vorweg einmal Dankeschön an die schnelle Aktivierung.
In der Vergangenheit war ich hier unregelmäßig als Gast unterwegs und bin immer wieder auf interessante Threads gestoßen, die bisher ohne meinen Senf auskommen mussten. Inwiefern sich das ändert wird sich zeigen, bin ehrlich gesagt nicht der größte Schreiber. Ansonsten finde ich hier schön, dass hier eine relativ große Diversität herrscht, soweit ich es zumindest beurteilen konnte.
Nun ein wenig zu mir als Person:
Ich bin 21, komm aus dem Elbe-Weser-Raum, und anders als die meisten hier genetisch weiblich und strebe eher in die männliche Richtung. Wenn ich denn streben würde, momentan ist alles, was mit meiner Geschlechtsidentität zu tun hat, eine Art Schlachtfeld, auf dem ich mit mir selber Krieg führe.
Täglich kann ich viel Zeit damit Verbringen mich in einen männlichen Körper rein zu träumen und mein halbes Leben gedanklich durchzuspielen. Zurück in der Realität sieht es ein wenig anders aus. Ich schau in den Spiegel sehe ein schönes Mädchen/ junge Frau und frag mich, wo verdammt noch mal mein Problem ist. Eigentlich habe ich alles, um ein zufriedenes leben führen zu können.
Obwohl meine postpubertäre Findungsphase noch nicht abgeschlossen ist, denke ich häufiger über eine Transition nach, grade, wenn meine Probleme mit paar Körpermerkmalen mehr ins Bewusst sein treten. Gleichzeitig ist mir voll und ganz bewusst, dass diese momentan absolut verfrüht wäre (folglich nicht angestrebt). Zu wenig Lebenserfahrung, zu viele offene Fragen, reichlich gesundheitliche und soziale Langzeitfolgen.
Steh grade ein wenig auf dem Schlauch, was für euch noch interessant ist. Also gerne Fragen stellen.