Die Regierungsmehrheit des ungarischen Parlaments hat eine Verfassungsnovelle gebilligt, die die Rechte von Minderheiten sehr stark einschränkt. So wird u.a. das Geschlecht eines Kindes bei Geburt festgelegt und ist unveränderbar.
Einfach eine traurige Tatsache für alle Transgender in Ungarn.
Liebe Grüße
Christina
Neues Minderheitengesetz in Ungarn
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ChristinaF
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Annette
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Re: Neues Minderheitengesetz in Ungarn
Guten Tag,
tja, was soll ich sagen, es wundert wohl nicht, dass solche menschenverachtende Gesetze ausgerechnet jetzt, während der Corona-Pandemie, gebilligt werden. Die meisten kriegen's eh nicht mit und wenn doch, ist es ihnen egal. Ungarn ist ja weit weg, und im Rest der Welt hat man andere Sorgen. Gerade Ungarn, ein Land wo man es eigentlich besser wissen müsste. Von einer absolutistischen Staatsform in die nächste hineinschlitternd, erstens die K.u.K.-Monarchie, dann das NS-Regime und nicht zuletzt das stalinistische Warschauer-Pakt-Staatengebilde. Nachdem der eiserne Vorhang endlich gefallen ist, und das ungarische Volk von seinen Ketten befreit wurde, werden bei erstmals freien Wahlen diejenigen gewählt, die die neu gewonnene Freiheit sodann wieder abschaffen werden. Selbst wenn es in diesem Falle ja "nur" die Transgender-Personen betrifft, eine Regierung, die solch eine Ächtung einer Minderheit des eigenen Volkes per Parlamentsbeschluss zulässt, kann man getrost in die rechte Ecke hineinschieben. Orban lässt grüßen. Da fühlt man sich doch gleich in das dunkelste Kapitel der Weltgeschichte erinnert. Und um es nicht zu vergessen, wenn es darum geht, "verquere" Minderheiten zu unterdrücken, die Kirche ist immer an vorderster Front mit dabei.
Und was unternimmt Brüssel um solch rechte Kehrtwenden zu unterbinden? Nichts, rein gar nichts! Derweil sind die mit Krümmungsradien von Salatgurken oder ähnlichem beschäftigt. Oder halten endlose Debatten über nächtliche Corona-Ausgangssperren. Dabei ist in solchen Fällen gerade die EU im Zugzwang, denn es sind ja die westlichen EU-Staaten die sich die hochtrabenden Ideale von Freiheit und Menschenrechten einst auf die Fahnen geschrieben haben. Doch das Fascho-Gesocks im ungarischen Parlament scheint sie wenig zu scheren. Schade, sehr sehr schade!
Meine Sympathie den ungarischen Transfrauen und -männern,
Gruss aus der freien Welt,
Annett(e)
tja, was soll ich sagen, es wundert wohl nicht, dass solche menschenverachtende Gesetze ausgerechnet jetzt, während der Corona-Pandemie, gebilligt werden. Die meisten kriegen's eh nicht mit und wenn doch, ist es ihnen egal. Ungarn ist ja weit weg, und im Rest der Welt hat man andere Sorgen. Gerade Ungarn, ein Land wo man es eigentlich besser wissen müsste. Von einer absolutistischen Staatsform in die nächste hineinschlitternd, erstens die K.u.K.-Monarchie, dann das NS-Regime und nicht zuletzt das stalinistische Warschauer-Pakt-Staatengebilde. Nachdem der eiserne Vorhang endlich gefallen ist, und das ungarische Volk von seinen Ketten befreit wurde, werden bei erstmals freien Wahlen diejenigen gewählt, die die neu gewonnene Freiheit sodann wieder abschaffen werden. Selbst wenn es in diesem Falle ja "nur" die Transgender-Personen betrifft, eine Regierung, die solch eine Ächtung einer Minderheit des eigenen Volkes per Parlamentsbeschluss zulässt, kann man getrost in die rechte Ecke hineinschieben. Orban lässt grüßen. Da fühlt man sich doch gleich in das dunkelste Kapitel der Weltgeschichte erinnert. Und um es nicht zu vergessen, wenn es darum geht, "verquere" Minderheiten zu unterdrücken, die Kirche ist immer an vorderster Front mit dabei.
Und was unternimmt Brüssel um solch rechte Kehrtwenden zu unterbinden? Nichts, rein gar nichts! Derweil sind die mit Krümmungsradien von Salatgurken oder ähnlichem beschäftigt. Oder halten endlose Debatten über nächtliche Corona-Ausgangssperren. Dabei ist in solchen Fällen gerade die EU im Zugzwang, denn es sind ja die westlichen EU-Staaten die sich die hochtrabenden Ideale von Freiheit und Menschenrechten einst auf die Fahnen geschrieben haben. Doch das Fascho-Gesocks im ungarischen Parlament scheint sie wenig zu scheren. Schade, sehr sehr schade!
Meine Sympathie den ungarischen Transfrauen und -männern,
Gruss aus der freien Welt,
Annett(e)