AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung
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Anne-Mette
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AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung
Familie, Senioren, Frauen und Jugend/Antrag

Die AfD-Fraktion fordert einen prinzipiellen Kurswechsel in der Gleichstellungspolitik. In einem Antrag (19/22467) fordert sie die Bundesregierung auf, zum Prinzip der Gleichberechtigung zurückzukehren und vom Prinzip der Gleichstellung, die die Gleichberechtigung einzelner Gruppen verhindere, abzurücken. So soll das Geschlecht nur noch in jenen Fällen als unterscheidende Kategorie herangezogen werden, in denen eine unterschiedliche Behandlung aufgrund der funktionalen und biologischen Unterschiede der Geschlechter nach der Natur notwendig erscheint oder wenn dadurch faktische Nachteile beseitigt werden können. Geschlechterquoten dürften nicht länger bei der Vergabe von Fördermitteln berücksichtigt werden und es müsse gleichberechtigter Zugang zu Bildung und Förderprogrammen realisiert werden. Zudem sollen nach dem Willen der AfD alle Gesetze und Initiativen, die das Geschlecht als unterscheidendes Kriterium vorsehen, abgeändert werden. So soll das Ziel im Hochschulpakt, im Pakt für Forschung und Innovation und im Professorinnenprogramm, den Frauenanteil ohne Berücksichtigung etwaiger höherqualifizierter männlicher Bewerber zu erhöhen, revidiert werden.
Momo58
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Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung

Post 2 im Thema

Beitrag von Momo58 »

Die selbsternannte "Herrenrasse" zeigt mal wieder ihr wahres Gesicht
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gagalady
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Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung

Post 3 im Thema

Beitrag von gagalady »

Momo58 hat geschrieben: Fr 18. Sep 2020, 14:14 Die selbsternannte "Herrenrasse" zeigt mal wieder ihr wahres Gesicht
Worin siehst Du den ausschlaggebenden Unterschied zwischen Gleichstellung und Gleichberechtigung?
Ist Gleichstellung besser als Gleichberechtigung und wenn, wo?
ohne Worte (sind gerade ausgegangen...)
Momo58
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Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung

Post 4 im Thema

Beitrag von Momo58 »

Der AfD ist diese Frage egal. Frauenquoten, die Gleichstellung von Mann und Frau, Transgender, Intergeschlechtlichkeit passen nicht in deren Weltbild und sollen deshalb abgeschafft werden.
Die Gleichstellung vernichtet das heile Weltbild der Vorstellung, was eine Frau/einen Mann ausmacht. Eine Gleichstellung ist auf emotionaler Ebene möglich obwohl der äusserlich betrachtete Körper unterschiedlicher nicht sein kann. Es ist also vollkommen egal, ob es 60 oder mehr Geschlechtsvarianten gibt.

Gleichberechtigung im Sinne der AfD bedeutet, der Nazi diktiert sein Weltbild dem Volke. Eine Gleichberechtigung von demokratiefeindlichen Leuten mit demokratischen Menschen kann und darf es nicht geben. Das heisst, eigentlich doch, denn wenn die AfD intolerant gegenüber der Demokratie ist, dann ist die Demokratie gleichberechtigt und darf intolersnt gegenüber Nazis sein.
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Jaddy
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Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung

Post 5 im Thema

Beitrag von Jaddy »

gagalady hat geschrieben: Fr 18. Sep 2020, 15:55Worin siehst Du den ausschlaggebenden Unterschied zwischen Gleichstellung und Gleichberechtigung?
Gleichberechtigung heisst gleiche Rechte. Vereinfacht: "Du wirst nicht durch Gesetze o.ä. dran gehindert".

Klar kannst du theoretisch Prof.Dr.Dr. werden und einen Nobelpreis kriegen. Oder Astronautx werden. Oder eine Luxusyacht kaufen. Du hast das (gleiche) Recht wie alle.

Aber praktisch hast du vermutlich nicht die notwendigen Voraussetzungen. Zum Beispiel Herkunft aus bildungsaffiner Familie, akademischem Umfeld, genügend Geld, Zeit, Kontakte. Die werden nämlich nachgewiesenermassen gebraucht. Soziale Herkunft bedingt in D mögliche Karrieren, Ausnahmen sind möglich aber selten.

Gleichberechtigung bringt dir da nix.

Gleichstellung hingegen ist die aktive Arbeit für annähernd gleiche Chancen, d.h. solche strukturelle Benachteiligungen zu verringern. Also denjenigen bei Bedarf die Entfaltung zu ermöglichen, die das Potenzial haben, aber durch Umstände ausserhalb ihres Einfluss behindert werden.

Klar, dass die Nazis das verhindern wollen, denn in der faschistischen Ideologie gilt nur dominante Stärke als erstrebenswert. Repressive Verhältnisse werden entweder ignoriert oder absichtlich für eine gleichförmige und gleichgeschaltete Gesellschaft (s. Wortherkunft Faschismus) eingesetzt.
gagalady
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Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung

Post 6 im Thema

Beitrag von gagalady »

Jaddy hat geschrieben: Fr 18. Sep 2020, 16:42
Klar kannst du theoretisch Prof.Dr.Dr. werden und einen Nobelpreis kriegen. Oder Astronautx werden. Oder eine Luxusyacht kaufen. Du hast das (gleiche) Recht wie alle.

Aber praktisch hast du vermutlich nicht die notwendigen Voraussetzungen. Zum Beispiel Herkunft aus bildungsaffiner Familie, akademischem Umfeld, genügend Geld, Zeit, Kontakte. Die werden nämlich nachgewiesenermassen gebraucht. Soziale Herkunft bedingt in D mögliche Karrieren, Ausnahmen sind möglich aber selten.

Gleichberechtigung bringt dir da nix.

Gleichstellung hingegen ist die aktive Arbeit für annähernd gleiche Chancen, d.h. solche strukturelle Benachteiligungen zu verringern. Also denjenigen bei Bedarf die Entfaltung zu ermöglichen, die das Potenzial haben, aber durch Umstände ausserhalb ihres Einfluss behindert werden.
Aber wie will man Gleichstellung denn bewerkstelligen, wenn man einmal annimt, dass eben nicht alle Menschen gleiche Chancen haben können - leider, aber wir Menschen sind nun mal unterschiedlich. Es können nicht alle gleiche Talente und gleiches Vermögen haben, das lässt die menschliche Natur nicht zu.

Dennoch bin ich für Gleichstellung, aber eben auch für Gleichberechtigung. Und für gleiche Pflichten (wie auch immer die dann aussehen). Praktikable, vernünftige Vorschläge hat keine Partei, die AFD nicht, Die Linke nicht, keiner. Und ich leider auch nicht. Und einfach nur politisch für oder gegen zu argumentieren, hilft ja auch nicht.

Ich glaube eher, man muss an vielen Stellen gleichzeitig ansetzen, um zu einer gerechteren Gesellschaft zu kommen, und das geht weder mit der Politik noch mit der Brechstange, sondern nur mit einer Weiterentwicklung des Menschen. Amen.
ohne Worte (sind gerade ausgegangen...)
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Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung

Post 7 im Thema

Beitrag von Jaddy »

gagalady hat geschrieben: Fr 18. Sep 2020, 17:29 Aber wie will man Gleichstellung denn bewerkstelligen, wenn man einmal annimt, dass eben nicht alle Menschen gleiche Chancen haben können - leider, aber wir Menschen sind nun mal unterschiedlich. Es können nicht alle gleiche Talente und gleiches Vermögen haben, das lässt die menschliche Natur nicht zu.
Dennoch bin ich für Gleichstellung, aber eben auch für Gleichberechtigung.
Ich glaube eher, man muss an vielen Stellen gleichzeitig ansetzen, um zu einer gerechteren Gesellschaft zu kommen,
Gleiche Rechte sind die Grundlage, klar. An vielen Stellen ansetzen auch. Weiterentwicklung prima. Allerdings werden alle drei allzugerne auch als Verzögerungstaktik benutzt, weshalb noch nicht, nicht hier, nicht jetzt aktiv irgendwas geändert wird. Erst mal abwarten, noch ne Studie, ein paar Anhörungen, obwohl viele Themen wirklich schon reichlich erforscht sind und bestimmte Verbesserungen nichts wegnehmen, sondern nur unfaire Benachteiligungen ausgleichen.

Sprache zum Beispiel. Einfach mal Dinge nicht mehr machen, weil sie alte Vorurteile verfestigen, Menschen beleidigen, sie an Diskriminierung und Demütigung erinnern. Oder Bewerbungen um Jobs oder Wohnungen so lange wie möglich anonym bearbeiten, um wirklich nach Fähigkeiten und Persönlichkeit zu gehen, und Familiennamen, Hautfarbe und körperliche Erscheinung nicht gleich in der Vorfilterung zu haben.

Wie es so schön heisst: Be the change you want to see und start with the person in the mirror.

Es geht gar nicht um Gleichheit oder gleiche Talente oder gleiches Vermögen, sondern darum, dass z.B. dein Talent nicht dadurch behindert wird, dass du von Haus aus kein Vermögen hast, bzw du auch durch Talent zu Vermögen kommen kannst, wenn du nicht von Haus aus priviliegiert bist.

Externes Bild, es gelten die Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen der ausgewählten Seite.Quelle: https://www.researchgate.net/profile/Sh ... ated-C.png


Realität (ungleiche Ausgangsvoraussetzungen)
Gleichberechtigung
Gleichstellung (aktiver Ausgleich)
Befreiung (von unnötigen Hürden)
gagalady
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Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung

Post 8 im Thema

Beitrag von gagalady »

Hallo Jaddy,
Ja, ist ja durchaus richtig, ich will da gar nicht widersprechen. Aber trotzdem bleibt die Realität...
LG GL
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Sahara65
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Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung

Post 9 im Thema

Beitrag von Sahara65 »

ich möchte der afd bestimmt nicht um die arme fallen, aber sie zum sündenbock für alles zu machen wenn es um trans geht....na ja.
und sofort lässt man die afd im zusammenhang mit nazi stehen
was anderes geht hier manchen wirklich nicht durch den kopf.
sofort den zusammenhang mit dem dritten reich enteckt zu haben.

im gleichen atemzug kann man genauso über die ccu csu fdp usw usw sein unwohlsein kund tun.
sich hier über politik auszulassen hat noch nie jemanden etwas gebracht.

ab und zu sollten manche auch mal als frau auf die straße gehen um gesehen zu werden.
mich pöpeln keine afdler an.

geht eure partei wählen und gut ist.

mag ja sein das du ansatzweise recht hast @Momo58
aber bleib bei deinen leisten.
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Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung

Post 10 im Thema

Beitrag von Momo58 »

Ich bin immer noch bei meinen Leisten. Seit 6 Jahren habe ich tägliche Auseinandersetuungen mit einem AfD-Nazi der bei uns im Haus wohnt. Der rechte Flügel der AfD wurde in den letzten Jahren zu einem Reichsadler. Die Vergleiche zur NSDAP sind hier durchsus gerechtfertigt, da dieselbe mit den gleichen Methoden an die Macht kam und Deutschland ins Unglück stürzte. Ausserdem wurden im 3. REICH fast alle Menschen die transsexuell waren in Konzentrationslagern umgebracht. Da werde ich nicht tatenlos zusehen, sondern handeln.
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Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung

Post 11 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-10-20 »

Da besteht schon ein Unterschied.

CDU,CSU,FDP usw tuen sich schwer mit Veränderungen, die wollen bestehende Gesetzmäßigkeiten erhalten, das war schon immer so und hat sich bewährt. Unter den Taleren, der Muff von tausend Jahren.

Aber die AFD will das Rad der Geschichte zurückdrehen, erreichtes zerstören. Auf der einen Seite lehnt die AFD gleichgeschlechtliche Ehen ab, aber Frau Dr Weidel mag sich zu dem Thema nicht festlegen. Entweder die AFD ändert ihre Meinung zu dem Thema, oder Frau Weidel geht, das wäre wenigstens konsquent.

LG
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Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung

Post 12 im Thema

Beitrag von Wally »

Momo58 hat geschrieben: Sa 19. Sep 2020, 06:47 Ich bin immer noch bei meinen Leisten. Seit 6 Jahren habe ich tägliche Auseinandersetzungen mit einem AfD-Nazi der bei uns im Haus wohnt. Der rechte Flügel der AfD wurde in den letzten Jahren zu einem Reichsadler. Die Vergleiche zur NSDAP sind hier durchsus gerechtfertigt, da dieselbe mit den gleichen Methoden an die Macht kam und Deutschland ins Unglück stürzte. Ausserdem wurden im 3. REICH fast alle Menschen die transsexuell waren in Konzentrationslagern umgebracht. Da werde ich nicht tatenlos zusehen, sondern handeln.
Ich weiß ja nicht, was das für ein "AfD-Nazi" bei Euch im Haus ist; wie in jeder Partei gibt es auch in der AfD vereinzelt recht sonderbare Gestalten. Aber ich selber bin nun auch schon seit fast 6 Jahren aktives AfD-Mitglied: ganz offen als transsexueller Mensch, ich habe mich gleich von Anfang an einschlägig engagiert und Vorträge darüber gehalten. In dieser ganzen Zeit ist mir in der AfD niemand begegnet, der auch nur ansatzweise die oben von Dir angeprangerte Richtung vertreten hätte. Im Gegenteil: man hat mich als offen transsexuellen Menschen immerhin bis in den Bundesfachausschuss für Gesundheit gewählt, in dem ich 4 Jahre lang tätig war, bis ich mich voriges Jahr wegen meines altersbedingt nachlassenden Gehörs aus eigenem Entschluss daraus verabschiedet habe. Wenn Du die "Auseinandersetzungen" mit dem AfD-Mitglied im Haus so führst wie oben, dann kann man ich mir gut vorstellen, wie diese "Gespräche" aussehen... (ag)

Noch ein Wort zu "Gleichstellung/Gleichberechtigung": Gleichberechtigung wurde hier u. a. von Jaddy schon ganz richtig dargestellt, Gleichstellung aber leider nicht. Gleichberechtigung garantiert individuelle Chancengleichheit bei vergleichbaren, relevanten Voraussetzungen: wer einen Lehrstuhl an einer Universität kriegen will, muß ein Höchstmaß an fachlicher Qualifikation dafür vorweisen, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe etc.. Gleichstellung ist das Gegenteil von Gleichberechtigung: Gleichstellung beseitigt ganz bewußt die individuelle Gleichberechtigung zugunsten einer statistischen Ergebnis-"Gleichheit": gleich viele Frauen wie Männer auf Lehrstühlen. Konkret bedeutet das z. B. beim Professorinnen-Programm, dass Männer und Frauen bei der Bewerbung auf einen Mathematik-, Physik- oder Informatik-Lehrstuhl eben nicht mehr gleichberechtigt sind, sondern Frauen aufgrund ihres Geschlechts privilegiert und Männer diskriminiert werden. Und das gerade beim Professorinnen-Programm ziemlich krass: da kommen (mangels geeigneter, weiblicher Bewerber) reihenweise Gestalten auf Lehrstühle, die für den Job nicht mal annähernd qualifiziert sind, während gleichzeitig echte Koryphäen ihres Fachs abgewiesen werden, bloß weil sie einen Schwanz zwischen den Beinen haben. Entsprechend geht dann auch das wissenschaftliche Niveau der Universität insgesamt vor die Hunde.

Im Grundgesetz steht ganz klar und eindeutig "Gleichberechtigung", nicht "Gleichstellung". Das kann auch gar nicht anders sein, denn Grundrechte sind ihrer Natur nach Individualrechte des Bürgers gegen den Staat. Soweit die heutige, feministische Politik diese Individualrechte zugunsten einer statistischen Ergebnisgleichheit namens "Gleichstellung" aushebelt, handelt sie ganz klar grundgesetzwidrig. Es ist nicht die AfD, die hier unsere Demokratie scheibchenweise unterhöhlt.

Herzliche Grüße
Wally
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Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung

Post 13 im Thema

Beitrag von gagalady »

Momo58 hat geschrieben: Sa 19. Sep 2020, 06:47 Ich bin immer noch bei meinen Leisten. Seit 6 Jahren habe ich tägliche Auseinandersetuungen mit einem AfD-Nazi der bei uns im Haus wohnt. Der rechte Flügel der AfD wurde in den letzten Jahren zu einem Reichsadler. Die Vergleiche zur NSDAP sind hier durchsus gerechtfertigt, da dieselbe mit den gleichen Methoden an die Macht kam und Deutschland ins Unglück stürzte. Ausserdem wurden im 3. REICH fast alle Menschen die transsexuell waren in Konzentrationslagern umgebracht. Da werde ich nicht tatenlos zusehen, sondern handeln.
Dir ist aber sicher bewusst, dass man von einem Einzelnen nicht auf die Gesamtheit schließen darf, das gilt generell. Auch wenn ich Linke und Rechte nicht mag, so kann man doch nicht alle Anhänger pauschal verunglimpfen, nur weil Einzelne völlig daneben sind...
Und selber radikal zu sein im Ablehnen von Radikalen ist kontraproduktiv...
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Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung

Post 14 im Thema

Beitrag von gagalady »

Momo58 hat geschrieben: Sa 19. Sep 2020, 06:47 Ich bin immer noch bei meinen Leisten. Seit 6 Jahren habe ich tägliche Auseinandersetuungen mit einem AfD-Nazi der bei uns im Haus wohnt. Der rechte Flügel der AfD wurde in den letzten Jahren zu einem Reichsadler. Die Vergleiche zur NSDAP sind hier durchsus gerechtfertigt, da dieselbe mit den gleichen Methoden an die Macht kam und Deutschland ins Unglück stürzte. Ausserdem wurden im 3. REICH fast alle Menschen die transsexuell waren in Konzentrationslagern umgebracht. Da werde ich nicht tatenlos zusehen, sondern handeln.
Dir ist aber sicher bewusst, dass man von einem Einzelnen nicht auf die Gesamtheit schließen darf, das gilt generell. Auch wenn ich Linke und Rechte nicht mag, so kann man doch nicht alle Anhänger pauschal verunglimpfen, nur weil Einzelne völlig daneben sind...
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Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung

Post 15 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Hallo,

ich habe da schon einige Fragen an die AfD Versteher ... rein verständnishalber:

- Könnt ihr euch vorstellen, dass Grüne, Linke, CDU, SPD, FDP einen rechten Flügel in sich beherbergen kann? Ich bin ja bei euch wenn ihr sagt: "Die Mehrheit der AfD Mitglieder sind keine Rechstextremen". Aber keine andere salonfähige Partei ist de facto so KOMPATIBEL mit den Rechstextremen. Seht ihr das auch so?

- Die AfD betreibt ja offen eine Politik gegen Minderheiten und Randgruppen oder anderes herum könnte man formulieren, dass die AfD eine Politik der Ausgrenzung der Randgruppen zum Wohle der Mehrheit betreibt. Da ihr ja mindestens zu einer dieser Minderheiten angehört (LGBTI+) ist doch die Frage, warum ihr (von außen betrachtet) gegen euch selber politisch vorgeht?

- Also in der Summe könnte man Fragen: Warum fühlt ihr euch als eine von rechter Ideologie gefährdete Minderheit bei einer Partei, die eine rechtsextreme Randgruppe beherbergt und auch in der Basis minderheitenfeindliche Politik betreibt wohl?

Ich denke diese Frage stellen sich viele Menschen und es wäre gut mal eure Argumente zu hören. Versucht mal diesen Knoten zu entknoten ... ganz ohne Streit und sachlich bitte.

VlG
The trick is to keep breathing

I have big dreams and a small world in between
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