oder was sagtman als "neuangekommene" hier so? *verlegengrins*
- Um es mal so zu sagen: ich bin 45 und dies ist wohl mein "coming out".
Was soll ich jetzt hier groß über mich erzählen?
Meine erste "transgender Erinnerung" ist, das ich als Kind Foto-Model für einen bekannten Werbefotografen war.
Bei einem Fotoshooting im Studio war eine Moderatorin vom HR dabei, die ihre Overknees im Flur stehen ließ - und ich habe mir die Stiefel mit gerade mal 5 oder 6 Jahren angezogen und bin "stolz wie Oskar" damit durch das ganze Studio (im Wortsinn) "gestiefelt". *g*
Das mich Stiefel (je höher desto interessanter) seitdem nicht mehr losgelassen haben, verwundert sicher kaum.
Das ich über diese Schiene mich zum DWT bzw, CD entwickelt habe vieleicht auch (das jetzt nur als Kurzfassung).
Was mich aktuell viel mehr beschäftigt, als mein (jetziger) Schritt in die (CD-)Öffentlichkeit ist aber folgende (ketzerische????) Frage:
Bin ich CD durch eine Art "frühkindliche Prägung" (mal mit Verhaltensforschermund gesprochen), oder tatsächlich durch irgendeine Art von "Gendefekt" geprägt?
Ohne das gleich hier jemand "Jehova" Schreit: Das interessante ist, das mein Cousin Schwul und (nur 1 Jahr älter) "ein echtes Mädchen" ist.
Will sagen: das kann doch "kein verdammter Zufall" sein???
To put it right: Ich bin / fühle völlig hetero (Männer sind für mich ein "no go") - aber habe "zeitlebens" das Gefühl, eigentlich "irgendwo" ein Mädchen sein zu wollen / "irgendwo" im falschen Körper zu stecken...
So what?
- Ich habe 40 Jahre gebraucht, dies mir selbst gegenüber akzeptieren zu können und auch eine Partnerin zu finden, die diese Seite "bis zu einem gewissen Grad" akzeptiert. (-Das ist sicher mehr, als die meisten in dieser Situation erwarten können.)
Aber die Frage ist doch, das dies kein Zufall sein kann, oder?
Es gibt ja schon lange die Debatte, ob z.B. Homosexualität auf einen - sagen wir mal "Gendefekt" zurückzuführen ist.
Wie schaut es denn (belegbar) aber mit "meinesgleichen" aus?
Gibt es dazu denn vergleichbare Studien, die erklären können, was auf"genetisches Potential" und was auf "Prägung" entfällt?
LG,
Josy