Geschlecht frei wählbar?
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Intergeschlechtliche Menschen, Crossdresser, Transgender, Transidente: Diskussionen über partnerschaftliche Aspekte, Rat und Tat für PartnerInnen und Familie
steffiSH
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Geschlecht frei wählbar?

Post 1 im Thema

Beitrag von steffiSH »

sum sum sum - no Latein
conny
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Re: Geschlecht frei wählbar?

Post 2 im Thema

Beitrag von conny »

Die Ansichten von Frau Kelle dürften hier allerseits bekannt sein. Am besten auf "ignore" setzen.
Michi
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Re: Geschlecht frei wählbar?

Post 3 im Thema

Beitrag von Michi »

conny hat geschrieben: So 14. Feb 2021, 22:21 Die Ansichten von Frau Kelle dürften hier allerseits bekannt sein. Am besten auf "ignore" setzen.
Genau. Frau Kelle beschwört nur wieder mal den Untergang des Abendlandes. :roll:
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Andrea aus Sachsen
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Re: Geschlecht frei wählbar?

Post 4 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Richtig, wenn Frau Kelle etwas sagt, dann meist nichts Gutes. Doch wenn sie hier über einen Gesetzentwurf herzieht und diesen schlechtredet, könnte letzterer vielleicht gut sein. Erstaunlich, dass da ein Herr Seehofer beteiligt gewesen sein soll!
Sollte da mit der derzeitigen Regierung doch ein (Trans*-)Wunder möglich sein?
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Michi
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Re: Geschlecht frei wählbar?

Post 5 im Thema

Beitrag von Michi »

Andrea aus Sachsen hat geschrieben: So 14. Feb 2021, 22:52 Sollte da mit der derzeitigen Regierung doch ein (Trans*-)Wunder möglich sein?
Denkst du dabei in die Richtung wie bei der Ehe für alle, die zum Ende der vorherigen Legislaturperiode auf den letzten Drücker beschlossen wurde?
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Jaddy
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Re: Geschlecht frei wählbar?

Post 6 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Das wäre dann der dritte, unabhängige Entwurf für das gleiche Ziel: Geschlechtseintrag und Vornamen ohne Gutachten oder weitere Erlaubnisse zu ändern. Die Vorschläge der Grünen+Linke und den der FDP hatten wir ja schon. Die werden aktuell durch den Innenausschuss genudelt.

Ich frage mich allerdings, ob das ein neuer ist, bzw wie der mit dem des BMJV von 2019 zusammenhängt. Da ist aber noch von Antrag bei Gericht und einer Pflichtberatung mit Bescheinigung die Rede.
Mit dem Entwurf sollen die materiellen Voraussetzungen für die Änderung des Geschlechtseintragsund der Vornamen sowohl für inter- als auch für transgeschlechtliche Personen im Personenrecht des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) geregelt werden. Für die Änderung des Geschlechtseintrags bei Transgeschlechtlichkeit ist neben dem dauerhaften und ernsthaften Zugehörigkeitsempfinden zu einem anderen als dem eingetragenen Geschlecht oder keinem Geschlecht eine qualifizierte Beratung erforderlich. Diese Beratung, über die eine begründete Bescheinigung zu erteilen ist, ersetzt die derzeit erforderlichen zwei Gutachten. Damit die beratende Person die gleiche Qualifikation wie die derzeit zu bestellenden Gutachter nach dem TSG hat, sieht -§2 Absatz 2 des Entwurfs
eines Geschlechtsidentitätsberatungsgesetzes (GIBG-E) entsprechende Qualifikationsanforderungen vor. Das Verfahren soll wie bisher gerichtlich geführt werden. Für die Änderung des Geschlechtseintrags und der Vornamen bei Intergeschlechtlichkeit (Personen mit einer angeborenen Variation der körperlichen Geschlechtsmerkmale) soll es — wie im geltenden -§45b PStG — auch an dem neuen Standort im BGB bei der Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung oder der eidesstattlichen Versicherung beim Standesamt bleiben.
Das klingt nicht nach "hingehen und einfach ändern". Die Beratys brauchen eine Lizenz, ihre Anzahl kann quasi willkürlich beschränkt werden. Ausserdem gerichtliche Wartezeiten, ggf Kosten für Rechtsberatung, Gebühren (Gericht, Beratung?), usw.

Die Sonderregelung für Personen mit Diagnosen des "Chicagoer Konsens" aka -§45b PStG würden inkl zwangsläufigem Outing als inter Person beim Amt erhalten. Allerdings stünden auch trans Personen nach dem vorgeschlagenen Verfahren alle vier Optionen nach -§22.3 PStG offen. Im Entwurf sind auch Regelungen für Elternschaft (bleibt so sch**sse) enthalten. Aber Offenbarungsverbot soll wohl gelten wie bisher nach TSG. Nunja. Kein Untergang des Abendlandes, aber weit hinter dem Grün/Linke-Entwurf.

Neuere Fundstellen hat die Seite des BMJV nicht geliefert.

Wäre schön, wenn es da eine modernisierte Variante gäbe, die auf Gericht etc. verzichtet.
Andrea aus Sachsen
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Re: Geschlecht frei wählbar?

Post 7 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
MichiWell hat geschrieben: So 14. Feb 2021, 23:01 Denkst du dabei in die Richtung wie bei der Ehe für alle, die zum Ende der vorherigen Legislaturperiode auf den letzten Drücker beschlossen wurde?
Ja, daran dachte ich auch.
Für mich wäre das die beste Entscheidung genau zur richtigen Zeit! Nächstes Jahr läuft mein alter Ausweis ab. Wenn ich dann einen richtigen neuen ohne die aufwändige und kostspielige TSG-Prozedur bekommen könnte "¦ Ich weiß, das ist (noch) ein Traum.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Michi
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Re: Geschlecht frei wählbar?

Post 8 im Thema

Beitrag von Michi »

Jaddy hat geschrieben: So 14. Feb 2021, 23:22 Ich frage mich allerdings, ob das ein neuer ist, bzw wie der mit dem des BMJV von 2019 zusammenhängt. Da ist aber noch von Antrag bei Gericht und einer Pflichtberatung mit Bescheinigung die Rede.

...

Das klingt nicht nach "hingehen und einfach ändern". Die Beratys brauchen eine Lizenz, ihre Anzahl kann quasi willkürlich beschränkt werden. Ausserdem gerichtliche Wartezeiten, ggf Kosten für Rechtsberatung, Gebühren (Gericht, Beratung?), usw.
Ganz genau. Aber wenn die Gegner bei der Wahrheit bleiben würden, dann hätten sie ja überhaupt keinen Grund mehr, dagegen zu sein. Und ich denke, dass wissen sie auch. Oder zumindest können sie es wissen, wenn sie dich tatsächlich damit befassen.
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Re: Geschlecht frei wählbar?

Post 9 im Thema

Beitrag von Momo58 »

Dass die Zeitschrift Focus so einen widerlichen, in Teilen unwahren Kloakenjouenalismus als Gastbeitrag veröffentlicht ist absolut unverständlich. Ich selbst bin mit dem Gesetzentwurf durchaus zufrieden, auch wenn es ein paar kleiner Nachbesserungen bedarf.
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
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Re: Geschlecht frei wählbar?

Post 10 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Ich finde die Beiträge von Herrn Peter Weissenburger in der TAZ Kolumne Unisex immer wieder erfrischend. Heute antwortet er Herrn Götz Aly von der Berliner Zeitung, aber auch Frau Kelle viewtopic.php?p=305892#p305892 und Frau Engelken viewtopic.php?f=107&t=21217 und allen anderen...
https://taz.de/Aenderung-des-Geschlecht ... /!5747510/
Sauna-Aufguss mit Genderkritik

Erwachsene können künftig ohne Zwang zur Begutachtung den Geschlechtseintrag ändern lassen. Genderkritische Feingeister sind da schon überfordert.
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

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Re: Geschlecht frei wählbar?

Post 11 im Thema

Beitrag von Lana »

Danke für den Hinweis, Ralf-Marlene.
Beim Lesen der Kommentare unter dem Text von P. Weissenburger ist mir aufgefallen, dass er sich sehr an eine Blase oder vielleicht an die Stammleser seiner Kolumne richtet:
Der Autor scheint anzunehmen, dass es für jeden klar ersichtlich ist, dass Geschlecht nicht äußerlich definiert werden kann. Für mich ist das etwas ganz neues. Entweder hab ich unterm Stein gelebt oder ich hab in der Grundschule etwas komplett falsch verstanden. Was genau ist bitte Geschlecht, wenn nicht die äußerlich erkennbaren Geschlechtsmerkmale? Woher weiß ich denn 'was' ich bin wenn nicht äußerlich erkennbar? Und wenn es das nicht ist, welche Definition gibt es denn dann? Welche inneren Gefühle muss ich denn haben um Mann oder Frau zu sein?
Insbesondere die im ersten Satz formulierte Kritik trifft es ganz gut.
Das Verständnis von Texten wie dem verlinkten leiden meiner Meinung nach unter dieser stillschweigenden Prämisse. Viele Leser mit "traditionellen" Vorstellungen von Geschlecht sind irritiert und können nicht richtig verstehen, um was es eigentlich geht, obwohl sie dem Thema Diskriminierung vielleicht grundsätzlich offen gegenüber stehen würden. Allein deswegen, weil in den letzten Jahren eine unmerkliche Umdefinition des Geschlechtsbegriffs stattgefunden hat, die in der Mehrheitsgesellschaft noch immer nicht angekommen zu sein scheint, kommen sie jedoch gar nicht soweit, die Diskriminierung als das eigentliche Problem zu erkennen.
Ich habe das Gefühl, solche Texte könnten stark davon profitieren, wenn zunächst einmal klar formuliert würde, was man unter dem Begriff Geschlecht überhaupt versteht und wie man das fassen kann. Die Ablehnung und das Unverständnis, die sich allein auf dieses Missverständnis gründen, wären wohl sehr viel geringer.
Ich weiß, dass es ermüdend sein kann, das Konzept Gender/Geschlecht immer und immer wieder zu erklären. Aber welche Möglichkeiten gibt es sonst, wenn es irgendwann mal gesellschaftliches Allgemeinverständnis werden soll?

LGL
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
Blaise Pascal
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Re: Geschlecht frei wählbar?

Post 12 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Lana hat geschrieben: Fr 19. Feb 2021, 20:31 Danke für den Hinweis, Ralf-Marlene.
Beim Lesen der Kommentare unter dem Text von P. Weissenburger ist mir aufgefallen, dass er sich sehr an eine Blase oder vielleicht an die Stammleser seiner Kolumne richtet:
...
Ich weiß, dass es ermüdend sein kann, das Konzept Gender/Geschlecht immer und immer wieder zu erklären. Aber welche Möglichkeiten gibt es sonst, wenn es irgendwann mal gesellschaftliches Allgemeinverständnis werden soll?

LGL
Hi, Lana,
mit dem angesprochenen hast Du sicher recht. Aber eine solche kurze Antwort wäre mit dieser Forderung überfrachtet. Auch im realen Leben gehe ich nicht hin und erkläre demjenigen, der mir ins Gesicht spuckt, wie sehr ich ihn bedaure, dass er nicht sehen kann, dass er hier diskriminiert und erkläre es ihm...

Ich bin da ganz bei Herrn Weissenburger: Wer sich öffentlich, in einer Zeitung, zum Thema drittes Geschlecht äußert muss sich klar darüber sein, dass ewr sich auch über Menschen äußert. Hier darf ein gewisses Grundwissen oder die Bereitschaft, sich zu informieren vorausgesetzt werden. Ist diese Bereitschaft nicht vorhanden entscheidet Mensch sich für gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung.
Marlene

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Re: Geschlecht frei wählbar?

Post 13 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Hallo!
Ich stelle mir gerade die Frage, ob das nicht doch nur eine Wahlkampfgeschichte ist?
Denn, wenn ein Herr Seehofer die Grünen und die Linke sozusagen links überholt, werde ich mißtrauisch.
Im Grunde finde ich es ok, wenn jemand sein Geschlecht entsprechend seiner Selbstwahrnehmung beim Standesamt ändern lassen kann.
Obgleich ich ein solche Freiheit bei der Namenswahl immer noch vermisse.
Und dass eine gewisse Dame mal wieder die Frauen und insbesondere Mütter gegen Trans- Menschen ausspielt, ist denn auch mal wieder der Köder der Bremser, um eine liberalere Gesellschaft zu verhindern.
Ich hoffe nur, dass die Frauen und Mütter dieser Bauernfängerei nicht auf den Leim gehen.
LG Verena
Solange Du in Dir selber nicht zuhause bist, bist Du nirgendwo zu Haus.

Die Natur ist Wakan Tanka. Leider haben das nur Wenige verstanden.

Maka Ke Wakan Die Erde ist heilig
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Re: Geschlecht frei wählbar?

Post 14 im Thema

Beitrag von Karla »

Eines ist leider sicher:
Wenn ein Gesetz irgendwie mißbraucht werden kann, dann werden es zumindest EINZELNE Menschen tun!

Beispiele:
CumEx
Mißbrauch von Corona-Hilfen
Asyl beantragen und dann islamistische Attentate verüben: Breitscheidplatz, "9/11"
Als Bundeswehroffizier als Asylbewerber auftreten und so Attentate planen, um die dann "den Ausländern" in die Schuhe zu schieben
TSG: Gerichte versorgen immer dieselben Gutachter mit lukrativen Aufträgen
...
Das Lösen ALLER Bremsen erscheint mir daher verfehlt!

Dann kann tatsächlich der "Typ mit Glatze, Vollbart, Bierbauch" sich als Frau definieren - kein Aufwand, kann "Mann" ja nach nem Jahr wieder ändern!!!
... und hat dann Zutritt zu Bereichen, wo "frau" ihn garantiert nicht haben will!!!

Andererseits: z.B. Charlotte von Mahlsdorf WAR EINE FRAU, ob es da nun eine HET gab oder nicht! (ich weiß es nicht)

Hinreichende Bedingungen für VÄ/PÄ könnten zum Beispiel sein (1 Kriterium würde m.E. genügen):

12 Monate Alltagstest - auch die "nur" soziale Transition ohne Hormone ist zu akzeptieren!
1 Gutachten
HET mit deutlicher Brustentwicklung >= Cup AA -> das hätte z.B. Christiane manchen Kummer erspart!
(sie hätte den Richter wirklich fragen müssen, ob sie "blankziehen" soll - Stichwort Femen - oder ob er die VÄ/PÄ auch so absegnet oder die Sache an eine weibliche Justizbeamtin delegieren möchte)
dgti-Ausweis + z.B. 3 weibliche Bürgen

Wer weitere Ideen hat...

Cybill hat (da war es noch nicht im geschützten Bereich) geschrieben, daß sich ihre Kollegen in der Jungs-Dusche "körperlich gefreut hätten" - wunderschöne Umschreibung, weder sie noch die Kollegen können etwas dafür! - ... aber spätestens dann ist VÄ/PÄ und Wechsel der Umkleide/Dusche,... fällig!

Ich selbst werde trotz Stiefeln mit deutlichem Absatz, Strickkleid, langer (inzwischen roter) Haare, Perlenohrstecker beidseitig und Brustentwicklung noch zu häufig als "Mann" gelesen und werde (Stichwort "Das Leben des Brian") erstmal an meinem Passing arbeiten - sch... Corona - und erst danach an die VÄ/PÄ drangehen.

LG Elly
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
Jasmine
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Re: Geschlecht frei wählbar?

Post 15 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Elizabeth hat geschrieben: Sa 20. Feb 2021, 23:01 ...........
Dann kann tatsächlich der "Typ mit Glatze, Vollbart, Bierbauch" sich als Frau definieren - kein Aufwand, kann "Mann" ja nach nem Jahr wieder ändern!!!
... und hat dann Zutritt zu Bereichen, wo "frau" ihn garantiert nicht haben will!!!

Hinreichende Bedingungen für VÄ/PÄ könnten zum Beispiel sein (1 Kriterium würde m.E. genügen):

12 Monate Alltagstest - auch die "nur" soziale Transition ohne Hormone ist zu akzeptieren!
1 Gutachten
HET mit deutlicher Brustentwicklung >= Cup AA .....
..... z.B. 3 weibliche Bürgen
Ich habe mal ein paar Argumente herausgenommen. Wie viele "Typen mit Glatze, Vollbart, Bierbauch" würden sich den einen weiblichen Vornamen und das Geschlecht weiblich eintragen lassen? Frage zwei: Wie viele würden sich dann und damit den Zutritt zu Frauenbereichen verschaffen? Das ist schon eine tolle Schublade. Ich habe einen sehr guten Bekannten, der mit seinen 160 kg Glatze und Vollbart ein sehr lieber Mensch und sehr hilfsbereit ist.
12 Monate Alltagstest ---- wer soll das kontrollieren?
1 Gutachten---- warum?
HET mit deutlicher Brustentwicklung---- warum soll ich mich vor jemandem ausziehen?
3 weibliche Bürgen--- gut, ich hätte genug Freundinnen aber was ist mit denen die mit ihren Problemen in einer Isolation leben?

Daher fände ich den Weg der Beantragung und z.B. 6 wöchiger Widerspruchsfrist als die beste Lösung.
Die Frage in wie weit man das Selbstbestimmungsrecht an Bedingungen knüpfen kann, empfinde ich in einem demokratischen Land schon sehr heikel.
Warum macht Deutschland es nicht wie andere Staaten? Es gibt Staaten die können so was besser wie wir.
Liebe Grüße Jasmine
Antworten

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