"Das Bezirksamt sieht damit den Beschluss der BVV als erledigt an", so kann man lapidar im Abschlussbericht des Bezirksamts Neukölln nachlesen. Was bereits im Juni 2018 "aufgrund des besorgniserregenden Anstiegs von Gewalttaten gegen Lesben, Schwule, Bi-, Trans und Intersexuelle (LSBTI)" begann und im April 2019 von der Neuköllner BVV beschlossen wurde ist nun in der Versenkung verschwunden - die Schaffung einer Stelle für eine_n Queer-Beauftragten. Und das nur, weil der Bezirk die Stelle nicht aus seinem eigenen Haushalt finanzieren konnte/wollte, sondern auf Mittel des Senats spekuliert hat. Das hat dieser allerdings unter Hinweis auf die Verantwortung des Bezirks abgelehnt.
Schlussbericht des Bezirksamts Neukölln
Schade, bleibe ich halt weiterhin die einzige Queer-Beauftragte in einem Berliner Bezirk
