Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein? - # 60
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Nora_7
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Sorry Jaddy, der Vorwurf mehrerer Denkfehler ist zwar typisch für deine Argumentation (alle anderen liegen falsch), stimmt aber nicht.
Natürlich geben die aktuellen Tests ein retrospektives Bild. Dennoch wird die Zahl weiterhin noch hoch bleiben, weil im engen Dunstkreis angesteckt wird, der nicht der Zwangsstillegung unterliegt. Regierungsargumentation: Die Gesundheitsämter sagen, dass bei 75 Prozent der Infizierten sei unklar, wo sie sich mit dem Virus angesteckt hätten. Deswegen müsse man alles schließen, was entbehrlich sei.
Tolle Logik — oder? Also, Im Entbehrlichen steckt sich keiner an? Dafür aber im Unentbehrlichen - Familie, Beruf! Absurd.
Die Lockdown-Strategie funktioniert nur, wenn diese vollständig — s. Neuseeland — und über längere Zeit durchgehalten wird, so dass jedes Cluster "ausgehungert" wird. Sobald der Lockdown aufgehoben wird, und internationaler Reiseverkehr mit nicht Lockdown-Regionen erfolgt, ist der Erfolg wieder vorbei. Kontrolle statt Verbote muss das langfristige Ziel sein.
Ich hatte seit Verfügbarkeit der Warnapp einmal eine "Begegnung mit geringem Risiko". Weiß aber weder Tag noch Ort. Nach 3 Tagen war die Warnung verschwunden. Und nun? Die Grundsätze meiner Kritik sind detailliert hier wiedergegeben: https://www.ctrl-verlust.net. Die Cluster gibt es immer noch, sie sind sogar viel mehr geworden.
Und an einem ändert sich auch nichts: Lieber krank und ggf. tot als einmal weniger Datenschutz.
Wobei geringerer Datenschutz bedeutet:
1. temporär,
2. für eine (1) genau beschriebene Datensituation.
Ich habe selbst viele Jahre lang eine Firma gehabt, die für das Gesundheitswesen Datenanalysen durchgeführt hat. Wir haben auch Clusteranalysen zu typischen Krankheitsentwicklungen erstellt und Interventionsschnittstellen und -potenziale aufgezeigt (NB: Die Erfassungssoftware hatten wir selbst entwickelt, max. 300k € Gesamkosten). Die Personen/Patienten, die nicht direkt ihre Teilnahme bestätigt hatten, wurden persönlich angerufen, und am Ende hatten wir 99% Zustimmung. Weil es in diesem Fall vernünftig war. Für mich steht Vernunft höher als Bürokratie. Bürokratie läßt sich nämlich ändern.
Nora-7
Natürlich geben die aktuellen Tests ein retrospektives Bild. Dennoch wird die Zahl weiterhin noch hoch bleiben, weil im engen Dunstkreis angesteckt wird, der nicht der Zwangsstillegung unterliegt. Regierungsargumentation: Die Gesundheitsämter sagen, dass bei 75 Prozent der Infizierten sei unklar, wo sie sich mit dem Virus angesteckt hätten. Deswegen müsse man alles schließen, was entbehrlich sei.
Tolle Logik — oder? Also, Im Entbehrlichen steckt sich keiner an? Dafür aber im Unentbehrlichen - Familie, Beruf! Absurd.
Die Lockdown-Strategie funktioniert nur, wenn diese vollständig — s. Neuseeland — und über längere Zeit durchgehalten wird, so dass jedes Cluster "ausgehungert" wird. Sobald der Lockdown aufgehoben wird, und internationaler Reiseverkehr mit nicht Lockdown-Regionen erfolgt, ist der Erfolg wieder vorbei. Kontrolle statt Verbote muss das langfristige Ziel sein.
Ich hatte seit Verfügbarkeit der Warnapp einmal eine "Begegnung mit geringem Risiko". Weiß aber weder Tag noch Ort. Nach 3 Tagen war die Warnung verschwunden. Und nun? Die Grundsätze meiner Kritik sind detailliert hier wiedergegeben: https://www.ctrl-verlust.net. Die Cluster gibt es immer noch, sie sind sogar viel mehr geworden.
Und an einem ändert sich auch nichts: Lieber krank und ggf. tot als einmal weniger Datenschutz.
Wobei geringerer Datenschutz bedeutet:
1. temporär,
2. für eine (1) genau beschriebene Datensituation.
Ich habe selbst viele Jahre lang eine Firma gehabt, die für das Gesundheitswesen Datenanalysen durchgeführt hat. Wir haben auch Clusteranalysen zu typischen Krankheitsentwicklungen erstellt und Interventionsschnittstellen und -potenziale aufgezeigt (NB: Die Erfassungssoftware hatten wir selbst entwickelt, max. 300k € Gesamkosten). Die Personen/Patienten, die nicht direkt ihre Teilnahme bestätigt hatten, wurden persönlich angerufen, und am Ende hatten wir 99% Zustimmung. Weil es in diesem Fall vernünftig war. Für mich steht Vernunft höher als Bürokratie. Bürokratie läßt sich nämlich ändern.
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Jaddy
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Japp, Zustimmung - bis auf den letzten Satz. Aber es gibt ja gerade keinen Lockdown wie in den Ländern um uns herum. Keine Ausgangssperren, keine Ausnahmegenehmigungen zum einkaufen, keine Totalverbote, trotzdem (noch) keine Überlastung des Medizinsystems. Verglichen mit den Ländern um uns herum schneiden wir verdammt gut ab. (OK, Asien und Afrika kriegen es besser hin, das wird gerade bei letzterem mal sehr interessant zu untersuchen sein) Stattdessen einen - leider - Flickenteppich, da geb ich dir vollkommen recht.Nora_7 hat geschrieben: So 8. Nov 2020, 11:23 Natürlich geben die aktuellen Tests ein retrospektives Bild. Dennoch wird die Zahl weiterhin noch hoch bleiben, weil im engen Dunstkreis angesteckt wird, der nicht der Zwangsstillegung unterliegt. Regierungsargumentation: Die Gesundheitsämter sagen, dass bei 75 Prozent der Infizierten sei unklar, wo sie sich mit dem Virus angesteckt hätten. Deswegen müsse man alles schließen, was entbehrlich sei.
Tolle Logik — oder? Also, Im Entbehrlichen steckt sich keiner an? Dafür aber im Unentbehrlichen - Familie, Beruf! Absurd.
Die Lockdown-Strategie funktioniert nur, wenn diese vollständig — s. Neuseeland — und über längere Zeit durchgehalten wird, so dass jedes Cluster "ausgehungert" wird. Sobald der Lockdown aufgehoben wird, und internationaler Reiseverkehr mit nicht Lockdown-Regionen erfolgt, ist der Erfolg wieder vorbei. Kontrolle statt Verbote muss das langfristige Ziel sein.
Das Problem sehe ich darin, dass es nicht nur ein technisches ist. Die Ursache, die Folgen und die Mechanismen sind naturwissenschaftlich erfassbar, aber die bisher möglichen epidemiologischen Maßnahmen haben eine starke psychologische bzw politische Komponente. Damit kommen Unwägbarkeiten ins Spiel. Solange du keinen totalen Polizeistaat einführst, was die VTler ja befürchten oder schon in Effekt sehen, müssen weitere emotionale und materielle Bedürfnisse gegen die Erkrankungen und das Medizinsystem abgewogen werden. Politik ist eben immer ein Eiertanz.
Weitere vier oder mehr Wochen totaler Winterschlaf im Sinne von Totalverboten sind - soweit ich das verstanden habe - weder wirtschaftlich, noch politisch machbar. Viele Leute sind erschöpft, viele persönlichen Reserven sind aufgebraucht. Wer materiell schlechter gestellt ist, hat auch kaum Möglichkeiten, denn Geld muss rein kommen, Wohnraum ist beschränkt, die Kinder müssen betreut werden, der Job ist nicht homeoffice-fähig, die Ausstattung für online-Unterricht zu teuer. Ausserdem sind Monitoring, Clusterverfolgung und Testsystem überlastet. Klar liegt das auch an der Verschleppung vieler sinnvoller Maßnahmen und dass etliche davon überhaupt nicht gemacht wurden/werden.
Also wie kriegst du in so einer Situation die Balance hin, die aktuell 75-80% Zustimmung zu den Maßnahmen zu halten? Mit staatlicher Gewalt, die wenn du zu viel verbietest dann privat unterlaufen wird, was noch mehr staatliche Gewalt bzw Kontrolle erfordert? Mit Maßnahmen, die gerade bei Millionen Geringverdienenden an die pure Existenz gehen?
(Was ich noch nicht verstanden habe: Was willst du kontrollieren? Dass die Leute die Regeln einhalten? Auch im privaten Bereich? Ordnungsamt und Polizei in die Wohnungen schicken, ob sich da mehr als "2 Haushalte" treffen? Eine Vollerfassungsapp mit GPS und so, die aus technischen Gründen, s.u. schon keinen praktischen Gewinn bringt, dafür aber mit zu vielen Verdachtsmeldungen die Test- und Nachverfolgungskapazitäten überfordert?)
Wie kriegst du die _Denke_ der Kontaktvermeidung in den größten Teil der Menschen, damit die Lage im behandelbaren Bereich bleibt? Also keine Triage in den Kliniken, keine Massengräber, keine kompletten Firmen etc in Quarantäne. Aus meiner Sicht ist dieser Flickenteppich vor allem ein psychologisches Tool, um das Problembewusstsein zu schärfen. Es ist Katastrophenvermeidung mit der Hoffnung auf eine Schutzimpfung, denn natürlich ist klar, dass es ohne die oder wirklich effektive Behandlung nicht gehen wird wegen genau der neuen Infektionsquellen, die du genannt hast.
Fazit: Es kann gar nicht um eine Total-Ausrottung des Virus gehen; dein Argument mit den Infektionen von aussen. Also managen, abwägen, unter den vielfältigen Belastungsgrenzen bleiben. Und ja, die unterschiedlichen Maßnahmen sind vielfach nicht einsichtig.
Übrigens: Danke für die Diskussion
Zwei Nachsätze zur Warnapp - da kenn ich mich zufällig aus, weil ich mit der proximity detection gearbeitet habe
Keine noch so tolle App kann Infektionen sicher auffinden. So viele Locationcodes kannst du gar nicht installieren, zum Beispiel in Öffis und anderen Verkehrsmitteln. Deshalb reichen anonymisierten die Begegnungs-Daten.
Deshalb die Warnstufen. "Begegnung mit geringem Risiko" ist so etwas. Vielleicht an der Bushaltestelle, vielleicht Rücken an Rücken in der Kantine, in einer Warteschlange oder wenn die Handtasche in der Umkleide der Boutique hing. Eine positiv getestete Person war dir nahe, aber das Risiko war gering. Sei noch ein bisschen vorsichtiger und wenn sie verschwunden ist, ist deine potenzielle Inkubationszeit (14 Tage) von der Begegnung vorbei.
Der Blogbeitrag ist schon interessant und nicht ganz von der Hand zu weisen. Aber auch hier gibt es die Probleme wie oben. Akzeptanz, Machbarkeit, Gefahr der Totalüberwachung. Du kannst die Leute nicht zwingen, das Ding zu benutzen - oder sie finden Wege, es aktiv zu unterlaufen. Wir haben weder die kolkektivistische Tradition von Südkorea oder Singapur, noch die staatlichen Rechte. Viele Menschen haben gar kein kompatibles Smartphone, gerade die ältere Risikogruppe. Und yeah, komplette Kontaktverfolgung aller Smartphones. Der feuchte Traum aller Überwachungsbehörden. Schlimm genug, dass die meisten das mit WhatsApp und Google Maps eh schon laufen haben, aber die können wenigstens keine Unbeteiligten Passant"¢innen in Ermittlungsdatenbanken einbeziehen. Stichwort: Funkzellenabfrage.
Die Zustimmung dürfte weit unter 99% bleiben, denn a) kannst du nicht alle Menschen ständig einzeln kontaktieren und an Bord holen, b) dürften die 10-15% Solidaritätsverweigernden, die rechts-aussen, anti-System wählen auf jeden Fall raus fallen. Da sind die 75-80% aktuell Zustimmenden auch ohne Zwang ausreichend.
Weiteres praktisches Problem: Die Massen an gemeldeten Konakten _könnten_ gar nicht mehr alle in Quarantäne, geschweige denn getestet werden. Von daher ist spätestens jetzt eine Komplettverfolgung nicht leistbar.
Das reale Leben ist schon etwas komplexer, als Solutionist"¢innen wie Michael Seemann sich das vorstellen. Alles wird einfach, wenn ein die Bandbreite an konkreten Situationen ausser acht lässt.
Schönes Beispiel von "nicht mitgedacht": https://www.heise.de/meinung/COVID-Test ... 41959.html
Dazu trug auch bei, dass Verily die Teststation als Drive-In bewarb, obwohl sie, im Einklang mit den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung, für Fußgänger eingerichtet war. Die falsche Beschreibung lockte Wohlhabendere aus anderen Gegenden an, die dann wütend waren, weil sie ihr Vehikel parken und ein bisschen zu Fuß gehen mussten — in einem Armenviertel "wo sie wahrscheinlich noch nie waren und offenbar nicht sein wollten", berichtete die Ärztin, "Sie haben eine ziemliche Szene gemacht." So arg und geifernd, dass mehrere rausgeschmissen werden mussten.
[...]
Überraschend unflexibel ist Verilys Terminvergabe. Frühestens am nächsten Tag kann man sich testen lassen. Das ist besonders frustrierend für Personen, die mangels eigenen Internetzugangs zur Teststelle kommen, um sich dort online zu registrieren. Selbst wenn sich die Krankenschwestern gerade langweilen, müssen die Patienten an einem anderen Tag zu einer bestimmten Zeit wiederkommen. Das ist in der Zielgruppe eine hohe Hürde.
Im Stadtzentrum San Franciscos war zudem ein Smartphone Pflicht für die Terminvereinbarung vor Ort. Wer keines hatte, wurde weggeschickt — und fiel damit auch um den versprochenen Einkaufsgutschein über zehn Dollar um. [...]
Viele sozial Benachteiligte haben durchaus ein Gmail-Konto und würden es auch verwenden. Doch ein Gutteil hat das Passwort vergessen, weil Menschen ohne Internet selten das Passwort brauchen. Nun setzt Google für die Passwortrücksetzung voraus, dass der Kontoinhaber entweder das Passwort eines anderen, dereinst hinterlegten E-Mail-Kontos kennt, oder dass er noch die selbe Telefonnummer wie bei Einrichtung des Gmail-Kontos hat. Eine weltfremde Forderung für die Zielgruppe.
Zu allem Überdruss verlangt Verily, dass Testwillige alle Angaben selbst machen. Hilfe Dritter ist unzulässig. Gleichzeitig stellt Verily die Anmeldung ausschließlich auf Englisch und Spanisch zur Verfügung. Verily geht also davon aus, dass alle Kalifornier ausreichend Lesen und Schreiben können, um Fragen nach Krankheiten schriftlich beantworten und Datenschutzbestimmungen verstehen und akzeptieren zu können.
Dabei ist bekannt, dass die Hälfte aller US-Amerikaner nicht in der Lage ist, für die achte Schulstufe vorgesehene Bücher zu lesen. Und unter allen US-Staaten hat Kalifornien mit 23,1 Prozent die höchste Analphabetenrate, wobei der Anteil unter sozial Benachteiligten noch höher ist. Auch das erklärt, warum eine Terminvergabe für einen anderen Tag eine Hürde darstellt: Der Testwillige muss Datum und Uhrzeit korrekt ablesen und sich einprägen.
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Patricia
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Vieles läuft in der derzeitigen Pandemie sicherlich suboptimal. Ich denke wir sind uns einig dass der derzeitige Lockdown light nur eine relativ begrenzte Wirkung hat und vor allem die absolut falschen hart trifft. Oft agiert die Politik in den letzten Jahren etwas kopflos und vieles was dort oben gemacht wird ist blinder Aktionismus. Hauptsache es wird was getan was nach Außen hin auf den ersten Blick gut aussieht.
Diese Pandemie ist aber auch ein sehr schwieriges Thema welches es so eigentlich niemals gab. Denn wir dämmt man die Verbreitung dieser Krankheit ein ohne die Rechte der Menschen zu sehr einzuschränken und ohne der Wirtschaft einen Todesstoss zu versetzen? Diese drei Punkte bilden in meinen Augen ein Entscheidungsdreieck und schon aus diesem Grund sind sie nicht zufriedenstellend zu lösen. Auch ist der Faktor Mensch in diesem Fall total unberechenbar. Die Menschen halten sich absolut nicht an die geltenden Hygieneregeln und das stellt schon ein Problem an sich dar. Ich bin letztens Einkaufen gegangen zu einer Zeit als es in einer nahgelegenen Schule Pause gab. Die Jugendlichen überfluteten förmlich den Laden und an das Halten von Abständen war nicht zu denken. ODer denken wir doch an die ganzen Leute die sich weigern die Masken vernünftig zu tragen oder keine Maske nutzen sondern diese absolut nutzlosen Plastikschilder vor dem Gesicht.
Leider ist es auch so dass in Kneipen und Restaurants es zu massiven Verstössen kommt wenn die Stunde fortgeschritten ist und genügend Alkohol geflossen ist, deshalb wurden sie geschlossen. Es trifft hier leider auch diejenigen die peinlichst genau darauf geachtet haben dass die Regeln eingehalten werden. Leider. Denn es genügen einige wenige damit die Zahl der Infektionen steigt.
In Köln hat sich die Lage seit dem Lockdown minimal gebessert die Inzidenzzahl ist leicht gesunken, ich behaupte der Lockdown zeigt etwas Wirkung. Und ja es gibt so viele Posts im Internet in denen berichtet wird dass man gegen den jetzigen Lockdown ist, aber seien wir ehrlich wir sind es selbst schuld.
Es mag sein dass sich die Leute an die geltenden Beschränkungen teilweise halten, aber wenn ich mich zwar nur immer mit jeweils einer anderen Person treffe aber dafür die Anzahl der Treffen erhöhe und mich mal mit dem mal mit dem mal mit dem treffe dann ist es genauso sinnlos, doch das würde erfordern dass die Leute nachdenken. Es wird ausdrücklich darum gebeten dass man soziale Kontakte einschränkt um die Verbreitung einzudämmen bis effektive Medikamente/Impfungen da sind, aber die Leute tun es nicht. Man trifft sich fleissig untereinander.
Was haben die Leute gelacht als gegen Ende des Sommers unsere Bundeskanzlerin davor warnte dass wir bis Weihnachten 12 Tausend Neuerkrankungen am Tag erreichen könnten. Nun zwischenzeitlich waren wir bei 19 000!!!
Diese Pandemie ist eine gewaltige Stressprobe für uns alle und sie ist unbequem aber wir können alle was dafür tun dass es besser wird indem jeder Mensch für sich ein klein wenig dafür tut dass er niemanden anstecken kann und sich nciht irgendwo ansteckt.
Als letztes Wort dazu noch, es fällt uns allen unheimlich leicht die Regierenden zu kritisieren aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen dass es verdammt schwer ist in einer grösseren Gruppe von Menschen dafür zu sorgen dass niemand was zu beanstanden hat.
Liebe Grüße
Patricia
Diese Pandemie ist aber auch ein sehr schwieriges Thema welches es so eigentlich niemals gab. Denn wir dämmt man die Verbreitung dieser Krankheit ein ohne die Rechte der Menschen zu sehr einzuschränken und ohne der Wirtschaft einen Todesstoss zu versetzen? Diese drei Punkte bilden in meinen Augen ein Entscheidungsdreieck und schon aus diesem Grund sind sie nicht zufriedenstellend zu lösen. Auch ist der Faktor Mensch in diesem Fall total unberechenbar. Die Menschen halten sich absolut nicht an die geltenden Hygieneregeln und das stellt schon ein Problem an sich dar. Ich bin letztens Einkaufen gegangen zu einer Zeit als es in einer nahgelegenen Schule Pause gab. Die Jugendlichen überfluteten förmlich den Laden und an das Halten von Abständen war nicht zu denken. ODer denken wir doch an die ganzen Leute die sich weigern die Masken vernünftig zu tragen oder keine Maske nutzen sondern diese absolut nutzlosen Plastikschilder vor dem Gesicht.
Leider ist es auch so dass in Kneipen und Restaurants es zu massiven Verstössen kommt wenn die Stunde fortgeschritten ist und genügend Alkohol geflossen ist, deshalb wurden sie geschlossen. Es trifft hier leider auch diejenigen die peinlichst genau darauf geachtet haben dass die Regeln eingehalten werden. Leider. Denn es genügen einige wenige damit die Zahl der Infektionen steigt.
In Köln hat sich die Lage seit dem Lockdown minimal gebessert die Inzidenzzahl ist leicht gesunken, ich behaupte der Lockdown zeigt etwas Wirkung. Und ja es gibt so viele Posts im Internet in denen berichtet wird dass man gegen den jetzigen Lockdown ist, aber seien wir ehrlich wir sind es selbst schuld.
Es mag sein dass sich die Leute an die geltenden Beschränkungen teilweise halten, aber wenn ich mich zwar nur immer mit jeweils einer anderen Person treffe aber dafür die Anzahl der Treffen erhöhe und mich mal mit dem mal mit dem mal mit dem treffe dann ist es genauso sinnlos, doch das würde erfordern dass die Leute nachdenken. Es wird ausdrücklich darum gebeten dass man soziale Kontakte einschränkt um die Verbreitung einzudämmen bis effektive Medikamente/Impfungen da sind, aber die Leute tun es nicht. Man trifft sich fleissig untereinander.
Was haben die Leute gelacht als gegen Ende des Sommers unsere Bundeskanzlerin davor warnte dass wir bis Weihnachten 12 Tausend Neuerkrankungen am Tag erreichen könnten. Nun zwischenzeitlich waren wir bei 19 000!!!
Diese Pandemie ist eine gewaltige Stressprobe für uns alle und sie ist unbequem aber wir können alle was dafür tun dass es besser wird indem jeder Mensch für sich ein klein wenig dafür tut dass er niemanden anstecken kann und sich nciht irgendwo ansteckt.
Als letztes Wort dazu noch, es fällt uns allen unheimlich leicht die Regierenden zu kritisieren aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen dass es verdammt schwer ist in einer grösseren Gruppe von Menschen dafür zu sorgen dass niemand was zu beanstanden hat.
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Patricia
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Gerade lese ich einen Artikel einer Lokalzeitung in dem davon berichtet wird, dass die Polizei mehrere illegale Partys gesprengt hat. Da vergeht mir dann echt alles wenn ich sowas lese...
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Nora_7
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Ich möchte jetzt nur kurz ausführen, denn Lösungen sind sicher kompliziert und bedürfen einer strukturierten Vorgehensweise und Entwicklung.
Sicher hilft uns eines nicht weiter: Mit den Methoden der Pestzeit (14. Jahrh.) einer Pandemie im 21. Jahrhundert zu begegnen. Lockdowns und Maske, Maaske, Maaaske, Maaaaaaaaaaaaaaaske zu schreien, sind keine Lösungen in einer mobilen Welt. Und 5m Abstand im Freien wie in manchen Großstädten entbehren jeglicher Spur von Evidenz. Das könnte nachhaltig vielleicht (aber auch nur) bei einem global gleichzeitigen und identischen Lockdown für eine bestimmte Zeit funktionieren. Eine infizierte, aber temporär isolierte Gruppe wird dann alle scheinbaren Erfolge bei Kontakt wieder vernichten. Einfach so.
Nachhaltige Kontrolle ohne umfassende wirtschaftliche Schäden ist - abgesehen vom separaten Thema Impfung — nur über digitale Ansätze möglich. Und wenn das Telefon nicht geeignet ist, gibt es davon auch unabhängige, spezifische Lösungen wie z.B. modifizierte Pager mit pseudonymisierten Daten über Trustcenter. Und wahrscheinlich noch viele mehr"¦. Die Entscheidung liegt auch bei den betroffenen: Nervige, teilweise sinnlose persönliche und massive wirtschaftliche Einschränkungen auf unbestimmte (!!!) Zeit oder Akzeptanz eines Kontroll- bzw. Steuerungssystems.
Nora_7
Sicher hilft uns eines nicht weiter: Mit den Methoden der Pestzeit (14. Jahrh.) einer Pandemie im 21. Jahrhundert zu begegnen. Lockdowns und Maske, Maaske, Maaaske, Maaaaaaaaaaaaaaaske zu schreien, sind keine Lösungen in einer mobilen Welt. Und 5m Abstand im Freien wie in manchen Großstädten entbehren jeglicher Spur von Evidenz. Das könnte nachhaltig vielleicht (aber auch nur) bei einem global gleichzeitigen und identischen Lockdown für eine bestimmte Zeit funktionieren. Eine infizierte, aber temporär isolierte Gruppe wird dann alle scheinbaren Erfolge bei Kontakt wieder vernichten. Einfach so.
Nachhaltige Kontrolle ohne umfassende wirtschaftliche Schäden ist - abgesehen vom separaten Thema Impfung — nur über digitale Ansätze möglich. Und wenn das Telefon nicht geeignet ist, gibt es davon auch unabhängige, spezifische Lösungen wie z.B. modifizierte Pager mit pseudonymisierten Daten über Trustcenter. Und wahrscheinlich noch viele mehr"¦. Die Entscheidung liegt auch bei den betroffenen: Nervige, teilweise sinnlose persönliche und massive wirtschaftliche Einschränkungen auf unbestimmte (!!!) Zeit oder Akzeptanz eines Kontroll- bzw. Steuerungssystems.
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Mirjam
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Du meinst damit aber nicht, dass ich jetzt alle Kontakte außer vielleicht mal beim Einkaufen einstellen soll? Sonst könnt ihr mich wohl demnächst in der stationären Psychiatrie besuchen kommenJaddy hat geschrieben: So 8. Nov 2020, 00:04 Das einzige, was aktuell funktioniert ist: Alles reduzieren und beim unvermeidlichen maximale Vorsicht. Sonst wird das ein sehr sehr trauriges Weihnachten für sehr viele.
Das heißt jetzt aber nicht, dass ich irgendwie unvorsichtig wäre oder ähnliches. Wenn ich mich mit Freundinnen oder Bekannten treffe, dann draußen, zu einem Spaziergang oder so. Und das bis auf ganz wenige Ausnahmen auch schon in den letzten paar Wochen, als noch deutlich mehr erlaubt war. Wie du in einem früheren Beitrag geschrieben hattest, mensch muss nicht alles machen, nur weil es erlaubt ist, das sehe ich ganz genauso. SHG zum Beispiel käme auch für mich derzeit nicht in Frage. Aber ich finde, ich darf auch an meine psychische Gesundheit denken. Denn was ist gewonnen, wenn ich zwar von Corona verschont bleibe, aber dafür aus Einsamkeit chronische Depressionen entwickle?
Gut fand ich zu dem Thema diesen Beitrag der Virologin Isabella Eckerle in der ZEIT. Sie sagt inhaltlich nicht wirklich was anderes als ihre Kolleg_innen, aber es kommt viel zuversichtlicher rüber. Und es geht eben unter anderem darum, wenn wir Menschen schon treffen, dann eben wenn irgend möglich draußen, auch jetzt im Herbst und Winter.
LG, Mirjam
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Jaddy
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Jupp, danke, würde mir auch so gehen. Wobei ich mein Bunny bei mir habe, da brauchen wir nicht so viele Aussenkontakte. Für mich klingt deine Vorsicht vernünftig. Machen wir auch so. Wir sind mit unserer besten Freundin in einem virus bondingMirjam hat geschrieben: So 8. Nov 2020, 19:56Du meinst damit aber nicht, dass ich jetzt alle Kontakte außer vielleicht mal beim Einkaufen einstellen soll? Sonst könnt ihr mich wohl demnächst in der stationären Psychiatrie besuchen kommenJaddy hat geschrieben: So 8. Nov 2020, 00:04Das einzige, was aktuell funktioniert ist: Alles reduzieren und beim unvermeidlichen maximale Vorsicht.-- Ach nee, geht ja nicht, ist Besuchsverbot ...
Ich sehe das Problem. In unserer Bubble leiden mehrere darunter, obwohl wir zum großen Teil schon fast in Discord und so leben. Besonders hart ist es für die verteilt lebenden Polyküle, zum Beispiel Berlin / Frankfurt / Wien, die sich nicht wie gewohnt treffen können. Da zerfallen ganze Beziehungsnetzwerke. Aber irgendwie müssen wir das trotzdem hinkriegen, denn das Risiko lässt sich nicht ausdiskutieren. Das Virus verhandelt nicht.
Wenn das nur mit "weniger würfeln" geht, dann muss ich mich eben jedes Mal neu entscheiden, ob es mir die Sache wert ist und wie ich das spezifische Risiko minimieren kann.
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Nora_7
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Ach ja," Maaaaaske tragen und Lockdown macht mir nichts aus - diese bösen Kritiker, die uns gefährden"!
Hier mal zur Perspektive - vergißt das Jahr 2021 - mindestens (etwas aus bestehenden Formulierungen "geklaut" - geht schneller als das Rad neu zu erfinden, ist ja keine Doktorrbeit, aber ich sag's wenigstens) :
Noch mehr verlorene Lebensjahre
Corona: Die Aussagen der Bundeskanzlerin bedeuten, dass man auch das Jahr 2021 aus seinem Leben streichen kann.
Und wohl noch weitere: ""¦Der ehemalige stellvertretende Vorsitzende des Sachverständigenrats Gesundheit der Bundesregierung, Matthias Schrappe, sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, er rechne damit, dass eine Impfkampagnegegen Coronamehrere Jahre dauern werde.
Vier Jahre bis Jahrzehnte, um alle (60-70%) zu impfen!!!????
In einer Modellrechnung seien seine Kollegen und er von 60 Millionen Menschen ausgegangen, die geimpft werden müssten, hieß es in dem Bericht. Wenn pro Arbeitstag 60.000 Impfdosen verabreicht würden, würde die Impfung aller 1.000 Arbeitstage dauern. "Also etwa vier Jahre", erklärt der Mediziner. Diese Rechnung sei aber wahrscheinlich noch zu optimistisch. Impfprogramme in der Vergangenheit - wie gegen Pocken oder Polio - hätten Jahrzehnte gedauert." Quelle: https://www.zdf.de/.../coronavirus-impfkampagne-vier...
Weiterhin viel Vergnügen in der Einsamkeit, ohne Gastronomie, ohne Urlaub, ohne Feiern, dafür aber glücklich mit Maaaaaske, denn ich schütze die anderen vor mir!
Nora_7
Hier mal zur Perspektive - vergißt das Jahr 2021 - mindestens (etwas aus bestehenden Formulierungen "geklaut" - geht schneller als das Rad neu zu erfinden, ist ja keine Doktorrbeit, aber ich sag's wenigstens) :
Noch mehr verlorene Lebensjahre
Corona: Die Aussagen der Bundeskanzlerin bedeuten, dass man auch das Jahr 2021 aus seinem Leben streichen kann.
Und wohl noch weitere: ""¦Der ehemalige stellvertretende Vorsitzende des Sachverständigenrats Gesundheit der Bundesregierung, Matthias Schrappe, sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, er rechne damit, dass eine Impfkampagnegegen Coronamehrere Jahre dauern werde.
Vier Jahre bis Jahrzehnte, um alle (60-70%) zu impfen!!!????
In einer Modellrechnung seien seine Kollegen und er von 60 Millionen Menschen ausgegangen, die geimpft werden müssten, hieß es in dem Bericht. Wenn pro Arbeitstag 60.000 Impfdosen verabreicht würden, würde die Impfung aller 1.000 Arbeitstage dauern. "Also etwa vier Jahre", erklärt der Mediziner. Diese Rechnung sei aber wahrscheinlich noch zu optimistisch. Impfprogramme in der Vergangenheit - wie gegen Pocken oder Polio - hätten Jahrzehnte gedauert." Quelle: https://www.zdf.de/.../coronavirus-impfkampagne-vier...
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Hi Nora...Nora_7 hat geschrieben: Mo 9. Nov 2020, 12:35 In einer Modellrechnung seien seine Kollegen und er von 60 Millionen Menschen ausgegangen, die geimpft werden müssten, hieß es in dem Bericht. Wenn pro Arbeitstag 60.000 Impfdosen verabreicht würden, würde die Impfung aller 1.000 Arbeitstage dauern. "Also etwa vier Jahre", erklärt der Mediziner. Diese Rechnung sei aber wahrscheinlich noch zu optimistisch. Impfprogramme in der Vergangenheit - wie gegen Pocken oder Polio - hätten Jahrzehnte gedauert." Quelle: https://www.zdf.de/.../coronavirus-impfkampagne-vier...
leider funktioniert der Link nicht..
aber...da merkt man das die Ärzte sind-Modellrechnung? Milchmädchenrechnung eher, sorry..
es gibt ca. 60000 niedergelassene Hausärzte in Deutschland, das heisst um die 1000 Tage vollzubekommen
müsste eine Hausarztperson eine Person impfen um auf die 60 Millionen zu kommen.
Die Rechnung soll optimistisch sein? Ich weiss ja nicht recht...
In der Slowakei wird grade das zweite mal ein Grossteil der Bevölkerung in kurzer Zeit getestet, wenn die
das schaffen, sollten unsere Ärzte und Pflegekräfte die alle eine Spritze kennen es wohl recht schnell
schaffen die Impfkampagne für die die sich impfen lassen möchten abzuschliessen...
naja die Impfdosen müssten natürlich auch da sein..
ich habe zwar so meine Zweifel, das es mit dem Teil-Lockdown im November bereits getan ist,
aber, entschuldige, negative Stimmung hilft gerade wirklich niemand.
Das Leben ist für niemand beendet, es ist anders und wird auch nicht mehr so wie es vorher war.
Trotzdem möchte ich positiv in die Zukunft schauen und dabei stört mich eine Maske eben kein bisschen..
Alles Liebe Marie
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
@Marie:
1. 1000 Tage = Arbeitstage - sind pro Jahr etwa 225.
2. Die Ärzte müssen sich auch um andere Patienten kümmern
3. Die Anzahl Impfstoffe/Zeiteinheit muss lieferbar sein !!! Transport/Lagerung bei -70-°.Edit: Das dürfte die Anzahl Niedergelassener als Impfzentrum deutlich verringern.
4. Und genügend Leute finden die Maske besch...Nur noch Zombies - nicht erkennbar, nicht reagierbar, vorbeihuschend, keine Gespräche...MA und LU mit der Maskenpflicht in der Innenstadt sind für mich tabu - die ersten Weihnachtsgeschenke statt beim Stadtbummel im Internet gekauft. Den Klagen der Geschäfte entsprechend und auch vieler Bekannte bin ich da wohl nicht allein.
LG Nora_7
1. 1000 Tage = Arbeitstage - sind pro Jahr etwa 225.
2. Die Ärzte müssen sich auch um andere Patienten kümmern
3. Die Anzahl Impfstoffe/Zeiteinheit muss lieferbar sein !!! Transport/Lagerung bei -70-°.Edit: Das dürfte die Anzahl Niedergelassener als Impfzentrum deutlich verringern.
4. Und genügend Leute finden die Maske besch...Nur noch Zombies - nicht erkennbar, nicht reagierbar, vorbeihuschend, keine Gespräche...MA und LU mit der Maskenpflicht in der Innenstadt sind für mich tabu - die ersten Weihnachtsgeschenke statt beim Stadtbummel im Internet gekauft. Den Klagen der Geschäfte entsprechend und auch vieler Bekannte bin ich da wohl nicht allein.
LG Nora_7
Schönheit ist weiblich, und ich bin auch gerne schön.
Ich kann alles tragen, wenn ich ein Mädchen bin
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Lavendellöwin
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Schau, das weiss ich das viele die Maske ziemlich suboptimal finden...Nora_7 hat geschrieben: Mo 9. Nov 2020, 14:06 4. Und genügend Leute finden die Maske besch...Nur noch Zombies - nicht erkennbar, nicht reagierbar, vorbeihuschend, keine Gespräche...MA und LU mit der Maskenpflicht in der Innenstadt sind für mich tabu - die ersten Weihnachtsgeschenke statt beim Stadtbummel im Internet gekauft. Den Klagen der Geschäfte entsprechend und auch vieler Bekannte bin ich da wohl nicht allein.
aber wir leben seit Jahren mit vielen Dingen die nicht optimal sind und ich denke da sind wir uns einig.
Das aber ein Stück Stoff das Fass zum überlaufen bringt finde ich das Pferd von hinten aufgezäumt.
Innenstadt vor Weihnachten?
Seit Jahren gehe ich da nicht mehr hin-eben weil es da Zombies hat, nur eben mit leuchtenden Pudelmützen
und mit 5 Glühwein im Kopf, was für mich nichts mit dem wirklichen Weihnachtsfest zu tun hat sondern nur mit
einer reinen Konsumorgie-mein Geschenk an mich ist darauf zu verzichten und damit bin ich nicht alleine...
Hmm okay...das heisst dann wäre es immer noch 1 Impfdosis pro Tag und Hausarztpraxis um das ZielNora_7 hat geschrieben: Mo 9. Nov 2020, 14:06 1. 1000 Tage = Arbeitstage - sind pro Jahr etwa 225.
2. Die Ärzte müssen sich auch um andere Patienten kümmern
3. Die Anzahl Impfstoffe/Zeiteinheit muss lieferbar sein !!! Transport/Lagerung bei -70-°
in 4 Jahren zu erreichen. An welcher Stellschraube da gedreht werden muss sollte klar sein.
Houston wir haben ein Problem, das soll in 4 Jahren dann gelöst sein?
Untragbar oder? Ja die Ärzte haben natürlich auch andere Patienten..dann wäre eine Idee
das einfach bei einem Regelgesundheitscheck, Hautkrebsvorsorge oder sonst einer
Präventivuntersuchung mit anzuhängen...zu sagen das geht so langsam ist keine Option.
Die von der Freiwilligen Feuerwehr haben auch eine andere Arbeit und kommen wenns brennt.
Naja, ich weiss ja das Impfzentren geplant sind, um die 60 wie man so hört.
Die Sachlage ist also anders...und damit auch die Modellrechnung.
60000000 Menschen : 60 Zentren = 1000000 pro Zentrum
1000000 : 225 Arbeitstage wenn wir in einem Jahr fertig sein möchten = 4445 Personen am Tag / Zentrum
4445 Personen : 8 Arbeitsstunden = 556 Personen pro Stunde
sagen wir eine Person kann mit Verwaltungsaufwand und Desinfektion 4 Menschen in der Stunde impfen
556 : 4 = 139 Mitarbeiter die am Standort sein müssen.
Ohne die, die nur die Logistik machen. Also ein Riesenaufwand neben dem schon mit Räumlichkeiten
versehenen bisherigen medizinischen Umfeld.
Welche Option geht schneller und ist zudem billiger...?
Soweit ich weiss, darf kein Impfstoff unterkühlt werden..
https://www.allgemeinarzt-online.de/a/l ... ce-1938754
aber vielleicht ist das da ja anders...
ah vergessen-die Lieferung könnte auch über die Medizinlogistiker erfolgen die eh schon gekühlten
Medizinbedarf ausliefern-ganz on the fly weil die eh jeden Tag auf Tour sind..
sorry, ich bin heute etwas aufgebracht..
Alles Liebe Marie
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Hallo Marie,!EmmiMarie! hat geschrieben: Mo 9. Nov 2020, 13:24 negative Stimmung hilft gerade wirklich niemand.
Das Leben ist für niemand beendet, es ist anders und wird auch nicht mehr so wie es vorher war.
Trotzdem möchte ich positiv in die Zukunft schauen und dabei stört mich eine Maske eben kein bisschen..
Positive Stimmung hilft aber auch nicht sonderlich viel, wenn vermutlich alles noch Ewigkeiten so bleibt :/
Natürlich ist das Leben dadurch nicht beendet, aber wenns nicht mehr so wie vorher wird, kann ich das leider nicht positiv sehen
Mich stören die Masken schon. Für eine Weile geht's schon irgendwie, aber wenn ich mir vorstelle, dass die noch jahrelang bleiben, finde ich das sehr gruselig und deprimierend.
LG Alexandra
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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Lavendellöwin
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Hi Alexandra..-Alexandra- hat geschrieben: Mo 9. Nov 2020, 15:22 Positive Stimmung hilft aber auch nicht sonderlich viel, wenn vermutlich alles noch Ewigkeiten so bleibt :/
Natürlich ist das Leben dadurch nicht beendet, aber wenns nicht mehr so wie vorher wird, kann ich das leider nicht positiv sehen
hmm ich meine es wird nicht mehr wie vorher, weil dieses (Negativ)Erlebniss Corona,
in den Gedanken und Herzen aller bleiben wird-das hat schon Spuren hinterlassen und wird
nochmal ein paar mehr erzeugen...
ich will auch nicht, das es noch Ewigkeiten so bleibt, deswegen müssen ja tragbare Lösungen her
und es muss in alle Richtungen geforscht werden. Das wird sicher auch allen weh tun, mal
mehr, mal weniger...
ja positive Stimmung
sind, viele nur mit einem halbwegs brauchbaren Plan und ohne viel Expertise und trotzdem
gab es meist ein gutes Ende. Wie oft wurden irgendwelche MileStones nochmal angeschaut und
neu definiert. Das ist einfach so wenn man was Neues macht.
Aber soll ich auf der Hälfte alles liegen lassen und mich mit negativ Meldungen durchhangeln bis
die Blase doch platzt? Nein, sicher nicht...
es wird sich was ändern, weil sich schon lange was ändern muss, ich weiss nicht wie, aber ich weiss
das das auf dem Weg klar wird (alte Berufskrankheit
Alles liebe Marie
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Nora_7
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
!EmmiMarie! hat geschrieben: Mo 9. Nov 2020, 15:04Schau, das weiss ich das viele die Maske ziemlich suboptimal finden...Nora_7 hat geschrieben: Mo 9. Nov 2020, 14:06 4. Und genügend Leute finden die Maske besch...Nur noch Zombies - nicht erkennbar, nicht reagierbar, vorbeihuschend, keine Gespräche...MA und LU mit der Maskenpflicht in der Innenstadt sind für mich tabu - die ersten Weihnachtsgeschenke statt beim Stadtbummel im Internet gekauft. Den Klagen der Geschäfte entsprechend und auch vieler Bekannte bin ich da wohl nicht allein.
aber wir leben seit Jahren mit vielen Dingen die nicht optimal sind und ich denke da sind wir uns einig.
Das aber ein Stück Stoff das Fass zum überlaufen bringt finde ich das Pferd von hinten aufgezäumt.
Innenstadt vor Weihnachten?
Seit Jahren gehe ich da nicht mehr hin-eben weil es da Zombies hat, nur eben mit leuchtenden Pudelmützen
und mit 5 Glühwein im Kopf, was für mich nichts mit dem wirklichen Weihnachtsfest zu tun hat sondern nur mit
einer reinen Konsumorgie-mein Geschenk an mich ist darauf zu verzichten und damit bin ich nicht alleine...
Hmm okay...das heisst dann wäre es immer noch 1 Impfdosis pro Tag und Hausarztpraxis um das ZielNora_7 hat geschrieben: Mo 9. Nov 2020, 14:06 1. 1000 Tage = Arbeitstage - sind pro Jahr etwa 225.
2. Die Ärzte müssen sich auch um andere Patienten kümmern
3. Die Anzahl Impfstoffe/Zeiteinheit muss lieferbar sein !!! Transport/Lagerung bei -70-°
in 4 Jahren zu erreichen. An welcher Stellschraube da gedreht werden muss sollte klar sein.
Houston wir haben ein Problem, das soll in 4 Jahren dann gelöst sein?
Untragbar oder? Ja die Ärzte haben natürlich auch andere Patienten..dann wäre eine Idee
das einfach bei einem Regelgesundheitscheck, Hautkrebsvorsorge oder sonst einer
Präventivuntersuchung mit anzuhängen...zu sagen das geht so langsam ist keine Option.
Die von der Freiwilligen Feuerwehr haben auch eine andere Arbeit und kommen wenns brennt.
Naja, ich weiss ja das Impfzentren geplant sind, um die 60 wie man so hört.
Die Sachlage ist also anders...und damit auch die Modellrechnung.
60000000 Menschen : 60 Zentren = 1000000 pro Zentrum
1000000 : 225 Arbeitstage wenn wir in einem Jahr fertig sein möchten = 4445 Personen am Tag / Zentrum
4445 Personen : 8 Arbeitsstunden = 556 Personen pro Stunde
sagen wir eine Person kann mit Verwaltungsaufwand und Desinfektion 4 Menschen in der Stunde impfen
556 : 4 = 139 Mitarbeiter die am Standort sein müssen.
Ohne die, die nur die Logistik machen. Also ein Riesenaufwand neben dem schon mit Räumlichkeiten
versehenen bisherigen medizinischen Umfeld.
Welche Option geht schneller und ist zudem billiger...?
Soweit ich weiss, darf kein Impfstoff unterkühlt werden..
https://www.allgemeinarzt-online.de/a/l ... ce-1938754
aber vielleicht ist das da ja anders...
ah vergessen-die Lieferung könnte auch über die Medizinlogistiker erfolgen die eh schon gekühlten
Medizinbedarf ausliefern-ganz on the fly weil die eh jeden Tag auf Tour sind..
sorry, ich bin heute etwas aufgebracht..
Alles Liebe Marie![]()
Naja, man muss auch akzeptieren, dass es Leute gibt, und das sind nicht wenige, die einen anderen Lebensstil haben. ich mache halt sehr viel mit anderen zusammen, reise sehr viel in D und durch die Welt. Und aufgrund meines nicht mehr ganz jugendlichen Alters
Ach ja, der BioNTech/Pfizer Impfstoff wird bei -70-° gelagert. Und zum Transport (Zitat): "Die Reise eines Impfstoffes - Sobald sie fertig wären, würden die Impfstoffe die Labore in speziellen, sehr gut isolierten Kisten, die mit Trockeneis oder gefrorenem Kohlendioxid gekühlt werden, verlassen. Diese Kisten würden in eines der Kühlhäuser gebracht, wo sie vorsichtig geöffnet und ihr Inhalt in den Kühlschränken eingelagert würden.
Sie könnten in diesen Kühlhäusern nicht ohne Schutzkleidung (Personal Protective Equipment [PPE]) arbeiten. Daher rüsten wir unsere Mitarbeiter entsprechend aus, zum Beispiel mit Spezialhandschuhen und Schutzbrillen, damit sie mit den Produkten arbeiten können", so Hesen. "Räume mit solchen Temperaturen könnten sie sonst nicht betreten."
Auf Kundenwunsch würden die Impfdosen wieder in die Trockeneiskisten verpackt, die ihren Inhalt 96 Stunden auf Idealtemperatur halten können. Je nach Anforderung würde die Wiederverpackung in Räumen mit Temperaturen von minus 20 Grad oder bei "Kühlschranktemperaturen" zwischen minus 2 und minus 8 Grad Celsius erfolgen."
Zum mittelfristigen Trost: Es wird schon an anderen, stabileren galenischen Formen gearbeitet.
Und nicht vergessen: Die ersten Impfstoffe sind nicht nur für D vorgesehen, sondern werden nach einem Schlüssel weltweit verteilt, dem sich die meisten Länder (natürlich ohne Trump-USA) angeschlossen haben. Da sind die Mengen bei erst einem Hersteller sicher begrenzt
LG Nora_7
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