erst einmal herzlich willkommen hier im Forum.
Dann versuche ich mal etwas halbwegs vernünftiges zu antworten. Du scheibst wohl - wie auch ich - gerne "ungefiltert". Daraus einsteht gerade jetzt (wegen Corona?) in diesem Forum leicht Konfliktpotential. Aber erst mal egal.
Wenn Du eine falsche Rolle lebst, ist das mit der Sexualität immer schwierig. Ich sollte für meine Partnerinnen immer der "echte? richtige?" Mann sein. Der war ich aber nie - eher weiblich lesbisch als männlich hetero. Vielleicht wollten sie auch einfach nur ein Kind von mir. Ich hatte aber mit Familie und Kindern nie etwas im Sinn. Und irgendwie vernünftig geredet wurde über dieses Thema nie. Schluss machen ist ja einfacher.
Also blieb ich am Ende alleine und wurde "monosexuell" - also ich bin jetzt beim Sex gleichzeitig der Mann und die Frau. Das Ding da unten muss also nirgendwo mehr hinein und hängt immer entsprechend schlapp da rum. So viel erst einmal zum Sex.
Nun zur Rolle. Meine männliche war vor drei Jahren zu Ende gespielt. Dann Outing zunächst als Teilzeitfrau. Dann Selbstfindung: Transvestit - Transfrau - ... - nicht binär. Mit der weiblichen Rolle war es also auch nichts. Jetzt bin ich in der Öffentlichkeit eine (Trans*?-)Frau und sonst irgend etwas zwischen den Geschlechtern.
Wie realistisch ist also das Vorstehende? Der Totalversager war ich wohl eindeutig als Mann. Als Frau habe ich es gar nicht mehr wirklich versucht (Beim Mann hat es ja wenigstens noch anatomisch gepasst). Ich stelle aber fest, dass ich, so wie ich bin, als ehrliche*r*s Enby mehr Anerkennung bei anderen finde als in der nur gespielten männlichen Rolle.
So viel erst mal.
Liebe Grüße
Erika
PS: Die Idee einer körperlichen Angleichung zur doofen Fickstute finde ich als Enby jetzt irgendwie genial.