Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein? - # 62
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Sahara65
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Aua.
Das ist natürlich hard.
Ich lese über AT nichts darüber das man die Wirtschaft mit LD2 einfriert ?!
Was es uns gebracht hat spüren wir noch heute durch den LD.
Ob es langfristig eine Lösung ist Menschen einzusperren .....
Das hat mit Einschränken nichts mehr zu tun.
ZB. Kinder in Angst und Panik zu versetzen unter anderem auch uns.
Fragt mal unsere Kinder was die durchmachen müssen, nicht nur in der Schule.
In Italien tritt eine Art "Selbstheilung" ein und AT wird dich gemacht.
Jedes Land und jedes Dorf kocht sein eigenes Süppchen.
Ich mag Trump aus verschieden Gründen nicht, aber eines ist sicher.
Im Bezug auf C geht er den richtigen Weg, einmal durchseuchen und gut ist.
Das ist natürlich hard.
Ich lese über AT nichts darüber das man die Wirtschaft mit LD2 einfriert ?!
Was es uns gebracht hat spüren wir noch heute durch den LD.
Ob es langfristig eine Lösung ist Menschen einzusperren .....
Das hat mit Einschränken nichts mehr zu tun.
ZB. Kinder in Angst und Panik zu versetzen unter anderem auch uns.
Fragt mal unsere Kinder was die durchmachen müssen, nicht nur in der Schule.
In Italien tritt eine Art "Selbstheilung" ein und AT wird dich gemacht.
Jedes Land und jedes Dorf kocht sein eigenes Süppchen.
Ich mag Trump aus verschieden Gründen nicht, aber eines ist sicher.
Im Bezug auf C geht er den richtigen Weg, einmal durchseuchen und gut ist.
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Laura R
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Ob einmal durchseuchen der richtige Weg ist bezweifle ich mal und ob eingesperrt der richtige Ausdruck sei mal in Frage gestellt.
Ein Kollege von mir hatte sich mit Covid 19 infiziert und war sehr lange krank und trotz Heilung hat er immer noch Probleme. Für mich steht eines fest das ich mich an die Vorgaben und Empfehlungen halten werde und ich kenne genug andere die es genauso sehen. Sicherlich ist das alles nervig, aber da müssen wir nun mal durch. Auch bei uns in der Brauerei wird strikt nach den Vorgaben verfahren und wir haben sogar diese noch erweitert um gut durch diese Krise zu kommen. Von den Kollegen beklagt sich keiner über die getroffenen Maßnahmen. Die Situation ist doch viel schlimmer für Menschen die eh schon gesundheitlich eingeschränkt sind und nicht mehr so gut alleine klar kommen oder die Menschen die z.B. im betreuten Wohnen leben und durch Vorgaben keinen Besuch haben dürfen.
Es ist immer leicht über getroffene Maßnahmen zu nörgeln und zu kritisieren, einfach mal besser machen und den Mut haben Entscheidungen zu treffen das wäre doch die Lösung. Es jeden das recht zu machen wird sowieso nicht klappen.
In diesem Sinne bleibt gesund
Laura
Es ist immer leicht über getroffene Maßnahmen zu nörgeln und zu kritisieren, einfach mal besser machen und den Mut haben Entscheidungen zu treffen das wäre doch die Lösung. Es jeden das recht zu machen wird sowieso nicht klappen.
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Ich bin wie ich bin und weiß wer ich bin. Das gut so!
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Nora_7
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Da kommt doch gleich wieder die Wut hoch, nachdem ich heute diesen Focus-Artikel gelesen habe:
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 61942.html
Seit Monaten propagiere ich intelligente Lösungen für die Identifizierung der Superspreader und der Kontaktverfolgung und -warnung. Aber nein, weiter mit den Methoden der Pestzeit, Bürger abstrafen. Nachdem der "Lockdown Light" nicht funktioniert — was vorhersehbar war, denken manche Politiker endlich mal weiter. Aber wahrscheinlich wird der Datenschutzbeauftragte wieder alles stoppen, weil krepieren Vorrang vor Warnung hat.
WOW! Sogar Lauterbach wird lernfähig: Lauterbach: ""¦Man müsse sich darauf konzentrieren, Superspreader-Ereignisse zu isolieren, forderte der Epidemiologe..." Prof. Alles Verbieten hat gesprochen!
Weiterer Auszug:
""¦Mehrere Politiker haben sich für Änderungen an der Corona-Warn-App ausgesprochen. Die App müsse um zahlreiche Funktionen erweitert und vor allem bei der Kontaktnachverfolgung verbessert werden, forderte Kretschmann. "Wir brauchen zum Beispiel eine Check-in-Funktion für Gastronomie und Veranstaltungen, dann kann man auch mit der Zettelwirtschaft aufhören", sagte er der "Augsburger Allgemeinen" (Montag) Kommentar: Aha, von Anfang an gefordert, gibt's schon lange zu kaufen. Zudem brauche es unter anderem eine Erhöhung der Weiterleitungsquote bei positiven Tests, einen häufigeren Datenabgleich und ein Kontakttagebuch.
Auch der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, sprach sich für eine Weiterentwicklung aus. "Jeder Nutzer sollte die Möglichkeit erhalten, durch entsprechende Freigaben zu erfahren, wann und wo er einen Kontakt mit Infizierten gehabt hat", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Online Sonntag/Print Montag).
Der SPD-Politiker Karl Lauterbach forderte, dass das Warnen der Kontakte die Regel werden müsse. "Es kann nicht sein, dass die Warnung nach positiven Testergebnissen erst noch freigeschaltet werden muss, sagte er den Funke-Zeitungen. Außerdem sollte den App-Nutzern seiner Ansicht nach mitgeteilt werden, wann genau eine Risikobegegnung war. "Uns läuft die Zeit davon. Diese Funktionen werden dringend benötigt.""¦"
Ich frage mich wirklich, wie so weitreichende Entscheidungen getroffen werden. Die meisten Virologen wissen eher nicht, wie man eine technologische Hilfe plant, vor allem nicht die Softwareanforderungen. Politiker sicher noch weniger, obwohl der Ansatz für medizinische Software (ggf. mit Hardware) so banal logisch wie einfach ist: Was soll das Produkt leisten (welche Informationen für wen bereitstellen, welche Interventionspunkte anzeigen), welche entscheidungsrelevanten (!) Informationen brauche ich dazu, Feedbackfunktionen für Nutzer. Hätte man diese Grundlagen beachtet, wäre nicht so eine dämliche App des Unnutzens, dafür hohen Kosten entstanden. Und wir weiter eingelocht - äh ein/downgelockt - bleiben.
Nora_7
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 61942.html
Seit Monaten propagiere ich intelligente Lösungen für die Identifizierung der Superspreader und der Kontaktverfolgung und -warnung. Aber nein, weiter mit den Methoden der Pestzeit, Bürger abstrafen. Nachdem der "Lockdown Light" nicht funktioniert — was vorhersehbar war, denken manche Politiker endlich mal weiter. Aber wahrscheinlich wird der Datenschutzbeauftragte wieder alles stoppen, weil krepieren Vorrang vor Warnung hat.
WOW! Sogar Lauterbach wird lernfähig: Lauterbach: ""¦Man müsse sich darauf konzentrieren, Superspreader-Ereignisse zu isolieren, forderte der Epidemiologe..." Prof. Alles Verbieten hat gesprochen!
Weiterer Auszug:
""¦Mehrere Politiker haben sich für Änderungen an der Corona-Warn-App ausgesprochen. Die App müsse um zahlreiche Funktionen erweitert und vor allem bei der Kontaktnachverfolgung verbessert werden, forderte Kretschmann. "Wir brauchen zum Beispiel eine Check-in-Funktion für Gastronomie und Veranstaltungen, dann kann man auch mit der Zettelwirtschaft aufhören", sagte er der "Augsburger Allgemeinen" (Montag) Kommentar: Aha, von Anfang an gefordert, gibt's schon lange zu kaufen. Zudem brauche es unter anderem eine Erhöhung der Weiterleitungsquote bei positiven Tests, einen häufigeren Datenabgleich und ein Kontakttagebuch.
Auch der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, sprach sich für eine Weiterentwicklung aus. "Jeder Nutzer sollte die Möglichkeit erhalten, durch entsprechende Freigaben zu erfahren, wann und wo er einen Kontakt mit Infizierten gehabt hat", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Online Sonntag/Print Montag).
Der SPD-Politiker Karl Lauterbach forderte, dass das Warnen der Kontakte die Regel werden müsse. "Es kann nicht sein, dass die Warnung nach positiven Testergebnissen erst noch freigeschaltet werden muss, sagte er den Funke-Zeitungen. Außerdem sollte den App-Nutzern seiner Ansicht nach mitgeteilt werden, wann genau eine Risikobegegnung war. "Uns läuft die Zeit davon. Diese Funktionen werden dringend benötigt.""¦"
Ich frage mich wirklich, wie so weitreichende Entscheidungen getroffen werden. Die meisten Virologen wissen eher nicht, wie man eine technologische Hilfe plant, vor allem nicht die Softwareanforderungen. Politiker sicher noch weniger, obwohl der Ansatz für medizinische Software (ggf. mit Hardware) so banal logisch wie einfach ist: Was soll das Produkt leisten (welche Informationen für wen bereitstellen, welche Interventionspunkte anzeigen), welche entscheidungsrelevanten (!) Informationen brauche ich dazu, Feedbackfunktionen für Nutzer. Hätte man diese Grundlagen beachtet, wäre nicht so eine dämliche App des Unnutzens, dafür hohen Kosten entstanden. Und wir weiter eingelocht - äh ein/downgelockt - bleiben.
Nora_7
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Whoopy Highfly
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Ich wollte hierzu nichts mehr schreiben.
Bei allen Kommentaren wird meine Wut und meine Fassungslosigkeit größer. Gegen die Covid-Idioten und Fake-News-Gläubige ist kein Kraut gewachsen.
Mit diesen Leuten diskutiere ich nicht mehr und meide deren Umgebung. Leider sind in meiner Verwandtschaft auch einige.
Ich passe auf mich und andere auf und helfe, trotzdem ich einer Risikogruppe angehöre. Es gibt immer noch Personen, die gefährdeter sind als ich.
Zwar schränkt mich die Situation sehr ein und kann nicht so, wie ich möchte, leider. Besser so, als 6feed unser, oder als Urne im Wald verbuddelt sein.
Vielleicht war das zu krass, was ich geschrieben habe, aber so ist eben meine Meinung.
Bei allen Kommentaren wird meine Wut und meine Fassungslosigkeit größer. Gegen die Covid-Idioten und Fake-News-Gläubige ist kein Kraut gewachsen.
Mit diesen Leuten diskutiere ich nicht mehr und meide deren Umgebung. Leider sind in meiner Verwandtschaft auch einige.
Ich passe auf mich und andere auf und helfe, trotzdem ich einer Risikogruppe angehöre. Es gibt immer noch Personen, die gefährdeter sind als ich.
Zwar schränkt mich die Situation sehr ein und kann nicht so, wie ich möchte, leider. Besser so, als 6feed unser, oder als Urne im Wald verbuddelt sein.
Vielleicht war das zu krass, was ich geschrieben habe, aber so ist eben meine Meinung.
Bin auf dem Weg. Bitte sucht mich nicht.
Melde mich demnächst wieder.
Bye
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Jasmine
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Das Problem ist meiner Meinung nach die Einstellung unserer Politiker. Ich habe heute morgen dies gegoogelt:
https://www.google.com/search?q=corona+ ... e&ie=UTF-8
https://www.google.com/search?q=Corona+ ... e&ie=UTF-8
Was machen diese Länder anders? Warum schauen unsere Politiker nicht mal dahin?
Berichte wie der Nachfolgende bringen mich zum Nachdenken:
https://www.t-online.de/nachrichten/aus ... -land.html
Nachdenkliche Grüße Jasmine
https://www.google.com/search?q=corona+ ... e&ie=UTF-8
https://www.google.com/search?q=Corona+ ... e&ie=UTF-8
Was machen diese Länder anders? Warum schauen unsere Politiker nicht mal dahin?
Berichte wie der Nachfolgende bringen mich zum Nachdenken:
https://www.t-online.de/nachrichten/aus ... -land.html
Nachdenkliche Grüße Jasmine
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Jaddy
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Also das mit dem warnen und verfolgen der Kontakte: Ja, sinnvoll.
Allerdings erstens praktisch nicht so easy, zweitens auf starke Beteiligung angewiesen, drittens inzwischen nicht mehr zielführend. tl;dr s. unten.
Das entscheidende Problem aber: Es werden dadurch keine neuen Infektionen vermieden, solange sich die Leute nicht auch an die Vorsichtsmassnahmen halten.
Warum? Die zeitliche Dynamik ist doch so, dass es bei Auftreten von Symptomen schon zu spät ist. Wenn überhaupt Symptone auftreten. D.h. alle prä- und asymptomatischen Verbreitys spreaden schön weiter, ohne dass eine App davon erfährt.
Wir müssten also ausserdem alle täglich Fieber messen und nen Schnelltest machen und bei positiv sofort brav die Warnung aktivieren (so einfach ist es ja nicht, weil jene Tests nicht aussagekräftig genug sind, etc.). Trotzdem kämen die Warnungen zu spät. PCR geht von der Kapazität her nicht. Inzwischen nicht mal mehr für alle mit Symptomen.
Vor allem aber müssten auch noch alle brav bei Anzeichen von Husten, Fieber, etc. sich selbst isolieren. Nicht in die Schule, die Kita, den Job, einkaufen, sich um Oma kümmern... "Ach, wird ja nur ne Erkältung sein, ich kann doch die Kollegys nicht im Stich lassen, die Kinder nicht alleine lassen, ..." - oder simpel: Ich muss zum Job, weil ich das Geld brauche.
Und wie würde die erweiterte App rein praktisch funktionieren? Die eine Lösung ist ja, ständig überall QR-Codes zu scannen, wo 1 rein geht. Also in jedem Laden, Restaurant, aber auch Bus, U-Bahn, Bahnhof, Supermarkt, jeden einzelnen Laden, Klassenzimmer, Schulflure, Ämter, Firmen, Kantinen, Sporträume, ... Jedes mal Smartphone raus, App an, scannen.
Ich leg mich mal fest: Die compliance Rate dürfte nicht sehr hoch sein, je voller die Location (Bus?) umso geringer.
Bluetooth Beacons als Alternative? Dann müssten die Leute nicht selber scannen, aber wo kriegen wir in wenigen Tagen Millionen davon her? Kein finanzielles Problem, sondern simple Logistik.
Es fallen ausserdem raus alle Menschen mit geringer Smartphone-Affinität, ungeeigneten Geräten. Alle, die Sorge wegen Totalüberwachung haben, allen voran die 15%, die das alles für übertrieben halten. Von so Strategen, die aus Bequemlichkeit den gleichen QR an ein Dutzend Stellen kopieren mal ganz abgesehen. Nicht lachen: So geschehen mit genau den PCR-Meldezetteln, mit denen positiv Getestete die App aktivieren sollten. (Frankfurt Flughafen. Eine Freundin ist da im Testcenter)
So aus meiner beruflichen Praxis mit IT-Lösungen in der Produktion sage ich mal: Das ist absolut nicht prozesssicher. So wie alles, wo Menschen ständig an etwas denken und aktiv handeln müssen. Deshalb sind real a) eigensichere Lösungen und b) pauschale Regeln besser geeignet.
Inzwischen sind wir aber ohnehin über den Punkt hinaus, wo die Kontaktverfolgung noch was gebracht hätte. Hat Drosten schon im Sommer erklärt. Wir haben inzwischen ein "diffuses Infektionsgeschehen", bei dem sehr viele Menschen das Virus in die Fläche tragen, bis es dann mal irgendwo fatal viele sichtbare Fälle erzeugt.
tl;dr eine bessere automatische Kontaktverfolgung kann ein Käsescheibchen sein, aber letztlich hilft nicht nachträglich isolieren, sondern Infektionen aktiv verhindern. Das geht nur durch persönliche Schutzmassnahmen - für sich und andere, an die sich möglichst alle halten.
Die aktuellen Notmassnahmen kommen nun mal daher, dass zu viele es nicht getan haben.
Allerdings erstens praktisch nicht so easy, zweitens auf starke Beteiligung angewiesen, drittens inzwischen nicht mehr zielführend. tl;dr s. unten.
Das entscheidende Problem aber: Es werden dadurch keine neuen Infektionen vermieden, solange sich die Leute nicht auch an die Vorsichtsmassnahmen halten.
Warum? Die zeitliche Dynamik ist doch so, dass es bei Auftreten von Symptomen schon zu spät ist. Wenn überhaupt Symptone auftreten. D.h. alle prä- und asymptomatischen Verbreitys spreaden schön weiter, ohne dass eine App davon erfährt.
Wir müssten also ausserdem alle täglich Fieber messen und nen Schnelltest machen und bei positiv sofort brav die Warnung aktivieren (so einfach ist es ja nicht, weil jene Tests nicht aussagekräftig genug sind, etc.). Trotzdem kämen die Warnungen zu spät. PCR geht von der Kapazität her nicht. Inzwischen nicht mal mehr für alle mit Symptomen.
Vor allem aber müssten auch noch alle brav bei Anzeichen von Husten, Fieber, etc. sich selbst isolieren. Nicht in die Schule, die Kita, den Job, einkaufen, sich um Oma kümmern... "Ach, wird ja nur ne Erkältung sein, ich kann doch die Kollegys nicht im Stich lassen, die Kinder nicht alleine lassen, ..." - oder simpel: Ich muss zum Job, weil ich das Geld brauche.
Und wie würde die erweiterte App rein praktisch funktionieren? Die eine Lösung ist ja, ständig überall QR-Codes zu scannen, wo 1 rein geht. Also in jedem Laden, Restaurant, aber auch Bus, U-Bahn, Bahnhof, Supermarkt, jeden einzelnen Laden, Klassenzimmer, Schulflure, Ämter, Firmen, Kantinen, Sporträume, ... Jedes mal Smartphone raus, App an, scannen.
Ich leg mich mal fest: Die compliance Rate dürfte nicht sehr hoch sein, je voller die Location (Bus?) umso geringer.
Bluetooth Beacons als Alternative? Dann müssten die Leute nicht selber scannen, aber wo kriegen wir in wenigen Tagen Millionen davon her? Kein finanzielles Problem, sondern simple Logistik.
Es fallen ausserdem raus alle Menschen mit geringer Smartphone-Affinität, ungeeigneten Geräten. Alle, die Sorge wegen Totalüberwachung haben, allen voran die 15%, die das alles für übertrieben halten. Von so Strategen, die aus Bequemlichkeit den gleichen QR an ein Dutzend Stellen kopieren mal ganz abgesehen. Nicht lachen: So geschehen mit genau den PCR-Meldezetteln, mit denen positiv Getestete die App aktivieren sollten. (Frankfurt Flughafen. Eine Freundin ist da im Testcenter)
So aus meiner beruflichen Praxis mit IT-Lösungen in der Produktion sage ich mal: Das ist absolut nicht prozesssicher. So wie alles, wo Menschen ständig an etwas denken und aktiv handeln müssen. Deshalb sind real a) eigensichere Lösungen und b) pauschale Regeln besser geeignet.
Inzwischen sind wir aber ohnehin über den Punkt hinaus, wo die Kontaktverfolgung noch was gebracht hätte. Hat Drosten schon im Sommer erklärt. Wir haben inzwischen ein "diffuses Infektionsgeschehen", bei dem sehr viele Menschen das Virus in die Fläche tragen, bis es dann mal irgendwo fatal viele sichtbare Fälle erzeugt.
tl;dr eine bessere automatische Kontaktverfolgung kann ein Käsescheibchen sein, aber letztlich hilft nicht nachträglich isolieren, sondern Infektionen aktiv verhindern. Das geht nur durch persönliche Schutzmassnahmen - für sich und andere, an die sich möglichst alle halten.
Die aktuellen Notmassnahmen kommen nun mal daher, dass zu viele es nicht getan haben.
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Kerstin
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Danke für die Beleidigungen und Pöbelein. Geht's vielleicht auch mal ohne?Whoopy Highfly hat geschrieben: So 15. Nov 2020, 10:49 ...... . Gegen die Covid-Idioten und Fake-News-Gläubige ist kein Kraut gewachsen.
Mit diesen Leuten diskutiere ich nicht mehr und meide deren Umgebung.......
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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Laila-Sarah
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Huhu,
Ich denke mal man sollte nicht vergessen, dass die Pandemie sich ganz verschieden auf verschieden Lebensweisen auswirkt. Z.B. ändert sich kaum bis nichts wenn du in einer festen Partnerschaft oder Familie lebst und ständig zwischen arbeit und zu Hause pendelst. Sonst nur einkaufst und das wars.
Aber falls du z.B. Single bist und dein ganzes (Sozial)Leben sich draußen abgespielt hat, fühlst du dich wie im Isolationshaft. Zu Hause ist einsam, in die Kneipe geht es nicht mehr, abends tanzen und feiern geht schon lange nicht mehr, jemanden abschleppen um etwas Spaß zu haben geht auch nicht mehr weil es keine Gelegenheit mehr gibt. Die Leute gehen auf Abstand und es gibt keine Nähe mehr. Ich denke neben so einigen Verschwörungstheoretikern gibt es auch eben solche Menschen, die es nicht mehr aushalten und die Frage stellen ob man das alles nicht anders lösen könnte. Zumindest verstehen wo der Schuh drückt und das die jetzt nicht Verschwörungstheoretiker sind, müsste man schon können.
VlG
Ich denke mal man sollte nicht vergessen, dass die Pandemie sich ganz verschieden auf verschieden Lebensweisen auswirkt. Z.B. ändert sich kaum bis nichts wenn du in einer festen Partnerschaft oder Familie lebst und ständig zwischen arbeit und zu Hause pendelst. Sonst nur einkaufst und das wars.
Aber falls du z.B. Single bist und dein ganzes (Sozial)Leben sich draußen abgespielt hat, fühlst du dich wie im Isolationshaft. Zu Hause ist einsam, in die Kneipe geht es nicht mehr, abends tanzen und feiern geht schon lange nicht mehr, jemanden abschleppen um etwas Spaß zu haben geht auch nicht mehr weil es keine Gelegenheit mehr gibt. Die Leute gehen auf Abstand und es gibt keine Nähe mehr. Ich denke neben so einigen Verschwörungstheoretikern gibt es auch eben solche Menschen, die es nicht mehr aushalten und die Frage stellen ob man das alles nicht anders lösen könnte. Zumindest verstehen wo der Schuh drückt und das die jetzt nicht Verschwörungstheoretiker sind, müsste man schon können.
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I have big dreams and a small world in between
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Whoopy Highfly
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Sorry, falls ich dich beleidigt haben sollte.

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Dolores59
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Diese Länder machen eine totale Überwachung ihrer Bürger.Jasmine hat geschrieben: So 15. Nov 2020, 10:51 Das Problem ist meiner Meinung nach die Einstellung unserer Politiker. Ich habe heute morgen dies gegoogelt:
https://www.google.com/search?q=corona+ ... e&ie=UTF-8
https://www.google.com/search?q=Corona+ ... e&ie=UTF-8
Was machen diese Länder anders? Warum schauen unsere Politiker nicht mal dahin?
Berichte wie der Nachfolgende bringen mich zum Nachdenken:
https://www.t-online.de/nachrichten/aus ... -land.html
Nachdenkliche Grüße Jasmine
Wenn Du das auch möchtest, dann musst Du Politiker wählen, die diese Position ebenfalls vertreten. Dann müssen diese flugs einige Gesetze erlassen, die die Grundrechte der Bürger einschränken und schon funktioniert es.
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Das käme für mich absolut nicht in Frage und steht für mich auch nicht zur Diskussion. Jede Technik kann misbraucht werden. Hier kann derartiges nur über Pseudonymisierung und Truscenter laufen. Geht wirklich, schon in kleinerem Rahmen gemacht.Dolores59 hat geschrieben: So 15. Nov 2020, 16:45 Diese Länder machen eine totale Überwachung ihrer Bürger.
Allerdings: Länder wie China blasen es in die ganze Welt raus, und viele Länder horchen zu: Unser politisches System ist überlegen, jetzt habt ihr den Beweis. Und das nur, weil man hier für den Einsatz effektiver Techniken keine politischen Lösungen findet. Oder keine Lust am Suchen hat.
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Michi
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Liebe Jasmine,Jasmine hat geschrieben: So 15. Nov 2020, 10:51
... China ... Taiwan ...
Was machen diese Länder anders? Warum schauen unsere Politiker nicht mal dahin?
mal abgesehen davon, dass beide totalitäre Staaten sind, wäre noch zu erwähnen, dass es gar nicht sicher ist, ob die Zahlen aus China nicht aus politischen Gründen geschönt sind. Und Taiwan ist eine Insel, wo man viel besser kontrollieren kann, wer da kommt und geht.
All das sind keine Optionen für unser Land.
Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Dolores59
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Taiwan ist nicht totalitär. Im Unterschied zu China.
Nur ist die Mentalität dort eine andere als in Europa. Die Verantwortung für die Gemeinschaft hat dort einen höheren Stellenwert. Das Tragen von Masken war schon vor Corona üblich, um andere Menschen vor Infektionen zu schützen. Und in der Überwachung der Smartfons sehen die Menschen keine größeren Probleme. Datenschutz hat keine so große Bedeutung.
Nur ist die Mentalität dort eine andere als in Europa. Die Verantwortung für die Gemeinschaft hat dort einen höheren Stellenwert. Das Tragen von Masken war schon vor Corona üblich, um andere Menschen vor Infektionen zu schützen. Und in der Überwachung der Smartfons sehen die Menschen keine größeren Probleme. Datenschutz hat keine so große Bedeutung.
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
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Kerstin
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Grüß dich Laila-SarahLaila-Sarah hat geschrieben: So 15. Nov 2020, 15:33 Huhu,
Ich denke mal man sollte nicht vergessen, dass die Pandemie sich ganz verschieden auf verschieden Lebensweisen auswirkt. Z.B. ändert sich kaum bis nichts wenn du in einer festen Partnerschaft oder Familie lebst und ständig zwischen arbeit und zu Hause pendelst. Sonst nur einkaufst und das wars.
Aber falls du z.B. Single bist und dein ganzes (Sozial)Leben sich draußen abgespielt hat, fühlst du dich wie im Isolationshaft. Zu Hause ist einsam, in die Kneipe geht es nicht mehr, abends tanzen und feiern geht schon lange nicht mehr, jemanden abschleppen um etwas Spaß zu haben geht auch nicht mehr weil es keine Gelegenheit mehr gibt. Die Leute gehen auf Abstand und es gibt keine Nähe mehr. Ich denke neben so einigen Verschwörungstheoretikern gibt es auch eben solche Menschen, die es nicht mehr aushalten und die Frage stellen ob man das alles nicht anders lösen könnte. Zumindest verstehen wo der Schuh drückt und das die jetzt nicht Verschwörungstheoretiker sind, müsste man schon können.
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Solltest du mir irgendwann im realen Leben über den Weg laufen geb ich dir ein Bier aus.
LG Kerstin
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Du fühlst dich angesprochen, interessant!Kerstin hat geschrieben: So 15. Nov 2020, 13:06Danke für die Beleidigungen und Pöbelein. Geht's vielleicht auch mal ohne?Whoopy Highfly hat geschrieben: So 15. Nov 2020, 10:49 ...... . Gegen die Covid-Idioten und Fake-News-Gläubige ist kein Kraut gewachsen.
Mit diesen Leuten diskutiere ich nicht mehr und meide deren Umgebung.......
Ich lese in Whoopys Posting deinen Namen nicht.
Allerdings kenne ich ja deine Einstellung
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