Ist das transphob oder ein Beitrag zur Diskussion? - # 10
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Jaddy
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Re: Ist das transphob oder ein Beitrag zur Diskussion?
Die anti-trans Leute sind ganz schön rührig. Nicht ganz der gleiche Ansatz, aber geht in die Richtung. Hier hat mal wer ein "internationales Netzwerk von LGB-Gruppen" - ja genau, explizit ohne "T" - analysiert. Ergebnis: Offenbar Astroturfing. D.h. ein paar wenige Leute, höchstwahrscheinlich in UK haben im Netz von
fake Seiten von fake Gruppen mit fake Accounts aufgesetzt, um den Eindruck eines Netzwerks von Gruppen zu erwecken.
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nicole.f
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Re: Ist das transphob oder ein Beitrag zur Diskussion?
Das Problem ist doch, da sind keine Argumente? Nur "hätte, könnte, würde" und kein einziges stichhaltiges Argument. Die einzigen wirklichen Argumente liegen auf unserer Seite - die Klarstellungen des BVerfG, die schon fast endlosen Resolutionen von Menschenrechtsgremien, internationale Erklärungen von Regierungsvertreter_innen (bei denen sich Deutschland sehr oft deutlich zurückhält) etc. Sogar Zahlenmaterial fehlt denen, es gibt schlicht keine Zahlen, die deren Panikmache belegen würden, wohl aber das Gegenteil. Wir können nachweisen, durch Jahrzehnte der Beobachtung, dass von trans* Menschen keine Bedrohung für die Gesellschaft ausgeht, sehr wohl aber umgekehrt eine Bedrohung für trans* Menschen durch geltendes Recht und die Gesellgeschaft im Allgemeinen. Es sind nicht cis Frauen in Frauenschutzräumen, die gefähdet sind, sondern trans* weibliche Menschen, denen zu oft der Schutz durch solche Räume verwehrt bleibt, die deshalb besonders vulnerabel bleiben.Anne-Mette hat geschrieben: So 22. Nov 2020, 17:35 Diese nochmalige Bezeichnung auf diese Art macht die Auseinandersetzung nicht besser.
Es wäre sinnvorller, sich mit den Argumenten auseinanderzusetzen, denke ich.
Mit Argumenten ist hier, glaube ich, wenig zu machen, denn die liegen seit Jahren zu unseren Gunsten auf dem Tisch.
Nein, ich glaube wir kämpfen hier gegen einen Dämon. Die angeblichen Argumente sind nur sinnbildlich zu verstehen, als Ausdruck von irrationalen Ängsten. Angst vor dem Unbekannten vielleicht. Und Angst vor Veränderung. Vielleicht auch Verlustängste. Wir sägen an einer vermintlichen Grundfeste dieser Gesellschaft, einem Geburtsrecht, dem binären Geschlechtermodell. Es ist wie das universelle Recht auf Freiheit, körperliche Unversehrtheit, das Recht wählen zu dürfen, Bildung zu erlangen, Gleichheit vor dem Gesetz und dem Staat. Alle diese Rechte sind eigentlich völlig selbstverständlich, dennoch wurden und werden sie nicht allen gleichermaßen zuteil.
Bevor Frauen Zugang zu Bildung zugestanden wurde, galten sie dafür als ungeeignet. Klar, gebildete Frauen konnte es nicht geben, denn sie hatten auch keinen Zugang dazu!
Frauen galten als ungeeignet für allgemeine Berufe. Klar, sie hatten keinen Zugang zum Arbeitsmarkt! Schlimmer noch, ihre Männer hätten zustimmen müssen!
Frauen wären nicht für die Politik geeignet. Klar, denn sie wurden nicht zugelassen und durften nicht wählen!
Die Aufzählung könnte man lange fortsetzen. Allen diesen Punkten ist gemein, dass es keine rationalen Argumente dafür gab, nie. Es gab nur Ängste, ein "hätte, könnte, würde", nichts Konkretes. Genauso ist es mit den trans* Rechten. Wir können noch so gute rationale Argumente dafür anführen, wir werden damit die, die jetzt Ängste gegen uns schüren, nicht überzeugen können, dieser Dämon entzieht sich Argumenten, sie gehen durch ihn durch wie Pfeile durch Nebel.
Wenn ich über diese Dinge nachdenke, komme ich eigentlich immer wieder nur zu dem Schluss, dass nur eines wirklich helfen wird: Wir müssen sichtbarer werden! Und wir müssen immer und wieder erzählen was uns widerfährt, weil uns diese Rechte nicht zugesprochen werden. Wir müssen von den Ängsten von trans* Menschen berichten, ganz konkret. Wir müssen aufzeigen, wo und wie wir diskriminiert werden und welche konkreten Folgen dies für uns hat, an ganz konkreten Beispiele, Opfer müssen sichtbar werden, ihre Geschichten erzählen. Erst dann wird sich etwas ändern, wenn wir breit klar machen können, dass es sich hier nicht um eine akademisch theoretische Sache handelt, sondern dass hier ganz konkrete Schicksale betroffen sind, dass hunderten und tausenden Menschen Unrecht angetan wird und das dieses Unrecht Gesundheit und Leben gefährdet.
Wir sind in Deutschland Meister darin, Probleme zu kaschieren. Wir deckenn sie zu, damit sie nicht mehr direkt sichtbar sind, doch unter Decke befindet sich das gleiche eiternde Geschwür wie zuvor, nur wir sehen es nicht mehr, "Es gibt hier nichts zu sehen, gehen Sie weiter!". Das TSG war die erste solche Decke. Damit trans* Menschen nicht völlig rechtlos dastehen, wurde eben etwas geschaffen, dass so ein bisschen das Problem löst, aber eben nicht ganz und nicht richtig. Decke nochmal wegnehmen und richtig machen? Warum denn? Ist doch nichts zu sehen! So geht es ständig. Trans* Diskriminierungsschutz? Ach nee, ähm, ist doch mit "Gechlecht" mit gemeint. Nein! Mitgemeint reicht nicht! Denn im Zeifelsfall sind wir dann die ersten, die hinten runter fallen, wenn wir nicht ausdrücklich benannt werden. Es gibt im Deutschen Recht genau zwei Stellen, an denen wir vorkommen, im TSG und im SGB-V. Ernsthaft? Selbst das AGG, das prädestiniert für eine explizite Benennund wäre, benennt Trans* mit keinem Wort [1] (übrigens im Gegensatz bspw. zu Kalifornien, wo es ausdrückliche Rechte für trans* am Arbeitsplatz in deren Arbeitschutzgesetz gibt!).
Bisher wurden fast ausschließlich Dinge unternommen, um uns aus der Gesellschaft auszublenden, uns dieser Gesellschaft gefügig zu machen, uns anzupassen, damit wir nicht auffallen. Die, die von cis Menschen als 'passabel' beurteilt werden, denen wird das Privileg zugestanden, am cis hetero Tisch Platz zu nehmen, aber bitte schön still und gut angepasst. Was hier geschieht ist die Unterdrückung von Trans*, die Negation, das Ausblenden und die Unsichtbarkeitmachung(*) von Trans*.
Sichtbarkeit ist, glaube ich, das einzige, was hier hilft. Wir müssen als Trans* für uns und unsere Recht einstehen, sichtbar und stolz! Wenn wir etwas erreichen wollen, können wir uns nicht hinter einem cis-Passing Schutzschild verstecken, dies ist kontraprodutkiv. Sicherlich kann das nicht jede_r. Sicherlich ist es schmerzhaft. Es wird zu Ablehnung und Anfeindungen führen. So war es schon immer für Wegbereiter_innen. Ghandi soll einmal gesagt haben:
Ich glaube, wir sind aktuell irgendwo zwischen der "ignorieren sie dich" und der "lachen sie über dich" Phase. Wenn sie beginnen zu realisieren, dass sie es hier mit einer tapferen, mutigen und selbstbewussten großen Bewegung zu tun haben, dann werden sie uns zu bekämpfen versuchen. Doch das wird ihnen nicht gelingen und dann werden wir gewinnen. Warum ich mir da so sicher bin? Als Irland, ja das katholisch konservative Irland, 2015 ein weitgehendes Selbstbestimmungsgesetz einführte, war dies der unglaublich großartige Erfolg einer Armee von trans* Personen. Trans* Personen die offen und sichtbar in den Wochen vor der Abstimmung von Haus zu gingen und den Menschen ihre Geschichte erzählten, davon berichteten, was dieses Gesetz für trans* Menschen und sie im Besonderen bedeutet. Und sie erzählten davon, was es für sie bedeuten würde, wenn das Gesetz nicht verabschiedet würde. Sie hatten Erfolg!Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Wir dürfen uns nicht länger von unverbindlichem Politiker_innen Gutmenschentum abwimmeln lassen. Gut gemeint ist nicht gut gemacht! Mit gemeint heißt ignoriert!
Ich bin es leid ignoriert zu werden.
Und noch ein letzter (Ab-)Satz zur aktuellen politischen Lage. Wirtschaftskrise, Corona-Krise, Euro-Krise, Klimakrise, Politik und Bevölkerung sind in einem ständigen Krisenmodus. Die Stimmung ist angespannt, die Konzentrations- und Aufmerksamkeitsspanne wird immer kürzer. Die ersten Themen, die darunter leiden, sind die der Minderheiten, wie eben unsere, Trans* Themen. Der immer weiter um sich greifende Populismus, befeuert durch die Blasenbildung von Verschwörungstheorien und "alternativer Fakten / Realitäten" ist mit faktischen Argumenten immer öfter kein Durchkommen mehr. Ich habe aktuell ernsthaft Angst, in welche Richtung sich dies entwickeln wird. Weltweit sehen wir einen Trend, LSBTIQ* Rechte eher zu beschneiden und zu unterdrücken. Selbst in einigen EU Staaten werden die Uhren wieder zurück gedreht, Polen und Ungarn nehmen sehr unrühmliche Vorreiterrollen ein. Auch in Deutschland nimmt der rechts-außen Populismus erschreckend Fahrt auf. In meiner Stadt hat vor einem halben Jahr ein "Parteibüro" des rechtsradikalen "Dritte Weg" augemacht, die natürlich gegen LSBTIQ* hetzen, wo sie nur können. Und prompt wurde vor einem Monat eine LSBTIQ* Person in Siegen verprügelt. Personen dieser Gruppe belagerten den Wohnort des Opfers, zeigten den Ort offen im Internet, verhöhnten das Opfer und markierten damit den Ort. Was kommt als Nächstes? Merkieren von LSBTIQ* Orten? Ja, hatten wir schon! Letztes Jahr zum CSD plakatierten sie das lokale LSBTIQ* Zetrum mit LSBTIQ* feindlichen Schriften. Schaufenster einwerfen? Hatten wir auch schon, die Parteibüros von Grünen und Linken kurz vor dem CSD. Verbrennen von Fahnen? Ja klar! Hatten wir auch, Regenbogenfahnen klauen und dann verbrennen. Wohin sind wir gekommen, wenn ich mich als LSBTIQ* Mensch nicht mehr traue, bestimmte Gegenden meiner Stadt aufzusuchen oder die Innenstadt vermeide, wenn diese "Gruppen" dort unterwegs sind!? Terrorismus ist definiiert als "abgeleitet über "Terror" von lateinisch terror "šFurcht"˜, "šSchrecken"˜) versteht man kriminelle Gewaltaktionen gegen Menschen oder Sachen (wie Morde, Entführungen, Attentate und Sprengstoffanschläge), mit denen politische, religiöse oder ideologische Ziele erreicht werden sollen". Genau das ist dieser rechtskonsvertive Populismus - eine Form von Terrorismus mit keinem anderem Ziel als der Einschüchterung.
Ich wage an dieser Stelle zwei Prognosen oder Vorhersagen.
1. Eine TSG Reform wird es in absehbarer Zeit nicht geben, wenn es keine signifkante Veränderung auf einer der beiden Seiten gibt. Wenn alles so weiter geht wie jetzt, wird mal wieder das passieren, was auch die letzten Jahren immer passiert ist, man wird darüber geredet haben und dann verschwindet es wieder in einer Schublade. Entweder es gibt ein Erwachen in der CDU/CSU, wonach es eher nicht aussieht oder wir, d.h. die Trans* Community, werden massiver, wonach es leider auch nicht aussieht. Meine Prognose ist also, keine Reform in dieser Legislatur und sehr wahrscheinlich auch nicht danach. Die aktuellen Krisen werden vermutlich zu einer weiteren CDU geführten Regierung führen und mit der ist das einfach nicht zu machen, was man leider in der Bundestagsdebatte und der Anhörung erfahren konnte. Einziger Hoffnungsschimmer ist die aktuell noch anhängige Verfassungsbeschwerde nach dem unsäglichen BGH Urteil. Sollte das BVerfG im Sinne der Beschwerde entscheiden, dann könnte ganz vielleicht der Gesetzgeber dazu gezwungen werden, den Par. 45b PStG ganz zu öffnen.
2. Die Corona- und damit einhergehende Wirtschaftskrise werden zu einer weiteren Vertärkung populistischer und vor allem rechts-populistischer Tendenzen führen. Dies wird zu einer weiteren Spaltung unserer Gesellschaft führen, die ohnehin schon durch die wirtschaftlichen Umstände immer weiter auseinander driftet. "Alternative Fakten" werden zunehmen, genau wie die Zahl der Menschen, die man mit rationalen Argumenten nicht mehr erreichen kann. Diese "Blase" ist so LSBTIQ* feindlich, wie sie realitätsfremd ist. Auch das sehen wir bereits, Begriffe wie "Gender-Gaga" oder "Gender Ideologie" kursieren, um Gleichstellungsbemühungen zu diskreditieren. Hier fallen auch wir voll hinein und erfahren ganz direkten harten Widerstand. LSBTIQ* Feindlichkeit wird zunehmen, nur werden wir es, typisch für Deutschland, nicht sehen, denn Hassverbrechen mit LSBTIQ* feindlichem Hintergrund werden in den Kriminalstatistiken als solche nicht erfasst - "Es gibt nichts zu sehen, gehen Sie weiter!".
Was bleibt? Ich weiss es nicht. Kampf oder aufgeben. Einigeln und abwarten oder Aufstehen? Ich habe gesehen, erlebt und selbst erfahren, was Kampf bedeutet. Ich muss gestehen, dass meine Energie dazu schwindet, was mich in gleichem Maße auch beängstigt, denn ich erahne was passieren wird, wenn nicht möglichst viele dagegen aufstehen und den Kampf auf sich nehmen. Jetzt hör' ich mal auf... danke für's zulesen
Liebe Grüße
nicole
(*) Ha, die älteren hier werden den Begriff noch aus anderen unendlichen Diskussionen mit gewissen Personen kennen
[1]
https://www.gesetze-im-internet.de/agg/ ... 10006.html
Ich bin trans* - und das ist gut so!
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Marielle
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Re: Ist das transphob oder ein Beitrag zur Diskussion?
Namd,
TERFs hin, TERFs her. Die 13 % ist schon das von das Antragstelly konstruierte Anteil von Unterstützys. De facto waren es nur 8%, weitere 5% hatten keine eindeutige Meinung dazu oder es war ihnen egal. Das macht eines deutlich: 8% sind keine relevante Gruppe, auf das man allzuviel Engagement verwenden sollte, wenn es um das 'öffentliche Meinung' geht.
100% Mensch, abzgl. 8% TERF, ggfs. abzgl. 1,5% trans* - Es bleiben minimal 91,5% Menschen, mit denen man reden sollte. Damit haben wir mehr als genug zu tun; keine Zeit für TERFs, Kampflesben, Machos, Ultrapatriachen. In der Mitte wird das Meinung gemacht.
Habt es gut
Marielle
Auch wenn ich mich damit hier oder da unbeliebt machen sollte, möchte ich dem widersprechen. Expertise ist m.E. keine notwendige Folge der Betroffenheit durch bestimmte Umstände. Einen Fusspilz zu haben führt nicht notwendig zu Expertise über Hauterkrankungen und ein Kind zu haben, macht auch niemanden zum Experty für Erziehungsfragen. Da braucht es schon etwas mehr.Jeder Mensch ist "ExpertIn in eigenen Angelegenheiten"
TERFs hin, TERFs her. Die 13 % ist schon das von das Antragstelly konstruierte Anteil von Unterstützys. De facto waren es nur 8%, weitere 5% hatten keine eindeutige Meinung dazu oder es war ihnen egal. Das macht eines deutlich: 8% sind keine relevante Gruppe, auf das man allzuviel Engagement verwenden sollte, wenn es um das 'öffentliche Meinung' geht.
100% Mensch, abzgl. 8% TERF, ggfs. abzgl. 1,5% trans* - Es bleiben minimal 91,5% Menschen, mit denen man reden sollte. Damit haben wir mehr als genug zu tun; keine Zeit für TERFs, Kampflesben, Machos, Ultrapatriachen. In der Mitte wird das Meinung gemacht.
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Re: Ist das transphob oder ein Beitrag zur Diskussion?
Ńamd Nicole,
Marielle
Ich halte es für sehr möglich, dass diese, von der SPD über Jahre wiedergekäute Weisheit, schlicht nicht wahr ist. Die -die CDU/CSU- haben viel Sorge um ihre Wählyschaft, um ihre Mandate, aber es sind überwiegend keine Unmenschen. Uns, der Community, fehlt es an wo_men-power und Realismus. Wenn wir beides aufbringen könnten, könnte es gehen. NIcht so wie wir wollen, aber sehr viel besser als es jetzt ist.nicole.f hat geschrieben: So 22. Nov 2020, 22:49.. zu einer weiteren CDU geführten Regierung führen und mit der ist das einfach nicht zu machen
Marielle
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Re: Ist das transphob oder ein Beitrag zur Diskussion?
Welche Weisheit genau, das es zu einer CDU Regierung führen wird oder das ein Selbstbestimmungsgesetz mit der CDU nicht zu machen sei?
Nur für's Protokoll, ich bin kein SPD Mitglied und halte die SPD für genauso unwählbar wie die CDU.
Liebe Grüße
nicole
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Marielle
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Re: Ist das transphob oder ein Beitrag zur Diskussion?
Hallo Nicole,
Es geht in Irland, Portugal und in der Schweiz! Es kann auch hier gehen, mit Realismus und Augenmass. Wir sind nicht Skandinavien, aber eben auch nicht Uganda. Es kann gehen.
Marielle
Letztere natürlich. Es wird von viel zu vielen quasi als Naturgesetz angesehen, dass Selbstbestimmung mit der CDU/CSU nicht zu machen sei. Das hat eben auch die SPD viel zu lange geglaubt (ich unterstelle dir weder Mitgliedschaft irgendwo noch Wahlverhalten für irgendwas).nicole.f hat geschrieben: So 22. Nov 2020, 23:12Welche Weisheit genau, das es zu einer CDU Regierung führen wird oder das ein Selbstbestimmungsgesetz mit der CDU nicht zu machen sei?
Es geht in Irland, Portugal und in der Schweiz! Es kann auch hier gehen, mit Realismus und Augenmass. Wir sind nicht Skandinavien, aber eben auch nicht Uganda. Es kann gehen.
Marielle
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Re: Ist das transphob oder ein Beitrag zur Diskussion?
Das möchte ich auch nicht unterstellen. Nur kann man eben sehr gut aus der Vergangenheit auf das Abstimmungsverhalten der Mehrheit schließen und das ist alles andere als LSBTIQ* freundlich. Auch die gleichgeschlechtliche Ehe hätten wir heute nicht, wäre es nach der CDU Führung gegangen. Erst massiver Druck aus den Homo Verbänden und vor allem, und das halte ich für das Wichtigste, emotionaler Druck von realen Menschen und realen Schicksalen. In den Wochen vor dieser Abstimmung sind viele Dinge zusammen gekommen - die gleichgeschelchtliche Ehe in Irland, die gleichgeschlechtliche Ehe in den USA durch den Supreme Court und damit zusammen die vielen vielen persönlichen _positiven_ Schicksale, die daraufhin durch die Medien gingen. Hier wurde ein enormer emotional menschlicher Druck aufgebaut. Hier ging es nur noch sekundär um Sachargumente, wenn überhaupt. Die hatten wir schon die letzten 10-15 Jahre durch. Was hier der Auslöser war, waren ganz basale menschliche Emotionen.
Das meinte ich damit als ich schrieb, wenn es so weiter geht wie bisher, wird es keine Reform geben. Und ja, vor allem nicht wegen der CDU/CSU, denn die waren und sind die größten Blockierer dabei, wie sich in der Bundestagsdebatte und der Anhörung wieder einmal gezeigt hat. Wer hat denn da Korte und diesen unsäglichen pseudo Juristen Becker angeschleppt? Die CDU Heinis. Mit nur einem Ziel, Verunsicherung und Stimmungsmache. Ja, auch bei der CDU gibt es ganz bestimmt Menschen, die für uns stimmen würden. Eine solche war ja auch bei der Bundestagsbedatte zu Wort gekommen und ihr wurde auch prompt von ihrem Parteikollegen fünf Minuten darauf komplett widersprochen. Bei der Anhörung vor gut drei Wochen zeigte die CDU dann endgültig, was sie davon hält: nichts. Ich glaube nicht, dass wir in dieser Partei mit den bisherigen Mitteln eine Mehrheit für uns erzeugen können.
An die Gespräche am Rande der IMAG vor, was, drei? Vier Jahren? Daran kannst Du Dich doch sicherlich auch noch erinnern? Hinter vorgehaltener Hand waren die Vertreter_innen von BMI (=CDU/CSU) und der Standesämter sehr klar - mit ihnen wird es keine wie auch immer geartete Liberalisierung geben, schon das TSG sei ein Fehler gewesen und sollte einfach ersatzlos gestrichen werden. Der letzte "Reform" Entwurf aus dem BMJ im Mai 2019 war eine Farce, keine Ahnung, was die sich dabei gedacht hatten, und das BMJ war damals noch von Barley, also SPD geführt, bevor sie nach Brüssel "entschwandt", wo sie nun so tolle Dinge wie das neue "Leistungsschutzrecht" mit all seinen Nebenwirkungen vorwärts treibt. SPD und CDU tun sich hier also auch nicht viel. Grüne, Linke und ausnahmsweise auch einmal die FDP sind für uns aktiv, der Rest sind Minderheiten in den "Volksparteien" und in Abstimmungen an die Fraktion gebunden, also nutzlos. Die Gleichgeschlechtliche Ehe kam nur zustande, weil der Fraktionszwang aufgehoben wurde - und Merkel sagte damals noch dazu, sie hätte ein "schlechtes Bauchgefühl". Wie widerlich. Und jetzt haben wir uns auch noch diese AfD eingetreten...
Ich wünsche mir auch etwas anderes! Sehr sogar. Doch sollte das wirklich passieren, dann grenzt es an ein Wunder. Ich rechne eher damit, dass das BVerfG die Regierung, mal wieder, zwingen muss und vielleicht auch bald wird. Mein BVerfG Pulver habe ich verschossen, ich kann nicht nochmal. Ich hoffe, andere machen weiter und haben mehr Erfolg. Mir war es jedenfalls sehr unangenehm, als in der Anhörung vor gut drei Wochen immer wieder von den Gegnern die Begündung des BVerfG zur Ablehnung meines Antrags als Gegenargument herangezogen wurde. So war das nicht geplant und es tut mir leid, dass es dort so missbraucht wurde. Vielleicht hat die aktuell laufende Beschwerde Erfolg?
Die aktuelle Legislatur endet im Oktober 2021. Die Gesetzgebungsverfahren der noch verbleibenden gut 10 Monate bis zur Wahl sind bereits verplant - das so verfahren wird, kennen wir schon aus der IMAG, deren Ergebniss im Dezember/Januar 2016/2017 auch in keinem Gesetz mündeten und alle ganz offen zugaben, das sei jetzt zu knapp vor der Wahl, der Kalender sei schon voll, da bekomme man kein weiteres Gesetz dazwischen. Genau das gleiche wie heute. Gesetzesvorschläge lagen und liegen ausformuliert auf dem Tisch, Expertisen liegen vor, alles könnte scheinbar so leicht und schnell gehen. Doch was passiert? Es wird an Ausschüsse verwiesen, die mit uneindeutigem Ergebnis tagen, besetzt mit teils desaströs schlecht vorbereiteten "Exper_innen" und wir stehen wieder 10 Monate vor Ende der Legislatur. Mit eben dieser CDU geführten Regierung wird das nichts, auch wenn nicht alle von ihnen Unmenschen sind - been there, done that, didn't work. (Die am schlechtest vorbereiteten Expert_innen in der Anhörung waren interessanterweise auch die der CDU/CSU, was vielleicht auch einen Hinweis darauf gibt, welches Gewicht die CDU/CSU dem Ausschuss und dessen Ergebnis beimisst? Nämlich gar keines!? Es war denen einfach reichlich egal, weil es wird sowieso kein Gesetz in dieser Richtung unter ihrer Führung geben, also warum sich anstrengen?)
In allen "schwierigen" Ländern, wie eben Irland oder Schweiz, war es den trans* Organisationen zu verdanken, dass sich etwas bewegte. Diese haben dort besagten "emotionalen" Druck aufgebaut. In der Schweiz kenne ich sogar ein paar persönlich, die daran beteiligt waren. Mit Sachargumenten war da auch nichts zu machen, es ging nur über die emotionale Schine, Schicksale zeigen, Menschen in den Fokus stellen, zu denen die Politiker_innen eine menschlich-emotionale Verbindung aufbauen können (in der Schweiz hast Du immer wieder Personen in den Medien gehabt wie Niklaus Flütsch, Henry Hohmann oder Claudia Meier, in Irland, Malta, Argentinien etc. war es, glaube ich, genauso) - und natürlich auch Unterstützung in der Bevölkerung erzeugen. Ich glaube in diesen Dingen sind wir noch sehr schlecht, hier in Deutschland. Die Fakten haben wir, jetzt müssen wir "nur" noch die Menschen bekommen.
Liebe Grüße
nicole
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Anne-Mette
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Re: Ist das transphob oder ein Beitrag zur Diskussion?
Moin,
Das (bloße) Verlassen auf ExpertInnen halte ich für keine gute Idee; denn eine Mitbestimmung darüber, wo es hingehen sollte und das von Dir, Marielle, angesprochene "Rückenstärken" würde ich so verstehen, dass ich insofern "Expertin in eigener Sache" bin, dass ich micht (in ganz schlichten Worten) "dafür einsetze, dass sich etwas verändert".
Frau Engelke hat ja nun recht deutlich gezeigt, dass sie nicht jede Frau in ihren grüngemalten Frauenraum hineinlässt.
Ihre Argumente gehen da nicht über ein "ihr dürft nicht mitspielen, weil ihr nicht passt" hinaus.
Gleichwohl halte ich eine bloße Feststellung "... %TERFs in der Abstimmung für nicht hilfreich.
Gruß
Anne-Mette
kurze Antworten sind nicht immer besonders gut; so geht es auch mit meiner; aber ich wollte nicht noch einmal eine lange Abhandlung schreiben. Ich wollte damit sagen:Marielle hat geschrieben: So 22. Nov 2020, 22:58 Einen Fusspilz zu haben führt nicht notwendig zu Expertise über Hauterkrankungen und ein Kind zu haben, macht auch niemanden zum Experty für Erziehungsfragen. Da braucht es schon etwas mehr.
Das (bloße) Verlassen auf ExpertInnen halte ich für keine gute Idee; denn eine Mitbestimmung darüber, wo es hingehen sollte und das von Dir, Marielle, angesprochene "Rückenstärken" würde ich so verstehen, dass ich insofern "Expertin in eigener Sache" bin, dass ich micht (in ganz schlichten Worten) "dafür einsetze, dass sich etwas verändert".
Frau Engelke hat ja nun recht deutlich gezeigt, dass sie nicht jede Frau in ihren grüngemalten Frauenraum hineinlässt.
Ihre Argumente gehen da nicht über ein "ihr dürft nicht mitspielen, weil ihr nicht passt" hinaus.
Gleichwohl halte ich eine bloße Feststellung "... %TERFs in der Abstimmung für nicht hilfreich.
Gruß
Anne-Mette
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Re: Ist das transphob oder ein Beitrag zur Diskussion?
Hallo Nicole, Hallo Anne-Mette, Hallo zusammen,
es ist nicht ein Wort in deinem Beitrag, Nicole, das ich bestreiten würde. Vieles was du beschreibst habe ich nah dran erlebt.
Ich denke, dass ich verstehe was du meinst und ich will dem auch nicht widersprechen. Es liegt wohl an unseren, recht unterschiedlichen, Ansätzen. Mein Ansatz ist es, die 'Mitte' (also die Menschen, denen es eher egal ist, was in wessen Geburtsurkunde steht oder die zumindest nicht dezidiert gegen uns sind) und diejenigen, die es am Ende in der Hand haben werden, zu erreichen. Das sind so viele, dass meine Resourcen nicht auch noch für erklärte Widerständlys reichen. Mit denen möchte und kann ich mich nicht zentral beschäftigen.
Dazu kommt wahrscheinlich, dass ich mich in letzter Zeit zu oft über inkompetente, realitätsferne und/oder partikularinteressierte Schwätzerinnen aus den 'eigenen Reihen' aufgeregt habe. Das hat absolut nichts mit dir zu tun, färbt aber leider ein wenig auf meine Einlassungen zum Thema ab. Sorry.
Habt es gut
Marielle
es ist nicht ein Wort in deinem Beitrag, Nicole, das ich bestreiten würde. Vieles was du beschreibst habe ich nah dran erlebt.
Ja, genau. Die 'draussen im Land' und auch die im Parlament. Dazu dringend und aktuell noch irgendjemanden, der beim BMI die ein oder andere Blockade löst. Aber für das brauchen wir eben auch Menschen, unsere 'eigenen Leute'. Es sind zu wenige, die mit Strategie, im Team, mit Realismus und Verstand an der Sache arbeiten. Mehr als das hab ich gar nicht beklagt. Und ich bin auch weit davon entfernt, naiv zu glauben, dass die CDU/CSU an unseren Anliegen auch nur interessiert wäre. Mir ist aber sehr bewusst, dass es gegen die CDU/CSU gar nicht geht; nicht auf absehbare Zeit.Die Fakten haben wir, jetzt müssen wir "nur" noch die Menschen bekommen.
Ich weiss, dass du das mit großem Engagement tust und vieles erreicht hast. In diesem Sinne gebe ich dir uneingeschränkt Recht. Es ist nur, siehe oben, dass das zu wenige tun, um eines der ganz großen Probleme zu lösen: Endlich die Fremdbestimmung zu beenden.... und das von Dir, Marielle, angesprochene "Rückenstärken" würde ich so verstehen, dass ich insofern "Expertin in eigener Sache" bin, dass ich micht (in ganz schlichten Worten) "dafür einsetze, dass sich etwas verändert".
Gleichwohl halte ich eine bloße Feststellung "... %TERFs in der Abstimmung für nicht hilfreich.
Ich denke, dass ich verstehe was du meinst und ich will dem auch nicht widersprechen. Es liegt wohl an unseren, recht unterschiedlichen, Ansätzen. Mein Ansatz ist es, die 'Mitte' (also die Menschen, denen es eher egal ist, was in wessen Geburtsurkunde steht oder die zumindest nicht dezidiert gegen uns sind) und diejenigen, die es am Ende in der Hand haben werden, zu erreichen. Das sind so viele, dass meine Resourcen nicht auch noch für erklärte Widerständlys reichen. Mit denen möchte und kann ich mich nicht zentral beschäftigen.
Dazu kommt wahrscheinlich, dass ich mich in letzter Zeit zu oft über inkompetente, realitätsferne und/oder partikularinteressierte Schwätzerinnen aus den 'eigenen Reihen' aufgeregt habe. Das hat absolut nichts mit dir zu tun, färbt aber leider ein wenig auf meine Einlassungen zum Thema ab. Sorry.
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Anne-Mette
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Re: Ist das transphob oder ein Beitrag zur Diskussion?
Moin,
Berichterstattung über den Parteitag der Grünen bei queer.de: https://www.queer.de/detail.php?article_id=37580
Gruß
Anne-Mette
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Ulrike-Marisa
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Re: Ist das transphob oder ein Beitrag zur Diskussion?
Moin,
der mündige Mensch ist gefragt, bei Wahlen ein Kreuz an der richtigen Stelle zu machen. Sich mit Programmen der Parteien vertraut zu machen, gehört eigentlich zu den Pflichten des Wahlvolkes mal ganz allgemein gesagt. Wir , die Wählerinnen haben es in der Hand, wer uns wie regiert und wie sichtbar wir als Betroffene sein können.
Grüße, Ulrike-Marisa
der mündige Mensch ist gefragt, bei Wahlen ein Kreuz an der richtigen Stelle zu machen. Sich mit Programmen der Parteien vertraut zu machen, gehört eigentlich zu den Pflichten des Wahlvolkes mal ganz allgemein gesagt. Wir , die Wählerinnen haben es in der Hand, wer uns wie regiert und wie sichtbar wir als Betroffene sein können.
Grüße, Ulrike-Marisa
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Marlene K.
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Re: Ist das transphob oder ein Beitrag zur Diskussion?
Manchmal ist es einfach schön bestätigt zu werden... oder auch, habe ich doch gesagt...Eine Initiative transphober Feminist*innen ist dagegen gescheitert. Eva Engelken vom Kreisverband Mönchengladbach hatte einen Antrag eingebracht, der die Selbstbestimmung von trans Frauen attackiert — dabei versucht die Grünenfraktion gerade, einen Entwurf für ein Selbstbestimmungsgesetz im Bundestag durchzusetzen.
Dem Antrag stimmten acht Prozent der Delegierten zu, 87 Prozent lehnten ihn ab.
Erleichterte Grüße
Marlene
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
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Svetlana L
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Re: Ist das transphob oder ein Beitrag zur Diskussion?
Aus dem Bundesnetzwerk kommunaler LSBTIQ*-Ansprechpersonen habe ich gestern erfahren, dass gerade großflächig versucht wird kommunale Frauen-/Gleichstellungsbeauftragte auf deren transfeindliche Seite zu ziehen, indem auf seitenlangen Abhandlungen Stimmung gegen die eingebrachten Gesetzentwürfe gemacht wird. Das geht wohl sogar soweit, dass nach deren Auffassung selbst das (übrigens schon im TSG existierende) Offenbarungsverbot gegen Frauenrechte verstößt.
Und wenn dann erstmal die Transplantation einer Gebärmutter massentauglich geworden ist, dann würden Männer auch massenweise Mutterschutz usw. beantragen. Dabei berufen sie sich auf einen Artikel im Focus von 2017
(Renommierter Forscher sicher: Männer können Kinder gebären).
Und wenn dann erstmal die Transplantation einer Gebärmutter massentauglich geworden ist, dann würden Männer auch massenweise Mutterschutz usw. beantragen. Dabei berufen sie sich auf einen Artikel im Focus von 2017
(Renommierter Forscher sicher: Männer können Kinder gebären).
Hawadehre
Svetlana
As gitt halt nix Bessers wäi wos Guads!
Däi owapfölzer Bärlinerin
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Jaddy
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Re: Ist das transphob oder ein Beitrag zur Diskussion?
Gibt es Sammlungen an Material, "Arguliners", etc. um das im konreten Fall zu kontern, also falls ein in den eigenen Gruppen, Job, etc auf solche Propaganda trifft?
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Svetlana L
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Re: Ist das transphob oder ein Beitrag zur Diskussion?
Es gibt wohl von den queerpolitischen Sprecher_innen der Grünen, Sven Lehmann und Ulle Schauws, ein Argumentationspapier, das den Gleichstellungsbeauftragten der Kommunen zur Verfügung gestellt wurde. Darin sollen auch zahlreiche weiterführende Links zur Thematik enthalten sein. Ich muss mal auf die Suche gehen...
Hawadehre
Svetlana
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