Bei mir war die Namensfindung in der Retrospektive eine komplexe Angelegenheit:
Ich hatte einige Selbstversuche mit dem Syling hinter mir, die allesamt gleich endeten: Ich war unzufrieden mit dem Eregbnis (nicht ausgeh und Tageslicht tauglich) und gleichzeitig verstärkte sich der Wunsch endlich herauszufinden ob es möglich ist mich so anzuziehen und zu schminken, dass ich als Frau gesehen werde und ich halbwegs entspannt zum einkaufen in die Stadt gehen könnte.
Mit dem Hinterrund macht ich einen Termin bei Manuela Mock (Transnormal) in Frankfurt aus und war extrem angespannt, als ich dort klingelte.
Bis dahin hatte ich noch gar nicht über einen Namen für das weibliche Wesen in mir nachgedacht. Soweit war ich einfach nicht.
Jedenfalls, fragt mich Manuela natürlich erstmal nach meinem Namen als sie mir die Tür aufmacht.
Ähm - ja - ich bin - ähm - hm - die EVA!
Also war ich sozusagen gechlüpft!
Wirklich nachgedacht hatte ich nicht - keine Zeit. Also eine ganz spontane Sache.
Später hab ich gegrübelt wie es denn dazu kam und dann fiel mir ein, dass meine Mutter mir mal erzählt hat, dass sie mich Eva genannt hätten wenn ich (wie inständig gehofft) ein Mädchen geworden wäre.
Die ganzen Bezüge zur Urmutter, die mit dem Apfel (oder der Schlange) sind zwar lustig, aber für mich irrelevant. Eva find ich nach wie vor einfach schön und passend.
Kurz nach dem ich etwas flügge geworden bin, war klar, dass ich auch einen Nachnamen brauchte. Italien und die italienische Mode war eigentlich immer mein Ding und so bin ich auf den Allerweltsnamen Campelli gestoßen. Der hat dann auch noch einen Bezug zu meiner Beruftsausbildung - wie nett.
Aus der Zeit gibt es sogar noch Bilder!
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