Passanten und ihre belanglosen Blicke
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ExuserIn-2022-05-22
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Passanten und ihre belanglosen Blicke
Mich würde mal interessieren wie ihr Blicke von Passanten auf der Strasse interpretiert. Angenommen ihr geht im Crossdressing light also zb mit Damenmantel durch die Strassen und Passanten kommen euch entgegen und schauen einfach so. Denkt dann darüber nach was die denken oder gibt es gar keine Verschwendung eines Gedanken? Ist das bei euch Gewöhnung oder interpretiert ihr das zu irgendwas. Mich irritiert das manchmal. Wahrscheinlich fehlt die Gewöhnung. Wie ist das wenn ihr im komplett Modus unterwegs seit? Was denkt und interpretiert ihr wenn man euch anschaut? Lg Alyssa
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heike65
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Re: Passanten und ihre belanglosen Blicke
Die Gedanken gibt's die ersten Male, gibt sich extrem schnell
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Stefanie
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Re: Passanten und ihre belanglosen Blicke
Tja, kommt drauf an, was genau unter "schauen einfach so" zu verstehen ist. Ich kenne freilich die irrierten Blicke, wenn ich im "Light-Modus" im Jeansrock und/oder Leggins bzw. Strumpfhosen unterwegs bin oder mal einen Damenpulli oder jetzt im Winter eine Damenjacke und -Mütze anhabe. Fast immer bleibt es bei den Blicken, ich vermute, dass die meisten Leute gar keine Hintergedanken haben. So als ginge sie das nichts an, was es im Grunde ja auch tut.
Um es aber klar zu sagen: was diese Leute denken, ist mir egal und kann mir auch egal sein. Ich hab da inzwischen ein dickes Fell. Früher war ich eher ängstlich, das kennt ihr sicher auch. Das ist lange vorbei. Es kommt sogar vor, wenn auch selten, dass ich angesprochen werde, und das ist dann immer neutral-neugierig oder positiv. Dumm angemacht oder beschimpft hat mich noch niemand, allerdings kann ich ja in die Köpfe der Leute nicht reinschaun.
Im Komplettmodus hab ich mich bisher aber nicht unters Volk getraut. Hm, ob ich da anders reagieren würde, wenn mir jemand verwunderte Blicke entgegenbringt? Dann wahrscheinlich schon.
Um es aber klar zu sagen: was diese Leute denken, ist mir egal und kann mir auch egal sein. Ich hab da inzwischen ein dickes Fell. Früher war ich eher ängstlich, das kennt ihr sicher auch. Das ist lange vorbei. Es kommt sogar vor, wenn auch selten, dass ich angesprochen werde, und das ist dann immer neutral-neugierig oder positiv. Dumm angemacht oder beschimpft hat mich noch niemand, allerdings kann ich ja in die Köpfe der Leute nicht reinschaun.
Im Komplettmodus hab ich mich bisher aber nicht unters Volk getraut. Hm, ob ich da anders reagieren würde, wenn mir jemand verwunderte Blicke entgegenbringt? Dann wahrscheinlich schon.
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Momo58
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Re: Passanten und ihre belanglosen Blicke
Die Blicke anderer Menschen haben sehr viel mit deinem Passing zu tun. Als ich das erste Mal als Frau durch die Fußgängerzone ging, hatte ich das Gefühl, wie ein Affe im Zoo begafft zu werden. Die Leute waren einfach irritiert und überfordert, weil sie in mir einen Mann in Frauenkleidern gesehen hatten. Ich hatte große Mühe, diese Blicke auszuhalten. Also ging ich so oft wie möglich in Frauenkleidung in die Öffentlichkeit. Die Blicke konnte ich immer besser ertragen, aber das lag vor allem daran, dass sich meine Kleidung von sexistisch zu elegant gewandelt hatte und ich mich immer besser schminken konnte. So kam es dass ich in der Kleinstadt in der ich wohne immer mehr akzeptiert wurde. Ich hatte nur zwei Mal verbale Angriffe erlebt, wobei ich in solchen Situationen durchaus auch Hassgefühle und Rachegedanken habe. Heute bin ich nicht mehr der schräge Typ in Frauenkleidern, heute bin ich die Frau M und habe schon viele nette Gelegenheiten zu einem kurzen Plausch gehabt.
Liebe Grüße
Manuela
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Geli
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Re: Passanten und ihre belanglosen Blicke
Hallo Alyssa,
Crossdressing light praktiziere ich nur zu hause oder wenn ich nur ganz kurz vor die Tür muss um z.B. die Zeitung zu holen. Wenn ich aber unterwegs bin dann nur im "Komplett-Modus" wie du es nennst.
Es macht auch einen großen Unterschied, ob frau alleine oder mit Freundin/innen unterwegs ist. Alleine fallen einem die Blicke viel mehr auf und dann ist es tagesformabhängig, ob ich die Blicke erwidere oder ignoriere und mich mit anderen Dingen und Gedanken ablenke. Was ich nicht mache sind die Blicke fremder Menschen zu interpretieren, das geht sowieso schief und mir bringt es auch nichts, im Gegenteil es würde mich evtl. nur noch verunsichern. Ich schaue vielleicht mal nach, ob meine Kleidung noch sitzt, aber weiter interpretieren ich nichts in irgendwelche Blicke. Lieber genieße ich die Zeit en femme, als mich mit Gedanken über Interpretationen von anderen Leuten zu beschäftigen.
Liebe Grüße
Geli
Crossdressing light praktiziere ich nur zu hause oder wenn ich nur ganz kurz vor die Tür muss um z.B. die Zeitung zu holen. Wenn ich aber unterwegs bin dann nur im "Komplett-Modus" wie du es nennst.
Es macht auch einen großen Unterschied, ob frau alleine oder mit Freundin/innen unterwegs ist. Alleine fallen einem die Blicke viel mehr auf und dann ist es tagesformabhängig, ob ich die Blicke erwidere oder ignoriere und mich mit anderen Dingen und Gedanken ablenke. Was ich nicht mache sind die Blicke fremder Menschen zu interpretieren, das geht sowieso schief und mir bringt es auch nichts, im Gegenteil es würde mich evtl. nur noch verunsichern. Ich schaue vielleicht mal nach, ob meine Kleidung noch sitzt, aber weiter interpretieren ich nichts in irgendwelche Blicke. Lieber genieße ich die Zeit en femme, als mich mit Gedanken über Interpretationen von anderen Leuten zu beschäftigen.
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Freue Dich über jeden Tag an dem Du machen kannst was Dir Freude macht.
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Re: Passanten und ihre belanglosen Blicke
Hallo Alyssa,
Bei meinen erstau ausgängen hatte ich noch richtige "paranoia", fühlte mich beobachtet, ja geradezu gestalkt von blicken. Das hatt sich schnell gelegt. Bis auf ein paar Momente, wo es mir mal Aufgefallen ist das ein "Mann" mich wiederholt musterte,(wollte aber wohl eher anbandeln) als das er rätselte ob ich wirklich weiblich bin. Es fällt mir gar nicht mehr auf. Ich achte auch bewusst nicht mehr dauf,da es unsicher macht. Egal ist es mir obendrein und solange keine abfälligen Bemerkungen kommen.
Guckt halt, es gibt ja auch was zu sehen.
eine attraktive
Lilly
Bei meinen erstau ausgängen hatte ich noch richtige "paranoia", fühlte mich beobachtet, ja geradezu gestalkt von blicken. Das hatt sich schnell gelegt. Bis auf ein paar Momente, wo es mir mal Aufgefallen ist das ein "Mann" mich wiederholt musterte,(wollte aber wohl eher anbandeln) als das er rätselte ob ich wirklich weiblich bin. Es fällt mir gar nicht mehr auf. Ich achte auch bewusst nicht mehr dauf,da es unsicher macht. Egal ist es mir obendrein und solange keine abfälligen Bemerkungen kommen.
Guckt halt, es gibt ja auch was zu sehen.
eine attraktive
***** Lilliane Fae ****** Kurz : Lilly für Freunde Lillyfee
Ich bin eine liebevolle Frau, die mehr gibt als sie nimmt.....
Falls ihr Tipp und Rechtschreibfehler findet, dürft ihr sie gerne behalten. Ich habe noch genug davon.
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ExuserIn-2022-05-22
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Re: Passanten und ihre belanglosen Blicke
Ja ich denke auch je mehr Gedanken man verschwendet desto unsicherer bzw. verunsichert wird man. Aber wer kennt nicht das Kopfkino.
Und natürlich kann's einem am Hintern vorbei gehen was andere Fremde denken oder grübeln. Gedanken anderer sind natürlich frei. Da hörts dann aber auch auf.
Und natürlich kann's einem am Hintern vorbei gehen was andere Fremde denken oder grübeln. Gedanken anderer sind natürlich frei. Da hörts dann aber auch auf.
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Klaudia
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Re: Passanten und ihre belanglosen Blicke
In der Crossdressing light Variante - also ohne Perücke, ohne Brüste und ungeschminkt - war ich bisher nur wenige Male draußen, und dann auch nur in relativ kleinen Ortschaften zum Testen. Ich hatte dabei immer keine übertrieben weiblichen Kleidungsstücke getragen, sondern einfarbige Röcke, hautfarbene Strumpfhose und Sneaker. Manche Passanten haben überhaupt keine Notiz von mir genommen, ein älterer Herr, der vermutlich mit seinem kleinen Enkel im Park war, hat mich die ganze Zeit angestarrt. Eine Frau, die dicht an mir vorbei kam, hat breit gegrinst und mir dann aber ein freundliches "Guten Morgen" geschenkt.
Ich fühle mich mittlerweile komplett en femme sicherer wenn ich draußen bin, obwohl mir oft eigentlich eher nach der Light-Variante wäre.
Liebe Grüße
Klaudia
Ich fühle mich mittlerweile komplett en femme sicherer wenn ich draußen bin, obwohl mir oft eigentlich eher nach der Light-Variante wäre.
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Dunja
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Re: Passanten und ihre belanglosen Blicke
Hallo Alyssa,
die Blicke von Passanten interessieren mich in der Regel nicht.
Einen "Light Modus" gibt es bei mir Outdoor auch nicht, höchstens, daß ich auf Make Up verzichte, wenn ich Kleinigkeiten erledige.
Wenn, dann fallen eher meiner Freundin Hexemelina die Blicke auf, die dann zu mir sagt:
"Hast du bemerkt, wie die gucken?"
Einmal wurden wir von einer älteren Dame verbal beschimpft, und einmal von einem älteren männlichen Gast im Sommer aus einer Gartenwitschaft heraus gemustert. Dieser hat uns auch angesprochen, und unsere "biologische Herkunft" zu ergründen versucht. Nach längerer Zeit war er sich bei mir sicher, daß diese bei mir männlich ist. Dies hat er sicher von meinem Adamsapfel abgeleitet, nachdem er ausgiebig meine Halspartie inspiziert hatte.
Solche Momente machen mir Spass.
Bei einem Besuch im Drogeriemarkt war bei einer Verkäuferin klar erkennbar, daß sie hoffte mich nicht bedienen zu müssen.
Im Sommer waren Interpretationen einmal gar nicht nötig, als wir zu zweit unterwegs waren, händchenhaltend. Da haben wir gehört, wie Passanten sagten:
"Das sind Lesben".
Mehrfach kamen auch schon positive Reaktionen, so zum Beispiel bei einer Änderungsschneiderei, in der die Dame, die mich bediente sagte: "Ich weiß von meiner Cheffin wer Sie sind".
Es gibt auch Fälle, in denen Personen sich meiner biologischen Herkunft sicher sind, und es trotzdem (oder gerade deswegen) netten "small Talk" gibt.
Zusammenfassend gesagt, wenn ich Blicke registiere, interpretiere ich diese in der Regel nicht, es sei denn, es ist äußerst auffällig, oder ich mache mir den Spass für mich, die Personen zu beobachten, und deren Verhalten und Reaktionen zu interpretieren.
Mach dir keine unnötigen Gedanken, nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
Take it easy.
Denke jetzt nicht, die ist ein alter Hase, ich bin vor 14 Monaten das erste mal "en Femme" Outdoor. Nachzulesen hier:
viewtopic.php?f=6&t=19315&p=262161&hili ... na#p262161
Liebe Grüße von
Dunja
die Blicke von Passanten interessieren mich in der Regel nicht.
Einen "Light Modus" gibt es bei mir Outdoor auch nicht, höchstens, daß ich auf Make Up verzichte, wenn ich Kleinigkeiten erledige.
Wenn, dann fallen eher meiner Freundin Hexemelina die Blicke auf, die dann zu mir sagt:
"Hast du bemerkt, wie die gucken?"
Einmal wurden wir von einer älteren Dame verbal beschimpft, und einmal von einem älteren männlichen Gast im Sommer aus einer Gartenwitschaft heraus gemustert. Dieser hat uns auch angesprochen, und unsere "biologische Herkunft" zu ergründen versucht. Nach längerer Zeit war er sich bei mir sicher, daß diese bei mir männlich ist. Dies hat er sicher von meinem Adamsapfel abgeleitet, nachdem er ausgiebig meine Halspartie inspiziert hatte.
Solche Momente machen mir Spass.
Bei einem Besuch im Drogeriemarkt war bei einer Verkäuferin klar erkennbar, daß sie hoffte mich nicht bedienen zu müssen.
Im Sommer waren Interpretationen einmal gar nicht nötig, als wir zu zweit unterwegs waren, händchenhaltend. Da haben wir gehört, wie Passanten sagten:
"Das sind Lesben".
Mehrfach kamen auch schon positive Reaktionen, so zum Beispiel bei einer Änderungsschneiderei, in der die Dame, die mich bediente sagte: "Ich weiß von meiner Cheffin wer Sie sind".
Es gibt auch Fälle, in denen Personen sich meiner biologischen Herkunft sicher sind, und es trotzdem (oder gerade deswegen) netten "small Talk" gibt.
Das kann ich so für mich keineswegs bestätigen.Alleine fallen einem die Blicke viel mehr auf
Zusammenfassend gesagt, wenn ich Blicke registiere, interpretiere ich diese in der Regel nicht, es sei denn, es ist äußerst auffällig, oder ich mache mir den Spass für mich, die Personen zu beobachten, und deren Verhalten und Reaktionen zu interpretieren.
Mach dir keine unnötigen Gedanken, nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
Take it easy.
Denke jetzt nicht, die ist ein alter Hase, ich bin vor 14 Monaten das erste mal "en Femme" Outdoor. Nachzulesen hier:
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Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als Angst.
(Zitat aus dem Film "Plötzlich Prinzessin")
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Laila-Sarah
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Re: Passanten und ihre belanglosen Blicke
Hallo Alyssa,
manchmal hilft es von hinten nach vorne zu denken. Also, falls die Blicke der Passanten so schlimm und traumatisch wären, würden dann so viele hier im Forum ständig en femme herausrennen? Im Umkehrschluss kriegst du dann deine Antwort
VlG
manchmal hilft es von hinten nach vorne zu denken. Also, falls die Blicke der Passanten so schlimm und traumatisch wären, würden dann so viele hier im Forum ständig en femme herausrennen? Im Umkehrschluss kriegst du dann deine Antwort
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ExuserIn-2022-05-22
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Re: Passanten und ihre belanglosen Blicke
Ist schon erstaunlich was es alles für Reaktionen gibt. Zum Glück ist Berlin da recht offen. Aber das darf man auch nicht verallgemeinern. Wahrscheinlich denkt man wirklich immer zu viel. Kopfkino.... Abschalten ist schwierigDunja hat geschrieben: So 17. Jan 2021, 21:18 Hallo Alyssa,
die Blicke von Passanten interessieren mich in der Regel nicht.
Einen "Light Modus" gibt es bei mir Outdoor auch nicht, höchstens, daß ich auf Make Up verzichte, wenn ich Kleinigkeiten erledige.
Wenn, dann fallen eher meiner Freundin Hexemelina die Blicke auf, die dann zu mir sagt:
"Hast du bemerkt, wie die gucken?"
Einmal wurden wir von einer älteren Dame verbal beschimpft, und einmal von einem älteren männlichen Gast im Sommer aus einer Gartenwitschaft heraus gemustert. Dieser hat uns auch angesprochen, und unsere "biologische Herkunft" zu ergründen versucht. Nach längerer Zeit war er sich bei mir sicher, daß diese bei mir männlich ist. Dies hat er sicher von meinem Adamsapfel abgeleitet, nachdem er ausgiebig meine Halspartie inspiziert hatte.
Solche Momente machen mir Spass.
Bei einem Besuch im Drogeriemarkt war bei einer Verkäuferin klar erkennbar, daß sie hoffte mich nicht bedienen zu müssen.
Im Sommer waren Interpretationen einmal gar nicht nötig, als wir zu zweit unterwegs waren, händchenhaltend. Da haben wir gehört, wie Passanten sagten:
"Das sind Lesben".
Mehrfach kamen auch schon positive Reaktionen, so zum Beispiel bei einer Änderungsschneiderei, in der die Dame, die mich bediente sagte: "Ich weiß von meiner Cheffin wer Sie sind".
Es gibt auch Fälle, in denen Personen sich meiner biologischen Herkunft sicher sind, und es trotzdem (oder gerade deswegen) netten "small Talk" gibt.
Das kann ich so für mich keineswegs bestätigen.Alleine fallen einem die Blicke viel mehr auf
Zusammenfassend gesagt, wenn ich Blicke registiere, interpretiere ich diese in der Regel nicht, es sei denn, es ist äußerst auffällig, oder ich mache mir den Spass für mich, die Personen zu beobachten, und deren Verhalten und Reaktionen zu interpretieren.
Mach dir keine unnötigen Gedanken, nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
Take it easy.
Denke jetzt nicht, die ist ein alter Hase, ich bin vor 14 Monaten das erste mal "en Femme" Outdoor. Nachzulesen hier:
viewtopic.php?f=6&t=19315&p=262161&hili ... na#p262161
Liebe Grüße von
Dunja
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ExuseIn-2021-01-31
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Re: Passanten und ihre belanglosen Blicke
Ich kann jetzt nur für mich sprechen, für Männer bin ich wohl eher uninteressant (liegt vielleicht daran dass ich zu normal weiblich aussehe im Gesamten und keine nennenswerte Oberweite habe, ausser ich komme ziemlich sexy daher...dann schon eher). Von Frauen allerdings bleibt dessen Blick länger hängen, und das nicht von wenigen. Ob die mich jetzt vergleichen oder ob sie merken da stimmt was nicht ganz 100%...? Für mich sehr schwer abzuschätzen.
Ich bin über die Zeit hinaus wo mich all dies verunsichert hat, die eigene Paranoia die ich anfangs hatte ist jetzt nicht mehr da. Da der Kopf jetzt mitspielt kann ich auch fast aus den vollen schöpfen was die Mode bietet und natürlich auch zu mir passt vom Wesensart.
Ich ziehe auch das an und kombiniere was andere (jüngere) Frauen auch anhaben, dann gibts keine doofen Blicke. Die gibts meiner Meinung nach dann erst richtig wenn die Kombi unmöglich ausfällt was keine Frau auf der Strasse soo anziehen oder kombinieren würde... und natürlich hängt das auch davon ab wie gut das allgemeine Passing sonst wirkt, Gangart, Körperhaltung, Armhaltung, Beinstellung, Fußstellung...wenn das alles einigermassen stimmig wirkt dann fällt man nicht negativ auf und wird als Frau erkannt und registriert.
LG Kathy
Ich bin über die Zeit hinaus wo mich all dies verunsichert hat, die eigene Paranoia die ich anfangs hatte ist jetzt nicht mehr da. Da der Kopf jetzt mitspielt kann ich auch fast aus den vollen schöpfen was die Mode bietet und natürlich auch zu mir passt vom Wesensart.
Ich ziehe auch das an und kombiniere was andere (jüngere) Frauen auch anhaben, dann gibts keine doofen Blicke. Die gibts meiner Meinung nach dann erst richtig wenn die Kombi unmöglich ausfällt was keine Frau auf der Strasse soo anziehen oder kombinieren würde... und natürlich hängt das auch davon ab wie gut das allgemeine Passing sonst wirkt, Gangart, Körperhaltung, Armhaltung, Beinstellung, Fußstellung...wenn das alles einigermassen stimmig wirkt dann fällt man nicht negativ auf und wird als Frau erkannt und registriert.
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Re: Passanten und ihre belanglosen Blicke
Ja das ist was dran. Manchmal habe ich den Eindruck das Motto heißt Schriller geht immer. Das zieht natürlich richtig Aufmerksamkeit an. Natürlichkeit hat auch bei mir beim Thema Make-up Oberste Priorität. Das nur mal so als Beispiel am Rande. Als Drag Queen erzeugt man natürlich mehr Aufmerksamkeit.( überspitzt)kathy hat geschrieben: So 17. Jan 2021, 22:02 Ich kann jetzt nur für mich sprechen, für Männer bin ich wohl eher uninteressant (liegt vielleicht daran dass ich zu normal weiblich aussehe im Gesamten und keine nennenswerte Oberweite habe, ausser ich komme ziemlich sexy daher...dann schon eher). Von Frauen allerdings bleibt dessen Blick länger hängen, und das nicht von wenigen. Ob die mich jetzt vergleichen oder ob sie merken da stimmt was nicht ganz 100%...? Für mich sehr schwer abzuschätzen.
Ich bin über die Zeit hinaus wo mich all dies verunsichert hat, die eigene Paranoia die ich anfangs hatte ist jetzt nicht mehr da. Da der Kopf jetzt mitspielt kann ich auch fast aus den vollen schöpfen was die Mode bietet und natürlich auch zu mir passt vom Wesensart.
Ich ziehe auch das an und kombiniere was andere (jüngere) Frauen auch anhaben, dann gibts keine doofen Blicke. Die gibts meiner Meinung nach dann erst richtig wenn die Kombi unmöglich ausfällt was keine Frau auf der Strasse soo anziehen oder kombinieren würde... und natürlich hängt das auch davon ab wie gut das allgemeine Passing sonst wirkt, Gangart, Körperhaltung, Armhaltung, Beinstellung, Fußstellung...wenn das alles einigermassen stimmig wirkt dann fällt man nicht negativ auf und wird als Frau erkannt und registriert.
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Judith64
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Re: Passanten und ihre belanglosen Blicke
Hallo ihr Lieben.
Also ich bin der Meinung, dass die meisten Blicke die man irgendwie als persönliche Betrachtung wertet, gar nicht so gemeint sind. Wenn ich so durch die Straßen gehe schaue ich ja auch andere Menschen an, nicht um nachzuforschen ob bei ihnen irgendwas anders ist!!! Ich schaue sie einfach an. Manchmal sag ich...ohhh tolles Kleid, oder wow ist die hübsch oder oder...
Ja ab und zu sieht man eine wie wir, aber ich glaube die meisten übersehe ich.
Das Gefühl, angeschaut/analysiert zu werfen ist reine Unsicherheit oder Angst. So etwas habe ich eigentlich nie gehabt, da ich immer mit und vor vielen Leuten agiert habe, die ich nicht immer äußerlich so toll fand und umgekehrt.
Also Blicke und Getuschel interessiert mich absolut gar nicht.
Da ist mein Selbstbewußtsein viel zu groß für.
LG Judith
Also ich bin der Meinung, dass die meisten Blicke die man irgendwie als persönliche Betrachtung wertet, gar nicht so gemeint sind. Wenn ich so durch die Straßen gehe schaue ich ja auch andere Menschen an, nicht um nachzuforschen ob bei ihnen irgendwas anders ist!!! Ich schaue sie einfach an. Manchmal sag ich...ohhh tolles Kleid, oder wow ist die hübsch oder oder...
Ja ab und zu sieht man eine wie wir, aber ich glaube die meisten übersehe ich.
Das Gefühl, angeschaut/analysiert zu werfen ist reine Unsicherheit oder Angst. So etwas habe ich eigentlich nie gehabt, da ich immer mit und vor vielen Leuten agiert habe, die ich nicht immer äußerlich so toll fand und umgekehrt.
Also Blicke und Getuschel interessiert mich absolut gar nicht.
Da ist mein Selbstbewußtsein viel zu groß für.
LG Judith
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VanessaB
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Re: Passanten und ihre belanglosen Blicke
Hallo,
spannend, wie weit weg die Frage für mich heute ist. Aber tatsächlich habe ich sie damals auch gestellt.
Seit August 2018 lebe ich nun sogar als staatlich geprüfte Frau und mir sind die Blicke mittlerweile schnuppe. Ehrlicherweise achte ich auch gar nicht mehr darauf, außer jemand legt es gezielt darauf an.
In der ersten Zeit, muss ich aber sagen, habe ich mich sehr beobachtet gefühlt und war der Meinung, mindestens 10 verschiede Arten von Blicken unterscheiden zu können. Vielleicht hat das etwas mit Gewohnheit zu tun? Oder aber auch mit Selbstannahme, seine Natürlichkeit finden.
Nun bin ich kein Transvestit oder Crossdresser, sondern transsexuell und kann daher nur aus dieser Perspektive sprechen. Allerdings, und das finde ich auch spannend, hat mich persönlich die OP noch mal eine ganzes Stück in die eigene Mitte gerückt. Das hatte ich so nicht erwartet, da man dies ja äußerlich erst mal gar nicht sieht. Doch seit diese Entscheidung für mich gefallen war und dann umgesetzt wurde, scheint das auch meine Ausstrahlung verändert zu haben.
Oder es liegt einfach daran, dass ich öfter eine Brille tragen sollte. Zumindest sind meine "hab acht" Sensoren mittlerweile deutlich eingefahren und auch in meinen Alltagsbegegnungen läuft alles meist locker. Mir fallen die Blicke meist gar nicht mehr auf, die Begleitende aber durchaus wahrnehmen.
Blicken begegne ich mit meist offenem Lächeln, genauso, wie ich "Versprecher" gut überhören oder sogar annehmen kann. Denn im Gegensatz zu anderen, möchte ich keine CIS-Frau sein, sondern bin eine TransFrau und daher gar nicht mehr gezwungen mich zu vergleichen. Ergo gibt es auch keinen Widerspruch mehr für mich und auch meist nicht für andere, wenn sie mir begegnen. Ich kann mir heuet erlauben, anzunehmen, dass ich für andere Menschen fremdartig, exotisch, anders oder merkwürdig wirke. Das ist einfach so. Aber es gibt auch Hochachtung und Respekt!
Das haben auch die durchaus positive Bewerbungsgespräche der letzten Wochen gezeigt. Und ehrlicherweise habe ich es auch satt, mich nach einem (meist männlich konstruiertem) Frauenbild im Mainstream zu richten. Was wer, wann und wie tragen kann, sollte oder darf. Ich bin jetzt 53 Jahre und habe in meiner Transition gelernt offen mit mir und dem Leben umzugehen .. hat wirklich lange gedauert ... da werde ich einen Teufel tun und diese Freiheit wieder aufgeben, nur weil ich mir Gedanken mache, wie mich andere sehen. Und, meine Erfahrung, das kommt super bei den meisten Menschen an. Namasté.
Alles Liebe
Van
spannend, wie weit weg die Frage für mich heute ist. Aber tatsächlich habe ich sie damals auch gestellt.
Seit August 2018 lebe ich nun sogar als staatlich geprüfte Frau und mir sind die Blicke mittlerweile schnuppe. Ehrlicherweise achte ich auch gar nicht mehr darauf, außer jemand legt es gezielt darauf an.
In der ersten Zeit, muss ich aber sagen, habe ich mich sehr beobachtet gefühlt und war der Meinung, mindestens 10 verschiede Arten von Blicken unterscheiden zu können. Vielleicht hat das etwas mit Gewohnheit zu tun? Oder aber auch mit Selbstannahme, seine Natürlichkeit finden.
Nun bin ich kein Transvestit oder Crossdresser, sondern transsexuell und kann daher nur aus dieser Perspektive sprechen. Allerdings, und das finde ich auch spannend, hat mich persönlich die OP noch mal eine ganzes Stück in die eigene Mitte gerückt. Das hatte ich so nicht erwartet, da man dies ja äußerlich erst mal gar nicht sieht. Doch seit diese Entscheidung für mich gefallen war und dann umgesetzt wurde, scheint das auch meine Ausstrahlung verändert zu haben.
Oder es liegt einfach daran, dass ich öfter eine Brille tragen sollte. Zumindest sind meine "hab acht" Sensoren mittlerweile deutlich eingefahren und auch in meinen Alltagsbegegnungen läuft alles meist locker. Mir fallen die Blicke meist gar nicht mehr auf, die Begleitende aber durchaus wahrnehmen.
Blicken begegne ich mit meist offenem Lächeln, genauso, wie ich "Versprecher" gut überhören oder sogar annehmen kann. Denn im Gegensatz zu anderen, möchte ich keine CIS-Frau sein, sondern bin eine TransFrau und daher gar nicht mehr gezwungen mich zu vergleichen. Ergo gibt es auch keinen Widerspruch mehr für mich und auch meist nicht für andere, wenn sie mir begegnen. Ich kann mir heuet erlauben, anzunehmen, dass ich für andere Menschen fremdartig, exotisch, anders oder merkwürdig wirke. Das ist einfach so. Aber es gibt auch Hochachtung und Respekt!
Das haben auch die durchaus positive Bewerbungsgespräche der letzten Wochen gezeigt. Und ehrlicherweise habe ich es auch satt, mich nach einem (meist männlich konstruiertem) Frauenbild im Mainstream zu richten. Was wer, wann und wie tragen kann, sollte oder darf. Ich bin jetzt 53 Jahre und habe in meiner Transition gelernt offen mit mir und dem Leben umzugehen .. hat wirklich lange gedauert ... da werde ich einen Teufel tun und diese Freiheit wieder aufgeben, nur weil ich mir Gedanken mache, wie mich andere sehen. Und, meine Erfahrung, das kommt super bei den meisten Menschen an. Namasté.
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