Er ist Rom, er ist schwul, er ist laut.
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Marlene K.
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Er ist Rom, er ist schwul, er ist laut.

Post 1 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

https://taz.de/Archiv-Suche/!5754681/
Auch dieses Wochenende verhandelt die TAZ Fragen zu Geschlechterbildern und Diskriminierung. Hier beantwortet ein Rom*ni Fragen, die ich mir schon lange stelle viewtopic.php?p=218240#p218240
.,.
Aber ich habe Deutschland als Land erlebt, in dem Institutionen oder Menschen mein Leben kaputt machen wollten, weil ich Rom bin. Andererseits glaube ich, dass wir mittlerweile sehr diverse Stimmen haben im öffentlichen Raum und dass viele Minderheiten seriös gesehen und ernst genommen werden. Es ist aber leider zu bemängeln, dass Sin-­ti*z-­ze und Rom*-­nja noch nicht in entscheidenden Positionen stehen. Wir haben mit Jens Spahn einen schwulen Bundesgesundheitsminister, mit Wolfgang Schäuble einen Bundestagspräsidenten, der im Rollstuhl sitzt, Transpersonen als Abgeordnete etwa im Bayerischen Landtag, und mit Aminata Touré eine Schwarze Vizepräsidentin des Landtags in Schleswig-Holstein. Dass wir trotzdem immer noch im ganzen Land ein Problem mit Diversität haben, zeigt sich an vielen Stellen im Alltag. Wenn wir um 20 Uhr in der "Tagesschau" eine Schwarze Sprecherin hätten, dann wäre in Sachen Sichtbarkeit viel erreicht.

Oder wenn statt Maischberger du die Talkshow übernimmst?

Sandra ist eine tolle Moderatorin. Nein, ich muss nicht unbedingt etwas moderieren. Es geht nicht um Gianni, es geht darum, dass wir im öffentlichen Medium überall Vielfalt haben. Ich wünsche mir Transmenschen, egal welcher Couleur, Menschen mit Behinderungen, Sin-­ti*z-­ze und Roma*nja, jüdische und muslimische Menschen und weiße, heterosexuelle Männer an den Stellen der Macht. Sie alle sollen zusammenarbeiten, dann wird etwas Geiles entstehen. Das ist sehr pathetisch gedacht, aber ich hänge die Messlatte hoch, damit ich nicht so früh aufgebe.
...
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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