Liebe Helga,Helga hat geschrieben: Fr 2. Apr 2021, 21:33 In der öffentlichen Wahrnehmung treten leider nur Extreme auf. Zum einen die Drag- Queens wie Ru Paul oder Olivia Jones, zum anderen Problemmenschen, die ihr gesamtes bisheriges Leben über den Haufen werfen, die Familie verlassen, den Beruf kündigen, um sich einer Hormontherapie und einer ganzen Reihe von Operationen zu unterziehen.
eine sehr unglückliche Formulierung meine Meinung nach, denn ich und auch einige andere trans Frauen hier aus dem Forum fühlen uns durch diese Aussage schon arg angegriffen. Auch wenn ich meine Familie nicht verlassen habe, sondern meine Frau mich verliess, im Endeffekt weil ich trans bin. Auch ich unterziehe mich einer Hormontherapie mit der es mir definitiv besser geht und auch ich würde mich unter das Messer legen um so zu sein wie es meiner Meinung nach richtig sei. Ach und meine Arbeit habe ich, zwar nicht direkt, aber auch aufgrund meiner Transsexualität verloren. Bin ich aber deshalb ein Problemmensch, weil ich ein normales Leben führen möchte??? Weil ich nicht mehr Leiden will???
Vielleicht magst du uns ja erklären was du mit deiner Aussage meinst.
LG
Patricia