Antatschen, Angrabschen und Belästigungen in der Öffentlichkeit - wie reagiert man richtig? - # 7
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Anne-Mette
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Re: Antatschen, Angrabschen und Belästigungen in der Öffentlichkeit - wie reagiert man richtig?
Da keine weitere Reaktion der Verfasserin der zu beanstandenden Passage gekommen ist, habe ich diese editiert und auch aus den folgenden Antworten die Zitate überarbeitet.
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Karla
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Re: Antatschen, Angrabschen und Belästigungen in der Öffentlichkeit - wie reagiert man richtig?
schaue gerade SWR: Transmann kriegt Kind (Daniel Masch) - jetzt vorbei -> Mediathek
hier habe ich erst jetzt wieder reingeschaut und hatte einen Rechnerabsturz, so daß die eigentlich noch anderweitig gespeicherte Passage nicht mehr verfügbar ist.
Sarkasmus on:
Kind mit frischer Windel ist zufrieden
Kerl mit frischem Orgasmus ist auch zufrieden.
Beides habe ich ohne Erregung geschafft.
Sarkasmus off!
...und mit dieser Krücke habe ich es 35 Jahre lang geschafft, mich trotz des nicht ganz freiwilligen Handjobs NICHT mißbraucht zu fühlen!
Ich habe nicht nur einen Streichler im Park erlebt, sondern war mit einem Mann im Hochhaus nachts in dessen Wohnung, als er mir plötzlich gestanden hat, daß er sexuelles Interesse an mir hatte! Da zum 1. Mal dort, wußte ich weder, ob Nachbarn evtl. meine Schreie hören würden, noch kannte ich Flucht- und Rettungswege!!!
Daß ich nicht nur nicht schwul, sondern auch nicht pädophil bin, habe ich als selbstverständlich vorausgesetzt und daher nicht extra erwähnt.
Wo liegt hier Euer Problem?
LG Elly
hier habe ich erst jetzt wieder reingeschaut und hatte einen Rechnerabsturz, so daß die eigentlich noch anderweitig gespeicherte Passage nicht mehr verfügbar ist.
Sarkasmus on:
Kind mit frischer Windel ist zufrieden
Kerl mit frischem Orgasmus ist auch zufrieden.
Beides habe ich ohne Erregung geschafft.
Sarkasmus off!
...und mit dieser Krücke habe ich es 35 Jahre lang geschafft, mich trotz des nicht ganz freiwilligen Handjobs NICHT mißbraucht zu fühlen!
Ich habe nicht nur einen Streichler im Park erlebt, sondern war mit einem Mann im Hochhaus nachts in dessen Wohnung, als er mir plötzlich gestanden hat, daß er sexuelles Interesse an mir hatte! Da zum 1. Mal dort, wußte ich weder, ob Nachbarn evtl. meine Schreie hören würden, noch kannte ich Flucht- und Rettungswege!!!
Daß ich nicht nur nicht schwul, sondern auch nicht pädophil bin, habe ich als selbstverständlich vorausgesetzt und daher nicht extra erwähnt.
Wo liegt hier Euer Problem?
LG Elly
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ExuserIn-2022-03-18
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Re: Antatschen, Angrabschen und Belästigungen in der Öffentlichkeit - wie reagiert man richtig?
Hallo,
Ich denke es gibt kein Problem, aber ich finde die Reaktionen auch nicht besonders verwunderlich, bei deinen zweideutigen Texten
Mit dem letzten, hast du es glaube ich nicht besser , bzw verständlicher gemacht glaube ich
LG
Alexandra
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Karla
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Re: Antatschen, Angrabschen und Belästigungen in der Öffentlichkeit - wie reagiert man richtig?
Liebe Alexandra,
wenn ich noch eindeutiger geschrieben hätte, hätte ich wahrscheinlich hier noch mehr Gegenwind gekriegt.
Wenn noch Diskussionsbedarf besteht, dann gerne, ob per PN, Skype, ... oder auch hier im X-Bereich.
DAMALS habe ich mich als rein heterosexuell definiert, die weibliche Seite war da, aber von mir (fast) perfekt versteckt - sogar vor der eigenen Ehefrau!
In einer fremden Wohnung wurden dann plötzlich homoerotische Handlungen, d.h. ein Handjob von mir gewünscht, und ich war angesichts des Aufwands, den mein gegenüber in das "Date" gesteckt hatte, nicht ganz sicher, ob er eine Ablehnung akzeptieren würde.
Um mich dabei NICHT mißbraucht zu fühlen, mußte ich die Handlung für mich entsexualisieren: ****Passage gelöscht*****
Die vom IS mißbrauchten Jesidinnen haben da ganz anderes mitgemacht!
Bis zu der etwas entgleisten Diskussion hier war ich mit meiner Verarbeitung des Vorfalls so zufrieden, daß ich es 35 Jahre lang weder mit der damaligen Partnerin noch mit einem Therapeuten besprechen mußte. Jetzt danach habe ich es meinem Therapeuten erzählt: anerkennendes Nicken! - als Nicht-Psychologin alles richtig gemacht!
LG Elly
wenn ich noch eindeutiger geschrieben hätte, hätte ich wahrscheinlich hier noch mehr Gegenwind gekriegt.
Wenn noch Diskussionsbedarf besteht, dann gerne, ob per PN, Skype, ... oder auch hier im X-Bereich.
DAMALS habe ich mich als rein heterosexuell definiert, die weibliche Seite war da, aber von mir (fast) perfekt versteckt - sogar vor der eigenen Ehefrau!
In einer fremden Wohnung wurden dann plötzlich homoerotische Handlungen, d.h. ein Handjob von mir gewünscht, und ich war angesichts des Aufwands, den mein gegenüber in das "Date" gesteckt hatte, nicht ganz sicher, ob er eine Ablehnung akzeptieren würde.
Um mich dabei NICHT mißbraucht zu fühlen, mußte ich die Handlung für mich entsexualisieren: ****Passage gelöscht*****
Mir ist auch klar, daß ich bei der Geschichte recht gut weggekommen bin: Es wurde keine Penetration gefordert, und Schwangerschaft war ausgeschlossen.-Alexandra- hat geschrieben: Sa 13. Mär 2021, 14:54 Ich denke es gibt kein Problem, aber ich finde die Reaktionen auch nicht besonders verwunderlich, bei deinen zweideutigen Texten
Mit dem letzten, hast du es glaube ich nicht besser , bzw verständlicher gemacht glaube ich![]()
![]()
Die vom IS mißbrauchten Jesidinnen haben da ganz anderes mitgemacht!
Bis zu der etwas entgleisten Diskussion hier war ich mit meiner Verarbeitung des Vorfalls so zufrieden, daß ich es 35 Jahre lang weder mit der damaligen Partnerin noch mit einem Therapeuten besprechen mußte. Jetzt danach habe ich es meinem Therapeuten erzählt: anerkennendes Nicken! - als Nicht-Psychologin alles richtig gemacht!
LG Elly
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Anne-Mette
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Re: Antatschen, Angrabschen und Belästigungen in der Öffentlichkeit - wie reagiert man richtig?
Ernsthafte Warnung: wenn noch weitere Beiträge mit bedenklichen Passagen kommen, gibt es ernsthafte Konsequenzen!
Gruß
Anne-Mette
Dann solltest du die merkwürdigen Herleitungen deiner Begründungen für "Nichtschwulsein" mit deinem Therapeuten besprechen und weitere Äußerungen zu diesem Thema in diesem Forum unterlassen.Elizabeth hat geschrieben: Sa 13. Mär 2021, 22:13 Jetzt danach habe ich es meinem Therapeuten erzählt: anerkennendes Nicken!
Gruß
Anne-Mette
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YvonneTV
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Re: Antatschen, Angrabschen und Belästigungen in der Öffentlichkeit - wie reagiert man richtig?
Hallo JenniferLady Jennifer hat geschrieben: Mi 3. Mär 2021, 11:43 Im "Was macht ihr heute, tragt ihr heute für ein Outfit?"-Thread habe ich gestern berichtet, daß ich unterwegs von einem Typen am hellichten Tage und in aller Öffentlichkeit "angetatscht" (genauer gesagt ging seine Hand an meine Oberschenkel und streichelte diese...) wurde. Dies war für mich der erste Fall dieser Art und ich hatte wohl instinktiv reagiert und bin schnell verschwunden. Hatte das Glück, daß mich der Typ nicht verfolgt hat.
Ich hätte gerne von euch gewußt:
- ist euch ähnliches passiert?
- wie habt ihr reagiert?
- bzw. wie reagiert man dabei richtig? Gibt es überhaupt ein "richtiges" reagieren?
Antwortet mir doch bitte - DANKE.
endlich komme ich dazu, dir hier zu antworten. Es wurde schon viel gesagt doch möchte ich Dir gern meine Erfahrungen dazu schreiben/Fragen beantworten:
Das ist mir tatsächlich auch schon passiert - allerdings in einer vergleichsweise sicheren Umgebung. Da wurde ich auch angrabscht, war allerdings in einer Bar (von Olivia Jones) wohl kaum in echter Gefahr. Was ich davon mitgenommen habe und in anderen Situationen "angwendet" habe, ist das DEUTLICHE (verbale !) reagieren ! Ich kann wenn mir jemand zu nahe kommt, egal ob mit Worten oder gar körperlich sehr bestimmend sein und konnte damit mein Gegenüber damit immer einschüchtern/vertreiben. Sicher ist das keine Garantie und es könnte auch schief gehen .... doch für mich hat das bisher mehrfach gut funktioniert
Mit kräfiger Stimme gesprochen, trotz innerlicher Bedenken/Angst Selbstsicherheit ausgestrahlt und ne klare Ansage gemacht !!!!
Dabei hab ich allerdings nie Rumgeschrien - ich finde bestimmend wirkt viel internsiver als Rumschreien
Hier stehen die Details dazu (unter "Negatives"):
viewtopic.php?f=23&t=12484&start=705#p245241
Ein "richtig reagieren" gibt es aus meiner Sicht dennoch kaum:
Jede Situation ist anders, der Mensch gegenüber der ausfallend wird, mag schwer einzuschätzen zu sein und dann ist auch die Frage, wie es einem selbst dabei geht.
Einem Konflikt ausweichen - wenn möglich - ist vermutlich nicht verkehrt.
Ach ja und meine Größe mag bei diesem "Einschüchtern" möglicherweise auch helfen ...
Ganz liebe Grüsse - Yvi
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Karla
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Re: Antatschen, Angrabschen und Belästigungen in der Öffentlichkeit - wie reagiert man richtig?
Ich hatte in meiner Jugend u.a. vom Fall Jürgen Bartsch gehört:
https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Bartsch
worst-case-scenario in meinem Fall:
So unbemerkt, wie ich per Tiefgarage und Aufzug in die Wohnung gekommen bin, so unbemerkt verlasse ich sie wieder: in Teilen und via Müllschlucker!
Erziehungsbedingt war bei mir damals eine Aversion gegen männliche Homosexualität vorhanden.
Diese Aversion mußte ich in der Mißbrauchssituation ganz plötzlich übersteuern!
Anne-Mettes Bemerkung hat mich daher erheblich verletzt!
Jetzt nach fast 1 Jahr HET denke ich langsam auch über Männer neu nach, bin dann damit aber Bi.
Momentan geht es mir schlechter als damals in der Mißbrauchssituation, in der ich mich übersteuern konnte. Daher werde ich die Sache morgen mit meiner Therapeutin besprechen. Ich bitte dazu um die gelöschten Passagen und Eure Kommentare per PN.
Liebe Grüße
Elizabeth
https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Bartsch
worst-case-scenario in meinem Fall:
So unbemerkt, wie ich per Tiefgarage und Aufzug in die Wohnung gekommen bin, so unbemerkt verlasse ich sie wieder: in Teilen und via Müllschlucker!
Erziehungsbedingt war bei mir damals eine Aversion gegen männliche Homosexualität vorhanden.
Diese Aversion mußte ich in der Mißbrauchssituation ganz plötzlich übersteuern!
Anne-Mettes Bemerkung hat mich daher erheblich verletzt!
"Nichtschwulsein" ist der statistische Normalfall, den ich nicht begründen muß! Heute - über 35 Jahre später - bin ich immer noch Jungfrau bzgl. Männern, nicht einmal einen Blowjob habe ich jemals gemacht. In den letzten 20 Jahren habe ich aber Akzeptanz und Toleranz gegenüber dem gesamten LGBTIQA*-Spektrum entwickelt.Anne-Mette hat geschrieben: Sa 13. Mär 2021, 22:34 Dann solltest du die merkwürdigen Herleitungen deiner Begründungen für "Nichtschwulsein" mit deinem Therapeuten besprechen und weitere Äußerungen zu diesem Thema in diesem Forum unterlassen.
Jetzt nach fast 1 Jahr HET denke ich langsam auch über Männer neu nach, bin dann damit aber Bi.
Momentan geht es mir schlechter als damals in der Mißbrauchssituation, in der ich mich übersteuern konnte. Daher werde ich die Sache morgen mit meiner Therapeutin besprechen. Ich bitte dazu um die gelöschten Passagen und Eure Kommentare per PN.
Liebe Grüße
Elizabeth
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Re: Antatschen, Angrabschen und Belästigungen in der Öffentlichkeit - wie reagiert man richtig?
Guten Tag,
Wir sollten auch nicht vergessen, welche Frage Jennifer zu Anfang gestellt hat.
Gruß
Anne-Mette
ich denke, das ist eine gute Idee und ich möchte dir dringend empfehlen, das Thema nicht hier im Forum durch immer neue Aspekte (z.B. Bartsch) auszuweiten.Elizabeth hat geschrieben: Mi 17. Mär 2021, 11:36 Daher werde ich die Sache morgen mit meiner Therapeutin besprechen.
Wir sollten auch nicht vergessen, welche Frage Jennifer zu Anfang gestellt hat.
Gruß
Anne-Mette
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ExUserIn-2024-07-13
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Re: Antatschen, Angrabschen und Belästigungen in der Öffentlichkeit - wie reagiert man richtig?
Ich ergreife wieder mal Gelegenheit, mich als advocatus diaboli zu betätigen, inklusive des Risikos, wegen meiner Meinung aus dem Forum exkommuniziert zu werden:
Soweit ich beim kursorischen Lesen der letzten, immerhin 7, Seiten festgestellt habe, dürfte mal wieder ein Aspekt völlig ignoriert worden sein, da er nach meinem Eindruck dem vorhandenen stillschweigenden Dogma zuwiderläuft: dem, daß Frauen stets die Opfer und die Männer stets die Täter zu sein haben.
Wer will, kann, z. B. in englischsprachigen Foren, lesen, daß rocktragende Männer auch Opfer von Übergriffen werden, und zwar nicht nur von Geschlechtsgenossen. Da gibt es Frauen, die ungeniert ihrer Neugier nachgebend unter den Rock greifend und nachschauend wissen wollen, was der Mann darunter trägt, auch durch distanzlose, aufdringliche Fragen . Für mich ist das kein Deut weniger übergriffig und Gewalt ausübend als die, das gebe ich gern zu, wesentlich zahlreicheren von Männern.
Ich frage mich, ob es wirklich sein kann, daß niemandem von uns dergleichen von Frauen geschehen ist, oder sind die Betroffenen auf diesem Auge etwas blind und blenden es aus, weil nicht sein kann, was nicht sein darf? Indiz dafür könnte sein, daß ich zu diesem Thema im Forum "Rat - Tat - Hilfe - LGBTI Rights — Infos Erfahrungen" einen Beitrag geschrieben habe, der sage und schreibe eine einzige Reaktion erfahren hat.
Noch etwas zum Aspekt Gewalt und dem möglichen Ausblenden des Gewaltausübens seitens der Frauen: die Beiträge von Mitgliedern, die beschreiben, in welch enggezogenen Grenzen, vielleicht z. T. unwürdigen Bedingungen sie ihre Neigung, Leidenschaft bzw. Bedürfnis im Zusammenleben mit ihren Frauen, Freundinnen, Partnerinnen ausleben, sind zahlreich.
Wir Männer (ich weiß, ein paar von uns definieren sich noch als solche) haben in den letzten Jahrzehnten gelernt, lernen müssen, daß Frauen erscheinen können wie sie wollen, auch fast ausschließlich in Hosen, auch mit ultrakurzen Haarschnitten, auch mit Fitneß-Studio gestählten Körpern. Wir haben lernen müssen, es zu akzeptieren und die weibliche Attraktivität in all diesen Erscheinungsformen zu erkennen. Wagt es hingegen ein Mann, nur einen Rock anzuziehen, ohne von all den anderen Kleidungsstücken und Accessoires wie Perücke, Nagellack, Make-up, Dessous und High-Heels zu reden, wird seine Männlichkeit infrage gestellt. Ich erinnere mich an einen Beitrag in einem Forum, ich weiß nicht mehr wo, in dem der Mann seine Frau daran erinnerte, daß vor wenigen Jahrzehnten Hose zu tragen für eine Frau ein Wagnis war und daß sie dieses selbstverständliche Recht erkämpft haben. Er stellte die Frage, wie es mit seinem Recht auf Rocktragen bestellt sei, ihre Antwort: das sei etwas ganz anderes! Soviel zum Thema weiblicher Verstand und weibliche Logik.
Die kategorische Ablehnung, den Mann noch als solches zu sehen, wenn er bloß einen Rock trägt, während mit bornierter Selbstverständlichkeit die Frau alles tragen darf, was sie möchte, ist in meinen Augen auch Gewalt. Die Situationen von Mitgliedern, die komplett feminin erscheinen, möchte ich mir unter diesen Umständen nicht vorstellen müssen. Wäre in diesem Zusammenhang die Überlegung erlaubt, ob ihre Frauen, Partnerinnen... auch deshalb so giftig reagieren, weil ihr Partner als Frau attraktiver aussieht als sie?
Soweit ich beim kursorischen Lesen der letzten, immerhin 7, Seiten festgestellt habe, dürfte mal wieder ein Aspekt völlig ignoriert worden sein, da er nach meinem Eindruck dem vorhandenen stillschweigenden Dogma zuwiderläuft: dem, daß Frauen stets die Opfer und die Männer stets die Täter zu sein haben.
Wer will, kann, z. B. in englischsprachigen Foren, lesen, daß rocktragende Männer auch Opfer von Übergriffen werden, und zwar nicht nur von Geschlechtsgenossen. Da gibt es Frauen, die ungeniert ihrer Neugier nachgebend unter den Rock greifend und nachschauend wissen wollen, was der Mann darunter trägt, auch durch distanzlose, aufdringliche Fragen . Für mich ist das kein Deut weniger übergriffig und Gewalt ausübend als die, das gebe ich gern zu, wesentlich zahlreicheren von Männern.
Ich frage mich, ob es wirklich sein kann, daß niemandem von uns dergleichen von Frauen geschehen ist, oder sind die Betroffenen auf diesem Auge etwas blind und blenden es aus, weil nicht sein kann, was nicht sein darf? Indiz dafür könnte sein, daß ich zu diesem Thema im Forum "Rat - Tat - Hilfe - LGBTI Rights — Infos Erfahrungen" einen Beitrag geschrieben habe, der sage und schreibe eine einzige Reaktion erfahren hat.
Noch etwas zum Aspekt Gewalt und dem möglichen Ausblenden des Gewaltausübens seitens der Frauen: die Beiträge von Mitgliedern, die beschreiben, in welch enggezogenen Grenzen, vielleicht z. T. unwürdigen Bedingungen sie ihre Neigung, Leidenschaft bzw. Bedürfnis im Zusammenleben mit ihren Frauen, Freundinnen, Partnerinnen ausleben, sind zahlreich.
Wir Männer (ich weiß, ein paar von uns definieren sich noch als solche) haben in den letzten Jahrzehnten gelernt, lernen müssen, daß Frauen erscheinen können wie sie wollen, auch fast ausschließlich in Hosen, auch mit ultrakurzen Haarschnitten, auch mit Fitneß-Studio gestählten Körpern. Wir haben lernen müssen, es zu akzeptieren und die weibliche Attraktivität in all diesen Erscheinungsformen zu erkennen. Wagt es hingegen ein Mann, nur einen Rock anzuziehen, ohne von all den anderen Kleidungsstücken und Accessoires wie Perücke, Nagellack, Make-up, Dessous und High-Heels zu reden, wird seine Männlichkeit infrage gestellt. Ich erinnere mich an einen Beitrag in einem Forum, ich weiß nicht mehr wo, in dem der Mann seine Frau daran erinnerte, daß vor wenigen Jahrzehnten Hose zu tragen für eine Frau ein Wagnis war und daß sie dieses selbstverständliche Recht erkämpft haben. Er stellte die Frage, wie es mit seinem Recht auf Rocktragen bestellt sei, ihre Antwort: das sei etwas ganz anderes! Soviel zum Thema weiblicher Verstand und weibliche Logik.
Die kategorische Ablehnung, den Mann noch als solches zu sehen, wenn er bloß einen Rock trägt, während mit bornierter Selbstverständlichkeit die Frau alles tragen darf, was sie möchte, ist in meinen Augen auch Gewalt. Die Situationen von Mitgliedern, die komplett feminin erscheinen, möchte ich mir unter diesen Umständen nicht vorstellen müssen. Wäre in diesem Zusammenhang die Überlegung erlaubt, ob ihre Frauen, Partnerinnen... auch deshalb so giftig reagieren, weil ihr Partner als Frau attraktiver aussieht als sie?
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ExuserIn-2022-05-22
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Re: Antatschen, Angrabschen und Belästigungen in der Öffentlichkeit - wie reagiert man richtig?
Grundsätzlich sind Belästigungen auch von Frauen zu verurteilen. Aber sie werden wohl 0,001 Prozent ausmachen. Recht hast du natürlich was das Verständnis von Rollen, Gender und diversen Erscheinungsformen davon angeht. Das steht heute auf wackeligen Füßen und ist in Veränderung. Ob die Zurückweisung einer femininen Erscheinungsform eines Mannes nun gleichzusetzen ist mit Gewalt oder Übergriffe weiß ich nicht. Da wird es wohl unterschiedlich in der Ausprägung sein. Schräge Blicke von Frauen sind wohl eher keine Gewalt. Die dürfte dann auch eher von Männern kommen die damit ein größeres Problem haben. Problematisch wird es dann auch eher in Partnerschaften wenn er einen Rock anzieht und mehr oder sie mit Stopelhaarschnitt und Springerstiefel erscheint ( überspitzt) . Aber das schweift jetzt völlig ab.Yvette hat geschrieben: Do 18. Mär 2021, 09:36 Ich ergreife wieder mal Gelegenheit, mich als advocatus diaboli zu betätigen, inklusive des Risikos, wegen meiner Meinung aus dem Forum exkommuniziert zu werden:
Shushi Rolls , not Gender Roles
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Anne-Mette
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Re: Antatschen, Angrabschen und Belästigungen in der Öffentlichkeit - wie reagiert man richtig?
Guten Tag,
warum wird der ganze Text zitiert, wenn der Beitrag unmittelbar auf den zitierten Beitrag erfolgt?
Habe ich gekürzt.
Gruß
Anne-Mette
warum wird der ganze Text zitiert, wenn der Beitrag unmittelbar auf den zitierten Beitrag erfolgt?
Habe ich gekürzt.
Gruß
Anne-Mette
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Re: Antatschen, Angrabschen und Belästigungen in der Öffentlichkeit - wie reagiert man richtig?
Natürlich gibt es in Beziehungen Gewalt auch von Frauen gegenüber Männern - das liest man in Zeitungen auch hin und wieder. Da solch ein Fall in der Öffentlichkeit auf uns wohl eher im von Alyssa genannten "0,001"-Prozentbereich sein dürfte, habe ich diese Möglichkeit hier gar nicht erst angesprochen. Aber natürlich darf darüber diskutiert werden.Alyssa hat geschrieben: Do 18. Mär 2021, 10:52 Grundsätzlich sind Belästigungen auch von Frauen zu verurteilen. Aber sie werden wohl 0,001 Prozent ausmachen.
Selbst wenn mich eine Frau "Antatschen" würde, würde ich das genauso wenig wollen und würde dem entsprechend reagieren.
Jennifer
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Aktueller Beziehungsstatus: Jennifer ist verliebt !-!-!
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Simone 65
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Re: Antatschen, Angrabschen und Belästigungen in der Öffentlichkeit - wie reagiert man richtig?
Gewalt von Frauen an Männern.
Da soll es eine grosse Dunkelziffer geben. Welcher Mann gibt schon zu, das er nicht der Hausherr ist. Das er Angst hat nach Hause zu kommen. Es gibt auch eine verbale Gewalt.
Für Frauen gibt es Frauenhäuser. Für Männer
?
Liebe Grüße Simone.
Für Frauen gibt es Frauenhäuser. Für Männer
Liebe Grüße Simone.
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
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Re: Antatschen, Angrabschen und Belästigungen in der Öffentlichkeit - wie reagiert man richtig?
Mir hat ein Mann "den Rücken freigehalten", als ich zum 1. Mal im Damenbadeanzug das "Leuze" in Stuttgart besucht habe. Er hat versprochen, in der Dusche auf mich aufzupassen, falls dort irgendjemand versuchen sollte mich anzumachen.
***Teil gelöscht; gehört nicht zum Thema***
LG Elly
***Teil gelöscht; gehört nicht zum Thema***
LG Elly
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