Südkorea: Queer-Clubgänger steckte viele mit Corona-Virus an - Angst vor Zwangsouting
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Inga
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Südkorea: Queer„Clubgänger steckte viele mit Corona„Virus an „ Angst vor Zwangsouting

Post 1 im Thema

Beitrag von Inga »

aus der taz 9./10. Mai 2020 S.6 :
Ein Mann in Südkorea infiziert beim Feiern im Queer-Club mehrere Menschen mit Corona. Die fürchten nun ein Zwangs-Outing durch digitale Überwachung.

https://taz.de/Angst-vor-Zwangs-Outing- ... /!5681439/

Anmerkung: Eine Infektion von Amts wegen zurückverfolgen mit möglichem Zwangsouting dürfte eine Frage auch in unseren Kreisen sein, wenn Lockerungen wieder Stammtische und andere Treffen ermöglichen, bei denen bisher teilgenommen werden konnte, ohne persönliche Daten zu hinterlegen oder weiterzugeben.
Jaddy
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Re: Südkorea: Queer„Clubgänger steckte viele mit Corona„Virus an „ Angst vor Zwangsouting

Post 2 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Deshalb z.B. die Diskussion um zentrale vs dezentrale App, die ja glücklicherweise auf der besseren Seite gelandet ist. Natürlich wären über Funkzellenabfragen auch üble Dinge möglich, wenn auch unschärfer. Aber da viele "einschlägige Orte" in bestimmten Vierteln konzentriert sind, lassen sich über Zeit, Häufigkeit und so auch Rückschlüsse ziehen. Und nicht zuletzt sind die Infos von Google, Facebook (inkl Instagram und Whatsapp) mit Geo-Informationen auch auswertbar, wenn auch für deutsche Behörden etwas schwieriger. Die würden sich ggf bargeldlose Zahlungen angucken. 1 kann schon paranoid werden. Das ist mMn aber erst wichtig, wenn tatsächlich etwas dran hängt. Aktuell gibt es hierzulande keinen Repressionsdruck. Es wäre gut, wenn wir alle dafür sorgen, dass es so bleibt (also vor allem die rechten Gruppen einhegen).
Jasmine
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Re: Südkorea: Queer„Clubgänger steckte viele mit Corona„Virus an „ Angst vor Zwangsouting

Post 3 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Zum Einen bin ich froh, das die Personen die treffe, kenne kein Problem mit mir haben. Ich bin keine Verschwörungstheoretikerin, aber je mehr die Behörden in Bezug auf eine Überwachungs-App von Transparenz und so weiter erzählen, werde ich hellhörig und vorsichtig. Die jetzigen Erfolge in der Coronakrise sind ohne App und Besucherlisten erzielt worden. Ich liebe es mit meiner Menalee in die Kirche zu gehen, aber nach der Öffnung müssen sich bei uns die Besucher in eine Liste eintragen und diese Liste geht dann zum Gesundheitsamt. Warum? Die Listen könnten ja auch in der Kirche verbleiben und bei Bedarf an das Gesundheitsamt weitergegeben werden. Wer garantiert mir denn das die Listen z,B. nach 4 Wochen vernichtet werden? Ich möchte nicht das der Staat darüber Buch führt wann ich in die Kirche gehe. Diesen Artikel fand ich sehr lesenswert: https://www.sueddeutsche.de/digital/dig ... -1.3916697 . Also geniesse ich um eben nicht kontrolliert zu werden und damit über mich keine Bewegungsprofile erstellt werden können den Gottesdienst im Internet. Wenn ich draußen unterwegs bin lasse ich auch gerne mein Handy zu Hause um die Natur ungestört zu genießen. Ja ich komme noch ohne Smartphone im Leben zurecht und finde meine Ziele noch ohne Navi.
Liebe Grüße Jasmine
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