Sexuelle Identitäten und Politik
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Marlene K.
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Sexuelle Identitäten und Politik

Post 1 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Ein lesenswerter Artikel in der TAZ vom 29.06.
https://taz.de/Sexuelle-Identitaeten-un ... /!5697348/
Um seinem Antrag auf den neuen Vornamen Paul stattzugeben, zwingt der Staat ihn zu einer ärztlich begleiteten Hormonbehandlung, und zerstört kurioserweise alle Spuren von Bea-­triz, inklusive der auf ihren Namen ausgestellten Geburtsurkunde. Dabei sei der Körper, den der neue Name repräsentiert, doch selbst uneindeutig: "Ich bin kein Mann, keine Frau, nicht heterosexuell, nicht homosexuell, nicht bisexuell. Ich bin ein Dissident des Geschlecht/Geschlecht-Systems. Ich bin die Vielfalt des Kosmos".
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Anne-Mette
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Re: Sexuelle Identitäten und Politik

Post 2 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Ralf-Marlene hat geschrieben: Mi 1. Jul 2020, 14:04 Um seinem Antrag auf den neuen Vornamen Paul stattzugeben, zwingt der Staat ihn zu einer ärztlich begleiteten Hormonbehandlung,
NEIN, das ist nicht richtig.
Dass zwei (oder sogar mehr) Gutachten notwendig sind, ist aber schon schlimm genug!

Gruß
Anne-Mette
Lavendellöwin
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Re: Sexuelle Identitäten und Politik

Post 3 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Anne-Mette hat geschrieben: Mi 1. Jul 2020, 17:19 EIN, das ist nicht richtig.
Dass zwei (oder sogar mehr) Gutachten notwendig sind, ist aber schon schlimm genug!
Hi Anne-Mette,

früher war auch in Frankreich eine Namenänderung nur nach erfolgter Zwangssterilisation
oder angleichender OP möglich, ob es immer noch so einen Passus im Bezug auf Hormontherapie gibt
müsste ich mal nachschauen..

alles Liebe Marie (flo)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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