
Du liebe Güte, ist dass hier fleischlastig.
Jetzt, wo ich das hier entdeckt habe, muss ich doch mal erzählen, wie der Speiseplan einer Küchenmeisterin und Vegeterierin mit Hang zu veganen Gerichten so aussieht und entsteht
Für mich beginnt die Speiseplanung beim Einkauf im Bioladen, wo ich nach den reduzierten Waren schaue, meist Joghurt und Käse, die ich sonst nie bezahlen könnte. Wenn ein Stück Schimmelkäse dabei ist, ist dies ein Festtag.
Vollkornmehl und 550 Weizenmehl und Frischhefe kaufe ich ebenfalls dort für meine Sauerteigbrote und Brötchen... auch die sechs Sorten Hülsenfrüchte, die ich immer auf Vorrat da habe.
Hartweizennudeln gibt es bei den konventionellen Händlern, meist die Eigenmarke, Kartoffeln und Zwiebeln auch. Die sind bei Bioladen und Gemüsehändler zu teuer.
Damit sind wir bei meinem Gemüsehändler. Der verkauft angeschlagene Gemüse und Obst für 50 Cent das Kilo und bestimmt so, was in meinen Warenkorb kommt. Danach entscheidet sich mein Speiseplan.
So schöne Märkte wie in Süddeutschland oder in Münster gibt es leider im protestantischen Norden nur selten...
Die letzten Wochen gab es häufig Pasta mit Ruccola, Trockentomaten, Knoblauch und Olivenöl als kalte, nur geschnittene Soße mit frischem Blattsalat aus unserem genossenschaftlichen Hocchbeet... ein frühsommerlicher Hochgenuss...
