Mich hat besonders ein häuuslicher Niederschlag (Demenz) reichlich in Beschlag genommen und so allmählich habe ich mich in der neuen - nun pflegenden - Rolle eingerichtet und muss wieder mich selber ernst nehmen.
Doch dabei scheint mir der Account im Crossdresser-Forum wie auch immer verloren gegangen zu sein. - schade.
Geboren wurde ich 1949 - wie sich in den vergangenen Jahren mehr & mehr herstellte - als (damals sagte man dazu) "Zwitter" - meine Eltern hielten schon diesen Umstand vor mir bis zu ihrem Sterben geheim, inclusieve der damals "anpassenden" Maßnahmen seitens der Weißkittel-Front.
Dass ich mit meiner Rolle als kunstvoller Junge nicht zurecht kam, wurde mir schon vor und während der Grundschuljahre mit schlagenden Argumenten erfolglos ausgedetrieben. Der Körper sagte meinem Ich, da stimmt was nicht.
Und dann kam der 30Jahre-Knick bei den vielen kleinen Hormönchen und mein Körper schaltete äußerlich bei einem wesentlichen hervorragenden Teil auf "weiblich" - - irgendwann kamen dann die genau passenden medizinischen Blut-Daten dazu...
Meine Formel lautete damals schon: ICH BIN ICH und ich bin bin das, was andere von mir erwarten, ich kann nicht "Frau" oder "Mann", ich kann nur ICH.
Ungeahnt und überraschend halfen mir auf dem Weg zum ICH mit kleinen leisen Tipps zum passenden Outfit. - die Dinge aus der Abteilung "Herren" ssahen (und sehen) an mir unmöglich aus. - Kleine schmückende Beiwerke taten ein Übriges.
In meinem öffentlichkeitswirksamen Beruf brachte mir das erstaulicherweise sogar indirekt unerwartete Zustimmungen.
Auch in der nun schon bal zehn Jahre währenden Zeit der RENTE kann ich mich wirklich nicht beklagen. Der Umzug von der Großstadt in einen WINZIG-Dorf, war zu keinem Zeitpunkt ein Fehler und meine gesellschaftlichen Aufgaben in den Ehrenämtern bedeuten pure Anerkennung.
Inzwischen habe (altersbedingt) reichlich oft "Erfahrungen" mit Kliniken und Fachmedizinern sammeln dürfen. Seltsamerweise werden mir in den Kliniken die Frauenzimmer zugewiesen und die Personale der Mediziner sprechen mich als "Frau" an.
OK, mein "angeborener" Vorname ist dabei auch eine große Voransage... tatsächlich heiße ich seit meiner Geburt "Christel"
Und nun bin ich bereit für Eure Rückmeldungen!