Der Weg der Transition
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Scharap
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Der Weg der Transition
Hallo ihr Lieben.
Nach etwas längerer Zeit bin auch mal wieder hier. Wie man bei meinen letzten Themen entnehmen kann ging es da, um eine mögliche Transidentität bei mir. Ich wollte mich nun mal etwas mit denen Austauschen welche diesen Weg auch hinter oder noch vor sich haben. Es ist hierbei egal ob ihr FtM oder MtF seid.
Ich habe nun am 09.12. einen Termin bei einer Trans erfahrenen Therapeutin. So in etwa weiss sie schon worum es geht. Mich würde nun interessieren, worüber man da so redet oder worüber ihr vielleicht so geredet habt? Was sind eure Erfahrungen? Wie war dieser Weg für euch? Wie habt ihr gemerkt, dass ihr Trans seid? Welche Schritte habt ihr eingeleitet und wie weit seid ihr gegangen? Wie lange musstet ihr auf die Diagnose warten, bis ihr mit der HRT beginnen konntet?
Wie gesagt würde mich über eure Erfahrungen und den Austausch mit euch freuen.
LG
Scharap
Nach etwas längerer Zeit bin auch mal wieder hier. Wie man bei meinen letzten Themen entnehmen kann ging es da, um eine mögliche Transidentität bei mir. Ich wollte mich nun mal etwas mit denen Austauschen welche diesen Weg auch hinter oder noch vor sich haben. Es ist hierbei egal ob ihr FtM oder MtF seid.
Ich habe nun am 09.12. einen Termin bei einer Trans erfahrenen Therapeutin. So in etwa weiss sie schon worum es geht. Mich würde nun interessieren, worüber man da so redet oder worüber ihr vielleicht so geredet habt? Was sind eure Erfahrungen? Wie war dieser Weg für euch? Wie habt ihr gemerkt, dass ihr Trans seid? Welche Schritte habt ihr eingeleitet und wie weit seid ihr gegangen? Wie lange musstet ihr auf die Diagnose warten, bis ihr mit der HRT beginnen konntet?
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Scharap
Der Weg den man beschreitet mag nicht immer einfach sein, doch dadurch wachsen wir und gewinnen an Stärke und Selbstvertrauen.
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Patricia
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Re: Der Weg der Transition
Hallo Scharap,
ich bin mitten auf dem Weg. Seit etwa 13 Monaten lebe ich als Frau, seit 10 Monaten in der Begleittherapie und seit 7 Monaten in der Hormonersatztherapie. Die Diagnose bzw. die Indikation für die Hormontherapie habe ich nach etwas weniger als 3 Monaten in den Händen gehalten. kurz danach Begann die Hormontherapie.
Tja, worüber spricht man beim Therapeuten? Ich bin hin, habe ihm gesagt dass ich seit langem an starken Depressionen leide und mir sicher bin, dass diese in der Transsexualität ihre Ursache haben, weil ich nicht so lebte wie ich leben wollte. Ich habe recht schnell klar gestellt dass mein vorläufiges Ziel die Hormontherapie ist und dann schauen wir weiter. Ich hab zu diesem Zeitpunkt schon 3 Monate offen als Frau gelebt.
Man erzählt von der Kindheit, Jugendzeit, und von späteren Sachen und erläutert warum man der Meinung ist im dem anderen Geschlecht anzugehören. Der Therapeut hört zu und stellt mal gerne die eine andere andere Frage. So läuft es bei meinem Therapeuten. ABER ich kam dort bereits mit ziemlich klaren Vorstellungen an was ich von ihm will und wie die nächsten Schritte aussehen.
Man sollte meiner Meinung sich auch darüber im klaren sein, dass unser Weg keine vorhandenen Probleme löst und eventuell jede Menge neue Probleme schafft. Das einzige was sich für mich geändert hat ist, dass mir dieser Weg die Kraft gibt mit diesen Problemen umzugehen denn ich muss endlich nicht mehr so tun als ob ich jemand anderes wäre. Ich muss keine Erwartungen mehr erfüllen und mich so benehmen wie man es von einem Mann erwartet. Das war nie mein Ding. Ich war und bin leider noch körperlich ein Mann aber meine Seele ist es nicht.
Ich wusste seit meinem Kindesalter an, dass ich viel mehr wie andere Mädchen sein will. Ich habe es dennoch versucht zu akzeptieren dass ich ein Junge und später ein Mann wurde. Doch es war so, dass es eher eine Pflicht war denn die Erfüllung meines Lebens. Ich habe Mädchen und später Frauen gerne beobachtet und wollte sein wie sie, habe sie beneidet um ihre Gefühle, ihr Aussehen, ihren Körper. Mit ihnen konnte ich mich sehr oft sehr gut unterhalten, oft viel besser als mit Männern. Männer waren mir immer irgendwie fremd, teilweise haben sie mich sogar angewidert. Ich konnte nie wirklich so denken wie sie, ich verstand sie nicht.
Wie weit ich gehen werde weiss ich ehrlich gesagt noch nicht wirklich, denn je länger ich diesen Weg gehe um so mehr merke ich wie stark meine Gedanken- und Gefühlswelt von der Rolle beeinflusst wurden welche ich mit allen Kräften versucht habe zu erfüllen. Ich habe wirklich vom ganzen Herzen versucht ein (Ehe)Mann und Vater zu sein und bin am Ende doch zum Teil gescheitert.
Liebe Grüße
Patricia
ich bin mitten auf dem Weg. Seit etwa 13 Monaten lebe ich als Frau, seit 10 Monaten in der Begleittherapie und seit 7 Monaten in der Hormonersatztherapie. Die Diagnose bzw. die Indikation für die Hormontherapie habe ich nach etwas weniger als 3 Monaten in den Händen gehalten. kurz danach Begann die Hormontherapie.
Tja, worüber spricht man beim Therapeuten? Ich bin hin, habe ihm gesagt dass ich seit langem an starken Depressionen leide und mir sicher bin, dass diese in der Transsexualität ihre Ursache haben, weil ich nicht so lebte wie ich leben wollte. Ich habe recht schnell klar gestellt dass mein vorläufiges Ziel die Hormontherapie ist und dann schauen wir weiter. Ich hab zu diesem Zeitpunkt schon 3 Monate offen als Frau gelebt.
Man erzählt von der Kindheit, Jugendzeit, und von späteren Sachen und erläutert warum man der Meinung ist im dem anderen Geschlecht anzugehören. Der Therapeut hört zu und stellt mal gerne die eine andere andere Frage. So läuft es bei meinem Therapeuten. ABER ich kam dort bereits mit ziemlich klaren Vorstellungen an was ich von ihm will und wie die nächsten Schritte aussehen.
Man sollte meiner Meinung sich auch darüber im klaren sein, dass unser Weg keine vorhandenen Probleme löst und eventuell jede Menge neue Probleme schafft. Das einzige was sich für mich geändert hat ist, dass mir dieser Weg die Kraft gibt mit diesen Problemen umzugehen denn ich muss endlich nicht mehr so tun als ob ich jemand anderes wäre. Ich muss keine Erwartungen mehr erfüllen und mich so benehmen wie man es von einem Mann erwartet. Das war nie mein Ding. Ich war und bin leider noch körperlich ein Mann aber meine Seele ist es nicht.
Ich wusste seit meinem Kindesalter an, dass ich viel mehr wie andere Mädchen sein will. Ich habe es dennoch versucht zu akzeptieren dass ich ein Junge und später ein Mann wurde. Doch es war so, dass es eher eine Pflicht war denn die Erfüllung meines Lebens. Ich habe Mädchen und später Frauen gerne beobachtet und wollte sein wie sie, habe sie beneidet um ihre Gefühle, ihr Aussehen, ihren Körper. Mit ihnen konnte ich mich sehr oft sehr gut unterhalten, oft viel besser als mit Männern. Männer waren mir immer irgendwie fremd, teilweise haben sie mich sogar angewidert. Ich konnte nie wirklich so denken wie sie, ich verstand sie nicht.
Wie weit ich gehen werde weiss ich ehrlich gesagt noch nicht wirklich, denn je länger ich diesen Weg gehe um so mehr merke ich wie stark meine Gedanken- und Gefühlswelt von der Rolle beeinflusst wurden welche ich mit allen Kräften versucht habe zu erfüllen. Ich habe wirklich vom ganzen Herzen versucht ein (Ehe)Mann und Vater zu sein und bin am Ende doch zum Teil gescheitert.
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Momo58
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Re: Der Weg der Transition
Hallo Scharap,
die begleitende Therapie ist heute das, was früher Alltagstest hieß. Ich war bei meiner Therapeutin einfach nur ICH. Ich habe von den Kindheitserlebnissen erzählt, die schon damals ein Indiz für Transidentität waren. Auch aus Erlebnissen meiner Jugend und aus meinem restlichen Leben habe ich alles schonungslos offen gelegt, also auch das heimliche Tragen von Strumpfhosen und auch aus meinem Sexualverhalten. In der Therapie habe ich gelernt, mein Passing zu verbessern, mich in der Rolle einer Frau zurecht zu finden. Mein Selbstwertgefühl konnte ich do stärken, dass ich ohne den dgti-Ausweis gut klar gekommen bin. Outings in der Familie, im Beruf oder gegenüber Behörden kannst du in der Therapie sehr gut üben. Ein guter Therapeut manipuliert dich nicht; er lässt dich deinen eigenen Weg finden.
Meine Therapie ist in 3 Monaten beendet. Während der Therapie gibt es bestimmte Wartezeiten auf Indikationen für die Hormontherapie, die Bartepilation und für die GAOP.
Bei mir ist es so, dass ich die Hormontherapie und die Bartepilation in der Tasche habe. Bei der Bartepilation gibt es wegen der Coronapandemie nun das Problem des Lockdown. Ich habe nun für 3 Monate keine Behandlung. Deshalb habe ich mir ein IPL-Haarentfernungsgerät gekauft und lege nun selbst Hand an. Eigentlich sollte ich diesen Monat die Indikation für die GAOP bekommen. Die GAOP kann bei mir aufgrund von Vorerkrankungen leider nicht durchgeführt werden. Ich werde also eine Frau mit Penis bleiben. Im Januar beginne ich noch die logopädische Behandlung. Die bekommst du ohne Indikation beim Endokrinologen oder beim Hausarzt. Dabei geht es nicht nur um eine höhere Stimmlage, sondern auch um Gestik, Mimik einer Frau.
Mit dem Antrag auf Vornamensänderung und Persononstandsänderung brauchst du nicht warten bis du mit der Therapie fertig bist. Das kannst du schon mit Beginn der Hormontherapie. Der Antrag kann formlos beim zuständigen Amtsgericht gestellt werden. Zuständig ist aber nur das Amtsgericht, an dessen Sitz dich das Landgericht befindet. Du bekommst 2 Gutachter genannt, die die für ein paar Stunden auseinander nehmen. Ein Anhörungstermin beim Gericht findet auch statt. Wenn beide Gutachter, der Richter und der Staatsanwalt zum gleichen Ergebnis kommen, bekommst du einen Beschluss zugesandt. Dieser hat aber noch keine Rechtskraft hat. Wenn die Rechtskraft erreicht ist, bekommst du noch einmal einen Beschluss. Mit dem Beschluss und der Kopie deines alten Personalausweises beantragst du eine Geburtsurkunde, einen Auszug aus dem Geburtenregister, Personalausweis , Führerschein und sonstige Papiere die wichtig sind. Schulzeugnisse, Arbeitszeugnisse, Telekom, Verkehrssünderdatei, Privatversicherung, Krankenkasse, Rentenversicherung usw. müssen dann auch geändert werden. Das fand ich besonders stressig. Heute genieße ich das stinknormale Leben als Frau.
Liebe Grüße
Manuela
die begleitende Therapie ist heute das, was früher Alltagstest hieß. Ich war bei meiner Therapeutin einfach nur ICH. Ich habe von den Kindheitserlebnissen erzählt, die schon damals ein Indiz für Transidentität waren. Auch aus Erlebnissen meiner Jugend und aus meinem restlichen Leben habe ich alles schonungslos offen gelegt, also auch das heimliche Tragen von Strumpfhosen und auch aus meinem Sexualverhalten. In der Therapie habe ich gelernt, mein Passing zu verbessern, mich in der Rolle einer Frau zurecht zu finden. Mein Selbstwertgefühl konnte ich do stärken, dass ich ohne den dgti-Ausweis gut klar gekommen bin. Outings in der Familie, im Beruf oder gegenüber Behörden kannst du in der Therapie sehr gut üben. Ein guter Therapeut manipuliert dich nicht; er lässt dich deinen eigenen Weg finden.
Meine Therapie ist in 3 Monaten beendet. Während der Therapie gibt es bestimmte Wartezeiten auf Indikationen für die Hormontherapie, die Bartepilation und für die GAOP.
Bei mir ist es so, dass ich die Hormontherapie und die Bartepilation in der Tasche habe. Bei der Bartepilation gibt es wegen der Coronapandemie nun das Problem des Lockdown. Ich habe nun für 3 Monate keine Behandlung. Deshalb habe ich mir ein IPL-Haarentfernungsgerät gekauft und lege nun selbst Hand an. Eigentlich sollte ich diesen Monat die Indikation für die GAOP bekommen. Die GAOP kann bei mir aufgrund von Vorerkrankungen leider nicht durchgeführt werden. Ich werde also eine Frau mit Penis bleiben. Im Januar beginne ich noch die logopädische Behandlung. Die bekommst du ohne Indikation beim Endokrinologen oder beim Hausarzt. Dabei geht es nicht nur um eine höhere Stimmlage, sondern auch um Gestik, Mimik einer Frau.
Mit dem Antrag auf Vornamensänderung und Persononstandsänderung brauchst du nicht warten bis du mit der Therapie fertig bist. Das kannst du schon mit Beginn der Hormontherapie. Der Antrag kann formlos beim zuständigen Amtsgericht gestellt werden. Zuständig ist aber nur das Amtsgericht, an dessen Sitz dich das Landgericht befindet. Du bekommst 2 Gutachter genannt, die die für ein paar Stunden auseinander nehmen. Ein Anhörungstermin beim Gericht findet auch statt. Wenn beide Gutachter, der Richter und der Staatsanwalt zum gleichen Ergebnis kommen, bekommst du einen Beschluss zugesandt. Dieser hat aber noch keine Rechtskraft hat. Wenn die Rechtskraft erreicht ist, bekommst du noch einmal einen Beschluss. Mit dem Beschluss und der Kopie deines alten Personalausweises beantragst du eine Geburtsurkunde, einen Auszug aus dem Geburtenregister, Personalausweis , Führerschein und sonstige Papiere die wichtig sind. Schulzeugnisse, Arbeitszeugnisse, Telekom, Verkehrssünderdatei, Privatversicherung, Krankenkasse, Rentenversicherung usw. müssen dann auch geändert werden. Das fand ich besonders stressig. Heute genieße ich das stinknormale Leben als Frau.
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Patricia
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Re: Der Weg der Transition
Das stimmt so leider gar nicht. Die Begleittherapie ist nicht die Alltagserprobung. Bei der Alltagserprobung geht es darum ob man die alltäglichen Probleme in der gelebten Geschlechterrolle gut bewältigen kann. Die Begleittherapie ist nur ein Hilfmittel auf dem Weg. Die Alltagserprobung kann bereits vor der Begleittherapie anfangen oder erst später im Verlauf der Therapie.Momo58 hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 21:19 die begleitende Therapie ist heute das, was früher Alltagstest hieß.
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Diana.65
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Re: Der Weg der Transition
Hallo Scharap.Scharap hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 18:25 Hallo ihr Lieben.
Nach etwas längerer Zeit bin auch mal wieder hier. Wie man bei meinen letzten Themen entnehmen kann ging es da, um eine mögliche Transidentität bei mir. Ich wollte mich nun mal etwas mit denen Austauschen welche diesen Weg auch hinter oder noch vor sich haben. Es ist hierbei egal ob ihr FtM oder MtF seid.
Ich habe nun am 09.12. einen Termin bei einer Trans erfahrenen Therapeutin. So in etwa weiss sie schon worum es geht. Mich würde nun interessieren, worüber man da so redet oder worüber ihr vielleicht so geredet habt? Was sind eure Erfahrungen? Wie war dieser Weg für euch? Wie habt ihr gemerkt, dass ihr Trans seid? Welche Schritte habt ihr eingeleitet und wie weit seid ihr gegangen? Wie lange musstet ihr auf die Diagnose warten, bis ihr mit der HRT beginnen konntet?
Wie gesagt würde mich über eure Erfahrungen und den Austausch mit euch freuen.
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Scharap
Deine Fragestellung hat mich direkt angesprochen. Ich bin nun seit Anfang des Jahres in "Therapie" bei meiner jetzigen Therapeutin.
Vorher hatte ich schon bei einem anderen Therapeuten 3 Probesitzungen.
Bei mir ist die Erkenntnis, das ich "Trans" bin, so langsam mit meinen zunehmenden Erkenntnissen über mich selbst "gewachsen. Beide Therapeuten haben mir bei meiner Selbstfindung geholfen. Der Erste, bei dm ich die 3 Probesitzungen hatte, konnte mich auf dem Weg zu meiner Selbstfindung nicht kompetent begleiten, deswegen wechselte ich zu meiner jetzigen Therapeutin, die Tiefenpsychologie anbietet. Bei beiden waren die ersten Gespräche sehr über meine Allgemeine Situation geprägt. Erst danach ging es tiefer in mein Seelenleben.
Das heisst aber auch, dass du dich mit dem "Mensch" Psychotherapeut anfrenden kannst. Wenn die Chemie zwischen euch nicht stimmt, kannst du dich, sicherlich, nicht gut darauf einlassen, dass der oder die Therapeut/in mit deinem innersten Seelenleben "Kontakt" aufnimmt. Da gehört schon eine gute Portion Vertrauen von deiner Seite dazu. Auf dem Weg zur HRT, Bart-Epi und evtl. auch OP würde mich meine jetzige Therapeutin gerne begleiten.
Wenn du gerne mehr informationen dazu von mir haben möchtest, kannst du mich gerne per PN kontaktieren.
Liebe Grüße,
Diana.
Ich bin und bleibe ich.
Und ... genieße mein neues Leben.
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Momo58
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Re: Der Weg der Transition
@Patricia
Danke für die Korrektur, war mein Fehler.
LG Manuela
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Bibi Melina
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Re: Der Weg der Transition
hallo meine lieben
denkt dran die gute scharap kommt aus der schweiz und mein schatz meinte das die das ganze da ganz anders handahben wie hier im deutschen recht
https://docplayer.org/56456135-Transmen ... uerze.html
https://docplayer.org/7352555-Transmens ... hweiz.html
hier das wichtigste fürs erste
mfg die Hexemelina
denkt dran die gute scharap kommt aus der schweiz und mein schatz meinte das die das ganze da ganz anders handahben wie hier im deutschen recht
https://docplayer.org/56456135-Transmen ... uerze.html
https://docplayer.org/7352555-Transmens ... hweiz.html
hier das wichtigste fürs erste
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Scharap
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Re: Der Weg der Transition
Das stimmt. Ich weiss nicht wie das in Deutschland mit dem Alltagstest aussieht, aber bei uns in der Schweiz gibt es diesen beispielsweise nicht mehr. Genau so sieht es bei der Kostenübernahme bei der Krankenkasse aus. Grundsätzlich können alle Behandlungen und Operationen übernommen werden, wenn die Krankenkasse die Voraussetzungen als erfüllt ansieht. Wie sieht die Regelung bei euch in Deutschland aus? Was übernimmt die Krankenkasse da alles?Hexemelina hat geschrieben: Mi 2. Dez 2020, 22:25 denkt dran die gute scharap kommt aus der schweiz und mein schatz meinte das die das ganze da ganz anders handahben wie hier im deutschen recht
Zitat von der Seite https://www.tgns.ch/de/information/medizinisches/: Früher mussten trans Menschen, die eine medizinische Geschlechtsangleichung wollten, mindestens ein Jahr in der "Rolle des gewünschten Geschlechts" gelebt haben. Die heutigen internationalen Richtlinien, die Standards of Care 7. Version der World Professional Association for Transgender Health (WPATH) und die 2014 publizierten Schweizer Behandlungsempfehlungen für trans Menschen fordern einen solchen Alltagstest nicht mehr.
Der Weg den man beschreitet mag nicht immer einfach sein, doch dadurch wachsen wir und gewinnen an Stärke und Selbstvertrauen.
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ChristinaF
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Re: Der Weg der Transition
Meine Erfahrungen bei der Therapeutin spiegeln nur das, dass ich mit ihr sehr zufrieden war. Ist ja schon einige Jahre her. Bereits nach dem dritten Besuch bekam ich von ihr ein Schreiben an meine Hausärztin, dass die Patientin Christina ...... die Diagnose F 64.0 aufweist. Gleichzeitig verbunden mit der Bitte um Einleitung der Hormontherapie.
Ich kann mich noch an das Schreiben erinnern, blieb mir doch der erste Satz im Gedächtnis und muss heut noch darüber schmunzeln.
Da hieß es: "Die Patientin, Frau Christina ......, geb........ wohnhaft in....... erschien pünktlich und geordnet am ..... in meiner Praxis". Offenbar meinte sie mit geordnet, dass ich "normal" gekleidet kam. Also Hose, weicher Rollkragenpulli, Pumps mit runden 5cm Absätzen, Halskette und dezent parfümiert.
Nach gut fünf Monaten Hormoneinnahme war ich das letzte mal bei der Therapeutin. Weitere Besuche waren auch ihrerseits nicht mehr notwendig, da bei mir alles super lief.
Seitdem bin ich nur noch bei meiner Hausärztin, bei der die Blutuntersuchungen und die Verschreibung des Gynokadins vorgenommen wird.
Mach dir keine Sorgen; zumal deine Thera ja transerfahren ist. Beantworte ohne Hektik die Fragen und stell auch mal Gegenfragen. Du wirst sehen, dass alles ganz normal ablaufen wird.
Viel Glück! Und liebe Grüße
Christina
Ich kann mich noch an das Schreiben erinnern, blieb mir doch der erste Satz im Gedächtnis und muss heut noch darüber schmunzeln.
Da hieß es: "Die Patientin, Frau Christina ......, geb........ wohnhaft in....... erschien pünktlich und geordnet am ..... in meiner Praxis". Offenbar meinte sie mit geordnet, dass ich "normal" gekleidet kam. Also Hose, weicher Rollkragenpulli, Pumps mit runden 5cm Absätzen, Halskette und dezent parfümiert.
Nach gut fünf Monaten Hormoneinnahme war ich das letzte mal bei der Therapeutin. Weitere Besuche waren auch ihrerseits nicht mehr notwendig, da bei mir alles super lief.
Seitdem bin ich nur noch bei meiner Hausärztin, bei der die Blutuntersuchungen und die Verschreibung des Gynokadins vorgenommen wird.
Mach dir keine Sorgen; zumal deine Thera ja transerfahren ist. Beantworte ohne Hektik die Fragen und stell auch mal Gegenfragen. Du wirst sehen, dass alles ganz normal ablaufen wird.
Viel Glück! Und liebe Grüße
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Dunja
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Re: Der Weg der Transition
Hallo Scharap,
zuerst schicke ich dir den richtigen Link. Das hatte mein Schatzi Melina für mich übernommen, da ich dazu grad nicht in der Lage war.
https://www.tgns.ch/wp-content/uploads/ ... ebsite.pdf
Diese Informationen (Transmenschen und die Broschüre die jetzt verlinkt habe), habe ich seit ca 2,5 Jahren als Download auf meinem Handy.
Es war mir einfach nicht möglich die dazugehörigen Links herauszusuchen.
Und nun zu deiner Frage zur Therapie. Ich schlage dir vor, dir im vorraus nicht zu viele Gedanken zu machen. Es ergibt sich alles von alleine, so war's zumindest bei mir.
Es ist ausreichend, wenn Du deinen Translebenslauf und möglichst einige Bilder von dir in der Öffentlichkeit hast, meine Therapeutin hat sich dafür interessiert.
Wobei, bei mir war's sowieso anders.
Ich bin zu einer "normalen" Psychologin wegen Depression und Suzialität. Als Ursache dafür hatte ich meinen Job und meine Lebensumstände in Verdacht.
Mit dieser hatte ich auch über mein Crossdressing geredet. Als CD habe ich mich damals noch interpretiert.
Nach der 6. Sitzung hat Sie mir empfohlen zu einer "Trans*" erfahrenen Kollegin zu wechseln, da sie hier zu wenig Erfahrung hätte und der Meinung war, dass Transidentität die Ursache ist.
Die beantragte und genemigte Therapie haben wir daraufhin nicht angetreten.
Stattdessen bin ich zu besagter Kollegin gewechselt, wir haben dann eine Therapie wegen Transsexualität beantragt und genemigt bekommen.
Diese hat mir beim 3. Termin geraten, einen Endotermin zu vereinbaren.
Dieser ist in 10 Tagen. Eine Kopie des Indikationsschreibens an den Endo habe ich seit 3 Wochen.
Ich habe mir im Vorfeld auch viel Gedanken gemacht, bei beiden Therapeutinnen. Unbegründet. Es hat sich alles einfach so ergeben und ist irgendwie automatisch abgelaufen.
Zu deiner Frage nach Fristen und was bei uns bezahlt wird:
viewtopic.php?f=52&t=21198
Abweichend davon sind mir von meiner Therapeutin folgende Fristen bekannt / in Erinnerung
HET - nach Entscheidung des Psychologen
Laserepi - 12 Monate ab Therapiebeginn
GaOP - 18 monate ab Therapiebeginn
LG Dunja
zuerst schicke ich dir den richtigen Link. Das hatte mein Schatzi Melina für mich übernommen, da ich dazu grad nicht in der Lage war.
https://www.tgns.ch/wp-content/uploads/ ... ebsite.pdf
Diese Informationen (Transmenschen und die Broschüre die jetzt verlinkt habe), habe ich seit ca 2,5 Jahren als Download auf meinem Handy.
Es war mir einfach nicht möglich die dazugehörigen Links herauszusuchen.
Und nun zu deiner Frage zur Therapie. Ich schlage dir vor, dir im vorraus nicht zu viele Gedanken zu machen. Es ergibt sich alles von alleine, so war's zumindest bei mir.
Es ist ausreichend, wenn Du deinen Translebenslauf und möglichst einige Bilder von dir in der Öffentlichkeit hast, meine Therapeutin hat sich dafür interessiert.
Wobei, bei mir war's sowieso anders.
Ich bin zu einer "normalen" Psychologin wegen Depression und Suzialität. Als Ursache dafür hatte ich meinen Job und meine Lebensumstände in Verdacht.
Mit dieser hatte ich auch über mein Crossdressing geredet. Als CD habe ich mich damals noch interpretiert.
Nach der 6. Sitzung hat Sie mir empfohlen zu einer "Trans*" erfahrenen Kollegin zu wechseln, da sie hier zu wenig Erfahrung hätte und der Meinung war, dass Transidentität die Ursache ist.
Die beantragte und genemigte Therapie haben wir daraufhin nicht angetreten.
Stattdessen bin ich zu besagter Kollegin gewechselt, wir haben dann eine Therapie wegen Transsexualität beantragt und genemigt bekommen.
Diese hat mir beim 3. Termin geraten, einen Endotermin zu vereinbaren.
Dieser ist in 10 Tagen. Eine Kopie des Indikationsschreibens an den Endo habe ich seit 3 Wochen.
Ich habe mir im Vorfeld auch viel Gedanken gemacht, bei beiden Therapeutinnen. Unbegründet. Es hat sich alles einfach so ergeben und ist irgendwie automatisch abgelaufen.
Zu deiner Frage nach Fristen und was bei uns bezahlt wird:
viewtopic.php?f=52&t=21198
Abweichend davon sind mir von meiner Therapeutin folgende Fristen bekannt / in Erinnerung
HET - nach Entscheidung des Psychologen
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LG Dunja
Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als Angst.
(Zitat aus dem Film "Plötzlich Prinzessin")
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Re: Der Weg der Transition
Du schreibst an dieser Stelle von einem Translebenslauf. Was ist damit genau gemeint? Sind damit möglicherweise Erlebnisse gemeint, welche eine mögliche Transidentität andeuten könnten?
Ich habe mich ja, bis ich mich mit dem ganzen mal etwas mehr und tiefer auseinandergesetzt habe, als Mann eigentlich ganz wohl gefühlt. Habe dann halt durch das Auseinandersetzten mit diesem Thema eben gemerkt, dass da noch mehr ist als nur Crossdressing. Und irgendwann kam dann eben der Verdacht auf, dass ich transident sein könnte. Und nach und nach haben sich auch Anzeichen gezeigt, welche auf das hindeuten könnten.
Und einige wenige Bilder von mir in der Öffentlichkeit hab ich schon. Allerdings nur als ich als CD 2-3 mal draussen war. Da war mir noch nicht klar, dass ich möglicherweise transident sein könnte, da ich für mich zu diesen Zeitpunkten lediglich Crossdresser war.und möglichst einige Bilder von dir in der Öffentlichkeit hast
Der Weg den man beschreitet mag nicht immer einfach sein, doch dadurch wachsen wir und gewinnen an Stärke und Selbstvertrauen.
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Re: Der Weg der Transition
Grüezi Scharap,
Seit meiner Jugend habe ich das Bedürfnis mich als Frau zu kleiden. Ich habe das als Spleen, als Fetisch abgetan, und mir keine weiteren Gedanken dazu gemacht.
Aus Scham und erwartetem Unverständnis meines Umfeldes habe ich das unterdrückt und verheimlicht.
Mit Geburtsjahrgang in den 1960er Jahren war das alles nicht normal, da hätte es höchstens ein paar an die Ohren gegeben mit dem Hinweis "werd wieder normal".
Einige Jahre nach der Heirat habe ich bemerkt, das Bedürfnis wird stärker.
Vorsichtige Andeutungen zu meiner Frau haben mir gezeigt, CD ist für sie ein no go, also musste ich mich verheimlichen, wenn ich die Ehe nicht gefährden will.
Ich bin seit Herbst 2019 regelmäßig als Frau Outdoor.
Meiner Therapeutin habe ich eine menge Bilder von mir gezeigt, sie wollte auch Bilder von meiner neuen Wohnung sehen.
Ja genau, mein Outing hat zur Trennung der Ehe geführt.
Das habe ich Ihr einfach so erzählt und mit ihr besprochen.
Und zu Therapeut/in: Nach dem kennenlernen, "besschnuppern", läuft meiner Meinung und Erfahrung nach alles von selbst, die "Chemie" sollte passen. Vertrauen braucht es.
Sie / Er wird wissen wollen, wie hat alles angefangen, wie ging es weiter, was gab es für Hindernisse / Einschränkungen, wie bist Du damit umgegangen, usw usw.
Dunja
ja so habe ich das gemeint.Du schreibst an dieser Stelle von einem Translebenslauf. Was ist damit genau gemeint? Sind damit möglicherweise Erlebnisse gemeint, welche eine mögliche Transidentität andeuten könnten?
Seit meiner Jugend habe ich das Bedürfnis mich als Frau zu kleiden. Ich habe das als Spleen, als Fetisch abgetan, und mir keine weiteren Gedanken dazu gemacht.
Aus Scham und erwartetem Unverständnis meines Umfeldes habe ich das unterdrückt und verheimlicht.
Mit Geburtsjahrgang in den 1960er Jahren war das alles nicht normal, da hätte es höchstens ein paar an die Ohren gegeben mit dem Hinweis "werd wieder normal".
Einige Jahre nach der Heirat habe ich bemerkt, das Bedürfnis wird stärker.
Vorsichtige Andeutungen zu meiner Frau haben mir gezeigt, CD ist für sie ein no go, also musste ich mich verheimlichen, wenn ich die Ehe nicht gefährden will.
Ich bin seit Herbst 2019 regelmäßig als Frau Outdoor.
Meiner Therapeutin habe ich eine menge Bilder von mir gezeigt, sie wollte auch Bilder von meiner neuen Wohnung sehen.
Ja genau, mein Outing hat zur Trennung der Ehe geführt.
Das habe ich Ihr einfach so erzählt und mit ihr besprochen.
Und zu Therapeut/in: Nach dem kennenlernen, "besschnuppern", läuft meiner Meinung und Erfahrung nach alles von selbst, die "Chemie" sollte passen. Vertrauen braucht es.
Sie / Er wird wissen wollen, wie hat alles angefangen, wie ging es weiter, was gab es für Hindernisse / Einschränkungen, wie bist Du damit umgegangen, usw usw.
Dunja
Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als Angst.
(Zitat aus dem Film "Plötzlich Prinzessin")
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Scharap
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Re: Der Weg der Transition
So, hallo ihr Lieben.
Ich hatte gestern nun den ersten Termin bei einer Trans erfahrenen Therapeutin. Die ersten drei Termine sind erstmal nur um sich gegenseitig kennen zu lernen und zu sehen ob es passt. Auch wenn wir noch nicht gross über dieses Thema geredet haben, hat mir dieses erste Gespräch, auch wenn es nur ein Kennenlerngespräch war, irgendwie geholfen. Ich weiss jetzt schon, dass sie für mich die richtige ist. Sie sagte mir zu Beginn mal, einfach als Info, dass sie das nicht anhand von irgendwelchen Kriterien oder Punkten bestimmen könne, sondern, dass ich für mich in meinem Inneren herausfinden muss, wer ich bin und wer ich sein möchte. Sie könne mich "nur" auf diesem Weg begleiten und unterstützen. Soweit zum ersten Gespräch mit meiner Therapeutin. Den nächsten Termin hab ich bereits wieder nächste Woche, da sie danach bis zum 10. Januar in den Ferien ist.
Die, die die HRT machen oder schon gemacht haben. Welche Veränderungen habt ihr, neben dem Brustwachstum, als erstes festgestellt?
Grüsse
scharap
Ich hatte gestern nun den ersten Termin bei einer Trans erfahrenen Therapeutin. Die ersten drei Termine sind erstmal nur um sich gegenseitig kennen zu lernen und zu sehen ob es passt. Auch wenn wir noch nicht gross über dieses Thema geredet haben, hat mir dieses erste Gespräch, auch wenn es nur ein Kennenlerngespräch war, irgendwie geholfen. Ich weiss jetzt schon, dass sie für mich die richtige ist. Sie sagte mir zu Beginn mal, einfach als Info, dass sie das nicht anhand von irgendwelchen Kriterien oder Punkten bestimmen könne, sondern, dass ich für mich in meinem Inneren herausfinden muss, wer ich bin und wer ich sein möchte. Sie könne mich "nur" auf diesem Weg begleiten und unterstützen. Soweit zum ersten Gespräch mit meiner Therapeutin. Den nächsten Termin hab ich bereits wieder nächste Woche, da sie danach bis zum 10. Januar in den Ferien ist.
Die, die die HRT machen oder schon gemacht haben. Welche Veränderungen habt ihr, neben dem Brustwachstum, als erstes festgestellt?
Grüsse
scharap
Der Weg den man beschreitet mag nicht immer einfach sein, doch dadurch wachsen wir und gewinnen an Stärke und Selbstvertrauen.
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Engelchen
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Re: Der Weg der Transition
Lach, kalte Füße...Scharap hat geschrieben: Do 10. Dez 2020, 20:16 Die, die die HRT machen oder schon gemacht haben. Welche Veränderungen habt ihr, neben dem Brustwachstum, als erstes festgestellt?
Schön das es bei dir passt mit der Thera - der Rest kommt von alleine.
Auch ihre Aussage stimmt mich sehr gut ein - du musst dich finden - sie kann dich nur begleiten.
Lisa
Liebe geben und offen sein für Neues
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Patricia
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Re: Der Weg der Transition
Starke Reizbarkeit in den ersten zwei vielleicht drei Monaten. Ich bin wegen der kleinsten Sache hochgegangen wie Dynamit. Jetzt bin ich aber lau meinem Sohn und einigen anderen wesentlich gelassener.Scharap hat geschrieben: Do 10. Dez 2020, 20:16
Die, die die HRT machen oder schon gemacht haben. Welche Veränderungen habt ihr, neben dem Brustwachstum, als erstes festgestellt?
Gewichtszunahme in den ersten 4 Wochen danach wieder eine Normalisierung
Mein HBa1C Wert (Langzeitzucker) hat sich unter der HET normalisiert. Davor war es nur unter grosser Mühe möglich die Werte zu erreichen die ich jetzt habe und das obwohl ich nicht wirklich darauf achte.
Verdauung hat sich geändert
Körperbehaarung schindet ganz langsam.
Gesichtshaut und generell Haut wurde weicher
Brustwachstum
Das Alles in nur 7 Monaten
LG Patricia
Lebe dein Leben, denn du hast nur das eine!!!