Gott und TransX
Gott und TransX - # 3

Wally
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Re: Gott und TransX

Post 31 im Thema

Beitrag von Wally »

Ich wurde streng katholisch erzogen, und das hieß in den 50er- und frühen 60er-Jahren vor allem: extrem prüde. Alles, was sich unter der Gürtellinie - bei Frauen auch darüber - am Körper abspielte, galt damals als "Schweinkram". Die einzige, "erlaubte", sexuelle Betätigung überhaupt war der stinknormale Geschlechtsakt - aber natürlich nur in standesamtlich und kirchlich gültig geschlossener Ehe, verschwiegen im stillen Kämmerlein, möglichst im Dunkeln, und ohne Verhütungsmittel, die waren selbstverständlich auch verboten. Onanie? Pfui Teufel, schwere Sünde! Schon "unkeusche Gedanken" galten als Sünde, die man beichten mußte...

Ich habe als Kind weder den Vater noch die Mutter (und selbstverständlich auch sonst niemanden) jemals nackt gesehen. Als Vierjähriger habe ich mal großes Gelächter bei den Erwachsenen ausgelöst, als ich unser Dienstmädchen (meine Mutter zog es vor, in der Praxis meines Vaters zu arbeiten und dafür privat ein Dienstmädchen einzustellen) - als die gerade von der Toilette zurückkam - ganz unschuldig fragte: "Hast Bisi gmacht mit deinem Zipferl?" Ich wußte halt aus Eigenanschauung, dass ich selber ein "Zipferl" hatte; und da ich nie jemand Anderen nackt gesehen hatte, nahm ich selbstverständlich an, alle Menschen seien da so wie ich... Man lachte darüber - aber niemand hielt es für nötig, mich über den Grund des Gelächters aufzuklären :roll:

Ab Beginn der Pubertät stürzte mich diese übergestülpte, enge Sexualmoral in unsägliche Konflikte: ich kämpfte, beichtete, kämpfte und verlor den aussichtslosen Kampf gegen mich selber wieder und wieder. Später (als 19-Jähriger) habe ich dann Abstand von Glauben und Kirche genommen: nicht als Revolte, sondern weil ich es rational nicht mehr mit der mir geboten erscheinenden Toleranz vereinbaren konnte: ich glaubte ja allein deshalb an den "dreifaltigen" Gott, weil ich zufällig in Mitteleuropa aufgewachsen war. Mit welchem Recht also hielt ich diesen Glauben für richtiger oder besser als den - genauso irrationalen - Glauben eines Moslems, Hindus oder Buddhisten? Es lag und liegt mir fern, irgendwelche Religiosität als solche grundsätzlich zu verurteilen; mir selber sagt das halt schon lange nix mehr. Nur wo (egal welche) Religion sich als intolerant erweist, kämpfe ich dagegen.

Was ich speziell den christlichen Kirchen bis heute wirklich übelnehme und vorwerfe, ist der Schuldkomplex, den sie schon wehrlosen, kleinen Kindern einimpfen: "Wegen DEINER Sünden hat unser Heiland so grausam bis in den Tod am Kreuz gelitten!" Wenn man sich das mal aus Sicht der Entwicklungspsychologie anguckt, kann man sich nur noch schütteln: das ist systematische Kindesmisshandlung (ag)

Lange Zeit führte mich die katholische Prüderie meiner Kindheit auch bezüglich meiner transsexuellen Veranlagung in die Irre: ich glaubte viele Jahre lang, meine Probleme mit meiner Männlichkeit und meiner Rolle gegenüber Frauen seien durch eben diese Prüderie verursacht; mit dem Wunsch, diese tiefsitzenden Hemmungen endlich zu überwinden und so doch noch ein "normaler" Mann zu werden, begab ich mich dann ja auch in die Psychotherapie. Aber da habe ich der Kirche und meinen Eltern wohl Unrecht getan: mein Anderssein gründete viel tiefer. Es war nicht anerzogen und konnte folglich auch nicht durch eine Therapie "geheilt" werden.

Andererseits verdanke ich der Kirche mein erstes, gelungenes "Crossdressing" in der Öffentlichkeit: als Ministrant, im Ministranten-"Rock". Das unbeschreiblich euphorische, prickelnde Gefühl, als ich zum ersten Mal "im Rock" vor die versammelte Kirchengemeinde treten durfte, ist mir mein ganzes Leben lang unvergesslich geblieben: gerade deshalb, weil ich es damals ganz unschuldig naiv meiner - damals echten und tiefen - Religiosität zuschrieb. Dass das - obwohl so völlig anders als die Schwanz-zentrierten "Schweinkram"-Gefühle - ebenfalls eine sexuelle Regung war, wurde mir erst Jahrzehnte später klar.

Herzliche Grüße
Wally
Herzliche Grüße
Wally
Jasmine
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Re: Gott und TransX

Post 32 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Blossom hat geschrieben: Do 21. Jan 2021, 19:50 ... habe ich eigentlich schon mal irgendwo erwähnt, dass ich tatsächlich mal Pastorin werden wollte ... hihi
Ich denke ich verstehe die alten Schriften richtig, sie entstanden in der Vergangenheit und ich versuche sie in mein heutiges Leben zu integrieren. Ich freue mich wenn ich in der Lesung oder im Evangelium die überlieferten Geschichten höre, aber ich lebe im Jahr 2021. Der Sprung von der Vergangenheit zu heute ist nicht einfach. Auch die katholische Kirche setzt meiner Meinung nach die Schriften nach ihrer Vorstellung um, also interpretiere ich sie auf meine Art. Die katholische Kirche ist schon ein paar Jahre alt und ich denke das es auch für die Kirche nicht so einfach ist sich zu ändern. Aber wenn ich meinen Pfarrer und die im Landkreis erlebe, so sehe ich doch eine Aufgeschlossenheit und Akzeptanz. Solange ich nicht verbrenne, wenn ich die Kirche betrete, lebe ich ein Leben das Gott gefällt.
Liebe Grüße Jasmine
heike65
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Re: Gott und TransX

Post 33 im Thema

Beitrag von heike65 »

conny hat geschrieben: So 24. Jan 2021, 10:44
heike65 hat geschrieben: Mi 20. Jan 2021, 22:55 Ich habe mit dem Glauben wenig am Hut. Aber ich denke dieses war nicht die Frage, sondern wie gläubige Menschen mit dem Transgendersein umgehen.Somit kann ich da keine qualifizierte Antwort geben.
Dazu hier ein paar Beispiele:
https://www.evangelisch.de/blogs/kreuz- ... 06-01-2021
https://www.evangelisch.de/inhalte/1715 ... rrer-wurde

LG
Conny
Ich habe mir das angetan und die Texte der beiden Links gelesen.
Im ersten Fall, Hut ab das man sowas in jungen Jahren über sich ergehen lassen konnte, ich glaub ich hab kein Gebet vor meinem 13. Lebensjahr gekonnt, aber ich war wohl auch eine der wenigen, die als der Pastor fragte, wie denn die Predigt war., mit Scheisse geantwortet hat, meine Mutter fands peinlich, mein Vater fands cool.
In der Summe muss ich sagen: Ein Pastor sagte mir, alles richtig gemacht, vor allem das du an die Presse gegangen bist, ein anderer (der zur Familie gehört) fand es nicht ganz so entspannt.

@ Jasmine
Ich denke die alten überlieferten Schriften der Bibel (die menschlichen), sind extrem gut in das Grundgesetz intregiert
Engelchen
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Re: Gott und TransX

Post 34 im Thema

Beitrag von Engelchen »

Gott und die Welt"¦

Ich persönlich gehöre zu denen die nicht glauben, zumindest im herkömmlichen Sinne.
Ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tode, an Himmel oder Hölle.
Ich glaube nicht das es einen Gott gibt, der über uns wacht und sich dieses Elend tatenlos ansieht....

Ich persönlich Glaube an ein Leben in den unendlichen Weiten des All's.
Was wissen wir den über das All, um so zu vermessen sein das dort kein Leben exestiert?

Nun zum eigentlichen Glauben:

Es steht in keiner Religion:
Du sollst töten, trotzdem gibt es die Glaubenskriege"¦
Glaube wird mir zu oft missbraucht für Politik und Macht!

Auch andere schlimme Dinge passieren und werden vertuscht und runtergespielt weil es nicht dazu passt"¦
Pädophile Pfarrer z.B.
Oder Pfarrer in der Katholischen deren Kinder auf eine spezielle Schule geschickt werden in Rom"¦.

Und so passen Schwule, Lesben und Trans eben nicht rein"¦

Ich kann nichts dafür das ich Trans bin"¦

Die Patentante meines Bruder, ich mochte sie sehr gerne, war streng gläubig.
Sie musste viel Leid erleiden und ertrug dies in ihrem Glauben.
Ich sah sie nie jammern.
Sie versuchte aber auch nie uns zu ihrem Glauben zu bringen, sondern akzeptierte es einfach.
Da sah ich Religion und Glauben etwas anders — ihr hatte der Glaube geholfen dies alles zu ertragen.

Ich persönlich glaube das der Mensch das dümmste Geschöpf auf dieser Erde ist und wir es noch schaffen uns selber auszurotten.

Just my 5 Cent"¦

Lisa
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Re: Gott und TransX

Post 35 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Engelchen hat geschrieben: Mo 25. Jan 2021, 09:52 Ich persönlich glaube das der Mensch das dümmste Geschöpf auf dieser Erde ist
Nein nicht unbedingt dumm. Lass mich es versuchen so zu erklären:
Intelligenz bedeutet Macht. Macht ohne Bewusstsein und Verantwortung kann katastrophale Folgen haben. Daran scheitern wir. Und dafür können wir auch nichts, weil es unser Design ist. Wir sind nun Mal intelligente Tiere. Und Tiere haben Triebe, Gefühle und einen niederen Überlebensinstinkt. Diese Dinge halten uns davon ab konsequent und konstant - bewusst und verantwortlich zu Handeln. Wir sind also zum Scheitern verurteilt. Ich glaube es ist einer der Gründe warum ich nicht für die Lehren der Religionen empfänglich bin. Sie versuchen uns dauernd für Sünder zu erklären und zu bestrafen dafür das wir sind was wir sind und wie sie uns angeblich geschaffen haben. Paradox
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I have big dreams and a small world in between
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Re: Gott und TransX

Post 36 im Thema

Beitrag von conny »

Engelchen hat geschrieben: Mo 25. Jan 2021, 09:52 Glaube wird mir zu oft missbraucht für Politik und Macht!
Das ist das Problem.

Im übrigen: Martin Luther hatte die Bibel übersetzt, damit sie jeder lesen und seine eigenen Erkenntnisse und Schlüsse daraus ziehen kann. Jeder ist in diesem Sinne mit seinem Tun und Handeln allein vor Gott verantwortlich und nicht dem "Bodenpersonal".
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Re: Gott und TransX

Post 37 im Thema

Beitrag von heike65 »

Macht es das Lutherische Evangelikum besser ?
Blossom
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Re: Gott und TransX

Post 38 im Thema

Beitrag von Blossom »

heike65 hat geschrieben: Mo 25. Jan 2021, 16:40 Macht es das Lutherische Evangelikum besser ?
Die Frage ist doch bereits beantwortet:
conny hat geschrieben: Mo 25. Jan 2021, 11:04 Engelchen hat geschrieben: ↑Mo 25. Jan 2021, 09:52
Glaube [ganz gleich welcher] wird mir zu oft missbraucht für Politik und Macht!

Das ist das Problem.
Folglich: Nein!
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
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Re: Gott und TransX

Post 39 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2021-04-19 »

conny hat geschrieben: Mo 25. Jan 2021, 11:04 Engelchen hat geschrieben: ↑Mo 25. Jan 2021, 09:52
Glaube wird mir zu oft missbraucht für Politik und Macht!
Das ist das Problem.
Geld wird ja manchmal auch missbraucht für Politik und Macht.

Damit ich nicht in Versuchung gerate, geb ich meins für Klamotten aus. :D
It's not Crossdressing, it's just dressing.
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Re: Gott und TransX

Post 40 im Thema

Beitrag von Blossom »

Katja hat geschrieben: Mo 25. Jan 2021, 17:53 Geld wird ja manchmal auch missbraucht für Politik und Macht.

Damit ich nicht in Versuchung gerate, geb ich meins für Klamotten aus.
Liebe Katja,

vergiss nicht, welche Macht Kleidung auf "Dreibeiner" ausüben kann ... kicher
... und wie heißt es doch in Matthaeus 6:28: Warum sorgest du für Kleidung? Schau die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen. Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht ... hihi

Liebe Grüße vom
Blümchen (na)
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Re: Gott und TransX

Post 41 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2021-04-19 »

Blossom hat geschrieben: Mo 25. Jan 2021, 19:47 auch spinnen sie nicht
Damit hast du schön den Unterschied zwischen der Katja und den Lilien auf dem Felde herausgearbeitet. :D
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Re: Gott und TransX

Post 42 im Thema

Beitrag von Dolores59 »

Für meine Beziehung zu Gott und zu meinen Mitmenschen ist die Quintessenz der Bibel in der folgenden Aussage von Jesus zusammengefasst(Markus 12, 28-31:
Und es trat zu ihm einer von den Schriftgelehrten, der ihnen zugehört hatte, wie sie miteinander stritten. Und als er sah, dass er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches ist das höchste Gebot von allen?
Jesus aber antwortete ihm: Das höchste Gebot ist das: -»Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein, und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und von allen deinen Kräften-«. Das andre ist dies: -»Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst-« (3.Mose 19,18). Es ist kein anderes Gebot größer als diese.
Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Meister, du hast wahrhaftig recht geredet! Er ist nur "einer," und ist kein anderer außer ihm; und ihn lieben von ganzem Herzen, von ganzem Gemüt und von allen Kräften, und seinen Nächsten lieben wie sich selbst, das ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer.
Als Jesus aber sah, dass er verständig antwortete, sprach er zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes. Und niemand wagte mehr, ihn zu fragen.
Innerhalb dieser Leitplanken versuche ich mein Leben so zu gestalten, dass es Gott gefällt. Als Anleitung steht mir die Bibel zur Verfügung. Der Heilige Geist erklärt mir die Schriftstellen: Jesus hat mir überhaupt erst den Zugang zu Gott, dem Vater geschaffen. Und Gott, der Vater hält für mich eine ewige Zukunft bereit.

Ich halte Gott für so groß, dass er für alle Menschenkinder einen Platz hat, wenn sie sich auf ihn einlassen und das Opfer Jesu für sich annehmen. So wie sie sind.

LG
Dolores
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)
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Re: Gott und TransX

Post 43 im Thema

Beitrag von Erika Bergmann »

Für alle die an den Bibelgott glauben möchten und für die Deut 22:5 ("Eine Frau soll keine Männerkleider tragen und ein Mann keine Frauenkleider anziehen; denn wer dieses tut, ist für den HERRN, deinen Gott, ein Greuel.")ein Problem sein sollte, hier etwas nötiger historischer Kontext
leider auf englisch.
https://www.youtube.com/watch?v=x9Jpglj ... =30&t=844s
ka ob der Rest des channel was taugt, hab nur dieses Video geschaut und mir als Munition gespeichert.

Ganz kurz zusammengefasst ging es wohl um heidnische bräuche der Huldigung von Venus oder Aphrodite, bei denen die Menschen Gewänder des anderen Geschlechts trugen. Die Passage möchte also wahrscheinlich eigentlich nur das anbeten von Venus und Aphrodite schmähen.

LG
Erika
Ich bin überzeugt Smartphones haben was gegen Rechtschreibung ;-)
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Re: Gott und TransX

Post 44 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

In der TAZ gibt es dieses Wochenende einen kleinen Einblick in die Welt der Zeugen Jehovas:
https://taz.de/Ehemaliges-Sektenmitglied/!5729297/
Fast zwanzig Jahre braucht Francis Tobias Luce, um sich von den Zeugen Jehovas zu lösen. Emotional muss er sich danach komplett neu zusammensetzen.
Herr Luce ist trans Mann.
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Re: Gott und Trans

Post 45 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-28 »

wenn wir schon bei Zitaten sind: wie steht es doch in Genesis 1.1 bis 2-4a u.a- geschrieben:

" Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. "

Logische Folgerungen daraus:

Gott ist selbst betroffen also Inter in Bezug auf den Körper und Trans in Bezug auf die Seele.
Es steht ja nicht da. Gott schuf den Mann und seine Frau die Frau als ihr Abbild.

Somit sind Inter- und Trans- Menschen also viel näher an Gott als Cis-Menschen, die nach Genesis ja immer nur eine Hälfte Gottes darstellen.

Geht man jetzt von Gut und Böse aus könnte man auch sagen der Mann verkörpert das Böse in Gott und die Frau das Gute.

Oder kurz Zusammengefasst: Trans-und Cisfrauen sind die besseren Menschen und Trans-und Inter- Menschen sind gottgleicher als Cis-Menschen.

Damit kriegt man sicher jeden Pfarrer oder Pastor. egal welcher Konfession, aus der Fassung.
LG Chrissie
Das Leben ist zu kurz um sich zu verleugnen.
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