Ich bin halt schon immer so...
Ich bin halt schon immer so... - # 2

Lebensplanung, Standorte
Laila-Sarah
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Re: Ich bin halt schon immer so...

Post 16 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Hallo,

ich bin eigentlich nicht sonderlich esoterisch Unterwegs aber diese Gedanken helfen mir immer. Und ich glaube es ist für diesen Thread sehr relevant:



VlG
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lexes
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Re: Ich bin halt schon immer so...

Post 17 im Thema

Beitrag von lexes »

DAS ist tief .. sehr cool
ExuserIn-2020-11-14
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Re: Ich bin halt schon immer so...

Post 18 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-11-14 »

Laila-Sarah hat geschrieben: Mo 7. Sep 2020, 14:19 ich bin eigentlich nicht sonderlich esoterisch Unterwegs aber diese Gedanken helfen mir immer. Und ich glaube es ist für diesen Thread sehr relevant:
Genial gut!!!

Nur das mit dem kranken Kind war bei mir umgekehrt. Sie machte mich krank. Ich fühlte mich nur noch fremd bestimmt, meine Persönlichkeit zerstört. Also begann ich meine Mutter zu hassen. Liebe ist Feuer. Hass ist aber noch mehr Feuer. Also wollte ich meine Mutter vergiften, meine Lehrer erschlagen, meine Chefs erschießen, ... . Und für mich selbst blieb nur noch die ewige Verdammnis. Als "Kopf-Mensch" suchte ich dann in der Natur von der Evolution bis zur Quantenphysik einen Sinn des Ganzen, fand ihn aber nie. Dafür fand ich die Grundlagen für einen Plasma-Schwebe-Kreisel und die Wirbel-Kernfusion - was mir als Nicht-Physiker aber keiner glaubt.

Und wie war es bei einer Partnerin? Sie war eine Frau. Also erinnerte sie mich an meine Mutter. Folglich hätte ich sie gerne geliebt, konnte sie aber letztlich nur hassen. Ich hatte ja nichts anderes gelernt. Und für den Sex entwickelte ich einen Fetisch, damit es ohne Partnerin funktionierte. Ich frage mich in diesem Zusammenhang gerade, wie es bei Adolf und Eva war.

Gruß Erika

PS: Wer irgendwie 25.000.000 € auftreiben kann und ein kleines Raumschiff bauen möchte, melde sich bitte per PN. :? :?:
gagalady
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Re: Ich bin halt schon immer so...

Post 19 im Thema

Beitrag von gagalady »

Jaddy hat geschrieben: So 6. Sep 2020, 12:18 Aber so Menschen, die bei anderen genau wissen, was sie tun müssten - indem sie nur sich selbst auf andere projizieren, ohne tatsächlich "in deren Mokassins gelaufen zu sein" - kenne ich auch. Meine Mutter war früher mir gegenüber auch so, indem sie ihre Vorstellungen eines schönen Lebens auf mich abgeladen hat. So übermässig helfen wollende Menschen sind tatsächlich nicht nur anstrengend, sondern das Gegenteil von hilfreich. Regelmässig verprellen sie nicht nur jene, denen sie unbedingt helfen wollen, sondern brennen auch selber aus.
Ja, genau so ist es! Ich mag Ratschläge absolut nicht mehr hören, als ob man nach einem halben Jahrhundert immer noch nicht wüsste, wie (das eigene) Leben geht...
Unterstützung bei der Selbstreflektion hingegen kann nützlich sein, z.b. wenn man dadurch einen neuen Standort einnimmt und seine Perspektive ändern kann. Aber wie diese (Unterst.) dann praktisch aussehen sollte, ist wohl bei jedem Menschen anders, und sich da einzufinden bedeutet sehr viel Empathie mit der betreffenden Person zu haben.

LG GL
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Engelchen
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Re: Ich bin halt schon immer so...

Post 20 im Thema

Beitrag von Engelchen »

Es hat lange gedauert bis ich diesen "Spruch" ablegen konnte.
Erst danach war der Weg frei zu mir selber und um mich zu finden.
Aber es war ein schwieriger Weg - man fällt halt immer in alte Gewohnheiten zurück, diese abzulegen war Schwerstarbeit an mir selber.

Liebe Grüße

Lisa
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Re: Ich bin halt schon immer so...

Post 21 im Thema

Beitrag von gagalady »

Lisa-Weber hat geschrieben: Mo 7. Sep 2020, 17:16 Es hat lange gedauert bis ich diesen "Spruch" ablegen konnte.
Erst danach war der Weg frei zu mir selber und um mich zu finden.
Aber es war ein schwieriger Weg - man fällt halt immer in alte Gewohnheiten zurück, diese abzulegen war Schwerstarbeit an mir selber.

Liebe Grüße

Lisa
Hallo, ich möchte ergänzen, dass es durchaus auch Bereiche gibt, in denen man berechtigt so bleiben sollte wie man schon immer war, z.b. sollte man seine guten Eigenschaften nach z.b. einer Transition nicht ablegen, auch nicht unbedingt seine Hobbys, nur weil sie nicht mehr zum neuen Geschlecht passen...
Aber es stimmt: schlechte Gewohnheiten sind überaus mächtig, und öfter mächtiger als ich kleines Menschlein...

LG GL
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Re: Ich bin halt schon immer so...

Post 22 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Erich_Erika hat geschrieben: Mo 7. Sep 2020, 15:35
Laila-Sarah hat geschrieben: Mo 7. Sep 2020, 14:19 ich bin eigentlich nicht sonderlich esoterisch Unterwegs aber diese Gedanken helfen mir immer. Und ich glaube es ist für diesen Thread sehr relevant:
Genial gut!!!

Nur das mit dem kranken Kind war bei mir umgekehrt. Sie machte mich krank. Ich fühlte mich nur noch fremd bestimmt, meine Persönlichkeit zerstört. Also begann ich meine Mutter zu hassen. Liebe ist Feuer. Hass ist aber noch mehr Feuer. Also wollte ich meine Mutter vergiften, meine Lehrer erschlagen, meine Chefs erschießen, ... . Und für mich selbst blieb nur noch die ewige Verdammnis. Als "Kopf-Mensch" suchte ich dann in der Natur von der Evolution bis zur Quantenphysik einen Sinn des Ganzen, fand ihn aber nie. Dafür fand ich die Grundlagen für einen Plasma-Schwebe-Kreisel und die Wirbel-Kernfusion - was mir als Nicht-Physiker aber keiner glaubt.

Und wie war es bei einer Partnerin? Sie war eine Frau. Also erinnerte sie mich an meine Mutter. Folglich hätte ich sie gerne geliebt, konnte sie aber letztlich nur hassen. Ich hatte ja nichts anderes gelernt. Und für den Sex entwickelte ich einen Fetisch, damit es ohne Partnerin funktionierte. Ich frage mich in diesem Zusammenhang gerade, wie es bei Adolf und Eva war.

Gruß Erika

PS: Wer irgendwie 25.000.000 € auftreiben kann und ein kleines Raumschiff bauen möchte, melde sich bitte per PN. :? :?:
Ja ich glaube es dir aber im Video wird ja beschrieben wie man an sich arbeiten kann, wenn man es will?
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Re: Ich bin halt schon immer so...

Post 23 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-11-14 »

Laila-Sarah hat geschrieben: Mo 7. Sep 2020, 19:11 wenn man es will?
Ist sicherlich richtig! - Nur wenn die ehemalige Sackgasse immer mehr zur Sarggasse oder Urnengasse wird, erschließt sich der Sinn oder das Ziel nicht mehr so wirklich. - Wie lange habe ich noch? - Mit Corona habe ich nicht mehr wirklich noch Lust den Winter zu überleben. - Ich bin (emotional) endgültig fertig mit der Menschheit und bereit für ein finales gemeinsames Verrecken. Soll also der Meeresspiegel steigen, das nächste Atomkraftwerk in die Luft fliegen, die immer intensivere Sonne alles essbare verbrennen und alles Süßwasser verdunsten.

Jedem das, was er verdient! - Und der Natur eine neue Chance.

Gruß Erika
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Re: Ich bin halt schon immer so...

Post 24 im Thema

Beitrag von gagalady »

Erich_Erika hat geschrieben: Mo 7. Sep 2020, 19:29 [Soll also der Meeresspiegel steigen, das nächste Atomkraftwerk in die Luft fliegen, die immer intensivere Sonne alles essbare verbrennen und alles Süßwasser verdunsten.
Nichts für ungut, aber diese 4 Punkte werden es eher nicht sein. Ich fürchte, da wird der Mensch schon selbst daran arbeiten (müssen), damit Mensch vorbei geht...
Z.B., wenn wir alle Ressourcen verbraucht haben, wird der Mensch so richtig zur Bestie und rottet sich gegenseitig aus, aber in unseren Mülldeponien entstehen dann nach Millionen Jahren wieder Lagerstätten(*) für eine neue Zivilisation. Also Kopf hoch, man muss nur in großen Zeiträumen denken und alles wird gut :twisted:
VG GL

(*) Edit: für neue Ressourcen natürlich, nicht: Menschen...
Zuletzt geändert von gagalady am Di 8. Sep 2020, 09:56, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Ich bin halt schon immer so...

Post 25 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Erich_Erika hat geschrieben: Mo 7. Sep 2020, 15:35 Sie machte mich krank. Ich fühlte mich nur noch fremd bestimmt, meine Persönlichkeit zerstört.
Liebe Erika,

das ist eine Abwälzung der Verantwortung, die Du heute für Dich hast.

Wenn Du Ursachen erkennen kannst, bist Du auch in der Lage, Deine Situation heute zu verändern. Das nenne ich Verantwortung für sich übernehmen. Du klagst über Dinge, die in der Vergangenheit liegen. dein Leben findet aber jetzt, hier, heute statt. Es liegt nur, und ich meine auch "nur", von Dir selber ab. Jeder hat in seinem Leben seine Spielkarten bekommen. Ausspielen musst Du sie selber.

Du kannst Dein Leben verbessern, aber auch nur Du selber. Niemand wird Dir Deine Vergangenheit nehmen können, im Guten, wie im Schlechten. Jammern, (an-)klagen nützt Dir nichts. Es ist im Prinzip ganz einfach, aber es wirklich zu tun ist schwer.

Was willst Du also tun ? Willst du aus Deiner Situation heraus kommen oder Dich weiter darunter leiden ?

Meine frühere Frau ist mit ihrem Chef fremd gegangen. Damit ging es mir ziemlich mies. Aber so lange ich sie dafür verantwortlich gemacht habe, kam ich nicht aus der Situation heraus. Es half nichts, ich musste die Verantwortung für mich übernehmen. Mein Weg: ich habe ihr verziehen. Nur für mich selber. Und ich habe mir verziehen, dass ich so wenig bereit war, meine Verantwortung für mich zu übernehmen.

Es geht nicht um Schuld. Schuld kann man mit Verzeihen neutralisieren. Es geht um Verantwortung. Das ist etwas ganz anderes. Wenn man erkennt, dass es einem schlecht geht, kann man Ursachen dafür finden. Und wenn man eine Ursache hat, kann das Verzeihen einsetzen. Das wäre mein Königsweg für Dich. Kennst Du die Thesen zur Vergebnung der "Luxemburger Kommission 'Justitia et pax'" ?

Thesen zur Vergebung
Die "Luxemburger Kommission -»Justitia et pax-«" hat zur Jahrtausendwende 10 Thesen zur Vergebung aufgestellt (in: Verzeihen und Versprechen. Der Gerechtigkeit und dem Frieden eine Chance geben im dritten Jahrtausend. Luxemburg 2000).

1. Vergebung kann ein langer Prozess sein.
2. Vergebung ist nicht von einem Geständnis abhängig.
3. Vergebung erfordert keine übereinstimmende Auffassung von der Vergangenheit.
4. Vergebung bedeutet, mein Recht auf Rache loszulassen.
5. Vergebung bedeutet nicht vergessen.
6. Vergebung bedeutet,das Unrecht nicht immer wieder zur Sprache zu bringen.
7. Vergebung bedeutet nicht, das Verhalten einer anderen Person zu entschuldigen.
8. Vergebung bedarf vorab einer Entscheidung.
9. Vergebung bedeutet nicht unbedingt, erneut zu vertrauen.
10. Vergebung ist Voraussetzung für Neuanfang.

Finde ich genial. Die Vergebung ist ein äußerst machtvolles Mittel, sich von den Fesseln der Vergangenheit zu lösen. Ein anderes ist die Trauer. Die trauer, dass einem Dinge nicht ermöglicht wurden, die zu den eigenen Talenten gehören. Ich würde mein Leben aus heutiger Sicht auch anders gestalten als es mir möglich war. Das bedeutet nicht, dass ich ein schlechtes Leben habe. Aber ich habe Abschied von diesen Möglichkeiten genommen und damit die Tür geöffnet, die Dinge, die mir heute begegnen, für mich anzunehmen. Würde ich den verpassten Möglichkeiten hinterher weinen, wäre ich dazu nicht in der Lage.

Kurz gessagt: Man darf traurig sein, dass einem Möglichkeiten vorenthalten wurden. Aber ich habe es selber in der Hand, heute aus meinem Leben das Beste zu machen. Wenn ich eine Person für meine Situation verantwortlich mache, kann ich durch Vergebung mich von den alten Bindungen befreien. Ich kann mir selber verzeihen, dass ich nicht die Verantwortung für mein Leben übernommen habe.

Es liegt an Dir, etwas daraus zu machen.
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
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Re: Ich bin halt schon immer so...

Post 26 im Thema

Beitrag von gagalady »

Vicky_Rose hat geschrieben: Di 8. Sep 2020, 09:40
Erich_Erika hat geschrieben: Mo 7. Sep 2020, 15:35 Sie machte mich krank. Ich fühlte mich nur noch fremd bestimmt, meine Persönlichkeit zerstört.
Liebe Erika,

das ist eine Abwälzung der Verantwortung, die Du heute für Dich hast.

Wenn Du Ursachen erkennen kannst, bist Du auch in der Lage, Deine Situation heute zu verändern. Das nenne ich Verantwortung für sich übernehmen. Du klagst über Dinge, die in der Vergangenheit liegen. dein Leben findet aber jetzt, hier, heute statt. Es liegt nur, und ich meine auch "nur", von Dir selber ab. Jeder hat in seinem Leben seine Spielkarten bekommen. Ausspielen musst Du sie selber.

Du kannst Dein Leben verbessern, aber auch nur Du selber. Niemand wird Dir Deine Vergangenheit nehmen können, im Guten, wie im Schlechten. Jammern, (an-)klagen nützt Dir nichts. Es ist im Prinzip ganz einfach, aber es wirklich zu tun ist schwer.

Was willst Du also tun ? Willst du aus Deiner Situation heraus kommen oder Dich weiter darunter leiden ?

Meine frühere Frau ist mit ihrem Chef fremd gegangen. Damit ging es mir ziemlich mies. Aber so lange ich sie dafür verantwortlich gemacht habe, kam ich nicht aus der Situation heraus. Es half nichts, ich musste die Verantwortung für mich übernehmen. Mein Weg: ich habe ihr verziehen. Nur für mich selber. Und ich habe mir verziehen, dass ich so wenig bereit war, meine Verantwortung für mich zu übernehmen.

Es geht nicht um Schuld. Schuld kann man mit Verzeihen neutralisieren. Es geht um Verantwortung. Das ist etwas ganz anderes. Wenn man erkennt, dass es einem schlecht geht, kann man Ursachen dafür finden. Und wenn man eine Ursache hat, kann das Verzeihen einsetzen. Das wäre mein Königsweg für Dich. Kennst Du die Thesen zur Vergebnung der "Luxemburger Kommission 'Justitia et pax'" ?

Thesen zur Vergebung
Die "Luxemburger Kommission -»Justitia et pax-«" hat zur Jahrtausendwende 10 Thesen zur Vergebung aufgestellt (in: Verzeihen und Versprechen. Der Gerechtigkeit und dem Frieden eine Chance geben im dritten Jahrtausend. Luxemburg 2000).

1. Vergebung kann ein langer Prozess sein.
2. Vergebung ist nicht von einem Geständnis abhängig.
3. Vergebung erfordert keine übereinstimmende Auffassung von der Vergangenheit.
4. Vergebung bedeutet, mein Recht auf Rache loszulassen.
5. Vergebung bedeutet nicht vergessen.
6. Vergebung bedeutet,das Unrecht nicht immer wieder zur Sprache zu bringen.
7. Vergebung bedeutet nicht, das Verhalten einer anderen Person zu entschuldigen.
8. Vergebung bedarf vorab einer Entscheidung.
9. Vergebung bedeutet nicht unbedingt, erneut zu vertrauen.
10. Vergebung ist Voraussetzung für Neuanfang.

Finde ich genial. Die Vergebung ist ein äußerst machtvolles Mittel, sich von den Fesseln der Vergangenheit zu lösen. Ein anderes ist die Trauer. Die trauer, dass einem Dinge nicht ermöglicht wurden, die zu den eigenen Talenten gehören. Ich würde mein Leben aus heutiger Sicht auch anders gestalten als es mir möglich war. Das bedeutet nicht, dass ich ein schlechtes Leben habe. Aber ich habe Abschied von diesen Möglichkeiten genommen und damit die Tür geöffnet, die Dinge, die mir heute begegnen, für mich anzunehmen. Würde ich den verpassten Möglichkeiten hinterher weinen, wäre ich dazu nicht in der Lage.

Kurz gessagt: Man darf traurig sein, dass einem Möglichkeiten vorenthalten wurden. Aber ich habe es selber in der Hand, heute aus meinem Leben das Beste zu machen. Wenn ich eine Person für meine Situation verantwortlich mache, kann ich durch Vergebung mich von den alten Bindungen befreien. Ich kann mir selber verzeihen, dass ich nicht die Verantwortung für mein Leben übernommen habe.

Es liegt an Dir, etwas daraus zu machen.
Hallo Vicky,
Das ist im Prinzip alles okay so und gut gemeint, aber es gibt Situationen im Leben, wo die Kraft fehlt, scheinbar Selbstverständliches tun zu können oder richtig zu sehen. In solcherlei Situation bleibt nur die Hoffnung, die Kraft wiederzuerlangen und das ist dann fast wie ein Wunder.
VG GL
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Re: Ich bin halt schon immer so...

Post 27 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Erich_Erika hat geschrieben: Mo 7. Sep 2020, 19:29
Laila-Sarah hat geschrieben: Mo 7. Sep 2020, 19:11 wenn man es will?
Ist sicherlich richtig! - Nur wenn die ehemalige Sackgasse immer mehr zur Sarggasse oder Urnengasse wird, erschließt sich der Sinn oder das Ziel nicht mehr so wirklich. - Wie lange habe ich noch? - Mit Corona habe ich nicht mehr wirklich noch Lust den Winter zu überleben. - Ich bin (emotional) endgültig fertig mit der Menschheit und bereit für ein finales gemeinsames Verrecken. Soll also der Meeresspiegel steigen, das nächste Atomkraftwerk in die Luft fliegen, die immer intensivere Sonne alles essbare verbrennen und alles Süßwasser verdunsten.

Jedem das, was er verdient! - Und der Natur eine neue Chance.

Gruß Erika
Es tut weh zu hören, aber natürlich bist du auch frei dich so zu entscheiden. Ich wünschte nur du würdest nicht!
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Re: Ich bin halt schon immer so...

Post 28 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-11-14 »

gagalady hat geschrieben: Di 8. Sep 2020, 09:06 Also Kopf hoch, man muss nur in großen Zeiträumen denken und alles wird gut
Und damit wären wir wieder beim Glauben und den Religionen. Es macht nur Sinn, wenn unsere Seelen in einem Jenseits oder einem Kreislauf der Wiedergeburt ewig existieren. Betrachte ich aber meine Kurze Lebenszeit, muss ich emotional damit fertig werden, dass sich unsere so genannte Zivilisation wieder einmal systematisch selbst zerstört. Ich könnte mir natürlich zur Aufgabe machen etwas dagegen zu tun, es wird aber für MICH immer sinnloser, je näher der Tod auf mich zu kommt. Ich werde älter und meine Kräfte schwinden.

Hätte ich Kinder, könnte ich zumindest versuchen diese Aufgabe an sie weiter zu geben. Dann hätte ich aus ihnen aber starke Persönlichkeiten formen müssen. Wie soll das aber gehen, wenn man selbst schwach ist? Deshalb schob ich es immer wieder hinaus. Ich spürte, dass es im Sinne des Vorstehenden völlig verantwortungslos gewesen wäre.

Sumer, Babylon, das alte Ägypten, das Römische Reich, ... alles ist untergegangen. Die Menschen nicht. Also wird auch unsere Welt untergehen, und der Mensch wird wieder überleben. Ob und, wenn überhaupt, wann es der Mensch schaffen wird zu einer die Zeiten überdauernden (Typ 2 -) Zivilisation heran zu reifen, wissen wir nicht. Dafür fehlt uns der Kontakt zu außerirdischen Zivilisationen. Wenn es diese gibt, was ich für sehr wahrscheinlich halte, ist auch verständlich, warum es keinen Kontakt gibt. Wir haben die Technik dafür nicht. Und wenn die da draußen diese Technik haben, wollen sie mit so primitiv unterentwickelten Lebensformen wie uns nichts zu tun haben.

Das mit der Verantwortung für sich selbst ist für mich dummes Zeug, das man uns einredet um uns auszunutzen - zum Beispiel um Söhne als Kanonenfutter für Kriege in die Welt zu setzen. Letztlich geht es bei Verantwortung darum, dass man beispielsweise nicht mit einem LKW mit 70 Km/h durch eine Fußgängerzone brettert. Es ist nichts weiter als die Rücksicht gegenüber anderen, die für ein Zusammenleben nötig ist. Wer also Kinder in die Welt setzt, die keine Chance haben zu einer starken Persönlichkeit heran zu wachsen, handelt verantwortungslos. Wenn mir also jemand vorwirft keine Verantwortung übernehmen zu wollen, soll er sich erst einmal an die eigene Nase packen.

Was ich also eigentlich sagen wollte: Ob es irgendwann in einer fernen Zukunft vielleicht einmal "gut" (was auch immer das schon wieder bedeuten soll) wird, kann mir jetzt nur scheißegal sein. Was ich machen kann, ist Nachfolger - Leser meiner Bücher und Kommentare im Internet - zu finden, die versuchen meine Ideen in die Realität umzusetzen. Nur verhallen meine Rufe derzeit immer mehr in einem Wettrüsten der Eitelkeiten und Überheblichkeiten, wo jeder nur versucht den anderen nieder zu machen.

Liebe Grüße
Erika
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Re: Ich bin halt schon immer so...

Post 29 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Also die meisten Menschen sind ja schon leidlich zufrieden, wenn die unteren Stufen der Bedürfnispyramide einigermassen stabil abgedeckt sind. Noch ein paar Highlights in Form von schönen Erlebnissen, dann lässt es sich das Leben erstmal schon ertragen.

Auch wenn der Blick auf Höheres gerichtet ist, lohnt es sich nach meiner Erfahrung, die eigene Basis wertzuschätzen.

Denn manchmal ist der Blick auf entfernte Ziele nur die Ablenkung von Instabilitäten genau dieser Basis, die eigentlich dringend gefixt gehören, bevor 1 beim Griff nach den Sternen vom wackelig-brüchigen Küchenstuhl purzelt [sorry, Blossom ;) ]
gagalady
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Re: Ich bin halt schon immer so...

Post 30 im Thema

Beitrag von gagalady »

gagalady hat geschrieben: ↑Di 8. Sep 2020, 09:06
Also Kopf hoch, man muss nur in großen Zeiträumen denken und alles wird gut
Jaddy hat geschrieben: Di 8. Sep 2020, 14:46 Denn manchmal ist der Blick auf entfernte Ziele nur die Ablenkung von Instabilitäten genau dieser Basis, die eigentlich dringend gefixt gehören, bevor 1 beim Griff nach den Sternen vom wackelig-brüchigen Küchenstuhl purzelt [sorry, Blossom ;) ]
Ich würde niemals ernsthaft KOPF HOCH sagen, das ist ein blöder Spruch. Angesichts der von mir angesprochenen Zeiträume (Millionen Jahre) war dies satirisch gemeint. Ohne blasphemisch sein zu wollen, denke ich, dass die Menschheit nur eine Episode von kurzer Dauer ist...
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