Ein Autist ist keine Frau - # 4
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gagalady
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Re: Ein Autist ist keine Frau
Liebe doppeldoppelx,
Du schreibst: "...Der Autist lässt sich in der Regel nicht von seinen Interessen ablenken (springt nicht von einer Sache zur nächsten) und ist nicht impulsiv, sondern wiederholt oft Aktionen."
Mich aber bringt in diesem Kontext völlig durcheinander, dass Du ständig zwischen Deinen Argumentationen und Betrachtungspunkten hin- und her springst. Ich würde ja gerne verstehen, aber ich schaffe es nicht. Tut mir leid!
LG GL
Du schreibst: "...Der Autist lässt sich in der Regel nicht von seinen Interessen ablenken (springt nicht von einer Sache zur nächsten) und ist nicht impulsiv, sondern wiederholt oft Aktionen."
Mich aber bringt in diesem Kontext völlig durcheinander, dass Du ständig zwischen Deinen Argumentationen und Betrachtungspunkten hin- und her springst. Ich würde ja gerne verstehen, aber ich schaffe es nicht. Tut mir leid!
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ohne Worte (sind gerade ausgegangen...)
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doppeldoppelx
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Re: Ein Autist ist keine Frau
Deine sog. Pseudo-Studien sind anerkannte Studien, weil man sogar diagnostisch damit arbeitet. Daher sind deine Thesen und Aussagen weder wissenschaftlich, da hierfür keine Quellennachweise existieren, noch aus dem gleichen Grund zum arbeiten zu gebrauchen.
Wenn die Uni Würzburg an mir Interesse zeigt, glaube ich kaum, dass alle meine Arbeit Bullshit ist. Dann würde sich die Uni keine Arbeit machen.
Etwaige Quellennachweise von mir liegen bereits vor. Die These des X-chromosomalen Erbgangs wird vertreten und unterstützt.
Die Inaktivierung des X-Chromosoms existiert nachgewiesen, damit auch die entsprechenden Unterschiede bei Mann und Frau im biologischen Sinne.
Daher gibt es auch entsprechend verschiedenen Ausprägungen von Krankheiten. Wir reden hier nicht von Transsexualitätswünschen, da eine Krankheit kein Wunsch ist, sie ist eine Tatsache.
Eine autistische Frau kann daher nie und nimmer die Ausprägung eines autistischen Mannes aufweisen, außer beide Gonosomen wären betroffen oder sie hätte eine Verschiebung von 10%/90%. Das kommt in der Regel nur sehr selten vor.
Die bewiesenen Aussagen daher als ungültig darzustellen, weil man lieber sozial argumentieren will, da man sich mit der Biologie nicht befassen will, stellt für die Betroffenen eine Beschneidung des eigenen Geschlechts da.
Das Latinum ist kein Pflichtfach an Gymnasien mehr. Es bieten auch längst nicht mehr alle Gymnasien an. An meiner Schule gab es folgende Auswahl für Fremdsprachen: Französisch.
Die Auswahl für die Fremdsprache stellt die jeweilige Schule bereit.
Grund für diese Umstellung war der deutsche Handel gewesen. Zuerst hatte man daher verstärkt Französisch gelehrt. Mittlerweile schwenken viele Schulen auch auf Spanisch um.
So, da hier nichts bei rumkommt, und alle immer nur meinen, ich würde hier Bullshit labern, mach ich die Klappe hier jetzt zu.
Dazu ist die Diskussion nicht gedacht und dafür ist mir meine Arbeit zu schade.
Entweder ihr akzeptiert, dass auf dieser Grundlage am 23.9. eine Vorlesung mit meiner Beiwohnung stattfindet und folglich am 24.9. eine Beratung zur Intersexualität zu dieser These oder ihr könnt alle ohne Quellennachweise eure Thesen vertreten.
Wer was anderes vorweisen will, der soll erstmal Quellenangaben machen können.
Die ehrenamtliche Tätigkeit ist nicht mehr von Nöten. Die Stiftung wurde von einem Kontrahenten abgelöst.
Wenn die Uni Würzburg an mir Interesse zeigt, glaube ich kaum, dass alle meine Arbeit Bullshit ist. Dann würde sich die Uni keine Arbeit machen.
Etwaige Quellennachweise von mir liegen bereits vor. Die These des X-chromosomalen Erbgangs wird vertreten und unterstützt.
Die Inaktivierung des X-Chromosoms existiert nachgewiesen, damit auch die entsprechenden Unterschiede bei Mann und Frau im biologischen Sinne.
Daher gibt es auch entsprechend verschiedenen Ausprägungen von Krankheiten. Wir reden hier nicht von Transsexualitätswünschen, da eine Krankheit kein Wunsch ist, sie ist eine Tatsache.
Eine autistische Frau kann daher nie und nimmer die Ausprägung eines autistischen Mannes aufweisen, außer beide Gonosomen wären betroffen oder sie hätte eine Verschiebung von 10%/90%. Das kommt in der Regel nur sehr selten vor.
Die bewiesenen Aussagen daher als ungültig darzustellen, weil man lieber sozial argumentieren will, da man sich mit der Biologie nicht befassen will, stellt für die Betroffenen eine Beschneidung des eigenen Geschlechts da.
Das Latinum ist kein Pflichtfach an Gymnasien mehr. Es bieten auch längst nicht mehr alle Gymnasien an. An meiner Schule gab es folgende Auswahl für Fremdsprachen: Französisch.
Die Auswahl für die Fremdsprache stellt die jeweilige Schule bereit.
Grund für diese Umstellung war der deutsche Handel gewesen. Zuerst hatte man daher verstärkt Französisch gelehrt. Mittlerweile schwenken viele Schulen auch auf Spanisch um.
So, da hier nichts bei rumkommt, und alle immer nur meinen, ich würde hier Bullshit labern, mach ich die Klappe hier jetzt zu.
Dazu ist die Diskussion nicht gedacht und dafür ist mir meine Arbeit zu schade.
Entweder ihr akzeptiert, dass auf dieser Grundlage am 23.9. eine Vorlesung mit meiner Beiwohnung stattfindet und folglich am 24.9. eine Beratung zur Intersexualität zu dieser These oder ihr könnt alle ohne Quellennachweise eure Thesen vertreten.
Wer was anderes vorweisen will, der soll erstmal Quellenangaben machen können.
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doppeldoppelx
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Re: Ein Autist ist keine Frau
Argumente sind definitionsgemäß dass für und wieder zu einem Thema.gagalady hat geschrieben: Fr 18. Sep 2020, 12:35 Mich aber bringt in diesem Kontext völlig durcheinander, dass Du ständig zwischen Deinen Argumentationen und Betrachtungspunkten hin- und her springst.
Sie sind also das Gleiche wie Betrachtungspunkte, egal ob von ein und derselben Person.
Der Autist bleibt bei seinem Thema. Der ADHS-ler wäre jetzt schon beim nächsten Thema.
Die Diagnose ADHS ist nicht passend und wurde mittlerweile 10x bei mir widerlegt. Irgendwann muss auch mal gut sein.
PS: Wer einen genaueren med. Unterschied wünscht, dem empfehle ich dies (Bis zum ICD 11 immernoch gültig):
https://www.icd-code.de/icd/code/F84.5.html
https://www.icd-code.de/icd/code/F90.-.html
https://www.icd-code.de/suche/icd/code/ ... ml?sp=Sf98
Der Bezug auf zwei unterschiedliche Krankheitsbilder ist nicht durchsetzbar. (Zudem würde ich mir 2x überlegen eine Aussage einer Oberärztin in Frage zu stellen, wenn man selbst nur Laie ist.)
Zuletzt geändert von doppeldoppelx am Fr 18. Sep 2020, 14:48, insgesamt 2-mal geändert.
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gagalady
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Re: Ein Autist ist keine Frau
a) akzeptiertdoppeldoppelx hat geschrieben: Fr 18. Sep 2020, 14:40
a) Entweder ihr akzeptiert, dass auf dieser Grundlage am 23.9. eine Vorlesung mit meiner Beiwohnung stattfindet und folglich am 24.9. eine Beratung zur Intersexualität zu dieser These oder ihr könnt alle ohne Quellennachweise eure Thesen vertreten.
Wer was anderes vorweisen will, der soll erstmal Quellenangaben machen können.
b)Die ehrenamtliche Tätigkeit ist nicht mehr von Nöten. Die Stiftung wurde von einem Kontrahenten abgelöst.
b) ist die Stiftung in andere Hände gegangen oder hast Du eine andere Stiftung, die keinen Ehrenamtsnachweis verlangt, gefunden?
ohne Worte (sind gerade ausgegangen...)
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doppeldoppelx
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Re: Ein Autist ist keine Frau
Hab eine andere Stiftung gefunden. Ist aber hier unwichtig.
Ich habe auch einen Lösungsansatz gefunden.
Versucht mal:
Preißmann, Christine, Überraschend anders, weder burschikos, noch typisch weiblich: Frauen und Mädchen mit Asperger-Syndrom, https://books.google.de/books?id=gEy24P ... en&f=false,
S.149, 18.9.20
Das Problem bei meinen Selbsthilfegruppen war auch immer, dass sich die Männer in den Vordergrund gedrängelt hatten und daher auch dort spez. nach dem typisch männlichen Bild verfahren wurde. Das hilft in diesem Falle nicht.
PS: Es gibt im Studium kein Richtig oder Falsch im eigentlich Sinne. Man muss seine Aussagen nur mit entsprechenden Quellen beweisen können.
Argumente ohne Quellenangaben werden daher im wissenschaftlichen Kontext nicht akzeptiert.
Ich habe auch einen Lösungsansatz gefunden.
Versucht mal:
Preißmann, Christine, Überraschend anders, weder burschikos, noch typisch weiblich: Frauen und Mädchen mit Asperger-Syndrom, https://books.google.de/books?id=gEy24P ... en&f=false,
S.149, 18.9.20
Das Problem bei meinen Selbsthilfegruppen war auch immer, dass sich die Männer in den Vordergrund gedrängelt hatten und daher auch dort spez. nach dem typisch männlichen Bild verfahren wurde. Das hilft in diesem Falle nicht.
PS: Es gibt im Studium kein Richtig oder Falsch im eigentlich Sinne. Man muss seine Aussagen nur mit entsprechenden Quellen beweisen können.
Argumente ohne Quellenangaben werden daher im wissenschaftlichen Kontext nicht akzeptiert.
Zuletzt geändert von doppeldoppelx am Fr 18. Sep 2020, 19:16, insgesamt 1-mal geändert.
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doppeldoppelx
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Re: Ein Autist ist keine Frau
Anne-Mette hat geschrieben: Do 17. Sep 2020, 22:02 Ein großes Problem ist, dass eine gewisse Kompatibilität mit anderen Menschen erforderlich ist, um mit ihnen (auch ehrenamtlich) zu arbeiten.
Schröck, Dissertation zu das psychosoziale Funktionsniveau spätdiagnostizierter Erwachsener mit Asperger-Syndrom, gesellschaftliche Genderfrage, 2014:[...]Ein möglicher Grund könnte sein, dass betroffene männliche Individuen einfach früher auffällig
werden, da ihre Kompensationsmöglichkeiten und sozialen Kompetenzen weniger gut
ausgeprägt sind, wie die der betroffenen Mädchen.[...]Man könnte vermuten, dass in der Erziehung
von Mädchen im Allgemeinen mehr Wert darauf gelegt wird Umgangsformen, Höflichkeit
und Anstand zu vermitteln und dass vor allem in Gesellschaft von Mädchen vielleicht eher als
von Jungen Angepasstheit erwartet wird. Dies könnte dazu führen, dass betroffene Mädchen
von Kindheit an eher lernen sich an verschiedenste Situationen anzupassen und über kognitive
Strategien erlernen ihre autistische Symptomatik zu überspielen.[...]
https://freidok.uni-freiburg.de/fedora/ ... E1/content, S.84ff., 20.9.20
Die These, Männer und Frauen seien im Autismus gleich, ist widerlegt.
Kompensationsmöglichkeiten sind durch den XX-Karyogrammtypus vorhanden.
Das zweite X-Chromosom ist bei Patientinnen intakt.
Egger, Identifikation von Genen die mit AutismusSpektrum-Störungen assoziiert sind: dChip-Software-Analyse des X-Chromosom, S.49, 2012, Uni Graz, 20.9.20
Dies impliziert, dass das Geschlecht biologisch weiblich ist, insofern keine beeinflussenden Gene auf dem X-Chromosom vorliegen.
Ein Zugewinn oder Verlust von DNA könnte Auslöser sein, wird aber hier nicht weiter erläutert, da es hierfür noch keine wissenschaftlichen Quellen gibt und jene bei jedem Menschen in gewisser Zahl vorkommen. Es bedürfte daher einer klaren Definition, wann keine ein Verlust oder Gewinn krankhaft ist.
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Jaddy
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Re: Ein Autist ist keine Frau
Errm, die in deinem Zitat angeführte Hypothese bezieht sich soweit ich sehe nur auf unterschiedliche Erziehung, nicht auf hirnbiologische Grundeigenschaften. Dass Hirne durch Erziehung verändert werden ist bekannt.doppeldoppelx hat geschrieben: So 20. Sep 2020, 04:51Schröck, Dissertation zu das psychosoziale Funktionsniveau spätdiagnostizierter Erwachsener mit Asperger-Syndrom, gesellschaftliche Genderfrage, 2014:[...]Ein möglicher Grund könnte sein, dass betroffene männliche Individuen einfach früher auffällig
werden, da ihre Kompensationsmöglichkeiten und sozialen Kompetenzen weniger gut
ausgeprägt sind, wie die der betroffenen Mädchen.[...]Man könnte vermuten, dass in der Erziehung
von Mädchen im Allgemeinen mehr Wert darauf gelegt wird Umgangsformen, Höflichkeit
und Anstand zu vermitteln und dass vor allem in Gesellschaft von Mädchen vielleicht eher als
von Jungen Angepasstheit erwartet wird. Dies könnte dazu führen, dass betroffene Mädchen
von Kindheit an eher lernen sich an verschiedenste Situationen anzupassen und über kognitive
Strategien erlernen ihre autistische Symptomatik zu überspielen.[...]
https://freidok.uni-freiburg.de/fedora/ ... E1/content, S.84ff., 20.9.20
Die These, Männer und Frauen seien im Autismus gleich, ist widerlegt.
Ist in der anderen Quelle ein Beleg für eine biologische Ursache für Autismus generell und_oder unterschiedliche Ausprägung?
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doppeldoppelx
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Re: Ein Autist ist keine Frau
Ja, da hast du Recht.
Die Dissertation stammt aus dem psychiatrischen Fachgebiet. Sie bezieht sich auf Anne-Mettes Antwort, dass für die Arbeit mit Menschen soziale Kompatibilität erforderlich ist.
Ich bin allergisch dagegen, wenn autistische Frauen wie autistische Männer hingestellt werden, wollte dies aber auch nicht ohne aussagekräftige Quelle so stehen lassen.
Wenn, dann mache ich meine Arbeit schon ordentlich.
Zur Biologie zählt auch die Verhaltensbiologie. Jene begründet zwar keine Genetik alleine, aber kann Verhaltensweisen im Bezug auf Umweltreaktionen begründet.
Ich musste in meinem Abitur z.B. eine Prüfung über das Brutverhalten der Blaumeise schreiben. Ich muss nicht erst zum Vogel werden, um das Verhalten zu verstehen.
(Wir waren insgesamt 3 Prüfling. Die anderen beiden waren Herren und konnten damit komischerweise nichts anfangen.)
Das Verhalten von Vögeln ist auf den Menschen nicht anwendbar, da das gonosomale System anders aufgebaut ist. Es zeigt jedoch, dass die Gonosomen sehr wohl Einfluss auf das Verhalten haben könnten.
Die andere Quelle kann man online abrufen. Allerdings ließ sich der Link nicht kopieren. Wenn man den Obertitel googelt, dürfte die Studie als PDF auftauchen.
Direkte Bezüge zum X-Chromosom ließen sich darin nicht festlegen, allerdings ist die Quelle schon etwas älter.
Entsprechende Panels habe ich bereits verlinkt.
Die Dissertation stammt aus dem psychiatrischen Fachgebiet. Sie bezieht sich auf Anne-Mettes Antwort, dass für die Arbeit mit Menschen soziale Kompatibilität erforderlich ist.
Ich bin allergisch dagegen, wenn autistische Frauen wie autistische Männer hingestellt werden, wollte dies aber auch nicht ohne aussagekräftige Quelle so stehen lassen.
Wenn, dann mache ich meine Arbeit schon ordentlich.
Zur Biologie zählt auch die Verhaltensbiologie. Jene begründet zwar keine Genetik alleine, aber kann Verhaltensweisen im Bezug auf Umweltreaktionen begründet.
Ich musste in meinem Abitur z.B. eine Prüfung über das Brutverhalten der Blaumeise schreiben. Ich muss nicht erst zum Vogel werden, um das Verhalten zu verstehen.
(Wir waren insgesamt 3 Prüfling. Die anderen beiden waren Herren und konnten damit komischerweise nichts anfangen.)
Das Verhalten von Vögeln ist auf den Menschen nicht anwendbar, da das gonosomale System anders aufgebaut ist. Es zeigt jedoch, dass die Gonosomen sehr wohl Einfluss auf das Verhalten haben könnten.
Die andere Quelle kann man online abrufen. Allerdings ließ sich der Link nicht kopieren. Wenn man den Obertitel googelt, dürfte die Studie als PDF auftauchen.
Direkte Bezüge zum X-Chromosom ließen sich darin nicht festlegen, allerdings ist die Quelle schon etwas älter.
Entsprechende Panels habe ich bereits verlinkt.
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doppeldoppelx
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Re: Ein Autist ist keine Frau
Ich flipp aus!!! Da steht's! Eigentlich hatte ich nach etwas anderem gegoogelt.
Kurze Anmerkung:
Im Text steht unter anderem auch, dass Medikamente auf Frauen aufgrund des Zykluses nicht immer gleich wirken. Das hat mit dem Thema erstmal nichts zu tun.
Unter anderem sei daher die Dosis bei Depressiva je nach Zykluslage bei Frauen mal zu hoch, mal zu wenig.
Ich nehme im Moment frei erhältliche Depressiva ein, weil das bei Autismus helfen soll. Es kann zu aggressivem Verhalten kommen. Vor Jahren bin ich bei der Einnahme einmal richtig ausgerastet und habe auch eine Sonnenempfindlichkeit davon bekommen, obwohl die Dosis sehr niedrig war.
Jeder Arzt hat sich bisher zu einer med. Therapie verweigert, weil man mir das Diagnosebild nicht glaubte.
Insbesondere aufgrund meiner oft gefärbten Haare wurde ich immer wieder beschuldigt, ich würde etwas gegen das BTM-Gesetz verstoßen wollen.
Auf jedenfall möchte ich diesen Artikel ausdrucken und jeden Dummschwätzer an die Stirn nageln.
Llanque, Wie Genderklischees Autistinnen unsichtbar machen, 28.5.2020:https://enorm-magazin.de/gesellschaft/g ... bar-machen, 22.9.20[...]"Bis vor kurzer Zeit ging man davon aus", so Preißmann, "dass auf jede Autistin sechs bis acht autistische Männer kommen." Inzwischen weiß man: Die Dunkelziffer bei Frauen und Mädchen ist deutlich höher. Die Störung wird bei ihnen nur nicht so häufig diagnostiziert. Preißmann selbst musste bis zu ihrem 27. Lebensjahr auf die Diagnose "Asperger-Syndrom" warten — nur eine von vielen Formen des autistischen Spektrums. Auch deswegen hat sie ihr Buch geschrieben, damit anderen Mädchen früher geholfen werden kann. Darin berichtet sie nicht nur von ihrer eigenen Kindheit. Auch Mütter von autistischen Mädchen und Therapeutinnen kommen zu Wort.
Was durch die Schilderungen und Erzählungen klar wird: Es ist vor allem das gesellschaftliche Frauenbild, das dafür sorgt, dass Autistinnen unerkannt bleiben. Während autistische Jungen oft schon im Kindergarten oder in der Schule durch aggressives Verhalten auffallen und dadurch schneller in psychologische Behandlung kommen, sitzen autistische Mädchen still in der Ecke und versuchen, nicht aufzufallen. "Das passt sehr gut zu dem Bild der Gesellschaft, dass Mädchen eben schüchtern seien", sagt Preißmann. Später seien Frauen oft lebenspraktisch kompetenter als autistische Männer, sie können besser im eigenen Haushalt zurechtkommen. Preißmann vermutet, dass das vor allem daran liegt, dass diese Eigenschaften von Frauen erwartet werden: auch dadurch erfüllen sie eines der Kriterien nicht, an denen Autismus üblicherweise festgemacht wird. Außerdem beherrschen Frauen die Kunst des sogenannten "Masking": das Imitieren der Verhaltensweisen von Nicht-Autist*innen. "So verleugnen sie oft über viele Jahre hinweg ihre eigene Persönlichkeit", erklärt die Medizinerin.
Ein häufiges Symptom bei Autist*innen ist, dass sie für spezielle Themen ein obsessives Interesse entwickeln. Das äußert sich bei Mädchen aber oft nicht in einer technischen Begeisterung wie bei autistischen Jungen, sondern zum Beispiel in der Besessenheit für Fabelwesen, erklärt Preißmann. Da die Diagnose von Autismus aber meist nur heteronormativ männliche Interessen berücksichtigt, fallen die Mädchen auch hier durchs Raster. Nicht viel besser sieht es bei der Therapie aus. "Während Männer mehr Unterstützung im Alltag benötigen", so Preißmann, "haben Frauen viel häufiger Probleme mit ihren sensorischen Fähigkeiten. Ihre Sinne wie Hören und Sehen sind häufig sensibler, Berührungen in einer wuseligen Menge können schwierig sein."
[...]
Die allermeisten Selbsthilfegruppen für Autist*innen werden hauptsächlich von Männern besucht.
Kurze Anmerkung:
Im Text steht unter anderem auch, dass Medikamente auf Frauen aufgrund des Zykluses nicht immer gleich wirken. Das hat mit dem Thema erstmal nichts zu tun.
Unter anderem sei daher die Dosis bei Depressiva je nach Zykluslage bei Frauen mal zu hoch, mal zu wenig.
Ich nehme im Moment frei erhältliche Depressiva ein, weil das bei Autismus helfen soll. Es kann zu aggressivem Verhalten kommen. Vor Jahren bin ich bei der Einnahme einmal richtig ausgerastet und habe auch eine Sonnenempfindlichkeit davon bekommen, obwohl die Dosis sehr niedrig war.
Jeder Arzt hat sich bisher zu einer med. Therapie verweigert, weil man mir das Diagnosebild nicht glaubte.
Insbesondere aufgrund meiner oft gefärbten Haare wurde ich immer wieder beschuldigt, ich würde etwas gegen das BTM-Gesetz verstoßen wollen.
Auf jedenfall möchte ich diesen Artikel ausdrucken und jeden Dummschwätzer an die Stirn nageln.
Zuletzt geändert von doppeldoppelx am Di 22. Sep 2020, 03:24, insgesamt 1-mal geändert.
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doppeldoppelx
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Re: Ein Autist ist keine Frau
Der Maßstab der Lösungsansätze stimmt nicht. Es bedarf einer anderen Therapiemodulation.
Preißmann, Essay: Überraschend anders: Mädchen und Frauen mit Autismus, 2013:https://austria-forum.org/af/Wissenssam ... t_Autismus, 23.9.20[...] Maßstab für die Unterstützung kann also nicht "eine gewisse Norm" sein, die zu erreichen "wünschenswert" wäre. Es muss vielmehr genau dort nach Lösungsansätzen gesucht werden, wo die Betroffene selbst Einschränkungen erlebt (M. Miller, in: Preißmann 2013, 171).[...]
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Re: Ein Autist ist keine Frau
Ich habe mal gegoogelt und auf die Schnelle das gefunden:
https://www.psychologiebringtdichweiter ... bei-frauenFrüher nahm man an, dass nur jeder zehnte Betroffene weiblich ist, heute geht man von 20 bis 50 Prozent aus. Spek: "Lange Zeit dachten wir, es gäbe relativ wenig Autistinnen, aber jetzt zeigt sich, dass es sie durchaus gibt. Wir haben sie nur nicht erkannt."
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
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Re: Ein Autist ist keine Frau
Diese These ist bekannt.
Auf die Dozentin bin ich stinksauer. Sie hat heute beim Vortrag das Thema verfehlt. Die Zeit hätte ich mir sparen können.
Immerhin liegt schonmal mein Karyogramm aus. Der Bericht wird noch ausgearbeitet. Das Ergebnis habe ich wohl in Kürze.
Auf die Dozentin bin ich stinksauer. Sie hat heute beim Vortrag das Thema verfehlt. Die Zeit hätte ich mir sparen können.
Immerhin liegt schonmal mein Karyogramm aus. Der Bericht wird noch ausgearbeitet. Das Ergebnis habe ich wohl in Kürze.
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Re: Ein Autist ist keine Frau
So, habe eben korrespondiert.
Generell ist es erstmal natürlich vom Arzt abhängig. Daher lasse ich mir erstmal eine Liste geben, welche Ärzte das Thema an sich erstmal nicht ablehnen.
Die Diagnose an sich könnte wegen der Theorie zu einem Streichen oder einer Umänderung in Diverse führen, allerdings ist es in diesem Sinne eine Entscheidung des Arztes, ob er sich auf diese Theorie berufen kann/möchte.
Die Liste wird per Post geschickt, aus dem gleichen Gründen wie den ehem. -§219a StGB.
Wer sich mehr Infos persönlich geben lassen will, der kann sich bei Interqueer e.V. beraten lassen.
Generell ist es erstmal natürlich vom Arzt abhängig. Daher lasse ich mir erstmal eine Liste geben, welche Ärzte das Thema an sich erstmal nicht ablehnen.
Die Diagnose an sich könnte wegen der Theorie zu einem Streichen oder einer Umänderung in Diverse führen, allerdings ist es in diesem Sinne eine Entscheidung des Arztes, ob er sich auf diese Theorie berufen kann/möchte.
Die Liste wird per Post geschickt, aus dem gleichen Gründen wie den ehem. -§219a StGB.
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Re: Ein Autist ist keine Frau
Ziel:
Die Einstellung von Behinderten Menschen ist immer mit Mythen verbunden. Da ich schon genug mit Autismusmythen zu tun habe, kann die Angabe eines Diversen Geschlechts als Grund für Arbeitgeber ausreichend sein. Eine Täuschung liegt nicht vor, da sich das diverse Geschlecht auf den Autismus beziehen würde.
Zusätzlich könnten Behandlungsvorurteile beseitigt werden, da sexistische Annahmen von Ärzten so nicht möglich sind. Es muss so genau auf die Symptomatik geschaut werden.
Die Abkehr vom Geschlecht führt somit entweder zu einer Verallgemeinerung von Autismus (die es sowieso schon gibt, aber ohne sexistischen Bezug) oder zu einer besseren Differenzierung im genetischen Satz dazu.
Die genetischen Besonderheiten sind geklärt.
Ein autistisches Individuum mit mehr als einem X und ohne Y hat eine östrogeninduzierte Gehirnentwicklung. Es liegt ein autistisches Denkmuster, aber ein typisch "weiblicher Emotionalitätsbezug" vor (also kein kaltesherziges Individuum). Strenge ist hiervon nicht ausgenommen.
Die Einstellung von Behinderten Menschen ist immer mit Mythen verbunden. Da ich schon genug mit Autismusmythen zu tun habe, kann die Angabe eines Diversen Geschlechts als Grund für Arbeitgeber ausreichend sein. Eine Täuschung liegt nicht vor, da sich das diverse Geschlecht auf den Autismus beziehen würde.
Zusätzlich könnten Behandlungsvorurteile beseitigt werden, da sexistische Annahmen von Ärzten so nicht möglich sind. Es muss so genau auf die Symptomatik geschaut werden.
Die Abkehr vom Geschlecht führt somit entweder zu einer Verallgemeinerung von Autismus (die es sowieso schon gibt, aber ohne sexistischen Bezug) oder zu einer besseren Differenzierung im genetischen Satz dazu.
Die genetischen Besonderheiten sind geklärt.
Ein autistisches Individuum mit mehr als einem X und ohne Y hat eine östrogeninduzierte Gehirnentwicklung. Es liegt ein autistisches Denkmuster, aber ein typisch "weiblicher Emotionalitätsbezug" vor (also kein kaltesherziges Individuum). Strenge ist hiervon nicht ausgenommen.