wenn dann aber richtig falsch ... "F64.0" - # 3
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Stina
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Re: wenn dann aber richtig falsch ... "F64.0"
Moin zusammen!
Ich möchte da gerne etwas als Partnerin beisteuern. Natürlich ohne jemanden zu bewerten und ohne jemanden sein Leid ansprechen zu wollen.
Die Frage war ja, wessen Problem das ist, wenn ein geliebter Mensch sich outet. Es ist für alle ein Problem. Ich kann meinen Ehe PartnerIn sehr wohl lieben, zu ihm/ihr halten und unterstützen. Aber ich kann nicht meine sexuelle Gesinnung ändern. Ich habe IHN geheitetet, weil ich auf Männer stehe. Ich bin nicht lesbisch, habe auch keine Neigung dazu. Die Liebe zum Menschen an sich kann bleiben, die körperliche Beziehung ist dann aber vorbei. Das hat nix mit abwerten zu tun. Meine ganz persönliche Einstellung. Mir würde das körperliche sehr fehlen. Das muss aber jede Partnerin für sich entscheiden. Und natürlich kann mensch sich erst darüber Gedanken machen, wenn die Kränkung und die tiefen Wunden verheilt sind. Die gibt es nämlich. Und nicht zu knapp. Daran scheitern sehr viele Paare. Den Weg ganz zu Ende zu gehen, erfordert sehr viel Mut und Kraft. Für alle Seiten. Für die ganze Familie. Da kann man nicht hergehen und sagen, friss Vogel oder stirb! Du hast mich nie als Menschen geliebt, nur den Mann. Das wäre wohl zu einfach. Zu akzeptieren ist die eine Sache, das zu leben eine ganz andere!
LG, Stina
Ich möchte da gerne etwas als Partnerin beisteuern. Natürlich ohne jemanden zu bewerten und ohne jemanden sein Leid ansprechen zu wollen.
Die Frage war ja, wessen Problem das ist, wenn ein geliebter Mensch sich outet. Es ist für alle ein Problem. Ich kann meinen Ehe PartnerIn sehr wohl lieben, zu ihm/ihr halten und unterstützen. Aber ich kann nicht meine sexuelle Gesinnung ändern. Ich habe IHN geheitetet, weil ich auf Männer stehe. Ich bin nicht lesbisch, habe auch keine Neigung dazu. Die Liebe zum Menschen an sich kann bleiben, die körperliche Beziehung ist dann aber vorbei. Das hat nix mit abwerten zu tun. Meine ganz persönliche Einstellung. Mir würde das körperliche sehr fehlen. Das muss aber jede Partnerin für sich entscheiden. Und natürlich kann mensch sich erst darüber Gedanken machen, wenn die Kränkung und die tiefen Wunden verheilt sind. Die gibt es nämlich. Und nicht zu knapp. Daran scheitern sehr viele Paare. Den Weg ganz zu Ende zu gehen, erfordert sehr viel Mut und Kraft. Für alle Seiten. Für die ganze Familie. Da kann man nicht hergehen und sagen, friss Vogel oder stirb! Du hast mich nie als Menschen geliebt, nur den Mann. Das wäre wohl zu einfach. Zu akzeptieren ist die eine Sache, das zu leben eine ganz andere!
LG, Stina
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Lavendellöwin
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Re: wenn dann aber richtig falsch ... "F64.0"
Liebe Stina..
puh...alle haben damit zu tun, sich auf die eigene Art damit zu beschäftigen, aber und das stört
mich immer wieder an diesen ganzen Diskussionen warum wird es immer als Problem definiert?
Ich habe mich nicht geoutet um ein Problem zu erzeugen, sondern um eines zu lösen...
du musst ja deine sexuelle Gesinnung gar nicht ändern..
sondern..(damit meine ich könnte so sein)
die Einstellung dazu. In unserer Beziehung spielt "ER" seit 8 Jahren keine Rolle mehr, das ist längerStina hat geschrieben: Mi 18. Nov 2020, 10:20 Die Liebe zum Menschen an sich kann bleiben, die körperliche Beziehung ist dann aber vorbei. Das hat nix mit abwerten zu tun. Meine ganz persönliche Einstellung. Mir würde das körperliche sehr fehlen.
als mein Outing das ich eine Frau bin. Warum? Weil "ER" alleine doch nicht nur das körperliche ausmacht.
Es gibt sooo viele Arten zu zeigen deine körperliche Nähe ist mir wichtig-warum wird so oft der Mensch
an sich auf ein Körperteil reduziert?
Hängt daran eine Beziehung, die ganze, alles?
Daran will und kann ich nicht glauben, das Liebe und Beziehung an einem Körperteil fixiert sind.
Jeder Mann, jede Frau ist doch viel, viel mehr...
meine Liebste ist auch nicht lesbisch in dem Sinn, aber sie sagte mal pragmatisch, dann nutze ich diese
Energie, speziell diese, eben für etwas anderes, das Leben ist ja viel grösser als diese eine Sache.
Alles Liebe Marie
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Frieda
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Re: wenn dann aber richtig falsch ... "F64.0"
VanessaB hat geschrieben: Mi 18. Nov 2020, 06:33 ... Es geht also in Beziehungen nicht nur um "den Menschen" sondern doch stark um sein Geschlecht und die Sexualität.
Aber wessen Problem ist das denn eigentlich? Das der Transperson, das des Partners oder das des Konstruktes "Beziehung"? Wer hat welches Recht bzw. Anrecht? Versorgung und Fürsorge gegen Freiheit und Selbstbestimmung? Was geht, was nicht? Ist Liebe dann doch nur eine Wort?....
Ok, meine liebe Vanessa, mit diesen Worten von dir, hast du mich nun doch gekitzelt dir reagieren zu wollen.
Vorab... ich bin 100pro bei Marie, die es auch nicht versteht warum Trans, oder ein Outing immer ein Problem sein soll. Danke mein liebe Marie
Ich bin ein ganz großer Gegner vom Egoismus, wahrscheinlich ist das auch hin und wieder hier im Forum schon aufgefallen.
Und ich für mich kann all diese Fragen von dir liebe Vanessa, ganz klar und deutlich auch mit diesem Blick auf den Egoismus, für mich beantworten.
In meiner aktuellen Bewusstseinsentwicklung kann ich für mich ganz klar aussagen, dass ein Fliegenglas für mich eine super Antwort ist.
Warum?
Weil das Fliegenglas es uns sehen lässt, in welcher Misere die Fliege sitzt. Und wenn wir das Fliegenglas als Metapher für unser eigenes Denken sehen, bekommen wir ebenfalls die Chance unsere eigene Misere zu sehen.
Für mich ist ein Denken über die Sexualität in (m)einer Beziehung ein sehr kurzfristiges Denken.
Warum? Weil 1.) der Sex befristet ist und 2.) ich meine Beziehung nicht nur auf der sexualen Ebene betrachte, sondern auch noch viel umfangreicher. Ganz ehrlich ich habe nicht vor, meinem Sex so viel Macht über mein Leben zu geben. Ich himmel Michi nicht nur wegen unseres Sexes an, sondern begann dies schon bevor wir überhaupt intim wurden. Und genau diese Zeit damals schenkt mir Frieden, dass wir uns in Krankheit oder anderen schweren Situationen nicht unwichtiger werden.
Und ich bleibe dabei, solange man sich selber zu sehr um sich selbst dreht (und ich meine hier vollkommen egal wer und wann), wird dies Leid verursachen. Bleibt zB die Transperson nur noch damit beschäftigt sich um sich selbst zu kümmern, bringt das die Beziehungswaage ins Ungleichgewicht. Bleibt der Partner zu engstirnig in seinem Denken zB bzgl Geschlechterdenken, bringt das die Beziehungswaagschale genauso ins Ungleichgewicht.
Jeder Mensch sitzt irgendwie in seinem eigenen Fliegenglas. Der Punkt ist nur, ob man ständig nur stur herumfliegt und man immer wieder gegen das Glas fliegt und man sich Beule um Beule zuzieht, oder ob man den Weg hinaus aus dem Fliegenglas, bzw hinaus aus seinem selbst erschaffenen Gedankengefängnis heraus schafft.
Keine Ahnung ob ich zu verstehen bin!?
Namaste
•Liebe & Mitgefühl sind die höchsten Formen von Intelligenz.
•Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst. Mahatma Gandhi
•Irgendwo ist Jemand glücklich mit weniger als du hast!
*Wer mag, ich bin gerne da mit 💖,👂und📝*
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Sahara65
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Re: wenn dann aber richtig falsch ... "F64.0"
True Story Marie.!EmmiMarie! hat geschrieben: Mi 18. Nov 2020, 10:51 Ich habe mich nicht geoutet um ein Problem zu erzeugen, sondern um eines zu lösen...
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Mara
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Re: wenn dann aber richtig falsch ... "F64.0"
Hallo Vanessa und alle anderen,
erst einmal Danke das du die Diskussion in diesem Thread separat angestoßen hast. Da ich momentan alles andere als fit bin, komme ich erst jetzt dazu mal etwas dazu zu schreiben, auch wenn schon soviel tolles und reflektiertes aus vielen Perspektiven dazu geschrieben wurde.
Ich finde gut, was Aria geschrieben hat, die Gründe (u.a. soz. Hemmnisse/ Leidensdruck), wie lebe ich meine Transsexualität, inwieweit passe ich mich sozial und äußerlich meinem Inneren an? Damit beschäftige ich mich natürlich auch in meiner momentanen Situation.
Es war ein langer Weg für mich zu erkennen, dass ich "geschlechtsempfindungsbezogen anders" bin. Letztlich für mich in der Ausprägung "Der Wunsch lieber eine Frau/ als Frau geboren zu sein, mich im Innern weiblich zu fühlen" ist für mich ein deutliches Merkmal des "anders seins" und wenn mann dem Kind hier von mir aus den Namen "Trans" gibt mit den jeweiligen vorhandenden vollkommenen oder unvollkommenden Definitionen u.a. F64..Diagnosen mit ihren zum Teil abstrusen Abgrenzungen. (Was hier dann immer wieder zu Beleidungen und Ausgrenzungsgefühlen führt).
Nein, was zählt ist, wie ich mich empfinde allen Definitionsgrenzen zum trotz! Wie ich damit in meinem restlichen Leben dann klar komme, damit lebe, dass ist dann ein anderes Thema. Auch wenn ich nichts an mir äußerlich und im sozialen Leben ändern würde bin ich doch Trans (und hier ist die Spannweite enorm: manche leben mehr oder weniger gut ihr bisheriges Leben weiter und manche bringt es buchstäblich um, ohne Geschlechtsangleichung. -> In früheren Zeiten ohne Angleichungsmöglichkeiten blieb den Betroffen gar nicht anderes übrig als damit zu leben)
Diagnosen à la ICD sind natürlich Kategorien, die in erster Linie dem System/ der Gesellschaft helfen, mit einem Phänomen umzugehen. Das ist ja in allen Bereichen des Lebens so , sei es in der Ökonomie, Ökologie usw. Überall wird Kategorisiert, Normiert. Bei menschlichen Phänomenen ist das allerdings etwas schwierig, da sie so komplexe Wesen sind. Daher würde ich eine Kategorisierung nicht so wichtig für mein eigenes Empfinden nehmen.
Um Leistung zur körperlichen Veränderung zu erhalten ist es aber dann enorm wichtig! Meines Wissens sehen die Krankenkassenleitlinien ja bestimmte Behandlungsfristen und Abfolgen vor, um bestimmte Leistungen zu erhalten, was individuelle Wege zu gehen sehr schwer macht. So habe ich wenig Chancen eine Kostenübernahme für Nadelepi ( was für mich aber an erster Stelle steht) vor Hormoneinahme zu erhalten, zumal wie bereits erwähnt man keine Wunder von Hormonen erwarten kann. Also benötige ich die Diagnose F64.0 nur für Kostenübernahme. Sonst ist sie mir inzwischen total egal, eine für's System notwendige Kategorisierung, Ende.
Zu deinem Anstoß Verantwortung versus Selbstbestimmung:
Hier kann ich aus meiner Perspektive schildern, da ich mich der Familie ja gerade öffne. Bisher habe ich da viel Rücksicht auf die Familie genommen. Sobald man aber merkt, dass es einem gesundheiltlich nicht gut tut muss dass raus - auf den Tisch, wie du es geschrieben hast. Das kann in einem RUms geschehen oder scheibchenweise. Bei mir ist zweiteres der Fall. Was besser davon ist, ist meinen Ansicht nach sehr individuell. Ich finde es behutsamer besser, wenn es auch anstrengender für mich ist. Hier kommt die Verantwortung für die Familie ins Spiel. Mein Sohn macht gerade eine sehr schwierige Phase durch und so versuche ich mich momentan etwas zurück nehmen bzw. habe gar nicht die Energie für meine Bedürfnisse.
In erster Linie ist es aber mein Problem und wird dann zwangsläufig zum Problem der Mitmenschen im engen Familienkreis. Der weitere Familienkreis, darauf kann ich dann in der Regel keine Rücksicht mehr nehmen, aber ich merke schon während ich diese Zeile schreibe: hier fängt die Disskussion an...
Versorgung/ Führsorge meinerseits kann ja nur solange gewährleistet werden und so fühle ich es heraus, soweit ich mit meinem Status klar komme. Wenn es anfängt zu kippen muss Änderung her. So macht sich das in vielen Dingen bemerkbar: Unkonzentriertheit, Energie aufbringen für das Thema Trans, versteckthalten und und und. Wie dann der Prozess in Gang kommt ist unterschiedlich, bei mir eben langsam. Und es ist klar: Die Selbstbestimmung schafft sich von selbst Raum, wenn die Dysphorie entsprechend stark ist, oder?
Geschlecht und Sexualität ist ja nochmal ein riesiges Thema für sich. Wie empfinde ich mich? Verändert sich meine sexuelle Neigung? Kann dass dann überhaupt noch funktionieren, wenn sich Interesse für das Gegengeschlecht entwickelt? Ein Thema über das eher wenig geredet wird...Sexualität ist auch im Transkreis eher ein Tabuthema, so ist zumindest mein Eindruck. Bei meinen bisherigen SHG-Erfahrungen war es noch nie Thema. Ich weiß nicht inwieweit es Studien dazu gibt, wahrscheinlich nicht sonderlich viele.
Und naja, ich erzeuge durchaus ein Problem bei den Mitmenschen die mich umgeben auch wenn ich für mich ein Problem lösen möchte, da erfahrungsgemäß die wenigsten Ehepartner damit ersteinmal klar kommen und viele auf Dauer nicht. Ich kann aber die positive Sichtweise von Marie und Frieda verstehen und würde sie gerne unterstützen wollen. Das hängt aber sehr von der Sichtweise des Gegenübers ab. Ich kann meiner Frau Zeit geben, (dass mache ich ja) und auch denken "sieh eine Chance für unsere Beziehung darin". Es gehören 2 Seiten dazu, die dazu bereit sind so einen Weg zu gehen und ich freue mich für jede Partnerschaft in der das funktioniert.
Erst einmal soweit...
Liebe Grüße
Mara
erst einmal Danke das du die Diskussion in diesem Thread separat angestoßen hast. Da ich momentan alles andere als fit bin, komme ich erst jetzt dazu mal etwas dazu zu schreiben, auch wenn schon soviel tolles und reflektiertes aus vielen Perspektiven dazu geschrieben wurde.
Ich finde gut, was Aria geschrieben hat, die Gründe (u.a. soz. Hemmnisse/ Leidensdruck), wie lebe ich meine Transsexualität, inwieweit passe ich mich sozial und äußerlich meinem Inneren an? Damit beschäftige ich mich natürlich auch in meiner momentanen Situation.
Es war ein langer Weg für mich zu erkennen, dass ich "geschlechtsempfindungsbezogen anders" bin. Letztlich für mich in der Ausprägung "Der Wunsch lieber eine Frau/ als Frau geboren zu sein, mich im Innern weiblich zu fühlen" ist für mich ein deutliches Merkmal des "anders seins" und wenn mann dem Kind hier von mir aus den Namen "Trans" gibt mit den jeweiligen vorhandenden vollkommenen oder unvollkommenden Definitionen u.a. F64..Diagnosen mit ihren zum Teil abstrusen Abgrenzungen. (Was hier dann immer wieder zu Beleidungen und Ausgrenzungsgefühlen führt).
Nein, was zählt ist, wie ich mich empfinde allen Definitionsgrenzen zum trotz! Wie ich damit in meinem restlichen Leben dann klar komme, damit lebe, dass ist dann ein anderes Thema. Auch wenn ich nichts an mir äußerlich und im sozialen Leben ändern würde bin ich doch Trans (und hier ist die Spannweite enorm: manche leben mehr oder weniger gut ihr bisheriges Leben weiter und manche bringt es buchstäblich um, ohne Geschlechtsangleichung. -> In früheren Zeiten ohne Angleichungsmöglichkeiten blieb den Betroffen gar nicht anderes übrig als damit zu leben)
Diagnosen à la ICD sind natürlich Kategorien, die in erster Linie dem System/ der Gesellschaft helfen, mit einem Phänomen umzugehen. Das ist ja in allen Bereichen des Lebens so , sei es in der Ökonomie, Ökologie usw. Überall wird Kategorisiert, Normiert. Bei menschlichen Phänomenen ist das allerdings etwas schwierig, da sie so komplexe Wesen sind. Daher würde ich eine Kategorisierung nicht so wichtig für mein eigenes Empfinden nehmen.
Um Leistung zur körperlichen Veränderung zu erhalten ist es aber dann enorm wichtig! Meines Wissens sehen die Krankenkassenleitlinien ja bestimmte Behandlungsfristen und Abfolgen vor, um bestimmte Leistungen zu erhalten, was individuelle Wege zu gehen sehr schwer macht. So habe ich wenig Chancen eine Kostenübernahme für Nadelepi ( was für mich aber an erster Stelle steht) vor Hormoneinahme zu erhalten, zumal wie bereits erwähnt man keine Wunder von Hormonen erwarten kann. Also benötige ich die Diagnose F64.0 nur für Kostenübernahme. Sonst ist sie mir inzwischen total egal, eine für's System notwendige Kategorisierung, Ende.
Zu deinem Anstoß Verantwortung versus Selbstbestimmung:
Hier kann ich aus meiner Perspektive schildern, da ich mich der Familie ja gerade öffne. Bisher habe ich da viel Rücksicht auf die Familie genommen. Sobald man aber merkt, dass es einem gesundheiltlich nicht gut tut muss dass raus - auf den Tisch, wie du es geschrieben hast. Das kann in einem RUms geschehen oder scheibchenweise. Bei mir ist zweiteres der Fall. Was besser davon ist, ist meinen Ansicht nach sehr individuell. Ich finde es behutsamer besser, wenn es auch anstrengender für mich ist. Hier kommt die Verantwortung für die Familie ins Spiel. Mein Sohn macht gerade eine sehr schwierige Phase durch und so versuche ich mich momentan etwas zurück nehmen bzw. habe gar nicht die Energie für meine Bedürfnisse.
In erster Linie ist es aber mein Problem und wird dann zwangsläufig zum Problem der Mitmenschen im engen Familienkreis. Der weitere Familienkreis, darauf kann ich dann in der Regel keine Rücksicht mehr nehmen, aber ich merke schon während ich diese Zeile schreibe: hier fängt die Disskussion an...
Versorgung/ Führsorge meinerseits kann ja nur solange gewährleistet werden und so fühle ich es heraus, soweit ich mit meinem Status klar komme. Wenn es anfängt zu kippen muss Änderung her. So macht sich das in vielen Dingen bemerkbar: Unkonzentriertheit, Energie aufbringen für das Thema Trans, versteckthalten und und und. Wie dann der Prozess in Gang kommt ist unterschiedlich, bei mir eben langsam. Und es ist klar: Die Selbstbestimmung schafft sich von selbst Raum, wenn die Dysphorie entsprechend stark ist, oder?
Geschlecht und Sexualität ist ja nochmal ein riesiges Thema für sich. Wie empfinde ich mich? Verändert sich meine sexuelle Neigung? Kann dass dann überhaupt noch funktionieren, wenn sich Interesse für das Gegengeschlecht entwickelt? Ein Thema über das eher wenig geredet wird...Sexualität ist auch im Transkreis eher ein Tabuthema, so ist zumindest mein Eindruck. Bei meinen bisherigen SHG-Erfahrungen war es noch nie Thema. Ich weiß nicht inwieweit es Studien dazu gibt, wahrscheinlich nicht sonderlich viele.
Und naja, ich erzeuge durchaus ein Problem bei den Mitmenschen die mich umgeben auch wenn ich für mich ein Problem lösen möchte, da erfahrungsgemäß die wenigsten Ehepartner damit ersteinmal klar kommen und viele auf Dauer nicht. Ich kann aber die positive Sichtweise von Marie und Frieda verstehen und würde sie gerne unterstützen wollen. Das hängt aber sehr von der Sichtweise des Gegenübers ab. Ich kann meiner Frau Zeit geben, (dass mache ich ja) und auch denken "sieh eine Chance für unsere Beziehung darin". Es gehören 2 Seiten dazu, die dazu bereit sind so einen Weg zu gehen und ich freue mich für jede Partnerschaft in der das funktioniert.
Erst einmal soweit...
Liebe Grüße
Mara
Zuletzt geändert von Mara am Mi 18. Nov 2020, 20:52, insgesamt 2-mal geändert.
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VanessaB
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Re: wenn dann aber richtig falsch ... "F64.0"
Moinsen ..Stina hat geschrieben: Mi 18. Nov 2020, 10:20 ...
Ich kann meinen Ehe PartnerIn sehr wohl lieben, zu ihm/ihr halten und unterstützen.
Aber ich kann nicht meine sexuelle Gesinnung ändern.
Ich habe IHN geheitetet, weil ich auf Männer stehe.
Ich bin nicht lesbisch, habe auch keine Neigung dazu.
Die Liebe zum Menschen an sich kann bleiben, die körperliche Beziehung ist dann aber vorbei.
...
Meine ganz persönliche Einstellung.
Mir würde das körperliche sehr fehlen.
...
ich hoffe ich darf etwas zu Deinem Text anmerken, Stina!?
Ich habe ihn dafür etwas auseinander gezogen, verzeih mir bitte.
Ich finde es großartig, dass Du Dich zu diesem Thema geäußert hast und es ist nicht meine Absicht, Deine Meinung anzugreifen oder zu verändern. das möchte ich unbedingt voranstellen ...
Der erste Satz spricht mir aus dem Herzen und tatsächlich gibt es diese Liebe auch über die Ehe hinaus. So zumindest ist es bei meiner Frau und mir. Trotz laufender Scheidung empfinde ich eine tiefe Liebe zu ihr (und auch zu meinem Sohn so mal am Rande erwähnt). Mein Herz ist für beide weit geöffnet!
Das man seine sexuelle Gesinnung nicht ändern kann, stimmt auch und auch wieder nicht. Für mich stimmt das, weil es eigentlich nur eine einzige Sexualität gibt ... und man hat sie mit einer Person (vielleicht auch mehreren) oder man hat sie eben nicht. Das Geschlecht ist zweitrangig und unwichtig, weil es für die Sexualität erst mal keine Rolle spielt. Ich spreche da niemanden eine Präferenz oder Neigung ab, aber es ist ein unterschied zwischen "kann" und "möchte". "Was kann ich zulassen", "Was möchte ich zulassen". Früher hatte ich auch so gedacht! Die Sinnhaftigkeit der Einteilung in homo-, hetero-, bi- und x-sexuell hat sich für mich in dem Moment in Frage gestellt, als ich mir eingestehen konnte, eine Frau zu sein. Von einem Moment auf den anderen sollte ich nicht mehr hetero- sondern homosexuell sein? Völlig Gaga (für mich)! Im Laufe der Zeit habe ich dann immer mehr Menschen getroffen, die meine Zweifel an der "normierten Einteilung" weiter zerlegt haben. Für mich habe ich dann irgendwann festgestellt, dass ich, wenn überhaupt, "PAN" als Definition zulassen kann. Wenn, dann liebe und begehre den Menschen ... egal, ob Trans*, CIS* oder dazwischen oder außerhalb. Dabei spreche auch ich auf äußere Merkmale aber eben auch auf Intellekt an. Meine Perspektive ...
Ich habe IHN geheitetet, weil ich auf Männer stehe.
Verzeih mir ich weiß, was Du sagen möchtest, aber ich musst beim Lesen schmunzeln. Nicht wegen der Autokorrektur, sondern weil es sich so anhört, als wenn Du Dir einfach irgendeinen Mann geschnappt hättest, der gerade des Weges kam.
Ich habe meine Frau aus Liebe und Zuneigung geheiratet und nicht, weil sie eine Frau ist. Allerdings gebe ich zu, dass ich damals auch nie auf die Idee gekommen wäre, auch mal einen Mann so lieben könnte. Und, Heirat wäre damals gleichgeschlechtlich auch gar nicht möglich gewesen ... Ich hatte kurz vor meiner Frau aber tatsächlich eine Annäherung mit einem guten Freund. Diese habe ich damals mental nicht zugelassen, weil ich ja nicht schwul war. Heute könnte das grundsätzlich anders aussehen.
Was mich persönlich nach meinem Outing am Schwersten getroffen hatte, ist der Verlust der körperlichen Beziehung. Ich denke hier verstehen wir etwas unterschiedliches. Es gab vorher nicht einen Tag ohne Zärtlichkeit zwischen uns. Diese brach recht schnell ab. Die kleinen Berührungen zwischendurch oder das Ankuscheln am Abend im Bett. Nicht der Sex hat mit (uns) gefehlt, aber diese Körperlichkeit! Das war für mich wie Liebesentzug. Und tatsächlich kann ich hier keiner Seite eine Schuld geben ... es war wohl eher die Unsicherheit auf beiden Seiten. Mir hat diese Nähe/Körperlichkeit gefehlt und das war für mich auch irgendwann das eigentliche Ende der Beziehung.
Was ich für mich gelernt habe ist, dass Liebe, Geschlecht, Sexualität verwoben sein mögen, aber im Grunde nichts miteinander gemein haben.
Alles Liebe
Van
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Liebe ist das Ziel - Dialog der Weg - Würde das Prinzip
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Lavendellöwin
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Re: wenn dann aber richtig falsch ... "F64.0"
Liebe Vanessa..
was du geschrieben hast eben hat mein Herz vor Freude springen lassen..vielen vielen Dank!
Du hast mit deinen gut ausgesuchten Worten genau das nochmal rübergebracht, was so
auch in meinem Fühlen ist.
Dir alles Liebe, aus ganzem Herzen
Marie
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Aria
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Re: wenn dann aber richtig falsch ... "F64.0"
Hahaha ich habe es gewusst, dass dieser Satz aus Stina's Beitrag zitiert wird. Und mir war klar, dass darüber diskutiert wird. Ich lese den Satz aber anders: Sie hat IHN - die Persönlichkeit - geheiratet und weil sie AUSSERDEM auf Männer steht. Wäre sie bisexuell, hätte sie womöglich die gleiche Persönlichkeit auch in weiblicher Erscheinung heiraten können.VanessaB hat geschrieben: Mi 18. Nov 2020, 19:11 Ich habe IHN geheitetet, weil ich auf Männer stehe.
Verzeih mir ich weiß, was Du sagen möchtest, aber ich musst beim Lesen schmunzeln. Nicht wegen der Autokorrektur, sondern weil es sich so anhört, als wenn Du Dir einfach irgendeinen Mann geschnappt hättest, der gerade des Weges kam. Ich habe meine Frau aus Liebe und Zuneigung geheiratet und nicht, weil sie eine Frau ist.
... Ich hatte kurz vor meiner Frau aber tatsächlich eine Annäherung mit einem guten Freund. Diese habe ich damals mental nicht zugelassen, weil ich ja nicht schwul war.
Die Annäherung mit deinem guten Freund kann man auch als frühe sexuelle Ausrichtung deuten, die deiner Transsexualität weit voraus war. Dein Körper wusste bereits was Sache ist aber Vanessa war noch nicht in Erscheinung getreten
¡no lamento nada!
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Lavendellöwin
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Re: wenn dann aber richtig falsch ... "F64.0"
Hi Aria...Aria hat geschrieben: Mi 18. Nov 2020, 19:44 Ich lese den Satz aber anders: Sie hat IHN - die Persönlichkeit - geheiratet und weil sie AUSSERDEM auf Männer steht.
ja natürlich, oder viel mehr auch.
Was soll ich sagen - auch mit Jaddys Worten, alle "genitalen Konfigurationen", haben ihren Reiz für mich oder
auch wieder keinen, denn einzig die Aura, die Wärme die eine Person ausstrahlt ist das was mich anzieht.
Und mir die Möglichkeit gibt mich fallen zu lassen..
wie was berührt wird ist erfüllte Sexualität, nicht was berührt wird.
Aber da scheiden sich unsere Geister, weiss ich ja..
Das ich männliche Merkmale doch etwas mehr als weibliche anziehend finde ist nochmal ganz was anderes...
aber ich mache es jetzt kurz
LIEBE IST LIEBE...
alles sonst ist Zugabe..
Alles Liebe Marie
Zuletzt geändert von Lavendellöwin am Mi 18. Nov 2020, 20:21, insgesamt 2-mal geändert.
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Re: wenn dann aber richtig falsch ... "F64.0"
Danke Aria! Genau so war das gemeint!
Ich habe nicht irgend jemanden geheiratet,sondern meinen Herzens Menschen.
LG, Stina
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Re: wenn dann aber richtig falsch ... "F64.0"
Traurigerweise ist es so, dass nicht alle Frauen das so sehen. Und leider ist es auch oft so, dass ER und SIE zwar über das gleiche Herz verfügen aber sonst zum Teil andere Menschen sind...Stina hat geschrieben: Mi 18. Nov 2020, 20:03 Danke Aria! Genau so war das gemeint!
Ich habe nicht irgend jemanden geheiratet,sondern meinen Herzens Menschen.
LG, Stina
Liebe Grüße
Patricia
Lebe dein Leben, denn du hast nur das eine!!!
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Re: wenn dann aber richtig falsch ... "F64.0"
!EmmiMarie! hat geschrieben: Mi 18. Nov 2020, 20:02 [quote=Aria post_id=296446 time=1605725066 user_id=5761
Das ich männliche Merkmale doch etwas mehr als weibliche anziehend finde ist nochmal ganz was anderes...
aber ich mache es jetzt kurz
LIEBE IST LIEBE...
alles sonst ist Zugabe..
Alles Liebe Marie![]()
Hallo Marie,
Vielen Dank für deine Worte. Ich schreibe dich direkt dazu an, da du es ja geäußert hast. Meine das aber in keiner Weise vorwurfsvoll. Ich möchte das nur für mich klar kriegen, da es mir in der Sache ähnlich geht.
Wie geht eine Partnerin damit um, wenn sie weiß dass ihre Partnerin männliche Merkmale etwas mehr anziehender findet (und sie selbst evtl. ursprünglich ja vielleicht auch)?
VanessaB hat geschrieben: Mi 18. Nov 2020, 19:11Stina hat geschrieben: Mi 18. Nov 2020, 10:20 ...
I
Was mich persönlich nach meinem Outing am Schwersten getroffen hatte, ist der Verlust der körperlichen Beziehung. Ich denke hier verstehen wir etwas unterschiedliches. Es gab vorher nicht einen Tag ohne Zärtlichkeit zwischen uns. Diese brach recht schnell ab. Die kleinen Berührungen zwischendurch oder das Ankuscheln am Abend im Bett. Nicht der Sex hat mit (uns) gefehlt, aber diese Körperlichkeit! Das war für mich wie Liebesentzug. Und tatsächlich kann ich hier keiner Seite eine Schuld geben ... es war wohl eher die Unsicherheit auf beiden Seiten. Mir hat diese Nähe/Körperlichkeit gefehlt und das war für mich auch irgendwann das eigentliche Ende der Beziehung.
Alles Liebe
Van
Vanessa, spannend an deine Erfahrungen teilhaben zu dürfen. Trotz Outing bei meiner Frau und Verwirrung im sexuellem Empfinden, empfinde auch ich Zuneigung zu meiner Frau, mag das Ankuscheln und Momente der Nähe. Das gleiche spiegelt mir meine Frau. Gleichzeitig weiß ich, dass auf sexueller Ebene ich den männlichen Part nicht mehr geben möchte / kopfmäßig gar nicht mehr kann. Weiter ausdisskutiert hsben wir das noch nicht, wenn ich mich körperlich weiter verändern sollte. Bei dir scheint aber recht schnell diese Ebene eingegangen zu sein. Das ist sehr schade.
LG Mara
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Re: wenn dann aber richtig falsch ... "F64.0"
Liebe Stina,Stina hat geschrieben: Mi 18. Nov 2020, 20:03 Danke Aria! Genau so war das gemeint!
Ich habe nicht irgend jemanden geheiratet,sondern meinen Herzens Menschen.
LG, Stina
das wollte ich gar nicht bezweifeln .. ich hoffe Du hast das nicht so verstanden. Es ging tatsächlich um die Wortwahl ... Namasté.
Van
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VanessaB
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Re: wenn dann aber richtig falsch ... "F64.0"
Hallo,Mara hat geschrieben: Mi 18. Nov 2020, 21:35
Wie geht eine Partnerin damit um, wenn sie weiß dass ihre Partnerin männliche Merkmale etwas mehr anziehender findet (und sie selbst evtl. ursprünglich ja vielleicht auch)?
diesen Satz möchte ich mal aufgreifen.
Die Reaktion eines Menschen ist wesentlich von seiner sexuellen Offenheit abhängig. Dass sich Personen ihre Sexualität auch außerhalb der Beziehung suchen (offen und geduldet, allein und heimlich oder auch gemeinsam) ist ein offenes Geheimnis. Das ist nicht nur auf das Geschlecht bezogen, sondern bezieht ja auch besondere "Neigungen" und "Fetische" mit ein. Es gibt da ja quasi nichts, was es nicht gibt und wer sich mal auf Travesta, JC oder der SZ umgeschaut hat, ist sicherlich mehr ernüchtert und wenig erschüttert über die beschriebene Tatsache, als jemand der nur "Blümchensex" kennt. (Meine persönliche Meinung)
Wenn sich zwei Frauen ein "männliches Merkmal" wünschen, wie Du es nennst, dann gibt es erst mal zwei Möglichkeiten: a) in einen Sexshop zu gehen und sich entsprechen auszustatten oder b) auf Männerfang zu gehen ...
Für diejenigen, die beiden Möglichkeiten ausschließen, bleibt nur die Trennung, oder eben das Leben mit dieser Tatsache und der Verzicht.
Das Erkunden und Erleben von Sexualität kann auch jede Menge Spaß machen, wollte ich damit einfach mal sagen ... aber das muss man auch wollen bzw. zulassen können. Es braucht nicht immer diese Schwere, die wir oft hineinlegen. Aber dazu müssen sich die Beteiligten eben öffnen und sich ausprobieren wollen / können.
Und das geht nur aus einer guten und liebe- und vertrauensvollen Beziehung heraus (meine ich persönlich).
Alles Liebe
Vanessa
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Mara
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Re: wenn dann aber richtig falsch ... "F64.0"
Danke Vanessa,
Mit diesen Worten hast du gleich etwas Schwere herausgrnommen.
Der springende Punkt ist häufig das ausprobieren wollen /können.
Unsere Gesellschaft ist hier wirklich noch stark kirchlich /religiös geprägt (zumindest ehem West BRD). Das steckt häufig unbewusst in den Köpfen vieler Menschen.
Das trifft aber aif alle Beziehungen zu.
Herzliche Grüße
Mara
Mit diesen Worten hast du gleich etwas Schwere herausgrnommen.
Der springende Punkt ist häufig das ausprobieren wollen /können.
Unsere Gesellschaft ist hier wirklich noch stark kirchlich /religiös geprägt (zumindest ehem West BRD). Das steckt häufig unbewusst in den Köpfen vieler Menschen.
Das trifft aber aif alle Beziehungen zu.
Herzliche Grüße
Mara