Mein Cousin und die Drogen
Mein Cousin und die Drogen - # 2

doppeldoppelx
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Re: Mein Cousin und die Drogen

Post 16 im Thema

Beitrag von doppeldoppelx »

@Tatjana_59:
Welches Recht habe ich den im Bezug zu meinem Cousin? (Wenn man Jura studiert hat, sieht man das jetzt vielleicht aus einem anderem Winkel.)

Ich verstehe was du sagst. Aber mein Cousin stiehlt von der Familie nichts. Ob er woanders stiehlt, weiß ich nicht. Ich kann ihm nicht einfach etwas unterstellen.

Lügen tut er ab und an, jedoch keine schlimmen Lügen, eher Ausreden, warum er nicht zu Feiern oder so kommt. Das muss er ja selbst wissen. Besser gesagt, er schämt sich wohl im Nachhinein.

Ich habe vor meinem Umzug Unterlagen in der Schublade meiner Mutter gesucht, die ich für die Einschreibung brauchte. Darin fand ich auch alte Fotos von der Hochzeit meiner Cousine, sprich seiner Schwester. Wir waren damals noch Teenager. Ich war 13/14, er war 11/12. Meine Reaktion kann ich hierzu nicht sagen. Denkt sie euch einfach.

Das Hauptproblem sehe ich darin, dass er weitere Kontakte zu Konsumierenden in der Nachbarschaft etc. aufbaut. Auf der einen Seite kann man jemanden aus der Familie nicht einfach fallen lassen, auf der anderen Seite kann man sich selbst nicht aufopfern.
Es ist ein schwieriger Spagat das irgendwie richtig zu stemmen.

Ich habe auch im Leben vieles nicht geschafft und richtig gemacht und meine Mutter hat mich trotzdem nicht fallen lassen.
Umso mehr habe ich seit meiner Kündigung in der Ausbildung, von der ich bis heute die Gründe nicht verstehe, das Bedürfnis alles richtig und perfekt zu machen.

Stellt euch mal vor, ihr seid (wieder) jung, blutjung, voller Hoffnung. Die Welt steht euch offen. Ihr seid ohne Schuld. Alles läuft gut.
Und plötzlich werdet ihr von einem normalen Menschen zu einem schwerbehinderten Etwas degradiert und bekommt alle Rechte abgesprochen.
Ihr erhaltet nicht mal ein Abgangszeugnis. Wie fühlt ihr euch? Was macht ihr?
Ich sage euch, dass kann man sich nicht vorstellen.


Prostitiuiert habe ich mich selbst bereits schon. Angemeldet und mit Gesundheitsbelehrung. Es gibt für autistische Frauen keinen anderen Platz in dieser Welt.
Die Prostitution an sich ist in Deutschland weder illegal, noch ist sie seit 2001 nicht mehr sittenwidrig. Da sie keinerlei Ausbildung bedarf, ist es für alle Personen, insbesondere Frauen in schwierigen Lagen eine schnelle Einnahmequelle. Unsere Regierung setzt entsprechende Opferbereitschaft voraus. Von einem Angestelltenlohn mit ca. 1440 Euro (mein letztes Angebot) kann man nicht leben. Zudem muss man leider auch kritisieren, dass das Einstellen von billigerem, schlechter qualifiziertem Personal in manchen Branchen sein übriges zur Förderung beiträgt. In meiner Branche waren dies ausländ. Pflegekräfte, die zwar arbeiten, aber nicht wissen, was sie tun oder ehem. in der DDR Ausgebildete mit anderen Abschlüssen und ähnlicher Qualität. Ich könnte mich jetzt wieder darüber aufregen, besinne mich aber.

Es gibt verschiedene Arten. Bordellprostitution, Straßenprostitution und Escort oder eben illegale Wohnungsprostitution.

Straßenprostitution ist häufig illegal. Die Frauen sind weder angemeldet, noch haben sie gesundheitlichen Schutz (klassische Vorstellung).
Illegale Wohnungsprostitution findet geheim im Verborgenen statt. Entweder die Frauen prostitutieren sich Zuhause (selten, da viele Kunden nicht unproblematisch sind, Stalker usw.) oder sie kommen zum Kunden, aber ohne Gewerbeanmeldung und ges. Aufklärung. Häufig haben die Frauen auch sog. Prostitutionswohnungen gemietet, also nur für ihre Tätigkeit.

Das Gefährliche ist hierbei, dass ohne eine Erlaubnis in der Illegalität keinerlei rechtlicher Schutz in jeglicher Form besteht. Die Frauen können weder ihr Geld einklagen, noch können sie darauf bestehen, dass Kunden z.B. Kondome tragen. Ein Verbot der Prostitution führt daher, nach häufig missverstandenem Denken, nicht zu einer Lösung, sondern zu einer Verschlimmerung der Lage.
Natürlich ist es verständlich, dass viele sagen, käuflicher Sex entspreche nicht unserem Volksverständnis. Aus der Sicht der beiden Personen ist dabei aber erstmal nichts einzuwenden, wenn es beide freiwillig tun, da jeder seine Sexualität frei bestimmen kann.

Die meisten Gefahren im Escortbereich, wo ich tätig war, sind eher Stalking und öff. Ansprechen. Stealthing etc. kommen eher bei Personen vor, die nicht zahlen müssen, weil sie keine Daten hinterlassen müssen. Man kommt im Monat auch nicht auf viele Kunden bei den Preisen. Trotzdem verdient man auch nicht die Welt, weil man auch Steuern etc. zahlen muss. Bei zwei Kunden im Monat hat man so das Gehalt eines guten Angestellten bis Kassierers.
Ich empfehle Stammkunden aufzubauen, da neue Kunden immer ein Risiko sind.

Mehr dazu steht im ProstSchG.

Weitere Infos dazu gibt es hier: https://bigsister.kayako.com/de/


Ich möchte damit nur sagen, dass es genau falsch ist, das Gewerbe zu vertäufeln, weil man damit den Notleidenden nichts Gutes tut.
Es ist aber nicht jede Prostituierte eine Notleidende.
Tatjana_59
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Re: Mein Cousin und die Drogen

Post 17 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

Ich wusste dass du Ausflüchte suchen wirst.
Nicht auf die tatsächliche Problematik eingehst betreffend deinen Cousin und dir.
Einen ausführlichen Bericht über sich prostituieren braucht hier niemand.
Ich wollte dir vor Augen halten was das mit dem fallen lassen aussagen soll.
Ich wusste dass du wie in meinem Posting vorher schon geschrieben auf dein Recht behaarst.
Ich lasse es dir.
Geh weiter auf in deinem autistischen Selbstmitleid.
Denn der Autismus ist dein großes Aufhängeschild!
Zuletzt geändert von Tatjana_59 am Di 22. Sep 2020, 18:47, insgesamt 1-mal geändert.
Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
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Re: Mein Cousin und die Drogen

Post 18 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-10-20 »

Ich denke auch hier ist eine Drogenberatungsstelle der bessere und kompetentere
Ansprechpartner.

LG
Petra Sofie
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Re: Mein Cousin und die Drogen

Post 19 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Dem möchte ich beipflichten.
Eine professionelle Distanz ist notwendig und der betroffenen Person dienlich.

Weite Schleifen in und um ganz andere Themen, die in meinen Augen den Eindruck von Selbstinszenierung erwecken, gereichen nicht nur der betroffenen Person zum Nachteil, sondern entfalten hier an manchen Stellen eine provozierende Wirkung.
Entgegnungen werden dann schnell als "Mobbing" aufgefasst, aber sind wohl notwendig, wenn UserInnen es nicht selbst merken.

Gruß
Anne-Mette
doppeldoppelx
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Re: Mein Cousin und die Drogen

Post 20 im Thema

Beitrag von doppeldoppelx »

Schade das der Beitrag zu meinem Beruf verschwiegen worden ist und ich hier zu etwaigen Antworten gedrängt werde.

Dann ist die Diskussion wohl beendet. Den eine Diskussion bezieht sich immer auf zwei Parteien. Sonst ist es ein Monolog.
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Re: Mein Cousin und die Drogen

Post 21 im Thema

Beitrag von doppeldoppelx »

Wieso kann mein Cousin auf einmal wieder persönlich runterkommen und gratulieren, wenn ich ihm die Leviten gelesen habe?
Wieso stehen seine Fahrräder nicht mehr im Treppenhaus, sondern im Keller, weil ich ihn auf die Rettungswege hingewiesen habe?
Wieso ist es im Haus plötzlich so still, weil ich ihn sein Verhalten klar geschildert habe?



Ihn aufgeben... Ihr seid mir ja ein schöner Verein.
Wenn's drauf ankommt, dann schmeißt man einfach alles hin. Genau so seid ihr drauf. Feige ist das richtige Wort.

Herr Gott nochmal, was muss ich noch alles tun, um zu beweisen, dass die Diagnose kein Aushängeschild für Schwäche und Dummheit ist!?
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Re: Mein Cousin und die Drogen

Post 22 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

doppeldoppelx hat geschrieben: Sa 3. Okt 2020, 19:00 Wenn's drauf ankommt, dann schmeißt man einfach alles hin. Genau so seid ihr drauf. Feige ist das richtige Wort.

Herr Gott nochmal, was muss ich noch alles tun, um zu beweisen, dass die Diagnose kein Aushängeschild für Schwäche und Dummheit ist!?
Irgendwann ist auch mal gut oder vielmehr genug! (arg)
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Re: Mein Cousin und die Drogen

Post 23 im Thema

Beitrag von doppeldoppelx »

Anne-Mette hat geschrieben: Sa 3. Okt 2020, 19:12
doppeldoppelx hat geschrieben: Sa 3. Okt 2020, 19:00 Wenn's drauf ankommt, dann schmeißt man einfach alles hin. Genau so seid ihr drauf. Feige ist das richtige Wort.

Herr Gott nochmal, was muss ich noch alles tun, um zu beweisen, dass die Diagnose kein Aushängeschild für Schwäche und Dummheit ist!?
Irgendwann ist auch mal gut oder vielmehr genug! (arg)
Und wie soll ich euch sonst zeigen, dass ich genauso Emotionen habe, wie ihr?
Erkannt hast du es diesmal nicht. Reagiert komischerweise schon.

Wieso verlangt ihr dann von mir, dass ich unbedingt auf eure Worte höre, wenn ich genauso emotional reagieren kann?
Das ist nicht angemessen.

Wenn ihr nur sehen könntet, wie viele Tränen ich schon wegen solchen Aussagen geweint habe vor Wut.
Wenn ihr wirklich besser und stärker sein wollt als ich, dann nicht mit solchen Aktionen.
Zu glauben, ich könnte nicht um die Ecke denken, weil ich autistisch wäre und dabei noch wissen, dass ich zwei Gensätze habe... nichts dazugelernt.
Und dann einfach nur totschweigen. Wäret ihr nicht feige, würdet ihr nicht sagen, es sei einfach gut, sondern ihr würdet euch angemessen dazu äußern.

Warum behauptet ihr, ich hätte keine Emotionen? Könnte nicht um die Ecke denken? Erwartet von mir deshalb alle eure Meinungen anzunehmen und zu erfüllen?
Einen Kopf zum kommunizieren habt ihr ja.
Und es macht mich wütend, wenn ihr mich als so behindert darstellt, selbst aber nicht eure eigenen Gedanken äußern könnt.

Ich habe noch nie gehört, dass jemand sieht, ich als Autist könnte Gefühle haben und genausoviel Verständnis aufbringen, wie jeder andere.
Und ihr kommt mir wie einem kleinen Kind.

Was wundert euch meine Wut?
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Re: Mein Cousin und die Drogen

Post 24 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

doppeldoppelx hat geschrieben: Sa 3. Okt 2020, 19:23 Wenn ihr wirklich besser und stärker sein wollt als ich, dann nicht mit solchen Aktionen.
Zu glauben, ich könnte nicht um die Ecke denken, weil ich autistisch wäre und dabei noch wissen, dass ich zwei Gensätze habe... nichts dazugelernt.
Hier geht es nicht um einen Wettbewerb, "wer besser ist".

Es hat niemand behauptet, dass Du nicht um die Ecke denken kannst. Ganz im Gegenteil: ich denke, da sind oft zu viele Ecken im Denken.

Es hat Dich niemand als behindert dargestellt.

Ich habe meine Gedanken geäußert und ich meine in der Regel genau das, wass ich sage und schreibe. Das solltest Du akzeptieren.
Leider verstehen es manche Menschen nicht. Du gehörst wohl dazu.

Das Forum ist kein "Schrottplatz für Wut", sondern einen Ort von austauschwilligen Userinnen.
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Re: Mein Cousin und die Drogen

Post 25 im Thema

Beitrag von Momo58 »

Ich frage mich, ob du wirklich Autist bist oder ist es das Asperger-Syndrom? Ein Autist kann keine Gefühle zulassen, du aber schon. Beim Asperger-Syndrom ist es dem Betroffenen nicht möglich, die Gefühle anderer zu erkennen. Wie oft hast du schon auf den Gefühlen der Forenmitglieder herum getrampelt? Du hast genug Ratschläge bekommen von Forenmitgliedern, die es gut gemeint haben und hast alle von dir gewiesen. Denke erst mal nach, bevor du gegen andere los polterst.
Ihn aufgeben... Ihr seid mir ja ein schöner Verein.
Wenn's drauf ankommt, dann schmeißt man einfach alles hin. Genau so seid ihr drauf. Feige ist das richtige Wort.
Wer sagt was von aufgeben? Du musst erst mal den Unterschied erkennen zwischen loslassen und fallen lassen. Einfaches Beispiel: Nimm einen Kugelschreiber in deine Hand, Handinnenfläche nach oben. Nun öffne die Hand. Der Kugelschreiber ist losgelassen. Nun nimm den Kugelschreiber wieder in die Hand, Handinnenfläche nach unten. Öffne die Hand und der Kugelschreiber fällt auf den Boden. Denke mal nach, was ich dir mit diesem einfachen Beispiel sagen möchte. Wer sagt etwas von feige? Ist es feige, dir Ratschläge zu geben, die dir und deinem Cousin nützlich sind? Feige ist ein Wort, mit dem du wieder auf den Gefühlen der Forenmitglieder herum trampelst. Wo führt dich dein Weg hin, wenn du andere immer abwertest? Denke auch da mal drüber nach.
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
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Re: Mein Cousin und die Drogen

Post 26 im Thema

Beitrag von doppeldoppelx »

Momo58 hat geschrieben: Sa 3. Okt 2020, 19:52 Ich frage mich, ob du wirklich Autist bist oder ist es das Asperger-Syndrom? Ein Autist kann keine Gefühle zulassen, du aber schon. Beim Asperger-Syndrom ist es dem Betroffenen nicht möglich, die Gefühle anderer zu erkennen. Wie oft hast du schon auf den Gefühlen der Forenmitglieder herum getrampelt? Du hast genug Ratschläge bekommen von Forenmitgliedern, die es gut gemeint haben und hast alle von dir gewiesen. Denke erst mal nach, bevor du gegen andere los polterst.
Ihn aufgeben... Ihr seid mir ja ein schöner Verein.
Wenn's drauf ankommt, dann schmeißt man einfach alles hin. Genau so seid ihr drauf. Feige ist das richtige Wort.
Wer sagt was von aufgeben? Du musst erst mal den Unterschied erkennen zwischen loslassen und fallen lassen. Einfaches Beispiel: Nimm einen Kugelschreiber in deine Hand, Handinnenfläche nach oben. Nun öffne die Hand. Der Kugelschreiber ist losgelassen. Nun nimm den Kugelschreiber wieder in die Hand, Handinnenfläche nach unten. Öffne die Hand und der Kugelschreiber fällt auf den Boden. Denke mal nach, was ich dir mit diesem einfachen Beispiel sagen möchte. Wer sagt etwas von feige? Ist es feige, dir Ratschläge zu geben, die dir und deinem Cousin nützlich sind? Feige ist ein Wort, mit dem du wieder auf den Gefühlen der Forenmitglieder herum trampelst. Wo führt dich dein Weg hin, wenn du andere immer abwertest? Denke auch da mal drüber nach.
Das kann ich dir sehr leicht beantworten.

Das Asperger-Syndrom zählt zum Autismus nach F84.5. Einen reinen Autismus gibt es nicht mehr. Die Diagnosen sind noch so lange gültig, bis der ICD 11 freigegeben ist.
Vorher arbeite ich nicht damit. Das Ding könnte ruckzug nochmal umgeändert werden, wie all die Jahre vorher. Die Bürokratie ist auch schon so schwer genug.

Ich verweise nochmals auf die beiden X-Chromosome, die ich als Frau habe. Ich bin beides. Das wurde im letzten Test festgestellt.
Theorethisch müsste ich also autistische Fähigkeiten fördern können und die Emotionalität eines Nichtautisten. Ich bin eine Frau. Von mir wird das erwartet.

Loslassen und fallen lassen sind in diesem Kontext für mich ein und dieselben Wörter.

Dein Beispiel mit dem Kugelschreiber sagt mir nichts. Ich kann nur mit ihm interagieren, wenn ich ihm die Konsequenzen und meine Einstellung zu seinem Verhalten klar aufzeige. Dies ist mir bisher von Seiten meiner Familie verwehrt worden, da ich eine Frau bin und er hier "Sonderrechte" bekommt.

Der soziale Schutz und Zusammenarbeit ist Aufgabe der Frau. Opferbereitschaft wird vorausgesetzt.



Ich kann dir die Sichtweise dazu genau erklären.

Meine Cousine ist jetzt 41 Jahre alt und hat einen Sohn. Sie kann nicht arbeiten gehen, weil psych. krankhafte Angst vor dem Alleinsein hat. Daher muss sie rund um die Uhr jemanden bei sich haben. Ihr Mann musste seinen Job bereits vor Corona ins reine Homeoffice verlagern, weil sie ihn nicht alleine zur Arbeit gehen ließ und meine Tante und mein Onkel auch arbeiten mussten. Sie kann ja nicht alleine bleiben. 2014 hat sie einen Sohn bekommen. Aber denke nicht, sie könnte sich um das Kind kümmern. Das machen alle anderen. Daher kann ihr Sohn kurz vor Schulbeginn auch nicht aufs Klo, nicht richtig sprechen und wird auch schön von allen aus Scham abgeschottet. Sie hatte zuletzt noch geplant, nochmal umzuziehen, weil ihr angeblich ihr erst neubezogenes Haus nicht gefallen würde. Dabei wollte sie in irgendeine kleine Stadt ziehen. Kurz vor der Einschulung. Ohne ärztliche Weiterbetreuung.

Die Sichtweise ist hier, dass es ihr Leben ist, aber das Kind in einer "sozialen" Vernachlässigungsgefahr schwebt. Wenn der Junge jetzt nicht gefördert wird, schafft er es nicht mehr in die normale Schule. Da er das asiatische Aussehen vom Vater geerbt hat, wird er leider auch gewisse Vorurteile gegen Ausländer erleben müssen, was schon schlimm genug ist.
Die Sichtweise ist auch, dass der soziale Schutz Aufgabe der Frau ist. Ihre Aufgabe. Was geschieht nun, wenn sie ihre Aufgabe nicht erfüllen kann und alle wegsehen?

Nicht nur das Kind hat dann ein großes Problem, die Gesellschaft hat auch eines mehr.

Da er Gefahr lief nicht eingeschult zu werden durch einen weiteren Umzug, wo evtl. noch ein Umzug folgen würde, da meine Cousine auch absolut nicht mit Geld umgehen kann (was aber ein anderes Thema ist) und er von Monat zu Monat nur vor sich hinhospitierte ohne das etwas getan wurde und die Probleme beseitigt wurden, wurde das Jugendamt aktiv.

Zum einen waren sie nicht bei der U9, die in unserem Bundesland vorgeschrieben ist, zum anderen hatte auch ich eine Meldung gemacht.

Als das vorgefallen war, wurde man endlich wach und half endlich mal dem armen Kind. Er bekommt jetzt eine logopädische Therapie, wie es mit dem Windelproblem aussieht, weiß ich nicht. Meine Tante kümmert sich nun jedes Wochenende um ihn. Sie wollen schon bald in die Nähe meiner Cousine ziehen. Ich kann mir auch denken, warum. Jemand muss ja für seine Schulpflicht sorgen. Das Jugendamt wird das Kind nicht wegnehmen, solange keine akute Gefahr besteht. In der Regel werden bei solchen Sachen Bußgelder (fällige U9) verordnet.

Man kann meine Cousine nicht mehr ändern. Sie will so leben. Ist ihr Recht. Aber dass das Kind dabei untergeht und dann aus Scham "versteckt" wird, das geht nicht.


Hinzu kommt die häufige Annahme, dass wenn sich Autismus vererbt, es innerhalb der Familie auch mehrmals auftreten kann. Der Junge war der Grund den Test durchzuführen, weil er so stark entwicklungsverzögert ist. Ob er es hat, weiß ich nicht. Da er eine andere Linie ist, müsste man das separat testen.
Meine beiden Chromosomen liegen diesbezüglich im Normbereich. Somit ist eine Diagnose für den Autismus ausgeschlossen. Für meine Diagnose gibt es keine Testung. Daher habe ich die Differentialdiagnostik genommen, um wenigstens die Gonosomen bestimmen zu können.

Es ist meine Aufgabe sozialen Schutz zu wahren. Und ich habe meine Aufgabe erfüllt.
Anne-Mette hat geschrieben: Sa 3. Okt 2020, 19:31
doppeldoppelx hat geschrieben: Sa 3. Okt 2020, 19:23 Wenn ihr wirklich besser und stärker sein wollt als ich, dann nicht mit solchen Aktionen.
Zu glauben, ich könnte nicht um die Ecke denken, weil ich autistisch wäre und dabei noch wissen, dass ich zwei Gensätze habe... nichts dazugelernt.
Hier geht es nicht um einen Wettbewerb, "wer besser ist".

Es hat niemand behauptet, dass Du nicht um die Ecke denken kannst. Ganz im Gegenteil: ich denke, da sind oft zu viele Ecken im Denken.

Es hat Dich niemand als behindert dargestellt.

Ich habe meine Gedanken geäußert und ich meine in der Regel genau das, wass ich sage und schreibe. Das solltest Du akzeptieren.
Leider verstehen es manche Menschen nicht. Du gehörst wohl dazu.

Das Forum ist kein "Schrottplatz für Wut", sondern einen Ort von austauschwilligen Userinnen.
Es gibt nirgendwo keine Menschen, die mich nicht als behindert darstellen. Dies tut man schon in dem man anmaßt, was ich kann und nicht kann ohne sich damit genau auszukennen.

Ich habe gelernt, dass ein aufbrausender Charakter signalisiert, dass man keine leichte Opferrolle einnimmt. Wer davon abweicht, der wird wieder attackiert, muss nachgeben und hat auch kein Wort, dass etwas wert wäre. Eine feminine Frau hat hier kein Durchsetzungsrecht.
Je femininer, desto weniger Respekt haben sie vor einem.

Es geht auch nicht um ein Abladen von Wut, sondern darum Gefühle zu zeigen.
Und das zeigt sich bei mir auch körperlich wieder.

Ihr kennt ja sicherlich den weiblichen Zyklus. Imme wenn ich Stress habe, bleibt meine Periode aus. Ich habe erst sehr viel Appetit auf Schokolade. Ich bekomme Energie und will so viel machen. In der Natur ist dies so vorgesehen, um Konkruentinnen mit gleichzeitigem Eisprung zu vertreiben und die Höhle für den Nachwuchs vorzubereiten.
Dann will sie kommen. Wieder Stress, geht nicht, muss aussetzen.
Das geht nun schon seit 2 Jahren immer mal wieder so. Ich habe seitdem nur noch alle 6-8 Wochen meine Periode, fühle mich aber körperlich nicht unwohl damit, im Gegenteil.
Schmerzen habe ich auch keine. Untergewichtig bin ich auch nicht. Dafür nasche ich doch etwas zu viel.

Leider bemerke ich meine Verhaltensweisen dabei nicht. Ich habe die "Hormonbrille" auf. Genauso wie meine Mutter. Die ist in den Wechseljahren und hat am Fr an meinem 30. Geburtstag ziemlich vieles kaputt gemacht. Zuerst durfte ich meine Geschenke nicht auspacken, die vor mir lagen, weil jene Gäste erst 2 Tage später kamen, dann war sie beleidigt, weil ich die Feier aus Platzgründen in meinem alten Zimmer machen wollte (ging um den Platz an meinem großen Glastisch) und zum Schluss hatte ich ihr Geschenk auch noch falsch ausgepackt. Die Stimmung war auch nicht sonderlich gut zum Schluss. Es gab einen Todesfall und das Gesprächsthema drehte sich nicht mehr um die Zukunft, sondern um das sterben, weil man selbst, also alle um die 50/60 wird ja plötzlich auch alt. Der Tag war gelaufen.
Am Sa viel dann auch noch der Besuch meiner Tante aus, weil jene sich um das besagte Problem oben kümmern musste. Angeblich hatte meine Cousine eine Magen-Darm-Grippe und kann mit 41 ja nicht alleine ihre Krankheit auskurieren, obwohl ihr Mann bei ihr ist. Ich dachte mir schon, dass sie nicht kommt. Sie kamen noch nie zu uns. Wir wissen nicht warum. Evtl. ist die Luft hier mit irgendwas verseucht?
Heute war meine Mutter wieder nicht gut drauf. Wieder so eine typische Hormonwelle. Ich bin einfach in Deckung gegangen und habe mich um mein Latein gekümmert. Sie hatte sowieso mit ihrer Freundin nur über Corona geredet. Das brauch ich jetzt nicht auch noch.
ExuserIn-2020-10-20
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Re: Mein Cousin und die Drogen

Post 27 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-10-20 »

Ich verstehe dich nach dem Beitrag nun wirklich nicht mehr.

Du fühlst dich von jedem Teilnehmer persönlich angegriffen, selbst dann, wenn du nur auf Möglichkeiten auferksam gemacht wirst, die auf Grund deiner eigenen Beschreibung zusammengestellt wurden.

Bedenke wir sitzen uns nicht Auge in Auge gegenüber, wir sehen und hören uns nicht. Du fährst jeden über den Haufen, der sich versucht mit dir auseinander zusetzen. Du strafst jeden an dich herangetragenen Gedankengang ab.
Betrachtest alles als Anmaßung, und lehnst alles vehement ab, schließlich hat hier sowieso niemand auch nur von irgend was Ahnung. Deine Worte in Kurzfassung aus deinem letzten Beitrag.

ich wünsche dir alles erdenklich Gute, möge es jemand in naher Zukunft schaffen deinen hohen Ansprüchen gerecht zu werden.

liebe Grüße
Petra Sofie
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Re: Mein Cousin und die Drogen

Post 28 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Ich erlaube mir einen Hinweis:

SWR Nachtcafé

Die tägliche Dosis - wenn Sucht das Leben beherrscht
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Re: Mein Cousin und die Drogen

Post 29 im Thema

Beitrag von rika »

ich habe jetzt nicht alles komplett gelesen, aber mir fällt ein Satz ein, den ich vor vielen Jahren mal ausgesprochen habe, als es massive Schwierigkeiten mit einem Kollegen gab:

Hast Du oder bist Du ein Problem? Probleme haben heißt an den Lösungen arbeiten und auch Rat suchen. Ein Problem sein führt m.E. zuallererst in das eigene Ich.

rika
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