in die Ferne, nicht nach unten zu schauen", sagt Burkhard, "das hilft vielleicht." Ich nicke. "Och menno, so kenne ich Steffi gar nicht", sagt Katja mitleidsvoll. "Alles gut", sage ich.
"Wir erreichen gleich das Absprunggebiet", sagt der Pilot. Ich stehe auf und helfe mit, die Tür aufzumachen. Wie Burkhard sagte, bleibe ich in Stück hinter dem Türausschnitt stehen. Der Fahrtwind pustet mir ins Gesicht. Hinter mir stehen schon die ersten Springer. "OK, wir sind im Absprunggebiet", sagt der Pilot. Die ersten Springer laufen an mir vorbei und springen raus. Burkhard und Katja rutschen nach vorne und springen dann auch. "Juchuu"¦", höre ich Katja kurz jubeln. Unweigerlich muss ich lächeln. "Auf geht es, Steffi", sagt Fritz. Ohne weiter nachzudenken springe ich auch raus. Einen kurzen Schrei kann ich dennoch nicht verhindern. Ich stabilisiere mich schnell und versuche in Katjas Nähe zu kommen. Auch das gelingt mir. Ich winke ihr zu. Burkhard signalisiert mir, die Arme noch vorne zu machen. Katja realisiert das sofort und reicht mir ihre Hände. Eine Zeitlang halten wir uns so fest. Katja strahlt über das ganze Gesicht. Dann lassen wir los und Burkhard zieht seine Reißleine. Peter und Fritz sind noch in meiner Nähe. Wir lassen uns noch ein paar Sekunden fallen und öffnen dann auch unsere Schirme. In einigen Abstand segeln wir drei hintereinander. Fritz ist vorne. Peter und ich machen seine Lenkbewegungen nach. Schließlich landen wir dann. Nachdem ich meinen Schirm auf den Boden gebracht habe, schaue ich, wo Katja und Burkhard sind. Die beiden sind noch in der Luft. Ich schaue dorthin, damit ich die Landung der beiden noch filmen kann.. Kurz danach kommen die beiden angeschwebt und landen zielgenau neben uns. Katja strahlt immer noch über das ganze Gesicht. "Das war toll!", sagt sie begeistert. Ich freue mich auch für sie. Kurz danach landet auch Henrik. "Ich hatte die ganze Zeit einen guten Blick auf euch", sagt er. "Super", sage ich, "das wird ja dann ein richtiger Spielfilm, mit Katja in der Hauptrolle." "Da ist sie wieder, die Steffi, die ich kenne", sagt Katja lachend.
Fritz und ich helfen den beiden dabei, die Gurte zu lösen. Dann stellen sie sich hin. "Jetzt muss ich euch alle aber mal drücken", sagt Katja lächelnd. "Nur zu", sagt Burkhard auch lächelnd. "Vielen Dank", sagt Katja, "das war super toll." Dann nehmen wir unsere Schirme auf und gehen zurück zum Vereinshaus. "Und wie geht es Dir?" fragt mich Katja. "Wie immer wenn ich erst rausgehüpft bin", sage ich, "total gut." "Schön Steffi, "sagt Katja, "hat man aber auch an eurer "Schlange" gesehen." "Sah gut aus?" fragt Fritz. "Total", sagt Katja. Vor dem Haus legen wir die Schirme ab. Fritz und ein paar andere fangen an die Schirme zu packen. "Macht ihr hier auch Packer-Kurse?" frage ich in die Runde. "Ja", antwortet Fritz, "hast Du Interesse?" "Ja, würde ich gerne machen", antworte ich. "Also, einer hat vor ein paar Wochen angefangen", da kann man nicht mehr dazu stoßen. Aber nach den Ferien startet wieder einer." "Das würde mir auch gut passen", antworte ich. "Super, Steffi, ich merke Dich vor", sagt Fritz. "Machst Du die Kurse?" frage ich Fritz. "Nicht alle, wir sind mehrere Trainer", antwortet er, "aber den nach den Ferien leite ich." Burkhard und Katja stehen neben mir. "Toll Steffi, das Du das machen möchtest", sagt Burkhard. "Ich habe dann auch noch eine Frage", sagt Katja, "wo darf ich den Sprung bezahlen?" Burkhard lächelt. "Nirgends, du bist ja von uns eingeladen worden", sagt er dann. "Aber Du kannst gerne eine Spende hier lassen", sagt Fritz grinsend. "Oh danke schön", freut sich Katja. "Bitte gern geschehen", sagt Fritz dann, "drinnen steht ein Sparschwein, da kannst Du gerne was reinwerfen." Henrik steht bei dem Flugzeug, was die Springer hochbringt und unterhält sich mit dem Piloten. Er macht mit Fritz irgendwelche Handzeichen, die ich nicht deuten kann. Fritz drückt mir grinsend den fertig gepackten Fallschirm in die Hand. "Nochmal?" fragt er mich. Ich stutze kurz, dann sage ich: "Aber nur wenn Katja mitkommt." Die steht neben mir und schaut erstaunt. "Geht sonst auch auf meine Kappe", sage ich noch grinsend. Fritz lächelt und schaut zu Burkhard. "Das hat Du nun davon", sagt Fritz, "du hast noch ein Tandemsprung gewonnen." "Gerne, mit so einer netten Lady, kein Problem", sagt Burkhard. "Dankeschön", sagt Katja lieb und schaut lächelnd, "ist das euer Ernst?" "Nur wenn Du möchtest", sagt Fritz flaxend. "Ja total gerne", sagt Katja aufgeregt. "Nehmen wir diese Mal Funkgeräte mit?" fragt Burkhard. "Gute Idee", sage ich. Während Katja und Burkhard wieder die Gurte angelegt bekommen, hole ich die Funkgeräte. Ich zeige Katja, dann wie sie angebracht werden. "Das hört sich zwar ein wenig krächzend an", sage ich lächelnd, "aber man kann ein bisschen plaudern unterwegs." "Du nun wieder", sagt Fritz lachend."
Dann steigen wir alle in den Flieger. Ich schalte meine Helmkamera wieder an. Es sind noch ein paar Springer dazu gekommen, dadurch sitzen wir enger zusammen. "Schön kuschelig hier", kommentiere ich grinsend. Es wird dann noch ein wenig enger, als wir Katja und Burkhard zusammen gurten. Der Flieger schraubt sich hoch. "Und Steffi, alles OK bei Dir", erkundigt sich Fritz. "Besser als vorhin", sage ich. Einer der dazu gekommen Springer schaut mich immer mal wieder an. "Der Overall steht Dir aber sehr gut", sagt er dann. "Modell Harlekin", sagt ein anderer lächelnd, "das sah vorhin schon gut aus von unten." Ich bedanke mich lieb. Der, der mich so anschaut fragt mich dann: "Bist Du hier im Verein?" "Ja, seit heute wieder aktiv", antworte ich lächelnd. "Das ist schön", sagt er und lächelt mich an. Der neben ihn bufft ihn an. "Na, Holger, verliebt?" Ich grinse, auch die anderen lächeln. "Ach ihr nun wieder", sagt Holger, "man muss doch nicht gleich verliebt sein, wenn man eine hübsche Frau anspricht." Ich schaue in der Runde rum. "Das ist nur eine Zusatzheizung", sage ich in Bezug auf die Röte, die mir grade ins Gesicht schießt. "Hihi", sagt Katja neben mir. "Ach Menno", sage ich und hole tief Luft. "Wollen wir versuchen, einen Stern zu machen?" fragt Henrik in die Runde. "Au ja", sagen mehrere, auch ich befürworte es. "Burkhard und Katja in der Mitte, dann Steffi links, Fritz rechts und ich halte mich hinten fest", sagt Henrik dann, "und ihr versucht euch dann an unseren Beinen anzudocken." "Machen wir so", sagen einige. Burkhard rutscht mit Katja schon mal zu Tür. Fritz und ich hocken uns links und rechts daneben. Dann kommt vom Piloten die Meldung, dass wir gleich im Absprunggebiet ankommen. Wir machen die Tür auf. Burkhard rutscht vor und lässt mit Katja schon mal die Beine baumeln. Fritz und ich stehen daneben in der Tür. "Und los", sagt Burkhard und rutscht raus. Sofort danach springt Fritz, dann ich. Ich drehe mich im Fall von alleine auf den Rücken und sehe, wie ein Springer nach dem anderen in schneller Folge das Flugzeug verlässt. "Sieht das geil aus", sage ich begeistert. Dann stabilisiere ich mich, nähere mich Burkhard und Katja und halte mich an Burkhards linken Arm und Bein fest. Fritz ist auf der anderen Seite. Katja schaut begeistert von einem zum anderen. Dann merke ich, wie sich jemand an meinen Beinen festhält. "War klar, das Holger gleich zu Steffi fliegt", hört man jemand im Funk flaxen. Ich grinse. Um stabil zu bleiben zu bleiben, kann ich mich zwar nicht umdrehen, um zu schauen, wie sich der Stern entwickelt, aber ich sehe wie es sich hinter Fritz aufbaut. Ein paar Sekunden bleiben wir so zusammen, dann löst sich der Stern auf. Einer nach dem anderen öffnet seinen Schirm. Beim runterschweben bleibe ich neben Burkhard. "Na Steffi?" sagt der. Ich schaue rüber. Katja strahlt wieder vor Freude. "Mir fehlen echt die Worte", sagt sie. Ich bleibe dann ein Stück hinter den Beiden. Sie landen vor mir. Ich lande dann kurz danach neben den Beiden. "Ist das ein schöner Tag heute", sagt Katja, als wir zum Vereinshaus gehen. "Das freut mich", sage ich lächelnd. "Wenn ich so bedenke, dass ich ja ziemlich stinkig war den Tag, als ich Dich das erste Mal sah", sagt Katja. "Umso schöner, was sich da dann draus entwickelt hat", sage ich lächelnd. "Stimmt, Steffi, das ist schon groß", sagt Katja. Ich schaue sie an und zwinkere ihr zu. Im Vereinshaus ziehen wir dann unsere Overalls aus. "Hat den Stern eigentlich jemand filmen können?" frage ich in die Runde. "Ja, ich habe euch von oben drüber gefilmt", sagt eine Springerin namens Ulrike, "ich verteile das dann." "Super", sage ich und zeige den Daumen hoch. Katja wirft dann ihre Spende ins Sparschwein. "Möchte Jemand was trinken?" fragt Henrik. In einer Ecke steht ein großer Kühlschrank. Für jedes Getränk legt man einen Euro in ein Kästchen. Ich ziehe einen Geldschein aus meinem Portemonnaie und lege ihn in das Kästchen. "Einstand", sage ich laut. "Super Steffi", sagt Fritz und dann: "Wir danken den edlen Spenderinnen mit einem: Wie trinken wir heute? Alle anderen: "Umsonst, umsonst, umsonst." Katja und ich lächeln. "Ihr seid schon ein toller Haufen", sage ich dann, "danke schön."
Ich öffne dann meinen Spind und lege Overall und Helm rein. Katja gebe ich ihr Handy und meins hole ich auch raus. "Hihi", sagt Katja, "meinen Eltern staunen Bauklötze." Ulrike sitzt mit einem Laptop in der Nähe und zieht die Bilder von den verschiedenen Speicherkarten auf den Rechner. "Ich ziehe die auf unsere Cloud", sagt sie, "dann könnt ihr sie von da holen." Mir gibt sie dann noch die Zugangsdaten. Mit meinem Handy rufe ich die Cloud dann auf. Katja schaut mit zu. "Cool", sagt sie, "die sind ja toll, die Bilder." Ein paar sucht sie sich gleich aus, die ich ihr schicke. "Die restlichen und die Videos schicke ich Dir nachher von zu Hause aus", sage ich dann. Ein richtig gut gelungenes Bild, das Katja und Burkhard von vorne zeigt schicke ich Katja. Das schickt sie gleich weiter an ihre Eltern. Die Reaktion lässt nicht lange auf sich warten. Ihr Mutter ruft sie direkt an und ist total begeistert. "Ja, mit Stefanie kann man schon was erleben", sagt Katja. Wir sitzen noch eine Weile draußen vor dem Haus, trinken etwas und unterhalten uns. Nebenbei beobachten wir den nächsten Absprung. "Wenn man das einmal selbermitgemacht hat", sagt Katja begeistert, "dann schaut man mit ganz anderen Augen drauf." "Das stimmt", sage ich. Ein paar Springer machen dann so eine "Schlange" wie Fritz, Peter und ich vorhin. "Klasse", sage ich dazu. Mein Handy klingelt. Sandra ruft an. Ich lasse Katja mithören. "Na ihr beiden", sagt Sandra, "seid ihr noch auf dem Flugplatz?" "Ja wir sitzen grade bei den Fallschirmspringern vor der Tür und trinken eine Cola", antworte ich. "Wie Fallschirmspringer?" fragt Sandra nach einer Pause. Ich schaue Katja an. "Ich habe grade einen Tandemsprung gemacht", antwortet Katja. "Das ist ja cool", sagt Sandra erstaunt, "und Stefanie?" "Ich habe keinen Tandemsprung gemacht", sage ich. "Tse, Feigling", sagt Sandra feixend. "Ja, ich habe tierisch Schiss davor", antworte ich, was ja auch teilweise stimmt. Die Leute um uns rum grinsen und müssen sich das Lachen verkneifen. "Ich würde das aber auch gerne mal machen", sagt Sandra dann noch. "Wir sind ja morgen zum Segelfliegen hier", sage ich", ich kann gerne versuchen, was zu organisieren." Fritz nickt mir zu. "Das wäre ja toll, Stefanie", sagt Sandra", lass uns nachher noch mal telefonieren." "Alles klar, ich melde mich heute Abend", sage ich.
"Ey Steffi, Du bist ja abgefahren", sagt Fritz lachend. "Das ist normal, dass es bei uns noch Probleme in der Konversation gibt, so lange kennen wir uns ja auch noch nicht", sage ich grinsend, " und wir haben jeder auch einen Spaß daran, uns gegenseitig hochzunehmen." "Steffi hat ja auch nichts verkehrtes gesagt", sagt Katja grinsend. "Stimmt", sagt Fritz grinsend, "Steffi ist ja auch die kleine Schwester von Till Eulenspiegel." "Tüü tüü tüü", sage ich und tue unbeteiligt. "Tilla Eulenspiegel, quasi", sagt Burkhard grinsend. "Wart ihr das nicht neulich auch mit den "aus Versehen hochgezogen"?" fragt Henrik lachend, "das habe ich im Funk mitgehört." "Öhm, ja", sage ich lächelnd. "Oha, dann müssen wir uns morgen auf irgendwas gefasst machen?", fragt Fritz. "Mal schauen", sage ich, " wir können uns gerne zurückhalten bezüglich meine Mitgliedschaft." Dann erzähle ich den Anwesenden noch etwas genaueres über Sandra und was so passieren kann, wenn sie völlig begeistert ist. "Sie vergisst dann gerne was so um sie herum los ist, wenn sie völlig begeistert ist", sage ich, "aber sie ist eine wirklich liebevolle Person." "Na da bin ich aber gespannt", sagt Fritz. Bald löst sich die Runde auch auf. Katja und ich gehen über das Flugfeld zurück zu den Segelfliegern. Bei Daniela und Dirk unterhalten wir uns auch nochmal über den Tag. Ich reserviere mir dann noch einen Zweisitzer für morgen. Wir verabschieden uns von den Beiden und gehen zu unseren Autos. "Steffi, ich kann mich gar nicht oft genug bedanken, für diesen tollen Tag", sagt Katja, nimmt mich in den Arm und drückt mich lange. "Ich danke Dir auch, dass Du die Zeit hattest", sage ich. "Sehr gerne", sagt Katja lächelnd, "nächstes Mal treffen wir uns aber im Harz." "Auf alle Fälle", sage ich, "komm gut nach Hause." Wir steigen in unsere Autos, winken uns noch mal zu und fahren dann vom Platz.
"Dann gehen wir mal rüber zu den Springern", sage ich. Mit Burkhard gehen wir rüber. Wir gehen ins dortige Vereinsheim. Fritz ist auch da. "Hey, Steffi springt mal wieder", sagt er grinsend. Ich stelle ihm dann Katja vor. "Herzlich willkommen", sagt Fritz, "Burkhard hat schon ein bisschen erzählt. Und du möchtest wirklich?" "Ja gerne", sagt Katja, "obwohl ich ein bisschen aufgeregt bin." "Nicht nur Du", sage ich. Burkhard gibt Katja erst einmal alle erforderlichen Infos. Fritz geht mit mir in den Raum wo die Ausrüstungen liegen. "So Steffi, hier ist dein Spind", sagt Fritz lächelnd. "Wie jetzt?" frage ich erstaunt. "Och, wir haben uns mal erlaubt, dir einen Spind einzurichten", sagt Fritz. "Ich habe doch gar keine Sachen mehr", sage ich immer noch erstaunt. "Doch, hier ist schon mal ein Helm", sagt Fritz, "Geschenk des Hauses." "Danke", sage ich lächelnd. "Na ja, dann muss ich mir wohl noch einen Overall kaufen, bei Gelegenheit", sage ich dann. Karin, eine Springerin, die ebenfalls im Raum ist, sagt dann zu mir: "Probiere den mal, wenn er Dir nicht zu bunt ist. Diejenigen, die sich den schon mal angeschaut haben, fanden die Farben zu heftig." Sie gibt mir einen originalverpackten Overall. Meine Augen leuchten. "Meine Lieblingsfarbe", sage ich, "Regenbogen!" Ich packe ihn aus und halte ihn mir an. "Boah, die Farben leuchten aber", sage ich begeistert und ziehe ihn an. Er ist ziemlich eng geschnitten und meine Skinny Jeans passt grade noch drunter. Ich mache ihn dann mit dem Reißverschluss zu. Große Regenbogenfarbige Streifen ziehen sich über den ganzen Overall. "Gekauft", sage ich, "wo muss ich bezahlen?" Fritz kommt mit einem Schriftstück. "Wenn Du hier unterschreibst, kriegst Du ihn von uns geschenkt", sagt er. Ich nehme das Schriftstück. "Umschreibung auf aktive Mitgliedschaft", lese ich laut vor, "so, so und schon fix und fertig ausgefüllt." Karin und Fritz grinsen. "Ach so, ich bin die Schriftführerin im Verein", sagt Karin noch. "Dann hast Du auch bestimmt einen Kuli zum Unterschreiben da", sage ich grinsend. "Na klar, auf alles vorbereitet", sagt Karin. Als ich unterschreibe, kommen Katja und Burkhard in den Raum. Sie schauen mich erstaunt an. "Die beiden haben mich gekauft", sage ich grinsend. "Äh, wie jetzt?" fragt Burkhard. Ich halte das Schriftstück hoch und sage: "Ich bin seit eben grade wieder aktiv dabei." Dann gebe ich es Karin. Burkhard lächelt. "Das ist aber schön, Steffi", sagt er dann, "da freue ich mich." Auch Katja freut sich. "Du bist schon eine Granate", sagt sie," und " der Overall ist ja der Hit!". Dann sucht sich Katja auch die passende Ausrüstung raus.
"Springst Du dann mit Katja?" frage ich Burkhard. "Ja, wir sind das schon alles durchgegangen", antwortet der. "Super", sage ich. Dann schaue ich zu Katja. "Und Du hast gar keine Angst?" frage ich. "Nöö", sagt sie frech. "Taffes Mädel Du", sage ich lächelnd. Katja zieht sich den Overall über. Dann Bekommt sie schon mal den Gurt angelegt, mit dem sie dann mit Burkhard verbunden wird. Fritz kommt mit einem Fallschirm und gibt ihn mir: "Der passt farblich zu deinem Overall", sagt er grinsend. "Dann zaubere ich mal einen Regenbogen an den Himmel", sage ich. Katja lächelt. "So, dann wären wir soweit", sagt Burkhard. "Kannst Du noch ein Foto von mir Machen?" fragt mich Katja. Sie gibt mir ihr Handy und ich schieße ein paar Fotos. Bevor wir es in meinen Spind einschließen, schickt sie das Foto an ihre Eltern. "Mal schauen, was sie schreiben", sag Katja grinsend. Peter kommt mit ein paar Helmkameras. Ich nehme auch eine und befestige sie an meinen Helm. "Soll ich in Deiner Nähe bleiben oder von weiter oben Filmen?" frage ich Katja. "Och, wenn Du so fragst, dann bleib mal bei mir", antwortet Katja lächelnd. "Ich filme das von oben", sagt Henrik, der gradedazu gekommen ist. "Na dann raus mit uns", sagt Fritz. Draußen warten wir dann auf das Flugzeug. Da ich meinen Helm noch nicht aufhabe, schieße ich damit noch einige Fotos so von Katja. Das Flugzeug rollt an. Als Katja einsteigt, mache ich auch noch mal Fotos. Ich steige dann auch ein. Die Kamera stelle ich auf Video Modus um, lasse sie gleich laufen und setzte den Helm auf. Im Flugzeug helfe ich dann mit, Katja und Burkhard zusammen zu gurten. Fritz überprüft noch mal alles und befindet es für gut. Der Flieger kreist langsam in großen Kurven nach oben. Katja schaut mich an. "Na Steffi, Du siehst etwas angespannt aus", sagt sie lächelnd. Ich zucke mit den Schultern. "Ja, ist eben so", sage ich und versuche zu lächeln, "siehste mal eine andere Steffi. Aber das gibt sich gleich." "OK", sagt Katja. "Wir gehen dann als letzte raus", sagt Fritz, "dann hat Katja von oben eine schöne Sicht auf die anderen Springer, vor allem, wenn dann die Schirme offen sind." Katja freut sich. "Steffi, wenn die Tür offen ist, kannst Dich ja mal dicht dahinter zu stellen, und in die Ferne, nicht nach unten zu schauen", sagt Burkhard, "das hilft vielleicht." Ich nicke. "Och menno, so kenne ich Steffi gar nicht", sagt Katja mitleidsvoll. "Alles gut", sage ich.
"Wir erreichen gleich das Absprunggebiet", sagt der Pilot. Ich stehe auf und helfe mit, die Tür aufzumachen. Wie Burkhard sagte, bleibe ich in Stück hinter dem Türausschnitt stehen. Der Fahrtwind pustet mir ins Gesicht. Hinter mir stehen schon die ersten Springer. "OK, wir sind im Absprunggebiet", sagt der Pilot. Die ersten Springer laufen an mir vorbei und springen raus. Burkhard und Katja rutschen nach vorne und springen dann auch. "Juchuu"¦", höre ich Katja kurz jubeln. Unweigerlich muss ich lächeln. "Auf geht es, Steffi", sagt Fritz. Ohne weiter nachzudenken springe ich auch raus. Einen kurzen Schrei kann ich dennoch nicht verhindern. Ich stabilisiere mich schnell und versuche in Katjas Nähe zu kommen. Auch das gelingt mir. Ich winke ihr zu. Burkhard signalisiert mir, die Arme noch vorne zu machen. Katja realisiert das sofort und reicht mir ihre Hände. Eine Zeitlang halten wir uns so fest. Katja strahlt über das ganze Gesicht. Dann lassen wir los und Burkhard zieht seine Reißleine. Peter und Fritz sind noch in meiner Nähe. Wir lassen uns noch ein paar Sekunden fallen und öffnen dann auch unsere Schirme. In einigen Abstand segeln wir drei hintereinander. Fritz ist vorne. Peter und ich machen seine Lenkbewegungen nach. Schließlich landen wir dann. Nachdem ich meinen Schirm auf den Boden gebracht habe, schaue ich, wo Katja und Burkhard sind. Die beiden sind noch in der Luft. Ich schaue dorthin, damit ich die Landung der beiden noch filmen kann.. Kurz danach kommen die beiden angeschwebt und landen zielgenau neben uns. Katja strahlt immer noch über das ganze Gesicht. "Das war toll!", sagt sie begeistert. Ich freue mich auch für sie. Kurz danach landet auch Henrik. "Ich hatte die ganze Zeit einen guten Blick auf euch", sagt er. "Super", sage ich, "das wird ja dann ein richtiger Spielfilm, mit Katja in der Hauptrolle." "Da ist sie wieder, die Steffi, die ich kenne", sagt Katja lachend.
Fritz und ich helfen den beiden dabei, die Gurte zu lösen. Dann stellen sie sich hin. "Jetzt muss ich euch alle aber mal drücken", sagt Katja lächelnd. "Nur zu", sagt Burkhard auch lächelnd. "Vielen Dank", sagt Katja, "das war super toll." Dann nehmen wir unsere Schirme auf und gehen zurück zum Vereinshaus. "Und wie geht es Dir?" fragt mich Katja. "Wie immer wenn ich erst rausgehüpft bin", sage ich, "total gut." "Schön Steffi, "sagt Katja, "hat man aber auch an eurer "Schlange" gesehen." "Sah gut aus?" fragt Fritz. "Total", sagt Katja. Vor dem Haus legen wir die Schirme ab. Fritz und ein paar andere fangen an die Schirme zu packen. "Macht ihr hier auch Packer-Kurse?" frage ich in die Runde. "Ja", antwortet Fritz, "hast Du Interesse?" "Ja, würde ich gerne machen", antworte ich. "Also, einer hat vor ein paar Wochen angefangen", da kann man nicht mehr dazu stoßen. Aber nach den Ferien startet wieder einer." "Das würde mir auch gut passen", antworte ich. "Super, Steffi, ich merke Dich vor", sagt Fritz. "Machst Du die Kurse?" frage ich Fritz. "Nicht alle, wir sind mehrere Trainer", antwortet er, "aber den nach den Ferien leite ich." Burkhard und Katja stehen neben mir. "Toll Steffi, das Du das machen möchtest", sagt Burkhard. "Ich habe dann auch noch eine Frage", sagt Katja, "wo darf ich den Sprung bezahlen?" Burkhard lächelt. "Nirgends, du bist ja von uns eingeladen worden", sagt er dann. "Aber Du kannst gerne eine Spende hier lassen", sagt Fritz grinsend. "Oh danke schön", freut sich Katja. "Bitte gern geschehen", sagt Fritz dann, "drinnen steht ein Sparschwein, da kannst Du gerne was reinwerfen." Henrik steht bei dem Flugzeug, was die Springer hochbringt und unterhält sich mit dem Piloten. Er macht mit Fritz irgendwelche Handzeichen, die ich nicht deuten kann. Fritz drückt mir grinsend den fertig gepackten Fallschirm in die Hand. "Nochmal?" fragt er mich. Ich stutze kurz, dann sage ich: "Aber nur wenn Katja mitkommt." Die steht neben mir und schaut erstaunt. "Geht sonst auch auf meine Kappe", sage ich noch grinsend. Fritz lächelt und schaut zu Burkhard. "Das hat Du nun davon", sagt Fritz, "du hast noch ein Tandemsprung gewonnen." "Gerne, mit so einer netten Lady, kein Problem", sagt Burkhard. "Dankeschön", sagt Katja lieb und schaut lächelnd, "ist das euer Ernst?" "Nur wenn Du möchtest", sagt Fritz flaxend. "Ja total gerne", sagt Katja aufgeregt. "Nehmen wir diese Mal Funkgeräte mit?" fragt Burkhard. "Gute Idee", sage ich. Während Katja und Burkhard wieder die Gurte angelegt bekommen, hole ich die Funkgeräte. Ich zeige Katja, dann wie sie angebracht werden. "Das hört sich zwar ein wenig krächzend an", sage ich lächelnd, "aber man kann ein bisschen plaudern unterwegs." "Du nun wieder", sagt Fritz lachend."
Dann steigen wir alle in den Flieger. Ich schalte meine Helmkamera wieder an. Es sind noch ein paar Springer dazu gekommen, dadurch sitzen wir enger zusammen. "Schön kuschelig hier", kommentiere ich grinsend. Es wird dann noch ein wenig enger, als wir Katja und Burkhard zusammen gurten. Der Flieger schraubt sich hoch. "Und Steffi, alles OK bei Dir", erkundigt sich Fritz. "Besser als vorhin", sage ich. Einer der dazu gekommen Springer schaut mich immer mal wieder an. "Der Overall steht Dir aber sehr gut", sagt er dann. "Modell Harlekin", sagt ein anderer lächelnd, "das sah vorhin schon gut aus von unten." Ich bedanke mich lieb. Der, der mich so anschaut fragt mich dann: "Bist Du hier im Verein?" "Ja, seit heute wieder aktiv", antworte ich lächelnd. "Das ist schön", sagt er und lächelt mich an. Der neben ihn bufft ihn an. "Na, Holger, verliebt?" Ich grinse, auch die anderen lächeln. "Ach ihr nun wieder", sagt Holger, "man muss doch nicht gleich verliebt sein, wenn man eine hübsche Frau anspricht." Ich schaue in der Runde rum. "Das ist nur eine Zusatzheizung", sage ich in Bezug auf die Röte, die mir grade ins Gesicht schießt. "Hihi", sagt Katja neben mir. "Ach Menno", sage ich und hole tief Luft. "Wollen wir versuchen, einen Stern zu machen?" fragt Henrik in die Runde. "Au ja", sagen mehrere, auch ich befürworte es. "Burkhard und Katja in der Mitte, dann Steffi links, Fritz rechts und ich halte mich hinten fest", sagt Henrik dann, "und ihr versucht euch dann an unseren Beinen anzudocken." "Machen wir so", sagen einige. Burkhard rutscht mit Katja schon mal zu Tür. Fritz und ich hocken uns links und rechts daneben. Dann kommt vom Piloten die Meldung, dass wir gleich im Absprunggebiet ankommen. Wir machen die Tür auf. Burkhard rutscht vor und lässt mit Katja schon mal die Beine baumeln. Fritz und ich stehen daneben in der Tür. "Und los", sagt Burkhard und rutscht raus. Sofort danach springt Fritz, dann ich. Ich drehe mich im Fall von alleine auf den Rücken und sehe, wie ein Springer nach dem anderen in schneller Folge das Flugzeug verlässt. "Sieht das geil aus", sage ich begeistert. Dann stabilisiere ich mich, nähere mich Burkhard und Katja und halte mich an Burkhards linken Arm und Bein fest. Fritz ist auf der anderen Seite. Katja schaut begeistert von einem zum anderen. Dann merke ich, wie sich jemand an meinen Beinen festhält. "War klar, das Holger gleich zu Steffi fliegt", hört man jemand im Funk flaxen. Ich grinse. Um stabil zu bleiben zu bleiben, kann ich mich zwar nicht umdrehen, um zu schauen, wie sich der Stern entwickelt, aber ich sehe wie es sich hinter Fritz aufbaut. Ein paar Sekunden bleiben wir so zusammen, dann löst sich der Stern auf. Einer nach dem anderen öffnet seinen Schirm. Beim runterschweben bleibe ich neben Burkhard. "Na Steffi?" sagt der. Ich schaue rüber. Katja strahlt wieder vor Freude. "Mir fehlen echt die Worte", sagt sie. Ich bleibe dann ein Stück hinter den Beiden. Sie landen vor mir. Ich lande dann kurz danach neben den Beiden. "Ist das ein schöner Tag heute", sagt Katja, als wir zum Vereinshaus gehen. "Das freut mich", sage ich lächelnd. "Wenn ich so bedenke, dass ich ja ziemlich stinkig war den Tag, als ich Dich das erste Mal sah", sagt Katja. "Umso schöner, was sich da dann draus entwickelt hat", sage ich lächelnd. "Stimmt, Steffi, das ist schon groß", sagt Katja. Ich schaue sie an und zwinkere ihr zu. Im Vereinshaus ziehen wir dann unsere Overalls aus. "Hat den Stern eigentlich jemand filmen können?" frage ich in die Runde. "Ja, ich habe euch von oben drüber gefilmt", sagt eine Springerin namens Ulrike, "ich verteile das dann." "Super", sage ich und zeige den Daumen hoch. Katja wirft dann ihre Spende ins Sparschwein. "Möchte Jemand was trinken?" fragt Henrik. In einer Ecke steht ein großer Kühlschrank. Für jedes Getränk legt man einen Euro in ein Kästchen. Ich ziehe einen Geldschein aus meinem Portemonnaie und lege ihn in das Kästchen. "Einstand", sage ich laut. "Super Steffi", sagt Fritz und dann: "Wir danken den edlen Spenderinnen mit einem: Wie trinken wir heute? Alle anderen: "Umsonst, umsonst, umsonst." Katja und ich lächeln. "Ihr seid schon ein toller Haufen", sage ich dann, "danke schön."
Ich öffne dann meinen Spind und lege Overall und Helm rein. Katja gebe ich ihr Handy und meins hole ich auch raus. "Hihi", sagt Katja, "meinen Eltern staunen Bauklötze." Ulrike sitzt mit einem Laptop in der Nähe und zieht die Bilder von den verschiedenen Speicherkarten auf den Rechner. "Ich ziehe die auf unsere Cloud", sagt sie, "dann könnt ihr sie von da holen." Mir gibt sie dann noch die Zugangsdaten. Mit meinem Handy rufe ich die Cloud dann auf. Katja schaut mit zu. "Cool", sagt sie, "die sind ja toll, die Bilder." Ein paar sucht sie sich gleich aus, die ich ihr schicke. "Die restlichen und die Videos schicke ich Dir nachher von zu Hause aus", sage ich dann. Ein richtig gut gelungenes Bild, das Katja und Burkhard von vorne zeigt schicke ich Katja. Das schickt sie gleich weiter an ihre Eltern. Die Reaktion lässt nicht lange auf sich warten. Ihr Mutter ruft sie direkt an und ist total begeistert. "Ja, mit Stefanie kann man schon was erleben", sagt Katja. Wir sitzen noch eine Weile draußen vor dem Haus, trinken etwas und unterhalten uns. Nebenbei beobachten wir den nächsten Absprung. "Wenn man das einmal selbermitgemacht hat", sagt Katja begeistert, "dann schaut man mit ganz anderen Augen drauf." "Das stimmt", sage ich. Ein paar Springer machen dann so eine "Schlange" wie Fritz, Peter und ich vorhin. "Klasse", sage ich dazu. Mein Handy klingelt. Sandra ruft an. Ich lasse Katja mithören. "Na ihr beiden", sagt Sandra, "seid ihr noch auf dem Flugplatz?" "Ja wir sitzen grade bei den Fallschirmspringern vor der Tür und trinken eine Cola", antworte ich. "Wie Fallschirmspringer?" fragt Sandra nach einer Pause. Ich schaue Katja an. "Ich habe grade einen Tandemsprung gemacht", antwortet Katja. "Das ist ja cool", sagt Sandra erstaunt, "und Stefanie?" "Ich habe keinen Tandemsprung gemacht", sage ich. "Tse, Feigling", sagt Sandra feixend. "Ja, ich habe tierisch Schiss davor", antworte ich, was ja auch teilweise stimmt. Die Leute um uns rum grinsen und müssen sich das Lachen verkneifen. "Ich würde das aber auch gerne mal machen", sagt Sandra dann noch. "Wir sind ja morgen zum Segelfliegen hier", sage ich", ich kann gerne versuchen, was zu organisieren." Fritz nickt mir zu. "Das wäre ja toll, Stefanie", sagt Sandra", lass uns nachher noch mal telefonieren." "Alles klar, ich melde mich heute Abend", sage ich.
"Ey Steffi, Du bist ja abgefahren", sagt Fritz lachend. "Das ist normal, dass es bei uns noch Probleme in der Konversation gibt, so lange kennen wir uns ja auch noch nicht", sage ich grinsend, " und wir haben jeder auch einen Spaß daran, uns gegenseitig hochzunehmen." "Steffi hat ja auch nichts verkehrtes gesagt", sagt Katja grinsend. "Stimmt", sagt Fritz grinsend, "Steffi ist ja auch die kleine Schwester von Till Eulenspiegel." "Tüü tüü tüü", sage ich und tue unbeteiligt. "Tilla Eulenspiegel, quasi", sagt Burkhard grinsend. "Wart ihr das nicht neulich auch mit den "aus Versehen hochgezogen"?" fragt Henrik lachend, "das habe ich im Funk mitgehört." "Öhm, ja", sage ich lächelnd. "Oha, dann müssen wir uns morgen auf irgendwas gefasst machen?", fragt Fritz. "Mal schauen", sage ich, " wir können uns gerne zurückhalten bezüglich meine Mitgliedschaft." Dann erzähle ich den Anwesenden noch etwas genaueres über Sandra und was so passieren kann, wenn sie völlig begeistert ist. "Sie vergisst dann gerne was so um sie herum los ist, wenn sie völlig begeistert ist", sage ich, "aber sie ist eine wirklich liebevolle Person." "Na da bin ich aber gespannt", sagt Fritz. Bald löst sich die Runde auch auf. Katja und ich gehen über das Flugfeld zurück zu den Segelfliegern. Bei Daniela und Dirk unterhalten wir uns auch nochmal über den Tag. Ich reserviere mir dann noch einen Zweisitzer für morgen. Wir verabschieden uns von den Beiden und gehen zu unseren Autos. "Steffi, ich kann mich gar nicht oft genug bedanken, für diesen tollen Tag", sagt Katja, nimmt mich in den Arm und drückt mich lange. "Ich danke Dir auch, dass Du die Zeit hattest", sage ich. "Sehr gerne", sagt Katja lächelnd, "nächstes Mal treffen wir uns aber im Harz." "Auf alle Fälle", sage ich, "komm gut nach Hause." Wir steigen in unsere Autos, winken uns noch mal zu und fahren dann vom Platz.
Wäre ich schlank, würde euch das nur unnötig geil machen...
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Engelchen
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Re: Blutengel
Hab ganz lieben Dank für die vielen neuen Folgen in der kurzen Zeit.
Liebe Grüße
Lisa
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Re: Blutengel
Formationssprung von jetzt auf gleich - bißchen Fiktion ist wohl dabei (hast Du ja auch zugegeben)
Ich geb zu: wenn mir jemand nen Schirm zusichert und sagt, daß die Transall in 90 min in Echterdingen zum Nachtsprung startet: ich wär wieder dort! (obwohl >40 Jahre her, 4.FSchJgBtl252, Nagold - Landung mit der ollen T10-Rundkappe könnt ich immer noch!)
LG Elly
Ich geb zu: wenn mir jemand nen Schirm zusichert und sagt, daß die Transall in 90 min in Echterdingen zum Nachtsprung startet: ich wär wieder dort! (obwohl >40 Jahre her, 4.FSchJgBtl252, Nagold - Landung mit der ollen T10-Rundkappe könnt ich immer noch!)
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Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
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Stephanie
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Re: Blutengel
Haarpflege
Zu Hause mache ich mir ein Tee und suche was zum Abendbrot heraus. Nebenbei schaue ich mir dann meine "Haarpracht" an. Die hat mal wieder ein Pflege nötig. Das Springen und der Helm haben auch so ihre Spuren hinterlassen. Ich esse erst was, dann gehe ich wieder ins Bad. Langsam löse ich die Klebestreifen. Dieses Mal ziept es an der Stirn, was mich etwas verwundert. Nach einer halben Stunde vorsichtigen Ablösens ist die Perücke ab. Ich schaue genauer hin und mich trifft fast der Schlag. Ungläubig schaue ich in den Spiegel. Dann schaue ich noch in meinen vergrößernden Schminkspiegel. "Das gibt es doch nicht?" wundere ich mich laut, "wächst da was?" Da, wo normalerweise meine Halbglatze glänzte, sind Stoppeln zu sehen. Ich fasse mit der Hand drauf. "Fühlt sich an wie unrasiert", sage ich leise. "Das wäre ja, was, wenn da wieder was wachsen sollte", sage ich weiter leise zu mir, "hat vielleicht mit dem Hormoncocktail zu tun, der in meinem Körper unterwegs ist." Ich beschließe gleich am Montag mal meinen Arzt anzurufen. Wenn ich schon im Bad bin, gehe ich auch gleich duschen. Auch beim Duschen bleiben die Stoppel auf dem Kopf an ihrer Stelle. Nachdem ich mich abgetrocknet und mir einen schwarzen Skaterrock und einen schwarzen Sport-BH angezogen habe, ziehe ich mir noch schwarze Ballerinas als Hausschuhersatz an. Dann rufe ich Sandra an. "Huhu Stefanie", begrüßt sie mich gleich. "Na, wie läuft es bei euch?" frage ich. "Super", antwortet Sandra, "wir haben jetzt Feierabend gemacht und machen uns was zu futtern. Danach setzen wir uns noch mit einem Wein auf die Terrasse. Und dein Kleid habe ich auch fertig." "Hört sich alles schön an", sage ich. "Bist Du zu Hause?" fragt Sandra. "Ja bin ich, Katja ist auch schon nach Hause", antworte ich. "Ihr hattet aber auch einen aufregenden Tag, was?" fragt sie. "Das kannst Du so sagen", sage ich lachend und erzähle ihr ein bisschen was. "Toll", sagt sie.
"Ich habe da noch was anderes", sage ich etwas aufgeregt", "hast Du noch kurz Zeit?" "Na klar für dich immer", sagt Sandra lieb. Ich erzähle ihr von dem, was ich auf meinen Kopf gesehen habe. "Das klingt ja spannend", sagt Sandra. "Ja, wenn das ordentlich wächst, kann ich vielleicht schon Weihnachten auf die Haarteile verzichten", sage ich. "Aber dann musst Du vielleicht färben", sagt Sandra lachend. "Egal", sage ich, "aber bis dahin muss ich eben noch Perücke tragen." "Das finde ich OK", sagt Sandra. "Wo wir grade dabei sind, ich mache ja grade ein Wechsel", sage ich, "soll ich auf Kupferrot wechseln?" Sandra macht eine Pause. "Stefanie, das wäre toll", sagt sie etwas aufgeregt. "Der Frisur bleibt gleich, mit Locken", sage ich, "ich kann Dir ja mal ein Foto vorab schicken, bevor ich sie fixiere." "Au ja, au ja, au ja", sagt Sandra begeistert, "ich kann es kaum erwarten." "OK, dann bis gleich", sage ich. Ich hole mir eine neue, kupferrote, schulterlange Perücke mit Locken. Vorm Spiegel setze ich sie auf. Es sieht erstmal ungewohnt aus. Ich habe mir angewöhnt etwas zu warten. Nach ein paar Minuten betrachten finde ich das OK. "Du süßes Ding da im Spiegel", sage ich noch und grinse mein Spiegelbild an. Ich lege noch ein sparsames Makeup auf. Dann mache ich ein paar Selfies, ganzer Körper und Portrait und schicke sie Sandra. Die ruft umgehend zurück. "Boah, Schnappatmung", sagt Sandra lachend, "ist das süß. Und dann mit Rock und dem Sport-BH." ""˜Tschuldigung, soll ich es lieber wieder zurückbauen", sage ich feixend. "Nein, auf keinen Fall", sagt Sandra lachend, "darf ich mal das Telefon weitergeben?" "Ja, natürlich", sage ich. Sandra gibt das Handy weiter. "Hallo?" sagt eine sympathische Frauenstimme, "ich bin Annette, eine von Sandras Freundinnen hier. Sandra hat schon ein bisschen von Dir erzählt und Fotos hat sie auch gezeigt. Also ich muss Dir mal ein Kompliment machen, Du bist eine außergewöhnliche, schöne Frau." "Danke", sage ich etwas überwältigt. Im Hintergrund kichert Sandra. "Sagst Du Sandra bitte, das ich nach diesem super tollen Kompliment knallrot im Gesicht bin?" sage ich lachend. Annette lacht auch. "Aber gerne", sagt sie dann und sagt es Sandra und dann wieder zu mir: "Ich bin da ja ein bisschen neidisch auf Sandra. Aber keine Angst, ich bin auch vergeben. Ich bin so wie ihr beiden, ich habe auch eine liebe Lebensgefährtin." "Schön", sage ich lieb, "ich hoffe, dass wir uns aber bald auch mal persönlich kennen lernen." "Unbedingt", sagt Annette lachend. Dann gibt sie das Telefon zurück an Sandra. Ich mache gleich mal ein Gruppenbild von uns", sagt Sandra. "Au ja, gerne" antworte ich, "ich bin ja jetzt neugierig." "Frau halt!" sagt Sandra. "Bevor wir auflegen, wie machen wir das morgen?" frage ich, "einen Flieger habe ich schon reserviert. Holst Du mich vielleicht ab?" "Gerne, meine Süße", sagt Sandra, die Mädels wollen dann um Zehn hier aufbrechen. Ich komme dann zu Dir." "Super, bis dann", sage ich, "ich freue mich schon." "Und ich erst", sagt Sandra, "hihi." "Wenn Du schon "hihi" sagst", sage ich lachend. "Schlaf schön, meine süße Stefanie", sagt Sandra dann. Ich wünsche ihr das Gleiche.
Ich gehe wieder ins Bad und versuche die Perücke zu fixieren. Klebestreifen vorne fallen ja jetzt weg, weil ich Angst habe, mir die "neuen" Haare auszureißen. Ich fixiere sie dann erstmal nur hinten. Die sitzen sonst ja auch so ganz gut, die Perücken, die ich habe, die muss man nicht unbedingt fixieren. Eine Nachricht von Sandra trudelt auf meinem Handy ein. Ein Bild von den sechs Mädels mit Bildunterschrift, wer wer ist. "Holla, die sind ja allesamt total hübsch", staune ich leise. Das schreibe ich dann auch Sandra. Ich räume noch schnell das Bad auf, dann werfe ich meinen Rechner an. Von der Cloud ziehe ich dann die Bilder und Videos von Katjas Sprüngen. Ich rufe sie noch mal an. "Huhu Steffi", sagt sie. "Huhu Katja", antworte ich, "ich habe die Bilder und Videos, hast Du ein großes Postfach?" "Oh super", sagt sie, "ja, kannst Du mir schicken." "Dann mache ich das mal", sage ich und schicke die ersten ab. Wir bleiben noch in der Leitung. "Die ersten Bilder kommen schon", sagt Katja, "total toll." Nach einiger Zeit habe ich alles geschickt. "Cool, da sind ja auch Bilder von Dir dabei", sagt Katja, "vielen lieben Dank nochmal. Ich schicke dann noch mal eine Auswahl von meiner Ausbeute." "Ja super, ich habe auch ein megagroßes Postfach", sage ich. Dann verabschieden wir uns. Ich schaue mir noch die Videos an. Der Stern sieht ziemlich gut gelungen aus. Während ich mir das ein oder andere Bild noch anschaue und ins Träumen gerate, klingelt es an der Tür. Auf dem Bildschirm ist Jochen zu sehen. Ich wundere mich kurz über seinen Mut, dann mache ich die die Tür auf. "Hallo Jochen", begrüße ich ihn. "Hallo Stefanie", sagt er leise und sieht mich an. Ich bin immer noch gleich gekleidet, was ihn wohl gleich irritiert.. "Ich wollte mal, äh, ja äh, hmf", stammelt er und wird knallrot im Gesicht, "ach ich kriegs nicht hin." Er dreht sich um und rennt schnell die Treppe hoch. "Warte doch", rufe ich hinterher. Aber oben klackt schon seine Tür zu. Dafür geht die gegenüber auf und Lisa kommt raus. "Hallo Lisa", sage ich. "Hallo Stefanie", sagt Lisa und schaut mich an, "legerer Look." "Ich wollte mich abends nicht mehr groß aufbrezeln", sage ich. Lisa lächelt mich an. "Es sieht aber trotzdem sexy aus", sagt sie, "du kannst so was gut tragen." Ich bedanke mich lieb. "Ich wollte Dir nur Bescheid geben, wegen Jochen", sagt sie leise, "magst Du kurz rüberkommen?" Ich nicke und gehe mit zu Lisa. Sie schließt die Tür. "Er hat den ganzen Tag über immer mal wieder bei Dir geklingelt", sagt sie, "und hat sich wohl auch bei Ebi Mut zu reden lassen." "Hm, hat nicht so geklappt", sage ich nachdenklich, "er hat ja kaum den Mund auf bekommen." Herbert ist auch dazu gekommen. "Na ja gut, in dem Outfit verschlägt es einem schon die Sprache", sagt Herbert lächelnd. "Ja, aber dann dürfte ich mich ja im Sommer nicht im Badeanzug oder Bikini auf den Balkon setzen", sage ich, "was mache ich denn jetzt, so ganz egal kann es mir ja auch nicht sein." "Der einzige dem er sich anvertraut ist Ebi", sagt Lisa, "vielleicht kann der ja helfen." "Mal schauen, ich werde mal zu Ebi gehen, die nächsten Tage", sage ich, "jetzt will ich dann doch ins Bett, war ein langer Tag." Ich erzähle noch kurz, was ich gemacht habe. Lisa und Herbert staunen. "Ich habe auch nicht vergessen, das wir beide auch nochmal eine Runde segelfliegen wollen", sage ich dann zu Lisa. Lisa lächelt. "Mich kriegst Du in so ein Ding nicht rein", sagt Herbert grinsend. "Stimmt, Dich kriegt man ja auch nicht in einen Ferienflieger", sagt Lisa und verdreht übertrieben die Augen. Ich schüttle lachend den Kopf. "Man muss ja auch nicht immer alles mögen", sage ich dann und gehe wieder zur Tür. "Die Haarfarbe steht dir aber auch toll", sagt Lisa noch zum Abschied. "Danke", sage ich und gehe wieder rüber in meine Wohnung. Im Treppenhaus ist es auch ruhig. In meiner Wohnung zurück schalte ich alles aus und gehe dann ins Bett. Ich bin ziemlich müde von dem Tag und schlafe auch bald ein.
Zu Hause mache ich mir ein Tee und suche was zum Abendbrot heraus. Nebenbei schaue ich mir dann meine "Haarpracht" an. Die hat mal wieder ein Pflege nötig. Das Springen und der Helm haben auch so ihre Spuren hinterlassen. Ich esse erst was, dann gehe ich wieder ins Bad. Langsam löse ich die Klebestreifen. Dieses Mal ziept es an der Stirn, was mich etwas verwundert. Nach einer halben Stunde vorsichtigen Ablösens ist die Perücke ab. Ich schaue genauer hin und mich trifft fast der Schlag. Ungläubig schaue ich in den Spiegel. Dann schaue ich noch in meinen vergrößernden Schminkspiegel. "Das gibt es doch nicht?" wundere ich mich laut, "wächst da was?" Da, wo normalerweise meine Halbglatze glänzte, sind Stoppeln zu sehen. Ich fasse mit der Hand drauf. "Fühlt sich an wie unrasiert", sage ich leise. "Das wäre ja, was, wenn da wieder was wachsen sollte", sage ich weiter leise zu mir, "hat vielleicht mit dem Hormoncocktail zu tun, der in meinem Körper unterwegs ist." Ich beschließe gleich am Montag mal meinen Arzt anzurufen. Wenn ich schon im Bad bin, gehe ich auch gleich duschen. Auch beim Duschen bleiben die Stoppel auf dem Kopf an ihrer Stelle. Nachdem ich mich abgetrocknet und mir einen schwarzen Skaterrock und einen schwarzen Sport-BH angezogen habe, ziehe ich mir noch schwarze Ballerinas als Hausschuhersatz an. Dann rufe ich Sandra an. "Huhu Stefanie", begrüßt sie mich gleich. "Na, wie läuft es bei euch?" frage ich. "Super", antwortet Sandra, "wir haben jetzt Feierabend gemacht und machen uns was zu futtern. Danach setzen wir uns noch mit einem Wein auf die Terrasse. Und dein Kleid habe ich auch fertig." "Hört sich alles schön an", sage ich. "Bist Du zu Hause?" fragt Sandra. "Ja bin ich, Katja ist auch schon nach Hause", antworte ich. "Ihr hattet aber auch einen aufregenden Tag, was?" fragt sie. "Das kannst Du so sagen", sage ich lachend und erzähle ihr ein bisschen was. "Toll", sagt sie.
"Ich habe da noch was anderes", sage ich etwas aufgeregt", "hast Du noch kurz Zeit?" "Na klar für dich immer", sagt Sandra lieb. Ich erzähle ihr von dem, was ich auf meinen Kopf gesehen habe. "Das klingt ja spannend", sagt Sandra. "Ja, wenn das ordentlich wächst, kann ich vielleicht schon Weihnachten auf die Haarteile verzichten", sage ich. "Aber dann musst Du vielleicht färben", sagt Sandra lachend. "Egal", sage ich, "aber bis dahin muss ich eben noch Perücke tragen." "Das finde ich OK", sagt Sandra. "Wo wir grade dabei sind, ich mache ja grade ein Wechsel", sage ich, "soll ich auf Kupferrot wechseln?" Sandra macht eine Pause. "Stefanie, das wäre toll", sagt sie etwas aufgeregt. "Der Frisur bleibt gleich, mit Locken", sage ich, "ich kann Dir ja mal ein Foto vorab schicken, bevor ich sie fixiere." "Au ja, au ja, au ja", sagt Sandra begeistert, "ich kann es kaum erwarten." "OK, dann bis gleich", sage ich. Ich hole mir eine neue, kupferrote, schulterlange Perücke mit Locken. Vorm Spiegel setze ich sie auf. Es sieht erstmal ungewohnt aus. Ich habe mir angewöhnt etwas zu warten. Nach ein paar Minuten betrachten finde ich das OK. "Du süßes Ding da im Spiegel", sage ich noch und grinse mein Spiegelbild an. Ich lege noch ein sparsames Makeup auf. Dann mache ich ein paar Selfies, ganzer Körper und Portrait und schicke sie Sandra. Die ruft umgehend zurück. "Boah, Schnappatmung", sagt Sandra lachend, "ist das süß. Und dann mit Rock und dem Sport-BH." ""˜Tschuldigung, soll ich es lieber wieder zurückbauen", sage ich feixend. "Nein, auf keinen Fall", sagt Sandra lachend, "darf ich mal das Telefon weitergeben?" "Ja, natürlich", sage ich. Sandra gibt das Handy weiter. "Hallo?" sagt eine sympathische Frauenstimme, "ich bin Annette, eine von Sandras Freundinnen hier. Sandra hat schon ein bisschen von Dir erzählt und Fotos hat sie auch gezeigt. Also ich muss Dir mal ein Kompliment machen, Du bist eine außergewöhnliche, schöne Frau." "Danke", sage ich etwas überwältigt. Im Hintergrund kichert Sandra. "Sagst Du Sandra bitte, das ich nach diesem super tollen Kompliment knallrot im Gesicht bin?" sage ich lachend. Annette lacht auch. "Aber gerne", sagt sie dann und sagt es Sandra und dann wieder zu mir: "Ich bin da ja ein bisschen neidisch auf Sandra. Aber keine Angst, ich bin auch vergeben. Ich bin so wie ihr beiden, ich habe auch eine liebe Lebensgefährtin." "Schön", sage ich lieb, "ich hoffe, dass wir uns aber bald auch mal persönlich kennen lernen." "Unbedingt", sagt Annette lachend. Dann gibt sie das Telefon zurück an Sandra. Ich mache gleich mal ein Gruppenbild von uns", sagt Sandra. "Au ja, gerne" antworte ich, "ich bin ja jetzt neugierig." "Frau halt!" sagt Sandra. "Bevor wir auflegen, wie machen wir das morgen?" frage ich, "einen Flieger habe ich schon reserviert. Holst Du mich vielleicht ab?" "Gerne, meine Süße", sagt Sandra, die Mädels wollen dann um Zehn hier aufbrechen. Ich komme dann zu Dir." "Super, bis dann", sage ich, "ich freue mich schon." "Und ich erst", sagt Sandra, "hihi." "Wenn Du schon "hihi" sagst", sage ich lachend. "Schlaf schön, meine süße Stefanie", sagt Sandra dann. Ich wünsche ihr das Gleiche.
Ich gehe wieder ins Bad und versuche die Perücke zu fixieren. Klebestreifen vorne fallen ja jetzt weg, weil ich Angst habe, mir die "neuen" Haare auszureißen. Ich fixiere sie dann erstmal nur hinten. Die sitzen sonst ja auch so ganz gut, die Perücken, die ich habe, die muss man nicht unbedingt fixieren. Eine Nachricht von Sandra trudelt auf meinem Handy ein. Ein Bild von den sechs Mädels mit Bildunterschrift, wer wer ist. "Holla, die sind ja allesamt total hübsch", staune ich leise. Das schreibe ich dann auch Sandra. Ich räume noch schnell das Bad auf, dann werfe ich meinen Rechner an. Von der Cloud ziehe ich dann die Bilder und Videos von Katjas Sprüngen. Ich rufe sie noch mal an. "Huhu Steffi", sagt sie. "Huhu Katja", antworte ich, "ich habe die Bilder und Videos, hast Du ein großes Postfach?" "Oh super", sagt sie, "ja, kannst Du mir schicken." "Dann mache ich das mal", sage ich und schicke die ersten ab. Wir bleiben noch in der Leitung. "Die ersten Bilder kommen schon", sagt Katja, "total toll." Nach einiger Zeit habe ich alles geschickt. "Cool, da sind ja auch Bilder von Dir dabei", sagt Katja, "vielen lieben Dank nochmal. Ich schicke dann noch mal eine Auswahl von meiner Ausbeute." "Ja super, ich habe auch ein megagroßes Postfach", sage ich. Dann verabschieden wir uns. Ich schaue mir noch die Videos an. Der Stern sieht ziemlich gut gelungen aus. Während ich mir das ein oder andere Bild noch anschaue und ins Träumen gerate, klingelt es an der Tür. Auf dem Bildschirm ist Jochen zu sehen. Ich wundere mich kurz über seinen Mut, dann mache ich die die Tür auf. "Hallo Jochen", begrüße ich ihn. "Hallo Stefanie", sagt er leise und sieht mich an. Ich bin immer noch gleich gekleidet, was ihn wohl gleich irritiert.. "Ich wollte mal, äh, ja äh, hmf", stammelt er und wird knallrot im Gesicht, "ach ich kriegs nicht hin." Er dreht sich um und rennt schnell die Treppe hoch. "Warte doch", rufe ich hinterher. Aber oben klackt schon seine Tür zu. Dafür geht die gegenüber auf und Lisa kommt raus. "Hallo Lisa", sage ich. "Hallo Stefanie", sagt Lisa und schaut mich an, "legerer Look." "Ich wollte mich abends nicht mehr groß aufbrezeln", sage ich. Lisa lächelt mich an. "Es sieht aber trotzdem sexy aus", sagt sie, "du kannst so was gut tragen." Ich bedanke mich lieb. "Ich wollte Dir nur Bescheid geben, wegen Jochen", sagt sie leise, "magst Du kurz rüberkommen?" Ich nicke und gehe mit zu Lisa. Sie schließt die Tür. "Er hat den ganzen Tag über immer mal wieder bei Dir geklingelt", sagt sie, "und hat sich wohl auch bei Ebi Mut zu reden lassen." "Hm, hat nicht so geklappt", sage ich nachdenklich, "er hat ja kaum den Mund auf bekommen." Herbert ist auch dazu gekommen. "Na ja gut, in dem Outfit verschlägt es einem schon die Sprache", sagt Herbert lächelnd. "Ja, aber dann dürfte ich mich ja im Sommer nicht im Badeanzug oder Bikini auf den Balkon setzen", sage ich, "was mache ich denn jetzt, so ganz egal kann es mir ja auch nicht sein." "Der einzige dem er sich anvertraut ist Ebi", sagt Lisa, "vielleicht kann der ja helfen." "Mal schauen, ich werde mal zu Ebi gehen, die nächsten Tage", sage ich, "jetzt will ich dann doch ins Bett, war ein langer Tag." Ich erzähle noch kurz, was ich gemacht habe. Lisa und Herbert staunen. "Ich habe auch nicht vergessen, das wir beide auch nochmal eine Runde segelfliegen wollen", sage ich dann zu Lisa. Lisa lächelt. "Mich kriegst Du in so ein Ding nicht rein", sagt Herbert grinsend. "Stimmt, Dich kriegt man ja auch nicht in einen Ferienflieger", sagt Lisa und verdreht übertrieben die Augen. Ich schüttle lachend den Kopf. "Man muss ja auch nicht immer alles mögen", sage ich dann und gehe wieder zur Tür. "Die Haarfarbe steht dir aber auch toll", sagt Lisa noch zum Abschied. "Danke", sage ich und gehe wieder rüber in meine Wohnung. Im Treppenhaus ist es auch ruhig. In meiner Wohnung zurück schalte ich alles aus und gehe dann ins Bett. Ich bin ziemlich müde von dem Tag und schlafe auch bald ein.
Wäre ich schlank, würde euch das nur unnötig geil machen...
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Stephanie
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Re: Blutengel
Segelfliegen mit Sandra
Ich steh um acht auf. Das Wetter draußen sieht jetzt schon vielversprechend aus. Nach dem ich mich im Bad zurecht gemacht habe und mir ein fliegertaugliches Outfit angezogen habe, mache ich mein Frühstück. Um halb Zehn klingelt es an der Tür. Ich schaue aus dem Küchenfenster. Sandra steht schon unten. "Huhu, soll ich runterkommen, oder magst Du noch kurz hochkommen?" frage ich. "Ich würde gerne hochkommen", sagt Sandra mit ihrem liebsten Lächeln. Kurz darauf kommt sie in die Wohnung. Ich habe grade die Tür zu gemacht, da fällt sie mit um den Hals und küsst mich. Danach bugsiert mich ins Schlafzimmer. Rückwärts falle ich aufs Bett. Sandra legt sich auf mich. Wir küssen uns weiter leidenschaftlich. Nach ein paar Minuten löst sie den Kuss. "Sorry, aber das musste jetzt sein", sagt Sandra und lächelt mich lieb an. "Einverstanden", sage ich lächelnd. "Die Haarfarbe ist ja eine Wucht", sagt Sandra, "da kann man gar nicht anders." Eine Weile schauen wir uns verliebt an. Dann steht Sandra auf und zieht mich am Arm. "Du bist ganz schön forsch", sage ich grinsend, "ich mag das so." "Ach Stefanie, ich fühle mich, als wäre ich zwanzig", sagt Sandra seufzend. "Du Sandra, ich bin zwanzig", sage ich lächelnd. Sandra lächelt zurück. Dann schaue ich sie mir genauer an. Sie trägt eine weiße, flatterige Shirtbluse, eine knallenge blaue Jeans und rote Ballerinas. "Cooler Look", sage ich, "darf ich mich ähnlich anziehen?" "Au ja, gerne", sagt Sandra begeistert. Zusammen gehen wir zu meinem Kleiderschrank. Ich befördere eine weiße Shirtbluse hervor. "Die sieht ja fast so aus, wie meine", sagt Sandra begeistert. Ich ziehe mich um. "Hihi, wie Schwestern sehen wir aus", sagt Sandra begeistert. Aus dem Schuhschrank hole ich dann noch passende, rote Ballerinas. "Ich finde das toll, so ihm Partnerlook", sagt Sandra begeistert. "Ich auch", sage ich und ziehe sie vor den großen Spiegel. "Toll", sage ich. Sandra staunt. "Finde ich auch", sagt sie, "wir sehen so süß aus." "Dann können wir los, oder?" frage ich. "Ja gerne", antwortet Sandra. Ich nehme noch eine Tasche mit einem Pullover und Turnschuhe mit. "Hast Du auch ein Pullover oder eine Strickjacke dabei?" frage ich sie. "Ja habe ich und auch Turnschuhe", antwortet Sandra. Festeres Schuhwerk ist schon angesagt, falls man mal eine Außenlandung in einem Acker machen muss. Reine Vorsichtsmaßnahme. Wir verlassen die Wohnung und gehen die Treppe runter. Im Treppenhaus ist es ruhig, dann verlassen wir das Haus und gehen zu Sandras Auto. Beim Einsteigen sehe ich aus den Augenwinkeln Jochen an seinem Küchenfenster, wie er uns beobachtet. Sandra fällt das auch auf. Ich erkläre ihr kurz, was ich dazu weiß. "OK, ein bisschen Zurückhaltung ist dann wohl angesagt", sagt Sandra dann. Nach kurzer Fahrt kommen wir auf dem Flugplatz an.
Wir gehen ins Vereinsheim. Daniela ist auch da. "Ach, ihr seht ja toll aus", sagt Daniela verzückt, "wie Schwestern." Danke", sagt Sandra lieb. Ich wundere mich, wo Dirk ist. "Der dreht schon eine Runde", sagt Daniela dann, "und für euch steht da schon ein Zweisitzer." "Super", sage ich. Wir gehen wieder raus. "Bis später", sagt Daniela, "vielleicht sehen wir uns oben noch, ich drehe dann auch mal eine Runde." Vor der Werkstatt werden wieder Tisch und Stühle aufgebaut. Fritz hilft auch dabei. Er sieht uns. "Meine Güte, seid ihr aber hübsch", sagt er dann. "Danke", sagen wir gleichzeitig. Ich stelle ihm Sandra vor. "Bist Du heute mal wieder mit einem Flieger in der Luft?" frage ich ihn. "Ja, da kommt nachher jemand, der sich dafür interessiert", antwortet Fritz, "Dirk zeigt ihm den Verein und danach drehe ich eine Runde mit ihm." "Schön", sage ich lächelnd. "Und heute Nachmittag ist wieder Springen angesagt", sagt Fritz weiter, "der Wetterbericht ist vielversprechend." Ich zwinkere Fritz zu, ohne dass Sandra es merkt. Die fragt auch gleich prompt: "Macht ihr dann auch Tandemsprünge?" "Na klar", antwortet Fritz, "soll ich Dich vormerken?" "Au ja gerne", sagt Sandra, "und Stefanie auch." Ich schüttle den Kopf. "Nee, da habe ich Angst vor", sage ich, "Tandemsprung ist gar nicht meins." Fritz muss sich grade unheimlich zusammenreißen. "Wie jetzt?" fragt Sandra, "im Segelflugzeug die Wolken erstürmen, aber nicht mit einem Tandemsprung abspringen?" "Ich bin außerdem zu groß dafür", sage ich dann. "Hm, da ist was dran", sagt Fritz, "bei Dir mag das noch gehen, Sandra." "Och schade", sagt Sandra. "Ich schaue dann mal, wer da ist", vielleicht klappt es ja doch. "Hihi", sagt Sandra. "Du böses Mädchen, Du, immer willst Du mich ins kalte Wasser werfen", sage ich flaxend zu ihr. "Och nein, Stefanie, das kannst Du so nicht sagen", sagt Sandra lächelnd. "Hast Du schon mal einen Tandemsprung gemacht?", frage ich sie. "Nicht direkt", antwortet sie, "aber Gleitschirmfliegen im Tandem vom Hang, in den Alpen, bei meinem Onkel." "Meine Güte, du hast ja wohl überall Verwandtschaft", sage ich lächelnd. "Ja-aha", sagt Sandra verschmitzt. In der Zwischenzeit sind wir zu dem Flieger gegangen.
Ich öffne die Haube. Wir legen unsere Taschen rein. Sandra hat zusätzlich noch eine Fototasche dabei. "Fotografierst Du so Hobby-mäßig?" frage ich sie. "Na ja, ich habe mal eine professionellere Ausbildung gemacht", antworte Sandra. "Meine Güte, ich kenne aber auch fotografierwütige Damen", sage ich grinsend, "Katja hatte gestern auch ein gewaltiges Equipment mit." Sandra lacht. "So, jetzt müssen wir den Flieger noch zum Startplatz scheiben", sage ich. Auch Sandra bemerkt: "Huch das geht ja leicht!" Heute ist ziemlich viel Betrieb und wir müssen etwas warten. Mit den anderen Wartenden in unserer Warteschlange an der Winde unterhalten wir uns ein wenig. Dann sind wir auch an der Reihe. Rainer fährt das Schleppseilauto. "Hilfe, ich werde blind", flaxt er, als er bei und ankommt und aussteigt, "seht ihr niedlich aus." Sandra lächelt. "Danke", sage ich. Dann schieben wir unseren Flieger vor, so das Rainer das Seil einhängen kann. "Du gibst das Startsignal?" frage ich Rainer. "Sehr gerne", sagt er grinsend. Sandra und ich steigen in den Flieger. "Darf ich unsere Bereitschaft signalisieren?" fragt Sandra. "Na klar", sage ich. "Sehr gerne", sagt Rainer. Ich schließe die Haube. Sandra zeigt den Daumen hoch. "Rainer an Winde eins, Startbereitschaft ist hergestellt", sagt er. "Verstanden", kommt von Gabi. Sandra zeigt das zweite Mal den Daumen. "Rainer an Winde eins, die beiden Engel können starten", sagt er wieder. "Verstanden", kommt von Gabi. Sandra schaut gebannt vorne heraus auf das Seil. Das Seil strafft sich, es gibt einen Ruck und im nächsten Moment nehmen wir Fahrt auf. "Huh!" sagt Sandra aufgeregt. Der Flieger fängt an zu schweben. Kurz danach gehen wir in den Steigflug. Sandra hat die Augen weit offen, als müsste sie jedes Detail aufsaugen. Sie schaut rechts und links raus und ist am strahlen. "Ist das toll", sagt sie, nachdem das Seil ausgeklinkt ist, "wenn man so darauf vorbereitet ist." Sie dreht sich um und schaut mich mit einem Lächeln an. "Na dann, mein Engel, hast Du einen Wunsch, wo Du hinfliegen möchtest", frage ich Sandra. "Hm, so Richtung Hamburg, nach Winterhude?" fragt sie, "wie lange würde das dauern?" "Bis Hamburg sind es ca. 180 Km von hier, der Flieger hat eine Gleitzahl von 1:60, ich rechne mal mit 1:50, wenn wir in 3000 m Höhe starten, dann legen wir in einer knappen Stunde 100 km zurück und sind dann noch ca. 1000 m hoch", sage ich, als wir in einer Thermik hochkreiseln, "dann suchen wir uns einen Aufwind, das dauert nochmal 10 bis 20 Minuten, dann noch eine dreiviertel Stunde bis Hamburg. Bisschen mehr als zwei Stunden, gut kalkuliert, mit Angstzuschlag." Sandra lächelt. "Mit ein bisschen Risiko geht es etwas schneller", sage ich dann noch, "um dreizehn Uhr wären wir da. Wollen wir das machen?" "Ja gerne", sagt Sandra lächelnd. "Warum Winterhude?" frage ich noch. "Stammsitz der Familie", sagt Sandra, nachdem sie sich zu mir gedreht hat, "mein Onkel wohnt da. So mehr dann zur Alster hin." Ich staune nicht schlecht. "Da bin ich früher öfter mal gepaddelt", sage ich, "ist jetzt nicht die schlechteste Wohngegend." "Von wo aus bist Du dann los?" fragt Sandra. "Ein paar Freunde hatten eine WG in der Nähe vom Goldbekkanal", antworte ich. "Aha, deshalb kennst Du Dich da aus", sagt Sandra.
Die Thermik schaufelt uns gewaltig nach oben. Wie gestern staune ich nicht schlecht, als ich den Höhenmesser sehe. "Boah, fast 3500 Meter", sage ich staunend, "was ist denn die Tage mit unserer Atmosphäre los?" Sandra erzähle ich, dass ich das schon gestern hatte. "Und ist das gut?" fragt Sandra. "Für unseren Trip auf alle Fälle", antworte ich, "dann begrüße ich dich recht herzlich an Bord von Steffi-Airlines. Ich wünsche Dir einen angenehmen Aufenthalt und ein gute Reise." Sandra dreht sich zu mir hin und lächelt. "Diese lockere Art ist ein auch ein Grund, warum ich dich so gerne mag", sagt sie, "Danke schön." Ich lächele sie an und zwinkere ihr zu. Sandra setzt sich bequem hin, ist aber die ganze Zeit am Schauen. Ihren Fotoapparat hat sie griffbereit. Wir überfliegen meinen letzten Heimatort. "Da unten habe ich gewohnt", sage ich und zeige auf das Haus. "Wissen Deine Töchter eigentlich, dass Du wieder fliegst?" fragt Sandra. "Nein", antworte ich, "sie wissen zwar, dass ich es bis zur Geburt der Großen gemacht habe, aber dass ich aktuell wieder fliege wissen sie noch nicht." "Hätte deine Noch-Gattin bestimmt auch was dagegen", sagt Sandra grinsend. "Woher weißt Du das?" frage ich und tue erstaunt, "Du hast sie doch nur ganz kurz gesehen, neulich." "Das hat schon gereicht", antwortet Sandra immer noch lächelnd. Wir gleiten weiter, lassen Gifhorn hinter uns. "Hier ist ja nicht viel los", sagt Sandra und schaut runter. Ich halte mich an der Bundesstraße 4. "Na ja, wenn man da unten mit dem Auto unterwegs ist sieht man noch weniger", sage ich dazu. "Das stimmt", antwortet Sandra, "ich nehme die Route trotzdem ganz gerne, wenn ich nach Hamburg will und keine Lust auf die Autobahn habe."
"Da hinten taucht schon Uelzen auf", sage ich. "Ging ja fix", sagt Sandra, "wie schnell fliegst Du denn?" "Ich habe die ganze Zeit 140 Sachen drauf", sage ich, "vorne in der Mitte das Instrument. Wir haben hier gedoppelte Instrumente, du hast vorne das Gleiche wie ich hier. "OK", sagt Sandra, "habe ich mich auch noch nicht mit vertraut gemacht." Dann schaut sie wieder runter. "Ist das da nicht der Gartenmarkt von dem Fernseh-Gärtner im NDR?" fragt Sandra. "Ja ist er", antworte ich, "willst Du kurz runter, ein paar Obstbäume kaufen?" Sandra schaut mich lächelnd an. "Mh, nöö", sagt sie dann, "aber da könnten wir mal so hinfahren. Mein Garten kann gerne noch schöner werden. Du warst doch mal Kleingärtner, oder? Du kannst mir bestimmt ein paar Tipps geben." "Mein Zwillingsbruder war das", sage ich grinsend, "ich kann das nicht." "Ach Stefanie, so geht das aber nicht", sagt Sandra lächelnd. Mittlerweile überfliegen wir Uelzen und nehmen Kurs auf Lüneburg. "Meine Güte, ich geize ja echt nicht mit der Geschwindigkeit,", staune ich, "aber wir haben immer noch eine ordentliche Höhe." Sandra schaut sich Lüneburg von oben an. "Ist auch ein schönes Städtchen", sagt sie. "Das stimmt", sage ich und halte langsam Ausschau nach Anzeichen für einen Aufwind. "Da hinten sieht es gut aus", sage ich, "da können wir uns nebenbei das Schiffshebewerk anschauen." "Von oben sieht das auch ziemlich mächtig aus", sagt Sandra, "auch, wenn man unten durchfährt." "Hast Du bestimmt schon mal gemacht", sage ich. "Na klar, schon etliche Male", antwortet Sandra. Während wir nach oben kreisen, erzählt Sandra von einigen Touren, mit verschiedenen Booten, die sie mit ihrer Familie gemacht hat. "Wir können ja mal schauen, ob wir den Kutter sehen können, mit dem wir in den Sommerferien auf die Nord- und Ostsee wollen", sagt Sandra und sagt mir, wo die Werft ist, auf dem der Kutter grade zu Inspektion ist. "Klingt gut, dann fliegen wir das mal an", sage ich und nehme Kurs auf Hamburg. Nebenbei habe ich immer ein Ohr für den Funk. Der nimmt grade einen ganz schönen Umfang ein. Ich folge der Elbe. An der Gablung zur Norder- und Süderelbe folge ich dann der Norderelbe. Ich nehme Kontakt zum Tower von Airbus auf und erkundige mich nach eventuellen Flugverkehr. Von dort ist nichts zu erwarten, stattdessen meldet sich jemand vom Airport in Fuhlsbüttel. Ich nenne meinen Zielort den ich anfliegen möchte und bekomme das OK.
"Wenn Du da das Kraftwerk anpeilst, dann sind wir in der Nähe der Werft", sagt Sandra. Dann dirigiert sie mich weiter. Sie schaut mit dem Fernglas. "Ja, da liegt "Mathilde", da vorne", sagt Sandra, "so heißt der Kutter." Sie gibt mir das Fernglas. "Schicker Dampfer", sage ich flapsig, "nee ehrlich, sieht wirklich toll aus." Ich drehe ein paar großzügige Runden über dem Gebiet. "Sind ja einige Sportbootwerften, da unten", bemerke ich. Eine Runde drehe ich noch, dann sage ich: "Ich fliege mal Richtung Autobahn und suche nach einem Fahrstuhl nach oben." Sandra lacht. "OK, ich rufe mal meine Eltern an", sagt sie. Ich finde auch einen gleich einen Aufwind. Von vorne höre ich Sandra. "Hallo Mama, hier ist Sandra, ich bin an Bord von Steffi-Airlines", sagt sie, "wir haben uns grade die "Mathilde" von oben angeschaut." "Moment, mal langsam", sagt Sandras Mutter erstaunt, "wo seid ihr?" "Wir kreisen grade in der Nähe der Werft in Billbrook", antworte Sandra, "Stefanie und ich sind grade mit einem Segelflieger nach Hamburg geflogen und schauen uns mal ein wenig um." "Ach, ist das schön", sagt Elvira, "ich freue mich so für euch." Sandras Vater ist im Hintergrund zu hören. "Wollt ihr dann noch weiter rein?" fragt er dann. "Wir wollten mal bei Onkel Bernhard vorbeischauen", sagt Sandra locker, "mal schauen, ob sie da sind." "Grüßt mal schön", sagt Elvira. "Machen wir", sagt Sandra.
"Unglaublich!" bemerke ich wieder in Bezug auf die Thermik heute. Sandra lächelt. "Dann fliegen wir mal bei deiner Tante und Onkel vorbei", sage ich, "Du kannst mich gerne etwas dirigieren, als waschechte Hamburgerin." "Nee Stefanie, ich bin wie Du gebürtige Braunschweigerin", sagt Sandra erheitert, "ich bin nur sehr oft bei der Familie hier gewesen, bzw. immer noch gerne hier." "OK, ach so", sage ich, "ich wollte dann von hier gradewegs zur Außenalster fliegen, und dann nach Norden." "Hört sich gut an", sagt Sandra. "Wir dürfen dann nur nicht zu weit fliegen, sonst kommen wir mit den Verkehrsfliegern ins Gehege", sage ich. Ich fliege schnurstracks Richtung Elbphilharmonie, dann biege ich scharf nach Norden ab. "Ich liebe diese Kurven, bei denen man in die Sitze gedrückt wird", sagt Sandra begeistert. Über Binnenalster und Außenalster geht es weiter. Sandra schaut vorne raus. "So jetzt nicht der Alster folgen, sondern den Rondeelkanal anpeilen", sagt Sandra. "Alles klar", sage ich und pfeife leise anerkennend. Sandra lächelt mich an. "Das ist schon eine noble Ecke hier", sage ich. "Sind doch auch nur Häuser, die den Regen abhalten", haut Sandra ganz trocken raus. Ich schaue sie erstaunt an, bevor ich loslachen muss. "Du bist eine Granate", sage ich lachend. "Wieso???", fragt sie gespielt erstaunt. Dann nimmt sie ihr Handy und wählt eine Nummer. Nebenbei zeigt sie mir ein Haus. "Das ist das Stammhaus der Familie", sagt Sandra. Ich fange derweil an, einen Kreis zu fliegen, bei dem das Haus im Mittelpunkt ist. Dann höre ich Sandra sagen: "Hallo Tante Rosi, hier ist Sandra. Darf ich laut stellen, damit meine Lebensgefährtin Stefanie mit hören kann?" "Gerne", antwortet ihre Tante, "ich habe ja schon etwas über Deine Stefanie gehört." "Aha, hat Mama wieder geplappert", sagt Sandra lächelnd. "Ja hat sie", sagt Rosi lachend, "seid ihr in der Nähe?" "Ja, wir schauen uns Hamburg an", sagt Sandra. Im Hintergrund hört man Sandras Onkel. "Kannst Du vielleicht einen Videoanruf machen?" fragt er, "wir sind ja etwas neugierig, was Stefanie angeht." Sandra schaut mich lächelnd an. "Gerne", sage ich. Sandra wählt sich nochmal neu ein. Dann hält sie da Handy so, dass wir beide hintereinander zu sehen sind. Rosi und Bernhard sind auf Sandras Display zu sehen. "Guten Tag", wünsche ich. Sie sind sichtlich verwundert. "Hallo Stefanie", sagt Bernhard, "äh, wo seid ihr denn da?" "Ach so, das ist ein Segelflugzeug, in dem wir sitzen und über euch kreiseln", sagt Sandra. "Also Sandra, Du bist eine Marke", lacht Bernhard, "mal eben so nebenbei mit einen Flieger hier vorbeischauen." "Stefanie fliegt?" fragt Rosi. "Ja, das tue ich", antworte ich lächelnd. "Das ist aber eine schöne Überraschung", sagt Rosi. "Ich glaube ich sehe euch", sagt Bernhard "D-1967?" "Genau, das sind wir", sage ich und wackele mit den Tragflächen. "Das ist ja wirklich schön ihr beiden", sagt Rosi begeistert, "nächstes Mal kommt ihr dann aber hier direkt vorbei." "Sehr gerne", antworte ich.
"So langsam brauchen wir mal einen Fahrstuhl", sage ich. "Dann macht es gut ihr beiden", sagen Rosi und Bernhard, "bis bald mal." "Tschüss", sagen Sandra und ich gleichzeitig. Ich fliege wieder über die Alster Richtung Hafen. "Über der Innenstadt hat es vorhin in den Tragflächen gewackelt", sage ich "vielleicht ist da schon etwas Aufwind." Tatsächlich ist dort auch eine leichte Brise die uns nach oben trägt. "Ist halt der einzige Vorteil von versiegelten Flächen", flaxe ich. Der Aufwind bringt uns zwar nicht ganz nach oben, aber es reicht, um auf locker auf die andere Seite vom Hafen zu kommen. Hier kreiseln wir noch mal weiter, während wir runterschauen. "Hamburg ist schon meine Stadt", sage ich. Sandra strahlt mich an. "Ehrlich, Stefanie?" fragt sie. "Gleich nach Braunschweig", antworte ich lächelnd. "Das freut mich", sagt Sandra. "Du kannst mir bestimmt noch jede Menge Ecken zeigen, die ich noch nicht kenne", sage ich. "Aber so was von", sagt Sandra lachend, "ich zeige sie Dir gerne." "Rückflug?" frage ich. "Fällt zwar schwer, aber ja", sagt Sandra. "Ich würde dann eine andere Route fliegen", sage ich, "über Soltau und Celle, dann wieder nach Gifhorn rüber und zurück nach Braunschweig." "Gerne", sagt Sandra. Sandra ist die ganze Zeit des Fluges dabei in die Umgebung zu schauen. "Hier gibt es so viel zu schauen", sagt sie und nimmt mir damit die Frage vorweg. "Darf ich Dir mal eine ganz andere Frage stellen?" frage ich nach kurzer Zeit. Sandra nickt. "Wo kommt eigentlich, das "van" in deinem Nachnamen her?" frage ich, "hast Du holländische Vorfahren?" "Oh ja", antwortet Sandra begeistert, "im 17 Jahrhundert sind meine Vorfahren von Rotterdam nach Hamburg gekommen." "Holla, das ist ja schon lange her", staune ich. "Ja, und die haben die ganze Zeit Schifffahrt betrieben", sagt Sandra weiter. "Das ist ja stark", sage ich lächelnd, "meine Freundin hat blaues, holländisches Blut." Sandra dreht sich wieder mal zu mir um lächelt mich süß an. "Du bist aber auch was besonders", sagt Sandra. "Inwiefern?" frage ich. "Du bist so natürlich und irgendwie kommst Du mir so anpassungsfähig vor", sagt Sandra, "aber hast auch Deinen eigenen Kopf. Das ist ungewohnt für mich, aber ich mag das so an Dir." "Wow", sage ich anerkennend, "das ist aber mal eine Antwort." Sandra lächelt. "Hm, das soll jetzt nicht überheblich klingen", sagt Sandra zögerlich, "aber, hm, macht Dir das nichts aus, dass ich aus einem, wie soll ich sagen, guten, wohlhabenden Haus komme." Ich lächele sie an. "Die Frage finde gut", sage ich, "und es macht mir nichts aus." Sandra lächelt mich an. "Ich finde zuallererst die Person Sandra hoch interessant", sage ich, "jemand, der so frech, forsch und gleichzeitig so liebevoll ist, ist mir noch nie begegnet." Ich mache eine kurze Pause. "Du wirst grade knallrot im Gesicht", sage ich lieb lächelnd. "Och Stefanie", sagt Sandra, "aber da haben wir was gemeinsam." "Und nicht nur das", sage ich, "wir haben viele Gemeinsamkeiten." "Stimmt", seufzt Sandra. "Aber nochmal Deine Frage mit dem wohlhabenden Haus", sage ich, "hast Du damit schlechte Erfahrungen gemacht?" "Ja", sagt Sandra zögerlich, "die ein oder andere Partnerin kam gar nicht damit klar, auch die Carina, die kennst Du vielleicht von der Party,." "Ja, mit ihr hatte ich mich kurz unterhalten", antworte ich vorsichtig, "war das der Grund, warum es mit euch nicht geklappt hatte." "Auch," sagt Sandra, "die Partnerschaft hat echt rasant begonnen, aber dann kam schnell so eine Routine rein. Carina wollte das dann etwas ruhiger. Und dann fühlte sie sich halt abhängig von mir." "Eigentlich lässt Du das doch gar nicht so heraus", sage ich, "ja klar Du bist fordernd, aber eben eher auf der partnerschaftlichen Ebene." "Wie meinst Du dass", fragt sie erwartungsvoll. "Na ja, wenn ich ehrlich bin", sage ich lächelnd, "so schnell wie wir beide auf "das Eine" kommen "¦. ." "Findest Du das zu viel?" fragt Sandra vorsichtig. "Nöö", sage ich mit einem großen Lächeln, "ist etwas ungewohnt, kannte ich vorher so nicht. Aber ist völlig OK." Sandra schaut mich lieb an. "Mir fehlen irgendwie grade die Worte" sagt sie. Ich zwinkere ihr zu. Verträumt schaut Sandra nach draußen. "Stefanie, ich bin richtig glücklich", sagt sie nach einiger Zeit.
Ich bin schon seit einiger Zeit dabei einem blöden Seitenwind auszugleichen. "Herzallerliebste Sandra, macht es Dir etwas aus, wenn ich den Kurs etwas ändere?" frage ich sie. Sandra lacht. "Niedliche Ansage", sagt sie zuerst, "es macht mir nichts aus. Aber warum änderst Du den Kurs?" "Merkst Du, wie der Flieger seitlich wegschiebt", frage ich, "im Hintern merkt man das leicht." Sandra lacht wieder. "Ja stimmt", sagt sie dann, "merke ich so leicht." "Wir haben so einen blöden Seitenwind, der mir hier den Auftrieb an der Tragfläche stört", sage ich, "ich würde den Flieger etwas reindrehen. Dann würden wir aber nördlich an Celle vorbeifliegen." "Ist OK, Stefanie, Du bist die Pilotin", sagt Sandra lächelnd. Ich drehe etwas in den Wind rein. Es fliegt sich dann auch wieder ruhiger. "Das ist echt toll, mit Dir zu fliegen", sagt Sandra. "Danke Sandra", sage ich, "mit Dir als Passagier ist es doppelt so schön." Nördlich von Gifhorn kreiseln wir in einer Thermik hoch. Ein paar andere Segelflieger von einem ansässigen Verein sind ebenfalls mit dabei. Wir unterhalten uns angeregt über Funk. Dann fliegen wir weiter Richtung Wolfsburg. "Ist jetzt nochmal ein kleiner Umweg wegen des Seitenwindes", sage ich. "Alles gut, da gibt es wieder ordentlich was zum Schauen", sagt Sandra. Wir fliegen nördlich an Wolfsburg vorbei. Dann fliege ich eine spitze Kehre und fliege parallel zum Kanal. Wir über fliegen die große Fabrik des niedersächsischen Autobauers. Sandra schaut wieder, als ob sie jedes noch so kleine Detail aufsaugen müsste. "Wenn ich diese immensen Ausmaße sehe, bin ich froh, dass wir in der kleineren Filiale in Braunschweig arbeiten", sagt sie. Ich lache. "Ja stimmt", antworte ich, "Filiale, tse!" "Ja ist doch so", sagt Sandra gespielt trotzig. Als wir in der Nähe der Schleuse fliegen, fällt mir die Aktion mit den beiden Idioten ein, als ich Susanne und ich die Bootstour auf dem Kanal gemacht haben. Ich erzähle Sandra das dann. "Also, Susanne würde ich auch gerne mal kennenlerne", sagt Sandra dann. "Echt?" frage ich. "Ja wieso denn nicht?" fragt Sandra dagegen, " Du hast doch neulich erzählt, wie ihr zueinander steht. Ist doch ungefährlich." "OK", sage ich lachend, "ich kann sie ja mal anrufen."
Ich nehme mein Handy und wähle ihre Nummer per Videoanruf. Nebenbei sind wir in der Nähe des Hauses ihrer Eltern angekommen. Ich fange an über dem Yachthafen zu kreisen. Susanne geht auch recht schnell ran. "Hallo Steffi, was für eine Überraschung und dann noch per Video", sagt Susanne, "wo bist Du da, ist das ein Segelflugzeug?" "Genau", antworte ich, "ich bin mit Sandra unterwegs. Wir kreiseln grade über Dir." "Oh, das ist ja toll, ja, ich sehe da einen Flieger", sagt Susanne, "darf ich Sandra auch sehen?" "Gerne", sage ich und gebe Sandra das Handy. Sie hält es so, dass wir beide zu sehen sind. "Hallo Susanne", sagt Sandra lächelnd. "Hallo Sandra, schön Dich kennenzulernen", sagt Susanne erfreut. "Danke, ich freue mich auch", sagt Sandra, "Stefanie hat mir grade von eurer Motorboottour erzählt." "Oh je, das war ein Ding", sagt Susanne lachend. Innerhalb von kurzer Zeit verstehen die beiden sich prächtig, als ob sie sich schon Jahre kennen würden. Ich fliege langsam Richtung Flughafen. Sandra und Susanne haben sich dann auch gleich für nächste Woche auf dem Schützenfest verabredet. Dann verabschieden wir uns. Sandra gibt mir das Handy zurück. "Eine tolle Frau", sagt Sandra, "und sehr hübsch ist sie." "Ja, mein Zwillingsbruder konnte auch nicht "Nein" sagen", antworte ich grinsend. "Steffi, Steffi, Steffi", sagt Sandra lächelnd und kopfschüttelnd. "Oh, Du sagst Steffi zu mir", sage ich erstaunt tuend. "In Ausnahmesituationen darf ich das", sagt Sandra lächelnd. "Einverstanden", sage ich. Wir kommen in die Nähe des Flughafens. Über Funk melde ich mich an. Dann gehe ich in den Landeanflug. Ich lasse wieder einiges an Ballastwasser ab. Kurz danach setzen wir weich auf. Langsam rollen wir aus. Mit dem letzten Schwung rollen wir aus der Landezone. Wir öffnen das Kabinendach und bleiben noch kurz sitzen. Dann steige ich als erste aus und reiche Sandra die Hand. Sie lächelt mich an. Langsam steht sie auf und steigt aus dem Flieger. "Stefanie, das war so toll", sagt Sandra, umarmt mich und küsst mich kurz, "Dankeschön." Dann küssen wir uns etwas länger. Wir nehmen unsere Taschen aus dem Flieger und schließen das Kabinendach. Den Flieger schieben wir noch in Richtung Startplatz. Ein Paar kommt uns entgegen und nimmt uns den Flieger ab. "Guten Flug", wünschen wir noch. Wir gehen zum Vereinsheim. "Jetzt eine "3K-Pause"" sage ich. "Eine was?" fragt Sandra. "3K: Kaffee, Kuchen, Keramik", antworte ich grinsend. "Ah, OK", sagt Sandra, "Keramik für die Toilette?" Ich nicke grinsend. Bei Kaffee und Kuchen unterhalten wir uns dann mit Daniela und einigen anderen. "Da habt ihr aber eine schöne Runde gedreht", sagt Daniela. "Das ging auch ziemlich fix", sage ich, "Das waren fünf Stunden, ich habe mit mehr kalkuliert." "Der Flieger, den ihr hattet ist auch schon eine tolles Ding", sagt Dirk, der grade dazu kam. Aus den Augenwinkeln sehe ich einige Punkte am Himmel. Die Fallschirmspringer sind grade abgesprungen. Sandra schaut auch hin. "Soll ich mal drüben anfunken, ob es mit Deinem Tandemsprung klappt?" frage ich Sandra. Ihre Augen funkeln. "Gerne Stefanie", sagt sie begeistert.
Ich steh um acht auf. Das Wetter draußen sieht jetzt schon vielversprechend aus. Nach dem ich mich im Bad zurecht gemacht habe und mir ein fliegertaugliches Outfit angezogen habe, mache ich mein Frühstück. Um halb Zehn klingelt es an der Tür. Ich schaue aus dem Küchenfenster. Sandra steht schon unten. "Huhu, soll ich runterkommen, oder magst Du noch kurz hochkommen?" frage ich. "Ich würde gerne hochkommen", sagt Sandra mit ihrem liebsten Lächeln. Kurz darauf kommt sie in die Wohnung. Ich habe grade die Tür zu gemacht, da fällt sie mit um den Hals und küsst mich. Danach bugsiert mich ins Schlafzimmer. Rückwärts falle ich aufs Bett. Sandra legt sich auf mich. Wir küssen uns weiter leidenschaftlich. Nach ein paar Minuten löst sie den Kuss. "Sorry, aber das musste jetzt sein", sagt Sandra und lächelt mich lieb an. "Einverstanden", sage ich lächelnd. "Die Haarfarbe ist ja eine Wucht", sagt Sandra, "da kann man gar nicht anders." Eine Weile schauen wir uns verliebt an. Dann steht Sandra auf und zieht mich am Arm. "Du bist ganz schön forsch", sage ich grinsend, "ich mag das so." "Ach Stefanie, ich fühle mich, als wäre ich zwanzig", sagt Sandra seufzend. "Du Sandra, ich bin zwanzig", sage ich lächelnd. Sandra lächelt zurück. Dann schaue ich sie mir genauer an. Sie trägt eine weiße, flatterige Shirtbluse, eine knallenge blaue Jeans und rote Ballerinas. "Cooler Look", sage ich, "darf ich mich ähnlich anziehen?" "Au ja, gerne", sagt Sandra begeistert. Zusammen gehen wir zu meinem Kleiderschrank. Ich befördere eine weiße Shirtbluse hervor. "Die sieht ja fast so aus, wie meine", sagt Sandra begeistert. Ich ziehe mich um. "Hihi, wie Schwestern sehen wir aus", sagt Sandra begeistert. Aus dem Schuhschrank hole ich dann noch passende, rote Ballerinas. "Ich finde das toll, so ihm Partnerlook", sagt Sandra begeistert. "Ich auch", sage ich und ziehe sie vor den großen Spiegel. "Toll", sage ich. Sandra staunt. "Finde ich auch", sagt sie, "wir sehen so süß aus." "Dann können wir los, oder?" frage ich. "Ja gerne", antwortet Sandra. Ich nehme noch eine Tasche mit einem Pullover und Turnschuhe mit. "Hast Du auch ein Pullover oder eine Strickjacke dabei?" frage ich sie. "Ja habe ich und auch Turnschuhe", antwortet Sandra. Festeres Schuhwerk ist schon angesagt, falls man mal eine Außenlandung in einem Acker machen muss. Reine Vorsichtsmaßnahme. Wir verlassen die Wohnung und gehen die Treppe runter. Im Treppenhaus ist es ruhig, dann verlassen wir das Haus und gehen zu Sandras Auto. Beim Einsteigen sehe ich aus den Augenwinkeln Jochen an seinem Küchenfenster, wie er uns beobachtet. Sandra fällt das auch auf. Ich erkläre ihr kurz, was ich dazu weiß. "OK, ein bisschen Zurückhaltung ist dann wohl angesagt", sagt Sandra dann. Nach kurzer Fahrt kommen wir auf dem Flugplatz an.
Wir gehen ins Vereinsheim. Daniela ist auch da. "Ach, ihr seht ja toll aus", sagt Daniela verzückt, "wie Schwestern." Danke", sagt Sandra lieb. Ich wundere mich, wo Dirk ist. "Der dreht schon eine Runde", sagt Daniela dann, "und für euch steht da schon ein Zweisitzer." "Super", sage ich. Wir gehen wieder raus. "Bis später", sagt Daniela, "vielleicht sehen wir uns oben noch, ich drehe dann auch mal eine Runde." Vor der Werkstatt werden wieder Tisch und Stühle aufgebaut. Fritz hilft auch dabei. Er sieht uns. "Meine Güte, seid ihr aber hübsch", sagt er dann. "Danke", sagen wir gleichzeitig. Ich stelle ihm Sandra vor. "Bist Du heute mal wieder mit einem Flieger in der Luft?" frage ich ihn. "Ja, da kommt nachher jemand, der sich dafür interessiert", antwortet Fritz, "Dirk zeigt ihm den Verein und danach drehe ich eine Runde mit ihm." "Schön", sage ich lächelnd. "Und heute Nachmittag ist wieder Springen angesagt", sagt Fritz weiter, "der Wetterbericht ist vielversprechend." Ich zwinkere Fritz zu, ohne dass Sandra es merkt. Die fragt auch gleich prompt: "Macht ihr dann auch Tandemsprünge?" "Na klar", antwortet Fritz, "soll ich Dich vormerken?" "Au ja gerne", sagt Sandra, "und Stefanie auch." Ich schüttle den Kopf. "Nee, da habe ich Angst vor", sage ich, "Tandemsprung ist gar nicht meins." Fritz muss sich grade unheimlich zusammenreißen. "Wie jetzt?" fragt Sandra, "im Segelflugzeug die Wolken erstürmen, aber nicht mit einem Tandemsprung abspringen?" "Ich bin außerdem zu groß dafür", sage ich dann. "Hm, da ist was dran", sagt Fritz, "bei Dir mag das noch gehen, Sandra." "Och schade", sagt Sandra. "Ich schaue dann mal, wer da ist", vielleicht klappt es ja doch. "Hihi", sagt Sandra. "Du böses Mädchen, Du, immer willst Du mich ins kalte Wasser werfen", sage ich flaxend zu ihr. "Och nein, Stefanie, das kannst Du so nicht sagen", sagt Sandra lächelnd. "Hast Du schon mal einen Tandemsprung gemacht?", frage ich sie. "Nicht direkt", antwortet sie, "aber Gleitschirmfliegen im Tandem vom Hang, in den Alpen, bei meinem Onkel." "Meine Güte, du hast ja wohl überall Verwandtschaft", sage ich lächelnd. "Ja-aha", sagt Sandra verschmitzt. In der Zwischenzeit sind wir zu dem Flieger gegangen.
Ich öffne die Haube. Wir legen unsere Taschen rein. Sandra hat zusätzlich noch eine Fototasche dabei. "Fotografierst Du so Hobby-mäßig?" frage ich sie. "Na ja, ich habe mal eine professionellere Ausbildung gemacht", antworte Sandra. "Meine Güte, ich kenne aber auch fotografierwütige Damen", sage ich grinsend, "Katja hatte gestern auch ein gewaltiges Equipment mit." Sandra lacht. "So, jetzt müssen wir den Flieger noch zum Startplatz scheiben", sage ich. Auch Sandra bemerkt: "Huch das geht ja leicht!" Heute ist ziemlich viel Betrieb und wir müssen etwas warten. Mit den anderen Wartenden in unserer Warteschlange an der Winde unterhalten wir uns ein wenig. Dann sind wir auch an der Reihe. Rainer fährt das Schleppseilauto. "Hilfe, ich werde blind", flaxt er, als er bei und ankommt und aussteigt, "seht ihr niedlich aus." Sandra lächelt. "Danke", sage ich. Dann schieben wir unseren Flieger vor, so das Rainer das Seil einhängen kann. "Du gibst das Startsignal?" frage ich Rainer. "Sehr gerne", sagt er grinsend. Sandra und ich steigen in den Flieger. "Darf ich unsere Bereitschaft signalisieren?" fragt Sandra. "Na klar", sage ich. "Sehr gerne", sagt Rainer. Ich schließe die Haube. Sandra zeigt den Daumen hoch. "Rainer an Winde eins, Startbereitschaft ist hergestellt", sagt er. "Verstanden", kommt von Gabi. Sandra zeigt das zweite Mal den Daumen. "Rainer an Winde eins, die beiden Engel können starten", sagt er wieder. "Verstanden", kommt von Gabi. Sandra schaut gebannt vorne heraus auf das Seil. Das Seil strafft sich, es gibt einen Ruck und im nächsten Moment nehmen wir Fahrt auf. "Huh!" sagt Sandra aufgeregt. Der Flieger fängt an zu schweben. Kurz danach gehen wir in den Steigflug. Sandra hat die Augen weit offen, als müsste sie jedes Detail aufsaugen. Sie schaut rechts und links raus und ist am strahlen. "Ist das toll", sagt sie, nachdem das Seil ausgeklinkt ist, "wenn man so darauf vorbereitet ist." Sie dreht sich um und schaut mich mit einem Lächeln an. "Na dann, mein Engel, hast Du einen Wunsch, wo Du hinfliegen möchtest", frage ich Sandra. "Hm, so Richtung Hamburg, nach Winterhude?" fragt sie, "wie lange würde das dauern?" "Bis Hamburg sind es ca. 180 Km von hier, der Flieger hat eine Gleitzahl von 1:60, ich rechne mal mit 1:50, wenn wir in 3000 m Höhe starten, dann legen wir in einer knappen Stunde 100 km zurück und sind dann noch ca. 1000 m hoch", sage ich, als wir in einer Thermik hochkreiseln, "dann suchen wir uns einen Aufwind, das dauert nochmal 10 bis 20 Minuten, dann noch eine dreiviertel Stunde bis Hamburg. Bisschen mehr als zwei Stunden, gut kalkuliert, mit Angstzuschlag." Sandra lächelt. "Mit ein bisschen Risiko geht es etwas schneller", sage ich dann noch, "um dreizehn Uhr wären wir da. Wollen wir das machen?" "Ja gerne", sagt Sandra lächelnd. "Warum Winterhude?" frage ich noch. "Stammsitz der Familie", sagt Sandra, nachdem sie sich zu mir gedreht hat, "mein Onkel wohnt da. So mehr dann zur Alster hin." Ich staune nicht schlecht. "Da bin ich früher öfter mal gepaddelt", sage ich, "ist jetzt nicht die schlechteste Wohngegend." "Von wo aus bist Du dann los?" fragt Sandra. "Ein paar Freunde hatten eine WG in der Nähe vom Goldbekkanal", antworte ich. "Aha, deshalb kennst Du Dich da aus", sagt Sandra.
Die Thermik schaufelt uns gewaltig nach oben. Wie gestern staune ich nicht schlecht, als ich den Höhenmesser sehe. "Boah, fast 3500 Meter", sage ich staunend, "was ist denn die Tage mit unserer Atmosphäre los?" Sandra erzähle ich, dass ich das schon gestern hatte. "Und ist das gut?" fragt Sandra. "Für unseren Trip auf alle Fälle", antworte ich, "dann begrüße ich dich recht herzlich an Bord von Steffi-Airlines. Ich wünsche Dir einen angenehmen Aufenthalt und ein gute Reise." Sandra dreht sich zu mir hin und lächelt. "Diese lockere Art ist ein auch ein Grund, warum ich dich so gerne mag", sagt sie, "Danke schön." Ich lächele sie an und zwinkere ihr zu. Sandra setzt sich bequem hin, ist aber die ganze Zeit am Schauen. Ihren Fotoapparat hat sie griffbereit. Wir überfliegen meinen letzten Heimatort. "Da unten habe ich gewohnt", sage ich und zeige auf das Haus. "Wissen Deine Töchter eigentlich, dass Du wieder fliegst?" fragt Sandra. "Nein", antworte ich, "sie wissen zwar, dass ich es bis zur Geburt der Großen gemacht habe, aber dass ich aktuell wieder fliege wissen sie noch nicht." "Hätte deine Noch-Gattin bestimmt auch was dagegen", sagt Sandra grinsend. "Woher weißt Du das?" frage ich und tue erstaunt, "Du hast sie doch nur ganz kurz gesehen, neulich." "Das hat schon gereicht", antwortet Sandra immer noch lächelnd. Wir gleiten weiter, lassen Gifhorn hinter uns. "Hier ist ja nicht viel los", sagt Sandra und schaut runter. Ich halte mich an der Bundesstraße 4. "Na ja, wenn man da unten mit dem Auto unterwegs ist sieht man noch weniger", sage ich dazu. "Das stimmt", antwortet Sandra, "ich nehme die Route trotzdem ganz gerne, wenn ich nach Hamburg will und keine Lust auf die Autobahn habe."
"Da hinten taucht schon Uelzen auf", sage ich. "Ging ja fix", sagt Sandra, "wie schnell fliegst Du denn?" "Ich habe die ganze Zeit 140 Sachen drauf", sage ich, "vorne in der Mitte das Instrument. Wir haben hier gedoppelte Instrumente, du hast vorne das Gleiche wie ich hier. "OK", sagt Sandra, "habe ich mich auch noch nicht mit vertraut gemacht." Dann schaut sie wieder runter. "Ist das da nicht der Gartenmarkt von dem Fernseh-Gärtner im NDR?" fragt Sandra. "Ja ist er", antworte ich, "willst Du kurz runter, ein paar Obstbäume kaufen?" Sandra schaut mich lächelnd an. "Mh, nöö", sagt sie dann, "aber da könnten wir mal so hinfahren. Mein Garten kann gerne noch schöner werden. Du warst doch mal Kleingärtner, oder? Du kannst mir bestimmt ein paar Tipps geben." "Mein Zwillingsbruder war das", sage ich grinsend, "ich kann das nicht." "Ach Stefanie, so geht das aber nicht", sagt Sandra lächelnd. Mittlerweile überfliegen wir Uelzen und nehmen Kurs auf Lüneburg. "Meine Güte, ich geize ja echt nicht mit der Geschwindigkeit,", staune ich, "aber wir haben immer noch eine ordentliche Höhe." Sandra schaut sich Lüneburg von oben an. "Ist auch ein schönes Städtchen", sagt sie. "Das stimmt", sage ich und halte langsam Ausschau nach Anzeichen für einen Aufwind. "Da hinten sieht es gut aus", sage ich, "da können wir uns nebenbei das Schiffshebewerk anschauen." "Von oben sieht das auch ziemlich mächtig aus", sagt Sandra, "auch, wenn man unten durchfährt." "Hast Du bestimmt schon mal gemacht", sage ich. "Na klar, schon etliche Male", antwortet Sandra. Während wir nach oben kreisen, erzählt Sandra von einigen Touren, mit verschiedenen Booten, die sie mit ihrer Familie gemacht hat. "Wir können ja mal schauen, ob wir den Kutter sehen können, mit dem wir in den Sommerferien auf die Nord- und Ostsee wollen", sagt Sandra und sagt mir, wo die Werft ist, auf dem der Kutter grade zu Inspektion ist. "Klingt gut, dann fliegen wir das mal an", sage ich und nehme Kurs auf Hamburg. Nebenbei habe ich immer ein Ohr für den Funk. Der nimmt grade einen ganz schönen Umfang ein. Ich folge der Elbe. An der Gablung zur Norder- und Süderelbe folge ich dann der Norderelbe. Ich nehme Kontakt zum Tower von Airbus auf und erkundige mich nach eventuellen Flugverkehr. Von dort ist nichts zu erwarten, stattdessen meldet sich jemand vom Airport in Fuhlsbüttel. Ich nenne meinen Zielort den ich anfliegen möchte und bekomme das OK.
"Wenn Du da das Kraftwerk anpeilst, dann sind wir in der Nähe der Werft", sagt Sandra. Dann dirigiert sie mich weiter. Sie schaut mit dem Fernglas. "Ja, da liegt "Mathilde", da vorne", sagt Sandra, "so heißt der Kutter." Sie gibt mir das Fernglas. "Schicker Dampfer", sage ich flapsig, "nee ehrlich, sieht wirklich toll aus." Ich drehe ein paar großzügige Runden über dem Gebiet. "Sind ja einige Sportbootwerften, da unten", bemerke ich. Eine Runde drehe ich noch, dann sage ich: "Ich fliege mal Richtung Autobahn und suche nach einem Fahrstuhl nach oben." Sandra lacht. "OK, ich rufe mal meine Eltern an", sagt sie. Ich finde auch einen gleich einen Aufwind. Von vorne höre ich Sandra. "Hallo Mama, hier ist Sandra, ich bin an Bord von Steffi-Airlines", sagt sie, "wir haben uns grade die "Mathilde" von oben angeschaut." "Moment, mal langsam", sagt Sandras Mutter erstaunt, "wo seid ihr?" "Wir kreisen grade in der Nähe der Werft in Billbrook", antworte Sandra, "Stefanie und ich sind grade mit einem Segelflieger nach Hamburg geflogen und schauen uns mal ein wenig um." "Ach, ist das schön", sagt Elvira, "ich freue mich so für euch." Sandras Vater ist im Hintergrund zu hören. "Wollt ihr dann noch weiter rein?" fragt er dann. "Wir wollten mal bei Onkel Bernhard vorbeischauen", sagt Sandra locker, "mal schauen, ob sie da sind." "Grüßt mal schön", sagt Elvira. "Machen wir", sagt Sandra.
"Unglaublich!" bemerke ich wieder in Bezug auf die Thermik heute. Sandra lächelt. "Dann fliegen wir mal bei deiner Tante und Onkel vorbei", sage ich, "Du kannst mich gerne etwas dirigieren, als waschechte Hamburgerin." "Nee Stefanie, ich bin wie Du gebürtige Braunschweigerin", sagt Sandra erheitert, "ich bin nur sehr oft bei der Familie hier gewesen, bzw. immer noch gerne hier." "OK, ach so", sage ich, "ich wollte dann von hier gradewegs zur Außenalster fliegen, und dann nach Norden." "Hört sich gut an", sagt Sandra. "Wir dürfen dann nur nicht zu weit fliegen, sonst kommen wir mit den Verkehrsfliegern ins Gehege", sage ich. Ich fliege schnurstracks Richtung Elbphilharmonie, dann biege ich scharf nach Norden ab. "Ich liebe diese Kurven, bei denen man in die Sitze gedrückt wird", sagt Sandra begeistert. Über Binnenalster und Außenalster geht es weiter. Sandra schaut vorne raus. "So jetzt nicht der Alster folgen, sondern den Rondeelkanal anpeilen", sagt Sandra. "Alles klar", sage ich und pfeife leise anerkennend. Sandra lächelt mich an. "Das ist schon eine noble Ecke hier", sage ich. "Sind doch auch nur Häuser, die den Regen abhalten", haut Sandra ganz trocken raus. Ich schaue sie erstaunt an, bevor ich loslachen muss. "Du bist eine Granate", sage ich lachend. "Wieso???", fragt sie gespielt erstaunt. Dann nimmt sie ihr Handy und wählt eine Nummer. Nebenbei zeigt sie mir ein Haus. "Das ist das Stammhaus der Familie", sagt Sandra. Ich fange derweil an, einen Kreis zu fliegen, bei dem das Haus im Mittelpunkt ist. Dann höre ich Sandra sagen: "Hallo Tante Rosi, hier ist Sandra. Darf ich laut stellen, damit meine Lebensgefährtin Stefanie mit hören kann?" "Gerne", antwortet ihre Tante, "ich habe ja schon etwas über Deine Stefanie gehört." "Aha, hat Mama wieder geplappert", sagt Sandra lächelnd. "Ja hat sie", sagt Rosi lachend, "seid ihr in der Nähe?" "Ja, wir schauen uns Hamburg an", sagt Sandra. Im Hintergrund hört man Sandras Onkel. "Kannst Du vielleicht einen Videoanruf machen?" fragt er, "wir sind ja etwas neugierig, was Stefanie angeht." Sandra schaut mich lächelnd an. "Gerne", sage ich. Sandra wählt sich nochmal neu ein. Dann hält sie da Handy so, dass wir beide hintereinander zu sehen sind. Rosi und Bernhard sind auf Sandras Display zu sehen. "Guten Tag", wünsche ich. Sie sind sichtlich verwundert. "Hallo Stefanie", sagt Bernhard, "äh, wo seid ihr denn da?" "Ach so, das ist ein Segelflugzeug, in dem wir sitzen und über euch kreiseln", sagt Sandra. "Also Sandra, Du bist eine Marke", lacht Bernhard, "mal eben so nebenbei mit einen Flieger hier vorbeischauen." "Stefanie fliegt?" fragt Rosi. "Ja, das tue ich", antworte ich lächelnd. "Das ist aber eine schöne Überraschung", sagt Rosi. "Ich glaube ich sehe euch", sagt Bernhard "D-1967?" "Genau, das sind wir", sage ich und wackele mit den Tragflächen. "Das ist ja wirklich schön ihr beiden", sagt Rosi begeistert, "nächstes Mal kommt ihr dann aber hier direkt vorbei." "Sehr gerne", antworte ich.
"So langsam brauchen wir mal einen Fahrstuhl", sage ich. "Dann macht es gut ihr beiden", sagen Rosi und Bernhard, "bis bald mal." "Tschüss", sagen Sandra und ich gleichzeitig. Ich fliege wieder über die Alster Richtung Hafen. "Über der Innenstadt hat es vorhin in den Tragflächen gewackelt", sage ich "vielleicht ist da schon etwas Aufwind." Tatsächlich ist dort auch eine leichte Brise die uns nach oben trägt. "Ist halt der einzige Vorteil von versiegelten Flächen", flaxe ich. Der Aufwind bringt uns zwar nicht ganz nach oben, aber es reicht, um auf locker auf die andere Seite vom Hafen zu kommen. Hier kreiseln wir noch mal weiter, während wir runterschauen. "Hamburg ist schon meine Stadt", sage ich. Sandra strahlt mich an. "Ehrlich, Stefanie?" fragt sie. "Gleich nach Braunschweig", antworte ich lächelnd. "Das freut mich", sagt Sandra. "Du kannst mir bestimmt noch jede Menge Ecken zeigen, die ich noch nicht kenne", sage ich. "Aber so was von", sagt Sandra lachend, "ich zeige sie Dir gerne." "Rückflug?" frage ich. "Fällt zwar schwer, aber ja", sagt Sandra. "Ich würde dann eine andere Route fliegen", sage ich, "über Soltau und Celle, dann wieder nach Gifhorn rüber und zurück nach Braunschweig." "Gerne", sagt Sandra. Sandra ist die ganze Zeit des Fluges dabei in die Umgebung zu schauen. "Hier gibt es so viel zu schauen", sagt sie und nimmt mir damit die Frage vorweg. "Darf ich Dir mal eine ganz andere Frage stellen?" frage ich nach kurzer Zeit. Sandra nickt. "Wo kommt eigentlich, das "van" in deinem Nachnamen her?" frage ich, "hast Du holländische Vorfahren?" "Oh ja", antwortet Sandra begeistert, "im 17 Jahrhundert sind meine Vorfahren von Rotterdam nach Hamburg gekommen." "Holla, das ist ja schon lange her", staune ich. "Ja, und die haben die ganze Zeit Schifffahrt betrieben", sagt Sandra weiter. "Das ist ja stark", sage ich lächelnd, "meine Freundin hat blaues, holländisches Blut." Sandra dreht sich wieder mal zu mir um lächelt mich süß an. "Du bist aber auch was besonders", sagt Sandra. "Inwiefern?" frage ich. "Du bist so natürlich und irgendwie kommst Du mir so anpassungsfähig vor", sagt Sandra, "aber hast auch Deinen eigenen Kopf. Das ist ungewohnt für mich, aber ich mag das so an Dir." "Wow", sage ich anerkennend, "das ist aber mal eine Antwort." Sandra lächelt. "Hm, das soll jetzt nicht überheblich klingen", sagt Sandra zögerlich, "aber, hm, macht Dir das nichts aus, dass ich aus einem, wie soll ich sagen, guten, wohlhabenden Haus komme." Ich lächele sie an. "Die Frage finde gut", sage ich, "und es macht mir nichts aus." Sandra lächelt mich an. "Ich finde zuallererst die Person Sandra hoch interessant", sage ich, "jemand, der so frech, forsch und gleichzeitig so liebevoll ist, ist mir noch nie begegnet." Ich mache eine kurze Pause. "Du wirst grade knallrot im Gesicht", sage ich lieb lächelnd. "Och Stefanie", sagt Sandra, "aber da haben wir was gemeinsam." "Und nicht nur das", sage ich, "wir haben viele Gemeinsamkeiten." "Stimmt", seufzt Sandra. "Aber nochmal Deine Frage mit dem wohlhabenden Haus", sage ich, "hast Du damit schlechte Erfahrungen gemacht?" "Ja", sagt Sandra zögerlich, "die ein oder andere Partnerin kam gar nicht damit klar, auch die Carina, die kennst Du vielleicht von der Party,." "Ja, mit ihr hatte ich mich kurz unterhalten", antworte ich vorsichtig, "war das der Grund, warum es mit euch nicht geklappt hatte." "Auch," sagt Sandra, "die Partnerschaft hat echt rasant begonnen, aber dann kam schnell so eine Routine rein. Carina wollte das dann etwas ruhiger. Und dann fühlte sie sich halt abhängig von mir." "Eigentlich lässt Du das doch gar nicht so heraus", sage ich, "ja klar Du bist fordernd, aber eben eher auf der partnerschaftlichen Ebene." "Wie meinst Du dass", fragt sie erwartungsvoll. "Na ja, wenn ich ehrlich bin", sage ich lächelnd, "so schnell wie wir beide auf "das Eine" kommen "¦. ." "Findest Du das zu viel?" fragt Sandra vorsichtig. "Nöö", sage ich mit einem großen Lächeln, "ist etwas ungewohnt, kannte ich vorher so nicht. Aber ist völlig OK." Sandra schaut mich lieb an. "Mir fehlen irgendwie grade die Worte" sagt sie. Ich zwinkere ihr zu. Verträumt schaut Sandra nach draußen. "Stefanie, ich bin richtig glücklich", sagt sie nach einiger Zeit.
Ich bin schon seit einiger Zeit dabei einem blöden Seitenwind auszugleichen. "Herzallerliebste Sandra, macht es Dir etwas aus, wenn ich den Kurs etwas ändere?" frage ich sie. Sandra lacht. "Niedliche Ansage", sagt sie zuerst, "es macht mir nichts aus. Aber warum änderst Du den Kurs?" "Merkst Du, wie der Flieger seitlich wegschiebt", frage ich, "im Hintern merkt man das leicht." Sandra lacht wieder. "Ja stimmt", sagt sie dann, "merke ich so leicht." "Wir haben so einen blöden Seitenwind, der mir hier den Auftrieb an der Tragfläche stört", sage ich, "ich würde den Flieger etwas reindrehen. Dann würden wir aber nördlich an Celle vorbeifliegen." "Ist OK, Stefanie, Du bist die Pilotin", sagt Sandra lächelnd. Ich drehe etwas in den Wind rein. Es fliegt sich dann auch wieder ruhiger. "Das ist echt toll, mit Dir zu fliegen", sagt Sandra. "Danke Sandra", sage ich, "mit Dir als Passagier ist es doppelt so schön." Nördlich von Gifhorn kreiseln wir in einer Thermik hoch. Ein paar andere Segelflieger von einem ansässigen Verein sind ebenfalls mit dabei. Wir unterhalten uns angeregt über Funk. Dann fliegen wir weiter Richtung Wolfsburg. "Ist jetzt nochmal ein kleiner Umweg wegen des Seitenwindes", sage ich. "Alles gut, da gibt es wieder ordentlich was zum Schauen", sagt Sandra. Wir fliegen nördlich an Wolfsburg vorbei. Dann fliege ich eine spitze Kehre und fliege parallel zum Kanal. Wir über fliegen die große Fabrik des niedersächsischen Autobauers. Sandra schaut wieder, als ob sie jedes noch so kleine Detail aufsaugen müsste. "Wenn ich diese immensen Ausmaße sehe, bin ich froh, dass wir in der kleineren Filiale in Braunschweig arbeiten", sagt sie. Ich lache. "Ja stimmt", antworte ich, "Filiale, tse!" "Ja ist doch so", sagt Sandra gespielt trotzig. Als wir in der Nähe der Schleuse fliegen, fällt mir die Aktion mit den beiden Idioten ein, als ich Susanne und ich die Bootstour auf dem Kanal gemacht haben. Ich erzähle Sandra das dann. "Also, Susanne würde ich auch gerne mal kennenlerne", sagt Sandra dann. "Echt?" frage ich. "Ja wieso denn nicht?" fragt Sandra dagegen, " Du hast doch neulich erzählt, wie ihr zueinander steht. Ist doch ungefährlich." "OK", sage ich lachend, "ich kann sie ja mal anrufen."
Ich nehme mein Handy und wähle ihre Nummer per Videoanruf. Nebenbei sind wir in der Nähe des Hauses ihrer Eltern angekommen. Ich fange an über dem Yachthafen zu kreisen. Susanne geht auch recht schnell ran. "Hallo Steffi, was für eine Überraschung und dann noch per Video", sagt Susanne, "wo bist Du da, ist das ein Segelflugzeug?" "Genau", antworte ich, "ich bin mit Sandra unterwegs. Wir kreiseln grade über Dir." "Oh, das ist ja toll, ja, ich sehe da einen Flieger", sagt Susanne, "darf ich Sandra auch sehen?" "Gerne", sage ich und gebe Sandra das Handy. Sie hält es so, dass wir beide zu sehen sind. "Hallo Susanne", sagt Sandra lächelnd. "Hallo Sandra, schön Dich kennenzulernen", sagt Susanne erfreut. "Danke, ich freue mich auch", sagt Sandra, "Stefanie hat mir grade von eurer Motorboottour erzählt." "Oh je, das war ein Ding", sagt Susanne lachend. Innerhalb von kurzer Zeit verstehen die beiden sich prächtig, als ob sie sich schon Jahre kennen würden. Ich fliege langsam Richtung Flughafen. Sandra und Susanne haben sich dann auch gleich für nächste Woche auf dem Schützenfest verabredet. Dann verabschieden wir uns. Sandra gibt mir das Handy zurück. "Eine tolle Frau", sagt Sandra, "und sehr hübsch ist sie." "Ja, mein Zwillingsbruder konnte auch nicht "Nein" sagen", antworte ich grinsend. "Steffi, Steffi, Steffi", sagt Sandra lächelnd und kopfschüttelnd. "Oh, Du sagst Steffi zu mir", sage ich erstaunt tuend. "In Ausnahmesituationen darf ich das", sagt Sandra lächelnd. "Einverstanden", sage ich. Wir kommen in die Nähe des Flughafens. Über Funk melde ich mich an. Dann gehe ich in den Landeanflug. Ich lasse wieder einiges an Ballastwasser ab. Kurz danach setzen wir weich auf. Langsam rollen wir aus. Mit dem letzten Schwung rollen wir aus der Landezone. Wir öffnen das Kabinendach und bleiben noch kurz sitzen. Dann steige ich als erste aus und reiche Sandra die Hand. Sie lächelt mich an. Langsam steht sie auf und steigt aus dem Flieger. "Stefanie, das war so toll", sagt Sandra, umarmt mich und küsst mich kurz, "Dankeschön." Dann küssen wir uns etwas länger. Wir nehmen unsere Taschen aus dem Flieger und schließen das Kabinendach. Den Flieger schieben wir noch in Richtung Startplatz. Ein Paar kommt uns entgegen und nimmt uns den Flieger ab. "Guten Flug", wünschen wir noch. Wir gehen zum Vereinsheim. "Jetzt eine "3K-Pause"" sage ich. "Eine was?" fragt Sandra. "3K: Kaffee, Kuchen, Keramik", antworte ich grinsend. "Ah, OK", sagt Sandra, "Keramik für die Toilette?" Ich nicke grinsend. Bei Kaffee und Kuchen unterhalten wir uns dann mit Daniela und einigen anderen. "Da habt ihr aber eine schöne Runde gedreht", sagt Daniela. "Das ging auch ziemlich fix", sage ich, "Das waren fünf Stunden, ich habe mit mehr kalkuliert." "Der Flieger, den ihr hattet ist auch schon eine tolles Ding", sagt Dirk, der grade dazu kam. Aus den Augenwinkeln sehe ich einige Punkte am Himmel. Die Fallschirmspringer sind grade abgesprungen. Sandra schaut auch hin. "Soll ich mal drüben anfunken, ob es mit Deinem Tandemsprung klappt?" frage ich Sandra. Ihre Augen funkeln. "Gerne Stefanie", sagt sie begeistert.
Wäre ich schlank, würde euch das nur unnötig geil machen...
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Stephanie
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Re: Blutengel
Jetzt springt Sandra
Während ich drüben bei den Fallschirmspringern anrufe, lässt sich Sandra von Daniela und Dirk über eine Mitgliedschaft und das Training aufklären. Bei den Springern meldet sich Burkhard. Ich erkundige mich nach Fritz. "Der ist grade auf dem Weg nach oben", sagt Burkhard, "aber er hat mir Bescheid gesagt, über eure Sprünge." Wie Sprünge?" frage ich flaxend, "Sandra wollte einen Tandemsprung machen." "Du nicht?" fragt Burkhard. "Nicht wirklich", sage ich. Dann sagt Burkhard leiser: "Wir haben schon alles vorbereitet, ich erkläre es Dir, wenn ihr rüberkommt." "Na gut", sage ich, "wir trinken noch eben den Kaffee aus und kommen dann rüber." "OK, bis gleich", sagt Burkhard, "ich bin ja schon neugierig auf deine Freundin. Fritz hat schon ein bisschen geschwärmt." Ich schaue zu Sandra und sage dann zu Burkhard: "Ja, die Sandra ist schon eine hübsche. Bis gleich dann." Sandra schaut mich an. "Wie jetzt?" fragt sie lächelnd. "Fritz hat schon ein wenig von Dir geschwärmt, drüben", sage ich. "Oookaay", sagt Sandra etwas verwundert. Wir stellen unser Geschirr weg und machen uns auf den Weg rüber. "Du machst aber auch einen Tandemsprung, oder?" fragt Sandra. Etwas ernst schaue ich sie an. "Ich habe da echt Muffe vor", sage ich dann. "Ach Stefanie, ich bin doch bei Dir", sagt Sandra und nimmt meine Hand. "Oh, die ist ja kalt", sagt Sandra erstaunt. Zum Teil ist das ja die Anspannung, die ich vor jedem Sprung habe, zum anderen, dass ich es ja wohl irgendwie vor ihr geheim halten will, dass ich schon lange springe. Wir kommen am Springerheim an. Burkhard ist draußen und erwartet uns. Ich stelle ihm Sandra vor. "Ihr kennt euch alle?" fragt Sandra etwas erstaunt. "Ja viele von uns sind auch Segelflieger", sagt Burkhard. Schräg über uns springt grade eine Gruppe ab. Wir schauen hoch. "Das ist echt zu cool", sagt Sandra. "Da ist auch ein Tandemsprung dabei", sage ich, "da kannst Du Dir schon mal was abschauen. "Ich? Wir, Stefanie", sagt Sandra. "Mmf", sage ich nur. Die Springer landen. Fritz ist auch mit dabei. Er rafft seinen Schirm zusammen und kommt zu uns. "Jetzt soll es losgehen?" fragt er. "Ja gerne", strahlt Sandra. Ich halte mich zurück. "Ich packe nur meinen Schirm, dann erkläre ich es euch", sagt Fritz. Zusammen gehen wir danach ins Haus.
"Also, Sandra würde mit Burkhard springen", sagt Fritz", und bei Steffi habe ich an Peter gedacht." Ich atme tief durch. Peter ist über zwei Meter groß, das würde schon passen. "Ich würde sagen, wir machen die Unterweisung ruhig getrennt", sagt Fritz, "dann stören wir uns nicht gegenseitig." Ich schaue Sandra an und nicke, sie nickt zurück. Sandra bleibt mit Burkhard in dem Raum, während ich mit Fritz und Peter in den Raum gehen, wo auch mein Spind ist. "Wir machen das folgendermaßen", sagt Fritz, "ihr sitzt hinter Sandra und Burkhard und tut so als würdet ihr zusammen gegurtet. In Wirklichkeit bekommt Steffi ihren Fallschirm angelegt." "OK, machen wir so", sagt Peter grinsend. "OK, ist klar", sage ich. Ich hole dann schnell meinen Overall und Helm aus dem Spind. Kurz danach kommen Sandra und Burkhard herein. Ich bin grade dabei den Overall anzuziehen. "Coole Farbe", staunt Sandra. Ich schaue sie an. Ein wenig angespannt bin ich ja schon wieder. "Och, nun schau doch nicht so traurig", sagt Sandra zu mir und lächelt mich an. Auf jeden Fall hat sie noch nichts gemerkt. Sandra sucht sich auch ihre Ausrüstung heraus. Dann kriegen wir schon mal die Gurte angelegt, die uns mit den Springern verbinden sollen. Meiner wird allerdings nicht so fest gemacht, weil ich den ja irgendwie wieder loswerden muss im Flieger. Dann bekommen wir noch die Funkgeräte. "Toll", sagt Sandra begeistert. Wir gehen raus und warten auf das Flugzeug. Die anderen Springer, die mit hoch wollen, sind anscheinend schon eingeweiht worden. Das Flugzeug kommt. Wir steigen ein. "So. Peter und Steffi sitzen hinten an der Wand", sagt Fritz, "Und Sandra und Burkhard sitzen davor, OK?" "OK", sagt Sandra. "OK", sage ich auch. Nachdem wir sitzen werden Sandra und Burkhard von Helfern zusammen gegurtet. Mir helfen Peter und ein anderer dabei, den Gurt abzulegen und den Fallschirm anzulegen. Fritz überprüft nochmal alles. Er zwinkert mir zu. "Alles OK", sagt er dann. Das Flugzeug rollt auf Startposition. Sandra schaut kurz zu mir. Weit umdrehen kann sie sich aber nicht. Etwas angespannt lächele ich sie an. "Alles wird gut", sagt sie dann noch. "Wenn wir oben sind, dann drängelt ihr Sandra und Burkhard raus", sagt Fritz zu Peter und mir," wartet nur kurz und springt hinter her." Wir nicken. Fritz gibt mir noch eine Helmkamera, die ich an meinem Helm befestige. Dann setze ich den Helm auf.
"So, wir haben die Absprunghöhe erreicht", meldet der Pilot. Zwei Springer machen die Tür auf. Einen Moment dauert es noch, dann kommt die Aufforderung zum Absprung. Peter fängt an zu schieben. Sandra und Burkhard sind an der Kante und rutschen raus. "Huh, juchu", höre ich Sandra im Funk rufen. Peter und ich stehen schnell auf und gehen schnell zu Tür. Peter springt ab und ich sofort hinter her. Meinen üblichen Schrei kann ich auch dieses Mal nicht verkneifen. "Hihi", höre ich Sandra im Funk. Burkhard hat den Bremsfallschirm draußen und ist schon in der stabilen Lage. Peter nähert sich den beiden. "Häh?!", höre ich Sandra im Funk, als Peter neben ihr auftaucht, "ist sie doch nicht abgesprungen?" Eine leichte Enttäuschung ist in ihrer Stimme zu erkennen. Ich nähere mich Sandra und Burkhard und komme in ihr Sichtfeld. "Doch bin ich", sage ich grinsend. "Aaaah! Stefanie" ruft Sandra leicht entsetzt. Dann erkennt sie das Fallschirmpaket auf meinem Rücken. Staunend, aber lächelnd, schaut sie mich an. "Braunschweig Flughafen, Sonne, Windgeschwindigkeit 200km/h, die Frisur sitzt", frotzele ich. "Stefanie, du böses Mädchen", sagt Sandra. Im Funk hört man einige Springerinnen und Springer lachen. "Overall, geliehen, Helm, geliehen, Tandemsprung 120 Euro, das Gesicht, unbezahlbar", frotzele ich weiter. "Boah, das ist ja wieder eine typische Nummer von Dir", lacht Sandra, "warte, wenn wir unten sind, dann versohle ich dir den Popo." "Ha! Das will ich sehen", sagt jemand lachend im Funk. Dann zieht Burkhard seine Reißleine. Ich lasse mich noch kurz weiterfallen und ziehe dann auch meine Reißleine. Fritz taucht neben mir auf und schüttelt lachend den Kopf. Ich lande vor Sandra und Burkhard und filme die Landung der Beiden. Sandra strahlt wieder mal über das ganze Gesicht.
Ich raffe meinen Schirm zusammen und gehe zu Sandra und Burkhard. Die sind schon dabei sich zu trennen. Ein paar Springer helfen dabei. Dann stehe beide auf. "Ey Ste-fa-nie", sagt Sandra lachend, "das war ja wieder gemein von Dir." Sie nimmt mich in den Arm und haut mir leicht auf den Hintern. "Au, au, aua", sage ich grinsend. Die andere Springer um uns herum lachen. Dann löst Sandra die Umarmung. "Und wie war es?" frage ich. "Total toll", antwortet Sandra, "und der kleine Schockmoment war jetzt auch nicht so schlimm." "Du bist ja eine coole Nudel", sagt Holger. Sandra grinst. "Hast Du überhaupt keine Angst gehabt?" frage ich, "noch nicht mal an der Kante vorne?" "Nöö", antwortet Sandra selbstbewusst. "Stark", sage ich nur darauf, "mir rutscht jedes Mal das Herz in die Hose, wenn ich da stehe." Sandra lächelt mich von der Seite an. Dann gehen wir zum Vereinsheim. Fritz und ein paar andere packen die Schirme. Ich schaue genauer hin. "Nach dem Urlaub mache ich bei Fritz einen Packerkurs mit", erkläre ich Sandra. "Wie lange springst Du eigentlich schon?" fragt sie mich. "Ich glaube, seit ich sechzehn war", sage ich und schaue zu Burkhard. Der nickt. "Eigentlich war das nur die Übung für den Notausstieg aus dem Segelflieger", sage ich weiter, "dann bin ich dabei geblieben, bis zur Pause, die ich auch beim Segelfliegen hatte." "Cool, ich will das auch können", sagt Sandra, "wo muss ich unterschreiben?" "Ich kann Dir gerne den Ablauf erklären", sagt Fritz, "bei einer Tasse Tee oder Kaffee vorm Vereinsheim." "Au ja sehr gerne", sagt Sandra begeistert. "Na, da werden wir ja heute eine mehr, was?" flaxe ich. Sandra grinst mich an. "Du kannst aber ruhig eine Nacht drüber schlafen", sage ich. "Stefanie", sagt Sandra mit einer dunklen Stimme, "ich doch nicht." "Stimmt, nicht lange reden, machen! Ist ja deine Devise", sage ich. "Sie kennt mich noch gar nicht so lange", sagt Sandra lachend, "aber das hat sie schon verinnerlicht."
Fritz erklärt Sandra dann die Möglichkeiten, die sie hat. Ich hole in der Zwischenzeit mit Holger und Peter ein paar Getränke raus. "Steffi, Deine Freundin ist ja hübsch", sagt Holger. Ich lächele ihn an. "Hast Du eine Schwäche für schöne Frauen?", frage ich ihn. Holger wird ein weinig rot und nickt. "Ich finde Dich ja auch total schön", sagt er dann. Jetzt werde ich rot. "Danke für das Kompliment.", sage ich lieb. "Meinst Du Sandra will hier mitmachen?" fragt Holger. "Ich glaube es wird eher schwer sie davon abzubringen", antworte ich lächelnd, "wenn sie sich was in den Kopf gesetzt hat, dann kriegst Du sie da nicht von weg." Holger lächelt. Wir gehen dann mit allen Getränken raus. "Na, schon unterschrieben?" frage ich Sandra frotzelnd. "Nee, aber gleich", antwortet sie forsch. "Also, ich habe die beiden Möglichkeiten erklärt", sagt Fritz, "die herkömmliche Methode und die schnellere AFF-Methode. Sandra hat sich für AFF entschieden." "Und natürlich will sie gleich den ersten Sprung machen", frotzele ich. Sandra schaut mich mit leicht geöffneten Mund erstaunt an. "Hihi, Sandra ist sprachlos", grinse ich. "Also, menno Stefanie", sagt Sandra, "aber ja, würde ich schon ganz gerne." "Na dann komm mit", sagt Fritz. "Äh, wie jetzt, auf einem Sonntag?" fragt Sandra. "Wochentag ist nicht so wichtig, wie das Wetter", sagt Burkhard grinsend. "Na, Sandra, bist Du von der Rolle?" frage ich frech. "Also, Stefanie, nee, Du bist ganz schön frech heute", sagt Sandra und schaut mich lieb an, "Du kommst aber mit." "Wenn ich darf?" frage ich und schau zu Fritz und Burkhard. "Auf alle Fälle", sagt Fritz. Sandra schaut begeistert von einem zum anderen. Wir gehen wieder ins Haus. Normal wäre ja jetzt eigentlich eine zweitägige Theorieschulung dran, aber Fritz deklariert es als Schnuppersprung. Erstmal gibt es für Sandra eine Trockenübung für eine stabile Haltung. Dafür legt sich Sandra auf einen schmalen Tisch. "Mhhh, Lebendbüffet", witzele ich. Fritz schaut erstaunt, während sich Burkhard lachend auf die Schenkel haut. Sandra legt ihren Kopf übertrieben in die Armbeuge. Dann hebt sie ihren Kopf, lächelt total lieb und sagt zu den anderen Beiden: "Keine Bange, das kriegt sie alles wieder." "Ihr seid so zwei", sagt Fritz. Bei der anschließenden Übung halte ich mich aber stark zurück. Fritz erklärt, wie Sandra dann in der Luft von den beiden gehalten wird. Ich soll dann mal eine Störung imitieren und ziehe Sandra leicht an einer Seite hoch. Fritz sagt ihr, wie sie das ausgleichen kann. Sandra macht das ein paar mal. "Das sieht gar nicht schlecht aus", sagt Burkhard, Du hast eine gute Selbstdisziplin." Danke", sagt Sandra.
Nach ein paar weiteren Übungen bekommt Sandra dann einen Fallschirm angelegt. Da ist erstmal ein Kappenschirm drin", sagt Fritz, "auf einem Gleitschirm können wir dann vielleicht bei den nächsten Sprüngen umsteigen." "Ist OK", sagt Sandra. Dann gehen sie noch die Landung durch. Das ist ja ähnlich, wie ein Sprung aus ein bis eineinhalb Metern Höhe. "Das bin ich gewöhnt", sagt Sandra, "mit meiner ältesten Nichte mache ich hin und wieder mal "Parcours"." Jetzt bin ich mal erstaunt und sage anerkennend: "Wow!" Sandra lächelt mich an, zwinkert und zieht die eine Schulter leicht hoch. "Na gut, das erklärt auch deine Power, mit der du so unterwegs bist", sage ich. "OK, Sandra, bist Du bereit?" fragt Fritz. "Ja, alles OK", antwortet Sandra ruhig, aber ich merke ihr eine leichte Anspannung an. "Huh, ich bin ja doch ein wenig aufgeregt", sagt sie dann. Ich nehme ihre Hand. Zusammen gehen wir raus und warten auf das Flugzeug. Wir stehen dicht neben einander und halten noch die Hände. Karin kommt auch dazu. "Wie zwei Engel sehen sie aus", sagt sie lächelnd. Zwischendrin machen wir noch das ein oder andere Foto mit den Helmkameras. Das Flugzeug rollt an. Nacheinander steigen wir ein. Burkhard und Fritz sitzen bei uns. Der Flieger rollt auf die Startbahn und gibt Gas. Wir heben ab, der Flieger zieht eine große Schleife und kämpft sich langsam aufwärts. Sandra ist jetzt sichtlich angespannter, als vorhin beim Tandemsprung. "Ich glaube, ich kann Dir langsam nachfühlen, Stefanie", sagt Sandra. Mit einem anderen Springer mache ich die Tür auf. Die ersten Springer springen raus. Sandra, Burkhard, Fritz und ich springen als Letzte. Wie bei meinem ersten Sprung neulich zieht Fritz Sandra leicht, während Burkhard schiebt. Dann sind sie auch schon draußen. Dieses Mal hört man von Sandra ein kurzen Schrei. Danach springe ich sofort. Schnell bin ich neben den Dreien. Sandra macht das auf Anhieb richtig gut. Fritz und Burkhard müssen selten korrigieren. "Ich ziehe gleich Deine Reißleine und dann lassen wir dich los", sagt Fritz. "OK", sagt Sandra. In 1000 Meter Höhe zieht Fritz dann Sandras Reißleine. Ihr Fallschirm entfaltet sich und bremst sie ab. "Huh", sagt sie kurz. Ich öffne meinen Schirm auch. Fritz und Burkhard sind in ihrer Nähe. Ich halte etwas Abstand. Sandra strahlt wie üblich. Ihre Landung gelingt auch gut. Kurz danach lande ich etwas neben ihr. Fritz und Burkhard sind dann auch unten. Sandra ist total aufgekratzt. "War das toll, so alleine", sagt sie, "Danke euch allen." "Gerne", sagt Fritz lächelnd.
Zusammen gehen wir wieder zum Vereinsheim. Dort sind schon einige Springer und klatschen Sandra einen Beifall. "Danke", sagt sie dann etwas verlegen. "Und? Willst Du wirklich mitmachen?" frage ich sie. "Ja klar", antwortet Sandra. Während wir draußen noch das ein oder andere Getränk trinken, macht Karin mit Sandra die ganzen Formalitäten. Fritz geht mit Sandra dann den Ausbildungsplan durch. "Ich bringe dann beim nächsten Mal ein bisschen was zu Futtern mit", sagt Sandra, "so als Einstand." Dafür gibt es von den Anwesenden nochmal einen Beifall. Wir bleiben noch lange sitzen und schauen einigen Absprüngen zu. Langsam löst sich die Runde auf. Sandra und ich gehen zurück zum Segelfliegerheim. Dort ist dann auch kein Betrieb mehr. Die letzten Flieger kommen rein. Auch die Winden sind schon abgeschaltet. Wir treffen einige Leute vor der Werkstatt. Rainer, Volker, Gabi und Klaus mit ihren Partnern sind noch da, natürlich auch Daniela und Dirk. "Na, der harte Kern ist noch da", sage ich. "Jau", sagt Rainer grinsend, "aber Du musst mal wieder Winde machen, wir haben schon Sehnsucht." "Ok", sage ich lachend. Eine Verabschiedungsrunde folgt. Dann gehen wir zu Sandras Auto und fahren zu ihr.
Während ich drüben bei den Fallschirmspringern anrufe, lässt sich Sandra von Daniela und Dirk über eine Mitgliedschaft und das Training aufklären. Bei den Springern meldet sich Burkhard. Ich erkundige mich nach Fritz. "Der ist grade auf dem Weg nach oben", sagt Burkhard, "aber er hat mir Bescheid gesagt, über eure Sprünge." Wie Sprünge?" frage ich flaxend, "Sandra wollte einen Tandemsprung machen." "Du nicht?" fragt Burkhard. "Nicht wirklich", sage ich. Dann sagt Burkhard leiser: "Wir haben schon alles vorbereitet, ich erkläre es Dir, wenn ihr rüberkommt." "Na gut", sage ich, "wir trinken noch eben den Kaffee aus und kommen dann rüber." "OK, bis gleich", sagt Burkhard, "ich bin ja schon neugierig auf deine Freundin. Fritz hat schon ein bisschen geschwärmt." Ich schaue zu Sandra und sage dann zu Burkhard: "Ja, die Sandra ist schon eine hübsche. Bis gleich dann." Sandra schaut mich an. "Wie jetzt?" fragt sie lächelnd. "Fritz hat schon ein wenig von Dir geschwärmt, drüben", sage ich. "Oookaay", sagt Sandra etwas verwundert. Wir stellen unser Geschirr weg und machen uns auf den Weg rüber. "Du machst aber auch einen Tandemsprung, oder?" fragt Sandra. Etwas ernst schaue ich sie an. "Ich habe da echt Muffe vor", sage ich dann. "Ach Stefanie, ich bin doch bei Dir", sagt Sandra und nimmt meine Hand. "Oh, die ist ja kalt", sagt Sandra erstaunt. Zum Teil ist das ja die Anspannung, die ich vor jedem Sprung habe, zum anderen, dass ich es ja wohl irgendwie vor ihr geheim halten will, dass ich schon lange springe. Wir kommen am Springerheim an. Burkhard ist draußen und erwartet uns. Ich stelle ihm Sandra vor. "Ihr kennt euch alle?" fragt Sandra etwas erstaunt. "Ja viele von uns sind auch Segelflieger", sagt Burkhard. Schräg über uns springt grade eine Gruppe ab. Wir schauen hoch. "Das ist echt zu cool", sagt Sandra. "Da ist auch ein Tandemsprung dabei", sage ich, "da kannst Du Dir schon mal was abschauen. "Ich? Wir, Stefanie", sagt Sandra. "Mmf", sage ich nur. Die Springer landen. Fritz ist auch mit dabei. Er rafft seinen Schirm zusammen und kommt zu uns. "Jetzt soll es losgehen?" fragt er. "Ja gerne", strahlt Sandra. Ich halte mich zurück. "Ich packe nur meinen Schirm, dann erkläre ich es euch", sagt Fritz. Zusammen gehen wir danach ins Haus.
"Also, Sandra würde mit Burkhard springen", sagt Fritz", und bei Steffi habe ich an Peter gedacht." Ich atme tief durch. Peter ist über zwei Meter groß, das würde schon passen. "Ich würde sagen, wir machen die Unterweisung ruhig getrennt", sagt Fritz, "dann stören wir uns nicht gegenseitig." Ich schaue Sandra an und nicke, sie nickt zurück. Sandra bleibt mit Burkhard in dem Raum, während ich mit Fritz und Peter in den Raum gehen, wo auch mein Spind ist. "Wir machen das folgendermaßen", sagt Fritz, "ihr sitzt hinter Sandra und Burkhard und tut so als würdet ihr zusammen gegurtet. In Wirklichkeit bekommt Steffi ihren Fallschirm angelegt." "OK, machen wir so", sagt Peter grinsend. "OK, ist klar", sage ich. Ich hole dann schnell meinen Overall und Helm aus dem Spind. Kurz danach kommen Sandra und Burkhard herein. Ich bin grade dabei den Overall anzuziehen. "Coole Farbe", staunt Sandra. Ich schaue sie an. Ein wenig angespannt bin ich ja schon wieder. "Och, nun schau doch nicht so traurig", sagt Sandra zu mir und lächelt mich an. Auf jeden Fall hat sie noch nichts gemerkt. Sandra sucht sich auch ihre Ausrüstung heraus. Dann kriegen wir schon mal die Gurte angelegt, die uns mit den Springern verbinden sollen. Meiner wird allerdings nicht so fest gemacht, weil ich den ja irgendwie wieder loswerden muss im Flieger. Dann bekommen wir noch die Funkgeräte. "Toll", sagt Sandra begeistert. Wir gehen raus und warten auf das Flugzeug. Die anderen Springer, die mit hoch wollen, sind anscheinend schon eingeweiht worden. Das Flugzeug kommt. Wir steigen ein. "So. Peter und Steffi sitzen hinten an der Wand", sagt Fritz, "Und Sandra und Burkhard sitzen davor, OK?" "OK", sagt Sandra. "OK", sage ich auch. Nachdem wir sitzen werden Sandra und Burkhard von Helfern zusammen gegurtet. Mir helfen Peter und ein anderer dabei, den Gurt abzulegen und den Fallschirm anzulegen. Fritz überprüft nochmal alles. Er zwinkert mir zu. "Alles OK", sagt er dann. Das Flugzeug rollt auf Startposition. Sandra schaut kurz zu mir. Weit umdrehen kann sie sich aber nicht. Etwas angespannt lächele ich sie an. "Alles wird gut", sagt sie dann noch. "Wenn wir oben sind, dann drängelt ihr Sandra und Burkhard raus", sagt Fritz zu Peter und mir," wartet nur kurz und springt hinter her." Wir nicken. Fritz gibt mir noch eine Helmkamera, die ich an meinem Helm befestige. Dann setze ich den Helm auf.
"So, wir haben die Absprunghöhe erreicht", meldet der Pilot. Zwei Springer machen die Tür auf. Einen Moment dauert es noch, dann kommt die Aufforderung zum Absprung. Peter fängt an zu schieben. Sandra und Burkhard sind an der Kante und rutschen raus. "Huh, juchu", höre ich Sandra im Funk rufen. Peter und ich stehen schnell auf und gehen schnell zu Tür. Peter springt ab und ich sofort hinter her. Meinen üblichen Schrei kann ich auch dieses Mal nicht verkneifen. "Hihi", höre ich Sandra im Funk. Burkhard hat den Bremsfallschirm draußen und ist schon in der stabilen Lage. Peter nähert sich den beiden. "Häh?!", höre ich Sandra im Funk, als Peter neben ihr auftaucht, "ist sie doch nicht abgesprungen?" Eine leichte Enttäuschung ist in ihrer Stimme zu erkennen. Ich nähere mich Sandra und Burkhard und komme in ihr Sichtfeld. "Doch bin ich", sage ich grinsend. "Aaaah! Stefanie" ruft Sandra leicht entsetzt. Dann erkennt sie das Fallschirmpaket auf meinem Rücken. Staunend, aber lächelnd, schaut sie mich an. "Braunschweig Flughafen, Sonne, Windgeschwindigkeit 200km/h, die Frisur sitzt", frotzele ich. "Stefanie, du böses Mädchen", sagt Sandra. Im Funk hört man einige Springerinnen und Springer lachen. "Overall, geliehen, Helm, geliehen, Tandemsprung 120 Euro, das Gesicht, unbezahlbar", frotzele ich weiter. "Boah, das ist ja wieder eine typische Nummer von Dir", lacht Sandra, "warte, wenn wir unten sind, dann versohle ich dir den Popo." "Ha! Das will ich sehen", sagt jemand lachend im Funk. Dann zieht Burkhard seine Reißleine. Ich lasse mich noch kurz weiterfallen und ziehe dann auch meine Reißleine. Fritz taucht neben mir auf und schüttelt lachend den Kopf. Ich lande vor Sandra und Burkhard und filme die Landung der Beiden. Sandra strahlt wieder mal über das ganze Gesicht.
Ich raffe meinen Schirm zusammen und gehe zu Sandra und Burkhard. Die sind schon dabei sich zu trennen. Ein paar Springer helfen dabei. Dann stehe beide auf. "Ey Ste-fa-nie", sagt Sandra lachend, "das war ja wieder gemein von Dir." Sie nimmt mich in den Arm und haut mir leicht auf den Hintern. "Au, au, aua", sage ich grinsend. Die andere Springer um uns herum lachen. Dann löst Sandra die Umarmung. "Und wie war es?" frage ich. "Total toll", antwortet Sandra, "und der kleine Schockmoment war jetzt auch nicht so schlimm." "Du bist ja eine coole Nudel", sagt Holger. Sandra grinst. "Hast Du überhaupt keine Angst gehabt?" frage ich, "noch nicht mal an der Kante vorne?" "Nöö", antwortet Sandra selbstbewusst. "Stark", sage ich nur darauf, "mir rutscht jedes Mal das Herz in die Hose, wenn ich da stehe." Sandra lächelt mich von der Seite an. Dann gehen wir zum Vereinsheim. Fritz und ein paar andere packen die Schirme. Ich schaue genauer hin. "Nach dem Urlaub mache ich bei Fritz einen Packerkurs mit", erkläre ich Sandra. "Wie lange springst Du eigentlich schon?" fragt sie mich. "Ich glaube, seit ich sechzehn war", sage ich und schaue zu Burkhard. Der nickt. "Eigentlich war das nur die Übung für den Notausstieg aus dem Segelflieger", sage ich weiter, "dann bin ich dabei geblieben, bis zur Pause, die ich auch beim Segelfliegen hatte." "Cool, ich will das auch können", sagt Sandra, "wo muss ich unterschreiben?" "Ich kann Dir gerne den Ablauf erklären", sagt Fritz, "bei einer Tasse Tee oder Kaffee vorm Vereinsheim." "Au ja sehr gerne", sagt Sandra begeistert. "Na, da werden wir ja heute eine mehr, was?" flaxe ich. Sandra grinst mich an. "Du kannst aber ruhig eine Nacht drüber schlafen", sage ich. "Stefanie", sagt Sandra mit einer dunklen Stimme, "ich doch nicht." "Stimmt, nicht lange reden, machen! Ist ja deine Devise", sage ich. "Sie kennt mich noch gar nicht so lange", sagt Sandra lachend, "aber das hat sie schon verinnerlicht."
Fritz erklärt Sandra dann die Möglichkeiten, die sie hat. Ich hole in der Zwischenzeit mit Holger und Peter ein paar Getränke raus. "Steffi, Deine Freundin ist ja hübsch", sagt Holger. Ich lächele ihn an. "Hast Du eine Schwäche für schöne Frauen?", frage ich ihn. Holger wird ein weinig rot und nickt. "Ich finde Dich ja auch total schön", sagt er dann. Jetzt werde ich rot. "Danke für das Kompliment.", sage ich lieb. "Meinst Du Sandra will hier mitmachen?" fragt Holger. "Ich glaube es wird eher schwer sie davon abzubringen", antworte ich lächelnd, "wenn sie sich was in den Kopf gesetzt hat, dann kriegst Du sie da nicht von weg." Holger lächelt. Wir gehen dann mit allen Getränken raus. "Na, schon unterschrieben?" frage ich Sandra frotzelnd. "Nee, aber gleich", antwortet sie forsch. "Also, ich habe die beiden Möglichkeiten erklärt", sagt Fritz, "die herkömmliche Methode und die schnellere AFF-Methode. Sandra hat sich für AFF entschieden." "Und natürlich will sie gleich den ersten Sprung machen", frotzele ich. Sandra schaut mich mit leicht geöffneten Mund erstaunt an. "Hihi, Sandra ist sprachlos", grinse ich. "Also, menno Stefanie", sagt Sandra, "aber ja, würde ich schon ganz gerne." "Na dann komm mit", sagt Fritz. "Äh, wie jetzt, auf einem Sonntag?" fragt Sandra. "Wochentag ist nicht so wichtig, wie das Wetter", sagt Burkhard grinsend. "Na, Sandra, bist Du von der Rolle?" frage ich frech. "Also, Stefanie, nee, Du bist ganz schön frech heute", sagt Sandra und schaut mich lieb an, "Du kommst aber mit." "Wenn ich darf?" frage ich und schau zu Fritz und Burkhard. "Auf alle Fälle", sagt Fritz. Sandra schaut begeistert von einem zum anderen. Wir gehen wieder ins Haus. Normal wäre ja jetzt eigentlich eine zweitägige Theorieschulung dran, aber Fritz deklariert es als Schnuppersprung. Erstmal gibt es für Sandra eine Trockenübung für eine stabile Haltung. Dafür legt sich Sandra auf einen schmalen Tisch. "Mhhh, Lebendbüffet", witzele ich. Fritz schaut erstaunt, während sich Burkhard lachend auf die Schenkel haut. Sandra legt ihren Kopf übertrieben in die Armbeuge. Dann hebt sie ihren Kopf, lächelt total lieb und sagt zu den anderen Beiden: "Keine Bange, das kriegt sie alles wieder." "Ihr seid so zwei", sagt Fritz. Bei der anschließenden Übung halte ich mich aber stark zurück. Fritz erklärt, wie Sandra dann in der Luft von den beiden gehalten wird. Ich soll dann mal eine Störung imitieren und ziehe Sandra leicht an einer Seite hoch. Fritz sagt ihr, wie sie das ausgleichen kann. Sandra macht das ein paar mal. "Das sieht gar nicht schlecht aus", sagt Burkhard, Du hast eine gute Selbstdisziplin." Danke", sagt Sandra.
Nach ein paar weiteren Übungen bekommt Sandra dann einen Fallschirm angelegt. Da ist erstmal ein Kappenschirm drin", sagt Fritz, "auf einem Gleitschirm können wir dann vielleicht bei den nächsten Sprüngen umsteigen." "Ist OK", sagt Sandra. Dann gehen sie noch die Landung durch. Das ist ja ähnlich, wie ein Sprung aus ein bis eineinhalb Metern Höhe. "Das bin ich gewöhnt", sagt Sandra, "mit meiner ältesten Nichte mache ich hin und wieder mal "Parcours"." Jetzt bin ich mal erstaunt und sage anerkennend: "Wow!" Sandra lächelt mich an, zwinkert und zieht die eine Schulter leicht hoch. "Na gut, das erklärt auch deine Power, mit der du so unterwegs bist", sage ich. "OK, Sandra, bist Du bereit?" fragt Fritz. "Ja, alles OK", antwortet Sandra ruhig, aber ich merke ihr eine leichte Anspannung an. "Huh, ich bin ja doch ein wenig aufgeregt", sagt sie dann. Ich nehme ihre Hand. Zusammen gehen wir raus und warten auf das Flugzeug. Wir stehen dicht neben einander und halten noch die Hände. Karin kommt auch dazu. "Wie zwei Engel sehen sie aus", sagt sie lächelnd. Zwischendrin machen wir noch das ein oder andere Foto mit den Helmkameras. Das Flugzeug rollt an. Nacheinander steigen wir ein. Burkhard und Fritz sitzen bei uns. Der Flieger rollt auf die Startbahn und gibt Gas. Wir heben ab, der Flieger zieht eine große Schleife und kämpft sich langsam aufwärts. Sandra ist jetzt sichtlich angespannter, als vorhin beim Tandemsprung. "Ich glaube, ich kann Dir langsam nachfühlen, Stefanie", sagt Sandra. Mit einem anderen Springer mache ich die Tür auf. Die ersten Springer springen raus. Sandra, Burkhard, Fritz und ich springen als Letzte. Wie bei meinem ersten Sprung neulich zieht Fritz Sandra leicht, während Burkhard schiebt. Dann sind sie auch schon draußen. Dieses Mal hört man von Sandra ein kurzen Schrei. Danach springe ich sofort. Schnell bin ich neben den Dreien. Sandra macht das auf Anhieb richtig gut. Fritz und Burkhard müssen selten korrigieren. "Ich ziehe gleich Deine Reißleine und dann lassen wir dich los", sagt Fritz. "OK", sagt Sandra. In 1000 Meter Höhe zieht Fritz dann Sandras Reißleine. Ihr Fallschirm entfaltet sich und bremst sie ab. "Huh", sagt sie kurz. Ich öffne meinen Schirm auch. Fritz und Burkhard sind in ihrer Nähe. Ich halte etwas Abstand. Sandra strahlt wie üblich. Ihre Landung gelingt auch gut. Kurz danach lande ich etwas neben ihr. Fritz und Burkhard sind dann auch unten. Sandra ist total aufgekratzt. "War das toll, so alleine", sagt sie, "Danke euch allen." "Gerne", sagt Fritz lächelnd.
Zusammen gehen wir wieder zum Vereinsheim. Dort sind schon einige Springer und klatschen Sandra einen Beifall. "Danke", sagt sie dann etwas verlegen. "Und? Willst Du wirklich mitmachen?" frage ich sie. "Ja klar", antwortet Sandra. Während wir draußen noch das ein oder andere Getränk trinken, macht Karin mit Sandra die ganzen Formalitäten. Fritz geht mit Sandra dann den Ausbildungsplan durch. "Ich bringe dann beim nächsten Mal ein bisschen was zu Futtern mit", sagt Sandra, "so als Einstand." Dafür gibt es von den Anwesenden nochmal einen Beifall. Wir bleiben noch lange sitzen und schauen einigen Absprüngen zu. Langsam löst sich die Runde auf. Sandra und ich gehen zurück zum Segelfliegerheim. Dort ist dann auch kein Betrieb mehr. Die letzten Flieger kommen rein. Auch die Winden sind schon abgeschaltet. Wir treffen einige Leute vor der Werkstatt. Rainer, Volker, Gabi und Klaus mit ihren Partnern sind noch da, natürlich auch Daniela und Dirk. "Na, der harte Kern ist noch da", sage ich. "Jau", sagt Rainer grinsend, "aber Du musst mal wieder Winde machen, wir haben schon Sehnsucht." "Ok", sage ich lachend. Eine Verabschiedungsrunde folgt. Dann gehen wir zu Sandras Auto und fahren zu ihr.
Wäre ich schlank, würde euch das nur unnötig geil machen...
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Stephanie
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Re: Blutengel
Das neue Bett
"Ich würde dann heute Abend noch nach Hause, weil die ja morgen früh schon mit dem neuen Bett kommen", sage ich. "Na klar", sagt Sandra, "und morgen Abend weihen wir es ein." "Aber so was von", sage ich grinsend. Während ich bei Sandra die Katzen füttere, macht sie was zu Essen für uns. Nebenbei schaut sie mir zu, wie ich die Katzen foppe. "Du hast heute aber einen ganz großen Kasper gefuttert, was?", fragt Sandra lachend. Ich schaue Sandra mit leicht geneigtem Kopf an. "Ja, so ist Deine Steffi", sage ich lieb lächelnd und gehe dann zu ihr. "Ich mag Dich so", sagt Sandra. Zum Essen gehen wir auf die Terrasse. "Ziehst Du dann nochmal das Kleid über?" fragt Sandra hinterher, "mal schauen, ob alles OK ist." Nach dem Essen tue ich das dann auch gleich. Vor dem Spiegel bewundere ich mich. "Total klasse, Sandra", sage ich begeistert. Hier, zieh mal noch den Petticoat unter", sagt sie und reicht ihn mir. Ich ziehe ihn an und gehe wieder zum Spiegel. "Du meine Güte, wer ist das Mädel da?" frage ich, "ist das ein hübsches Kleid." Sandra strahlt vor Freude. "Schön dass es Dir gefällt", sagt sie dann. "Ich würde es am liebsten anlassen", sage ich lächelnd, das passt so super, man merkt es fast gar nicht." Dann gehe ich zu Sandra, drücke sie ordentlich und gebe ihr einen dicken Kuss. "Ich danke Dir, mein süßer Engel", sage ich. Bitte schön Stefanie", sagt Sandra und küsst mich auch nochmal. "Bevor Du mich nach Hause bringst, können wir mal schauen, ob die Fotos und Filme von den Sprüngen heute schon auf der Cloud liegen", sage ich. Sandra schaut mich erstaunt an. Ich erkläre ihr das kurz. "Ulrike sagte mir noch, dass ich Dir die Zugangsdaten geben soll", sage ich. Sandra tippt das in ihrem Laptop ein. "Oh, cool", sagt sie und staunt über die vielen Bilder, "das sind ja tolle Fotos." "Und Du machst eine Figur, als hättest Du nie was anderes gemacht", sage ich. "Danke Stefanie", sagt Sandra, "das war so ein schöner Tag heute. Und ich habe "die Stefanie" noch ein bisschen mehr kennengelernt." Ich lächele sie an, bevor mir sie einen dicken Kuss gibt.
"Weißt Du was? Ich suche mir ein paar Sachen für morgen raus und bleibe dann bei Dir", sagt Sandra, "die Katzen sind versorgt und machen jetzt eh die Gegend unsicher." "Oh ja, schöne Idee", sage ich erfreut. Sandra hat alles zusammen. Wir gehen zu ihrem Auto und fahren los. Sandra parkt vor meiner Garage. Händchenhaltend gehen wir zum Haus. Im Treppenhaus ist das Licht an. Lisa und Willi unterhalten sich mit Ebi vor ihren Wohnungstüren. "Oh die Engel kommen zurück", sagt Ebi lächelnd. "Na, da sprichst Du aber was ganz Große ganz gelassen aus", sage ich lächelnd. "Wieso?" fragt Ebi. "Wir kommen grade vom Fallschirmspringen", sage ich, "und mein Rauschgoldengel hat grade ihren ersten Solosprung gemacht." Sandra wird rot im Gesicht, während Ebi, Anne und Willi völlig am Staunen sind. "Rauschgoldengel hat aber auch noch keiner zu mir gesagt", sagt Sandra lächelnd, nachdem sie sich etwas gefasst hat. "Na ihr seid ja mutig", sagt Anne, die sich als erste etwas gerappelt hat. Dann erzählen wir noch vom Tag heute und was wir noch so erlebt haben. "Das ist finde ich schön, dass ihr so viel gemeinsam macht", sage Anne. Wir unterhalten uns noch eine Weile, dann gehen wir weiter zu meiner Wohnung. "Ihr seid so ein tolles Paar, ihr beiden", sagt Anne dann noch begeistert. "Danke", sagt Sandra lieb lächelnd. Wir gehen in die Wohnung. "Kannst Du mich bitte noch mal so auf das Bett werfen, wie heute Morgen", sage ich mit einer Dunklen, erotischen Stimme. "Gerne", sagt Sandra leise gehaucht. Aber vorher zieht sie mich aus. Ich ziehe sie dann auch aus. Anschließend schubst sie mich vorsichtig aufs Bett und legt sich auf mich. Lange küssen, streicheln und lieben wir uns. Zufrieden schlafen wir nach einiger Zeit ein.
Der Wecker klingelt um sieben. Während ich noch etwas schlaftrunken bin, ist Sandra schon hellwach. "Guten Morgen mein Engelchen", sage ich. "Guten Morgen, meine Süße", sagt Sandra und streichelt meine Brust. Eine Weile schauen wir uns an. "Jetzt sollten wir aber das Luftbett entlüften, damit dann das neue Bett aufgebaut werden kann", sage ich. "Das ist aber ein außergewöhnliches Luftbett", sagt Sandra, "ganz anders als diese Standard Betten. Auch vom Design. Schläft man sehr gut drin." "Habe ich zufällig mal in der Bucht gefunden", sage ich, "ich habe auch noch ein zweites in Reserve." Sandra lächelt mich an. "Du, kannst Du dich auf mich draufkuscheln und dann das Ventil aufmachen?", fragt mich Sandra. Ich schaue erst etwas erstaunt, dann lege ich mich vorsichtig auf sie drauf. Während wir uns vorsichtig küssen, schraube ich das Ventil auf. Leise zischt die erste Luft. Sandra zieht mich stärker ran und küsst heftiger. Ich drehe das Ventil weiter auf. Jetzt rauscht die Luft schnell raus. Sandra ist richtig ekstatisch. Bald kommen wir auf dem Boden an. Die restliche Luft entweicht. Ich löse den Kuss und schaue Sandra an. "Danke für diesen Einblick", sage ich lächelnd. Sie zieht mich nochmal ran und küsst mich heftig. "Huh, das macht mich scharf", sagt Sandra dann. "Interessant", sage ich lächelnd. Danach stehen wir auf und gehen ins Bad.
Ich werde im Bad eher fertig und mache in der Küche Frühstück. Sandra kommt dazu. Sandra nimmt mich in den Arm. "Ach Stefanie, du kleines, süßes tabuloses Ding, Du", sagt Sandra verträumt. "Das ist ja mal eine Ansprache", sage ich lächelnd. Sandra ist richtig kuschelig. "Macht schon Spaß mit Dir", sagt Sandra dann, "Du bist schon außergewöhnlich." "Du aber auch", sage ich lieb. Beim Frühstück schauen wir uns immer wieder verliebt an. "Als ob wir uns grade gestern kennengelernt hätten", kichert Sandra. Wir lassen uns etwas Zeit beim Frühstücken. "Stefanie, das war ein schönes Wochenende", sagt Sandra, "und es war schön, dich noch mehr kennenzulernen." Wir nehmen uns in den Arm und drücken uns. "Du animierst mich aber auch so zu sein", sage ich zu ihr. "Ich mag Dich so", sagt Sandra. "Ich Dich auch", erwidere ich. Wir gehen zur Wohnungstür. Der Bildschirm vom Spion ist an und Jochen ist zu sehen, wie er vor der Tür rumschleicht. Sandra grinst mich an. Dann öffnet sie schnell die Tür und nimmt Jochens rechte Hand und schüttelt sie zu Begrüßung. "Hallo, guten Morgen, ich bin die Sandra", sagt sie, "wer bist Du?" "Ähm, ja, äh, hmf", stottert Jochen. Als ich hinter Sandra auftauche brennen ihm sämtliche Sicherungen durch. Er reißt sich los und flüchtet nach oben in seine Wohnung. "War das jetzt zu forsch?" fragt Sandra unschuldig. Ich muss aufpassen, dass ich nicht laut loslache. "Heute hast Du den Kasper gefrühstückt, was?" frage ich leise lachend. Statt zu antworten, grinst Sandra. "Sandra, ich mag dich so", sage ich dann. Es gibt noch einen wunderschönen Abschiedskuss. "Meldest Du Dich dann, wenn ihr hier fertig seid?" fragt Sandra. "Na klar", antworte ich. Dann geht Sandra die Treppe runter. Als sie unten aus der Tür raus ist gehe ich schnell in die Küche und öffne das Fenster. Sandra schaut schon hoch. "Tschüssi", sage ich noch. Sandra winkt. Ich schaue noch hinterher, bis sie ins Auto eingestiegen ist und vom Garagenhof gefahren ist.
Ich räume dann den Frühstückstisch ab. Kurz danach klingelt es an der Tür. Zwei Frauen stehen da, eine jüngere und eine ältere. Ich öffne und begrüße beide. "Guten Morgen, wir sind vom Möbelhaus und haben ihr Bett dabei", sagt die eine. "Sehr schön", sage ich erfreut und bitte beide herein. Dann zeige ich das Zimmer. "Alles OK", sagt die ältere, "können wir mit dem Wagen näher ranfahren?" "Ja klar", sage ich, "Sie können bis vor die Haustür fahren, der Weg ist breit genug." "Super, dann müssen wir nicht so weit tragen", sagt sie. Die beiden gehen zu ihrem Auto. Kurz danach rangieren sie auch schon vor das Haus. "Soll ich mit tragen helfen?", frage ich aus dem Fenster.. "Nöö, alles gut", bekomme ich zur Antwort. Kurz danach kommen sie schon mit den ersten Teilen. Als alles oben ist, fangen sie mit dem Aufbau an. "Ist ja ziemlich klein, das Zimmer", bemerkt die eine. "Das ist eigentlich auch als Kinderzimmer gedacht", antworte ich, "das eigentliche Schlafzimmer nutze ich anders", antworte ich grinsend, "außerdem hört man dahinten den Nachbarn über mir bei bestimmten Tätigkeiten so laut." Die beiden grinsen auch. "Nehmen sie es mir nicht übel, aber ich glaube ich war hier schon mal in einem der Häuser", sagt die ältere, "der Schnitt der Wohnung kommt mir bekannt vor." "Na ja, die sind vom Grundriss glaube ich alle gleich, die Häuser hier", sage ich. "Ich hatte mal einen Herrn kennengelernt, der auch die obere Wohnung hatte", sagt die ältere, "und drunter wohnte ein altes Ehepaar. Ich werde hellhörig und grinse. "Na ja meine Vorbewohner waren sehr alt", sage ich, "sie sind allerdings vor knapp einem Jahr kurz hintereinander gestorben." "Aha", sagt die ältere der Beiden lächelnd, "dann war das wohl hier." "Interessant", sage ich grinsend.
"So, der Grundrahmen steht", sagt eine. Ich habe die ganze Zeit mit zugeschaut und mir Tipps geben lassen. Da die ältere der Beiden öfter aus Versehen mal "Du" statt "Sie" gesagt hat, biete ich den beiden das "Du" an. Die ältere stellt sich mit Heidemarie, kurz Heidi vor, die Jüngere heißt Christina und ist Auszubildende. Jetzt bauen sie den Schaumstoffrahmen auf, dann kommt schon die Matratze rein. "Dann können wir mit dem Befüllen anfangen", sagt Heidi, "wo können wir den Wasser zapfen?" "Ich habe im Badezimmer und in der Küche schon mal Adapter reingeschraubt", antworte ich, "und dann bitte gleich auf warmes Wasser stellen." Ist OK", sagt Heidi. "Cool, von zwei Stellen, dann geht"™s schneller", freut sich Christina. Die beiden verlegen die Schläuche und drehen dann vorsichtig die Hähne auf. "Möchtet ihr einen Kaffee oder Tee oder was anderes zu trinken?" frage ich. "Ein Kaffee wäre toll", sagen beide. Während wir den Kaffee schlürfen, unterhalten wir uns. Heidi scheint irgendwas unter den Nägeln zu brennen. Schließlich fragt sie: "Du hast vorhin gesagt, Du hast dein Schlafzimmer hierher verlegt, weil man den Nachbar bei einigen Gelegenheiten hört." "Na ja, wenn er nicht alleine ist", antworte ich grinsend. Christina schaut von einer zur anderen und grinst. "Eigentlich müsstest Du jetzt weghören", sagt Heidi grinsend zu ihr. "Wie jetzt? Ich bin doch grade volljährig geworden", sagt Christina schlagfertig. Ich lache leise, dann sage ich: "Also gefühlt hat er jeden zweiten Abend eine andere Dame dabei und dann haben sie Spaß zusammen." Christina grinst. "Ich kann mir schon was denken", sagt sie dann. "Was mich nur wundert, wenn er mich sieht nimmt er Reißaus", sage ich dann, "wie ein schüchterner Teenager. Von Nachbarn weiß ich, dass er in mich verknallt ist. Passt irgendwie nicht zusammen." "Doch, doch", sagt Heidi, "das eine nennt sich "Swinger Date", das ist ein Portal, wo Du andere daten kannst, für eben genau das eine. Das hat mit Verlieben nichts zu tun." "Ach so", sage ich erstaunt, "jetzt dämmert es bei mir." "Genau, da kannst Du Dir für einen schnellen Spaß was holen", sagt Christina, "ohne Verpflichtungen." "Sag mal Frollein, Du kennst Dich da auch aus, was?" sagt Heidi erstaunt. "Wie soll man denn sonst Erfahrung sammeln?" sagt Christina keck. "Tse", sagt Heidi und überprüft den Füllgrad der Matratze. "Und mein Nachbar über mir ist eben auch so ein "Swingdater"?" frage ich. Heidi grinst. "Ja und kein schlechter", sagt sie dann schelmisch. "Na ja, ein paar Kostproben habe ich ja schon zu hören bekommen", sage ich grinsend.
"So, die Matratze ist gefüllt", sagt Heidi, nachdem sie es kontrolliert hat. Jetzt kommt noch das Frischhaltemittel rein. Dann streicht sie mit Christina die restliche Luft raus und verschließt das Ventil. Anschließend kommt die Auflage drauf. "Fertig", sagt Heid, "einmal probeliegen, bitte." Ich lege mich drauf und warte, bis das Wasser sich beruhigt hat. "Perfekt!" sage ich, "kann so bleiben." "Super", sagt Heidi, "dann viel Spaß mit dem neuen Bett." "Danke", sage ich nett und klettere wieder heraus. Die beiden Verstauen ihre Sachen und lassen mir noch das Zubehör da. "Noch mal vielen lieben Dank", sage ich und verabschiede mich von den beiden. "Auch tschüss", sagt Heidi, "war nett bei Dir." Die beiden verlassen die Wohnung. Grade als ich die Tür schließen will geht die bei Lisa auf. "Ach ja, Rentnerin müsste man sein", witzele ich. "Pensionärin, bitte", sagt Lisa grinsend. ""˜Schuldigung", sage ich lächelnd. "Hast Du endlich Deine Möbel bekommen?" fragt sie. "Fast", sage ich lachend und erzähle ihr die Geschichte, "möchtest Du kurz schauen?" "Klar, gerne", sagt Lisa und kommt kurz mit rüber. Lisa darf auch mal Probeliegen. "Hach, das wär auch was für mich", sagt sie, "aber für Herbert wär da wieder der Mond zu neu für. Der hätte Angst irgendwann im Wasser aufzuwachen." Ich muss schmunzeln. "Es gibt aber auch kombinierte Betten", sage ich. "Na ja mal schauen", sagt Lisa. Dann geht sie wieder rüber. Ich suche meine Sachen zusammen und rufe kurz Sandra an. Da ist nur die Mailbox dran, also spreche ich da drauf. Dann fällt mir ein, dass ich noch bei meinem Arzt wegen der Haare, die wieder auf dem Kopf wachsen, anrufen wollte. Um halb Sechs abends bekomme ich noch einen Termin. Anschließend fahre ich zur Arbeit.
Als ich am Schreibtisch bin, ruft Sandra zurück. "Ich habe grade nicht viel Zeit", sagt sie, "können wir uns in der Kantine dann eine halbe Stunde später treffen?" "Ist OK", antworte ich, "bis dann." "Bis dann mein Steffilein", sagt Sandra. "Steffilein", wiederhole ich erstaunt. "Ja, süßes Ding halt", sagt Sandra noch. Erstaunt halte ich das Handy in der Hand, obwohl Sandra schon aufgelegt hat. "Hm, das Wochenende hat uns in der Partnerschaft ganz schön nach vorne gebracht", denke ich mir erfreut. Sandra ist schon in der Kantine, als ich ankomme. Ich hole mir was zu futtern und setze mich zu ihr. "Na, wie ist das Bett?" fragt sie. Ich verdrehe die Augen. "Ein Traum", sage ich und erzähle ihr ein bisschen. "Ich freue mich schon auf heute Abend", sagt Sandra lächelnd. "Nicht nur Du", antworte ich. Dann erzähle ich ihr noch, was die Heidi mir über Jochen und das Dating Portal erzählt hatte. Sandra stützt ihren linken Ellenbogen auf und lacht leise in ihren Handrücken. "Ups", sagt sie. Dann schaut sie mich an. "Stefanie, durch Dich bin ich irgendwie lockerer geworden", sagt Sandra lächelnd. Ich lächele sie an und zwinkere dabei. "Ich durch Dich aber auch", sage ich, "für mich bist Du auch ein Vorbild. Du bist genau die Frau, die ich gerne schon immer gewesen wäre." Sandras Augen glitzern. "Ach Stefanie", sagt Sandra leise. "Mit einer Einschränkung", sage ich. "Welche?" fragt Sandra. "Die Haarfarbe, ich bin rot", sage ich selbstbewusst. "Man gut", sagt Sandra lachend. Auf dem obligatorischen Spaziergang nach dem Essen erzähle ich Sandra noch von dem Arzttermin heute Abend. "Da würde ich gerne mitkommen", sagt Sandra. "Ist auch dein Hausarzt, richtig?" frage ich. "Ja klar", sagt Sandra, "da habe ich Dich doch das erste Mal so richtig gesehen. Und mich in Dich verliebt." Ich schaue sie lange an. "Da schon?" frage ich erstaunt. "Ja, ich konnte die halbe Nacht nicht schlafen", sagt Sandra, "weil Du dann sagtest: "bis Montag dann"." "I-hi", sage ich. Sandra schaut mich erwartungsvoll an. "Meine Nacht damals war auch unruhig", sage ich, "ich habe von dir geträumt." "Aha, und was genau?" fragt Sandra. "Na ja, öhm, du hast mich ordentlich verführt", antworte ich lächelnd, "in dem Traum haben wir Liebe gemacht, aber Holla." Sandra schaut mich lieb an. "Das ist aber schön, Stefanie, danke sehr", sagt Sandra, "wann hast Du Dich eigentlich in mich verliebt?" "Damals beim Arzt", antworte ich. "Hihi, ist ja süß", sagt Sandra. Anschließend gehen wir wieder an unsere Arbeit.
Ich mach um Fünf Feierabend und rufe Sandra an, wie es bei ihr aussieht. "Ich fahre auch gleich los", sagt sie, "wir treffen uns dann da." Ich komme bei der Praxis an und gehe zur Anmeldung. Sprechstundengehilfin Martina empfängt mich freundlich. "Hallo Frau Stefanie, Du wirst ja immer hübscher", sagt sie. "Huch wir sind auf "Du"?" frage ich freundlich, "aber finde ich gut." "Hey, wenn der Doc das darf"¦", sagt Martina lächelnd. "Bei der Gelegenheit", sage ich und lege meine Krankenkassenkarte vor. "Die brauche ich aber noch nicht", sagt Martina, "das Quartal ist doch noch nicht um." "Dann schau mal genauer drauf", sage ich lächelnd. "Nein, das ist ja toll", sagt Martina erfreut, "meinen Glückwunsch, da kann ich ja gleich mal die Akte ändern." Während sie das tut, kommt Sandra herein. "Guten Abend", wünscht sie. "Hallo Frau van Rick"¦", begrüßt Martina Sandra, "haben sie einen Termin?" "Nicht direkt", antwortet Sandra lächelnd. Martina schaut Sandra an, dann schaut sie mich an. "Ihr beiden "¦ seid ihr ein Paar?" fragt Martina erstaunt. "Ja, sind wir", antworte ich und nicke. "Das ist ja heute wie Weihnachten hier", flaxt Martina, "darf ich auch dann "Du" sagen?" "Ich bitte da drum", sagt Sandra lächelnd. "Danke", sagt Martina lächelnd. Sie bittet uns noch kurz im Wartezimmer Platz zu nehmen. "Der Doc holt euch dann ab", sagt Martina. "Dankeschön", sage ich. "Ihr seid so süß", sagt Martina noch, als wir von der Anmeldung zum Wartzimmer gehen. Das Wartezimmer ist leer, aber Peer scheint noch einen Patienten zu haben. Nach ein paar Minuten verlässt der auch das Behandlungszimmer. Kurz danach kommt Peer zu uns.
"Na ihr beiden", sagt er freundlich, "ich bin eben noch schnell von Martina gebrieft worden. Kommt ihr dann mit?" Wir folgen ihm ins Behandlungszimmer. "Dann erzähl mal", sagt Peer. Ich erkläre, was ich neulich auf meinem Kopf gesehen habe. Peer ist etwas erstaunt. Dann sagt er zu Sandra: "So etwas, was Stefanie hat, habe ich bisher noch nicht erlebt." "Ehrlich gesagt, ich auch nicht", sagt Sandra. "Ich würde mir das gerne mal anschauen", sagt Peer, "Lupfst Du das Haarteil mal etwas an?" "Ich kann es auch ganz runternehmen", sage ich und schaue Sandra grinsend an, "wenn Du das aushältst." "Ey, Stefanie, ich weiß das doch", sagt Sandra grinsend, "ist alles gut." Also nehme ich die Perücke ab. Peer und Sandra schauen erstaunt auf meinen Kopf. "Unglaublich", sagt Peer, "das wächst tatsächlich ziemlich dicht nach." Mit einer Pinzette zupft er vorsichtig an einigen Stoppeln. "Merkst Du was?" fragt er mich. "Ja, wie bei den anderen Haaren auch, es ziept etwas", antworte ich. "Hm", sagt Peer etwas ratlos, "ich schlage vor, wir nehmen dir noch mal Blut ab und lassen ein ganz großes Blutbild machen." OK, können wir gerne machen", sage ich. "Hast Du sonst noch irgendwelche Auffälligkeiten bemerkt?" fragt mich Peer. "Na ja, die Brust spannt immer wieder mal", sage ich, "dass es da wächst merke ich auch langsam an der Körbchengröße." Sandra nickt lächelnd mit großen Augen. "Ja, und die Hoden scheinen zu schrumpfen", sage ich weiter, "kann aber daran liegen, dass ich sie die meiste Zeit im Leistenkanal versteckt habe." "Darf ich mal schauen?" fragt Peer. "Na klar", antworte ich. "Hm, nee, das alleine ist nicht dafür verantwortlich, dass sie schrumpfen", sagt Peer weiter, "da warten wir mal die Laborergebnisse ab." Sandra schaut die ganze Zeit gespannt zu. "Sonst ist alles gut?" fragt Peer. "Ja", antworte ich. "Auch mit deiner Vagina? Hat sich da noch was ergeben?" fragt Peer. "Oh ja!" sage ich grinsend, "macht richtig Spaß." Sandra grinst. Peer lacht. "Also, sie hat sich die ganze Zeit immer mal äußerlich leicht verändert", sage ich, "aber Einschränkungen oder Schmerzen habe ich nicht." "Ich überlege, ob ich noch mal Heike dazu hole, wenn sie Zeit hat", sagt Peer und sagt Martina Bescheid. Sandra fragt: "Heike? Wer ist das?" "Quasi meine Frauenärztin", antworte ich, "sie hat die Praxis hier drüber." "Heike kommt gleich mal", meldet Martina zurück. Ein paar Minuten später ist sie dann auch da. Wir begrüßen uns freundlich und ich stelle Sandra vor. Peer erklärt Heike dann auch das was wir bisher gemacht haben. "OK, ich kann gerne mal schauen", sagt sie dann, "wollen wir hochgehen, oder machen wir das hier?" "Ist mir egal", sage ich lächelnd, "wir können gerne hier bleiben." "Peer hat ja auch ein Ultraschallgerät", sagt Heike. Dann untersucht sie mich. "Das sieht alles soweit OK aus", sagt Heike, "im Gegensatz zum letzten Mal hat sich das Äußere etwas verändert. Sieht jetzt eher "echt" aus." Dabei schaut sie auch kurz zu Sandra. "Sie geht auch richtig "echt" ab", sagt Sandra dann zurückhaltend lächelnd. Heike lächelt.
Ich darf dann wieder aufstehen und ziehe mich wieder an. "Dann warten wir mal die Laborergebnisse ab", sagt Peer, "die müssten dann Mittwoch oder Donnerstag da sein." "Das ist echt schon einzigartig, was Steffi hat", sagt Heike zu Sandra. "Vielleicht wird sie ja ganz von alleine zur Frau", sagt Sandra. "Sieht im Moment ganz so aus", sagt Peer, "aber verstehen tut das wohl keiner so richtig." "Ich beobachte mich weiter", sage ich dann noch. "Ja das solltest Du tun", sagt Peer, "dann war es das erstmal, wir hören uns dann." "Alles klar", sage ich. "Ich hätte dann noch mal eine Frage an Heike", sagt Sandra. "Ja?!" sagt Heike. "Habt ihr noch Termine frei?" fragt Sandra, "meine bisherige Frauenärztin geht in Ruhestand." "Ja klar, einfach anrufen und einen Termin geben lassen", sagt Heike lächelnd, "oder gleich hochgehen." "Haben wir noch Zeit, Stefanie?" fragt Sandra mich. "Ja, klar", sage ich, "ich wüsste auch gar nicht, was wir jetzt noch vorhaben, außer"¦ ." Sandra grinst und geht schnell zu Anmeldung in Heikes Praxis. "Ihr seid ja ein knuffiges Pärchen", lobt Heike. "Ich habe auch das Gefühl, dass Sandra endlich mal Glück mit einer Partnerin hat", sagt Peer. "Du kennst sie etwas besser?" frage ich. "Ja, sie ist schon sehr lange Patientin bei mir", sagt Peer, "mehr darf ich Dir leider aber nicht sagen." "Sie hat schon mehrfach von gescheiterten Partnerschaften erzählt, "sage ich, "das letzte Mal habe ich es auch am Rande mitbekommen." Dann kommt Sandra auch schon wieder. "Alles klar", sagt sie, "dann können wir meinetwegen los." "OK, dann mal Tschüss ihr beiden, mal schauen was das Labor sagt", sage ich dann. "Ja, wir melden uns dann", sagt Peer. Sandra und ich verlassen dann die Praxis. Draußen bleiben wir noch mal stehen. "Ich würde nochmal nach Hause fahren und die Katzen versorgen", sagt Sandra, "ich komme dann hinterher. Ich bin so gespannt auf dein Bett." "Machen wir so", sage ich. Dann fahren wir vom Platz. Zuhause fahre ich gleich mein Auto in die Garage. Das Wetter ist noch ganz angenehm und meine Nachbarn sind zum Teil wieder vor der Tür. Ich gehe hin. "Na, heute alleine?" fragt Ebi lächelnd. "Nöö, Sandra kommt gleich hinterher", sage ich. "Ach, ihr beiden seid schon toll", sagt Ebi lobend. Ich bleibe noch in der Runde, bis Sandra kommt.
"Ich würde dann heute Abend noch nach Hause, weil die ja morgen früh schon mit dem neuen Bett kommen", sage ich. "Na klar", sagt Sandra, "und morgen Abend weihen wir es ein." "Aber so was von", sage ich grinsend. Während ich bei Sandra die Katzen füttere, macht sie was zu Essen für uns. Nebenbei schaut sie mir zu, wie ich die Katzen foppe. "Du hast heute aber einen ganz großen Kasper gefuttert, was?", fragt Sandra lachend. Ich schaue Sandra mit leicht geneigtem Kopf an. "Ja, so ist Deine Steffi", sage ich lieb lächelnd und gehe dann zu ihr. "Ich mag Dich so", sagt Sandra. Zum Essen gehen wir auf die Terrasse. "Ziehst Du dann nochmal das Kleid über?" fragt Sandra hinterher, "mal schauen, ob alles OK ist." Nach dem Essen tue ich das dann auch gleich. Vor dem Spiegel bewundere ich mich. "Total klasse, Sandra", sage ich begeistert. Hier, zieh mal noch den Petticoat unter", sagt sie und reicht ihn mir. Ich ziehe ihn an und gehe wieder zum Spiegel. "Du meine Güte, wer ist das Mädel da?" frage ich, "ist das ein hübsches Kleid." Sandra strahlt vor Freude. "Schön dass es Dir gefällt", sagt sie dann. "Ich würde es am liebsten anlassen", sage ich lächelnd, das passt so super, man merkt es fast gar nicht." Dann gehe ich zu Sandra, drücke sie ordentlich und gebe ihr einen dicken Kuss. "Ich danke Dir, mein süßer Engel", sage ich. Bitte schön Stefanie", sagt Sandra und küsst mich auch nochmal. "Bevor Du mich nach Hause bringst, können wir mal schauen, ob die Fotos und Filme von den Sprüngen heute schon auf der Cloud liegen", sage ich. Sandra schaut mich erstaunt an. Ich erkläre ihr das kurz. "Ulrike sagte mir noch, dass ich Dir die Zugangsdaten geben soll", sage ich. Sandra tippt das in ihrem Laptop ein. "Oh, cool", sagt sie und staunt über die vielen Bilder, "das sind ja tolle Fotos." "Und Du machst eine Figur, als hättest Du nie was anderes gemacht", sage ich. "Danke Stefanie", sagt Sandra, "das war so ein schöner Tag heute. Und ich habe "die Stefanie" noch ein bisschen mehr kennengelernt." Ich lächele sie an, bevor mir sie einen dicken Kuss gibt.
"Weißt Du was? Ich suche mir ein paar Sachen für morgen raus und bleibe dann bei Dir", sagt Sandra, "die Katzen sind versorgt und machen jetzt eh die Gegend unsicher." "Oh ja, schöne Idee", sage ich erfreut. Sandra hat alles zusammen. Wir gehen zu ihrem Auto und fahren los. Sandra parkt vor meiner Garage. Händchenhaltend gehen wir zum Haus. Im Treppenhaus ist das Licht an. Lisa und Willi unterhalten sich mit Ebi vor ihren Wohnungstüren. "Oh die Engel kommen zurück", sagt Ebi lächelnd. "Na, da sprichst Du aber was ganz Große ganz gelassen aus", sage ich lächelnd. "Wieso?" fragt Ebi. "Wir kommen grade vom Fallschirmspringen", sage ich, "und mein Rauschgoldengel hat grade ihren ersten Solosprung gemacht." Sandra wird rot im Gesicht, während Ebi, Anne und Willi völlig am Staunen sind. "Rauschgoldengel hat aber auch noch keiner zu mir gesagt", sagt Sandra lächelnd, nachdem sie sich etwas gefasst hat. "Na ihr seid ja mutig", sagt Anne, die sich als erste etwas gerappelt hat. Dann erzählen wir noch vom Tag heute und was wir noch so erlebt haben. "Das ist finde ich schön, dass ihr so viel gemeinsam macht", sage Anne. Wir unterhalten uns noch eine Weile, dann gehen wir weiter zu meiner Wohnung. "Ihr seid so ein tolles Paar, ihr beiden", sagt Anne dann noch begeistert. "Danke", sagt Sandra lieb lächelnd. Wir gehen in die Wohnung. "Kannst Du mich bitte noch mal so auf das Bett werfen, wie heute Morgen", sage ich mit einer Dunklen, erotischen Stimme. "Gerne", sagt Sandra leise gehaucht. Aber vorher zieht sie mich aus. Ich ziehe sie dann auch aus. Anschließend schubst sie mich vorsichtig aufs Bett und legt sich auf mich. Lange küssen, streicheln und lieben wir uns. Zufrieden schlafen wir nach einiger Zeit ein.
Der Wecker klingelt um sieben. Während ich noch etwas schlaftrunken bin, ist Sandra schon hellwach. "Guten Morgen mein Engelchen", sage ich. "Guten Morgen, meine Süße", sagt Sandra und streichelt meine Brust. Eine Weile schauen wir uns an. "Jetzt sollten wir aber das Luftbett entlüften, damit dann das neue Bett aufgebaut werden kann", sage ich. "Das ist aber ein außergewöhnliches Luftbett", sagt Sandra, "ganz anders als diese Standard Betten. Auch vom Design. Schläft man sehr gut drin." "Habe ich zufällig mal in der Bucht gefunden", sage ich, "ich habe auch noch ein zweites in Reserve." Sandra lächelt mich an. "Du, kannst Du dich auf mich draufkuscheln und dann das Ventil aufmachen?", fragt mich Sandra. Ich schaue erst etwas erstaunt, dann lege ich mich vorsichtig auf sie drauf. Während wir uns vorsichtig küssen, schraube ich das Ventil auf. Leise zischt die erste Luft. Sandra zieht mich stärker ran und küsst heftiger. Ich drehe das Ventil weiter auf. Jetzt rauscht die Luft schnell raus. Sandra ist richtig ekstatisch. Bald kommen wir auf dem Boden an. Die restliche Luft entweicht. Ich löse den Kuss und schaue Sandra an. "Danke für diesen Einblick", sage ich lächelnd. Sie zieht mich nochmal ran und küsst mich heftig. "Huh, das macht mich scharf", sagt Sandra dann. "Interessant", sage ich lächelnd. Danach stehen wir auf und gehen ins Bad.
Ich werde im Bad eher fertig und mache in der Küche Frühstück. Sandra kommt dazu. Sandra nimmt mich in den Arm. "Ach Stefanie, du kleines, süßes tabuloses Ding, Du", sagt Sandra verträumt. "Das ist ja mal eine Ansprache", sage ich lächelnd. Sandra ist richtig kuschelig. "Macht schon Spaß mit Dir", sagt Sandra dann, "Du bist schon außergewöhnlich." "Du aber auch", sage ich lieb. Beim Frühstück schauen wir uns immer wieder verliebt an. "Als ob wir uns grade gestern kennengelernt hätten", kichert Sandra. Wir lassen uns etwas Zeit beim Frühstücken. "Stefanie, das war ein schönes Wochenende", sagt Sandra, "und es war schön, dich noch mehr kennenzulernen." Wir nehmen uns in den Arm und drücken uns. "Du animierst mich aber auch so zu sein", sage ich zu ihr. "Ich mag Dich so", sagt Sandra. "Ich Dich auch", erwidere ich. Wir gehen zur Wohnungstür. Der Bildschirm vom Spion ist an und Jochen ist zu sehen, wie er vor der Tür rumschleicht. Sandra grinst mich an. Dann öffnet sie schnell die Tür und nimmt Jochens rechte Hand und schüttelt sie zu Begrüßung. "Hallo, guten Morgen, ich bin die Sandra", sagt sie, "wer bist Du?" "Ähm, ja, äh, hmf", stottert Jochen. Als ich hinter Sandra auftauche brennen ihm sämtliche Sicherungen durch. Er reißt sich los und flüchtet nach oben in seine Wohnung. "War das jetzt zu forsch?" fragt Sandra unschuldig. Ich muss aufpassen, dass ich nicht laut loslache. "Heute hast Du den Kasper gefrühstückt, was?" frage ich leise lachend. Statt zu antworten, grinst Sandra. "Sandra, ich mag dich so", sage ich dann. Es gibt noch einen wunderschönen Abschiedskuss. "Meldest Du Dich dann, wenn ihr hier fertig seid?" fragt Sandra. "Na klar", antworte ich. Dann geht Sandra die Treppe runter. Als sie unten aus der Tür raus ist gehe ich schnell in die Küche und öffne das Fenster. Sandra schaut schon hoch. "Tschüssi", sage ich noch. Sandra winkt. Ich schaue noch hinterher, bis sie ins Auto eingestiegen ist und vom Garagenhof gefahren ist.
Ich räume dann den Frühstückstisch ab. Kurz danach klingelt es an der Tür. Zwei Frauen stehen da, eine jüngere und eine ältere. Ich öffne und begrüße beide. "Guten Morgen, wir sind vom Möbelhaus und haben ihr Bett dabei", sagt die eine. "Sehr schön", sage ich erfreut und bitte beide herein. Dann zeige ich das Zimmer. "Alles OK", sagt die ältere, "können wir mit dem Wagen näher ranfahren?" "Ja klar", sage ich, "Sie können bis vor die Haustür fahren, der Weg ist breit genug." "Super, dann müssen wir nicht so weit tragen", sagt sie. Die beiden gehen zu ihrem Auto. Kurz danach rangieren sie auch schon vor das Haus. "Soll ich mit tragen helfen?", frage ich aus dem Fenster.. "Nöö, alles gut", bekomme ich zur Antwort. Kurz danach kommen sie schon mit den ersten Teilen. Als alles oben ist, fangen sie mit dem Aufbau an. "Ist ja ziemlich klein, das Zimmer", bemerkt die eine. "Das ist eigentlich auch als Kinderzimmer gedacht", antworte ich, "das eigentliche Schlafzimmer nutze ich anders", antworte ich grinsend, "außerdem hört man dahinten den Nachbarn über mir bei bestimmten Tätigkeiten so laut." Die beiden grinsen auch. "Nehmen sie es mir nicht übel, aber ich glaube ich war hier schon mal in einem der Häuser", sagt die ältere, "der Schnitt der Wohnung kommt mir bekannt vor." "Na ja, die sind vom Grundriss glaube ich alle gleich, die Häuser hier", sage ich. "Ich hatte mal einen Herrn kennengelernt, der auch die obere Wohnung hatte", sagt die ältere, "und drunter wohnte ein altes Ehepaar. Ich werde hellhörig und grinse. "Na ja meine Vorbewohner waren sehr alt", sage ich, "sie sind allerdings vor knapp einem Jahr kurz hintereinander gestorben." "Aha", sagt die ältere der Beiden lächelnd, "dann war das wohl hier." "Interessant", sage ich grinsend.
"So, der Grundrahmen steht", sagt eine. Ich habe die ganze Zeit mit zugeschaut und mir Tipps geben lassen. Da die ältere der Beiden öfter aus Versehen mal "Du" statt "Sie" gesagt hat, biete ich den beiden das "Du" an. Die ältere stellt sich mit Heidemarie, kurz Heidi vor, die Jüngere heißt Christina und ist Auszubildende. Jetzt bauen sie den Schaumstoffrahmen auf, dann kommt schon die Matratze rein. "Dann können wir mit dem Befüllen anfangen", sagt Heidi, "wo können wir den Wasser zapfen?" "Ich habe im Badezimmer und in der Küche schon mal Adapter reingeschraubt", antworte ich, "und dann bitte gleich auf warmes Wasser stellen." Ist OK", sagt Heidi. "Cool, von zwei Stellen, dann geht"™s schneller", freut sich Christina. Die beiden verlegen die Schläuche und drehen dann vorsichtig die Hähne auf. "Möchtet ihr einen Kaffee oder Tee oder was anderes zu trinken?" frage ich. "Ein Kaffee wäre toll", sagen beide. Während wir den Kaffee schlürfen, unterhalten wir uns. Heidi scheint irgendwas unter den Nägeln zu brennen. Schließlich fragt sie: "Du hast vorhin gesagt, Du hast dein Schlafzimmer hierher verlegt, weil man den Nachbar bei einigen Gelegenheiten hört." "Na ja, wenn er nicht alleine ist", antworte ich grinsend. Christina schaut von einer zur anderen und grinst. "Eigentlich müsstest Du jetzt weghören", sagt Heidi grinsend zu ihr. "Wie jetzt? Ich bin doch grade volljährig geworden", sagt Christina schlagfertig. Ich lache leise, dann sage ich: "Also gefühlt hat er jeden zweiten Abend eine andere Dame dabei und dann haben sie Spaß zusammen." Christina grinst. "Ich kann mir schon was denken", sagt sie dann. "Was mich nur wundert, wenn er mich sieht nimmt er Reißaus", sage ich dann, "wie ein schüchterner Teenager. Von Nachbarn weiß ich, dass er in mich verknallt ist. Passt irgendwie nicht zusammen." "Doch, doch", sagt Heidi, "das eine nennt sich "Swinger Date", das ist ein Portal, wo Du andere daten kannst, für eben genau das eine. Das hat mit Verlieben nichts zu tun." "Ach so", sage ich erstaunt, "jetzt dämmert es bei mir." "Genau, da kannst Du Dir für einen schnellen Spaß was holen", sagt Christina, "ohne Verpflichtungen." "Sag mal Frollein, Du kennst Dich da auch aus, was?" sagt Heidi erstaunt. "Wie soll man denn sonst Erfahrung sammeln?" sagt Christina keck. "Tse", sagt Heidi und überprüft den Füllgrad der Matratze. "Und mein Nachbar über mir ist eben auch so ein "Swingdater"?" frage ich. Heidi grinst. "Ja und kein schlechter", sagt sie dann schelmisch. "Na ja, ein paar Kostproben habe ich ja schon zu hören bekommen", sage ich grinsend.
"So, die Matratze ist gefüllt", sagt Heidi, nachdem sie es kontrolliert hat. Jetzt kommt noch das Frischhaltemittel rein. Dann streicht sie mit Christina die restliche Luft raus und verschließt das Ventil. Anschließend kommt die Auflage drauf. "Fertig", sagt Heid, "einmal probeliegen, bitte." Ich lege mich drauf und warte, bis das Wasser sich beruhigt hat. "Perfekt!" sage ich, "kann so bleiben." "Super", sagt Heidi, "dann viel Spaß mit dem neuen Bett." "Danke", sage ich nett und klettere wieder heraus. Die beiden Verstauen ihre Sachen und lassen mir noch das Zubehör da. "Noch mal vielen lieben Dank", sage ich und verabschiede mich von den beiden. "Auch tschüss", sagt Heidi, "war nett bei Dir." Die beiden verlassen die Wohnung. Grade als ich die Tür schließen will geht die bei Lisa auf. "Ach ja, Rentnerin müsste man sein", witzele ich. "Pensionärin, bitte", sagt Lisa grinsend. ""˜Schuldigung", sage ich lächelnd. "Hast Du endlich Deine Möbel bekommen?" fragt sie. "Fast", sage ich lachend und erzähle ihr die Geschichte, "möchtest Du kurz schauen?" "Klar, gerne", sagt Lisa und kommt kurz mit rüber. Lisa darf auch mal Probeliegen. "Hach, das wär auch was für mich", sagt sie, "aber für Herbert wär da wieder der Mond zu neu für. Der hätte Angst irgendwann im Wasser aufzuwachen." Ich muss schmunzeln. "Es gibt aber auch kombinierte Betten", sage ich. "Na ja mal schauen", sagt Lisa. Dann geht sie wieder rüber. Ich suche meine Sachen zusammen und rufe kurz Sandra an. Da ist nur die Mailbox dran, also spreche ich da drauf. Dann fällt mir ein, dass ich noch bei meinem Arzt wegen der Haare, die wieder auf dem Kopf wachsen, anrufen wollte. Um halb Sechs abends bekomme ich noch einen Termin. Anschließend fahre ich zur Arbeit.
Als ich am Schreibtisch bin, ruft Sandra zurück. "Ich habe grade nicht viel Zeit", sagt sie, "können wir uns in der Kantine dann eine halbe Stunde später treffen?" "Ist OK", antworte ich, "bis dann." "Bis dann mein Steffilein", sagt Sandra. "Steffilein", wiederhole ich erstaunt. "Ja, süßes Ding halt", sagt Sandra noch. Erstaunt halte ich das Handy in der Hand, obwohl Sandra schon aufgelegt hat. "Hm, das Wochenende hat uns in der Partnerschaft ganz schön nach vorne gebracht", denke ich mir erfreut. Sandra ist schon in der Kantine, als ich ankomme. Ich hole mir was zu futtern und setze mich zu ihr. "Na, wie ist das Bett?" fragt sie. Ich verdrehe die Augen. "Ein Traum", sage ich und erzähle ihr ein bisschen. "Ich freue mich schon auf heute Abend", sagt Sandra lächelnd. "Nicht nur Du", antworte ich. Dann erzähle ich ihr noch, was die Heidi mir über Jochen und das Dating Portal erzählt hatte. Sandra stützt ihren linken Ellenbogen auf und lacht leise in ihren Handrücken. "Ups", sagt sie. Dann schaut sie mich an. "Stefanie, durch Dich bin ich irgendwie lockerer geworden", sagt Sandra lächelnd. Ich lächele sie an und zwinkere dabei. "Ich durch Dich aber auch", sage ich, "für mich bist Du auch ein Vorbild. Du bist genau die Frau, die ich gerne schon immer gewesen wäre." Sandras Augen glitzern. "Ach Stefanie", sagt Sandra leise. "Mit einer Einschränkung", sage ich. "Welche?" fragt Sandra. "Die Haarfarbe, ich bin rot", sage ich selbstbewusst. "Man gut", sagt Sandra lachend. Auf dem obligatorischen Spaziergang nach dem Essen erzähle ich Sandra noch von dem Arzttermin heute Abend. "Da würde ich gerne mitkommen", sagt Sandra. "Ist auch dein Hausarzt, richtig?" frage ich. "Ja klar", sagt Sandra, "da habe ich Dich doch das erste Mal so richtig gesehen. Und mich in Dich verliebt." Ich schaue sie lange an. "Da schon?" frage ich erstaunt. "Ja, ich konnte die halbe Nacht nicht schlafen", sagt Sandra, "weil Du dann sagtest: "bis Montag dann"." "I-hi", sage ich. Sandra schaut mich erwartungsvoll an. "Meine Nacht damals war auch unruhig", sage ich, "ich habe von dir geträumt." "Aha, und was genau?" fragt Sandra. "Na ja, öhm, du hast mich ordentlich verführt", antworte ich lächelnd, "in dem Traum haben wir Liebe gemacht, aber Holla." Sandra schaut mich lieb an. "Das ist aber schön, Stefanie, danke sehr", sagt Sandra, "wann hast Du Dich eigentlich in mich verliebt?" "Damals beim Arzt", antworte ich. "Hihi, ist ja süß", sagt Sandra. Anschließend gehen wir wieder an unsere Arbeit.
Ich mach um Fünf Feierabend und rufe Sandra an, wie es bei ihr aussieht. "Ich fahre auch gleich los", sagt sie, "wir treffen uns dann da." Ich komme bei der Praxis an und gehe zur Anmeldung. Sprechstundengehilfin Martina empfängt mich freundlich. "Hallo Frau Stefanie, Du wirst ja immer hübscher", sagt sie. "Huch wir sind auf "Du"?" frage ich freundlich, "aber finde ich gut." "Hey, wenn der Doc das darf"¦", sagt Martina lächelnd. "Bei der Gelegenheit", sage ich und lege meine Krankenkassenkarte vor. "Die brauche ich aber noch nicht", sagt Martina, "das Quartal ist doch noch nicht um." "Dann schau mal genauer drauf", sage ich lächelnd. "Nein, das ist ja toll", sagt Martina erfreut, "meinen Glückwunsch, da kann ich ja gleich mal die Akte ändern." Während sie das tut, kommt Sandra herein. "Guten Abend", wünscht sie. "Hallo Frau van Rick"¦", begrüßt Martina Sandra, "haben sie einen Termin?" "Nicht direkt", antwortet Sandra lächelnd. Martina schaut Sandra an, dann schaut sie mich an. "Ihr beiden "¦ seid ihr ein Paar?" fragt Martina erstaunt. "Ja, sind wir", antworte ich und nicke. "Das ist ja heute wie Weihnachten hier", flaxt Martina, "darf ich auch dann "Du" sagen?" "Ich bitte da drum", sagt Sandra lächelnd. "Danke", sagt Martina lächelnd. Sie bittet uns noch kurz im Wartezimmer Platz zu nehmen. "Der Doc holt euch dann ab", sagt Martina. "Dankeschön", sage ich. "Ihr seid so süß", sagt Martina noch, als wir von der Anmeldung zum Wartzimmer gehen. Das Wartezimmer ist leer, aber Peer scheint noch einen Patienten zu haben. Nach ein paar Minuten verlässt der auch das Behandlungszimmer. Kurz danach kommt Peer zu uns.
"Na ihr beiden", sagt er freundlich, "ich bin eben noch schnell von Martina gebrieft worden. Kommt ihr dann mit?" Wir folgen ihm ins Behandlungszimmer. "Dann erzähl mal", sagt Peer. Ich erkläre, was ich neulich auf meinem Kopf gesehen habe. Peer ist etwas erstaunt. Dann sagt er zu Sandra: "So etwas, was Stefanie hat, habe ich bisher noch nicht erlebt." "Ehrlich gesagt, ich auch nicht", sagt Sandra. "Ich würde mir das gerne mal anschauen", sagt Peer, "Lupfst Du das Haarteil mal etwas an?" "Ich kann es auch ganz runternehmen", sage ich und schaue Sandra grinsend an, "wenn Du das aushältst." "Ey, Stefanie, ich weiß das doch", sagt Sandra grinsend, "ist alles gut." Also nehme ich die Perücke ab. Peer und Sandra schauen erstaunt auf meinen Kopf. "Unglaublich", sagt Peer, "das wächst tatsächlich ziemlich dicht nach." Mit einer Pinzette zupft er vorsichtig an einigen Stoppeln. "Merkst Du was?" fragt er mich. "Ja, wie bei den anderen Haaren auch, es ziept etwas", antworte ich. "Hm", sagt Peer etwas ratlos, "ich schlage vor, wir nehmen dir noch mal Blut ab und lassen ein ganz großes Blutbild machen." OK, können wir gerne machen", sage ich. "Hast Du sonst noch irgendwelche Auffälligkeiten bemerkt?" fragt mich Peer. "Na ja, die Brust spannt immer wieder mal", sage ich, "dass es da wächst merke ich auch langsam an der Körbchengröße." Sandra nickt lächelnd mit großen Augen. "Ja, und die Hoden scheinen zu schrumpfen", sage ich weiter, "kann aber daran liegen, dass ich sie die meiste Zeit im Leistenkanal versteckt habe." "Darf ich mal schauen?" fragt Peer. "Na klar", antworte ich. "Hm, nee, das alleine ist nicht dafür verantwortlich, dass sie schrumpfen", sagt Peer weiter, "da warten wir mal die Laborergebnisse ab." Sandra schaut die ganze Zeit gespannt zu. "Sonst ist alles gut?" fragt Peer. "Ja", antworte ich. "Auch mit deiner Vagina? Hat sich da noch was ergeben?" fragt Peer. "Oh ja!" sage ich grinsend, "macht richtig Spaß." Sandra grinst. Peer lacht. "Also, sie hat sich die ganze Zeit immer mal äußerlich leicht verändert", sage ich, "aber Einschränkungen oder Schmerzen habe ich nicht." "Ich überlege, ob ich noch mal Heike dazu hole, wenn sie Zeit hat", sagt Peer und sagt Martina Bescheid. Sandra fragt: "Heike? Wer ist das?" "Quasi meine Frauenärztin", antworte ich, "sie hat die Praxis hier drüber." "Heike kommt gleich mal", meldet Martina zurück. Ein paar Minuten später ist sie dann auch da. Wir begrüßen uns freundlich und ich stelle Sandra vor. Peer erklärt Heike dann auch das was wir bisher gemacht haben. "OK, ich kann gerne mal schauen", sagt sie dann, "wollen wir hochgehen, oder machen wir das hier?" "Ist mir egal", sage ich lächelnd, "wir können gerne hier bleiben." "Peer hat ja auch ein Ultraschallgerät", sagt Heike. Dann untersucht sie mich. "Das sieht alles soweit OK aus", sagt Heike, "im Gegensatz zum letzten Mal hat sich das Äußere etwas verändert. Sieht jetzt eher "echt" aus." Dabei schaut sie auch kurz zu Sandra. "Sie geht auch richtig "echt" ab", sagt Sandra dann zurückhaltend lächelnd. Heike lächelt.
Ich darf dann wieder aufstehen und ziehe mich wieder an. "Dann warten wir mal die Laborergebnisse ab", sagt Peer, "die müssten dann Mittwoch oder Donnerstag da sein." "Das ist echt schon einzigartig, was Steffi hat", sagt Heike zu Sandra. "Vielleicht wird sie ja ganz von alleine zur Frau", sagt Sandra. "Sieht im Moment ganz so aus", sagt Peer, "aber verstehen tut das wohl keiner so richtig." "Ich beobachte mich weiter", sage ich dann noch. "Ja das solltest Du tun", sagt Peer, "dann war es das erstmal, wir hören uns dann." "Alles klar", sage ich. "Ich hätte dann noch mal eine Frage an Heike", sagt Sandra. "Ja?!" sagt Heike. "Habt ihr noch Termine frei?" fragt Sandra, "meine bisherige Frauenärztin geht in Ruhestand." "Ja klar, einfach anrufen und einen Termin geben lassen", sagt Heike lächelnd, "oder gleich hochgehen." "Haben wir noch Zeit, Stefanie?" fragt Sandra mich. "Ja, klar", sage ich, "ich wüsste auch gar nicht, was wir jetzt noch vorhaben, außer"¦ ." Sandra grinst und geht schnell zu Anmeldung in Heikes Praxis. "Ihr seid ja ein knuffiges Pärchen", lobt Heike. "Ich habe auch das Gefühl, dass Sandra endlich mal Glück mit einer Partnerin hat", sagt Peer. "Du kennst sie etwas besser?" frage ich. "Ja, sie ist schon sehr lange Patientin bei mir", sagt Peer, "mehr darf ich Dir leider aber nicht sagen." "Sie hat schon mehrfach von gescheiterten Partnerschaften erzählt, "sage ich, "das letzte Mal habe ich es auch am Rande mitbekommen." Dann kommt Sandra auch schon wieder. "Alles klar", sagt sie, "dann können wir meinetwegen los." "OK, dann mal Tschüss ihr beiden, mal schauen was das Labor sagt", sage ich dann. "Ja, wir melden uns dann", sagt Peer. Sandra und ich verlassen dann die Praxis. Draußen bleiben wir noch mal stehen. "Ich würde nochmal nach Hause fahren und die Katzen versorgen", sagt Sandra, "ich komme dann hinterher. Ich bin so gespannt auf dein Bett." "Machen wir so", sage ich. Dann fahren wir vom Platz. Zuhause fahre ich gleich mein Auto in die Garage. Das Wetter ist noch ganz angenehm und meine Nachbarn sind zum Teil wieder vor der Tür. Ich gehe hin. "Na, heute alleine?" fragt Ebi lächelnd. "Nöö, Sandra kommt gleich hinterher", sage ich. "Ach, ihr beiden seid schon toll", sagt Ebi lobend. Ich bleibe noch in der Runde, bis Sandra kommt.
Wäre ich schlank, würde euch das nur unnötig geil machen...
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Stephanie
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Re: Blutengel
Das neue Bett ausprobieren
(Vorsicht, das wird jetzt ein bisschen schlüpfrig
)
"Guten Abend zusammen", sagt Sandra, als sie zu uns stößt. Eine kurze Weile bleiben wir noch da, dann gehen wir in meine Wohnung. Sandra geht auch gleich ins Schlafzimmer. "Sieht gut aus, passt doch super hier rein", sagt sie. Dann legt sie sich ins Bett. "Das schaukelt ganz schön", sagt sie, "wie das wohl ist, wenn man sich richtig lieb hat." Das war mein Stichwort. Ich lege mich neben sie und zieh sie heran. Im Nu haben wir eine ordentlichen Wellengang erzeugt. Sandra wird richtig wuschig. "Meine Güte, das geht ja ab", sagt sie, "lass uns mal eine kurze Pause machen"¦ ." Ich schaue sie verwundert an. "Wie, eine Pause?" frage ich und tue erstaunt. "Na ja, zum Ausziehen", sagt sie mit einem megabreiten Grinsen. Und schwupp, haben wir uns gegenseitig ausgezogen und liegen uns in den Armen und küssen und streicheln uns. "Wahnsinn, ist das geil", sagt Sandra schnaufend nach kurzer Zeit. Nachdem wir uns etwas beruhigt haben, fragt Sandra: "Hast Du eigentlich schon mal was, äh"¦ so da unten, "¦hm." "Drin gehabt?" frage ich lächelnd. "Ja, hm, ich habe Dich bis jetzt ja nur gestreichelt", sagt Sandra. Ich kann mir schon etwas denken, was als nächstes kommen könnte und antworte in Bezug auf diese Liebemaschine von neulich: "Ja habe ich, soll ich es Dir zeigen?" Sandra schaut etwas irritiert. "Na ja, wäre blöd, wenn Du jetzt aus dem Bett steigst", sagt sie lächelnd und hält mich noch im Arm. "Dann eben später", sage ich lächelnd. Aus einer Tasche, die Sandra neben das Bett gestellt hatte, holt sie ein ganz neckisches Spielzeug heraus. Meine Augen werden groß. Sandra hat ein Liebesspielzeug zum Umschnallen dabei und legt es auch gleich an. Langsam drehe ich mich erwartungsvoll auf den Rücken und spreize die Beine. Sandra positioniert sich dazwischen. Vorsichtig lässt sie das Ding in mich hineingleiten, während ich langsam die Beherrschung verliere. Vorsichtig steigert sich Sandra in den Bewegungen im Gleichklang mit den Wellen im Bett. Wunderschöne Gefühle laufen in mir hoch und runter, mehrmals bringt sie mich zum Höhepunkt. Sie kommt mit dem Kopf heran und küsst mich intensiv. Ich drücke sie dabei. "Was machst Du hier mit mir?", sage ich nach einer Weile noch völlig außer Puste und lächele sie an. "Was Schönes", antwortet Sandra lieb. "Ist das toll", sage ich und schaue ihr in die Augen.
Sandra legt ihren Kopf auf meine Brust. Eine Weile bleiben wir so liegen. Ich muss ein wenig verschnaufen. "Tauschen?" frage ich sie dann mit treuem Blick. "Hm, ich weiß nicht wie ich fragen soll?", sagt Sandra. "Direkt", sage ich lächelnd. "Hm, na gut", sagt Sandra und streichelt vorsichtig die Stelle, wo mein Penis in einer Hauttasche verklemmt ist, "wie geht denn der da raus?" Ich schaue sie mit großen Augen an. "Willst Du das wirklich?", frage ich erstaunt. "Ja", haucht sie. "Na denn, einfach ziehen", sage ich und helfe ihr, "ich weiß aber nicht ob es noch funktioniert." "Wow!" sagt Sandra, nachdem wir den Kumpel freigelegt haben, "sieht doch ganz ordentlich aus." Im nächsten Moment sitzt sie schon drauf und verdreht die Augen. "Du verwunderst mich einmal mehr", sage ich leise zu ihr. Sie lächelt mich an. "Ist das heiß", sagt Sandra stöhnend, "was warmes zwischen den Beinen und eine wunderschöne Frau dabei sehen." Ich schaue sie immer noch verwundert an, und kann es gar nicht so richtig glauben. Sandra wird in den Bewegungen schneller und gibt sich ihrer Lust hin. Ich habe mittlerweile meine Verwunderung abgelegt und genieße die Gefühle, aber vor allem diesen Anblick der wunderschönen Sandra, die sich grade in höchste Ekstase bringt. Sie vergisst alles um sich herum und schreit ihre Lust heraus. Als ich mich dann in ihr ergieße, spüre ich sie ebenfalls. Sandra bringt ein tiefes, gestöhntes "JA!" heraus. "Meine Güte Stefanie", sagt sie mit hoher Stimme im nächsten Moment kommt sie nah ran und küsst mich inbrünstig. So bleiben wir liegen. Nach einer Weile stützt sie sich auf und schaut mich mit ihrem strahlensten Lächeln an.
"Du, Stefanie?" fängt Sandra fragend an, "willst Du den eigentlich loswerden?" "Wollte ich eigentlich, wenn die Hormone stabil sind", sage ich. "Kannst Du Dir aber gerne Zeit mit lassen", sagt Sandra lieb, "viel Zeit, mir macht das richtig Spaß." "Aha, OK", sage ich erstaunt. Sandra merkt meine Verwunderung und lächelt. "Ich werfe nur grade meine Meinung vom Lesbischsein über den Haufen", sage ich grinsend. Sandra lächelt. "Versuch am besten keine Grenzen zu ziehen", sagt sie lieb, "es reicht schon hin, wenn andere Dich in Schablonen pressen wollen." "Das stimmt", sage ich. Wir liegen nebeneinander und verweilen ein wenig. "Wie funktioniert das denn genau, da unten?" fragt Sandra. "Also, so wie ich das auf den MRT Bildern gesehen habe, ist beides mit einander verbunden", sage ich lächelnd, "im Mädel Modus muss der Dödel versteckt sein, sonst merke ich da nichts." "Du bist schon was einzigartiges", sagt Sandra auch lächelnd, "ich bin so froh, dass ich dich kennen und lieben lernen durfte." Mir treib es ein paar Freudentränen in die Augen. Ich nehme sie in den Arm, drücke sie und sage: "Meine Sandra!" "Meine Stefanie", antwortet Sandra. Sandra fragt mich dann noch weiter über meine spezielle Anatomie aus. Ich frage sie dann auch ganz direkt: "Was hat Sex-haben bei Dir für einen Stellenwert?" "Einen ganz hohen", antwortet Sandra genießerisch, "und gerne auch tabulos." "OK, das würde bei mir noch Gewöhnung bedürfen, ich war vorher mit einer Art "Pastorentochter" zusammen", sage ich. Sandra lacht. "Das bin ich nicht", sagt sie und küsst mich wieder. "Aber ein Mauerblümchen bist Du auch nicht", sagt Sandra dann grinsend, "Du weißt schon, wie es geht." "Na ja, Neugier und Übung haben mir geholfen", sage ich. "Stimmt, Du sagtest vorhin etwas", sagt Sandra. "Ich habe da so ein Spielzeug vom Erotikladen", antworte ich wahrheitsgemäß. "Erotikladen? Traust Du Dich da alleine rein?" fragt sie erstaunt. Mich erstaunt die Frage ebenfalls. "Ja, klar, was ist daran schlimm?" frage ich dagegen. "Na ja, wenn man gesehen wird", antwortet Sandra. "Ist auch nicht schlimmer , als das ständige Getratsche, was andere so bringen", sage ich. "Stimmt schon", sagt Sandra, "aber ich bin auch nicht unbedingt eine Unbekannte hier in der Stadt. Alleine schon durch den Bekanntheitsgrad meiner Eltern." "Dann bist Du noch wunderhübsch dazu und das alles regt natürlich Fantasien an", sage ich lächelnd, "und dann entstehen natürlich Tratschereien. Aber ich versteh Dich schon." "Neugierig wäre ich ja schon, auf so einen Laden", sagt Sandra. Ich erzähle ihr dann von dieser Liebesliege, den Spaß, den ich beim Kauf hatte und natürlich sie auszuprobieren. "Ich habe nur grade keine Lust aufzustehen, und das Ding ranzuholen", sage ich grinsend, "ist einfach zu gemütlich hier." Sandra lächelt mich an. Mit einer dunklen, erotische Stimme sagt sie: "Dann will ich Dich noch mal spüren." Ich drehe sie auf den Rücken und übernehmen dieses Mal die Führung. Sandra nimmt es dankbar an und lässt sich richtig verwöhnen.
Lange bleiben wir hinterher eng zusammen gekuschelt liegen. Wir reden gar nicht viel, sondern schauen uns nur an. Ich decke uns zu und irgendwann schlafen wir dann auch ein. Vorm Weckerklingeln werden wir wach und fangen prompt an zu schmusen. "Hach, Stefanie, ist das schön,", sagt Sandra. "Stimmt, meine süße Sandra", sage ich. "Was ich auch gut finde, ist dass das Zimmer nicht so groß ist", sagt Sandra, "hat schon fast etwas von einer Höhle, einer Liebeshöhle." "Hast Du schön gesagt", sage ich und ziehe sie heran, um sie zu küssen. Bald danach stehen wir aber doch auf. "Eigentlich ist ja noch etwas Zeit, wollen wir noch Duschen?" frage ich. "Aber so was von", sagt Sandra begeistert und zieht mich ins Badezimmer. Beim gegenseitigen Einseifen geht es natürlich nicht ohne Kitzeln ab. Beim Abtrocknen anschließend sage ich zu Sandra: "Es ist so schön, dass Du mit einem Mal aufgetaucht bist und mein Leben ordentlich durchgemischt hast." "Dankeschön, meine Stefanie", sagt Sandra, "danke, dass Du mich da reingelassen hast." Gutgelaunt und verliebt ziehen wir uns an und machen unser Frühstück. Beim Frühstücken reden wir nicht viel, wir schauen uns aber die ganze Zeit an. Wir räumen dann unser Geschirr ab und machen uns fertig zur Arbeit. Beim Verlassen des Hauses begegnet uns heute niemand. Draußen fragt Sandra: "Ob die uns gehört haben?" "Weiß nicht", antworte ich, "die Wohnung ist so schon ganz gut schallisoliert und bei dem Zimmer habe ich noch extra Lärmdämmung eingebaut." "Na dann", sagt sie grinsend. Wir fahren dann getrennt zur Arbeit, aber Sandra bringt mich wie üblich vom Parkplatz vor die Halle. "Vielen lieben Dank, für den schönen Abend, meine Sandra", sage ich vorm aussteigen, "das war sehr schön und sehr aufschlussreich." "Ich danke dir auch, Stefanie", sagt Sandra, "ich fand es auch sehr schön." Es gibt noch den obligatorischen Abschiedskuss, dann steige ich aus und Sandra fährt weiter. Ich winke und schaue ihr noch hinterher. Dann gehe ich zur Tür. Torsten und Ulrich stehen am Raucherplatz. "Meine Güte, siehst Du verliebt aus", flaxt Ulrich. Ich lächele ihn an und sage nur: "Toll, nicht?!" Sandra hat heute auswärts zu tun, deshalb treffen wir uns Mittags nicht. Auch heute Abend trifft sie sich mit Freundinnen. Ich habe nachmittags noch einiges an der Spedition abzuarbeiten. Nach Feierabend fahre ich dann auch direkt dahin.
(Vorsicht, das wird jetzt ein bisschen schlüpfrig
"Guten Abend zusammen", sagt Sandra, als sie zu uns stößt. Eine kurze Weile bleiben wir noch da, dann gehen wir in meine Wohnung. Sandra geht auch gleich ins Schlafzimmer. "Sieht gut aus, passt doch super hier rein", sagt sie. Dann legt sie sich ins Bett. "Das schaukelt ganz schön", sagt sie, "wie das wohl ist, wenn man sich richtig lieb hat." Das war mein Stichwort. Ich lege mich neben sie und zieh sie heran. Im Nu haben wir eine ordentlichen Wellengang erzeugt. Sandra wird richtig wuschig. "Meine Güte, das geht ja ab", sagt sie, "lass uns mal eine kurze Pause machen"¦ ." Ich schaue sie verwundert an. "Wie, eine Pause?" frage ich und tue erstaunt. "Na ja, zum Ausziehen", sagt sie mit einem megabreiten Grinsen. Und schwupp, haben wir uns gegenseitig ausgezogen und liegen uns in den Armen und küssen und streicheln uns. "Wahnsinn, ist das geil", sagt Sandra schnaufend nach kurzer Zeit. Nachdem wir uns etwas beruhigt haben, fragt Sandra: "Hast Du eigentlich schon mal was, äh"¦ so da unten, "¦hm." "Drin gehabt?" frage ich lächelnd. "Ja, hm, ich habe Dich bis jetzt ja nur gestreichelt", sagt Sandra. Ich kann mir schon etwas denken, was als nächstes kommen könnte und antworte in Bezug auf diese Liebemaschine von neulich: "Ja habe ich, soll ich es Dir zeigen?" Sandra schaut etwas irritiert. "Na ja, wäre blöd, wenn Du jetzt aus dem Bett steigst", sagt sie lächelnd und hält mich noch im Arm. "Dann eben später", sage ich lächelnd. Aus einer Tasche, die Sandra neben das Bett gestellt hatte, holt sie ein ganz neckisches Spielzeug heraus. Meine Augen werden groß. Sandra hat ein Liebesspielzeug zum Umschnallen dabei und legt es auch gleich an. Langsam drehe ich mich erwartungsvoll auf den Rücken und spreize die Beine. Sandra positioniert sich dazwischen. Vorsichtig lässt sie das Ding in mich hineingleiten, während ich langsam die Beherrschung verliere. Vorsichtig steigert sich Sandra in den Bewegungen im Gleichklang mit den Wellen im Bett. Wunderschöne Gefühle laufen in mir hoch und runter, mehrmals bringt sie mich zum Höhepunkt. Sie kommt mit dem Kopf heran und küsst mich intensiv. Ich drücke sie dabei. "Was machst Du hier mit mir?", sage ich nach einer Weile noch völlig außer Puste und lächele sie an. "Was Schönes", antwortet Sandra lieb. "Ist das toll", sage ich und schaue ihr in die Augen.
Sandra legt ihren Kopf auf meine Brust. Eine Weile bleiben wir so liegen. Ich muss ein wenig verschnaufen. "Tauschen?" frage ich sie dann mit treuem Blick. "Hm, ich weiß nicht wie ich fragen soll?", sagt Sandra. "Direkt", sage ich lächelnd. "Hm, na gut", sagt Sandra und streichelt vorsichtig die Stelle, wo mein Penis in einer Hauttasche verklemmt ist, "wie geht denn der da raus?" Ich schaue sie mit großen Augen an. "Willst Du das wirklich?", frage ich erstaunt. "Ja", haucht sie. "Na denn, einfach ziehen", sage ich und helfe ihr, "ich weiß aber nicht ob es noch funktioniert." "Wow!" sagt Sandra, nachdem wir den Kumpel freigelegt haben, "sieht doch ganz ordentlich aus." Im nächsten Moment sitzt sie schon drauf und verdreht die Augen. "Du verwunderst mich einmal mehr", sage ich leise zu ihr. Sie lächelt mich an. "Ist das heiß", sagt Sandra stöhnend, "was warmes zwischen den Beinen und eine wunderschöne Frau dabei sehen." Ich schaue sie immer noch verwundert an, und kann es gar nicht so richtig glauben. Sandra wird in den Bewegungen schneller und gibt sich ihrer Lust hin. Ich habe mittlerweile meine Verwunderung abgelegt und genieße die Gefühle, aber vor allem diesen Anblick der wunderschönen Sandra, die sich grade in höchste Ekstase bringt. Sie vergisst alles um sich herum und schreit ihre Lust heraus. Als ich mich dann in ihr ergieße, spüre ich sie ebenfalls. Sandra bringt ein tiefes, gestöhntes "JA!" heraus. "Meine Güte Stefanie", sagt sie mit hoher Stimme im nächsten Moment kommt sie nah ran und küsst mich inbrünstig. So bleiben wir liegen. Nach einer Weile stützt sie sich auf und schaut mich mit ihrem strahlensten Lächeln an.
"Du, Stefanie?" fängt Sandra fragend an, "willst Du den eigentlich loswerden?" "Wollte ich eigentlich, wenn die Hormone stabil sind", sage ich. "Kannst Du Dir aber gerne Zeit mit lassen", sagt Sandra lieb, "viel Zeit, mir macht das richtig Spaß." "Aha, OK", sage ich erstaunt. Sandra merkt meine Verwunderung und lächelt. "Ich werfe nur grade meine Meinung vom Lesbischsein über den Haufen", sage ich grinsend. Sandra lächelt. "Versuch am besten keine Grenzen zu ziehen", sagt sie lieb, "es reicht schon hin, wenn andere Dich in Schablonen pressen wollen." "Das stimmt", sage ich. Wir liegen nebeneinander und verweilen ein wenig. "Wie funktioniert das denn genau, da unten?" fragt Sandra. "Also, so wie ich das auf den MRT Bildern gesehen habe, ist beides mit einander verbunden", sage ich lächelnd, "im Mädel Modus muss der Dödel versteckt sein, sonst merke ich da nichts." "Du bist schon was einzigartiges", sagt Sandra auch lächelnd, "ich bin so froh, dass ich dich kennen und lieben lernen durfte." Mir treib es ein paar Freudentränen in die Augen. Ich nehme sie in den Arm, drücke sie und sage: "Meine Sandra!" "Meine Stefanie", antwortet Sandra. Sandra fragt mich dann noch weiter über meine spezielle Anatomie aus. Ich frage sie dann auch ganz direkt: "Was hat Sex-haben bei Dir für einen Stellenwert?" "Einen ganz hohen", antwortet Sandra genießerisch, "und gerne auch tabulos." "OK, das würde bei mir noch Gewöhnung bedürfen, ich war vorher mit einer Art "Pastorentochter" zusammen", sage ich. Sandra lacht. "Das bin ich nicht", sagt sie und küsst mich wieder. "Aber ein Mauerblümchen bist Du auch nicht", sagt Sandra dann grinsend, "Du weißt schon, wie es geht." "Na ja, Neugier und Übung haben mir geholfen", sage ich. "Stimmt, Du sagtest vorhin etwas", sagt Sandra. "Ich habe da so ein Spielzeug vom Erotikladen", antworte ich wahrheitsgemäß. "Erotikladen? Traust Du Dich da alleine rein?" fragt sie erstaunt. Mich erstaunt die Frage ebenfalls. "Ja, klar, was ist daran schlimm?" frage ich dagegen. "Na ja, wenn man gesehen wird", antwortet Sandra. "Ist auch nicht schlimmer , als das ständige Getratsche, was andere so bringen", sage ich. "Stimmt schon", sagt Sandra, "aber ich bin auch nicht unbedingt eine Unbekannte hier in der Stadt. Alleine schon durch den Bekanntheitsgrad meiner Eltern." "Dann bist Du noch wunderhübsch dazu und das alles regt natürlich Fantasien an", sage ich lächelnd, "und dann entstehen natürlich Tratschereien. Aber ich versteh Dich schon." "Neugierig wäre ich ja schon, auf so einen Laden", sagt Sandra. Ich erzähle ihr dann von dieser Liebesliege, den Spaß, den ich beim Kauf hatte und natürlich sie auszuprobieren. "Ich habe nur grade keine Lust aufzustehen, und das Ding ranzuholen", sage ich grinsend, "ist einfach zu gemütlich hier." Sandra lächelt mich an. Mit einer dunklen, erotische Stimme sagt sie: "Dann will ich Dich noch mal spüren." Ich drehe sie auf den Rücken und übernehmen dieses Mal die Führung. Sandra nimmt es dankbar an und lässt sich richtig verwöhnen.
Lange bleiben wir hinterher eng zusammen gekuschelt liegen. Wir reden gar nicht viel, sondern schauen uns nur an. Ich decke uns zu und irgendwann schlafen wir dann auch ein. Vorm Weckerklingeln werden wir wach und fangen prompt an zu schmusen. "Hach, Stefanie, ist das schön,", sagt Sandra. "Stimmt, meine süße Sandra", sage ich. "Was ich auch gut finde, ist dass das Zimmer nicht so groß ist", sagt Sandra, "hat schon fast etwas von einer Höhle, einer Liebeshöhle." "Hast Du schön gesagt", sage ich und ziehe sie heran, um sie zu küssen. Bald danach stehen wir aber doch auf. "Eigentlich ist ja noch etwas Zeit, wollen wir noch Duschen?" frage ich. "Aber so was von", sagt Sandra begeistert und zieht mich ins Badezimmer. Beim gegenseitigen Einseifen geht es natürlich nicht ohne Kitzeln ab. Beim Abtrocknen anschließend sage ich zu Sandra: "Es ist so schön, dass Du mit einem Mal aufgetaucht bist und mein Leben ordentlich durchgemischt hast." "Dankeschön, meine Stefanie", sagt Sandra, "danke, dass Du mich da reingelassen hast." Gutgelaunt und verliebt ziehen wir uns an und machen unser Frühstück. Beim Frühstücken reden wir nicht viel, wir schauen uns aber die ganze Zeit an. Wir räumen dann unser Geschirr ab und machen uns fertig zur Arbeit. Beim Verlassen des Hauses begegnet uns heute niemand. Draußen fragt Sandra: "Ob die uns gehört haben?" "Weiß nicht", antworte ich, "die Wohnung ist so schon ganz gut schallisoliert und bei dem Zimmer habe ich noch extra Lärmdämmung eingebaut." "Na dann", sagt sie grinsend. Wir fahren dann getrennt zur Arbeit, aber Sandra bringt mich wie üblich vom Parkplatz vor die Halle. "Vielen lieben Dank, für den schönen Abend, meine Sandra", sage ich vorm aussteigen, "das war sehr schön und sehr aufschlussreich." "Ich danke dir auch, Stefanie", sagt Sandra, "ich fand es auch sehr schön." Es gibt noch den obligatorischen Abschiedskuss, dann steige ich aus und Sandra fährt weiter. Ich winke und schaue ihr noch hinterher. Dann gehe ich zur Tür. Torsten und Ulrich stehen am Raucherplatz. "Meine Güte, siehst Du verliebt aus", flaxt Ulrich. Ich lächele ihn an und sage nur: "Toll, nicht?!" Sandra hat heute auswärts zu tun, deshalb treffen wir uns Mittags nicht. Auch heute Abend trifft sie sich mit Freundinnen. Ich habe nachmittags noch einiges an der Spedition abzuarbeiten. Nach Feierabend fahre ich dann auch direkt dahin.
Wäre ich schlank, würde euch das nur unnötig geil machen...