Studie Max-Planck-Institut zu Transsexualität
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alexa68
Studie Max„Planck„Institut zu Transsexualität
Folgende Anfrage erreichte unsere SHG in Nürnberg:
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Projekt: Hintergründe der Transsexualität
Sehr geehrter Damen und Herren,
Aktuell wird am Max Plack Institut für Psychiatrie in der Abteilung für Endokrinologie eine neue Studie zum Thema "Genetische Hintergründe der Transsexualität" durchgeführt, die es erlauben könnte, neue Erkenntnisse über die Ursachen dieses in der Allgemeinbevölkerung äußerst seltenen Phänomen zu gewinnen. Innerhalb des letzten Jahrzehnts haben sich im Bereich der genetischen Forschung insbesondere durch die vollständige Entschlüsselung des menschlichen Erbguts rasante Technik- und Wissensfortschritte ergeben, die es uns nun ermöglichen neue Einblicke in die Gene und deren Einflüsse auf die Vorgänge in unserem Körper zu erlangen, die noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wären.
Beim Thema der Transsexualität stellt insbesondere der Prozess der eigenen Identitätsfindung für die Betroffenen häufig einen schwierigen, oft Jahre- oder sogar Jahrzehnte andauernden beschwerlichen Weg dar, bei dem es neben der persönlichen Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit auch viele bürokratische Hürden zu überwinden gilt. Sollte es uns nun gelingen einen genetischen "Marker" zu identifizieren, der das Vorliegen einer andersgeschlechtlichen Identität nicht nur anhand von psychiatrischen Stellungnahmen dokumentiert, könnte dies u.a. eine erhebliche Vereinfachung des gutachterlichen Prozesses auf dem Weg zur Erlangung der neuen Identität ermöglichen. Auch im Hinblick auf eine individuellere und damit möglicherweise besser verträgliche medikamentöse Therapie könnte die geplante Studie auf lange Sicht zu weitreichenden Verbesserungen führen.
Für die genetischen Analysen wäre die einmalige Abnahme von 7,5 ml Blut (ein kleines Röhrchen) notwendig, aus dem dann die genetische Information (DNA) gewonnen werden kann. Gerne kann diese Blutentnahme auch von Ihrem niedergelassenen Hausarzt durchgeführt werden. Zusätzlich würden wir uns freuen wenn Sie sich noch die Zeit zur Beantwortung eines kurzen, dreiseitigen Fragebogens nehmen würden. Die erhobenen Daten werden natürlich wie immer hochvertraulich behandelt und nach der initialen Datenerhebung anonymisiert, sodass diese nicht mehr persönlich auf sie zurückzuverfolgen sind.
Sollten Sie prinzipiell Interesse an der Teilnahme dieser Studie haben, würden wir Ihnen gerne ein entsprechendes vorfrankierten Versandpakets mit allen nötigen Unterlagen inklusive des Blutentnahmeröhrchens und der Einverständniserklärung zukommen lassen. Dazu müssten sie nur Ihre Kontaktdaten in die unten stehende Vorlage eintragen und als Brief (Vermerk "Gebühr bezahlt Empfänger") oder als Email an uns zurückschicken. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, können Sie uns selbstverständlich jederzeit gerne kontaktieren.
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Projekt: Hintergründe der Transsexualität
Sehr geehrter Damen und Herren,
Aktuell wird am Max Plack Institut für Psychiatrie in der Abteilung für Endokrinologie eine neue Studie zum Thema "Genetische Hintergründe der Transsexualität" durchgeführt, die es erlauben könnte, neue Erkenntnisse über die Ursachen dieses in der Allgemeinbevölkerung äußerst seltenen Phänomen zu gewinnen. Innerhalb des letzten Jahrzehnts haben sich im Bereich der genetischen Forschung insbesondere durch die vollständige Entschlüsselung des menschlichen Erbguts rasante Technik- und Wissensfortschritte ergeben, die es uns nun ermöglichen neue Einblicke in die Gene und deren Einflüsse auf die Vorgänge in unserem Körper zu erlangen, die noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wären.
Beim Thema der Transsexualität stellt insbesondere der Prozess der eigenen Identitätsfindung für die Betroffenen häufig einen schwierigen, oft Jahre- oder sogar Jahrzehnte andauernden beschwerlichen Weg dar, bei dem es neben der persönlichen Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit auch viele bürokratische Hürden zu überwinden gilt. Sollte es uns nun gelingen einen genetischen "Marker" zu identifizieren, der das Vorliegen einer andersgeschlechtlichen Identität nicht nur anhand von psychiatrischen Stellungnahmen dokumentiert, könnte dies u.a. eine erhebliche Vereinfachung des gutachterlichen Prozesses auf dem Weg zur Erlangung der neuen Identität ermöglichen. Auch im Hinblick auf eine individuellere und damit möglicherweise besser verträgliche medikamentöse Therapie könnte die geplante Studie auf lange Sicht zu weitreichenden Verbesserungen führen.
Für die genetischen Analysen wäre die einmalige Abnahme von 7,5 ml Blut (ein kleines Röhrchen) notwendig, aus dem dann die genetische Information (DNA) gewonnen werden kann. Gerne kann diese Blutentnahme auch von Ihrem niedergelassenen Hausarzt durchgeführt werden. Zusätzlich würden wir uns freuen wenn Sie sich noch die Zeit zur Beantwortung eines kurzen, dreiseitigen Fragebogens nehmen würden. Die erhobenen Daten werden natürlich wie immer hochvertraulich behandelt und nach der initialen Datenerhebung anonymisiert, sodass diese nicht mehr persönlich auf sie zurückzuverfolgen sind.
Sollten Sie prinzipiell Interesse an der Teilnahme dieser Studie haben, würden wir Ihnen gerne ein entsprechendes vorfrankierten Versandpakets mit allen nötigen Unterlagen inklusive des Blutentnahmeröhrchens und der Einverständniserklärung zukommen lassen. Dazu müssten sie nur Ihre Kontaktdaten in die unten stehende Vorlage eintragen und als Brief (Vermerk "Gebühr bezahlt Empfänger") oder als Email an uns zurückschicken. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, können Sie uns selbstverständlich jederzeit gerne kontaktieren.
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Anne-Mette
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- Danksagung erhalten: 2013 Mal
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Re: Studie Max„Planck„Institut zu Transsexualität
Moin,
danke für die Information. Ich denke, wir sollten dieses Thema hier diskutieren und können gegf. den Aufruf wieder entfernen, wenn wir zu dem Ergebnis kommen, dass wir die Sache nicht unterstützen wollen/können.
Die Adresse usw. habe ich erst einmal entfernt und abgespeichert. Du solltest vielleicht erst einmal dort nachfragen, ob eine Veröffentlichung hier für die Institution in Ordnung ist.
Gruß
CPG
danke für die Information. Ich denke, wir sollten dieses Thema hier diskutieren und können gegf. den Aufruf wieder entfernen, wenn wir zu dem Ergebnis kommen, dass wir die Sache nicht unterstützen wollen/können.
Die Adresse usw. habe ich erst einmal entfernt und abgespeichert. Du solltest vielleicht erst einmal dort nachfragen, ob eine Veröffentlichung hier für die Institution in Ordnung ist.
Gruß
CPG
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Marei
Re: Studie Max„Planck„Institut zu Transsexualität
Ich gehe zweimal jährlich zur endokrinologischen Verlaufskontrolle ins Max-Planck-Institut. Zuletzt im Juli d.J., dabei wurde ich auf diese Studie angesprochen. Ich habe mich zur Teilnahme bereit erklärt, bin der Meinung, daß wir diese Forschung unterstützen sollten. An dieser Stelle möchte ich mich auch mal bei Prof.Dr. Stalla und seinem Team für die Forschung und Tätigkeit auf dem Gebiet der Transsexualität bedanken. Das Max-Planck-Institut kann ich nur empfehlen, ich fühle mich dort gut aufgehoben kompetent behandelt.
LG
Marei
LG
Marei
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Alisha301
Re: Studie Max„Planck„Institut zu Transsexualität
Hallöchen,
ich würde mich auch daran beteiligen.
LG Alisha
ich würde mich auch daran beteiligen.
LG Alisha