... falls hier mal wieder was von "natürlicher Arbeitsteilung der Geschlechter" erzählt wirdSie war etwa 17 bis 19 Jahre alt und in ihrem Grab liegen Jagd-uten-silien aus Stein, darunter Pfeilspitzen. Forscher*innen um den Archäologen Randy Haas von der University of California haben das 9.000 Jahre alte Skelett einer Frau im peruanischen Andenhochland gefunden — zusammen mit einem Jagdset zum Erlegen von großen Tieren. Eine Urzeitfrau, die gejagt hat, Großwild sogar? Die Artefakte in ihrem Grab deuten darauf hin.
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Nachdem zweifelsfrei festgestellt worden war, dass es sich bei dem Skelett um ein weibliches handelt, untersuchte Haas weitere Skelette von Menschen, die vor 8.000 bis 14.000 Jahren große Tiere jagten. Von 27 Skeletten identifizierten die Forscher*innen 11 als weiblich — allerdings nicht zweifelsfrei. Trotzdem gehen sie davon aus, dass 30 bis 50 Prozent der Frauen damals Großwildjägerinnen waren. Währenddessen haben die Männer vielleicht Beerenbrei zubereitet.
https://taz.de/Archaeologischer-Fund/!5726273/