Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein? - # 74

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Nora_7
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1096 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

Klarer Widerspruch: es muß einen geordneten Weg zurück zur Normalität geben. Und der geht nun mal nur über Geimpfte. Zugang mit einem sehr unsicherem Schnelltest, jedemal für eine Tasse Kaffee, ist keine Lösung. Da shat nichts mit Solidarität, sondern primär mit Öffnungsplanung zu tun.

Es wird auch etliche Impfgegner geben, nur wegen denen die Welt weiter anzuhalten wäre unverantwortlich. Auch mit der Kinderimpfung wird es noch dauern. Daher: Risikofaktoren minimieren, LEBEN ermöglichen.

Nora_7
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1097 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Mirjam hat geschrieben: Mi 14. Apr 2021, 17:49 Die meisten von euch werden es ja mitbekommen haben, dass in der letzten Zeit darüber diskutiert wird, ob vollständig gegen Corona Geimpfte ihre Grundrechte wieder zurückbekommen sollen oder sogar müssen.
Moin,

ich kann die unsinnige Diskussion um die Grundrechte nicht mehr hören. Als erstes Grundrecht stecht die Unversehrtheit der Menschen. Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die des Anderen beginnt. D.h. wenn ein Ansteckungsrisiko, und das ist im Fall von Covid erheblich, besteht, muss man auf Grund der Grundrechte, Beschränkungen hinnehmen. Wenn dieses Risiko nicht mehr besteht, kann (und muss) man die die Beschränkungen wieder lockern. Wir haben nie unsere Grundrechte aufgegeben, sondern richtigerweise die Prioritäten in den Grundrechten gelebt.

Die ewigen Forderungen von FDF und AfD auf Basis der Grunderechte sind somit aus meiner Sicht nichts anderes als Bauernfängerei. Das ist mMn gefährlicher als Covid.
Viele Grüße
Vicky

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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1098 im Thema

Beitrag von Christiane »

Nora_7 hat geschrieben: Do 15. Apr 2021, 07:54 Klarer Widerspruch: es muß einen geordneten Weg zurück zur Normalität geben. Und der geht nun mal nur über Geimpfte. Zugang mit einem sehr unsicherem Schnelltest, jedemal für eine Tasse Kaffee, ist keine Lösung. Da shat nichts mit Solidarität, sondern primär mit Öffnungsplanung zu tun.

Nora_7
Von welcher Normalität sprichst Du hier?
Wie viele Menschen haben derzeit ihr 2. Impfung bekommen?
Ist dann das Geschrei nach mehr Freiheiten für Geimpfte nicht etwas verfrüht?
Meine Normalität sieht momentan so aus, dass die Zahlen wieder am steigen sind und man es immer noch nicht geschafft hat, ein effizient funktionierendes Impfreglement zu schaffen, dass zügige und schnelle Impfungen garantiert.
Angeblich wäre ich Ende Mai/Anfang Juni zum Termin vorgesehen - gewesen. Mittlerweile wurde das auf Ende Juni/Anfang Juli geschoben. Wer's glaubt, wird Seelig!
Der Echtzeitrechner spricht sogar von - ab Ende September. Und - die Jungen kommen dann noch später dran.
Und in dieser Zeit hängt mir dann ein Geimpfter die Seuche an, weil er ja keine Einschränkungen mehr leben muss? Das hinkt gewaltig!
Lockerungen sollten erst erfolgen, wenn mindestens 50% der Impf-Willigen ihre 2. Spritze hatten.
Erst dann kann man von einer beginnenden Immunisierung der Bevölkerung sprechen.
Dann bin ich gerne bereit, den Geimpften mehr Freiheiten zuzugestehen.
Wenn es aber im bisherigen Tempo weitergeht, haben wir bald Mutante X - gegen die kein Impfstoff mehr hilft.

Christiane

Anmerkung:
Für die enormen Unterstützungszahlungen, die derzeit geleistet werden, werden wir wohl alle solidarisch zur Kasse gebeten werden.
Dann erwarte ich von den Geimpften jetzt auch, dass sie sich uns gegenüber solidarisch verhalten.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1099 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

Ich habe die erste Impfung hinter mir und muß 10 Wochen warten. OK. Warten mit Lockerungen für Geimpfte, bis 50% vollständig geimpft sind, ist m.E.. sehr wirtschaftsschädlich. laßt doch wenigstens die Rentner raus, deren Lebenserwartung und Lebensqualität (!) zeitlich erkennbar limitiert sind. Es ist das 2. jahr, in dem wertvolle Lebensjahre gestohlen werden. Auf die psychischen Schäden bei Kindern und Jugendlichen möchte ich hier nicht eingehen. Denn: ,Auf die Wissenschaft hören" heißt ABSOLUT nicht, damit nur die Virologie und Epidemiologie anzusprechen. Will die Regierung aber nicht wissen.

Darüber hinaus sind die Lockdown-Maßnahmen in vielen Fällen primär sinnlos. Alle Kontakte als gleichwertig infektiös anzusehen, ist wissenschaftlicher Unsinn, und den Außenbereich so massiv einzuschränken, widerspricht wissenschaftlichen Erkennnissen. Ja, wir haben viel mehr Infektionen. Leider steht in der Presse fast nie, dass 2/3 davon sozial Schwache (viele Personen auf engem Raum) mit vielen Kontakten im persönlichen Umfeld sind. 3x raten, welche das sind - darf ich nicht sagen, dann geht der Rassismus-Shitstorm los. Dafür wird die "nette" 7-Tage-Inzidenz als alleinige Entscheidungsgrundlage genommen. Zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre.

Ich bin eine Gegnerin von Totalrundumschlägen, weil es selektive Erkennungs- und Handlungsmöglichkeiten gibt. Ich habe selbst 10 jahre lang eine Firma zur Datenanalyse von Versorgungsdaten besessen, habe auf dem Gebiet Pionierarbeit gleistet und weiß, was wie möglich ist. Die Politik macht es sich sehr einfach, indem sie Hotspots nicht gezielt unterbindet. In anderen Worten: dafür mich (mal personalisiert, damit kann mir Egoismus vorgeworfen werden (ap) ) und einen Großteil des Volkes bestraft.

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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1100 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Nora_7 hat geschrieben: Do 15. Apr 2021, 09:53 Warten mit Lockerungen für Geimpfte, bis 50% vollständig geimpft sind, ist m.E.. sehr wirtschaftsschädlich.
Ist es weniger wirtschaftsschädlich, wenn die Intensivstationen überfüllt sind und mehr Menschen krank werden und damit u.a. auch die Kosten für ausgefallene Arbeitskraft und hohen Kosten für das Gesundheitssystem inkl. der Langzeitwirkungen ? Ganz klar, nicht alle Maßnahmen sind sinnvoll und müssen differenziert betrachtet werden. Aber in jeder Pandemie werden Fehler dieser Art gemacht. Genau so wenig lässt sich der Öffentlichkeit jede Anpassung an wissenschaftliche Erkenntnisse erklären.

Darüber hinaus gibt es nicht die eine wissenschaftliche Erkenntnis. Es gibt ein Riesenpuzzle von Einzelerkenntnissen, bei denen es nicht einfach ist, ein stimmiges Bild daraus zu bilden. Die berichterstattung ist diesbezüglich stark verkürzt und jede/r sucht sich heraus, was er/sie will. Sehr häufig wird dabei das Kind mit dem Bad ausgeschüttet, Stichwort Nebenwirkungen der Impfungen.

Inzidenz: Die Inzidenz ist ein Wert, der plastisch begreifbar macht, was gerade passiert. Er ist eine "Summengröße", die viele Details umfasst. Überall schreien die Menschen nach leicht verständlichen "Ampeln" o.ä. nach dem sie sich orientieren können. Die Inzidenz ist auch ein solcher Wert. Er ist eine Richtgröße, keine absolute Wahrheit.

Lockerungen sind bei dieser Lage aus meiner Sicht weder wirtschaftlich noch human betrachtet sinnvoll. So weit wie möglich zuhause zu bleiben, ist ein wichtiger Weg. Ausgangsbeschränkungen haben wir vor allem, weil eine nicht unwesentliche Zahl von Menschen ihrer Verantwortung anderen gegenüber nicht bewusst sind, sondern dem Egoismus frönen. Lieber unterlaufen sie Regelungen und finden sich als "Querdenker" auch noch toll. Sorry, wie blöd ist das denn ? Wir hätten keine so gravierende "dritte Welle ", wenn man sich fü eine begrenzte Zeit zusammen nähme. Das wäre auch wirtschaftlich sehr sinnvoll und hätte viel weniger Einschnitte zur Folge.
Nora_7 hat geschrieben: Do 15. Apr 2021, 09:53 Die Politik macht es sich sehr einfach, indem sie Hotspots nicht gezielt unterbindet.
Machen wir es uns nicht zu einfach, wenn wir nach der Politik schreien und wenn sie etwas tut, auf sie einzuschlagen ? Man muss schon die Kirche im Dorf lassen und die wahren Probleme ansprechen. Die sind nicht die Regierungen, sondern unser aller Verhalten. Die Regierungen haben kein gutes Bild abgegeben, keine Frage, da wird sicher noch darüber zu reden sein. A[ber hätten wir uns vernunftiger verhalten, wären wir die meisten Probleme mMn schon los.

quote=Nora_7 post_id=310740 time=1618473209 user_id=5338]
Es ist das 2. jahr, in dem wertvolle Lebensjahre gestohlen werden.
[/quote]

Dahinter steht ein Anspruchsdenken, dass ich nicht nachvollziehen kann. Wir sitzen hier im Glashaus. Niemand stiehlt uns etwas. Es liegt an uns, was wir aus den schwierigen Zeiten machen. Nur weil wir das Leben vor Covid als "normal" betrachten, bedeutet das nicht, dass es das auch ist. Pandemiene gab es schon immer und wird es auch weiterhin geben. Das ist Lebensrealität. Wenn ich Krebs bekäme, könnte ich auch niemandem vorwerfen, dass er mir etwas stehlen würde. Nochmals, es liegt in erster Linie an unserem Verhalten, was die Pandemie mit uns macht.
Viele Grüße
Vicky

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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1101 im Thema

Beitrag von Sahara65 »

Sonderrechte für geimpfte kling fast wie Sonderrechte für trans :D

Ich würde es als Weg zur Normalität formulieren.

Wieder einmal endlose diskusionen im Bundestag.....
Da wird so lange gelabert bis auch die letzte Person geimpft wurde.....
Danach hat mit den Covid Mutationen zu tun und alles geht wieder von vorne los.
Hilflosigkeit und nicht einig sein 2.0 incoming.
Willkommen in der Politik.

Der Hammer mal wieder: Nächtliche Ausgangsperren retten die Nation :D
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1102 im Thema

Beitrag von Michi »

Zu "Sonderrechte für Geimpfte"

Geimpfte haben aber nun mal nicht ausschließlich Kontakt zu/mit Geimpften, und können wohl leider die Infektion trotz Impfung weiter tragen.

Und so lange noch nicht jeder eine reale Chance auf eine Impfung hat, wird es immer auf eine Gefährdung derer hinauslaufen, die sich noch nicht impfen lassen können. Die Gruppe 50+, die noch voll im Berufsleben steht, ist momentan die am meisten gefährdetste Gruppe. Schwere Verläufe und Todesfälle steigen ab 50 deutlich an, aber in der Priorität stehen sie ganz am Ende mit allen anderen. Wir kennen selbst schwere Verläufe in der Altersklasse 50-60, die vorher gesund und fit waren. Offensichtlich ist also die Bedrohung größer als gemeinhin gedacht wird. Wie lange es dauert, bis die wieder arbeitsfähig sind, und welche Langzeitschäden und Folgekosten es für das Gesundheitssystem hat, ist bisher nicht überschaubar.

Ich sehe auch die Öffnung von Restaurants etc. etwas anders. Es geht so viel den Bach runter, weil Politiker noch immer nicht konsistent und zügig handeln, es ein ständiges Vor und Zurück gibt, und die versprochenen Unterstützungen nicht wie zugesagt kommen. Das ist übrigens nicht auf die Regierungsparteien beschränkt. Auch die Opposition verzögert lieber die Entscheidungsprozesse, und stiftet in Teilen zusammen mit Teilen von Politikern der Regierungsparteien Unruhe und Unsicherheit, indem immer wieder kontroverse Äußerungen in der Öffentlichkeit gemacht und diskutiert werden, anstatt in den zuständigen Gremien. Man bekommt so den Eindruck, dass viele von "denen da oben" vor allem für sich kämpfen, anstatt ihre Arbeit zu machen. Das alles ist offenbar dem Wahlkampf geschuldet, und so bekommen wir zum Super-Wahl-Jahr auch noch ein "Super"-Corona-Jahr. Und ob beschränkte Öffnungen für eine geringe Anzahl Gäste etwas bringen? Die Ü70- und Ü80-Jährigen sind nicht die Klientel, die üblicherweise zahlreich in Restaurants geht. Und Jüngere in priorisierten Berufsgruppen sind nicht so zahlreich, haben zu einem erheblichen Teil nur ein geringes Einkommen (Pflege), oder arbeiten sich mometan wegen Corona kaputt (KH-Personal). Die bleiben aus nachvollziehbaren Gründen auch eher zu hause. Dazu kommt, dass Restaurant-Betreiber über die zu hohen Kosten klagen, die sie mit dem bisschen Umsatz nicht reinbekommen, der ihnen aktuell gestattet werden kann. Was also soll das bringen?

Was ich sehe:

Die Taktik der zögerlichen und halbherzigen Maßnahmen, welche die Bundes-, aber vor allem die Landespolitik seit Oktober letzten Jahres fahren, ist unverantwortlich. Wir hatten zu keiner Zeit einen Lockdown, der die Bezeichnung verdient. Es wurde bisher immer nur gerade so viel getan, dass es gerade so nicht ernsthaft besser wird, und die Umsetzung immer so lange verzögert, dass Unvernünftige genügend Zeit hatten, durch das durch die Verzögerungen provozierte Verhalten (jetzt noch mal schnell, bevor es nicht mehr geht) noch mehr Schaden anzurichten. Das hat zu maximaler Belastung für die Gesellschaft im Ganzen geführt. Das ist ungefähr so, wie mit einem Auto auf eine Betonwand zu zu rasen, und darüber zu diskutieren, wann man endlich auf die Bremse tritt, oder ob es nicht reicht, noch ein Weilchen zu warten und die Augen zu schließen, vielleicht sogar noch mal leicht mit dem Gaspedal spielen, um noch ein wenig vom schönen Auto-fahr-Gefühl zu träumen.

Nein, es ist keineswegs so, dass man das alles nicht kommen sehen konnte, wie verschiedene, vor allem hochrangige Politiker gerne als Schutzbehauptung äußern. Die meisten der Vorhersagen/Warnungen, die auch in den Medien von wenigen besonnenen Personen warnend öffentlich geäußert wurden, sind bedauerlicherweise eingetroffen. Und dieses Ergebnis ist das Zusammenspiel von Politik im persönlichen und Parteiinteresse, von am Kapitalertrag getriebenen Wirtschaftsinteressen, sowie getrieben von unvernünftigen Menschen, die sich von den vorgenannten in ihrem egoistischen Verhalten bestätigt sehen.

Natürlich muss es einen geordneten Weg zurück geben. Aber ich sehe nicht, dass jemand von uns hier kompetent genug ist, um sagen zu können, dass Öffnungen für Geimpfte zum jetzigen Zeitpunkt eine gute Lösung sind.

Ich sehe das Drängen auf die Öffnung für Geimpfte viel mehr daraus resultierend, dass insbesondere die Drängler selbst bereits geimpft sind. (Evtl. ist auch ein relevanter Teil ihres Umfelds bereits geimpft, sodass sie daraus resultierend einem Confirmation Bias unterliegen.)

Das hat ist nicht mehr und nicht weniger als Egoismus, der sich da für Öffnung ausspricht.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1103 im Thema

Beitrag von Christiane »

Mit Verlaub, das heißt für mich jetzt verkürzt:
Die Geimpften dürfen ihr bisheriges sorgloses Leben wieder aufnehmen und der Rest hat halt Pech gehabt, darf Zuhause sitzen nur weil er erst später dran ist?
So viel zu unserer vielgepriesenen Solidargemeinschaft.
Fakt ist doch - hätten sich alle am Anfang wirklich an die Regeln gehalten, wäre der Virus nicht mehr das große Problem.
Nur durch die fortwährende egoistische Fahrlässigkeit einiger weniger, hat der Rest jetzt seit mehr als einem Jahr Probleme.
Das war und ist wirtschaftsschädlich und zum Schaden der Allgemeinheit.
(Ironie on)
Dann machen wir doch Alles wieder auf. Der Virus regelt den Rest. Wäre doch auch eine Möglichkeit.
Jeder ist für sein eigenes Überleben verantwortlich. Geimpft wird, wer am meisten schmiert. Der Markt regelt den Preis.
Bezahlt wird dann über explodierende Krankenkassenkosten und Produktionsausfälle durch Krankheit und Sterbefälle.
Klar - die Bestatter und Friedhofsverwaltungen kriegen dann glänzende Augen.
Wenigstens ein paar Berufsstände, die florieren.
(Ironie off)
Und - es werden wieder die schlechter gestellten betroffen sein. Leider!
Eben, weil sie Ihrem Arzt nicht das entsprechende Bakschisch unter dem Tisch durchschieben können.

Ich stimme Dir zu, dass diese Herumgeeier, dass momentan praktiziert wird, alles nur noch schlimmer macht.
Warum berichten denn nicht unsere Super-Zeitungen täglich von den Impfzahlen, die erreicht werden?
In genau so großen Lettern, wie sie die Positivzahlen und Sterbefälle kolportieren.
"XXXXXXX Impfungen am gestrigen Tag! Nur noch XXXX Neuinfektionen und XX Sterbefälle!"
Dann könnte der normal Sterbliche zumindest ungefähr ein Ende dieser Situation einschätzen (sofern er die Grundrechenarten beherrscht) und noch ein wenig Durchhaltewillen zeigen.
Wenn man natürlich den Menschen keinen erreichbaren Ausweg zeigt, wird die Verdrossenheit immer grösser.
Ich kann es wirklich Keinem übel nehmen, wenn er langsam die Schn... voll hat.

Christiane
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1104 im Thema

Beitrag von Michi »

Sahara65 hat geschrieben: Do 15. Apr 2021, 10:59 Der Hammer mal wieder: Nächtliche Ausgangsperren retten die Nation :D
Oh man, armes Deutschland.
Das einzige Problem, was ich daran sehe ist, dass nicht klar kommuniziert wird, warum diese nötig sind.

Gerade die Abend- und Nachtstunden werden wohl gerne genutzt, um die Kontaktbeschränkungen zu umgehen. Da "schleicht" man sich im Schutze der Dunkelheit zu anderen Wohnungen, um dort viele Stunden lang in Innenräumen zusammen zu hocken, und garantiert Infektionen "auszutauschen", bevor man zu später Stunde wieder nach Hause schleicht. Das ist nicht anders einzuschränken und zu kontrollieren, als durch nächtliche Ausgangssperren (und natürlich auch deren Überwachung).

Das ganze Geschwafel, von wegen: "noch 22 Uhr im Park joggen gehen wollen", ist doch so dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass es weh tut. :roll:
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1105 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

Vicky_Rose hat geschrieben: Do 15. Apr 2021, 10:55 Ist es weniger wirtschaftsschädlich, wenn die Intensivstationen überfüllt sind und mehr Menschen krank werden und damit u.a. auch die Kosten für ausgefallene Arbeitskraft und hohen Kosten für das Gesundheitssystem inkl. der Langzeitwirkungen ? Ganz klar, nicht alle Maßnahmen sind sinnvoll und müssen differenziert betrachtet werden. Aber in jeder Pandemie werden Fehler dieser Art gemacht. Genau so wenig lässt sich der Öffentlichkeit jede Anpassung an wissenschaftliche Erkenntnisse erklären
Es geht darum, durch geeignete SPEZIFISCHE Maßnahmen Infektionen zu vermeiden, nicht um Intensivstationen zu leeren. Und es geht nicht um "jede Anpassung", sondern um risikobezogene Bewertungen und Entscheidungen. Statt Kollektivbeschränkung.
Vicky_Rose hat geschrieben: Do 15. Apr 2021, 10:55 Stichwort Nebenwirkungen der Impfungen.
Kann ich nicht mehr hören. Die Nebenwirkungen sind in der Gesamtheit absolut zu akzeptieren. Corona ist schlimmer. Die größten Verhinderer einer Normalisierung sind neben Ignoranten die Impfgegner mit ihren absurden Argumenten.
Vicky_Rose hat geschrieben: Do 15. Apr 2021, 10:55 Lockerungen sind bei dieser Lage aus meiner Sicht weder wirtschaftlich noch human betrachtet sinnvoll. So weit wie möglich zuhause zu bleiben, ist ein wichtiger Weg. Ausgangsbeschränkungen haben wir vor allem, weil eine nicht unwesentliche Zahl von Menschen ihrer Verantwortung anderen gegenüber nicht bewusst sind, sondern dem Egoismus frönen. Lieber unterlaufen sie Regelungen und finden sich als "Querdenker" auch noch toll. Sorry, wie blöd ist das denn ? Wir hätten keine so gravierende "dritte Welle ", wenn man sich fü eine begrenzte Zeit zusammen nähme. Das wäre auch wirtschaftlich sehr sinnvoll und hätte viel weniger Einschnitte zur Folge.
Ja eben. Und darum geht es mir: Die Gruppen sind zu einem großen Teil identifizierbar. Werden aber nicht "behandelt". Regeln zu unterlaufen wird weitgehend toleriert. Eskalationsvermeidung nennen das die Ordnungsbehörden. Fakt ist, es halten sich viele nicht an die minimalen Grundlagen der direkten Kontaktvermeidung. Da helfen auch keine Appelle. Was bringen Ausgangsbeschränkungen in einem Hochhaus mit mehreren verwandten Familien, die jeden Tag in verschiedener Zusammensetzung zusammenhocken? Da helfen auch keine Ausgangssperren. Und reguläre Familienkontakte wie in meinem Umfeld finden dann halt zu erlaubten Zeiten statt.
Vicky_Rose hat geschrieben: Do 15. Apr 2021, 10:55 Machen wir es uns nicht zu einfach, wenn wir nach der Politik schreien und wenn sie etwas tut, auf sie einzuschlagen ? Man muss schon die Kirche im Dorf lassen und die wahren Probleme ansprechen. Die sind nicht die Regierungen, sondern unser aller Verhalten.
Eigener Widerspruch. Hätte, hätte Fahrradkette. S.o. Die wahren Probleme werden nicht angegangen (z.B. digitale Nachverfolgung, Berufs- und Beschäftigungsangabe in Meldebögen...)
und mit Surrogatmaßnahmen die Adhärenz minimiert.
Vicky_Rose hat geschrieben: Do 15. Apr 2021, 10:55 Dahinter steht ein Anspruchsdenken, dass ich nicht nachvollziehen kann.
Es ist ein gewaltiger Unterschied, durch viele sinnlose Maßnahmen beeinträchtigt zu werden als z.B. durch eine schwere Krankheit. Ich habe eine Krebserkrankung hinter mir und würde nie behaupten, dass mir Lebensjahre gestohlen worden sind. Denn ich hatte alle Freiheiten, mein Leben im Rahmen der Krankheit zu gestalten. Und nicht für die Fehler anderer bestraft zu werden. Und der Gegenwind zur Öffnung für Geimpfte kommt ja von denen, die sich noch nicht impfen lassen dürfen. Und auch als Geimpfte verhalte mich bewußt, verstehe aber überhaupt nicht, warum man über diese Gruppe nicht die Öffnung von Kultur und Gastronomie ermöglichen soll. Wir sind inzwischen - zumindest in meiner Region - bei 60+ angelangt, und diese Gemeration ist noch sehr aktiv. Es sieht für mich nach Neiddiskussion aus. Und mit dieser wären die medizinisch wichtigen Doppelblindstudien überhaupt nicht möglich.

Nora_7

PS: Mich nerven diese Infektionszahlen ohne Angabe, um was für Personengruppen es sich handelt. In meinem gesamten Umfeld - privat & geschäftlich - ist niemand infiziert. Und ich habe wegen laufender Umbaumaßnahmen sehr viele Kontakte, allein 4 Handwerksbetriebe.
Zuletzt geändert von Nora_7 am Do 15. Apr 2021, 12:45, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1106 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Meine Lieben...


hmmm...es müssen Wege gefunden werden, damit alle und ich meine ALLE mit dem Virus leben können.
Gut und schön leben können.
Denn das Virus ist jetzt ein Teil dieser Welt, genau wie die gesamte Menschheit-und ich glaube,
das Virus wird eine sehr lange Zeit Begleiter sein-Impfungen, Maßnahmen und so weiter,
politische Entscheidungen hin oder her.
Die Krankheit Covid wird bleiben, bisher haben wir nicht mehr in der Hand als die Symptome
in Ansatz zu beherrschen.

Ich bin offen-ich hatte schon Albträume in denen ich mit Desinfektionsmittel übergossen, in kalte
unglaublich sterile Räume gezwängt wurde. Es geht ans Herz, ganz und verdammt tief.
Wenn das Herz schwach wird, leidet auch die körperliche Abwehr und die Tore sind offen,
nicht nur für physische Phänomene...

anstatt über Nachteile und Negatives zu diskutieren, es anzumahnen, etwas zu fordern oder
Warnungen aussprechen, fände ich es richtiger zu schauen, was haben wir Schönes,
was gibt Kraft und Energie. Da sind die Wege aus der Krise zu finden...
und das liegt sogar irgendwie bei jeder Person selbst.

Nennt mich gefühlsduselig, ja das bin ich, aber die Wissenschaft hat nicht die Antwort,
die Politik schon gar nicht, die Antwort liegt schon längst ganz wo anders...

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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1107 im Thema

Beitrag von Patricia »

MichiWell hat geschrieben: Do 15. Apr 2021, 11:12 Gerade die Abend- und Nachtstunden werden wohl gerne genutzt, um die Kontaktbeschränkungen zu umgehen. Da "schleicht" man sich im Schutze der Dunkelheit zu anderen Wohnungen, um dort viele Stunden lang in Innenräumen zusammen zu hocken, und garantiert Infektionen "auszutauschen", bevor man zu später Stunde wieder nach Hause schleicht. Das ist nicht anders einzuschränken und zu kontrollieren, als durch nächtliche Ausgangssperren (und natürlich auch deren Überwachung).

Das ganze Geschwafel, von wegen: "noch 22 Uhr im Park joggen gehen wollen", ist doch so dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass es weh tut. :roll:
Genau hier sehe ich die Sache total anders. Die Ausgangssperre wird die Leute nicht davon abhalten sich privat zu treffen, dann wird das eben tagsüber gemacht. Ich gehe hingegen oft gerne Abends für ein bis zwei Stunden spazieren und muss mich jetzt einschränken wenn die Ausgangssperren kommen. Ich gehe lieber in der Dunkelheit, weil da einfach mehr Ruhe auf den Straßen herrscht.

LG
Patricia
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1108 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Nora_7 hat geschrieben: Do 15. Apr 2021, 12:30
Vicky_Rose hat geschrieben: Do 15. Apr 2021, 10:55 Ist es weniger wirtschaftsschädlich, wenn die Intensivstationen überfüllt sind und mehr Menschen krank werden und damit u.a. auch die Kosten für ausgefallene Arbeitskraft und hohen Kosten für das Gesundheitssystem inkl. der Langzeitwirkungen ? Ganz klar, nicht alle Maßnahmen sind sinnvoll und müssen differenziert betrachtet werden. Aber in jeder Pandemie werden Fehler dieser Art gemacht. Genau so wenig lässt sich der Öffentlichkeit jede Anpassung an wissenschaftliche Erkenntnisse erklären
Es geht darum, durch geeignete SPEZIFISCHE Maßnahmen Infektionen zu vermeiden, nicht um Intensivstationen zu leeren. Und es geht nicht um "jede Anpassung", sondern um risikobezogene Bewertungen und Entscheidungen. Statt Kollektivbeschränkung.
Das wäre der Königsweg. Aber den gibt es nicht. Erstens sind die Erkenntnisse auch im wissenschaftlichen Kreis heiß diskutiert und somit nicht eindeutig für Entscheider und zweitens sind nicht überall die gleichen voraussetzungen gegeben. Die Auswertungen der spanischen Grippe hat ergeben, dass die wirkungsvollsten Maßnahmen Masken und Kontaktbeschränkungen sind. Die abendlichen Ausgangsbeschränkungen dienen gerade den Kontaktbeschränkungen. Gerade hier sind die Versuchungen besonders groß und Kontrollmöglichkeiten eher klein. Was soll die Politik machen ?
Nora_7 hat geschrieben: Do 15. Apr 2021, 12:30
Vicky_Rose hat geschrieben: Do 15. Apr 2021, 10:55 Stichwort Nebenwirkungen der Impfungen.
Kann ich nicht mehr hören. Die Nebenwirkungen sind in der Gesamtheit absolut zu akzeptieren. Corona ist schlimmer. Die größten Verhinderer einer Normalisierung sind neben Ignoranten die Impfgegner mit ihren absurden Argumenten.
Meine Rede.

Nora_7 hat geschrieben: Do 15. Apr 2021, 12:30
Vicky_Rose hat geschrieben: Do 15. Apr 2021, 10:55 Lockerungen sind bei dieser Lage aus meiner Sicht weder wirtschaftlich noch human betrachtet sinnvoll. So weit wie möglich zuhause zu bleiben, ist ein wichtiger Weg. Ausgangsbeschränkungen haben wir vor allem, weil eine nicht unwesentliche Zahl von Menschen ihrer Verantwortung anderen gegenüber nicht bewusst sind, sondern dem Egoismus frönen. Lieber unterlaufen sie Regelungen und finden sich als "Querdenker" auch noch toll. Sorry, wie blöd ist das denn ? Wir hätten keine so gravierende "dritte Welle ", wenn man sich fü eine begrenzte Zeit zusammen nähme. Das wäre auch wirtschaftlich sehr sinnvoll und hätte viel weniger Einschnitte zur Folge.
Ja eben. Und darum geht es mir: Die Gruppen sind zu einem großen Teil identifizierbar. Werden aber nicht "behandelt". Regeln zu unterlaufen wird weitgehend toleriert. Eskalationsvermeidung nennen das die Ordnungsbehörden. Fakt ist, es halten sich viele nicht an die minimalen Grundlagen der direkten Kontaktvermeidung. Da helfen auch keine Appelle. Was bringen Ausgangsbeschränkungen in einem Hochhaus mit mehreren verwandten Familien, die jeden Tag in verschiedener Zusammensetzung zusammenhocken? Da helfen auch keine Ausgangssperren. Und reguläre Familienkontakte wie in meinem Umfeld finden dann halt zu erlaubten Zeiten statt.
Ungleichbehandlung ist verfassungswidrig. Das Problem einer "Behandlung" ist u.a. auch der, das er zu einer Radikalisierung führt. Aber im Kern gebe ich Dir Recht. Hier liegt einiges im Argen. Aber hier sind nicht die Behörden oder die Politik die Täter, sondern die Bevölkerung, sprich wir alle.
Nora_7 hat geschrieben: Do 15. Apr 2021, 12:30
Vicky_Rose hat geschrieben: Do 15. Apr 2021, 10:55 Machen wir es uns nicht zu einfach, wenn wir nach der Politik schreien und wenn sie etwas tut, auf sie einzuschlagen ? Man muss schon die Kirche im Dorf lassen und die wahren Probleme ansprechen. Die sind nicht die Regierungen, sondern unser aller Verhalten.
Eigener Widerspruch. Hätte, hätte Fahrradkette. S.o. Die wahren Probleme werden nicht angegangen (z.B. digitale Nachverfolgung, Berufs- und Beschäftigungsangabe in Meldebögen...)
und mit Surrogatmaßnahmen die Adhärenz minimiert.
Ich kann kein chinesisch ... ;-) Aber vielleicht hast Du Recht. Wir verhalten uns wie die Kinder die schreien, "ich bin nicht schuld". Dafür bräuchten wir eine starke Hand, die uns zeigt, wo es lang geht. Da bekomme ich Bachschmerzen. Wenn unsere freiheitliche Gesellschaft Bestand haben soll, müssen wir lernen als mündige Bürger auch zu handeln. Das ist ein langwieriger Prozess. In der Pandemie haben wir in erster Linie versagt.
Nora_7 hat geschrieben: Do 15. Apr 2021, 12:30
Vicky_Rose hat geschrieben: Do 15. Apr 2021, 10:55 Dahinter steht ein Anspruchsdenken, dass ich nicht nachvollziehen kann.
Es ist ein gewaltiger Unterschied, durch viele sinnlose Maßnahmen beeinträchtigt zu werden als z.B. durch eine schwere Krankheit. Ich habe eine Krebserkrankung hinter mir und würde nie behaupten, dass mir Lebensjahre gestohlen worden sind. Denn ich hatte alle Freiheiten, mein Leben im Rahmen der Krankheit zu gestalten. Und nicht für die Fehler anderer bestraft zu werden. Und der Gegenwind zur Öffnung für Geimpfte kommt ja von denen, die sich noch nicht impfen lassen dürfen. Und auch als Geimpfte verhalte mich bewußt, verstehe aber überhaupt nicht, warum man über diese Gruppe nicht die Öffnung von Kultur und Gastronomie ermöglichen soll. Wir sind inzwischen - zumindest in meiner Region - bei 60+ angelangt, und diese Gemeration ist noch sehr aktiv. Es sieht für mich nach Neiddiskussion aus. Und mit dieser wären die medizinisch wichtigen Doppelblindstudien überhaupt nicht möglich.
Ich störe mich an dem Begroff, dass Lebenszeit gestohlen würde. Das ist in meinen Augen Unsinn. Du lebst deswegen nicht zwei Jahre weniger oder hast einen Aussetzer in Deinem Leben. Die Randbedingungen sind andere als vor der Pandemie. Ich lebe auch in der Pandemie und wenn Du das anders siehst, ist das Dein Problem. Ich meine das gar nicht so bse, wie das vielleicht klingt. Aber esliegt an uns, aus der Situation das beste zu machen, statt über verlorene Jahre zu klagen.

Nora_7 hat geschrieben: Do 15. Apr 2021, 12:30 PS: Mich nerven diese Infektionszahlen ohne Angabe, um was für Personengruppen es sich handelt. In meinem gesamten Umfeld - privat & geschäftlich - ist niemand infiziert. Und ich habe wegen laufender Umbaumaßnahmen sehr viele Kontakte, allein 4 Handwerksbetriebe.
Ich gehe davon aus, dass dieser Umstand seine Aufmerksamkeit erfährt. gegenfrage, was passiert denn, wenn das veröffentlicht würde ? Diskriminierung wäre nur der Vorname ...
Viele Grüße
Vicky

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Michi
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

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Beitrag von Michi »

Patricia_cgn hat geschrieben: Do 15. Apr 2021, 13:20 Genau hier sehe ich die Sache total anders. Die Ausgangssperre wird die Leute nicht davon abhalten sich privat zu treffen, dann wird das eben tagsüber gemacht. Ich gehe hingegen oft gerne Abends für ein bis zwei Stunden spazieren und muss mich jetzt einschränken wenn die Ausgangssperren kommen. Ich gehe lieber in der Dunkelheit, weil da einfach mehr Ruhe auf den Straßen herrscht.

LG
Patricia
Wer macht denn tags über Party? Sind da die meisten nicht auf Arbeit oder mit Homeschooling beschäftigt?! Zumindest ist das ein häufig gebrachter Vorwand dafür, warum sie erst 22 Uhr joggen gehen könnten.

Ich glaube, du siehst es nicht anders, sondern übersiehst etwas:

Sicherlich kann eine nächtliche Ausgangssperre nicht alle Kontakte vermeiden, die nicht sein sollten. Und ebenso findest 100%-ig selbst jeder Befürworter von Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Corona irgendeine Regel, der er persönlich gerne anders gelöst haben würde.

Aber wenn wir nach der Logik all das nicht tun, was nicht 100% wirkt und/oder eventuell in wenigen Einzelfällen vermeintlich mehr als nötig einschränkt, dann führt das dazu, dass wir gar nichts mehr gegen Corona unternehmen, und in wenigen Wochen hilflos den Menschen beim Sterben zusehen können.

Mit Appellen an die Vernunft ist schon lange nichts mehr zu erreichen. Nicht nur, dass viel Befürworter strikter Maßnahmen zunehmend müde werden. Es ist vor allem der Anteil der Uneinsichtigen, die alle freiwilligen Maßnahmen wirkungslos machen. Und da reichen relativ wenige .. etwa 5-10 Prozent würde ich sagen .. aus, um genügend Schaden anzurichten, dass es nicht besser sondern schlechter wird.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

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Beitrag von Nora_7 »

Vicky_Rose hat geschrieben: Do 15. Apr 2021, 13:26 Nora_7 hat geschrieben: ↑Do 15. Apr 2021, 11:30
PS: Mich nerven diese Infektionszahlen ohne Angabe, um was für Personengruppen es sich handelt. In meinem gesamten Umfeld - privat & geschäftlich - ist niemand infiziert. Und ich habe wegen laufender Umbaumaßnahmen sehr viele Kontakte, allein 4 Handwerksbetriebe.

Ich gehe davon aus, dass dieser Umstand seine Aufmerksamkeit erfährt. gegenfrage, was passiert denn, wenn das veröffentlicht würde ? Diskriminierung wäre nur der Vorname ...
Die Angst vor Linksneoliberalem Bashing ist hoch. So bekomme ich immer wieder böse Kommentare, wenn ich auf den überproportionalen Clananteil bei Verstößen hinweise. "Ich würde damit alle Clans diskriminieren." Mir ist das persönlich egal, da meine Aussage Fakt ist und ich dann hart auf Anpink* reagiere. Und es sollen ja keine Namen genannt werden, sondern Informationen, die einen Hinweis auf Infektionsketten geben.

Eine Botschaft für alle gibt es nicht. Wenn ich z.B. Strom verkaufen will, hängt meine Argumentation entscheidend davon ab, ob der Kunde Ökofreak oder Sparfuchs ist. Es gibt nun mal 4 grundsätzliche Persönlichkeitsstrukturen (nach Jung), die sich je nach Kulturkreisen unterschiedlich präsentieren. Aber das will ja kein Politiker wissen, maximale Vereinfachung ist die Parole. Leider für die Politik sind nicht alle Bürger so einfach gestrickt.

Wir (Firma) haben mal die 4 Persönlichkeitsstrukturen mit Verhalten wie Adhärenz und medizinischen Ergebnissen verglichen. Hochinteressant, Auftraggeber wollte es aber nicht publiziert sehen. Ich war natürlich selbst auch Testobjekt, und die theoretischen Vorhersagen zum Verhalten in bestimmten Situationen passten genau. Google & Co haben das Verfahren erstmal umgekehrt, bis sie genug über eine Person wissen. Ist alles hochgradig manipulativ und in den falschen Händen gefährlich.

Aber ein paar mehr Informationen würden die Verunsicherung und Angst aus der Bevölkerung nehmen. Angst ist nicht gut für rationals Verhalten.

Nora_7
Schönheit ist weiblich, und ich bin auch gerne schön.
Ich kann alles tragen, wenn ich ein Mädchen bin
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