Neues Leben, neue Freiheit, anders sein, sich selber finden, überrascht sein. - # 2
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chriss
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Re: Neues Leben, neue Freiheit, anders sein, sich selber finden, überrascht sein.
Am nächsten Morgen stand ich erst recht spät auf. Schon fast automatisiert ging ich unter die Suche, enthaarte meinen Körper und zog anschließend Frauenkleidung an. Na ja, andere Kleidung hatte ich ja auch nicht mehr. Die hatte Karina ja mitgenommen, nachdem ich es ihr so in die Hand gelegt hatte. Was ich an diesem Tag machen wollte wusste ich beim ersten Kaffee noch nicht. Das sich das noch vor der zweiten Tasse ändern würde, daran habe ich nicht gedacht. Es klingelte an der Tür. Ich ging um zu öffnen am Spiegel im Flur vorbei, schaute kurz hinein, zupfte mein Harr zu recht und öffnete. Ohne nachzudenken wer da wohl etwas von mir wollte. War ich wirklich schon so weit in der Frauenrolle versunken? War ich doch schon angekommen in meinem neuen ich? Stellte sich da etwas so etwas wie Normalität ein? Gedanken die ich in diesem Moment nicht hatte. Ich war irgendwie nur einfach ich selbst, Michaele halt. Es stand niemand vor der Tür. Ich hörte Schritte auf der Treppe. Also jemand von draußen. Da auf einmal bekam ich doch wieder dieses beklemmende Gefühl. Nicht so stark wie vor einigen Tagen, es war aber da. Gedanken konnte ich mir aber darüber nicht weiter machen, denn auf einmal stand meine Schwester vor mir. Sie stockte, sah mich an. Schüttelte den Kopf und musterte mich erneuet von oben bis unten.
Dann kam ein ok von ihr und wir gingen ohne etwas zu sagen in die Wohnung. Sie zog ihre Jacke aus und ging direkt in die Küche. Sie nahm sich einen Kaffee ohne etwas zu sagen, schaute aber immer wieder. Ich stand nur da. Als sie sich gesetzt hatte schon sie mir den anderen Stuhl hin, die Aufforderung zum Setzen. Nachdem sie einen Schluck getrunken hatte fing sie endlich an zu reden. Sie bemerkte, dass sie echt erstaunt wäre. Ich würde ein sehr stimmiges Bild abgeben. Wenn sie es nicht wüsste würde sie mich ohne weiteres für eine junge Frau halten. Auch kam sie auf meine Hormonstörung zu sprechen und beantwortete sich eigentlich alle im Raum stehenden Fragen selber. Ich hörte ihr nur zu. Sie redete und redete. Nach einer gefühlten Ewigkeit stand sie auf, kam auf mich zu und drückte mich mit den Worten, willkommen im Leben Michaela. Dann wollte sie aber doch wissen, wie es dazu gekommen ist. Ob mir das selber eingefallen wäre. Ich erzählte ihr alles. Es sprudelte förmlich aus mir heraus. Ein weitere Mensch in meinem Umfeld, der nun von Michaela Kenntnis hatte. Es kam nicht ein Wort der Fassungslosigkeit oder Unverständnis von meiner Schwester. Ich war wirklich erstaunt wie normal sie meine neue Situation aufnahm. Ich hatte mich auch so langsam wieder gefasst. Es wurde aber noch extremer an diesem Vormittag.
Meine Schwester sagte mir dann, dass unsere Mutter auch noch kommen würde. Die beiden hatten das ausgemacht, weil ich mich schon länger nicht hatte sehen lassen.
Dann kam ein ok von ihr und wir gingen ohne etwas zu sagen in die Wohnung. Sie zog ihre Jacke aus und ging direkt in die Küche. Sie nahm sich einen Kaffee ohne etwas zu sagen, schaute aber immer wieder. Ich stand nur da. Als sie sich gesetzt hatte schon sie mir den anderen Stuhl hin, die Aufforderung zum Setzen. Nachdem sie einen Schluck getrunken hatte fing sie endlich an zu reden. Sie bemerkte, dass sie echt erstaunt wäre. Ich würde ein sehr stimmiges Bild abgeben. Wenn sie es nicht wüsste würde sie mich ohne weiteres für eine junge Frau halten. Auch kam sie auf meine Hormonstörung zu sprechen und beantwortete sich eigentlich alle im Raum stehenden Fragen selber. Ich hörte ihr nur zu. Sie redete und redete. Nach einer gefühlten Ewigkeit stand sie auf, kam auf mich zu und drückte mich mit den Worten, willkommen im Leben Michaela. Dann wollte sie aber doch wissen, wie es dazu gekommen ist. Ob mir das selber eingefallen wäre. Ich erzählte ihr alles. Es sprudelte förmlich aus mir heraus. Ein weitere Mensch in meinem Umfeld, der nun von Michaela Kenntnis hatte. Es kam nicht ein Wort der Fassungslosigkeit oder Unverständnis von meiner Schwester. Ich war wirklich erstaunt wie normal sie meine neue Situation aufnahm. Ich hatte mich auch so langsam wieder gefasst. Es wurde aber noch extremer an diesem Vormittag.
Meine Schwester sagte mir dann, dass unsere Mutter auch noch kommen würde. Die beiden hatten das ausgemacht, weil ich mich schon länger nicht hatte sehen lassen.
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chriss
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Re: Neues Leben, neue Freiheit, anders sein, sich selber finden, überrascht sein.
Zweierlei Ereignisse folgen nun.
Kurz darauf war es dann auch so weit. Er klingelte erneut. Diesmal ging aber Christiane, meine Schwester zur Tür. Mir war klar, es musste meine Mutter sein. In diesem Moment hätte ich mich gerne in Luft aufgelöst.
Nachdem meine Schwester geöffnet hatte, dauerte es noch etwas bis meine Mutter die Stufen bis zu meiner Wohnung hinter sich hatte. Ich hörte wie sie sich begrüßten und das die Wohnungstür geschlossen wurde. Dann dauerte es aber noch und sie redeten wohl über mich. Meine Mutter kam zur Tür herein und steuerte direkt auf mich zu. Sie nahm mich ohne Worte in den Arm. Nach einer endlos wirkenden Umarmung schob sie mich etwas von sich und musterte mich von oben bis unten. Sie trat einen Schritt zurück und setzte sich. Stille im Raum. Meine Schwester stand in der Tür und wartete was nun passieren würde.
Es passierte nichts. Immer noch diese Stille. Dann atmete meine Mutter tief ein und aus. Wenn du diese Entscheidung für dich und dein Leben getroffen hast, trage ich es mit und werde dich soweit ich es kann und es mir möglich ist unterstützen, waren Ihre Worte. SO war sie immer schon. Ohne viel Gerede. Eine Situation erkennen, kurz darüber nachdenken und eine Entscheidung treffen ohne viel darüber zu reden. Oft wusste ich nicht wie ich damit umgehen sollte. Heute war es mir sehr Recht. Sie stand wieder auf und nahm mich noch einmal in den Arm. Dann wandte sie sich meiner Schwester zu und wollte wissen was denn jetzt noch anstehen würde. Meine Schwester zuckte erst einmal unwissend mit den Schultern. Somit ergriff meine Mutter wieder das Wort und nahm den Verlauf des Tages in die Hand. Kurze Zeit später saßen wir drei im Auto meiner Mutter und fuhren erst einmal nach außerhalb um etwas spazieren zu gehen. Eingekehrt wurde auch. Es wurde kein Wort über meine Veränderung gesprochen. Smalltalk war angesagt. Es musste auch wohl bei den beiden Menschen, die mir so nah standen, erst einmal alles seinen Platz in den Gedanken finden.
So neigte sich denn der Tag und ich wurde wieder vor dem Haus in dem ich wohnte abgesetzt. Ein kurzes Winken und ich war wieder alleine und hatte Last, mit diesen neuen Eindrücken im Gepäck, Ruhe zu finden. Mitten in der Nacht wachte ich auf dem Sofa auf. Mir war kalt geworden. Meine Kleidung zog ich auf dem Weg in Schlafzimmer aus und verschwand direkt in meinem Bett. Nach einer kurzen Aufwärmphase war ich auch wieder eingeschlafen.
Am nächsten Morgen wachte ich ziemlich verknittert auf. Duschen, Kaffee und ein Brötchen verhalfen mir so langsam in den Tag. Das Handy brummte und als ich las was da geschrieben stand wurde mir heiß und kalt zugleich. Mein Chef wollte mich per Skype anrufen um zu klären ob ich evtl. das eine oder andere von zu Hause erledigen würde, da sich eine Kollegin krank melden musste.
Ich stürzte direkt ins Schlafzimmer und suchte verzweifelt nach etwas möglichst neutralem zu anziehen. Ein Oberteil welches nicht sofort als Damenkleidung zu erkennen war musste her. Ein schlichter blauer Pulli wurde es. Zwar hatte er Fledermausärmel aber er war einfarbig und blau. Unten rum war es eine Jeggins und Balerinas, die ja nicht zu sehen waren.
Da läutete der Laptop auch schon. Nun galt es.
Mein Chef begann nach einer schlichten Begrüßung und dem Dank das ich dieser kleine Konferenz zugestimmt hatte direkt mit dem was er von mir erwartete. Es kam keine Kommentar über mein Erscheinungsbild. Das Gespräch war recht nüchtern und ich willigte in die gestellten Aufgaben ein. Für die paar Minuten so ein Schreck dachte ich. Aber es kam noch schlimmer. Eine Kollegin schaltete sich dazu. Der Chef verabschiedete sich und ich wurde in ein Gespräch über dies und das verwickelt. Die ganze Zeit hatte sie so ein leichtes Grinsen im Gesicht. Ich habe sie drauf angesprochen und sie erwiderte das ich das doch wohl selbst wissen müsste. Ich hatte keine Ahnung was sie meinte bis sie mich dann aufklärte. Sie meinte ich würde süß mit den Haarspangen aussehen. Ich sollte das öfter tragen und so eine doch recht feminine Frisur würde meinem Gesicht das gewisse etwas geben. Die hatte ich völlig vergessen. Was nun. Ich versuchte die Flucht nach vorne. Ist doch Urlaub da kann ich doch machen was ich will. Da gab sie mir Recht. Als sie dann aber fragte was ich sonst noch so tragen würde und ob ich mich nicht einmal ganz zeigen wollte wurde ich ziemlich zittrig. Sie forderte es richtig ein und ich fasste dann all meinen Mut zusammen und stand auf und trat soweit zurück das ich komplett zu sehen war. Sie schaute und meinte nur es wäre alles sehr stimmig und nicht zu übertrieben. Es wäre aber schon zu sehen das es sich um Klamotten aus der Frauenabteilung handelt. Auch gab sie mir zu verstehen das der zwar schlichte aber feminine Pullover auch recht gut um meine eher weiblichen Formen fallen würde. Ich hab keine Ahnung was mich geritten hat aber ich machte einen Knicks und bedankte mich für das Kompliment das es stimmig wäre und setzte mich wieder. Sie meinte dann das sie noch etliches zu erledigen hätte und sie würde sich gegen Nachmittag melden und mir die Unterlagen bringen. So schnell wie es angefangen hatte war das Gespräch dann auch wieder zu Ende.
Kurz darauf war es dann auch so weit. Er klingelte erneut. Diesmal ging aber Christiane, meine Schwester zur Tür. Mir war klar, es musste meine Mutter sein. In diesem Moment hätte ich mich gerne in Luft aufgelöst.
Nachdem meine Schwester geöffnet hatte, dauerte es noch etwas bis meine Mutter die Stufen bis zu meiner Wohnung hinter sich hatte. Ich hörte wie sie sich begrüßten und das die Wohnungstür geschlossen wurde. Dann dauerte es aber noch und sie redeten wohl über mich. Meine Mutter kam zur Tür herein und steuerte direkt auf mich zu. Sie nahm mich ohne Worte in den Arm. Nach einer endlos wirkenden Umarmung schob sie mich etwas von sich und musterte mich von oben bis unten. Sie trat einen Schritt zurück und setzte sich. Stille im Raum. Meine Schwester stand in der Tür und wartete was nun passieren würde.
Es passierte nichts. Immer noch diese Stille. Dann atmete meine Mutter tief ein und aus. Wenn du diese Entscheidung für dich und dein Leben getroffen hast, trage ich es mit und werde dich soweit ich es kann und es mir möglich ist unterstützen, waren Ihre Worte. SO war sie immer schon. Ohne viel Gerede. Eine Situation erkennen, kurz darüber nachdenken und eine Entscheidung treffen ohne viel darüber zu reden. Oft wusste ich nicht wie ich damit umgehen sollte. Heute war es mir sehr Recht. Sie stand wieder auf und nahm mich noch einmal in den Arm. Dann wandte sie sich meiner Schwester zu und wollte wissen was denn jetzt noch anstehen würde. Meine Schwester zuckte erst einmal unwissend mit den Schultern. Somit ergriff meine Mutter wieder das Wort und nahm den Verlauf des Tages in die Hand. Kurze Zeit später saßen wir drei im Auto meiner Mutter und fuhren erst einmal nach außerhalb um etwas spazieren zu gehen. Eingekehrt wurde auch. Es wurde kein Wort über meine Veränderung gesprochen. Smalltalk war angesagt. Es musste auch wohl bei den beiden Menschen, die mir so nah standen, erst einmal alles seinen Platz in den Gedanken finden.
So neigte sich denn der Tag und ich wurde wieder vor dem Haus in dem ich wohnte abgesetzt. Ein kurzes Winken und ich war wieder alleine und hatte Last, mit diesen neuen Eindrücken im Gepäck, Ruhe zu finden. Mitten in der Nacht wachte ich auf dem Sofa auf. Mir war kalt geworden. Meine Kleidung zog ich auf dem Weg in Schlafzimmer aus und verschwand direkt in meinem Bett. Nach einer kurzen Aufwärmphase war ich auch wieder eingeschlafen.
Am nächsten Morgen wachte ich ziemlich verknittert auf. Duschen, Kaffee und ein Brötchen verhalfen mir so langsam in den Tag. Das Handy brummte und als ich las was da geschrieben stand wurde mir heiß und kalt zugleich. Mein Chef wollte mich per Skype anrufen um zu klären ob ich evtl. das eine oder andere von zu Hause erledigen würde, da sich eine Kollegin krank melden musste.
Ich stürzte direkt ins Schlafzimmer und suchte verzweifelt nach etwas möglichst neutralem zu anziehen. Ein Oberteil welches nicht sofort als Damenkleidung zu erkennen war musste her. Ein schlichter blauer Pulli wurde es. Zwar hatte er Fledermausärmel aber er war einfarbig und blau. Unten rum war es eine Jeggins und Balerinas, die ja nicht zu sehen waren.
Da läutete der Laptop auch schon. Nun galt es.
Mein Chef begann nach einer schlichten Begrüßung und dem Dank das ich dieser kleine Konferenz zugestimmt hatte direkt mit dem was er von mir erwartete. Es kam keine Kommentar über mein Erscheinungsbild. Das Gespräch war recht nüchtern und ich willigte in die gestellten Aufgaben ein. Für die paar Minuten so ein Schreck dachte ich. Aber es kam noch schlimmer. Eine Kollegin schaltete sich dazu. Der Chef verabschiedete sich und ich wurde in ein Gespräch über dies und das verwickelt. Die ganze Zeit hatte sie so ein leichtes Grinsen im Gesicht. Ich habe sie drauf angesprochen und sie erwiderte das ich das doch wohl selbst wissen müsste. Ich hatte keine Ahnung was sie meinte bis sie mich dann aufklärte. Sie meinte ich würde süß mit den Haarspangen aussehen. Ich sollte das öfter tragen und so eine doch recht feminine Frisur würde meinem Gesicht das gewisse etwas geben. Die hatte ich völlig vergessen. Was nun. Ich versuchte die Flucht nach vorne. Ist doch Urlaub da kann ich doch machen was ich will. Da gab sie mir Recht. Als sie dann aber fragte was ich sonst noch so tragen würde und ob ich mich nicht einmal ganz zeigen wollte wurde ich ziemlich zittrig. Sie forderte es richtig ein und ich fasste dann all meinen Mut zusammen und stand auf und trat soweit zurück das ich komplett zu sehen war. Sie schaute und meinte nur es wäre alles sehr stimmig und nicht zu übertrieben. Es wäre aber schon zu sehen das es sich um Klamotten aus der Frauenabteilung handelt. Auch gab sie mir zu verstehen das der zwar schlichte aber feminine Pullover auch recht gut um meine eher weiblichen Formen fallen würde. Ich hab keine Ahnung was mich geritten hat aber ich machte einen Knicks und bedankte mich für das Kompliment das es stimmig wäre und setzte mich wieder. Sie meinte dann das sie noch etliches zu erledigen hätte und sie würde sich gegen Nachmittag melden und mir die Unterlagen bringen. So schnell wie es angefangen hatte war das Gespräch dann auch wieder zu Ende.
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chriss
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Re: Neues Leben, neue Freiheit, anders sein, sich selber finden, überrascht sein.
Hallo liebe Leserinnen und Leser.
Da ich ja doch einige DANKE erhalten habe, gibt es heute mal wieder etwas von Michaela zu lesen. Ich hoffe es gefällt euch.
Ich bin jederzeit für Wünsche du Anregungen offen. Ebenso für konstruktive Kritik, Lob etc..
LG Chriss
Da ich ja doch einige DANKE erhalten habe, gibt es heute mal wieder etwas von Michaela zu lesen. Ich hoffe es gefällt euch.
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Re: Neues Leben, neue Freiheit, anders sein, sich selber finden, überrascht sein.
Nun saß ich da und hatte keine Ahnung was draus jetzt werden sollte. Eines war klar, ich war aufgeflogen, erkannt, geoutet sagt man wohl. Ich begann erst einmal damit die Wohnung in Ordnung zu bringen. Hatte ich es doch in den letzten Tagen verständlicher Weise alles etwas schleifen lassen. Es gab ja auch wichtigeres.
Die Michaela musste ja irgendwie in Form gebracht werden. Und mit diesem Gedanken war ich beim Nachmittag. Was sollte ich denn wohl tragen, wenn Susanne, die Kollegin erscheint? Da klingelte mein Handy. Es war Karina die mal wieder nach meinem Wohlbefinden fragte. Als ich ihr das erlebte erzählte schluckte sie erst. Sie meinte das wäre jetzt aber eine Probe und ein riesen Schritt nach vorne in Richtung Frau im Alltag. Auf die Frage wie ich mich zeigen sollte gab sie mir sehr deutlich zu verstehen es sollte unbedingt ein Kleid und Pumps sein. Je deutlicher desto besser fand sie. Per Telefon suchten wir dann etwas aus meine Fundus heraus. Karina kannte meinen Kleiderschrank ja genau so gut wie ich. Es wurde das blaue Kleid mit den weißen Tupfen und dem dreiviertel langen Arm. Dazu eine braune 15 den Strumpfhose und die blauen Pumps mit dem kleinen Riemchen. Dann noch das schon so oft geübte Tagesmakeup. Haare in Form gebracht und Michaela war Salonfähig. So stand ich dann vor dem Spiegel und ich gefiel mir. Zum ersten Mal gefiel ich mir wirklich. Warum es so wahr kann ich nicht sagen, aber es war so. Klar war ich auch aufgeregt, aber es ging ganz gut. Der BH brachte meine Oberweite nicht nur in Form sondern in dem Kleid auch gut zur Geltung. Unübersehbar, nicht zu groß aber schon deutlich als Busen zu erkennen. Aber so soll es bei einer Frau ja auch sein. Ganz anders als noch vor einigen Wochen freute ich mich etwas darüber so gebaut zu sein. So stand ich eine ganze Zeit vor dem Spiegel und drehte mich hin und her. Strich immer wieder meine Strumpfhose glatt und das Kleidchen in Form. So oft und so lange wie in den letzten Tagen habe ich noch nie vor dem Spiegel gestanden. Aber als Mädchen gehört das wohl dazu. Erst das Klingeln an der Tür riss mich aus meinen Tagträumen.
Es war soweit. Susanne stand vor der Tür. Eine weitere Person aus meinem direkten Umfeld die mich nun in der weiblichen Rolle als Michaela kennen lernen sollte. Nun gut, sie wusste ja seit heute Vormittag was sie erwartet, wenn sie zu mir kommt. Zwar war das etwas unfreiwillig gewesen aber das war ja nicht mehr zu ändern. Ich öffnete und hatte irgendwie ein etwas flaues Gefühl im Magen. Ich beruhigte mich mit der Ausrede, einfach zu wenig gegessen. Dann hörte ich Susanne die letzten Stufen heraufkommen.
Sie blieb erst einmal im Hausflur stehen und schaute mich von oben bis unten an. Ich machte höflich einen Knicks zur Begrüßung. Ok war vielleicht etwas übertrieben aber mir war danach. Mit einem Lächeln und zustimmenden Nicken kam sie auf mich zu und nahm mich in den Arm. Sie war ja etwas mütterlich irgendwie.
Magst nichts mehr verstecken, zeigst es lieber. Gut so, finde ich. Mutig und sehr klasse die Entscheidung. Habe schon lange darauf gewartet, endlich mal mit dir darüber reden zu können, waren Ihre Worte während sie ins Wohnzimmer ging und sich setzte.
Damit hatte ich nun nicht gerechnet. Mehr als ein und nun konnte ich nicht erwidern. Susanne legte mir die Unterlagen hin und schaute mich an. Sie wartete darauf das ich etwas sage. Ich hatte aber zu diesem Zeitpunkt einfach keine Worte. Hatte ich doch die Grenze aus dem Privaten in die Arbeitswelt überschritten. Mit dem das ich mich Susanne so zeigte, hatte ich es eigentlich öffentlich gemacht. Gefühlt wusste nun jeder von Michaela. Komischer weise fehlten mir zwar die Worte, aber unwohl fühlte ich mich nicht. Auch wenn ich immer wieder mein Kleid gerade strich und versuchte möglichst locker und gelöst zu wirken, was ich bei weitem nicht war. Darum war ich auch froh, dass Susanne das Reden übernahm. Sie erzählte mir das sie schon lange den Verdacht hätte das mit mir etwas nicht stimmt. Obwohl sie sich auch gleich berichtigte, denn stimmen würde schon alles mit mir, nur wäre ich halt was Besonderes. Es entwickelte sich ein sehr gutes Gespräch zwischen uns. Ich fühlte mich verstanden. Ich öffnete mich ihr gegenüber immer mehr und berichtete wie Karina mich aus meinem Schneckenhaus geholt und mir die Michaela aufgezeigt hat. Meine ersten Gehversuche draußen in der weiten Welt. Das ich immer mehr gefühlt habe wie ich wieder freier und ich selbst wurde. Es einfach eine gute Erfahrung wurde sich nicht mehr zu verstecken. Was ich nicht erwartet hätte, war das sich Susanne genau nach mir und meinem Körper erkundigte. Sie wollte mich tatsächlich nur in Unterwäsche oder am liebsten sogar unbekleidet sehen. Unbekleidet war aber für mich keine Option. So nah waren wir uns dann doch nicht. In Unterwäsche gesehen zu werden ließ ich aber zu. War ja auch einfach und schnell erledigt. Den Reisverschluss von meinem Kleid am Rücken geöffnet und es fiel direkt zu Boden. Ich stieg heraus und legte es zusammen auf dem Sofa ab. Da stand ich nun. Nur noch mit BH, Höschen und Feinstrumpfhose bekleidet vor ihr. Sie war ziemlich erstaunt über meine Reaktion auf ihre Anfrage mich doch so sehen zu dürfen. Als Susanne dann aber aufstand und mit beiden Händen meine Brüste berührte, traf mich fast der Schlag. Nicht das es unangenehm war, nein mit so etwas hatte ich nicht gerechnet. Schön war allerdings die Bestätigung das sie meinen Busen sehr schön fand, so jugendlich fest meinte sie. Sie selbst war mittlerweile 38 Jahre alt und hatte wohl nicht mehr ganz so festes Brustgewebe wie sie selber zugab. Danach strich sie auch noch über meine Hüfte und schaute mir genau auf den Schritt. Sie wollte nun alles ganz genau wissen. Das ich das Ding in meinem Höschen so gut verstecken konnte war ihr unbegreiflich. Ich musste jetzt wohl Farbe bekennen und zugeben wie ich da nachgeholfen habe. Sie meinte nur darf ich und fasste mir tatsächlich direkt in den Schritt. Genauso erschrocken wie bei dem Griff an meinen Busen zuckte ich im ersten Moment etwas zurück. Merkte aber wie gut sich das anfühlte von Susanne berührt zu werden. Was passierte da gerade. Ich wurde ganz wackelig auf den Beinen und setzte mich. Susanne merkte wohl das sie da etwas ausgelöst hatte und entschuldigte sich für ihr forsches Handeln. So nah war ich ihr noch nie gekommen. Ich griff nach meinem Kleid und schlüpfte da direkt wieder herein. Nachdem ich auch den Reisverschluss wieder geschlossen hatte schenkte ich uns etwas zu trinken ein. Nach diesem doch recht intimen Moment stockte das Gespräch ein wenig. Susanne hatte sich aber schnell wieder gefangen und erzählte auf einmal von sich. Was ich da zu hören bekam war schon erstaunlich und ich hätte nicht mit so viel Offenheit und Ehrlichkeit bei ihr gerechnet. Nein, sie war nicht transsexuell, obwohl das mein erster Gedanke war. Sie stand mir gegenüber zu ihrer Bisexualität. Das das allerdings auch das aus Ihrer Ehe bedeutet hat und sie seither nur schwer Anschluss findet. Ihre Suche wäre ständig nach etwas besonderem, dem nicht sogenannten Normalen ausgerichtet. Sie war schon so weit gegangen sich auch im einschlägigen Umfeld zu bewegen. Als sie da aber mal angegangen wurde hat sie sich auch dort wieder zurückgezogen. Umso erfreuter war sie jetzt meine Situation miterleben zu können. Sie versprach mir volle Unterstützung, wenn ich mich im Büro auch lieber so wie jetzt, also als Michaela bewegen möchte. Meine Arbeit könne ich ja so auch erledigen und ich wäre dann auch nicht mehr der Hahn im Korb der nicht immer dabei wäre, sondern vielleicht auch bald schon wirklich eine von Ihnen. Klar der Chef wäre als Mann dann noch über, aber der wäre ja so oft außer Haus. Ich konnte mir das in diesem Moment noch nicht wirklich vorstellen, wie es wäre als Michaela arbeiten zu gehen. Verlockend war diese Überlegung schon irgendwie. Konnte ich das denn wohl schaffen? Noch über so viele Dinge redeten wir und zum Schluss war ich tatsächlich so weit. Ich versprach Susanne am nächsten Tag dann als Michaela ins Büro zu kommen, dort die Unterlagen zu bearbeiten und somit meine ersten Bürostunden als Michale zu erleben. Es wurde eine unruhige Nacht, ich musste wohl alles Erlebte vom Tage wieder irgendwie verarbeiten.
Die Michaela musste ja irgendwie in Form gebracht werden. Und mit diesem Gedanken war ich beim Nachmittag. Was sollte ich denn wohl tragen, wenn Susanne, die Kollegin erscheint? Da klingelte mein Handy. Es war Karina die mal wieder nach meinem Wohlbefinden fragte. Als ich ihr das erlebte erzählte schluckte sie erst. Sie meinte das wäre jetzt aber eine Probe und ein riesen Schritt nach vorne in Richtung Frau im Alltag. Auf die Frage wie ich mich zeigen sollte gab sie mir sehr deutlich zu verstehen es sollte unbedingt ein Kleid und Pumps sein. Je deutlicher desto besser fand sie. Per Telefon suchten wir dann etwas aus meine Fundus heraus. Karina kannte meinen Kleiderschrank ja genau so gut wie ich. Es wurde das blaue Kleid mit den weißen Tupfen und dem dreiviertel langen Arm. Dazu eine braune 15 den Strumpfhose und die blauen Pumps mit dem kleinen Riemchen. Dann noch das schon so oft geübte Tagesmakeup. Haare in Form gebracht und Michaela war Salonfähig. So stand ich dann vor dem Spiegel und ich gefiel mir. Zum ersten Mal gefiel ich mir wirklich. Warum es so wahr kann ich nicht sagen, aber es war so. Klar war ich auch aufgeregt, aber es ging ganz gut. Der BH brachte meine Oberweite nicht nur in Form sondern in dem Kleid auch gut zur Geltung. Unübersehbar, nicht zu groß aber schon deutlich als Busen zu erkennen. Aber so soll es bei einer Frau ja auch sein. Ganz anders als noch vor einigen Wochen freute ich mich etwas darüber so gebaut zu sein. So stand ich eine ganze Zeit vor dem Spiegel und drehte mich hin und her. Strich immer wieder meine Strumpfhose glatt und das Kleidchen in Form. So oft und so lange wie in den letzten Tagen habe ich noch nie vor dem Spiegel gestanden. Aber als Mädchen gehört das wohl dazu. Erst das Klingeln an der Tür riss mich aus meinen Tagträumen.
Es war soweit. Susanne stand vor der Tür. Eine weitere Person aus meinem direkten Umfeld die mich nun in der weiblichen Rolle als Michaela kennen lernen sollte. Nun gut, sie wusste ja seit heute Vormittag was sie erwartet, wenn sie zu mir kommt. Zwar war das etwas unfreiwillig gewesen aber das war ja nicht mehr zu ändern. Ich öffnete und hatte irgendwie ein etwas flaues Gefühl im Magen. Ich beruhigte mich mit der Ausrede, einfach zu wenig gegessen. Dann hörte ich Susanne die letzten Stufen heraufkommen.
Sie blieb erst einmal im Hausflur stehen und schaute mich von oben bis unten an. Ich machte höflich einen Knicks zur Begrüßung. Ok war vielleicht etwas übertrieben aber mir war danach. Mit einem Lächeln und zustimmenden Nicken kam sie auf mich zu und nahm mich in den Arm. Sie war ja etwas mütterlich irgendwie.
Magst nichts mehr verstecken, zeigst es lieber. Gut so, finde ich. Mutig und sehr klasse die Entscheidung. Habe schon lange darauf gewartet, endlich mal mit dir darüber reden zu können, waren Ihre Worte während sie ins Wohnzimmer ging und sich setzte.
Damit hatte ich nun nicht gerechnet. Mehr als ein und nun konnte ich nicht erwidern. Susanne legte mir die Unterlagen hin und schaute mich an. Sie wartete darauf das ich etwas sage. Ich hatte aber zu diesem Zeitpunkt einfach keine Worte. Hatte ich doch die Grenze aus dem Privaten in die Arbeitswelt überschritten. Mit dem das ich mich Susanne so zeigte, hatte ich es eigentlich öffentlich gemacht. Gefühlt wusste nun jeder von Michaela. Komischer weise fehlten mir zwar die Worte, aber unwohl fühlte ich mich nicht. Auch wenn ich immer wieder mein Kleid gerade strich und versuchte möglichst locker und gelöst zu wirken, was ich bei weitem nicht war. Darum war ich auch froh, dass Susanne das Reden übernahm. Sie erzählte mir das sie schon lange den Verdacht hätte das mit mir etwas nicht stimmt. Obwohl sie sich auch gleich berichtigte, denn stimmen würde schon alles mit mir, nur wäre ich halt was Besonderes. Es entwickelte sich ein sehr gutes Gespräch zwischen uns. Ich fühlte mich verstanden. Ich öffnete mich ihr gegenüber immer mehr und berichtete wie Karina mich aus meinem Schneckenhaus geholt und mir die Michaela aufgezeigt hat. Meine ersten Gehversuche draußen in der weiten Welt. Das ich immer mehr gefühlt habe wie ich wieder freier und ich selbst wurde. Es einfach eine gute Erfahrung wurde sich nicht mehr zu verstecken. Was ich nicht erwartet hätte, war das sich Susanne genau nach mir und meinem Körper erkundigte. Sie wollte mich tatsächlich nur in Unterwäsche oder am liebsten sogar unbekleidet sehen. Unbekleidet war aber für mich keine Option. So nah waren wir uns dann doch nicht. In Unterwäsche gesehen zu werden ließ ich aber zu. War ja auch einfach und schnell erledigt. Den Reisverschluss von meinem Kleid am Rücken geöffnet und es fiel direkt zu Boden. Ich stieg heraus und legte es zusammen auf dem Sofa ab. Da stand ich nun. Nur noch mit BH, Höschen und Feinstrumpfhose bekleidet vor ihr. Sie war ziemlich erstaunt über meine Reaktion auf ihre Anfrage mich doch so sehen zu dürfen. Als Susanne dann aber aufstand und mit beiden Händen meine Brüste berührte, traf mich fast der Schlag. Nicht das es unangenehm war, nein mit so etwas hatte ich nicht gerechnet. Schön war allerdings die Bestätigung das sie meinen Busen sehr schön fand, so jugendlich fest meinte sie. Sie selbst war mittlerweile 38 Jahre alt und hatte wohl nicht mehr ganz so festes Brustgewebe wie sie selber zugab. Danach strich sie auch noch über meine Hüfte und schaute mir genau auf den Schritt. Sie wollte nun alles ganz genau wissen. Das ich das Ding in meinem Höschen so gut verstecken konnte war ihr unbegreiflich. Ich musste jetzt wohl Farbe bekennen und zugeben wie ich da nachgeholfen habe. Sie meinte nur darf ich und fasste mir tatsächlich direkt in den Schritt. Genauso erschrocken wie bei dem Griff an meinen Busen zuckte ich im ersten Moment etwas zurück. Merkte aber wie gut sich das anfühlte von Susanne berührt zu werden. Was passierte da gerade. Ich wurde ganz wackelig auf den Beinen und setzte mich. Susanne merkte wohl das sie da etwas ausgelöst hatte und entschuldigte sich für ihr forsches Handeln. So nah war ich ihr noch nie gekommen. Ich griff nach meinem Kleid und schlüpfte da direkt wieder herein. Nachdem ich auch den Reisverschluss wieder geschlossen hatte schenkte ich uns etwas zu trinken ein. Nach diesem doch recht intimen Moment stockte das Gespräch ein wenig. Susanne hatte sich aber schnell wieder gefangen und erzählte auf einmal von sich. Was ich da zu hören bekam war schon erstaunlich und ich hätte nicht mit so viel Offenheit und Ehrlichkeit bei ihr gerechnet. Nein, sie war nicht transsexuell, obwohl das mein erster Gedanke war. Sie stand mir gegenüber zu ihrer Bisexualität. Das das allerdings auch das aus Ihrer Ehe bedeutet hat und sie seither nur schwer Anschluss findet. Ihre Suche wäre ständig nach etwas besonderem, dem nicht sogenannten Normalen ausgerichtet. Sie war schon so weit gegangen sich auch im einschlägigen Umfeld zu bewegen. Als sie da aber mal angegangen wurde hat sie sich auch dort wieder zurückgezogen. Umso erfreuter war sie jetzt meine Situation miterleben zu können. Sie versprach mir volle Unterstützung, wenn ich mich im Büro auch lieber so wie jetzt, also als Michaela bewegen möchte. Meine Arbeit könne ich ja so auch erledigen und ich wäre dann auch nicht mehr der Hahn im Korb der nicht immer dabei wäre, sondern vielleicht auch bald schon wirklich eine von Ihnen. Klar der Chef wäre als Mann dann noch über, aber der wäre ja so oft außer Haus. Ich konnte mir das in diesem Moment noch nicht wirklich vorstellen, wie es wäre als Michaela arbeiten zu gehen. Verlockend war diese Überlegung schon irgendwie. Konnte ich das denn wohl schaffen? Noch über so viele Dinge redeten wir und zum Schluss war ich tatsächlich so weit. Ich versprach Susanne am nächsten Tag dann als Michaela ins Büro zu kommen, dort die Unterlagen zu bearbeiten und somit meine ersten Bürostunden als Michale zu erleben. Es wurde eine unruhige Nacht, ich musste wohl alles Erlebte vom Tage wieder irgendwie verarbeiten.
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Re: Neues Leben, neue Freiheit, anders sein, sich selber finden, überrascht sein.
Oh bitte weiter schreiben, ich sauge die Geschichte auf wie ein schwamm
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chriss
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Re: Neues Leben, neue Freiheit, anders sein, sich selber finden, überrascht sein.
Schon kurz bevor der Wecker klingeln sollte war ich hellwach. Ich stand direkt auf, ab in die Küche Kaffee kochen dann unter die Dusche. Danach gab es erst mal den Kaffee. Noch im Bademantel mit der Tasse in der Hand stand ich nun vor dem Kleiderschrank und überlegte was ich denn wohl anziehen sollte. Frau hat nichts zum
Anziehen schoss es mir durch den Kopf und ich musste dabei etwas lächeln. Somit entschied ich mich für einen fast Knielangen leichten Jeansrock, die blau weiß gestreifte Bluse mit den kleinen roten Punkten an der Knopfleiste und die blauen Riemchenpumps. Natürlich auch mit meiner schönsten weißen Unterwäsche, also Höschen und BH und einer Strumpfhose. So gekleidet machte ich mir dann auch noch die Haare und wie sollte es anders sein, klar etwas Schminke musste auch ins Gesicht. Aber alles sehr dezent denn es war ja ein Arbeitstag angesagt. Als ich auf die Uhr schaute war ich dann aber ziemlich erschrocken. Ich musste tatsächlich schon los. Hatte ich doch schon etwas über zwei Stunden mit der Kleiderwahl und allem verbracht. Das war früher anders. Aber da hatte ich auch nicht dieses leichte Gefühl wie heute. Vielleicht lag es daran das ich heute seit langem das erste Mal wieder nicht eingeschnürt arbeiten ging. Meine Brust fühlte sich in einem BH mittlerweile sehr wohl und ich mich selbst somit auch. Zwar war die Bluse etwas weiter geschnitten aber der Busen war durch die kleinen Abnäher im Brustbereich klar zu erkennen. Aber so will Frau das ja auch dachte ich, nahm die Autoschlüssel die Unterlagen und machte mich auf den Weg. Auf dem Weg zum Auto fiel mir dann erst ein das ich vielleicht doch eine Handtasche mitnehmen sollte. Da war eine Ersatzstrumpfhose, ein Lippenstift, mein Handy, Taschentücher ein Packung Pfefferminz und mein Geld drin. Außerdem hatte Karina mir mehr als einmal gesagt, dass Frau nicht ohne Handtasche aus dem Haus geht, auch wenn sie einen Rucksack dabei hat. Die Handtasche ist immer dabei. Also nochmal zurück. Beim zweiten Versuch traf ich dann noch meine Nachbarin Sabine. Gab ihr aber schnell zu verstehen wohin ich unterwegs war und kam somit noch rechtzeitig an meiner Arbeitsstelle an. Rechtzeitig, weil ich gerne vor den anderen da sein wollte. Ich hatte keine Lust wie auf einem Laufsteg an allen vorbei zu laufen. Da saß ich nun an meinem Schreibtisch. Schaute an mir runter und es lief mir ein warmer Schauer über den Körper. Ein Wohlgefühl, es stellte sich ein Lächeln ein. Ich geriet direkt ins Träumen. Wie oft hatte ich mir vorgestellt so unbeschwert und irgendwie befreit meiner Arbeit nachgehen zu können. Ohne Angst auf meine Brust zu achten. Sie durfte ja niemand sehen, weil sie so gar nicht zu mir passte. Aber heute war es ganz anders. Alles war an seinem Platz. Ich fühlte mich angezogen und konnte es nun auch irgendwie kaum abwarten das meine Kolleginnen, allen voran natürlich Susanne, auch kamen.
Dann war es soweit. Ich hörte auf dem Flur zu den 4 Büroräumen das Klackern von Frauenschuhen. Dem tippeln nach zu urteilen musste es Daniela, die jüngste der drei Kolleginnen sein. Sie teilte sich das Büro mit Beate. Beate war die älteste von uns angestellten. Sie war von Anfang an beim Chef und hatte uns auch eingestellt. Sie war recht konservativ was die Kleidung anging. Immer im Kostüm oder mindestens Rock und Bluse. In Hosen hatte ich sie nur einmal bei einer Fahrradtour erlebt. Doch heute würde ich wohl nicht auf sie treffen, denn sie hatte sich ja abgemeldet und deswegen war ich ja heute da.
Daniela war nur 2 Jahre älter als ich. Auch sie trug oft Röcke oder Kleider. Nur war ihr Stil eher etwas flippig und bunt. Ausgefallene Strumpfhosen waren irgendwie ein Muss für sie. Nicht so wie Beate klassisch grau, braun oder schwarz. Und Susanne war so dazwischen, mal so mal so. Der Chef war immer im Anzug. Ab und an ließ er am Schreibtisch mal die Krawatte und das Sakko weg. Bei Außenterminen gab es das aber nie.
Daniela war wohl direkt in Ihr Büro. Nun ja, sie wusste ja auch nicht das ich an meinem Schreibtisch sitze. Sollte ich mal rübergehen und ihr einen guten Morgen wünschen? Mich ihr in meinem neuen Äußeren zeigen. Ich bekam nun doch etwas weiche Knie. Und so machte ich mich erst einmal an meine Arbeit. Es dauerte nicht lange da hörte ich die nächsten Schritte und meine Tür ging auf. Susanne kam herein, lächelte und wünschte mir einen guten Morgen. Sie betonte meinen Namen, natürlich in der Mädchenform, besonders. Ging um den Tisch herum und schaute mich an. Schick meinte sie und setzte sich an Ihren Schreibtisch. Ich bedankte mich für das kleine aber wohl ehrlich gemeinte Kompliment. Sagte aber weiter nichts. Susanne wollte dann wissen wie es sich für mich anfühlt so gekleidet zu arbeiten. Ich meinte nur es wäre fast wie immer und zwinkerte ihr dabei zu. Natürlich war es das nicht. Kurz darauf forderte sie mich dann auf doch heute mal den Kaffee an zu stellen. Ohne nach zu denken ging ich in die kleine Küche und stellte die Maschine an. Da ich mit dem Rücken zur Tür stand merkte ich nicht das sich dort mittlerweile Daniela und Susanne versammelt hatten. Als ich mich umdrehte sah ich sie. Susanne ergriff das Wort und begrüßte mich mit dem Namen Michaela. Sie reichte mir einen kleinen Blumenstrauß. Auch Daniela begrüßten mich mit Namen und meinte sie fände es sehr mutig und unheimlich klasse wie ich jetzt zu mir stehen würde. Ich hatte fast ein paar Tränen im Auge und fühlte mich sehr gut aufgenommen. Zu Glück gab es keine Fragen und ich brauchte mich nicht erklären. So gingen wir dann auch recht schnell an unsere Arbeit zurück. Ich brauchte nur knapp 3 Stunden bis ich alles erledigt hatte und verabschiedete mich dann von den beiden. Meinen Chef hatte ich an diesem Morgen nicht gesehen.
Anziehen schoss es mir durch den Kopf und ich musste dabei etwas lächeln. Somit entschied ich mich für einen fast Knielangen leichten Jeansrock, die blau weiß gestreifte Bluse mit den kleinen roten Punkten an der Knopfleiste und die blauen Riemchenpumps. Natürlich auch mit meiner schönsten weißen Unterwäsche, also Höschen und BH und einer Strumpfhose. So gekleidet machte ich mir dann auch noch die Haare und wie sollte es anders sein, klar etwas Schminke musste auch ins Gesicht. Aber alles sehr dezent denn es war ja ein Arbeitstag angesagt. Als ich auf die Uhr schaute war ich dann aber ziemlich erschrocken. Ich musste tatsächlich schon los. Hatte ich doch schon etwas über zwei Stunden mit der Kleiderwahl und allem verbracht. Das war früher anders. Aber da hatte ich auch nicht dieses leichte Gefühl wie heute. Vielleicht lag es daran das ich heute seit langem das erste Mal wieder nicht eingeschnürt arbeiten ging. Meine Brust fühlte sich in einem BH mittlerweile sehr wohl und ich mich selbst somit auch. Zwar war die Bluse etwas weiter geschnitten aber der Busen war durch die kleinen Abnäher im Brustbereich klar zu erkennen. Aber so will Frau das ja auch dachte ich, nahm die Autoschlüssel die Unterlagen und machte mich auf den Weg. Auf dem Weg zum Auto fiel mir dann erst ein das ich vielleicht doch eine Handtasche mitnehmen sollte. Da war eine Ersatzstrumpfhose, ein Lippenstift, mein Handy, Taschentücher ein Packung Pfefferminz und mein Geld drin. Außerdem hatte Karina mir mehr als einmal gesagt, dass Frau nicht ohne Handtasche aus dem Haus geht, auch wenn sie einen Rucksack dabei hat. Die Handtasche ist immer dabei. Also nochmal zurück. Beim zweiten Versuch traf ich dann noch meine Nachbarin Sabine. Gab ihr aber schnell zu verstehen wohin ich unterwegs war und kam somit noch rechtzeitig an meiner Arbeitsstelle an. Rechtzeitig, weil ich gerne vor den anderen da sein wollte. Ich hatte keine Lust wie auf einem Laufsteg an allen vorbei zu laufen. Da saß ich nun an meinem Schreibtisch. Schaute an mir runter und es lief mir ein warmer Schauer über den Körper. Ein Wohlgefühl, es stellte sich ein Lächeln ein. Ich geriet direkt ins Träumen. Wie oft hatte ich mir vorgestellt so unbeschwert und irgendwie befreit meiner Arbeit nachgehen zu können. Ohne Angst auf meine Brust zu achten. Sie durfte ja niemand sehen, weil sie so gar nicht zu mir passte. Aber heute war es ganz anders. Alles war an seinem Platz. Ich fühlte mich angezogen und konnte es nun auch irgendwie kaum abwarten das meine Kolleginnen, allen voran natürlich Susanne, auch kamen.
Dann war es soweit. Ich hörte auf dem Flur zu den 4 Büroräumen das Klackern von Frauenschuhen. Dem tippeln nach zu urteilen musste es Daniela, die jüngste der drei Kolleginnen sein. Sie teilte sich das Büro mit Beate. Beate war die älteste von uns angestellten. Sie war von Anfang an beim Chef und hatte uns auch eingestellt. Sie war recht konservativ was die Kleidung anging. Immer im Kostüm oder mindestens Rock und Bluse. In Hosen hatte ich sie nur einmal bei einer Fahrradtour erlebt. Doch heute würde ich wohl nicht auf sie treffen, denn sie hatte sich ja abgemeldet und deswegen war ich ja heute da.
Daniela war nur 2 Jahre älter als ich. Auch sie trug oft Röcke oder Kleider. Nur war ihr Stil eher etwas flippig und bunt. Ausgefallene Strumpfhosen waren irgendwie ein Muss für sie. Nicht so wie Beate klassisch grau, braun oder schwarz. Und Susanne war so dazwischen, mal so mal so. Der Chef war immer im Anzug. Ab und an ließ er am Schreibtisch mal die Krawatte und das Sakko weg. Bei Außenterminen gab es das aber nie.
Daniela war wohl direkt in Ihr Büro. Nun ja, sie wusste ja auch nicht das ich an meinem Schreibtisch sitze. Sollte ich mal rübergehen und ihr einen guten Morgen wünschen? Mich ihr in meinem neuen Äußeren zeigen. Ich bekam nun doch etwas weiche Knie. Und so machte ich mich erst einmal an meine Arbeit. Es dauerte nicht lange da hörte ich die nächsten Schritte und meine Tür ging auf. Susanne kam herein, lächelte und wünschte mir einen guten Morgen. Sie betonte meinen Namen, natürlich in der Mädchenform, besonders. Ging um den Tisch herum und schaute mich an. Schick meinte sie und setzte sich an Ihren Schreibtisch. Ich bedankte mich für das kleine aber wohl ehrlich gemeinte Kompliment. Sagte aber weiter nichts. Susanne wollte dann wissen wie es sich für mich anfühlt so gekleidet zu arbeiten. Ich meinte nur es wäre fast wie immer und zwinkerte ihr dabei zu. Natürlich war es das nicht. Kurz darauf forderte sie mich dann auf doch heute mal den Kaffee an zu stellen. Ohne nach zu denken ging ich in die kleine Küche und stellte die Maschine an. Da ich mit dem Rücken zur Tür stand merkte ich nicht das sich dort mittlerweile Daniela und Susanne versammelt hatten. Als ich mich umdrehte sah ich sie. Susanne ergriff das Wort und begrüßte mich mit dem Namen Michaela. Sie reichte mir einen kleinen Blumenstrauß. Auch Daniela begrüßten mich mit Namen und meinte sie fände es sehr mutig und unheimlich klasse wie ich jetzt zu mir stehen würde. Ich hatte fast ein paar Tränen im Auge und fühlte mich sehr gut aufgenommen. Zu Glück gab es keine Fragen und ich brauchte mich nicht erklären. So gingen wir dann auch recht schnell an unsere Arbeit zurück. Ich brauchte nur knapp 3 Stunden bis ich alles erledigt hatte und verabschiedete mich dann von den beiden. Meinen Chef hatte ich an diesem Morgen nicht gesehen.
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chriss
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Re: Neues Leben, neue Freiheit, anders sein, sich selber finden, überrascht sein.
Nachdem ich das Büro verlassen hatte beschloss ich mich für den ersten Arbeitstag als Michaela zu belohnen. Ich fuhr direkt zum Friseur, in der Hoffnung dort einen Termin zu bekommen und mich mit einer etwas veränderten Frisur ausstatten zu lassen. Bislang waren es ja nur einfach lange Haare die sowohl Mann oder Frau haben konnte. Das wollte ich nun ändern, denn es schien mir selber so als wäre es an der Zeit. Was war da nur passiert. Irgendwie war ich wie ferngesteuert allerdings bei vollem Verstand. War ich doch schon so weit in die Rolle der Michaela eingetaucht? War es überhaupt eine Rolle? War es nicht vielmehr ich, der Mensch der endlich zu sich selber fand. Zwar durch die körperlichen Umstände gedrängt aber doch mit der eigenen Endscheidung zu einem neuen Anfang. Nun es fühlte sich auf einmal alles so richtig an, so normal, so gut. Ja gut fühlte es sich an und so hatte ich mich schon lange nicht gefühlt. Ich vergaß immer mehr das um mich herum und war immer mehr bei mir selber.
Beim Friseur angekommen wurde ich nett begrüßt und gefragt was es denn sein sollte. Ich erklärte das ich meine langen Haare nur etwas aufpeppen wollte und gerne ein wenig mehr klaren Schnitt hätte. Es sollte aber immer noch ein Zopf möglich sein. Das Mädel nickte zustimmend und schlug etwas so die Richtung die ihre Frisur hatte vor. Gesagt getan, Platz genommen und es ging direkt los. Während sie so schnippelte schlug sie auch noch vor die Augenbrauen zu zupfen. Auch das ließ ich mir gefallen. War doch etwas Besonderes um nicht zu sagen schmerzhaft. Aber war ja auch das erste Mal für mich. Nach einer guten Stunde war ich dann fertig und konnte mich im Spiegel betrachten. Wir fanden es beide gut und wesentlich ansprechender als vorher. Die Frisur vorher wäre doch eher nicht Mann nicht Frau gewesen meinte sie dann und da ich ja doch recht feminin gekleidet wäre, fände sie es so doch viel besser und stimmiger. Wenn die wüsste dachte ich mir, oder wusste sie vielleicht. Nun das sollte sich dann zu einem späteren Zeitpunkt noch zeigen.
Gut gelaunt verließ ich den Laden und machte mich auf den Weg zu Karina um ihr von meinem ersten Arbeitstag als Michaela zu berichten.
Leider war Karina nicht da. Auch auf dem Handy konnte ich sie nicht erreichen und so begab ich mich nach Hause und verbrachte den Rest des Tage auf dem Balkon und später vor der Glotze. Das ich nichts mehr von Karina gehört hatte fand ich schon komisch aber so war sie ab und an und es würde schon seinen Grund haben. Mit diesen Gedanken ging ich ins Bett.
Am nächsten Morgen wurde ich recht früh durch das vehemente klingeln aus dem Schlaf gerissen. Es war Karina. Sie musste nach Hause zu Ihren Eltern und wollte mir den Wohnungsschlüssel da lassen. Ihr Vater war verunglückt und sie wollte sich um die Mutter kümmern. Darum hatte sie am Vorabend auch länger gearbeitet und deshalb hatte ich sie nicht erreicht. So klärte sich dann alles auf. Genau so plötzlich wie sie aufgetaucht war, war Karina auch wieder verschwunden. Ich begann mit den morgendlichen Tätigkeiten wie Duschen Frühstücken und so weiter. Danach wollte ich etwas bummeln gehen. Also wieder mal mit dem Bus in die Stadt. Da das Wetter heute nicht so sonnig sondern eher wolkig und fast regnerisch war entschied ich mich für eine Jeggins, ein Longshirt und meine blauen Riemchen Pumps. Dazu die erste selbstgekaufte Jacke und es ging los. Natürlich mit Handtasche.
Die Busfahrt war wie erwartet recht unspektakulär. Ich fühlte mich auch nicht mehr beobachtet. So langsam war ich wohl in der Situation Michaela angekommen. Was sollte auch schon passieren? Es würde mir keiner die Klamotten vom Leibe reißen um zu sehen wie ich da drunter aussehe. Für die Umkleidekabine im Kaufhaus war ich gut präpariert. Das Silikonhöschen war zu meinem ständigen Begleiter geworden. Es machte schöne weibliche Rundungen und es blieb alles da wo es sein sollte. Vor allem wenn es denn so wie heute mal eine Hose war. Mit diesen Gedanken schlenderte ich durch die Innenstadt. Ein Ziel hatte ich nicht wirklich. Ich blieb an dem einen oder andren Ständer mit Schuhen oder Klamotten stehen, schaute mal durch und ging weiter. Es machte sich schon fast etwas Langeweile breit als ich völlig unerwartet von einer jungen Frau angesprochen wurde. Eigentlich war es eher eine Begrüßung.
Es war die Friseurin die mir doch nur einen Tag vorher die Haare geschnitten und die Augenbrauen gezupft hatte. Sie erzählte das sie heute ihren zusätzlichen freien Tag hatte und am Bummeln wäre. Ich gestand das ich das gleiche tat und wir gingen ein Stück zusammen. Wir kamen sehr schnell ins Gespräch über alles Mögliche. Auch wollte sie wissen ob ich mit der neuen Frisur zurecht käme. Ich erklärte ihr wie wohl ich mich damit fühlen würde und ich froh wäre endlich nicht mehr so einen unisex Haarschnitt zu haben. Was sie dann gesagt hat erklärte einiges. Sie meinte es wäre in meiner Situation doch bestimmt sehr wichtig ein eindeutiges und stimmiges Bild ab zu geben. Da konnte ich sie nur mit großen Augen und offenem Mund ansehen. Ich fragte dann wie sie das meinen würde. Da gab sie zu das sie mich kannte da sie nur zwei Häuser weiter wohnen würde und mich oft als Michael gesehen hätte. Ok die Fassade war gefallen. Wir beschlossen etwas trinken zu gehen um uns weiter zu unterhalten. Sie wollte gerne alles wissen, wie es dazu gekommen ist, warum und ob ich das alles überhaupt erklären könnte. Es tat gut jemandem völlig neuen mal alles zu berichten. Sowieso hatte ich gemerkt, je offener ich dabei bin umso besser ging es mir im Anschluss immer. Es wurde ein sehr vertrautes und offenes Gespräch. Wir kamen uns verbal immer näher und man konnte merken das wir gegenseitig die Gesellschaft des anderen sehr genossen. Irgendwann machten wir uns gemeinsam auf den Rückweg und Julia lud mich noch zu sich ein. Das nahm ich an, da ich eh nichts Besseres vorhatte.
Nach der Busfahrt und einem kurzen Fußweg kamen wir dann auch schon an dem Haus an in dem Julia wohnte. Sie öffnete und ging ohne viel Worte die Treppen zu ihren Wohnung rauf. Da ich einige Stufen hinter ihr war hatte ich einen sehr guten Blick auf ihrer bestrumpften Beine. Sehr schick dachte ich mir und wie flink sie doch auf ihren Pumps laufen konnte. Das war mir bislang nicht aufgefallen. Insgesamt machte sie einen sehr femininen Eindruck was ihre Kleidung anging. Kurz gesagt, sie gefiel mir. Nicht nur optisch, auch was sie zu sagen hatte traf meine Meinung und unterstrich diese auch. Alles in allem wohl ein Mensch der zu mir passen sollte dachte ich so während ich auch schon in ihrer Wohnung stand. Sie schlüpfte aus ihren Pumps hing ihre Jacke auf und bot mir an es ihr gleich zu tun.
Gesagt getan, nur musste ich erst die kleinen Riemchen öffnen. Als ich mich bückte ging Julia hinter mir her in Richtung Küche und berührte mit einer Hand meinen Po. Absicht, keine Ahnung aber es war wie ein Stromschlag. Es knisterte gewaltig. Ich hatte keine Ahnung was da gerade mit mir passiert. So ein Gefühl hatte ich schon lange nicht mehr. Irgendwie zwischen völliger Bodenlosigkeit und kurz davor abzuheben. Trotzdem fühlte ich mich aber gut in Ihrer Gesellschaft.
Beim Friseur angekommen wurde ich nett begrüßt und gefragt was es denn sein sollte. Ich erklärte das ich meine langen Haare nur etwas aufpeppen wollte und gerne ein wenig mehr klaren Schnitt hätte. Es sollte aber immer noch ein Zopf möglich sein. Das Mädel nickte zustimmend und schlug etwas so die Richtung die ihre Frisur hatte vor. Gesagt getan, Platz genommen und es ging direkt los. Während sie so schnippelte schlug sie auch noch vor die Augenbrauen zu zupfen. Auch das ließ ich mir gefallen. War doch etwas Besonderes um nicht zu sagen schmerzhaft. Aber war ja auch das erste Mal für mich. Nach einer guten Stunde war ich dann fertig und konnte mich im Spiegel betrachten. Wir fanden es beide gut und wesentlich ansprechender als vorher. Die Frisur vorher wäre doch eher nicht Mann nicht Frau gewesen meinte sie dann und da ich ja doch recht feminin gekleidet wäre, fände sie es so doch viel besser und stimmiger. Wenn die wüsste dachte ich mir, oder wusste sie vielleicht. Nun das sollte sich dann zu einem späteren Zeitpunkt noch zeigen.
Gut gelaunt verließ ich den Laden und machte mich auf den Weg zu Karina um ihr von meinem ersten Arbeitstag als Michaela zu berichten.
Leider war Karina nicht da. Auch auf dem Handy konnte ich sie nicht erreichen und so begab ich mich nach Hause und verbrachte den Rest des Tage auf dem Balkon und später vor der Glotze. Das ich nichts mehr von Karina gehört hatte fand ich schon komisch aber so war sie ab und an und es würde schon seinen Grund haben. Mit diesen Gedanken ging ich ins Bett.
Am nächsten Morgen wurde ich recht früh durch das vehemente klingeln aus dem Schlaf gerissen. Es war Karina. Sie musste nach Hause zu Ihren Eltern und wollte mir den Wohnungsschlüssel da lassen. Ihr Vater war verunglückt und sie wollte sich um die Mutter kümmern. Darum hatte sie am Vorabend auch länger gearbeitet und deshalb hatte ich sie nicht erreicht. So klärte sich dann alles auf. Genau so plötzlich wie sie aufgetaucht war, war Karina auch wieder verschwunden. Ich begann mit den morgendlichen Tätigkeiten wie Duschen Frühstücken und so weiter. Danach wollte ich etwas bummeln gehen. Also wieder mal mit dem Bus in die Stadt. Da das Wetter heute nicht so sonnig sondern eher wolkig und fast regnerisch war entschied ich mich für eine Jeggins, ein Longshirt und meine blauen Riemchen Pumps. Dazu die erste selbstgekaufte Jacke und es ging los. Natürlich mit Handtasche.
Die Busfahrt war wie erwartet recht unspektakulär. Ich fühlte mich auch nicht mehr beobachtet. So langsam war ich wohl in der Situation Michaela angekommen. Was sollte auch schon passieren? Es würde mir keiner die Klamotten vom Leibe reißen um zu sehen wie ich da drunter aussehe. Für die Umkleidekabine im Kaufhaus war ich gut präpariert. Das Silikonhöschen war zu meinem ständigen Begleiter geworden. Es machte schöne weibliche Rundungen und es blieb alles da wo es sein sollte. Vor allem wenn es denn so wie heute mal eine Hose war. Mit diesen Gedanken schlenderte ich durch die Innenstadt. Ein Ziel hatte ich nicht wirklich. Ich blieb an dem einen oder andren Ständer mit Schuhen oder Klamotten stehen, schaute mal durch und ging weiter. Es machte sich schon fast etwas Langeweile breit als ich völlig unerwartet von einer jungen Frau angesprochen wurde. Eigentlich war es eher eine Begrüßung.
Es war die Friseurin die mir doch nur einen Tag vorher die Haare geschnitten und die Augenbrauen gezupft hatte. Sie erzählte das sie heute ihren zusätzlichen freien Tag hatte und am Bummeln wäre. Ich gestand das ich das gleiche tat und wir gingen ein Stück zusammen. Wir kamen sehr schnell ins Gespräch über alles Mögliche. Auch wollte sie wissen ob ich mit der neuen Frisur zurecht käme. Ich erklärte ihr wie wohl ich mich damit fühlen würde und ich froh wäre endlich nicht mehr so einen unisex Haarschnitt zu haben. Was sie dann gesagt hat erklärte einiges. Sie meinte es wäre in meiner Situation doch bestimmt sehr wichtig ein eindeutiges und stimmiges Bild ab zu geben. Da konnte ich sie nur mit großen Augen und offenem Mund ansehen. Ich fragte dann wie sie das meinen würde. Da gab sie zu das sie mich kannte da sie nur zwei Häuser weiter wohnen würde und mich oft als Michael gesehen hätte. Ok die Fassade war gefallen. Wir beschlossen etwas trinken zu gehen um uns weiter zu unterhalten. Sie wollte gerne alles wissen, wie es dazu gekommen ist, warum und ob ich das alles überhaupt erklären könnte. Es tat gut jemandem völlig neuen mal alles zu berichten. Sowieso hatte ich gemerkt, je offener ich dabei bin umso besser ging es mir im Anschluss immer. Es wurde ein sehr vertrautes und offenes Gespräch. Wir kamen uns verbal immer näher und man konnte merken das wir gegenseitig die Gesellschaft des anderen sehr genossen. Irgendwann machten wir uns gemeinsam auf den Rückweg und Julia lud mich noch zu sich ein. Das nahm ich an, da ich eh nichts Besseres vorhatte.
Nach der Busfahrt und einem kurzen Fußweg kamen wir dann auch schon an dem Haus an in dem Julia wohnte. Sie öffnete und ging ohne viel Worte die Treppen zu ihren Wohnung rauf. Da ich einige Stufen hinter ihr war hatte ich einen sehr guten Blick auf ihrer bestrumpften Beine. Sehr schick dachte ich mir und wie flink sie doch auf ihren Pumps laufen konnte. Das war mir bislang nicht aufgefallen. Insgesamt machte sie einen sehr femininen Eindruck was ihre Kleidung anging. Kurz gesagt, sie gefiel mir. Nicht nur optisch, auch was sie zu sagen hatte traf meine Meinung und unterstrich diese auch. Alles in allem wohl ein Mensch der zu mir passen sollte dachte ich so während ich auch schon in ihrer Wohnung stand. Sie schlüpfte aus ihren Pumps hing ihre Jacke auf und bot mir an es ihr gleich zu tun.
Gesagt getan, nur musste ich erst die kleinen Riemchen öffnen. Als ich mich bückte ging Julia hinter mir her in Richtung Küche und berührte mit einer Hand meinen Po. Absicht, keine Ahnung aber es war wie ein Stromschlag. Es knisterte gewaltig. Ich hatte keine Ahnung was da gerade mit mir passiert. So ein Gefühl hatte ich schon lange nicht mehr. Irgendwie zwischen völliger Bodenlosigkeit und kurz davor abzuheben. Trotzdem fühlte ich mich aber gut in Ihrer Gesellschaft.
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Re: Neues Leben, neue Freiheit, anders sein, sich selber finden, überrascht sein.
Ob es Julia wohl ähnlich ging? Den Nachmittag verbrachten wir damit uns über alles Mögliche zu unterhalten. Ich war ab und an etwas abwesend, weil ich doch die Blicke nur schwer von Julias bestrumpften Beine lassen konnte. Sie war echt hübsch. Sie hatte was, nur was wusste ich noch nicht. Irgendwann fiel es Julia aber auch auf und so wie sie halt war, sprach sie es direkt aus. Sie wollte wissen warum ich nicht selber Rock und Strumpfhose tragen würde, wie am Vortag. Mir würde es den Blicken nach ja wohl sehr gefallen. Ja ich musste es zugeben, es gefiel mir. Ich selber mochte das Tragegefühl auch. Es war für mich zwar immer noch etwas ungewohnt den Alltag im Rock oder Kleid zu verbringen, aber ich mochte mich darin und nahm auch gerne in Kauf das mir am Abend etwas die Füße schmerzten. Julia ging es genauso. So redeten wir dann und redeten. Keine Ahnung was wir alles so besprochen haben. Irgendwann am frühen Abend machte Julia dann eine Flasche Wein auf und es wurde noch gemütlicher und ungezwungener. Näher sind wir uns an diesem Abend aber nicht gekommen. Obwohl ich es mir hätte vorstellen können. Kurz darüber nachgedacht, wie es wohl mit Julia wäre, habe ich an dem Abend einige Male. Auf jeden Fall aber wollten wir in der nächsten Zeit mal öfter etwas miteinander unternehmen. Ich hatte eine neue Freundin.
Die letzten Urlaubstage verbrachte ich damit, mir Gedanken zu machen was ich wann denn wohl zur Arbeit tragen sollte. Mein Bestand an Frauenkleidung hatte zwar schon zugenommen, aber ob das reichen würde. Auf Karinas Hilfe konnte ich nicht zurückgreifen. Die war ja immer noch bei ihren Eltern. Ich war sehr froh das Julia mir ihre Hilfe und Unterstützung anbot. Ich freute mich riesig das sie abends noch zu mir kommen wollte. Sie wollte aber auch zu gerne wissen was ich so im Kleiderschrank habe. Sie würde auch gerne noch mit mir einkaufen gehen, wenn es denn nötig wäre. Gegen 19:00 Uhr klingelte es dann und Julia war da. Sie sah wieder umwerfend aus. Schlicht aber total klasse. Blauer Jeansrock, hellbraune Strumpfhose, blaue Pumps und ein blau weiß gestreiftes Shirt mit Fledermausärmeln. Sie gefiel mir. Julia forderte mich auch gleich auf mal den Kleiderfundus zu zeigen. Also rein ins Schlafzimmer und Schrank öffnen. Sie war sichtlich erstaunt was es da schon so alles gab. Wir sortierten, stellten zusammen und verglichen. In etwa die Prozedur die Karina auch schon mit mir veranstaltet hat. Ganz zum Schluss zog Julia dann das dunkelblau Kleid, welches ich auch sehr mochte heraus. Sie hielt es mir vor und fragte ganz lieb ob ich das mal für sie anziehen würde. Da konnte ich nicht wiedersprechen. Es sollte aber schon so richtig mit Schuhe und Strumpfhose sein meinte sie. Dem wollte ich wohl nachkommen. Also suchte ich extra eine neue hauchzarte 15 den Strumpfhose in einem mittelbraunen Farbton heraus. Ich stellte meine blauen Riemchenpumps dazu und zog erst mal die Hose aus. Julia schaute sehr genau hin wie es da wohl in meinem Höschen aussieht. Dem Blick nach war sie sehr erstaunt da keine Beule zu sehen. Hatte ich doch morgens schon mein Silikonhöschen angezogen und somit alles gut versteckt. Dann die Strumpfhose ausgepackt, angezogen und in die Schuhe geschlüpft. Das Schließen der kleinen Riemchen klappte mittlerweile auch sehr gut und schnell. Gerade als ich mir das Kleid überstreifen wollte machte Julia eine Bemerkung. Ich sollte doch bitte den schnöden weißen BH gegen einen blauen tauschen, wenn ich denn einen hätte. Das sähe bestimmt besser aus. Dem grinsen nach wollte sie mich aber auch wohl ohne BH sehen. Nun da musste ich dann durch. Also kramte ich den blauen BH aus der Schublade. Da stand ich nun vor einer sehr netten und hübschen Frau in meinem Alter und sollte mich ohne BH zeigen. Beim Arzt, ok aber jetzt. Julia merkte wie ich zögerte. Unter Mädels ist das kein Problem sich zu zeigen meinte sie. Sie forderte mich nochmals auf und dann war es soweit. Bevor ich jedoch den anderen BH anlegen konnte machte sie einen Schritt auf mich zu und berührte ganz vorsichtig meine Brust. Mich durchfuhr es heiß und kalt zugleich und ich zuckte etwas zurück. Das störte Julia nicht sie kam noch näher und fasste mit beiden Händen fester aber immer noch sehr zärtlich zu. So war ich da noch nie berührt worden. Dann kam Sie noch näher und nahm mich in den Arm, drückte mich und küsste mich am Hals. Wir tauschten einen kurzen Blick aus. Ohne halt kamen sich unsere Lippen näher. So einen innigen ehrlichen und gefühlvollen Kuss hatte ich bisher noch nie bekommen. Ich spürte Julias Hände auf meinem ganzen Körper. Den Rücken hinunter über meinen Po. Es war unbeschreiblich. Die zärtlichen Küssen nahmen kein Ende. Immer wieder setzte sie zu neuem an. Ich war völlig durcheinander und konnte das nur geschehen lassen und genießen. Langsam wurden mir die Knie weich und ich ließ mich auf die Bettkante sinken. Julia folgte mir und strich nun über meine ebenfalls in das zarte Gran einer Feinstrumpfhose gehüllten Beine. Ich selbst begann nun auch ganz vorsichtig Julia zu erforschen. Strich über ihren Rücken, spürte den BH, lies meine Hände ebenfalls über ihre Oberschenkel gleiten und stellte fest welch zarte Beine sie hat und bestimmt eine sehr teure Feinstrumpfhose trägt. So langsam spürte ich all diese Gefühle gingen nicht spurlos an mir vorüber. Sichtbar konnte ja zum Glück nichts werden, denn es war ja alles in meinem Zauberhöschen versteckt. Erst jetzt saht ich das Julia ihre Hand langsam dahin bewegt hatte wo eigentlich unser größter Unterschied war. Als sie auch nichts von dem spüren konnte, von dem was da eigentlich hätte sein sollen ließ sie von mir ab. Wir schauten einander eine gefühlte Ewigkeit an. Wie ich das machen würde wollte sie dann wissen. Ich antwortete mit der Gegenfrage ob sie denn nicht eigentlich mein Kleid sehen wollte. Wir kamen langsam beide wieder in der Wirklichkeit an und setzten dann doch vorerst die Modenschau fort. Aber beiden war klar, es war noch nicht zu Ende. Da hatte was begonnen was wir beide noch nicht so richtig verstanden und einordnen konnten. Aber es fühlte sich sehr gut und vor allem irgendwie richtig an.
Die letzten Urlaubstage verbrachte ich damit, mir Gedanken zu machen was ich wann denn wohl zur Arbeit tragen sollte. Mein Bestand an Frauenkleidung hatte zwar schon zugenommen, aber ob das reichen würde. Auf Karinas Hilfe konnte ich nicht zurückgreifen. Die war ja immer noch bei ihren Eltern. Ich war sehr froh das Julia mir ihre Hilfe und Unterstützung anbot. Ich freute mich riesig das sie abends noch zu mir kommen wollte. Sie wollte aber auch zu gerne wissen was ich so im Kleiderschrank habe. Sie würde auch gerne noch mit mir einkaufen gehen, wenn es denn nötig wäre. Gegen 19:00 Uhr klingelte es dann und Julia war da. Sie sah wieder umwerfend aus. Schlicht aber total klasse. Blauer Jeansrock, hellbraune Strumpfhose, blaue Pumps und ein blau weiß gestreiftes Shirt mit Fledermausärmeln. Sie gefiel mir. Julia forderte mich auch gleich auf mal den Kleiderfundus zu zeigen. Also rein ins Schlafzimmer und Schrank öffnen. Sie war sichtlich erstaunt was es da schon so alles gab. Wir sortierten, stellten zusammen und verglichen. In etwa die Prozedur die Karina auch schon mit mir veranstaltet hat. Ganz zum Schluss zog Julia dann das dunkelblau Kleid, welches ich auch sehr mochte heraus. Sie hielt es mir vor und fragte ganz lieb ob ich das mal für sie anziehen würde. Da konnte ich nicht wiedersprechen. Es sollte aber schon so richtig mit Schuhe und Strumpfhose sein meinte sie. Dem wollte ich wohl nachkommen. Also suchte ich extra eine neue hauchzarte 15 den Strumpfhose in einem mittelbraunen Farbton heraus. Ich stellte meine blauen Riemchenpumps dazu und zog erst mal die Hose aus. Julia schaute sehr genau hin wie es da wohl in meinem Höschen aussieht. Dem Blick nach war sie sehr erstaunt da keine Beule zu sehen. Hatte ich doch morgens schon mein Silikonhöschen angezogen und somit alles gut versteckt. Dann die Strumpfhose ausgepackt, angezogen und in die Schuhe geschlüpft. Das Schließen der kleinen Riemchen klappte mittlerweile auch sehr gut und schnell. Gerade als ich mir das Kleid überstreifen wollte machte Julia eine Bemerkung. Ich sollte doch bitte den schnöden weißen BH gegen einen blauen tauschen, wenn ich denn einen hätte. Das sähe bestimmt besser aus. Dem grinsen nach wollte sie mich aber auch wohl ohne BH sehen. Nun da musste ich dann durch. Also kramte ich den blauen BH aus der Schublade. Da stand ich nun vor einer sehr netten und hübschen Frau in meinem Alter und sollte mich ohne BH zeigen. Beim Arzt, ok aber jetzt. Julia merkte wie ich zögerte. Unter Mädels ist das kein Problem sich zu zeigen meinte sie. Sie forderte mich nochmals auf und dann war es soweit. Bevor ich jedoch den anderen BH anlegen konnte machte sie einen Schritt auf mich zu und berührte ganz vorsichtig meine Brust. Mich durchfuhr es heiß und kalt zugleich und ich zuckte etwas zurück. Das störte Julia nicht sie kam noch näher und fasste mit beiden Händen fester aber immer noch sehr zärtlich zu. So war ich da noch nie berührt worden. Dann kam Sie noch näher und nahm mich in den Arm, drückte mich und küsste mich am Hals. Wir tauschten einen kurzen Blick aus. Ohne halt kamen sich unsere Lippen näher. So einen innigen ehrlichen und gefühlvollen Kuss hatte ich bisher noch nie bekommen. Ich spürte Julias Hände auf meinem ganzen Körper. Den Rücken hinunter über meinen Po. Es war unbeschreiblich. Die zärtlichen Küssen nahmen kein Ende. Immer wieder setzte sie zu neuem an. Ich war völlig durcheinander und konnte das nur geschehen lassen und genießen. Langsam wurden mir die Knie weich und ich ließ mich auf die Bettkante sinken. Julia folgte mir und strich nun über meine ebenfalls in das zarte Gran einer Feinstrumpfhose gehüllten Beine. Ich selbst begann nun auch ganz vorsichtig Julia zu erforschen. Strich über ihren Rücken, spürte den BH, lies meine Hände ebenfalls über ihre Oberschenkel gleiten und stellte fest welch zarte Beine sie hat und bestimmt eine sehr teure Feinstrumpfhose trägt. So langsam spürte ich all diese Gefühle gingen nicht spurlos an mir vorüber. Sichtbar konnte ja zum Glück nichts werden, denn es war ja alles in meinem Zauberhöschen versteckt. Erst jetzt saht ich das Julia ihre Hand langsam dahin bewegt hatte wo eigentlich unser größter Unterschied war. Als sie auch nichts von dem spüren konnte, von dem was da eigentlich hätte sein sollen ließ sie von mir ab. Wir schauten einander eine gefühlte Ewigkeit an. Wie ich das machen würde wollte sie dann wissen. Ich antwortete mit der Gegenfrage ob sie denn nicht eigentlich mein Kleid sehen wollte. Wir kamen langsam beide wieder in der Wirklichkeit an und setzten dann doch vorerst die Modenschau fort. Aber beiden war klar, es war noch nicht zu Ende. Da hatte was begonnen was wir beide noch nicht so richtig verstanden und einordnen konnten. Aber es fühlte sich sehr gut und vor allem irgendwie richtig an.
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Re: Neues Leben, neue Freiheit, anders sein, sich selber finden, überrascht sein.
Hallo ihr fleißigen Leser / innen.
Vorab vielen Dank für die vielen DANKE.
Heute folgt nun der vorerst letzte TEIL von Michaela. Ich würde mich über Antworten, Fragen zu meine Geschichte freuen.
Vielleicht entsteht daraus dann ja eine Fortsetzung.
LG Christiane
Was da in der Luft lag kann ich nicht beschreiben. Gefühle, knistern, etwas völlig neues für mich. War ich doch erstmals mit mir und allem um mich herum irgendwie im Reinen. Ich spielte nichts mehr. Ich versteckte mich nicht. Ich war da und wurde von einem anderen Menschen so genommen wie ich bin. Zwar irgendwie nicht Fisch noch Fleisch, aber ein Mensch der scheinbar etwas ausstrahlt. Der für jemand anderen interessant war. Es gab tatsächlich einen Menschen der sich zu mir hingezogen fühlte. Der meine körperliche Situation nicht abstoßend fand. Ganz im Gegenteil, bei Julia hatte ich das Gefühl das sie mich gerade deswegen sehr mochte. So ähnlich hatte ich ja fast schon bei Susanne empfunden. Aber diesmal war es viel stärker und intensiver. Vor allem aber war es schön.
Der Abend endete nach meiner kleinen Modenschau auch ohne weitere Zärtlichkeiten oder gar mehr. Julia verabschiedete sich da sie ja am nächsten Tag wieder in den Solon musste. Ich hatte so noch lange Zeit über das was so alles passiert war nach zu denken. Irgendwann bin ich darüber dann auf dem Sofa eingeschlafen und erst am nächsten Morgen ziemlich zerknittert wieder aufgewacht.
Am nächsten Morgen habe ich erst einmal lange mit Karina telefoniert Sie fand das alles echt toll und ermutigte mich auf jeden Fall den Kontakt zu Julia zu vertiefen. Sie meinte es würde mir bestimmt gut tun und vielleicht würde ja noch mehr daraus. Noch mehr? Sollte es etwas so sein das ich mich in Julia verliebe. Keine Ahnung wie sich das anfühlt aber im Moment war ich sowieso irgendwie nicht bei mir. Was in den letzten Wochen passiert war, wie ich mich verändert habe. Alles in allem hätte das ohne Karina nie entstehen können. Ich selber wäre wohl nie auf die Idee gekommen meinen Busen nicht mehr zu verstecken sondern ihn mit Hilfe von Frauenkleidung sichtbarer zu machen. Es war doch leichter für mich in die komplette Rolle der Frau zu schlüpfen als den Busen zu kaschieren. Nun war ich in meinem Umfeld schon allen als Michaele bekannt. Hatte eine sehr gute Beziehung zu Julia begonnen und sollte dann ja auch wohl als Michaela arbeiten gehen können. Einen Vormittag hatte ich das ja schon geschafft. Nun hatte ich auch noch eine neue Frisur und Ohrringe, gezupfte Augenbrauen und den Schrank voller Frauenkleidung. Vom Höschen bis zum Kleid, alles vorhanden. Karina hatte immer noch meine Männerklamotten und war ja nicht da, sondern bei ihren Eltern. Klar ich könnte mir die Sachen holen, hatte ich doch den Schlüssel von Ihrer Wohnung, aber der Gedanke kam mir überhaupt nicht. Irgendwie war es mir schon klar aber doch noch nicht richtig bewusst, ich war eine junge Frau. Als Michaela war ich selbstbewusster geworden, hatte nach den Anfänglichen Sorgen erkannt zu werden immer mehr mit der Rolle der Frau gespielt. Mich selbst langsam darin vertieft, es zugelassen und letztendlich es auch genossen. Sicher ohne es anfangs richtig zu merken aber danach immer wieder.
Vorab vielen Dank für die vielen DANKE.
Heute folgt nun der vorerst letzte TEIL von Michaela. Ich würde mich über Antworten, Fragen zu meine Geschichte freuen.
Vielleicht entsteht daraus dann ja eine Fortsetzung.
LG Christiane
Was da in der Luft lag kann ich nicht beschreiben. Gefühle, knistern, etwas völlig neues für mich. War ich doch erstmals mit mir und allem um mich herum irgendwie im Reinen. Ich spielte nichts mehr. Ich versteckte mich nicht. Ich war da und wurde von einem anderen Menschen so genommen wie ich bin. Zwar irgendwie nicht Fisch noch Fleisch, aber ein Mensch der scheinbar etwas ausstrahlt. Der für jemand anderen interessant war. Es gab tatsächlich einen Menschen der sich zu mir hingezogen fühlte. Der meine körperliche Situation nicht abstoßend fand. Ganz im Gegenteil, bei Julia hatte ich das Gefühl das sie mich gerade deswegen sehr mochte. So ähnlich hatte ich ja fast schon bei Susanne empfunden. Aber diesmal war es viel stärker und intensiver. Vor allem aber war es schön.
Der Abend endete nach meiner kleinen Modenschau auch ohne weitere Zärtlichkeiten oder gar mehr. Julia verabschiedete sich da sie ja am nächsten Tag wieder in den Solon musste. Ich hatte so noch lange Zeit über das was so alles passiert war nach zu denken. Irgendwann bin ich darüber dann auf dem Sofa eingeschlafen und erst am nächsten Morgen ziemlich zerknittert wieder aufgewacht.
Am nächsten Morgen habe ich erst einmal lange mit Karina telefoniert Sie fand das alles echt toll und ermutigte mich auf jeden Fall den Kontakt zu Julia zu vertiefen. Sie meinte es würde mir bestimmt gut tun und vielleicht würde ja noch mehr daraus. Noch mehr? Sollte es etwas so sein das ich mich in Julia verliebe. Keine Ahnung wie sich das anfühlt aber im Moment war ich sowieso irgendwie nicht bei mir. Was in den letzten Wochen passiert war, wie ich mich verändert habe. Alles in allem hätte das ohne Karina nie entstehen können. Ich selber wäre wohl nie auf die Idee gekommen meinen Busen nicht mehr zu verstecken sondern ihn mit Hilfe von Frauenkleidung sichtbarer zu machen. Es war doch leichter für mich in die komplette Rolle der Frau zu schlüpfen als den Busen zu kaschieren. Nun war ich in meinem Umfeld schon allen als Michaele bekannt. Hatte eine sehr gute Beziehung zu Julia begonnen und sollte dann ja auch wohl als Michaela arbeiten gehen können. Einen Vormittag hatte ich das ja schon geschafft. Nun hatte ich auch noch eine neue Frisur und Ohrringe, gezupfte Augenbrauen und den Schrank voller Frauenkleidung. Vom Höschen bis zum Kleid, alles vorhanden. Karina hatte immer noch meine Männerklamotten und war ja nicht da, sondern bei ihren Eltern. Klar ich könnte mir die Sachen holen, hatte ich doch den Schlüssel von Ihrer Wohnung, aber der Gedanke kam mir überhaupt nicht. Irgendwie war es mir schon klar aber doch noch nicht richtig bewusst, ich war eine junge Frau. Als Michaela war ich selbstbewusster geworden, hatte nach den Anfänglichen Sorgen erkannt zu werden immer mehr mit der Rolle der Frau gespielt. Mich selbst langsam darin vertieft, es zugelassen und letztendlich es auch genossen. Sicher ohne es anfangs richtig zu merken aber danach immer wieder.
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chriss
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Re: Neues Leben, neue Freiheit, anders sein, sich selber finden, überrascht sein.
Rechtherzlichen Dank für die vielen DANKESCHÖN.
Ich trage gerade neues aus dem Leben von Michaela zusammen um es dann in einer Fortsetzung zu präsentieren, wenn es gewünscht wird.
LG Christiane
Ich trage gerade neues aus dem Leben von Michaela zusammen um es dann in einer Fortsetzung zu präsentieren, wenn es gewünscht wird.
LG Christiane