Homosexualität im Fußball
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Jasmine
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Homosexualität im Fußball

Post 1 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Ich las bei Web.de folgenden Beitrag: https://web.de/magazine/sport/fussball/ ... n-35546428

Solidaritätsaktion für homosexuelle Fußballer - Philipp Lahm äußert Bedenken

Womit haben eigentlich die Fußballer oder die Vereine ein Problem?

Zitat aus dem Bericht:
Lahms Meinung nach mag es Städte und Vereine geben, wo solch ein Coming-out eher möglich wäre als anderswo, zum Beispiel in Berlin, Freiburg oder beim Hamburger Stadtteilverein FC St. Pauli. "Aber gegenwärtig schienen mir die Chancen gering, so einen Versuch in der Bundesliga mit Erfolg zu wagen und nur halbwegs unbeschadet davonzukommen", schätzt Lahm die gesellschaftliche Gesamtsituation in Deutschland ein.
weiteres Zitat:
Grund für Lahms Ratschlag ist die nach seiner Meinung fehlende Akzeptanz sowohl im Fußball als auch im Umfeld. Der Sportler könne die nötige Reife für diesen Schritt haben und auf die nötige Toleranz in seinem unmittelbaren Umfeld stoßen. "Aber er wird nicht mit der gleichen Reife bei allen Gegnern im Sport und ganz sicher nicht in allen Stadien rechnen dürfen, in denen er antritt", schreibt Lahm.

Im weiteren las ich von anderen Spielern die eine andere Meinung haben.

Ich kann mir sehr gut vorstellen wie ein homosexueller Spieler leidet, wenn er sich verstecken muss. Bei homophoben Äußerungen z.B. im Stadion müßten meiner Meinung nach empfindliche Strafen drohen.

Nachdenkliche Grüße Jasmine
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Re: Homosexualität im Fußball

Post 2 im Thema

Beitrag von Blossom »

Hi Jasmine,

auch wenn mich Fußball nun so gar interessiert, überbezahlt, überbewertet wird und mir viel zuviel Raum in den Medien einnimmt ... dieses Problem existiert doch schlussendlich in jedem Verein ... vom Karnevalsgruppen bis hin zu irgendeiner Skatbrüderschaft.


Liebe Grüße vom
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Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
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Re: Homosexualität im Fußball

Post 3 im Thema

Beitrag von Yasmine »

Blossom hat geschrieben: Do 18. Feb 2021, 21:01 dieses Problem existiert doch schlussendlich in jedem Verein
Wie Recht du leider hast. Gerade auf dem Land.
LG
Yasmine
NikolaAusR
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Re: Homosexualität im Fußball

Post 4 im Thema

Beitrag von NikolaAusR »

Die Verbände und Vereine sind in Sachen Rassismus mittlerweile aufgewacht.
Wenn hier deutliche Erfolge zu verzeichnen sind, sollte es auch bei schwulen Fußballern besser werden.

Ansonsten gilt: :evil: :twisted:
die Homophoben sollten sich da (im Selbstversuch) mal lockerer machen
https://www.krone.at/2344051
Wer trans* sagt muss auch cis sagen

Klar definier ich mich binär :-)
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Re: Homosexualität im Fußball

Post 5 im Thema

Beitrag von Jenina »

NikolaAusR hat geschrieben: Do 18. Feb 2021, 21:45 ...
die Homophoben sollten sich da (im Selbstversuch) mal lockerer machen
https://www.krone.at/2344051
Abgesehen vom Inhalt des Beitrages, aber 100% der Kommentare sind homophob. Von Lockerheit spüre ich da nichts, eher die Angst dass diese Schwachmaten selber solche "Gelüste" haben könnten. Wie heißt es doch so schön "Die größten Gegner der Elche sind am Ende selber welche."

Jenina
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Re: Homosexualität im Fußball

Post 6 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-22 »

Jasmine hat geschrieben: Do 18. Feb 2021, 18:02 Ich las bei Web.de folgenden Beitrag: https://web.de/magazine/sport/fussball/ ... n-35546428

Solidaritätsaktion für homosexuelle Fußballer - Philipp Lahm äußert Bedenken

Womit haben eigentlich die Fußballer oder die Vereine ein Problem?

Zitat aus dem Bericht:
Lahms Meinung nach mag es Städte und Vereine geben, wo solch ein Coming-out eher möglich wäre als anderswo, zum Beispiel in Berlin, Freiburg oder beim Hamburger Stadtteilverein FC St. Pauli. "Aber gegenwärtig schienen mir die Chancen gering, so einen Versuch in der Bundesliga mit Erfolg zu wagen und nur halbwegs unbeschadet davonzukommen", schätzt Lahm die gesellschaftliche Gesamtsituation in Deutschland ein.
weiteres Zitat:
Grund für Lahms Ratschlag ist die nach seiner Meinung fehlende Akzeptanz sowohl im Fußball als auch im Umfeld. Der Sportler könne die nötige Reife für diesen Schritt haben und auf die nötige Toleranz in seinem unmittelbaren Umfeld stoßen. "Aber er wird nicht mit der gleichen Reife bei allen Gegnern im Sport und ganz sicher nicht in allen Stadien rechnen dürfen, in denen er antritt", schreibt Lahm.

Im weiteren las ich von anderen Spielern die eine andere Meinung haben.

Ich kann mir sehr gut vorstellen wie ein homosexueller Spieler leidet, wenn er sich verstecken muss. Bei homophoben Äußerungen z.B. im Stadion müßten meiner Meinung nach empfindliche Strafen drohen.

Nachdenkliche Grüße Jasmine
An Strafen und ihre Wirkung zu glauben ist naiv. Wie soll das in einem Fußballstadion mit 50000 Zuschauer funktionieren?
Fußball ist eine extrem maskuline Machosportart . Da wird nicht mit Samthandschuhen agiert. Ich kann jeden Spieler verstehen der sich nicht outetet bzw erst nach der Laufbahn. Ein Stadion ist nicht der Ort wo sich intellektuelle zusammen finden. Wer will die Kulissen haben mit den entsprechenden Rufen. ?
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Re: Homosexualität im Fußball

Post 7 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Alyssa hat geschrieben: Fr 19. Feb 2021, 08:02 ...
An Strafen und ihre Wirkung zu glauben ist naiv. Wie soll das in einem Fußballstadion mit 50000 Zuschauer funktionieren?
Fußball ist eine extrem maskuline Machosportart . Da wird nicht mit Samthandschuhen agiert. Ich kann jeden Spieler verstehen der sich nicht outetet bzw erst nach der Laufbahn. Ein Stadion ist nicht der Ort wo sich intellektuelle zusammen finden. Wer will die Kulissen haben mit den entsprechenden Rufen. ?
Ich bin kein Fußballfan, aber ich glaube das in Fußballstadien ein Durchschnitt der Gesellschaft ist. Also dürfte auch hier eine soziale Kontrolle funktionieren. Was ist denn das für eine Gesellschaft, wo sich Menschen verstellen müssen und für lange Jahre ihre Beziehung im Dunklen leben müssen. Eine Freundin von mir spielt in einer Frauenfußballmannschaft, ich werde mit ihr mal darüber diskutieren ob Fußball eine "extrem maskuline Machosportart" ist. Vielmehr sehe ich den Profifußball als Wirtschaftsunternehmen und ich denke nicht das Sponsoren mit Homophobie in Verbindung gebracht werden wollen.
Liebe Grüße Jasmine
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Re: Homosexualität im Fußball

Post 8 im Thema

Beitrag von Blossom »

Jasmine hat geschrieben: Fr 19. Feb 2021, 08:22 ... Fußball eine "extrem maskuline Machosportart" ist
Liebe Jasmine,
das erklären sogar "Profi"-Fußballer, wie z.B. Cédric Brunner (seit 2018 bei Arminia Bielefeld):
Tagtäglich trainieren wir den Körper, aber Geist und Kopf trainieren wir nicht ["¦] Fussball ist ein Macho-Sport, man darf keine Schwäche zeigen.
Quelle: BlueNews, 17.9.2020 - 15:33)

Für mich persönlich handelt es sich bei Fußballveranstaltungen um stellvertretende kriegerische Auseinandersetzungen. Wohne im Ruhrpott und weiß, was hier los ist, wenn Dortmund mal wieder auf Schalke trifft und Hundertschaften an Polizei regelnd einzugreifen versuchen. Mit Sportbegeisterung hat das für mich nicht das Geringste zu tun ... Da wäre es mir lieber, diese "angeblichen" Fans würden einen umzäunten Acker zur Verfügung gestellt bekommen, auf dem sie sich gegenseitig an den Hals springen können, um ihre Aggression aneinander abzureagieren. Ganz abgesehen davon, dass mich der Umstand nervt, dass die Allgemeinheit für die Einsatzkosten aufkommen muss - also auch nicht fußballbegeisterte Bürgerinnen wie ich - und nicht der "Fußball" selbst, der im Geld nur so schwimmt.

Liebe Grüße vom
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Re: Homosexualität im Fußball

Post 9 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-22 »

Jasmine hat geschrieben: Fr 19. Feb 2021, 08:22
Alyssa hat geschrieben: Fr 19. Feb 2021, 08:02 ...
An Strafen und ihre Wirkung zu glauben ist naiv. Wie soll das in einem Fußballstadion mit 50000 Zuschauer funktionieren?
Fußball ist eine extrem maskuline Machosportart . Da wird nicht mit Samthandschuhen agiert. Ich kann jeden Spieler verstehen der sich nicht outetet bzw erst nach der Laufbahn. Ein Stadion ist nicht der Ort wo sich intellektuelle zusammen finden. Wer will die Kulissen haben mit den entsprechenden Rufen. ?
Ich bin kein Fußballfan, aber ich glaube das in Fußballstadien ein Durchschnitt der Gesellschaft ist. Also dürfte auch hier eine soziale Kontrolle funktionieren. Was ist denn das für eine Gesellschaft, wo sich Menschen verstellen müssen und für lange Jahre ihre Beziehung im Dunklen leben müssen. Eine Freundin von mir spielt in einer Frauenfußballmannschaft, ich werde mit ihr mal darüber diskutieren ob Fußball eine "extrem maskuline Machosportart" ist. Vielmehr sehe ich den Profifußball als Wirtschaftsunternehmen und ich denke nicht das Sponsoren mit Homophobie in Verbindung gebracht werden wollen.
Liebe Grüße Jasmine
Das ist aber die Realität. Zumindest und vor allem in der Blase Fußball, zumindest Im Profi Bereich. Noch nie das Publikum bei den Schlägereien gesehen? Bei denen ist der Begriff Schwulesau noch harmlos und geradezu ein Kompliment. Da geht noch mehr....
Wer das nicht glaubt ist naiv.
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Re: Homosexualität im Fußball

Post 10 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-22 »

Blossom hat geschrieben: Fr 19. Feb 2021, 08:47
Jasmine hat geschrieben: Fr 19. Feb 2021, 08:22 ... Fußball eine "extrem maskuline Machosportart" ist
Liebe Jasmine,
das erklären sogar "Profi"-Fußballer, wie z.B. Cédric Brunner (seit 2018 bei Arminia Bielefeld):
Tagtäglich trainieren wir den Körper, aber Geist und Kopf trainieren wir nicht ["¦] Fussball ist ein Macho-Sport, man darf keine Schwäche zeigen.
Quelle: BlueNews, 17.9.2020 - 15:33)

Für mich persönlich handelt es sich bei Fußballveranstaltungen um stellvertretende kriegerische Auseinandersetzungen. Wohne im Ruhrpott und weiß, was hier los ist, wenn Dortmund mal wieder auf Schalke trifft und Hundertschaften an Polizei regelnd einzugreifen versuchen. Mit Sportbegeisterung hat das für mich nicht das Geringste zu tun ... Da wäre es mir lieber, diese "angeblichen" Fans würden einen umzäunten Acker zur Verfügung gestellt bekommen, auf dem sie sich gegenseitig an den Hals springen können, um ihre Aggression aneinander abzureagieren. Ganz abgesehen davon, dass mich der Umstand nervt, dass die Allgemeinheit für die Einsatzkosten aufkommen muss - also auch nicht fußballbegeisterte Bürgerinnen wie ich - und nicht der "Fußball" selbst, der im Geld nur so schwimmt.

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Richtig. Im Fußballstadion geht drum Emotionen und Aggressionen abzulassen und nicht um akademische Diskussionen was Homosexuallität mit Fußball zu tun hat. Das ist eine plebiszitäre Sportart bei entsprechenden Publikum. So verhält sich dann halt auch ein Großteil....
Proll, Bierflasche und die dazugehörigen Sprüche...
Fazit: Lahm hat recht!
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Re: Homosexualität im Fußball

Post 11 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-01-22 »

Blossom hat geschrieben: Do 18. Feb 2021, 21:01 auch wenn mich Fußball nun so gar interessiert, überbezahlt, überbewertet wird und mir viel zuviel Raum in den Medien einnimmt ... dieses Problem existiert doch schlussendlich in jedem Verein ... vom Karnevalsgruppen bis hin zu irgendeiner Skatbrüderschaft.
Gefällt mir was Blümchen geschrieben hat, deshalb zitiere ich das mal - erspart mir eine Antwort meinerseits zu schreiben.


Jasmine hat geschrieben: Do 18. Feb 2021, 18:02 Ich kann mir sehr gut vorstellen wie ein homosexueller Spieler leidet, wenn er sich verstecken muss. Bei homophoben Äußerungen z.B. im Stadion müßten meiner Meinung nach empfindliche Strafen drohen.
Ich finde das ist eine Grauzone. Im Sport spielen große Emotionen mit rein und da wird schnell ein Wort ausgesprochen, was in der "Hitze des Gefechts" fällt und man andererorts vielleicht nie gesagt hätte. Ich halte nichts davon den Leuten "den Mund zu verbieten" - was soll dann noch alles verboten werden, was man aus emotionalen Gründen ausspricht?

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Re: Homosexualität im Fußball

Post 12 im Thema

Beitrag von Michi »

Blossom hat geschrieben: Fr 19. Feb 2021, 08:47 Für mich persönlich handelt es sich bei Fußballveranstaltungen um stellvertretende kriegerische Auseinandersetzungen.
Liebes Blümchen,

es ist schon seit Jahren meine Rede, dass Fussball nur moderne Gladiatorenkämpfe sind.

Liebe Grüße
Michi
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Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Re: Homosexualität im Fußball

Post 13 im Thema

Beitrag von Aria »

Der Sportler könne die nötige Reife für diesen Schritt haben und auf die nötige Toleranz in seinem unmittelbaren Umfeld stoßen. "Aber er wird nicht mit der gleichen Reife bei allen Gegnern im Sport und ganz sicher nicht in allen Stadien rechnen dürfen, in denen er antritt", schreibt Lahm.
Okay, dann oute ich mich mal als semiprofessioneller Fussbalfan - mehr als nur der Schönwetterfan aber doch weniger als der Dauerkartenbesitzer :mrgreen:
Das war vor meiner Transition schon so, wurde zwischendrin etwas weniger aber ist doch dann wiedergekommen. Nicht so wie früher - anders - aber dennoch bin ich dem verbunden.
Das liegt nicht nur zuletzt daran, dass ich schon seit meiner Schulzeit in Frankfurt wohne, sondern auch, dass Stadt und Verein eine enge Bindung zueinander haben. Und ich kann mit Stolz sagen, dass dieser Verein für Toleranz, Gleichberechtigung und Vielfalt steht - nicht nur bei den Funktionären, sondern auch bei den Ultras.

Aber zurück zum Thema. Ich habe mir diese Passage aus Lahm's Statement mal heraus gepickt, denn er hat, wie ich finde, nicht ganz unrecht. Ich beziehe mich dabei jetzt mal nur auf die ersten 3 Ligen. Da spielen Leute, die sind noch sehr jung und auf die prasselt so dermassen viel ein, dass die - obwohl es Personality-Coaches im Hintergrund gibt - mit der Situation um sie mal besser und mal schlechter zurecht kommen. Und gerade in den jungen Jahren kämpft man doch noch sehr mit seiner eigenen Identität. Die hat sich doch in den meisten Fällen so erst mit ca. 30 so weit gefestigt, dass man über den Dingen steht. Hitzelsperger hat sich 2014 im Alter von 32 Jahren geoutet. Er hatte die Reife, einen Stand und sein Karriereende lag nicht mehr in all zu ferner Zukunft. Er wollte damals ein Statement setzen und hat dafür von vielen Lob und Anerkennung bekommen. Seit dem hat sich aber nicht viel getan in der Gesellschaft, das muss man mal so sagen. Mann muss sich nur die Kommentare unter entsprechenden Posts der Vereine für Diversity u.ä Aktionen anschauen. In den Vereinen und Verbänden hingegen schon. Da wird schon so einiges für mehr Sichtbarkeit, Toleranz und Vielfalt getan. Wer dagegen angeht und auffliegt, wird gnadenlos bestraft. Dennoch ist den grossen Vereinen viel daran gelegen, ihre Spieler und den Trubel um ihre Person fern zu halten. Denn es geht dabei um viel Geld. Und wenn der Spieler nicht mehr die Leistung abrufen kann, weil der sich mit diesen Idioten auseinandersetzen muss, ist das nicht im Sinne des Vereins. Deshalb glaube ich, dass es zwar einige Spieler geben mag, die sich zwar gerne outen möchten, dies aber von den Managern im Hinblick auf ihre Karriere abgeraten bekommen.
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Re: Homosexualität im Fußball

Post 14 im Thema

Beitrag von Blossom »

Liebe Michi,

womit wir wieder beim Ausgangspunkt Lahm wären ... Zitat aus seinem Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger vom 16.01.2012:
Fußball ist wie früher Gladiatorenkampf.
Manches Mal denke ich auch wie Juvenal in seiner Gesellschafts-Satire: panem et circenses ... gebt den Leuten Brot und Spiele ... dann sind sie abgelenkt und denken nicht über die wirklich existierenden Probleme nach - also Massenunterhaltung anstelle von Politik.

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Re: Homosexualität im Fußball

Post 15 im Thema

Beitrag von NikolaAusR »

Wir sind uns aber schon einig, dass Hassrede ein Straftatbestand ist und die derzeitige Situation die betreffenden Spieler in den zentralsten Bereichen ihrer Selbstentfaltung trifft?

Der Blick auf Art 1 und 2 GG lässt den Verantworlichen keinerlei Ermessensspielraum.
Über kurz oder lang werden mit personalisiertem Ticketing und hochauflösender Kameratechnik die 'schlimmsten Finger' über ein gestaffeltes Strafregime aus den Stadien herausgehalten werden.


PS
das ist keine Forderung sondern eine Prognose
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