BVT Mitzeichnen: Sechs Forderungen für eine gelungene TSG-Nachfolgeregelung
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Anne-Mette
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BVT Mitzeichnen: Sechs Forderungen für eine gelungene TSG„Nachfolgeregelung
Liebe Interessierte,
seit einigen Wochen erreichen den BVT* regelmäßig neue Gerüchte, ob das TSG noch vor den Bundestagswahlen durch eine neue Regelung ersetzt wird. Dass das TSG abgeschafft wird, fordern wir als BVT* seit unserer Gründung. Doch leider stimmt uns einiges, was wir über andiskutierte Gesetzesentwürfe erfahren haben, eher besorgt als euphorisch. Die vorgeschlagenen Regelungen bleiben weit hinter den Erwartungen zurück. Ein Entwurf, der Ende Februar geleakt wurde, setzt die Begutachtung durch die Hintertür fort, behält das Verfahren vor dem Amtsgericht bei und verschlechtert den Zugang zur Vornamens- und Personenstandsänderung für Kinder und Jugendliche. Dieser Entwurf ist mittlerweile wieder verworfen.
Doch damit derartige Gesetzesentwürfe keine Chance haben und für immer in ministeriellen Schubladen verschwinden, brauchen wir ein starkes Signal für den selbstbestimmten Geschlechtseintrag. Wir wollen zeigen, dass unsere Forderung innerhalb der Trans*communities auf viel Zuspruch stoßen. Wir wollen auch deutlich machen, dass sich viele weitere Vereine, Verbände und Initiativen außerhalb von Trans*zusammenhängen für geschlechtliche Selbstbestimmung aussprechen und es breite Unterstützung gibt.
Anlässlich des Trans Day of Visibility haben wir daher beim BVT* Positionspapier mit sechs Forderungen für eine gelungene TSG-Nachfolgeregelung geschrieben (siehe hier).
Dieses kann mitgezeichnet werden, um unsere Forderungen zu unterstützen.
Senden Sie hierfür eine E-Mail an kalle.huempfner@bv-trans.de . Die öffentliche Liste der unterstützenden Organisationen und Gruppen wird auf unserer Homepage veröffentlicht und in regelmäßigen Abständen
aktualisiert:
www.bundesverband-trans.de/sechs-forderungen
Wir bitten zudem um Unterstützung durch breite Weiterleitung! Je größer und vielfältiger der Unterstützer_innen-Kreis des Foderungspapiers ist, desto mehr werden wir überzeugen. Befreundete Vereine und Initiativen aus LSBTIQA* Sprektrum sind also genauso eingeladen, wie Organisationen außerhalb des LBSTI*-Spektrums, z.B. Vereine, Verbände und Institutionen im gewerkschaftlichen, sozialen, kirchlichen/religiösen, wirtschaftlichen oder wissenschaftlichen Bereich.
Vielen Dank für die Unterstützung sendet
Gabriel_Nox Koenig
Referent_in für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Bundesverband Trans* e.V.
seit einigen Wochen erreichen den BVT* regelmäßig neue Gerüchte, ob das TSG noch vor den Bundestagswahlen durch eine neue Regelung ersetzt wird. Dass das TSG abgeschafft wird, fordern wir als BVT* seit unserer Gründung. Doch leider stimmt uns einiges, was wir über andiskutierte Gesetzesentwürfe erfahren haben, eher besorgt als euphorisch. Die vorgeschlagenen Regelungen bleiben weit hinter den Erwartungen zurück. Ein Entwurf, der Ende Februar geleakt wurde, setzt die Begutachtung durch die Hintertür fort, behält das Verfahren vor dem Amtsgericht bei und verschlechtert den Zugang zur Vornamens- und Personenstandsänderung für Kinder und Jugendliche. Dieser Entwurf ist mittlerweile wieder verworfen.
Doch damit derartige Gesetzesentwürfe keine Chance haben und für immer in ministeriellen Schubladen verschwinden, brauchen wir ein starkes Signal für den selbstbestimmten Geschlechtseintrag. Wir wollen zeigen, dass unsere Forderung innerhalb der Trans*communities auf viel Zuspruch stoßen. Wir wollen auch deutlich machen, dass sich viele weitere Vereine, Verbände und Initiativen außerhalb von Trans*zusammenhängen für geschlechtliche Selbstbestimmung aussprechen und es breite Unterstützung gibt.
Anlässlich des Trans Day of Visibility haben wir daher beim BVT* Positionspapier mit sechs Forderungen für eine gelungene TSG-Nachfolgeregelung geschrieben (siehe hier).
Dieses kann mitgezeichnet werden, um unsere Forderungen zu unterstützen.
Senden Sie hierfür eine E-Mail an kalle.huempfner@bv-trans.de . Die öffentliche Liste der unterstützenden Organisationen und Gruppen wird auf unserer Homepage veröffentlicht und in regelmäßigen Abständen
aktualisiert:
www.bundesverband-trans.de/sechs-forderungen
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Vielen Dank für die Unterstützung sendet
Gabriel_Nox Koenig
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Karla
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Re: BVT Mitzeichnen: Sechs Forderungen für eine gelungene TSG„Nachfolgeregelung
Meyenburg schreibt von knapp 1% Ablehnungen:
https://www.researchgate.net/publicatio ... 6/download
- das sind die Fälle, über die sich Kelle & Co. möglicherweise zu Recht aufregen!
Ich habe gefragt:
sammelt Ihr auch Unterschriften von Leuten, die eine minimale Beratungspflicht befürworten? - da wär ich dabei!
Meine Idee wäre, daß z.B. eine Bescheinigung einer Trans-SHG reicht, wenn die positiv ausfällt.
Wer dort nirgends überzeugen kann, der könnte dann EIN Gutachten einreichen.
Wie beim Thema Abtreibung möchte ich auch hier die 1% versuchen vor einer schwerwiegenden Fehlentscheidung zu bewahren. 100% Sicherheit gibt es leider nirgends, mit >99,5% würde ich mich zufriedengeben, irgendeine plausible Begründung sollte zu einem Antrag auf VÄ/PÄ dazugehören.
LG Elly
https://www.researchgate.net/publicatio ... 6/download
- das sind die Fälle, über die sich Kelle & Co. möglicherweise zu Recht aufregen!
Ich habe gefragt:
sammelt Ihr auch Unterschriften von Leuten, die eine minimale Beratungspflicht befürworten? - da wär ich dabei!
Meine Idee wäre, daß z.B. eine Bescheinigung einer Trans-SHG reicht, wenn die positiv ausfällt.
Wer dort nirgends überzeugen kann, der könnte dann EIN Gutachten einreichen.
Wie beim Thema Abtreibung möchte ich auch hier die 1% versuchen vor einer schwerwiegenden Fehlentscheidung zu bewahren. 100% Sicherheit gibt es leider nirgends, mit >99,5% würde ich mich zufriedengeben, irgendeine plausible Begründung sollte zu einem Antrag auf VÄ/PÄ dazugehören.
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Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
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Engelchen
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Re: BVT Mitzeichnen: Sechs Forderungen für eine gelungene TSG„Nachfolgeregelung
Ich habe mit Unterschrieben
Liebe Grüße
Lisa
Liebe Grüße
Lisa
Liebe geben und offen sein für Neues
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Michi
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Re: BVT Mitzeichnen: Sechs Forderungen für eine gelungene TSG„Nachfolgeregelung
Liebe Elisabeth,Elizabeth hat geschrieben: Do 1. Apr 2021, 01:49 Meyenburg schreibt von knapp 1% Ablehnungen:
https://www.researchgate.net/publicatio ... 6/download
- das sind die Fälle, über die sich Kelle & Co. möglicherweise zu Recht aufregen!
voraus leitest du ab, dass die "Aufregung" von Kelle & Co. berechtigt ist?! Das 1% Rückumwandlungen kann es ja wohl nicht sein, zumal diese Quote offenbar trotz steigender Zahlen, weniger strenger Begutachtungen und sinkender Ablehnungen bei Gericht nicht deutlich gestiegen ist. Das müsste aber doch jetzt schon der Fall sein, wenn nach Meinung der Gegner menschenwürdigerer Lösungen Hinz und Kunz nach Lust und Laune "ihr Geschlecht wechseln" können.
Ganz im Gegenteil sehe ich die Abschaffung von Zwangsmaßnahmen als den richtigen Weg. Früher musste man durch Scheidung und operative Herstellung der Unfruchtbarkeit die Ernsthaftigkeit seines Wunsches "beweisen", was aber trotzdem vor Gericht nicht zwingend zu einer Personenstandsänderung führte, wenn Richter und/oder Gutachter anderer Meinung waren. Das ist heute zum Glück nicht mehr der Fall (die genannten Zwangsmaßnahmen).
Aber warum müssen Menschen, die nicht einer abstrakten "Norm" entsprechen, immer noch beweisen, dass sie es damit ernst meinen?! Warum unterstellt man ihnen pauschal, dies womöglich nur aus Jux und Dollerei zu machen?!
Das ist im Grunde nichts anderes als bei Schwangerschaftsabbrüchen, wo überrachend oft die selben Leute eine Selbstbestimmung durch die Betroffenen ablehnen!
Ich muss es so direkt formulieren:
Sie maßen sich das Recht an, über das Leben und den Körper anderer Menschen bestimmen zu wollen. Und es ist völlig egal, aus welchen Beweggründen sie es tun, sei es, dass sie an ein höheres Wesen glauben, in dessen Werk man nicht eingreifen dürfe, dass sie alte Rollenbilder und die Unterordnung der Frau unter den Mann um jeden Preis aufrecht erhalten wollen, oder unter dem Mäntelchen der Gleichberechtigung am liebsten das genaue Gegenteil erreichen wollen.
Wirkliche Gleichberechtigung wird man nur erreichen, wenn niemand mehr fremdbestimmt wird, keine Schwangere und kein Mensch, der in seinem vom Körper abweichenden Geschlecht anerkannt sein möchte.
Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Karla
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Re: BVT Mitzeichnen: Sechs Forderungen für eine gelungene TSG„Nachfolgeregelung
viewtopic.php?p=309464#p309464
Wenn selbst Dr. Schaff sich Gedanken macht, dann sollte das TSG wohl doch nicht ersatzlos über Bord geworfen werden.
Die derzeitigen Hürden sind ganz klar zu hoch, aber ganz ohne Bremse sollte auch nicht gefahren werden!
LG Elly
Wenn selbst Dr. Schaff sich Gedanken macht, dann sollte das TSG wohl doch nicht ersatzlos über Bord geworfen werden.
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Mirjam
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Re: BVT Mitzeichnen: Sechs Forderungen für eine gelungene TSG„Nachfolgeregelung
Du siehst aber schon den Unterschied Elizabeth? Wie Dr. Schaff sagt, "Wenn Sie einen Penis abgeschnitten haben, dann ist er weg". Aber wenn ich meinen Namen und Geschlechtseintrag geändert habe und nach ein paar Jahren merke, das passt vielleicht doch nicht so ganz, dann kann ich das wieder rückgängig machen. Klar ist es Aufwand, vor allem wegen der ganzen Dokumente, die ja auch geändert werden müssen, aber es ist möglich, im Gegensatz zur gaOP.
LG, Mirjam
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Jaddy
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Re: BVT Mitzeichnen: Sechs Forderungen für eine gelungene TSG„Nachfolgeregelung
Und deshalb sind die Meinungen von Schaff oder Korte in diesem Fall nicht fachlicher oder stichhaltiger, als jede Laienmeinung. Von medizinischen Maßnahmen ist nämlich im TSG überhaupt nicht (mehr) die Rede, seitdem die Zwangssterilisation zurecht rausgeklagt wurde.Mirjam hat geschrieben: Fr 2. Apr 2021, 12:10 Du siehst aber schon den Unterschied Elizabeth? Wie Dr. Schaff sagt, "Wenn Sie einen Penis abgeschnitten haben, dann ist er weg". Aber wenn ich meinen Namen und Geschlechtseintrag geändert habe und nach ein paar Jahren merke, das passt vielleicht doch nicht so ganz, dann kann ich das wieder rückgängig machen. Klar ist es Aufwand, vor allem wegen der ganzen Dokumente, die ja auch geändert werden müssen, aber es ist möglich, im Gegensatz zur gaOP.
Beim Personenstandsrecht haben Vorname und Geschlechtseintrag im Endeffekt weniger Bedeutung als die eingetragene Religion. Bei letzterer kommt nämlich gegebenenfalls das Finanzamt zum kassieren.
Deshalb gibt es keinen einzigen rationalen Grund, Vorname und Geschlechtseintrag _nicht_ einfach und jederzeit änderbar zu machen. Alle postulierten Folgeprobleme erwachsen nämlich _nicht_ aus dem Eintrag, sondern aus Konflikten mit einer nicht akzeptierenden Umwelt. Und nur dafür sollten freie, offene Beratungsangebote gefördert werden, aber nicht mit Pflicht und Gatekeeping, lizensiert vom BMI, wie aktuell im Entwurf.
Und selbst wenn sich eine Person irgendwann für den vorherigen oder einen anderen Namen / Eintrag entscheiden sollte, ist das kein Beinbruch, kein Fail, keine Katastrophe, die um jeden Preis verhindert werden müsste, sondern einfach eine gewisse (Lebens)erfahrung.
Wir müssen uns endlich von der fixen Idee lösen, dass die persönliche Einordnung ins Genderverse über acht oder mehr Lebensjahrzehnte stabil bleiben muss, "biologisch determiniert" wäre oder zwangsweise mit bestimmten Körperlichkeiten verknüpft ist.
Analog zum Religionseintrag wünsche ich mir vor allem, aus dem Gender austreten zu können.
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Karla
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Re: BVT Mitzeichnen: Sechs Forderungen für eine gelungene TSG„Nachfolgeregelung
Der ist gut!:
So'n ganz kleines bißchen Gatekeeping find ich dennoch richtig, da
a) durch die PÄ u.U. Automatismen gestartet werden in Richtung Hormone und GaOP
b) es (wenn auch selten) Fälle gibt, die vorher eine Psychotherapie machen sollten oder für die eine PÄ gar nicht paßt.
Ich bin vor bald 2 Jahren auf Rock umgestiegen und habe bislang nicht mal einen Ergänzungsausweis - das hab ich mir aber für dies Jahr vorgenommen.
HET läuft trotzdem seit 1 Jahr, wenn auch zunächst inoffiziell. Jetzt, nach 1 Jahr HET, gewöhne ich meine Umgebung an den neuen Vornamen, auch wenn der noch nicht im Ausweis steht. Hier im Forum bin ich jetzt seit fast 4 Jahren. Mir erscheint der Weg stimmiger als der Gang zum Standesamt mit: "Ich bin jetzt Frau!"
Ohne Depression,.. wäre wahrscheinlich manches schneller gegangen, aber so habe ich mich und meine Umgebung hoffentlich nicht überfordert.
LG Elly
Die nach derzeitiger Regelung nötigen 2 Gutachten sehe ich auch als maßlos übertriebene Anforderung an.Jaddy hat geschrieben: Fr 2. Apr 2021, 16:03 Analog zum Religionseintrag wünsche ich mir vor allem, aus dem Gender austreten zu können.
So'n ganz kleines bißchen Gatekeeping find ich dennoch richtig, da
a) durch die PÄ u.U. Automatismen gestartet werden in Richtung Hormone und GaOP
b) es (wenn auch selten) Fälle gibt, die vorher eine Psychotherapie machen sollten oder für die eine PÄ gar nicht paßt.
Ich bin vor bald 2 Jahren auf Rock umgestiegen und habe bislang nicht mal einen Ergänzungsausweis - das hab ich mir aber für dies Jahr vorgenommen.
HET läuft trotzdem seit 1 Jahr, wenn auch zunächst inoffiziell. Jetzt, nach 1 Jahr HET, gewöhne ich meine Umgebung an den neuen Vornamen, auch wenn der noch nicht im Ausweis steht. Hier im Forum bin ich jetzt seit fast 4 Jahren. Mir erscheint der Weg stimmiger als der Gang zum Standesamt mit: "Ich bin jetzt Frau!"
Ohne Depression,.. wäre wahrscheinlich manches schneller gegangen, aber so habe ich mich und meine Umgebung hoffentlich nicht überfordert.
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Anne-Mette
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Re: BVT Mitzeichnen: Sechs Forderungen für eine gelungene TSG„Nachfolgeregelung
Moin,
Gruß
Anne-Mette
"Eine PÄ nicht passt" - wer soll das beurteilen und bestimmen? Du?Elizabeth hat geschrieben: Fr 2. Apr 2021, 19:21
b) es (wenn auch selten) Fälle gibt, die vorher eine Psychotherapie machen sollten oder für die eine PÄ gar nicht paßt.
Da bin ich doch froh, dass du jedenfalls eine mündige Bürgerin bist, die das selbst entscheiden kann und darf -Elizabeth hat geschrieben: Fr 2. Apr 2021, 19:21 HET läuft trotzdem seit 1 Jahr, wenn auch zunächst inoffiziell.
Gruß
Anne-Mette
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Karla
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Re: BVT Mitzeichnen: Sechs Forderungen für eine gelungene TSG„Nachfolgeregelung
zu 1) beziehe ich mich auf Meyenburg, s.o., die dort ca 1% auch ohne 2 Gutachten zu finden ist die Herausforderung, bei der z.B. Selbsthilfegruppen dabei sein könnten.
zu 2) überstürztes Handeln kann frau mir eher nicht vorwerfen. Ich habe Nächte hier im Forum verbracht!
zu 2) überstürztes Handeln kann frau mir eher nicht vorwerfen. Ich habe Nächte hier im Forum verbracht!
LG EllyAnne-Mette hat geschrieben: Fr 2. Apr 2021, 19:40 "Eine PÄ nicht passt" - wer soll das beurteilen und bestimmen? Du?
Da bin ich doch froh, dass du jedenfalls eine mündige Bürgerin bist, die das selbst entscheiden kann und darf -![]()
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Jaddy
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Re: BVT Mitzeichnen: Sechs Forderungen für eine gelungene TSG„Nachfolgeregelung
Ich denke, wir bewerten die Auswirkungen einer Eintragsänderung unterschiedlich, weil wir von verschiedenen starken -hm- Drucksituationen ausgehen. Ich schaue aus der Gefühlslage der Betroffenen heute im Vergleich zu einem potenziellen Selbstbestimmungsgesetz.Elizabeth hat geschrieben: Fr 2. Apr 2021, 19:21 Der ist gut!:Die nach derzeitiger Regelung nötigen 2 Gutachten sehe ich auch als maßlos übertriebene Anforderung an.Jaddy hat geschrieben: Fr 2. Apr 2021, 16:03 Analog zum Religionseintrag wünsche ich mir vor allem, aus dem Gender austreten zu können.
So'n ganz kleines bißchen Gatekeeping find ich dennoch richtig, da
a) durch die PÄ u.U. Automatismen gestartet werden in Richtung Hormone und GaOP
b) es (wenn auch selten) Fälle gibt, die vorher eine Psychotherapie machen sollten oder für die eine PÄ gar nicht paßt.
Ich bin vor bald 2 Jahren auf Rock umgestiegen und habe bislang nicht mal einen Ergänzungsausweis - das hab ich mir aber für dies Jahr vorgenommen.
HET läuft trotzdem seit 1 Jahr, wenn auch zunächst inoffiziell. Jetzt, nach 1 Jahr HET, gewöhne ich meine Umgebung an den neuen Vornamen, auch wenn der noch nicht im Ausweis steht. Hier im Forum bin ich jetzt seit fast 4 Jahren. Mir erscheint der Weg stimmiger als der Gang zum Standesamt mit: "Ich bin jetzt Frau!"
Nehmen wir mal an, das völlig freies Selbstbestimmungsrecht wäre Gesetz. Das heisst, mindestens jede volljährige Person könnte jederzeit zum Standesamt gehen, eine simple Erklärung abgeben, wie Vornamen und Gendermarker ab jetzt sein sollen und fertig. Kostet vielleicht 20-50 Euro Verwaltungsgebühr. Also ähnlich wie beim dgti-Ausweis.
Das ist nicht so weit hergeholt, denn genau das hab ich gemacht. (Die kleine Formalie namens ärztliches Schreiben lassen wir mal weg, das war für mich keine Hürde) Hat knapp 30 Minuten gedauert, aber nur weil mein Eintrag nachdigitalisert werden musste.
Ich könnte das theoretisch auch noch mal machen, denn das Schreiben habe ich noch und das Gesetz setzt kein Limit.
Das gab und gibt mir eine große Ruhe, denn - Achtung: - nichts drängt/e mich! Und nichts ist endgültig. Es kostet mich (fast) nichts. Wenn's irgendwann nicht (mehr) passt, ändere ich zurück oder suche mir eine passendere Option. Klar, den Spass mit Perso, Konten, Verträge, ggf Zeugnissen und so usw habe ich natürlich immer. Auch meine Umgebung in Familie, Job und Umfeld zu informieren und mit ihren Reaktionen zu leben.
Aber psychologisch ist das trotzdem eine völlig andere Situation als _mit_ Gatekeeping. Die Ängste und Bedenken vor Beurteilungen, Gutachten und Gerichten fallen weg. Die Kosten auch, der Aufwand und das bürokratische Räderwerk von Gutachtys, Gerichten, Ämtern. Wer mit dem Gedanken spielt kann ganz gelassen überlegen. Und die Erfahrungen in Ländern, wo es solche Gesetze gibt, sagen ja, dass Menschen gut überlegen, bevor sie eine Änderung machen lassen.
Es wäre einfach kein so großer Berg. Der Druck der Betroffenen würde gesenkt, so dass sie nicht leiden müssten, bis es nicht mehr anders geht.
Und eine Entscheidung wäre nicht derart irreversibel wie jetzt, keine Zukunft verbaut. Auch wenn sie eine Änderung später anpassen oder revidieren wollen.
Es wäre ähnlich wie bei Dir die Entscheidung zum Rock. Sicherlich wohlüberlegt, aber eben nicht überhöht und verkompliziert durch psychologische Beurteilung oder Bürokratie.
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Karla
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Re: BVT Mitzeichnen: Sechs Forderungen für eine gelungene TSG„Nachfolgeregelung
...die kleine Formalie: Du hattest sie dabei! ..und bist seit 2014 hier im Forum: auch das könnte eine HINREICHENDE (math,) Bedingung sein: >1a im Crossdresser-Forum oder einer anderen SHG!
... und IRGENDEINE kleine Begründung für einen Antrag auf PÄ sollte jede_r liefern können (und müssen!).
IRGENDWAS sollte frau Birgit Kelles blödem Spruch "Frau mit Penis" entgegensetzen! Sonst spielen wir der in die Hände!
... und IRGENDEINE kleine Begründung für einen Antrag auf PÄ sollte jede_r liefern können (und müssen!).
IRGENDWAS sollte frau Birgit Kelles blödem Spruch "Frau mit Penis" entgegensetzen! Sonst spielen wir der in die Hände!
Jaddy hat geschrieben: Fr 2. Apr 2021, 21:33 Das ist nicht so weit hergeholt, denn genau das hab ich gemacht. (Die kleine Formalie namens ärztliches Schreiben lassen wir mal weg, das war für mich keine Hürde) Hat knapp 30
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Karla
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Re: BVT Mitzeichnen: Sechs Forderungen für eine gelungene TSG„Nachfolgeregelung
..zu "Frau mit Penis" hab ich noch was:
Vor über 5 Jahren hat ein Obdachloser am Neckar jede vorübergehende Frau angepöbelt: Hure, Votze, Nutte,... Ich habe erst überlegt, ob ich ihn oder seine Musikanlage in den Neckar schmeißen soll, habe mich dann aber gegen Gewalt entschieden: Er solle hier keine ANDEREN Frauen anmachen - die waren alle weitergegangen, nur ich war bei ihm - im "male mode". Verplappert: Auch damals hatte mein Gehirn schon auf Frau umgeschaltet. Er hat mir seine Lebensgeschichte erzählt und war dann wieder friedlich - "Die Frau in mir" hat er wohl gar nicht bemerkt.
...damals hoffte ich noch, stealth bis zur Rente durchzukommen - in (Früh-)-Rente bin ich jetzt - und nicht mehr stealth!
LG Elly
Vor über 5 Jahren hat ein Obdachloser am Neckar jede vorübergehende Frau angepöbelt: Hure, Votze, Nutte,... Ich habe erst überlegt, ob ich ihn oder seine Musikanlage in den Neckar schmeißen soll, habe mich dann aber gegen Gewalt entschieden: Er solle hier keine ANDEREN Frauen anmachen - die waren alle weitergegangen, nur ich war bei ihm - im "male mode". Verplappert: Auch damals hatte mein Gehirn schon auf Frau umgeschaltet. Er hat mir seine Lebensgeschichte erzählt und war dann wieder friedlich - "Die Frau in mir" hat er wohl gar nicht bemerkt.
...damals hoffte ich noch, stealth bis zur Rente durchzukommen - in (Früh-)-Rente bin ich jetzt - und nicht mehr stealth!
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Re: BVT Mitzeichnen: Sechs Forderungen für eine gelungene TSG„Nachfolgeregelung
Was hat das mit dem ursprünglichen Thema zu tun???
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Ulrike-Marisa
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Re: BVT Mitzeichnen: Sechs Forderungen für eine gelungene TSG„Nachfolgeregelung
Moin,
ich habe gerade auch die Forderungen per Mail unterstützt.
die derzeitige politische Lage lässt aber die Verwirklichung gefühlt in weite Ferne rücken. Die CDU/CSU wird die Thematik weiterhin bis zur 'Verhinderung bekämpfen; zumindest scheint es derzeit so - leider. Die Akzeptanz in den Kirchengemeinden, wie Jasmine schrieb, ist weiter als die Christlichen Parteien.
Politiker haben derzeit andere Sorgen wie sie sich an der Macht halten können...
Grüße, Ulrike-Marisa
ich habe gerade auch die Forderungen per Mail unterstützt.
die derzeitige politische Lage lässt aber die Verwirklichung gefühlt in weite Ferne rücken. Die CDU/CSU wird die Thematik weiterhin bis zur 'Verhinderung bekämpfen; zumindest scheint es derzeit so - leider. Die Akzeptanz in den Kirchengemeinden, wie Jasmine schrieb, ist weiter als die Christlichen Parteien.
Politiker haben derzeit andere Sorgen wie sie sich an der Macht halten können...
Grüße, Ulrike-Marisa