Deutschland ist besessen von Genitalien: Gendern macht die Diskriminierung nur noch schlimmer - Kultur - Tagesspiegel
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Anne-Mette
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Deutschland ist besessen von Genitalien: Gendern macht die Diskriminierung nur noch schlimmer „ Kultur „ Tagesspiegel
Moin,
hier zu lesen:
https://www.tagesspiegel.de/kultur/deut ... Newsletter
Hier gleich einige Meinungen dazu:
https://antjeschrupp.com/2020/09/01/geg ... htbarkeit/
https://twitter.com/astefanowitsch/stat ... 78464?s=20
Gruß
Anne-Mette
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Gruß
Anne-Mette
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Jaddy
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Re: Deutschland ist besessen von Genitalien: Gendern macht die Diskriminierung nur noch schlimmer „ Kultur „ Tagesspiege
Im Thread von Stefanowitsch findet sich auch folgender Youtube-Link zu einem Science Slam Beitrag des Wiener Linguisty Thomas Kronschläger. Spass und Spiel mit Sprache 
Artikel dazu: https://blog.lplusl.de/nebenbei/gendern-nach-phettberg/
Artikel dazu: https://blog.lplusl.de/nebenbei/gendern-nach-phettberg/
Angesichts dieser Gemengelage bietet ,Gendern nach Phettberg"˜ eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Unterschiede zwischen den Geschlechtern nicht-binär zu überwinden. Mit der österreichischen Journalistin Ingrid Thurnher gesprochen: "An Stelle der Sichtbarmachung des Weiblichen könnte die Unsichtbarmachung des Männlichen treten, zu Gunsten des Übergeschlechtlichen, allgemein Menschlichen."
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matthias55
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Re: Deutschland ist besessen von Genitalien: Gendern macht die Diskriminierung nur noch schlimmer „ Kultur „ Tagesspiege
Finde ich sehr interessant und plausibel, wenngleich auch ein bisschen überzogen von Frau Pollatschek: "Deutschland ist besessen von Genitalien: Gendern macht die Diskriminierung nur noch schlimmer". Vielleicht ist es gar nicht mal überzogen? Vielleicht trifft es sogar gerade den Kern?
Ich hätte da noch dieses Argument hinzuzufügen: Gast-Gästin, Schriftsteller-Schriftstellerin, Student-Studentin ... erstes Wort, das generisch männliche, ist der Stamm, das -in ist nur eine Ableitung. So wie Eva aus Adams Rippe geschaffen wurde. Insofern auch diskrimierend?
Egal wie, ich halte dieses Gendern auch nicht für den richtigen Weg. Es trennt die Geschlechter, indem immer wieder bewusst gemacht wird, dass es Geschlechter gibt. An der Realität ändert sich deshalb nichts. Dennoch kann man denken: ein Schriftsteller - wow, interessant, eine Schriftstellerin - oje, Weiberkram. Diese Konnotationen schafft man auch durch Gendern nicht aus dem Weg.
Der englische Weg ist mir da deutlich sympathischer. Zumal es im Deutschen ja nun noch komplizierter wird: m/w/d.
Gruß
matthias
Ich hätte da noch dieses Argument hinzuzufügen: Gast-Gästin, Schriftsteller-Schriftstellerin, Student-Studentin ... erstes Wort, das generisch männliche, ist der Stamm, das -in ist nur eine Ableitung. So wie Eva aus Adams Rippe geschaffen wurde. Insofern auch diskrimierend?
Egal wie, ich halte dieses Gendern auch nicht für den richtigen Weg. Es trennt die Geschlechter, indem immer wieder bewusst gemacht wird, dass es Geschlechter gibt. An der Realität ändert sich deshalb nichts. Dennoch kann man denken: ein Schriftsteller - wow, interessant, eine Schriftstellerin - oje, Weiberkram. Diese Konnotationen schafft man auch durch Gendern nicht aus dem Weg.
Der englische Weg ist mir da deutlich sympathischer. Zumal es im Deutschen ja nun noch komplizierter wird: m/w/d.
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Anne-Mette
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Re: Deutschland ist besessen von Genitalien: Gendern macht die Diskriminierung nur noch schlimmer „ Kultur „ Tagesspiege
Moin,
aus der Journalistinnen-Runde kann ein Hinweis:
Nun hat Anatol Stefanowitsch im Tagesspiegel geantwortet — als Professor für englische Philologie und Befürworter des Genderns, also als einer, der sich in den von "Schriftsteller Nele Pollatschek" aufgeworfenen Thesen und Forderungen bestens auskennt.
https://www.tagesspiegel.de/wissen/waru ... 55414.html
Am Ende sagt Stefanowitscht: "Überlassen wir es dem freien Spiel der Kräfte, so und nur so funktioniert Sprachwandel ohnehin".
Gruß
Anne-Mette
aus der Journalistinnen-Runde kann ein Hinweis:
Nun hat Anatol Stefanowitsch im Tagesspiegel geantwortet — als Professor für englische Philologie und Befürworter des Genderns, also als einer, der sich in den von "Schriftsteller Nele Pollatschek" aufgeworfenen Thesen und Forderungen bestens auskennt.
https://www.tagesspiegel.de/wissen/waru ... 55414.html
Am Ende sagt Stefanowitscht: "Überlassen wir es dem freien Spiel der Kräfte, so und nur so funktioniert Sprachwandel ohnehin".
Gruß
Anne-Mette