Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein? - # 54

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Laila-Sarah
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 796 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Auf die Frage: Wieso brauchen wir Schutz und Maßnahmen? Hier ist was mit Naturvölker derzeit passiert. Sie drohen Gefahr an Corona auszusterben.

https://www.tagesschau.de/ausland/brasi ... s-101.html
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Michi
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 797 im Thema

Beitrag von Michi »

Laila-Sarah hat geschrieben: Mo 10. Aug 2020, 13:08 Auf die Frage: Wieso brauchen wir Schutz und Maßnahmen? Hier ist was mit Naturvölker derzeit passiert. Sie drohen Gefahr an Corona auszusterben.

https://www.tagesschau.de/ausland/brasi ... s-101.html
Dass Naturvölker so betroffen sind, widerspricht aber deutlich der gern von Impfgegnern und Corona-Skeptikern vorgebrachten These, dass ein Leben "mit Dreck" für ein starkes Immunsystem sorgt.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Marlene K.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 798 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Ralf-Marlene hat geschrieben: Sa 8. Aug 2020, 07:23 ....
Liebe Kerstin,
auch die Zahl der Influenzatoten ist durch die Maßnahmen massiv gesunken. Die vernünftige Forderung hier ist also die Schutzmaßnahmen bei Influenzaausbrüchen fortzusetzen. (wema) (nurse)

Danke für den Hinweis und weiter ein respektvolles Miteinander
Hmm Nana, hast du (und alles anderen, die das eventuell gut finden) dir auch Gedanken über die Folgen gemacht? Was ist zum Beispiel mit Menschen, die im Wínter ohnehin schon zu Depressionen neigen? Und dann sollen sie noch möglichst keine Kontakte haben? Damit vermeidest du zwar ein paar Grippekranke oder -tote, aber dafür nimmst du psychische Schäden in Kauf, bis hin zu Suiziden. Wenn das die Aussicht auf jeden Winter wäre -- nee ich will garnicht dran denken, dafür gehts mir im Moment zu gut und ich kann echt nicht schon wieder was brauchen, was mich runterzieht. Ja, ich weiß wovon ich bei Depressionen rede ...

Mirjam
[/quote]

Liebe Mirjam,
bei der Abwägung der Folgen und den Depressionen bin ich ganz bei Dir. Ich dachte hierbei eher an das Tragen des Mund- und Nasenschutzes und der Nieß- und Hustetikette. Die persönliche Distanz ist ja nur zu wahren, wenn wir dies ablehnen.

Auch ich wäge heute schon ab, wen ich in meinen Nahbereich lasse. Aber ich wäge das ab, zwinge keinen anderen Menschen und möchte mich auch von keinem zu leichtsinnigem Verhalten zwingen lassen.

Ich bin der Überzeugung dass dies die meisten Menschen so halten und wir so bisher die Ansteckungen auf niedrigem Niveau halten konnten.
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Momo58
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 799 im Thema

Beitrag von Momo58 »

Die Coronakrise hat mich beim 2. Zwangsgutachten eingeschränkt, da die Gutachterin 2 Wochen in Quarantäne war. Zurzeit bin ich bei Behördengängen noch eingeschränkt, weil einige Behörden immer noch im Coronamodus arbeiten.
Besonders schwer fällt mir die Einsamkeit. Unsere Selbsthilfegruppe (vdge.org) hat eine virtuelle Selbsthilfegruppe gegen die Einsamkeit eröffnet, die jeden Samstag ab 18 Uhr erreichbar ist. Zu einer anderen Transfrau habe ich lockeren email-Kontakt. Gemeinsame Treffen gibt es teilweise wieder, aber die Gefahr sich mit Covid 19 zu infizieren ist mir trotz Hygienemassnahmen noch zu hoch.
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
NanaVistor
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 800 im Thema

Beitrag von NanaVistor »

Mirjam hat geschrieben: Mo 10. Aug 2020, 11:30
Hmm Nana, hast du (und alles anderen, die das eventuell gut finden) dir auch Gedanken über die Folgen gemacht? Was ist zum Beispiel mit Menschen, die im Wínter ohnehin schon zu Depressionen neigen? Und dann sollen sie noch möglichst keine Kontakte haben? Damit vermeidest du zwar ein paar Grippekranke oder -tote, aber dafür nimmst du psychische Schäden in Kauf, bis hin zu Suiziden. Wenn das die Aussicht auf jeden Winter wäre -- nee ich will garnicht dran denken, dafür gehts mir im Moment zu gut und ich kann echt nicht schon wieder was brauchen, was mich runterzieht. Ja, ich weiß wovon ich bei Depressionen rede ...

Mirjam
Ich sagte ja nur, das es im Hinblick auf die Infektionswellen vernünftig wäre.
Auch Vordenker müssen nachdenken.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 801 im Thema

Beitrag von rika »

ist es eine Einschränkung, eine Maske zu tragen? Darunter bleibe ich immer noch ich. Ist es ein Problem als Stadtführer ein Visier zu tragen? Darunter bin ich unverändert zu erkennen. Ist es ein Problem, 1,50 m Abstand zu halten? Nein, manchmal ist es sogar gut so (heute waren die Heizungsableser hier und ihr "Odor" war Anlass, mehr als 2 m entfernt zu bleiben :lol: )

Wie viele von uns/euch sind den regelmäßig mit vielen anderen und vor allem fremden Menschen unterwegs? Ich bin es samstags und sonntags und halte Abstand, aber vorher habe ich auch niemand umarmt unf jetzt sowieso nicht. (Trinkgeld nehme ich trotzdem gerne, wenn auch aus Entfernung (na).

Aber ich bin schon etwas überrascht wie es zur Gewohnheit geworden ist, die Maske aufzusetzen. Vor wenigen Monaten wäre ich damit eher eine Lachnummer gewesen und ihr wahrscheinlich auch.

Das schreibt die vor dem PC maskenfreie rika und wünscht euch einen schönen Abend.
Laila-Sarah
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 802 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

MichiWell hat geschrieben: Mo 10. Aug 2020, 14:28 ... vorgebrachten These, dass ein Leben "mit Dreck" für ein starkes Immunsystem sorgt.
Hi Michi,

Nur Natur und keine Industrie/Technik hatten wir doch auch in Europa früher. Die Menschen sind durchschnittlich 35 Jahre alt geworden. Wenn ich mich recht erinnere ist dies jetzt sogar Grundschulwissen: Geschichte 4 oder 5 Klasse

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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 803 im Thema

Beitrag von Michi »

Laila-Sarah hat geschrieben: Mo 10. Aug 2020, 19:42
MichiWell hat geschrieben: Mo 10. Aug 2020, 14:28 ... vorgebrachten These, dass ein Leben "mit Dreck" für ein starkes Immunsystem sorgt.
Hi Michi,

Nur Natur und keine Industrie/Technik hatten wir doch auch in Europa früher. Die Menschen sind durchschnittlich 35 Jahre alt geworden. Wenn ich mich recht erinnere ist dies jetzt sogar Grundschulwissen: Geschichte 4 oder 5 Klasse
Liebe Laila,

genau so ist es. Aber sag das denen mal, was dabei rauskommt, wenn ihre "Wünsche" in Erfüllung gehen würden. Diese Ignoranz ist ein Trauerspiel.

Liebe Grüße
Michi

PS: Mein heutiger WsW passt da wie "Arsch auf Eimer". :wink:
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 804 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Heute morgen höre ich im Fernsehen Statements von Frau Merkel wie z.B. Sie warne vor einem Corona-Desaster und man müsse wieder die Zügel anziehen. Meiner Meinung nach kommt jetzt nur die Quittung für die weitreichenden Lockerungen. Ich bin nicht in den Urlaub geflogen weil ich dies in Zeiten von "Corona" für mich nicht verantworten kann. Selbst bei uns im Landkreis hatten wir lange Zeit gute Zahlen und jetzt steigen die Zahlen und das schränkt mich ein.
Liebe Grüße Jasmine
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 805 im Thema

Beitrag von Kerstin »

Mich schränken die Phobien anderer ein.
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 806 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Man, man wenn es jetzt mit der Arbeit wieder wie beim Anfang wird, gehen diesmal wohl noch mehr Selbständige Pleite :( Aber unsere russischen Freunde haben bald das Impfstoff und wenn es was taugt, könnte es vieles ändern.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 807 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2023-06-22 »

Kerstin hat geschrieben: Di 18. Aug 2020, 10:53 Mich schränken die Phobien anderer ein.
Guten Tag Kerstin, ich bin die Partnerin von Jasmine. Ein paar Kilometer von uns findet im Moment dies statt. Ich möchte einen Artikel wiedergeben: Nach einer privaten Geburtstagsfeier in Bodenwöhr in der Oberpfalz stehen über 100 Menschen unter Quarantäne. Ein Reiserückkehrer hatte sich an der Grenze testen lassen. Als kein Ergebnis kam, ging er feiern. Feiern gelten als Spreader-Events, im Landkreis Schwandorf in der Oberpfalz müssen deshalb jetzt über 100 Personen in Quarantäne, weil ein Gast Corona-positiv ist.
Aus: https://www.br.de/nachrichten/bayern/mi ... ne,S7z5rPU
Hier also von Phobien zu sprechen empfinde ich als eine Herabspielung der tödlichen Gefahr die beim Coronavirus besteht.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 808 im Thema

Beitrag von Michi »

Menalee hat geschrieben: Di 18. Aug 2020, 13:26 Hier also von Phobien zu sprechen empfinde ich als eine Herabspielung der tödlichen Gefahr die beim Coronavirus besteht.
Liebe Menalee,

vielleicht meint sie ja die Masken-Phobie, die in den letzten Wochen und Monaten anscheinend etliche Menschen befallen hat?! :mrgreen:

Liebe Grüße
Michi
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 809 im Thema

Beitrag von Jaddy »

MichiWell hat geschrieben: Di 18. Aug 2020, 14:38 vielleicht meint sie ja die Masken-Phobie, die in den letzten Wochen und Monaten anscheinend etliche Menschen befallen hat?! :mrgreen:
Externes Bild, es gelten die Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen der ausgewählten Seite.Quelle: https://cdn.discordapp.com/attachments/ ... 3933_n.png


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Die Gefahr einer Corona-Infektion ist in geschlossenen Räumen nach bisherigen Erkenntnissen deutlich höher als an der frischen Luft. Konkret lasse sich das jedoch nicht beziffern, erklärte eine Sprecherin des Robert Koch-Instituts.

Eine Studie aus China belegt, dass die weitaus meisten Corona-Ausbrüche in geschlossenen Räumen stattfinden. Wissenschaftler haben dazu knapp 320 Ereignisse mit mindestens drei Corona-Neuinfektionen untersucht. Das Ergebnis: In einem Fall handelte es sich um ein Ausbruchsgeschehen im Freien. Alle anderen gingen auf Ansteckungen in Räumen zurück — einige in Bussen und Bahnen, andere beim Einkaufen, die meisten allerdings Zuhause, durch engen Kontakt zwischen Infizierten und Nicht-Infizierten.

Die Studie hält fest, dass die Ansteckungsgefahr über sogenannte Aerosole, also kleinste Schwebeteilchen in der Luft, offenbar noch größer ist als bisher gedacht. Dabei spielten regelmäßige Belüftung ebenso eine Rolle wie die Interaktion zwischen den Personen — ob sie beispielsweise still in einem Raum vor sich hinarbeiteten oder wie etwa in einer Bar laut sprechen oder singen.
(Quelle: DLF)
Kerstin
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 810 im Thema

Beitrag von Kerstin »

Die Krankenhäuser in Bayern sehen sich für künftige Corona-Ausbrüche gut gerüstet. "Wir haben zwar vereinzelt noch Corona-Patienten, aber die Situation ist absolut beherrschbar und kein Vergleich zum Frühjahr", sagte der Chef der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG) im Interview des Münchner Merkur vom Freitag. "Ich bin kein Virologe: Aber ich bin mir nicht sicher, ob überhaupt eine zweite Welle kommt. Jedenfalls nicht, wenn man darunter Infektionszahlen wie im Februar und März versteht. Das ganze Krisenmanagement hat ja deutlich an Erfahrung zugelegt."

Auch die Krankenhäuser seien besser vorbereitet. "Vieles ist besser als im Frühjahr. Und schon damals war unser Gesundheitssystem ja nicht überlastet." Er sei darum "vorsichtig optimistisch" - allerdings
15.30 Uhr: Bislang drei Infizierte aus Mamming in Klinik eingewiesen
Die Kliniken sich durch die Corona-Massenausbrüchen mit Erntehelfern in zwei Betrieben im niederbayerischen Mamming so gut wie überhaupt nicht beschäftigt. Das haben Recherchen des Bayerischen Rundfunks heute ergeben. Obwohl sich in einer Konservenfabrik und auf einem Gemüsehof insgesamt einige hundert Menschen mit dem Covid-19 Virus infiziert haben, mussten bislang lediglich drei Betroffen stationär in einem Krankenhaus behandelt werden. Aktuell befindet sich noch ein Betroffener in einer Klinik. Einige Frauen und Männer werden mit leichten Symptomen ärztlich vor Ort betreut. Die meisten von dem Virus betroffenen Erntehelfer aus Rumänien, Ungarn, Bulgarien und der Ukraine zeigen keine oder ganz leichte Symptome.
Quelle :
https://www.br.de/nachrichten/deutschla ... st,S5ozIlg

Wer Kleidchen und Röckchen shoppen kann sollte andere in Ruhe feiern lassen.
Weder kleid noch Rock sind lebensnotwendig. Zumal auch ihr sicherlich mehr als genug davon habt.
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