Anders sein ist oft nicht leicht
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Andrea aus Sachsen
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Anders sein ist oft nicht leicht
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Wieder mal ein Artikel über Transsexualität: https://www.gmx.net/magazine/wissen/men ... t-35321158
Inhaltlich eigentlich nichts Besonderes, nur ist es mir ein Rätsel, wie das Familienministerium auf die 3% Trans-Menschen kommt. Selbst wenn man die 60% abzieht, die ihre Neigung angeblich nur im Verborgenen oder gar nicht ausleben, blieben immer noch 1,2%, die sich irgendwie zeigen müssten.
In meiner Heimatstadt (16000 Ew.) gäbe es demzufolge etwa 100 Menschen, die in irgendeiner Form trans* sind. Die scheinen alle (außer mir) mit Tarnkappe herumzulaufen.
Wieder mal ein Artikel über Transsexualität: https://www.gmx.net/magazine/wissen/men ... t-35321158
Inhaltlich eigentlich nichts Besonderes, nur ist es mir ein Rätsel, wie das Familienministerium auf die 3% Trans-Menschen kommt. Selbst wenn man die 60% abzieht, die ihre Neigung angeblich nur im Verborgenen oder gar nicht ausleben, blieben immer noch 1,2%, die sich irgendwie zeigen müssten.
In meiner Heimatstadt (16000 Ew.) gäbe es demzufolge etwa 100 Menschen, die in irgendeiner Form trans* sind. Die scheinen alle (außer mir) mit Tarnkappe herumzulaufen.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Michi
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Re: Anders sein ist oft nicht leicht
Liebe Andrea,
du kannst getrost davon ausgehen, dass die meisten in die Großstädte abwandern, weil sie dort anonymer sind, und gerade in der Anfangsphase Abstand zu ihrem privaten Umfeld brauchen, weil es leider zu viele Menschen gibt, die die mit dem Outing eintretenden Veränderungen nicht akzeptieren wollen, und offen verletzend agieren. Ich habe schon gelegentlich erwähnt, dass bei mir im Haus eine Trans-Frau mit Frau und Kind lebte, die sich kurz nach ihrem Auszug gegenüber ihrer Familie und ihren Eltern geoutet hatte. Ihre Mutter tratschte das in der ganzen Kleinstadt breit, und machte sie vor allen Leuten schlecht. So war das Leben für sie hier im Ort nur noch ein Spießrutenlauf, und es blieb ihr einzig die Flucht.
Liebe Grüße
Michi
du kannst getrost davon ausgehen, dass die meisten in die Großstädte abwandern, weil sie dort anonymer sind, und gerade in der Anfangsphase Abstand zu ihrem privaten Umfeld brauchen, weil es leider zu viele Menschen gibt, die die mit dem Outing eintretenden Veränderungen nicht akzeptieren wollen, und offen verletzend agieren. Ich habe schon gelegentlich erwähnt, dass bei mir im Haus eine Trans-Frau mit Frau und Kind lebte, die sich kurz nach ihrem Auszug gegenüber ihrer Familie und ihren Eltern geoutet hatte. Ihre Mutter tratschte das in der ganzen Kleinstadt breit, und machte sie vor allen Leuten schlecht. So war das Leben für sie hier im Ort nur noch ein Spießrutenlauf, und es blieb ihr einzig die Flucht.
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Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Momo58
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Re: Anders sein ist oft nicht leicht
Liebe Andrea,
verlässliche Zahlen über die Anzahl von Trans*Menschen gibt es in Deutschland leider nicht. Es gibt einige Schätzungen, aber selbst die Trans*Verbände kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Es ist grundsätzlich eine Frage der Definition, wer zum Personenkreis der Betroffenen gehört.
Die WHO geht für Deutschland von 0,02 % gerichtlich anerkannter Trans*Menschen aus. Die Gerichte sind aber nicht verpflichtet darüber Statistik zu führen. Ich wohne im ländlichen Raum und in unserem Landkreis müsste es 26 anerkannte Trans*Menschen geben, von denen ich jedoch nur 10 persönlich kenne. Die Dunkelziffer von nicht anerkanntenTranssexuellen ist natürlich viel höher. Es gibt so viele Trans*Menschen, die Angst haben sich zu outen und ihr trans sein heimlich ausleben. Die sind zwar nicht sichtbar, aber trotzdem da. Bei mir im ländlichen Raum liegt die Schätzung zwischen 300-390 Betroffenen, was unter Berücksichtigung von Transsexuellen, Crossdressern, Queergendern und anderen ziemlich realistisch erscheint.
Liebe Grüße
Manuela
verlässliche Zahlen über die Anzahl von Trans*Menschen gibt es in Deutschland leider nicht. Es gibt einige Schätzungen, aber selbst die Trans*Verbände kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Es ist grundsätzlich eine Frage der Definition, wer zum Personenkreis der Betroffenen gehört.
Die WHO geht für Deutschland von 0,02 % gerichtlich anerkannter Trans*Menschen aus. Die Gerichte sind aber nicht verpflichtet darüber Statistik zu führen. Ich wohne im ländlichen Raum und in unserem Landkreis müsste es 26 anerkannte Trans*Menschen geben, von denen ich jedoch nur 10 persönlich kenne. Die Dunkelziffer von nicht anerkanntenTranssexuellen ist natürlich viel höher. Es gibt so viele Trans*Menschen, die Angst haben sich zu outen und ihr trans sein heimlich ausleben. Die sind zwar nicht sichtbar, aber trotzdem da. Bei mir im ländlichen Raum liegt die Schätzung zwischen 300-390 Betroffenen, was unter Berücksichtigung von Transsexuellen, Crossdressern, Queergendern und anderen ziemlich realistisch erscheint.
Liebe Grüße
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Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
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Patricia
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Re: Anders sein ist oft nicht leicht
die 3% stammen daher, dass man die Anzahl der VäPä-Vorgänge mit der Sterbe- und Geburtenrate vergleicht und das Ganze dann auf die Gesamtbevölkerung hochrechnet.
Lebe dein Leben, denn du hast nur das eine!!!
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Andrea aus Sachsen
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Re: Anders sein ist oft nicht leicht
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Danke für eure Antworten!
Ich halte etwa 0,01% (eine(r) von 10000) für realistisch. Das würde auch in meiner Heimatstadt einigermaßen passen.
Leider geben die Autoren der meisten Quellen nicht an, wie sie auf ihre Zahlen gekommen sind. Für den Fall, dass in anonymen Umfragen eine Quote von 1% und mehr herauskommt, hätte ich eine gewagte Hypothese:
Diejenigen, die ihr Transsein in irgendeiner Form nach außen zeigen, sind nur eine kleine Minderheit unter den Betroffenen, die es nicht schaffen, ihre Neigung dauerhaft zu unterdrücken.
Danke für eure Antworten!
Ich halte etwa 0,01% (eine(r) von 10000) für realistisch. Das würde auch in meiner Heimatstadt einigermaßen passen.
Leider geben die Autoren der meisten Quellen nicht an, wie sie auf ihre Zahlen gekommen sind. Für den Fall, dass in anonymen Umfragen eine Quote von 1% und mehr herauskommt, hätte ich eine gewagte Hypothese:
Diejenigen, die ihr Transsein in irgendeiner Form nach außen zeigen, sind nur eine kleine Minderheit unter den Betroffenen, die es nicht schaffen, ihre Neigung dauerhaft zu unterdrücken.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Marlene K.
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Re: Anders sein ist oft nicht leicht
Liebe Andrea,
ich verstehe Deine Skepsis. Ich möchte dich aber auf eine Erscheinung hginweisen, die wir alle, die vor 1990 geboren sind, mitverfolgen konnten. Mit der endgültigen Abschaffung der -§-§ 151 in der DDR und 175 in der BRD, gefolgt von der beendeten Listung in den Krankheiten von Homosexualität in der WHO wurden und werden homosexuelle Menschen sichtbarer.
Um 1980 diskutierten wir in schwulen Selbsthilfegruppen, ob die Zahl von 3-5% gleichgeschlechtlich liebender Menschen nicht zu hoch gegriffen sei. Heute lächeln wir darüber. In dieser Zahl waren die versteckt lebenden und bisexuellen Menschen schon mitgedacht...
Es ist schwer, wirkliche Zahlen zu vermuten oder gar belegen, solange die gesellschaftliche und noch viel wichtiger, die eigene Abwertung auch in unseren Köpfen noch am Werk ist.
...und eigentlich ist es ja auch egal, wie hoch die Zahl ist. Anders sein ohne die Freiheit anderer einzuschränken schränkt nicht die Menschenrechte und die damit verbundene Würde, die jeder Mensch von Geburt an hat, ein.
Liebe Grüße und lass Dich nicht klein kriegen
Marlene
ich verstehe Deine Skepsis. Ich möchte dich aber auf eine Erscheinung hginweisen, die wir alle, die vor 1990 geboren sind, mitverfolgen konnten. Mit der endgültigen Abschaffung der -§-§ 151 in der DDR und 175 in der BRD, gefolgt von der beendeten Listung in den Krankheiten von Homosexualität in der WHO wurden und werden homosexuelle Menschen sichtbarer.
Um 1980 diskutierten wir in schwulen Selbsthilfegruppen, ob die Zahl von 3-5% gleichgeschlechtlich liebender Menschen nicht zu hoch gegriffen sei. Heute lächeln wir darüber. In dieser Zahl waren die versteckt lebenden und bisexuellen Menschen schon mitgedacht...
Es ist schwer, wirkliche Zahlen zu vermuten oder gar belegen, solange die gesellschaftliche und noch viel wichtiger, die eigene Abwertung auch in unseren Köpfen noch am Werk ist.
...und eigentlich ist es ja auch egal, wie hoch die Zahl ist. Anders sein ohne die Freiheit anderer einzuschränken schränkt nicht die Menschenrechte und die damit verbundene Würde, die jeder Mensch von Geburt an hat, ein.
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Marlene
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Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
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Anne-Mette
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Re: Anders sein ist oft nicht leicht
Moin,
Dabei müssten wir uns auch erst einmal darüber unterhalten, welche Menschen wir erfassen wollen.
Andrea, Deine Zahlen wären für unseren Bereich zu niedrig, wenn ich "das Interesse an unserer Selbsthilfegruppe und Anfragen wegen Beratung (Anrufe/Emails)" zu Grunde lege.
Da komme ich bei einem Einzugsgebiet von 100 000 Ew auf ein Potenzial vom 30-50 Menschen, wobei die Zahl der aktiv auftretenden wesentlich niedriger ist.
Gruß
Anne-Mette
So wird es vielen "Expertinnen" auch gehen. Sie nennen die Zahlen, die sie für realistisch halten, weil es kaum messbare Zahlen gibt.Andrea aus Sachsen hat geschrieben: Fr 4. Dez 2020, 22:32 Ich halte etwa 0,01% (eine(r) von 10000) für realistisch.
Dabei müssten wir uns auch erst einmal darüber unterhalten, welche Menschen wir erfassen wollen.
Andrea, Deine Zahlen wären für unseren Bereich zu niedrig, wenn ich "das Interesse an unserer Selbsthilfegruppe und Anfragen wegen Beratung (Anrufe/Emails)" zu Grunde lege.
Da komme ich bei einem Einzugsgebiet von 100 000 Ew auf ein Potenzial vom 30-50 Menschen, wobei die Zahl der aktiv auftretenden wesentlich niedriger ist.
Gruß
Anne-Mette
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Jaddy
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Re: Anders sein ist oft nicht leicht
Das ist der ganz große Knackpunkt. Wer wird befragt, von wem, in welcher Umgebung und mit welchen Fragen?Anne-Mette hat geschrieben: Sa 5. Dez 2020, 09:51Dabei müssten wir uns auch erst einmal darüber unterhalten, welche Menschen wir erfassen wollen.
Je nach Fragestellung werden sich unterschiedlich viele Menschen so einordnen. Ich denke, dass selbst von den hier angemeldeten sich - je nach Setting und Fragestellung - nicht alle "nicht ganz cis" einschätzen bzw ankreuzen würden.
In den IMAG-Ergebnissen wird eine repräsentative Studie zitiert (Band 5, S. 7f).
IMAG weiter:1. Es lagen die Registerdaten der Befragten vor, die mit denen bei der Frage nach dem sozialen Geschlecht abgeglichen werden konnten.
2. Die Frage nach dem sozialen Geschlecht lautete: "Hinsichtlich Ihrer Geschlechterrolle, was beschreibt Sie am
ehesten?"
Auf diese Frage wurde folgendermaßen geantwortet:
1: Frau (Registerdaten: Mann, aber hier Frau geantwortet --> 20 Befragte)
2: Mann (Registerdaten: Frau, aber hier Mann geantwortet --> 18 Befragte)
3: Frau und Mann (59 Befragte)
4: weder Frau noch Mann (3 Befragte)
5: anderes, und zwar [offene Antwort] (2 Befragte)
Die Antwortmöglichkeiten erstreckten sich von den klassischen Angaben "Frau" und "Mann" über "Frau und Mann", "weder Frau noch Mann" bis "anderes, und zwar____(offene Antwort)". Hierbei wurde nicht nur erfasst, wer sich nicht in die Zweigeschlechtlichkeit einordnen lässt, sondern ebenfalls, ob Menschen ein Geschlecht angeben, das nicht mit ihrem Registerdaten-Geschlecht überein- stimmt. Insgesamt haben 102 von 3.104 Befragten, also 3,3 % der Stichprobe, ein von ihrem Registerdaten-Geschlecht abweichendes soziales Geschlecht angegeben. Durch den Abgleich mit den Registerdaten konnten transsexuelle/trans*Menschen, die eine Personenstandsände- rung vorgenommen haben, hier eventuell nicht erfasst werden. Das kann zu einer leichten Unterschätzung des Anteils dieser Gruppe führen.
"fehlen" und "augenfällig", naja...Legt man Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e. V. (DGTI) zugrunde, so fehlt es bei ca. 0,2 bis 2 % der Menschen an einer Übereinstimmung des augenfälligen Geschlechts mit dem erlebten Geschlecht. Für intersexuelle Menschen variieren — je nach zugrundeliegender Definition — die absoluten Zahlen in Deutschland zwischen 8.000 und 120.000.
In der S3 Leitlinie werden einige Studien und Metastudien zitiert und schon mal unterschieden zwischen "in der Befragung irgendwie nicht ganz cis", "hat sich wegen Genderkram schon mal gemeldet" und der Anzahl der GaOPs und Personenstandsänderungen. Letztere Gruppen variieren zwischen 3 und 9 pro 100.000 (0,003..0,009% absolut). Wird aber generell nach Inkongruenz mit dem Zuweisungsgender gefragt (Gruppe 1), gehen die Zahlen auf ca. 3% absolut hoch. Knapp ein Fünftel (0,6..0,7% absolut) erleben effektive Inkongruenz (Gruppe 2).
Sprich: Für jede Person, die eine Transition durchzieht (D: ca. 2000 OPs/Jahr, das passt mehr zu den 3/100000 oben) sind bis zu 3000 weitere Menschen nicht ganz zufrieden mit ihrer Zuweisungsrolle und 600-700 erleben das für sich auch im Alltag.
Oder in absoluten Zahlen: 1..2,5Mio nicht ganz zufriedene, nicht ganz cis Personen in D und ca. 500.000, die irgendwie an der Grenze zu trans sind.
Das ist das Potenzial, aus dem durch weniger Stigmatisierung und Diskriminierung und besseren Support und Bekanntheit diese mysteriösen Steigerungen und "trans trends" kommen.
Von all diesen Menschen ordnet sich übrigens je ca. ein Drittel nicht-binär ein
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Andrea aus Sachsen
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Re: Anders sein ist oft nicht leicht
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Ihr habt schon recht: Irgendwelche Zahlen sagen nur dann etwas aus, wenn man weiß, wer oder was da dazugerechnet wurde. Ich meine bei meinen 0,01% all diejenigen Betroffenen (CD/TV und TS), die in irgendeiner Form "sichtbar" sind, und sei es durch die Anmeldung in einem Forum wie diesem.
Wenn Anne-Mette aus eigener Erfahrung von 30 bis 50 Ratsuchenden von 100000 schreibt (0,03 bis 0,05%), von denen sich nur ein Teil irgendwie zeigt, liegt das doch gar nicht so weit von meiner Einschätzung entfernt.
Auch das passt zu der Einschätzung oben, zumal hier offenbar keine Crossdresser dabei sind.
Ihr habt schon recht: Irgendwelche Zahlen sagen nur dann etwas aus, wenn man weiß, wer oder was da dazugerechnet wurde. Ich meine bei meinen 0,01% all diejenigen Betroffenen (CD/TV und TS), die in irgendeiner Form "sichtbar" sind, und sei es durch die Anmeldung in einem Forum wie diesem.
Wenn Anne-Mette aus eigener Erfahrung von 30 bis 50 Ratsuchenden von 100000 schreibt (0,03 bis 0,05%), von denen sich nur ein Teil irgendwie zeigt, liegt das doch gar nicht so weit von meiner Einschätzung entfernt.
Jaddy hat geschrieben: Sa 5. Dez 2020, 13:10 ... und der Anzahl der GaOPs und Personenstandsänderungen. Letztere Gruppen variieren zwischen 3 und 9 pro 100.000 (0,003..0,009% absolut).
Auch das passt zu der Einschätzung oben, zumal hier offenbar keine Crossdresser dabei sind.
Da scheint wohl etwas dran zu sein, dass es eine viel größere Zahl Betroffener gibt, die mit ihrer zugewiesene Geschlechterrolle unzufrieden sind, aber trotzdem irgendwie damit zurechtkommen.Jaddy hat geschrieben: Sa 5. Dez 2020, 13:10 Wird aber generell nach Inkongruenz mit dem Zuweisungsgender gefragt (Gruppe 1), gehen die Zahlen auf ca. 3% absolut hoch.
Ich muss zugeben, an diesen Aspekt hatte ich noch gar nicht gedacht.Jaddy hat geschrieben: Sa 5. Dez 2020, 13:10 Von all diesen Menschen ordnet sich übrigens je ca. ein Drittel nicht-binär ein.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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ExuserIn-2022-05-28
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Re: Anders sein ist oft nicht leic
Diese Zahl berücksichtigt aber nicht den Zeitraum. Wenn 50 Leute von 100.000 Rat suchen kommen völlig andere Werte raus, wenn man rechnet 50/100.000 absolut oder 50/100.000 Ratsuchende oder Jahr/Monat oder gar Woche. Im absoluten Fall liegt man bei 1 zu 2000 oder 0,05%. Schon bei 50 pro Jahr liegt man bei einer Lebenserwartung von 80 Jahren bei 4%. vorausgesetzt jeder lässt sich einmal beraten.Andrea aus Sachsen hat geschrieben: Sa 5. Dez 2020, 19:25 .
Ihr habt schon recht: Irgendwelche Zahlen sagen nur dann etwas aus, wenn man weiß, wer oder was da dazugerechnet wurde. Ich meine bei meinen 0,01% all diejenigen Betroffenen (CD/TV und TS), die in irgendeiner Form "sichtbar" sind, und sei es durch die Anmeldung in einem Forum wie diesem.
Wenn Anne-Mette aus eigener Erfahrung von 30 bis 50 Ratsuchenden von 100000 schreibt (0,03 bis 0,05%), von denen sich nur ein Teil irgendwie zeigt, liegt das doch gar nicht so weit von meiner Einschätzung entfernt.
wir haben hier auch nicht ganz 100.000 Einwohner. Ich komme auf ca 20 Erstberatungen pro Jahr, das würde dann 1,6% entsprechen. Aber auch nur dann wenn alle direkt aus der Stadt kommen, nicht zu besuch sind und. keine zu oder weggewandert sind u.a. Im Prinzip also nicht wirklich feststellbar. Ausserdem erfasst auch das nur die, die sich beraten lassen.
Ich denke es ist schon lange überfällig eine Statistik seitens der KK zu erstellen, die aufzeigt wieviele allein wehen 64.0 in irgendeiner Behandlung sind. Ich fürchte nur die KK würden sich inseigene Fleisch schneiden, da die Zahl höher als erwartet ausfällt.
lg Chrissie
Das Leben ist zu kurz um sich zu verleugnen.