Blues
Blues - # 3

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edeka
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Re: Blues

Post 31 im Thema

Beitrag von edeka »

Rory Gallagher - der war genial, und kennt heute keiner mehr. Schön, daß du an ihn erinnerst, Anne. (yes)
Hätte ich gerne mal live gesehen.
Dafür habe ich B.B. King in Tübingen gesehen, war auch gut.

Ich bin zwar kein Schwaben-Fan, aber Grachmusikoff sind klasse , gleiche Liga (smili) . Und der Text ist auch für Norddeutsche noch verständlich.
Anne-Mette
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Re: Blues

Post 32 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Guten Abend,
ascona hat geschrieben: So 3. Mai 2020, 18:50 Rory Gallagher - der war genial, und kennt heute keiner mehr. Schön, daß du an ihn erinnerst, Anne. (yes)
Hätte ich gerne mal live gesehen.
... habe ich - in Berlin.
Es war wirklich ein ganz wunderbares Erlebnis!

Gruß
Anne-Mette
Lea Michele
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Re: Blues

Post 33 im Thema

Beitrag von Lea Michele »

Hallo ihr Lieben.

hier auch einer meiner musikalischen Lieblinge



GLG Lea Michele (he) (ki) (he)
Auf dem Weg endlich so zu sein wie ich mich fühle❣️
Anne-Mette
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Re: Blues

Post 34 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Lea Michele hat geschrieben: So 3. Mai 2020, 19:00 Lieblinge
Auch hier gelten die Hinweise zum Einbetten der Videos:

viewtopic.php?p=276858#p276858
triona
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Re: Blues

Post 35 im Thema

Beitrag von triona »

So nun hat es auch mit dem anderen Video geklappt. Mit dem Windows-Abspielprogramm habe ich es zwar nicht hingekriegt. Aber ich habe im Netz ein einfaches Programm gefunden, mit dem ich es endlich mal geschafft habe.

Ich hoffe, es wird nicht als Anmaßung verstanden, wenn ich meine bescheidenen Künste hier bei diesen Größen der Musik einreihe. :oops: Aber Verweise zu Videos von bekannten Künstlern einstellen kann ja schließlich jeder. Hier müßte es doch sicher auch noch andere geben, die selber musizieren - ein paar davon, die vlt auch Blues spielen. (Ich spiele das selber ja nur sehr selten. Vlt müßte ich ja auch mal einen Faden für Volksmusik aufmachen. :lol: ) Traut euch doch, wenn ihr passende Videos habt.




liebe grüße
triona
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Re: Blues

Post 36 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2021-04-19 »

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Re: Blues

Post 37 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2021-04-19 »

Als eine der ersten Blues-Aufnahmen gilt dieser Titel von Mamie Smith aus dem Jahr 1920:

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Re: Blues

Post 38 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2021-04-19 »

Von 1940 ist diese Aufnahme des Slide-Gitaristen Tampa Red.

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Re: Blues

Post 39 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2021-04-19 »

Ein typischer früher Delta-Blues ist "Come on in my kitchen" von Robert Johnson.

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Anke
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Re: Blues

Post 40 im Thema

Beitrag von Anke »

Hallo,
Katja hat geschrieben: Mo 4. Mai 2020, 20:05 Von 1940 ist diese Aufnahme des Slide-Gitaristen Tampa Red.
diesen Song mag ich sehr, ich habe ihn in verschiedenen Bands oft selbst gespielt. In meiner derzeitigen Band ist er leider einer Reperoire-Auffrischung zum Opfer gefallen.

Die Version von Tampa Red kannte ich bis jetzt nicht.

Bekannter ist zum einen die Aufnahme von Elmore James



Im Gegensatz zu Tampa Red benutzt James die Slidetechnik.

Und natürlich die von Eric Clapton:



Im Blues ist oft kaum feststellbar, wer welchen Song geschrieben hat. Die Bluessänger waren ständig unterwegs und wenn sich welche getroffen haben, dann hat der eine vom anderen abgeschaut und den Song meist nach eigenen Vorstellungen verändert und weiter entwickelt.

Liebe Grüße

Anke
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Re: Blues

Post 41 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2021-04-19 »

Durch den Wegzug der schwarzen Landarbeiter des Mississippi Deltas ab ca. 1920 in die Industriestädte des Nordens entwickelte sich der Chicago-Blues. Hier eine frühe Aufnahme mit Big Bill Broonzy.

Interessant ist, dass Bluesmusiker wie auch Musiker anderer Richtungen trotz eines relativ hohen Bekanntheitsgrades, vieler Auftritte und Plattenaufnahmen nicht von der Musik leben konnten und noch andere Berufe ausübten.

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Re: Blues

Post 42 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2021-04-19 »

Eine Blüte erlebte der Blues in den 50er Jahren in Chicago. Einer der bekanntesten Musiker, der seine Karriere in dieser Zeit begründete war Muddy Waters.

In dieser Zeit wurde es auch möglich, als herausragender Blues-Musiker von den Einkünften zu leben. Die Verbreitung des Blues durch Radiosender machte die schwarze Musik auch bei Weißen bekannt, die vorher durch die Separation nicht in die Konzerte der schwarzen Bluesmusiker gehen konnten.

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Re: Blues

Post 43 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2021-04-19 »

Die zumindest teilweise Herkunft des Rock'n' Roll aus dem Blues kann man, denk ich, ganz gut bei Chuck Berry hören. Mit seinem "Car sound" bezieht er sich unter anderem auf Muddy Waters.

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Re: Blues

Post 44 im Thema

Beitrag von Anke »

Hallo,

tolle Abfolge. Big Bill Broonzy war ja sozusagen die Verbindung zwischen dem Delta- und dem Chicagoblues.

Zu Hoochie Coochie Man gibt es übriges eine tolle Geschichte die ich immer erzähle, wenn wir den Song vor Publikum spielen. Es geht um die Entstehung des Songs und ich habe ihn aus der Biographie von Muddy Waters.

Muddy Waters hat zu der Zeit praktisch jeden Abend in einem bekannten Club gespielt. Eines Abends komme Willie Dixon (Bassist und wichtiger Komponist bei Staxx) in den Club und wartet bis die Band eine Pause macht und Muddy Waters aufs Klo geht. Willie Dixon folgt ihm und fängt an ihm auf dem Klo diesen Song zu erklären. Dazu ist es wichtig zu wissen, dass das Klo extrem klein und Willie Dixon nicht nur sehr groß sondern auch außerordentlich korpulent war. Es dürfte also ziemlich eng gewesen sein, als Muddy Waters dort sein Geschäft gemacht hat, während Dixon auf ihn eingeredet hat. Als Muddy fertig war, ging er zurück zur Bühne erklärte seiner Band, dass sie jetzt einen neuen Song spielen würden und erklärte ihnen alles.

Die Band spielt los und die Leute flippen völlig aus. Die Begeisterung für den Song ist riesig und sie müssen den Song wohl noch einige Male an diesem Abend spielen. Ich finde ungewöhnlicher kann kaum ein neuer Song entstehen, der zudem auch noch der größte Erfolg für Muddy Waters war.

Liebe Grüße

Anke
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Re: Blues

Post 45 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2021-04-19 »

Europa, Oktober 1961. Auf einem Bahnsteig in der englischen Grafschaft Kent, treffen zwei junge Männer zufällig aufeinander. Der eine trägt Schallplatten von Muddy Waters und Chuck Berry unterm Arm. Seine Name ist Mick Jagger und der andere Typ, dem diese Platten auch sehr gut gefallen, heißt Keith Richards.

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