Hi ihr da draussen...
die letzte Zeit bin ich etwas stiller geworden, weil ich das Gefühl habe, sooo sehr viel kann ich gerade
nicht zum Forum beitragen-vieles habe ich sogar schon mehrfach geschrieben und ich bin keine Freundin
von zu vielen Wiederholungen.
Alsooooo, bevor ich hier ins Forum kam, habe ich mein eigenes "Ding" gemacht, nie viel nachgedacht was löst
was aus, sondern einfach gelebt und meine Kraft war wirklich positiv.
Aber inzwischen, hat mein liebendes Mitgefühl auch mir gegenüber einen Knacks bekommen und das drückt sich
in negativ impulsiven Reaktionen aus. Und da sind Ängste hochgekommen, die ich zuvor gar nicht kannte, das ist nicht
schön. Zu viel Ratio ist für mich kein Leben. Alles zu zerpflücken und kleinteilig zu zerdenken halte ich für ziemlich
schädlich. Mein natürliches Gefühl hat mich meist ganz gut beschützt damit ich nicht zu viel Blödsinn anstelle.
Ganz einfach so sogar...
Was will ich sagen, ich habe hier sehr viele Gedanken aufgenommen und Begebenheiten mitbekommen, die mich von mir
weggeführt haben. Die sind in meinem Geist und da gehören sie nicht hin. Weil sie nicht zu mir gehören.
Anders gesagt, ich möchte das reinigen und das geht am Besten ohne zu viele fremde Einflüsse.
Ja ich lese hier von tollen Ausflügen und sehe wirklich geschmackvolle Bilder und höre auch andere positive Dinge.
Aber ich kann nur noch sehr schwer die Probleme die andere hier haben verarbeiten-sei es sozial, medizinisch,
rechtlich oder persönlich.
Und da muss ich wieder sagen, ich bin ein normales Mädchen, mich für etwas Besonderes
zu halten und das darzustellen liegt mir ähnlich fern wie die nächste Galaxie...so bin ich nicht.
Was ich bin ist nur wirklich völlig ungeschminkt und unperfekt. So bin ich wirklich...
Daher gebe ich an dieser Stelle, um meiner Freiheit willen, alle Probleme wieder dahin zurück wo sie herkamen,
es sind nicht meine und ich kenne sie in der Art wie oft beschrieben nicht mal. Einbildung..
klingt böse? Muss aber sein..seine Heiligkeit der Dalai Lama sagt, man kann auch positiv egoistisch sein-nicht
wortwörtlich verstehen, denn das heisst das nicht.
(*trans)Frau zu sein ist kein Problem, auch nicht den Weg zur Angleichung zu gehen und auch die Gesellschaft ist nicht
wirklich eines. Das Problem ist oft nur an Altes anzuhaften, jeder Moment ist ein neuer der mit wahrem Leben
gefüllt sein will. Ist das nicht so, fällt das nicht nur auf, sondern man verletzt sich selber.
Will ich leben oder nicht-Schlussstrich..
habt es gut..alles Liebe Marie

Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.